Neuer Black Bull 40yo veröffentlicht

Es ist schon einige Zeit her, seitdem der letzte Batch des Black Bull 40yo von Duncan Taylor erschienen ist – die vorige Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Jetzt gibt es die neueste Abfüllung, wie zum Beispiel Whiskyintelligence berichtet – und wie immer sind bei diesem Blend die verwendeten Whiskys bekannt: Diesmal handelt es sich um Aberlour 1975, Macallan 1969 und Glenlivet 1968, in einem Mischungsverhältnis von 86% Malt und 14% Grain.

Insgesamt wurden 1500 Flaschen erzeugt, und mit 47.6% abgefüllt. Der Verkaufspreis ist seit 2011, wie zu erwarten, stark angestiegen. Für eine Flasche des neuen Black Bull 40yo muss man momentan in England umgerechnet 900 Euro auf den Tisch legen.

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Neu auf der TTB-Datenbank: Laphroaig 30yo in Fassstärke

Sku’s Recent Eats ist wieder einmal auf der amerikanischen TTB-Datenbank fündig geworden – dort, wo Whiskyfirmen ihre Produkte für die Inverkehrsbringung (was für ein wunderbarer Beamtenausdruck) in den USA anmelden müssen. Das Erscheinen eines Whiskys muss sich dann aber nicht auf die USA beschränken, wodurch die Einträge auch für uns interessant werden.

Auf dieser TTB-Datenbank ist nun von Sku ein 30jähriger Laphroaig in Fassstärke entdeckt worden, mit 53.5% abgefüllt. Er wurde zweifach in ex-Bourbonfässern gereift (double matured) und soll nach gerösteten Mandeln und Salbei schmecken und mit etwas Rauch enden. In die Flasche gefüllt wurde er im Mai 2016 und stammt aus dem Jahr 1985.

Über den Preis wollen wir gar nicht erst laut nachdenken…

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

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PR: Die Highlights der 14. Auktion bei Kirschner & Sons

Es ist wieder soweit: die neue Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist in diesen Minuten online gegangen, und auch diesmal sind wir wieder vorab über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden. Von nun an können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 24. Juli. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlight Flaschen der Auktion Nr. 14 (15.07.2016 – 24.07.2016)

 

Bruichladdich 40 Years Old 1964/2004

BruichladdichDestilliert wurde dieser 40-jährige Whisky von der Brennerei Bruichladdich im Jahr 1964. Mit einer Fassstärke von 43,1 % wurde er im Jahr 2004 abgefüllt. Lediglich 550 Flaschen kamen auf den Markt. Es handelt sich dabei um die bisher älteste Originalabfüllung der Brennerei.  Bei unserer aktuellen Auktion haben Sie die Gelegenheit diese wahre Islay-Rarität mit der Flaschennummer 60 zu ersteigern.

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Balvenie The Values Edition

BalvenieDie Balvenie Values Edition ist eine seltene Sonderabfüllung der Speyside-Destillerie, da diese ausschließlich an die Mitarbeiter der Brennerei ausgegeben wurde. Auf dem Etikett sind fünf Werte, für welche das Unternehmen steht, niedergeschrieben. Hierzu zählen z.B. Enthusiasmus oder Verantwortlichkeit.

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Yamazaki Vintage 1984

yamazakiNeben den zahlreichen anderen japanischen Raritäten befindet sich dieser Yamazaki destilliert im Jahr 1984 in unserer aktuellen Auktion. Herangereift ist dieser besondere Whisky in drei verschiedenen Eichenfässern: amerikanischen, europäischen und japanischen (Mizunara). Dieses wahre Sammlerstück erhielt zudem eine Goldmedaille bei der International Spirit Challenge im Jahr 2010.

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Pappy Van Winkle’s Familiy Reserve 15 Years Old

PappyVanWinkleBei Sammlern und Genießern gleichermaßen beliebt ist dieser 15-jährige amerikanische Bourbon. Es werden nur sehr selten Flaschen der Pappy Van Winkle’s Family Reserve Serie in Umlauf gebracht und diese sind auch meist innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Bei uns können Sie sich den Flug über den großen Teich sparen und haben die Möglichkeit diesen Whiskyschatz zu ersteigern.

