SMWS kündigt deutsche Vertretung, stellt auf Direktvertrieb um

Die Scotch Malt Whisky Society (SMWS), bekannt durch ihre ausgezeichneten Einzelfassabfüllungen für Mitglieder in der ganzen Welt, hat die deutsche Vertretung zum 16. August des Jahres gekündigt und wird ab dann den Vertrieb als Internethandel direkt aus Schottland weiterführen. Damit muss die deutsche Vertretung am 16. August ihren Betrieb einstellen, wie es momentan aussieht.

Laut der Vertretung ist es noch nicht absehbar, was das für deutsche Mitglieder bedeutet, man sei aber über Anwälte mit der Gesellschaft in Schottland in Kontakt. Abgesehen vom Flaschenverkauf hängen so natürlich alle Verkostungen und Veranstaltungen in der Luft.

Ob dieser Schritt auch für andere Märkte in Europa gilt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, einzig und allein von Polen wissen wir gesichert, dass auch dort die Kündigung ausgesprochen wurde.

Die Scotch Malt Whisky Society wurde im Vorjahr von privaten Investoren von Glenmorangie gekauft.

Die deutschen Mitglieder wurden von der Vertretung im Inland mit einer Mail über den Schritt der Gesellschaft informiert.

Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

Video: Simply Scotland – Isle of Arran

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Nachdem es heute bislang an der Newsfront recht ruhig geblieben ist, möchten wir Ihnen ein schönes Video vorstellen, das uns auf Vimeo aufgefallen ist. In knapp 5 Minuten zeigt es die Insel Arran, die Heimat der Arran Distillery im Norden und schon bald einer zweiten Arran-Destillerie im Süden, die dann getorften Spirit erzeugen wird.

Die Destillerie kommt im Video nicht vor, die Landschaft, das Meer und die bezaubernde Stimmung auf der Insel sind die Stars des Videos, das zumeist aus der Luft aufgenommen wurde. Viel Vergnügen!

PR: Das Sorglos-Messe-Paket für die Aquavitae in Mülheim

Vom Veranstalter der Aquavitae in Mülheim an der Ruhr haben wir Informationen über einen Service für Messebesucher erhalten, der die Planung des Messebesuchs auch für Gäste, die vor Ort übernachten wollen, ganz einfach macht. Hier die Infos dazu:

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Das Sorglos-Messe-Paket für die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr

Viele Messebesucher nehmen für die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr am 29. und 30. Oktober 2016 auch eine weitere Anreise in Kauf. Kein Wunder, ist sie doch mittlerweile zur wichtigsten regionalen Whiskymesse avanciert.

Für Whiskyfreunde, die zum Besuch der Aquavitae in der Stadt oder im Umkreis übernachten wollen, bietet die Ruhr Tourismus GmbH über das Portal Toubiz ein Rundum-Sorglos-Messepaket an. Hier kann man sein Wunschhotel und die Eintrittskarten für die Messe gemeinsam in einem Paket buchen. Das Portal listet freie Hotels mit ihrer Ausstattung und den Preisen auf, und mit nur einem Mausklick kann man sich das gewünschte Zimmer gemeinsam mit den Eintrittskarten reservieren.

Das Portal für die Messebuchungen erreichen Sie unter diesem Link.

Die Aquavitae 2016 findet vom 29. bis 30. Oktober 2016 in der Stadthalle Mülheim statt und bietet Whiskyinteressierten ein reichhaltiges Programm mit Dutzenden Ausstellern, Masterclasses und allen Informationen rund um das Wasser des Lebens, dem „aqua vitae“.

Serge verkostet: Mystery-Islays

Sie nehmen mittlerweile in manchem Whiskyladen einigen Platz im Regal ein, weil es sie von verschiedensten Abfüllern gibt: Islay-Malts, die zwar einen Produktnamen, aber keinen Destillerienamen tragen. In der Regel sind sie deutlich günstiger zu haben als jene aus den Destillerien selbst oder solche mit Herkunftsangaben von unabhängigen Abfüllern, und für den unkomplizierten Rauch-Genuss sind diese Mystery-Islays eine gute Alternative. Und irgendwie macht es auch Spaß zu raten, aus welcher Destillerie nun der Whisky sein könnte, falls es ein Single Malt und kein Vatting ist.