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Whiskystats.net: Was Whisky kostet – Update für Juni

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Die österreichische Website Whiskystats.net (englischsprachig) bietet Interessierten eine Datenbank mit zehntausenden Preisen für Whiskyflaschen am Sekundärmarkt. Alleine im Juni kamen wieder weit über 3.000 Preise dazu – auf diese Weise hat sich auf Whiskystats.net eine höchst hilfreiche Sammlung an Daten gebildet, mit deren Hilfe man sehr gut die Preisentwicklung am Markt und für die eigene Sammlung (nach einer kostenfreien Registrierung) nachverfolgen kann.

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Whiskystats.net hat nun das neueste Preisupdate für Juni veröffentlicht, und wie man der Analyse der Daten entnehmen kann, geht der Aufwärtstrend ungebremst weiter.
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Weitere Charts zeigen zum Beispiel die Entwicklung japanischer Whiskys und deuten darauf hin, dass der Höhepunkt bei den Preisen für Abfüllungen aus Japan vorläufig bereits überschritten sein dürfte. Auch über Lagavulin ergibt die Analyse Interessantes…

Wer auf Whiskystats.net seine Sammlung verwalten will, der kann das übrigens auch über eine neu erschienene App tun, die man vom Google Play Store kostenlos downloaden kann.

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Whiskyclub FS: Interview mit Shane Fraser (Wolfburn)

Die Webseite des Whiskyclubs Fränkische Schweiz hat ein Interview veröffentlicht, das man dort mit Distillery Manager Shane Fraser von Wolfburn geführt hat. In ihm geht es um die Destillerie, Shanes Werdegang und um neue Whiskys aus Wolfburn, die wir in nächster Zeit erwarten dürfen.

Shane Fraser. Bild: Wolfburn Distilery
Shane Fraser. Bild: Wolfburn Distilery

Shane bestätigt dort unter anderem die von uns veröffentlichten Informationen über den neuen Wolfburn Aurora und die Umbenennung des ersten Whiskys in Wolfburn Northland, und kündigt gleichzeitig zwei fassstarke Varianten der beiden Whiskys an, die seinen Worten nach aber wohl erst 2017 erscheinen werden:

PG: Kannst Du bereits etwas über die Wolfburn Whiskies erzählen, die demnächst auf den Markt kommen werden?

SF: Ja, sicher. Im Lauf des Jahres werden wir unsere erste sherrytönige Kreation mit dem Namen „Aurora“ herausbringen. Sie wird nicht so weit weg von unserer Standardabfüllung sein, aber sie wird eine zusätzliche Süße und Tiefe haben und ich glaube, Liebhaber werden das richtig genießen. Ich muss gestehen, ich habe diesen Whisky an mehr als einer Gelegenheit probiert und ich denke wirklich, dass es ein Weltklasse-Whisky ist. Gleichzeitig bekommt die Wolfburn Standardabfüllung den Namen „Northland“. Nichts an ihm wird sich ändern: Die Standardabfüllung bleibt der gleiche Whisky, der auf exakt dieselbe Art produziert wird, wir haben ihm nur einen Namen gegeben, um ihn vom Aurora abzugrenzen. Übrigens, „Northland“ ist ein altes Wort, das du kaum noch hörst, aber früher wurde es verwendet, um die schottischen Highlands zu beschreiben. Irgendwann werden wir auch Abfüllungen in Fassstärke von beiden Whiskies, dem Northland und dem Aurora auf den Markt bringen. Aber ich denke, das wird vermutlich erst 2017 sein.

Distillery Manager Shaun Fraser vor dem Mashtun. Foto Copyright Mario Prinz
Distillery Manager Shane Fraser vor dem Mashtun. Foto Copyright Mario Prinz

Whiskey zum Drüberstreuen: Oriel Smoked Teeling Whiskey Sea Salt

Sollten Sie es in nächster Zeit einmal nach Irland schaffen, dann wäre es vielleicht eine gute Idee, sich nach Oriel Smoked Teeling Whiskey Sea Salt umzusehen. Dieses Meersalz von Oriel wurde über 90jähriger nicaraguanischer Eiche geräuchert und mit Teeling Whiskey angereichert, sodass sich drei Geschmacksrichtungen verbinden: Salt, Whiskey und Rauch.

Laut der Produktseite bei Oriel sollte diese Kombination eigentlich geschmacklich gar nicht funktionieren – aber offensichtlich tut sie es doch. Das Salz gibt es im Shop der Teeling-Destillerie zu kaufen, und bei einer Menge Outlets in ganz Irland (eine Liste finden Sie hier). Es kostet um die 5-6 Euro für 250 Gramm. Versand aus Irland auf den Kontinent verbietet sich durch die hohen Versandkosten leider eher – vielleicht als Beigabe zu einer anderen Bestellung aus dem Teeling Shop? Interessant wäre es unserer Meinung nach auf jeden Fall…

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PR: The Glenlivet und Aberlour gewinnen mehrfach Gold

Von Pernod Ricard Deutschland haben wir eine Presseaussendung über Erfolge ihrer Marken The Glenlivet und Aberlour bei internationalen Wettbewerben erhalten. Wir bringen diese gerne für Sie im Originalwortlaut:

The Glenlivet und Aberlour gewinnen mehrfach Gold

Pernod Ricard Deutschland verzeichnet grandiose Erfolge bei internationalen Wettbewerben

Köln, 14. Juli 2016. Preisgekrönt: Die Produkte der schottischen Whisky Destillerien Aberlour und The Glenlivet, die zum exklusiven Prestige Selection Portfolio von Pernod Ricard Deutschland zählen, haben bei den renommierten internationalen Spirituosenwettbewerben erneut mit Bestnoten geglänzt. Gleich mehrere Qualitäten von Aberlour und The Glenlivet, darunter auch No Age Statement Produkte, wurden mit Master-, Double Gold- und Goldmedaillen ausgezeichnet.

Die Expertenjurys der verschiedenen Awards haben jedes Produkt nach einem strengen Reglement bewertet und waren auch in diesem Jahr von den Prestige Scotchs überzeugt. Mit der mehrfachen Prämierung wird die außergewöhnliche Leistung der beiden Brennereien ehrenvoll honoriert.

„Dieser jüngste Erfolg ist ein großes Kompliment an die Master Distiller von Aberlour und The Glenlivet, die die harmonisch-komplexen Aromenprofile der unvergleichlichen Single Malts mit Know-how, Handwerkskunst und voller Hingabe kreieren“,

betont Stephan Schmidt, Marketing Manager der Prestige Selection und Whiskys.

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Die Auszeichnungen unterstreichen aber auch den uneingeschränkten Anspruch von Pernod Ricard Deutschland an die Qualität und Innovationskraft ihrer Marken. Das Unternehmen umfasst mit der Prestige Selection hochkarätige Spirituosen und Champagner, bei denen Tradition und authentische Verwurzelung zu den Herstellungsorten eine zentrale Rolle spielen. „Die offizielle Wertschätzung bestätigt uns in der konsequenten Haltung hinsichtlich Qualität. Wir freuen uns über die Auszeichnungen unserer Single Malts von Aberlour und The Glenlivet“, sagt Stephan Schmidt.

Die Resultate von 2016 im Überblick:

International Spirits Challenge

  • Aberlour A’Bunadh Gold
  • The Glenlivet Master Distiller’s Reserve Gold

San Francisco World Spirits Competition

  • Aberlour 12 Year Old Double Gold
  • Aberlour 18 Year Old Gold
  • Aberlour A’Bunadh Gold
  • The Glenlivet 18 Year Old Gold
  • The Glenlivet Nàdurra First Fill Gold
  • The Glenlivet Nàdurra Oloroso Gold

Global Scotch Whisky Masters

  • The Glenlivet Nàdurra Oloroso Master
  • The Glenlivet Nàdurra First Fill Master

International Whisky Competition

  • Aberlour 12 Year Old Gold
  • Aberlour A’Bunadh Gold
  • Aberlour – Distillery of the Year Gold
  • The Glenlivet 18 Year Old Gold

World Whiskies Awards

  • The Glenlivet XXV Gold

Asian Spirits Masters

  • The Glenlivet 21 Year Old Gold

 

Serge verkostet: Glencadam im Duett

Hand aufs Herz: Wenn man zwei Dutzend schottische Destillerien aufzählen soll, ist in der Regel Glencadam nicht dabei. Eigentlich seltsam, denn diese Highland-Destillerie produziert eine ansehnliche Range an Whiskys mit Altersangaben und verschiedensten Fassfinishes, ist in schottischem Privatbesitz (Angus Dundee Plc.) und kann auf eine lange Tradition zurückblicken – eigentlich alles Attribute, die dem Whiskyaficionado gefallen sollten.