Serge Valentin verkostet heute einige dieser Mystery-Islays, und sie erzielen bei ihm durchwegs passable Wertungen. Jener von Malts of Scotland erhält sogar 90 Punkte, aber auch die anderen brauchen sich nicht zu verstecken.

  • Loch Fyne ‘The Living Cask 1745’ (43.6%, Loch Fyne, blended malt, Feis Ile 2016): 80 Punkte
  • Finlaggan 2006/2016 ‘Feis Ile’ (50%, Vintage Malt Whisky Co., 350 bottles): 87 Punkte
  • Islay Malt 7 yo 2007/2014 (51.9%, Liquid Treasures, 159 bottles): 86 Punkte
  • Images of Islay ‘Finlaggan’ (53,2%, Malts of Scotland, single malt, 256 bottles, 2014): 90 Punkte
  • Undisclosed 7 yo 2007/2014 (56.7%, Single Cask Nation, refill bourbon hogshead, cask #613, 280 bottles): 87 Punkte

PR: The Balvenie Malt Master David Stewart erhält Orden der Queen

Morgen, am 5. Juli, ist es soweit: Malt Master David Stewart von The Balvenie erhält einen Orden der Queen für seine Verdienste um den schottischen Whisky. Gleichzeitig sind alle Whiskyfreunde eingeladen, ein Glas auf ihn zu erheben. Hier erfahren Sie alles Wichtige:

EINE AUSZEICHNUNG FÜR DAS LEBENSWERK

Oberhaching, Juli 2016. Am 5. Juli wird David Stewart, Malt Master bei The Balvenie, durch ein Mitglied der britischen Königsfamilie für seine Verdienste in der schottischen Whisky-Industrie mit dem MBE Orden geehrt.  M.B.E. ist die Abkürzung für „Member of the Order of the British Empire“ (Mitglied des Ordens des Britischen Königreichs). Der MBE Orden ist ein Abzeichen, das von Königin Elizabeth II an Persönlichkeiten verliehen wird, die eine bedeutende Errungenschaft oder einen herausragenden Dienst innerhalb ihres Berufes oder einer Gemeinschaft erbracht haben. Die Verleihung findet in der schottischen Residenz Ihrer Majestät, dem Palace of Holyroodhouse, in Edinburgh statt.

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Leidenschaft für traditionelles Handwerk

David Stewart widmet sich seit fast 54 Jahren der Scotch Whisky-Industrie. Seine zukunftsweisenden Ideen hatten tiefgreifende Auswirkungen auf die heutigen Herstellungsmethoden von schottischem Whisky. David ist bekannt für seine bahnbrechenden Errungenschaften insbesondere im Hinblick auf Whiskys mit außergewöhnlichem Finish. Dabei verlässt er sich stets auf das traditionelle Handwerk, das The Balvenie seit jeher prägt. So hat er eine Reihe von preisgekrönten Whiskys entwickelt, die von Single Malt-Liebhabern weltweit geschätzt und geliebt werden.

Vom Lagerarbeiter zum preisgekrönten Malt Master

Über seine Auszeichnung mit dem MBE sagt David:

„Ich fühle mich sehr geehrt diesen Orden zu erhalten. 1962 habe ich meine Karriere als Lagerarbeiter begonnen. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, einmal Malt Master zu werden. Ich bin unglaublich stolz. Für mich ist es ein Glück, bei einem familiengeführten Unternehmen zu arbeiten, denn das hat mir in meiner Laufbahn viel Freiheit zum Experimentieren gegeben. In dieser Branche zu arbeiten ist ein Privileg und es ist eine große Ehre auf diese Weise anerkannt und geehrt zu werden. Mich haben Glückwünsche von Menschen aus der ganzen Welt erreicht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir zu meiner Auszeichnung gratuliert haben und auch bei all den wunderbaren Menschen, mit denen ich während meiner fast 54-jährigen Karriere zusammenarbeiten durfte.”