Zwei Abfüllungen aus der Destillerie Glencadam hat Serge Valentin heute für uns Whiskyfreunde verkostet, und während die offizielle Abfüllung, ein in drei Fasstypen gereifter und im Portfass gefinishter 17jähriger, nicht wirklich seine Zustimmung findet, kann ein 43jähriger Glencadam von Signatory (auf unserem Titelbild, Foto: Die Whiskybotschaft) satt punkten:

  • Glencadam 17 yo ‘Triple Cask Portwood Finish’ (46%, OB, 1128 bottles, +/-2015): 77 Punkte
  • Glencadam 43 yo 1972/2015 (47%, Signatory Vintage, hogshead, cask #7820, 95 bottles): 89 Punkte
Glencadam Destillerie, Foto von TB, CC-Lizenz
Glencadam Destillerie, Foto von TB, CC-Lizenz

 

Vinepair.com: Die Geschichte der Destilleriekatzen

Während zum Beispiel die Destillerie Ardbeg einen Hund als Destilleriemaskottchen hat, haben andere Destillerien Katzen als vierbeinige Schutzgeister. Kein Wunder, verarbeitet man doch dort Getreide – und wo Getreide ist, sind Mäuse nicht mehr weit. Es war also in früheren Zeiten nicht nur Tierliebe, die Brennereien dazu brachte, auf dem Gelände Katzen zu halten.

Die Beziehung zwischen Destillerien und Katzen beleuchtet ein Artikel auf Vinepair.com – dort liest man über die Katze der Jameson-Destillerie oder über Towser the Mouser, das Maskottchen von Glenturret, für den sogar ein eigenes Denkmal auf dem Destilleriegelände aufgestellt wurde.

Die Katze der Jameson Distillery (leider nicht mehr lebendig, sondern bereits ausgestopft). Bild: The Meat Case
Die Katze der Jameson Distillery (leider nicht mehr lebendig, sondern bereits ausgestopft). Bild: The Meat Case

Und dann ist da noch ein Redaktionskater namens Eddie :-), der es sich nicht nehmen lässt, Verkostungen aufmerksam zu begleiten, aber ansonsten eher dem Nichtstun und Schlafen frönt…

Eddie, der Redaktionskater, bei einer seiner liebsten Tätigkeiten
Eddie, der Redaktionskater, bei einer seiner liebsten Tätigkeiten…

 

 

Whisky im Bild: Die Brennblasen von Macallan

Von Macallan stammt das Bild der Brennblasen in der Destillerie, die man auf ihm in einem seltenen Zustand, nämlich geöffnet, sieht. Der Grund: Bis zum 25. Juli ist für die traditionsreiche Speyside-Brennerei Silent Season, also die Zeit, in der nicht destilliert wird. Diese Zeit nutzt man vor allem für Reparaturarbeiten – die meisten Destillerien bleiben während dieser Wochen aber für Besucher geöffnet.

Und am 26. Juli läuft dann ja bei Macallan wieder das Wasser des Lebens durch den Spirit Safe…

Bildrechte: Macallan
Bildrechte: Macallan

The Spirits Business: Die aktivsten Spirituosenmarken auf sozialen Netzwerken

Klassische Kommunikationsformen verlieren für immer mehr Produkte an Bedeutung. Soziale Netzwerke und Netzmedien sind jene Kanäle, die von Unternehmen für ihre Kommunikation mehr und mehr genutzt werden.

The Spirits Business hat nun eine Top Ten Liste der aktivsten Spirituosenmarken auf sozialen Netzwerken erstellt, und wie nicht weiter verwunderlich, sind auch Whiskymarken dabei. Was allerdings verwundert: Es sind nur zwei.

Auf Platz 5 findet sich Jim Beam, wo man die Möglichkeiten der verschiedenen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram mittlerweile sehr intensiv nutzt.

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Jack Daniel’s nimmt den zweiten Platz ein, wo man vor allem auf Facebook sehr aktiv ist. 5.5 Millionen Facebook-Fans hat der Kult-Whiskey aus Tennessee gesammelt.

Bild von Graeme Maclean
Bild von Graeme Maclean

Ansonsten: Nada.

Der Rest sind andere Spirituosen – welche es sind und wer den Platz 1 einnimmt, können Sie hinter unserem Link sehen.

Titelbild von Tanja Cappell, CC-Lizenz

Whiskywissen: Fassbehandlung mit Infrarot – mehr Geschmack für Bourbon

Auf der Website von Gooch & Housego, einem Hersteller von Photonikanlagen, findet sich heute ein Artikel über die Technik der Fassbehandlung mit Infrarot, die unter anderem von Weinproduzenten, aber auch bei Buffalo Trace verwendet wird und die dort dazu dienen soll, dem Fass und damit dem Whiskey noch mehr Geschmack zu entlocken.

Es handelt sich dabei um eine Infrarotbehandlung des Fasses, die vor dem traditionellen Toasten, also dem Befeuern und Auskohlen, verwendet wird. Das Ergebnis soll eine Intensivierung der Vanillenoten sein, aber die Ergebnisse variieren laut dem Artikel mit der Dauer, der Intensität und der Art der Behandlung.

Verschiedenste Cooperages in den USA bieten diese Methode bereits an, zum Beispiel die Independet Stave Company, die diese Methode für zwei experimentelle Bourbons beisteuerte, die in diesem Mai eben von Buffalo Trace in sehr geringer Stückzahl auf den Markt kamen.

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Wir haben hier einige weitere Links für Sie gesammelt, wenn Sie mehr darüber lesen wollen:

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Belfast Telegraph: Der Brexit, Nordirland, Schottland, Rathlin und geträumte Zukunft

Selten, ganz selten, verweisen wir auf Beiträge, die nicht in erster und nicht in zweiter Instanz mit Whisky zu tun haben – aber die in ihrem Kern die Dinge und Haltungen transportieren, die wir mit Whisky verbinden: Das Land, die Leute, die Natur und das Gefühl, sich ein wenig abseits von Konventionen zu bewegen und dem Herzen zu folgen. Heute haben wir so einen Artikel gefunden, und wir möchten ihn mit Ihnen teilen:

Der Belfast Telegraph bringt in seiner Online-Ausgabe eine Reportage über Rathlin Island, eine Insel, die Nordirland in Richtung Norden vorgelagert ist. Von dort aus kann man an klaren Tagen Islay sehen, jedenfalls aber den Mull of Kintyre.

Von Bruce Durling - originally posted to Flickr as Balintoy Harbor and Rathlin Island, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7839271
Balinroy Harbor, im Hintergrund Rathlin Island  – Von Bruce Durling – originally posted to Flickr as Balintoy Harbor and Rathlin Island, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7839271

Die Rathliner sind Nordiren, Briten. Aber der Artikel berichtet darüber, dass immer mehr der Bewohner nicht ganz scherzhaft darüber nachdenken, dass sie lieber Schotten wären, um mit ihnen gemeinsam EU-Bürger zu bleiben. Oder einer schottisch-irischen Union im Commonwealth beitreten möchten.

Es sind die Gedanken jener, denen die Zugehörigkeit zu etwas genommen wird, ohne dass sie dagegen Einspruch erheben können. Wahrscheinlich ist diese Machtlosigkeit für sie schlimmer als die Aussicht an sich, und eine Sezession ein zu interessantes Gedankenspiel, um es bleiben zu lassen.

Der Artikel ist ein stimmungsvolles Bild der Leute, ihrer Gedanken, einfühlsam und mit viel Atmosphäre geschrieben. Nichts über Whisky, aber viel von dem Geist, der in ihm eingefangen ist…

Neu im Travel Retail: Maker’s Mark Cask Strength

Beam Suntory bringt laut einem Bericht in The Spirits Business den Maker’s Mark Cask Strength in den Global Travel Retail. Abgefüllt wird er mit 53% bis 58%, je nach den verwendeten Fässern.

Den Maker’s Mark Cask Strength gab es bislang nur in sehr beschränkter Menge, nun ist er zum ersten Mal tatsächlich in größerer Stückzahl verfügbar. Zunächst wird er am Changi Airport in Singapur gelauncht, weitere weltweite Flughäfen werden folgen. Ein Preis wurde in dem Artikel von The Spirits Business nicht angegeben.

Wir konnten ihn bereits im Frühjahr bei einem Tasting der EBRA (European Bourbon & Rye Association) in Wien verkosten, und er war bei fast allen Teilnehmern des Tastings unter den Top 3: Ein komplexer, ständig changierender Whiskey mit fruchtigen Noten wie Marille oder Papaya, dazu angenehme Süße durch den Weizen und einem tollen Finish.

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