Im Laufe seiner Karriere wurde David mit einer Reihe von hochkarätigen Preisen ausgezeichnet, darunter dem „Grand Prix of Gastronomy“ von der British Academy of Gastronomes und die Auszeichnung für sein Lebenswerk von der International Wine & Spirit Competition und des Malt Advocate Magazine. Er wurde außerdem mit dem “Icon of Whisky” geehrt und zum “Master of the Quaich” ernannt. Simon Hunt, CEO von William Grant & Sons:

„Davids Engagement, seine Kompetenz und Bescheidenheit haben ihn zum beliebtesten und angesehensten Malt Master der Branche gemacht. Die Auszeichnung mit dem MBE ist der Beweis dafür, wie hoch angesehen er ist. David ist einer der besten Master Blender und wir sind unglaublich stolz auf ihn.”

#RaiseADram für David Stewart

David wird zusätzlich zu seinem Award mit einem besonderen Buch geehrt, im originalgetreuen Design eines Whisky-Lagerregisters. Innerhalb der nächsten Monate werden Seiten des Buches um die Welt gehen und die Glückwünsche und Gratulationen von Single Malt-Liebhabern und The Balvenie Fans aufnehmen, bevor es David in Schottland übergeben wird.

Whisky-Liebhaber aus aller Welt sind außerdem dazu eingeladen am 5. Juli um 19.45 Uhr (in Anlehnung an Davids Geburtsjahr) einen Toast auf David auszusprechen, um seinen Leistungen ihren Respekt zu zollen. Mit dem Hashtag #RaiseADram können sie ihre Anerkennung für den legendären Malt Master teilen.

Mehr Informationen zu The Balvenie und David Stewarts MBE Verleihung finden Sie auch unter TheBalvenie.com.

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Bauarbeiten an der Lindores Abbey Distillery haben begonnen

Im The National findet sich heute ein Artikel, der über die Bauarbeiten an der Lindores Abbey Distillery in Fife berichtet (wir haben über die geplante Destillerie bereits im Mai geschrieben).

Drew McKenzie-Smith und seine Frau Helen wollen unweit der Ruinen der Abtei, in der zum ersten Mal Whisky urkundlich erwähnt wurde, nicht nur eine Destillerie, sondern auch ein Besucherzentrum errichten.

Im Artikel findet man auch ein gerendertes Bild  der Destillerie, das wir aus Copyright-Gründen nicht bringen können. Unser Bild zeigt hingegen die Ruinen von Lindores Abbey.

Die Überreste von Lindores Abbey. Foto von Bubobubo2, GNU-Lizenz
Die Überreste von Lindores Abbey. Foto von Bubobubo2, GNU-Lizenz

Neu ab September: Wolfburn Aurora

Von Dr. Mario Prinz aus dem Potstill in Wien haben wir erfahren, dass es ab September eine neue Abfüllung der Destillerie Wolfburn geben wird.

Der Wolfburn Aurora besteht laut einer neueren Info des Schweizer Importeurs zu 80% aus Standard Bourbon Barrels, und zu 20% aus First fill Oloroso Sherry Hogsheads. Er wird mit 46% abgefüllt werden.

Der schon jetzt erhältliche Wolfburn-Whisky aus 100% Quarter Casks wird ab dann unter dem Namen „Wolfburn Northland“ auf dem Markt sein.

Ein Foto des neuen Wolfburn gibt es noch nicht, aber zumindest ein Bild des Samples können wir Ihnen dank Dr. Prinz schon präsentieren. Wenn es Neues gibt, erfahren Sie es natürlich bei uns.

Update 25.8.: Fassangaben nach Infos des Schweizer Importeurs geändert

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PR: Johnnie Walker Island Green kommt in Duty-Free-Läden

Wir haben ja schon im Mai berichtet, dass von Johnnie Walker im Juli eine neue Abfüllung exklusiv für den Duty Free erscheinen wird – kein Blend, sondern ein blended malt. Hier nun die dazugehörige PR-Mitteilung von Diageo, die heute über die Pressedienste ausgesendet wurde und – wie erwartet – das Erscheinen des neuen Johnnie Walker Island Green im Travel Retail zum Inhalt hat. Wir bringen sie in den relevanten Teilen:

Johnnie Walker Island Green kommt in Duty-Free-Läden

Johnnie Walker stellt erstmals einen Blended Malt Scotch Whisky exklusiv für Weltreisende vor

Reizt es Sie, die faszinierende Welt des Single Malt Scotch Whiskys zu erkunden, doch sind Sie überwältigt von der Qual der Wahl? Johnnie Walker, die Marke Nr. 1 unter den Scotch Whiskys der Welt, hat die perfekte Lösung in Form einer interessanten neuen Ergänzung zu seiner weltberühmten Palette: Johnnie Walker Island Green.

johnnie walker island green

Johnnie Walker Island Green ist eine seltene Mischung aus vollmundigen Single-Malt-Whiskys aus allen vier Ecken Schottlands und bietet Trinkern ein unverwechselbares Geschmackserlebnis, durch das sie den Charakter dieser berühmten Malts durch die Sonderabfüllung von Johnnie Walker kennenlernen können. Johnnie Walker Island Green ist nur in Duty-Free-Läden erhältlich und kann ausschließlich von Reisenden erworben werden, was seine Exklusivität noch verstärkt.

Aromen von Holzrauch, Pfeffer und Gewürzen mischen sich mit Schichten von Gartenfrüchten, sanfter Vanille und Sandelholz, während das Geschmackserlebnis den ganzen Charakter eines Single-Malts offenbart, jedoch mit größerer Tiefe und Komplexität, was der einzigartige Inselstil markant hervorhebt.

Johnnie Walker Island Green wird mit derselben Blended-Malt-Handwerkskunst gebrannt wie die hochgelobte Johnnie Walker Green Label, doch sein exklusiver Geschmack hat einen noch intensiveren Ausdruck durch einen größeren Einfluss von rauchigem maritimen Malt-Whisky.Dieser wird mit robusten fruchtigen Highland-Malts, darunter dem Clynelish(TM), leichteren Lowland-Malts, vertreten durch Glenkinchie(TM), und dem charakteristisch süßen und aromatischen Speyside-Stil des Cardhu(TM) ausgeglichen.

Jim Beveridge, der Brennmeister von Johnnie Walker, sagte:

„Für uns Whiskybrenner ist Geschmack unsere größte Leidenschaft. Wir haben den unverwechselbaren Stil der einzelnen ausgereiften Malts aus den vier wichtigsten Whiskyregionen Schottlands eingefangen, um sicherzustellen, dass Johnnie Walker Island Green den wahren Charakter eines Single Malts repräsentiert und dabei ein besonders reiches Geschmackserlebnis bietet.“

Jim Beveridge, Master Blender für Johnnie Walker mit dem Blending Team (PRNewsFoto/Diageo GTME)
Jim Beveridge, Master Blender, mit dem Blending Team (PRNewsFoto/Diageo GTME)

Doug Bagley, Managing Director von Diageo Global Travel and Middle East, sagte:

„Johnnie Walker Island Green ist der perfekte Kauf für traditionelle Johnnie-Walker-Fans wie auch für diejenigen, die erst die Welt der schottischen Malts erkunden möchten.

Der Verschnitt wurde kürzlich bei den Global Scotch Whisky Masters 2016 mit einem Master ausgezeichnet, dem höchsten Preis, der bei diesem internationalen Wettbewerb verliehen wird, was beweist, wie außergewöhnlich dieser Whisky ist. Und als ein exklusives Produkt für Reisende, das man nirgends außer in Duty-Free-Läden kaufen kann, ist dies eine wirklich einzigartige Ergänzung der Johnnie-Walker-Palette.“

Am besten schmeckt er pur oder „on the rocks“ – mit Eis. Weltreisende können jetzt die wahre Inselintensität durch den Geschmack von Johnnie Walker Island Green entdecken. Holen Sie sich ab Juli 2016 eine Flasche an ausgewählten Flughäfen und in Duty-Free-Geschäften weltweit. Preis: 60 Dollar.

Serge verkostet: Bruichladdich x5

Die Islay-Destillerie Bruichladdich hat nicht zu Unrecht eine große Anhängerschar – neben guten Abfüllungen haben auch ihre Produktphilosophie und die Transparenz bei den Zusammensetzungen ihrer Whiskys einen Teil zu ihrem guten Ruf beigetragen.

Serge Valentin hat heute fünf Abfüllungen aus der Destillerie im Westen Islays verkostet – und sein Urteil ist diesmal etwas gemischter, als man es vielleicht erwartet hätte. Besonders der Whisky zum Feis Ile 2016 trifft bei ihm auf weniger Zustimmung, und auch der „Islay Grown“ ist nicht so ganz sein Ding – dafür sind die anderen drei Abfüllungen sehr gut bewertet:

  • Bruichladdich 15 yo 2001/2016 ‘PHD_135’ (50%, OB, Feis Ile 2016, 1881 bottles): 78 Punkte
  • Bruichladdich 22 yo 1993/2016 (48.9%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 228 bottles): 86 Punkte
  • Bruichladdich 2004/2015 (59.2%, Svenska Eldvatten, fresh bourbon barrel, cask #1407): 88 Punkte
  • Bruichladdich 2006/2016 ‘Islay Grown’ (61%, OB, Feis Ile, valinch, Dunlossit Farm, cask #3304, 410 bottles): 80 Punkte
  • Bruichladdich 2006/2015 (60.2%, Svenska Eldvatten, oloroso sherry hogshead, cask #511): 89 Punkte

Tibet baut eine eigene Whiskydestillerie

Tibetanischer Whisky? Frühestens im September 2020 werden wir ihn kosten dürfen – aber geben wird es ihn auf jeden Fall, schenkt man einem Bericht in Tibet.cn Glauben: Demnach wird in diesem Oktober in Tibet mit dem Bau der Destillerie der Tibet Tianyoude Barley Wine Limited Liability Company begonnen. Ab dem September 2017 soll dann die Produktion starten.

Das Unternehmen arbeitet mit schottischen Firmen und Experten zusammen, um die Destillerie zu errichten. Wang Zhaoji, CEO der Tianyoude Company, sieht genügend Nachfrage nach einem Whisky aus der Region und wird 3000 Tonnen Gerste pro Jahr fermentieren. Wieviel Liter Alkohol unter den Bedingungen und in den Anlagen dort daraus entstehen werden, wurde nicht erwähnt.

Wo genau die Destillerie stehen wird, ist im Artikel nicht explizit erwähnt, indirekt kann man aber herauslesen, dass sie wohl in der Hauptstadt Lhasa gebaut werden soll.

By I, Luca Galuzzi, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1511403
By I, Luca Galuzzi, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1511403

 

Whiskyclub-FS: Maggie Miller (Scotch Single Malt Circle) im Portrait

Wer sich in Deutschland intensiver mit Whisky beschäftigt, der kennt ihren Namen und ihre Abfüllungen: Maggie Miller, die Gründerin des Scotch Single Malt Circle, ist mit der Entwicklung der deutschen Whiskyszene untrennbar verbunden. Der Whiskyclub Fränkische Schweiz hat auf seiner Homepage nun einen Artikel über Maggie Miller veröffentlicht, der auf ihr Wirken und ihre Person eingeht. Hier zum Beispiel ein Abschnitt über die Motivation zur Gründung des SSMC aus dem Artikel:

Zu diesem Zeitpunkt war Whisky, insbesondere schottischer Single Malt, für Maggie Miller zu einer echten Passion geworden. Entfacht wurde diese Leidenschaft während eines Besuchs mit ihrem Mann Bill bei der Scotch Malt Whisky Society in Leith im Jahr 1984. „Ein alter Studienfreund von Bill, der Shareholder bei der Society war, stellte Bill einige Drams vor. Mit der Zeit hatte Bill einige Gläser vor sich. Ich nahm dann eher aus Langeweile eine ‚Nase‘ davon und war entzückt, wie viele unterschiedliche Aromen darin zu finden waren“, beschreibt Maggie Miller ihre erste Begegnung mit Single Single Malts, also Malt Whiskies, die nicht nur aus einer einzigen Brennerei, sondern noch dazu aus einem einzigen Fass stammen. Im Gespräch mit dem Freund ihres Mannes wurde auch schnell die Idee geboren, diese Art von Whisky in Deutschland zu etablieren. Das erste Vorhaben, eine deutsche Dependance der SMWS zu werden, scheiterte, da die Millers nicht alle der damaligen fünf Shareholder auf ihre Seite bekommen konnten. Also versuchten sie es im Alleingang, mit der Gründung des Scotch Single Malt Circles.

Unser Bild zeigt Maggie Miller am Stand des SSMC bei der Aquavitae 2015 in Mülheim:

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Video: Ralfy verkostet Old Granddad und Evan Williams (Review #590)

Zum zweiten Mal hat sich Ralfy heute zwei amerikanische Whiskeys für seine Verkostung ausgesucht, nach den beiden (High West Campfire und Four Roses Small Batch) in der Vorwoche. Heute stehen der Old Granddad und Evan Williams auf der Verkostungsliste, zwei Bourbon, die mit dem Qualitätssiegel „Bottled in Bond“ versehen sind – das ist in ganz groben Zügen so etwas wie „Single Malt“ bei Scotch, denn der Whiskey muss in einer Saison in einer Destillerie produziert worden sein, mindestens vier Jahre lang unter staatlicher Aufsicht gelagert und mit mindestens 50% Alkohol abgefüllt worden sein.

Wie schneiden die beiden Whiskeys nun ab? Der Old Granddad bekommt 88 aus 100 Punkten, der Evan Williams 90 aus 100 – sehr schöne Wertungen.

Fast eine halbe Stunde Ralfy pur – wie immer entweder bei uns oder direkt auf Youtube.

Bourbon-Cocktail: Bavarian Fashioned von Daniel Hafner

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Zur Vorstellung des Jim Beam Double Oak (wir berichteten hier) im Frühjahr in Wien kreierten österreichische Barkeeper auch einige neue Rezepte mit diesem aromatischen doppelt gereiften Bourbon.

Eines davon haben wir Ihnen unlängst präsentiert, ein zweites möchten wir Ihnen hier und heute zum Nachmachen und Genießen vorstellen: Der „Bavarian Fashioned“ stammt von Daniel Hafner aus dem Melrose in Wien und macht aus einem Bourbon optisch ein sehr deutsches Getränk (unter Verwendung desselben) – sozusagen eine Fusion aus zwei Kulturen:

Bavarian Fashioned, Daniel Hafner, Melrose

BavarianFashioned

  • 5 cl Jim Beam Double Oak
  • 1,5 cl Reissüße
  • 2 Dash Orange Angostura Bitters
  • Espuma aus Eiweiß
  • Tegernseer
  • Zucker

Photo by Captivo Picture (c) Beam Suntory Austria

Video: Making Scotland’s Landscape – die Wälder

In unserem Sonntagsvideo von heute wollen wir uns wieder einmal der Natur Schottlands widmen – denn sie ist es ebenso wie das Wasser des Lebens, die den Reiz dieses Landes ausmacht und mitprägt.

In einer knappen Stunde und in Full HD erzählt uns der erste Teil der BBC-Dokumentationsserie „Making Scotland’s Landscape“ die Geschichte der Wälder, die über die gesamte Landfläche verstreut sind. Fast hätte Schottland die Verkarstung gedroht, denn über Jahrhunderte wurde an diesen Wäldern Raubbau betrieben – aber der Mensch besann sich rechtzeitig darauf, dass ein unentwegtes Nehmen ohne Geben irreversiblen Schaden anrichtet.

Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und ein interessantes Thema machen dieses Video, das wir auf Youtube gefunden haben, wirklich sehenswert. Viel Vergnügen damit.