The Macallan präsentiert neue Mitglieder ihrer 1824 Series: Neben Gold, Amber, Sienna und Ruby reihen sich nun Reflexion und No.6 ein. Auch hier gibt es keine Altersangabe, beide werden dafür, abgefüllt mit 43 % Vol., in wirklich schönen Flaschen präsentiert. Diese greifen die Form des Kristall Dekanters der Super-Premium-Deluxe-Abfüllung The Macallan M auf.
The Macallan Reflexion reifte laut The Macallan Website in First-Fill Sherry Seasoned Oak Casks aus spanischer und amerikanischer Eiche. Kostenpunkt laut The Spirit Business: £900 (ca. 1.200 €).
The Macallan No.6 lagerte in First-Fill Sherry Seasoned Oak Casks aus spanischer Eiche, die in Jerez de la Frontera gefertigt wurden. Kostenpunkt hier: £2,800 (knapp 3.800 €).
Für beide Abfüllungen (The Macallan Reflexion und No.6 ) ist auf Vimeo jeweils eine kleine Video-Präsentation zu finden.
Zwei wunderschöne Abfüllungen von Ardbeg, jeweils 1987 und 1988 in die Flasche gekommen, werden heute von Serge Valentin verkostet. Wer frühe Abfüllungen der Destillerie Ardbeg kennt, der weiß, woher der fast schon mythische Ruf dieser Islay-Brennerei stammt – und auch bei Serge bekommen diese beiden Abfüllungen himmlische Wertungen: 93 und 97 Punkte, der Letztere zählt für Serge zu den Top Ten Whiskys, die er jemals getrunken hat. Hier die Details:
Ardbeg 1966/1987 (46%, Moon Import, The Birds, hogshead, cask #2443, 264 bottles): 93 Punkte
Ardbeg 23 yo 1965/1988 (55%, Cadenhead for Mizuhashi total liquor supply, Japan, sherry cask): 97 Punkte
Die Destillerie Ardbeg. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Abgesehen von der Frage, ob man das wirklich muss (wir bei Whiskyexperts empfehlen lieber immer besseren als immer mehr Whisky zu trinken), finden sich in den Vorschlägen auf Buzzfeed einige, bei denen die Mundwinkel unwillkürlich nach oben wandern. Im Sinne der leichten Muse – hier gehts zum Artikel 🙂
Es ist wieder einmal Zeit für unsere Blogrundschau, und in dieser können wir heute auf die erste ausführliche unabhängige Verkostungsnotiz über Odin aus der Destillerie Highland Park hinweisen. Aber natürlich nicht nur, daher gleich einmal in die Vollen:
Whiskycorner.uk verkostet Highland Park Odin – der Tenor der Besprechung ist höchst positiv, es sei ein beeindruckender Whisky.
Maltfascination hat sich den Springbank Vintage 1996 mit 54.9% eingeschenkt – einer der besten Springbanks, die der Verkoster jemals hatte
The Whiskyphiles trinken einen Tullibardine 1993 von Cadenhead – auch hier wird gelobt (der Favorit des Abends)
Auf Whiskygospel nimmt man sich den Lagavulin 12yo Special Release 2012 zur Brust – ein ausgezeichneter Lagavulin, findet man dort.
The Maltdesk verkostet einen Millburn 1969 aus der Rare Malts Serie – es wird niemanden überraschen, dass er begeistert kommentiert wird
Und Malt and Oak fragt sich, ob der neue Aultmore 25yo wirklich 300 Pfund kosten muss – und meint, er sei gut, aber soooo gut auch wieder nicht.
Am 19. Februar verlassen diese drei neuen Abfüllungen der Strictly Limited-Serie von Càrn Mòr das Lager in Schottland (gemeinsam mit einem Mortlach) und machen sich auf die Reise nach Deutschland und Österreich: ein Benrinnes 18yo (423 Flaschen) aus dem Bourbon Barrel (ein schönes Beispiel für die süßen Noten und Vanille-Aromen der amerikanischen Eiche), ein Caol Ila 8yo (600 Flaschen) – durch das junge Alter hat man hier jede Menge Rauch in der Flasche, und ein Glentauchers 4yo (918 Flaschen), er war First fill in einem top class very old Sherry Puncheon und hat sich in dieser Zeit fast die ganzen Sherry Aromen aus dem Fass geholt – länger hätte er laut Morrison & MacKay nicht drin bleiben können.
Und mit ihnen kommen noch zwei unangekündigte Whiskys auf den Weg, aber diesmal nur nach Österreich, zur 7. Wiener Whiskymesse. Darüber demnächst hier exklusiv mehr – jetzt einmal ein Blick auf die neuen Strictly Limited…
Es steht ja zu schätzen, dass vielleicht nicht ALLE Flaschen vom Highland Park Odin geöffnet und getrunken werden 🙂 – da ist es ganz praktisch, dass es ein offizielles Tasting-Video dazu gibt, und zwar auf Youtube oder gleich hier bei uns. Daryl Haldane, Martin Markvardsen und Sietse Offringa verkosten den letzten der vier Götter, die in der Valhalla-Serie abgefüllt wurden…
Heute gibt es bei Whiskyfun wieder Nachläufer der Islay Odyssee. Im Mittelpunkt stehen Laphroaigs, welche zwischen 1965 und 1970 destilliert wurden, und danach unterschiedlich lange in den Fässern reifen durften. Und ebenso unterschiedlich fallen auch die Bewertungen von Serge Valentin aus. Beginnend bei 80 Punkten für einen 19-jährigen bis hin zu 96 Punkten und damit der auf Whiskyfun höchst bewertete Laphroaig – ein ca. 15-jähriger, 1985 von Gordon & MacPhail abgefüllt.
Zum Schluss gibt uns Serge noch einen kleinen Ausblick auf einen 12-jährigen Laphroaig, dessen Gerste zu 100% aus den Brennerei-eigenen Maltings kommt (das hört sich nach dem Cairdeas 2015 an). Da es sich hier um eine Fassprobe handelt, und dieser Whisky so nicht auf dem Markt erscheinen wird, sondern noch mit weiteren Fässern geblendet werden wird, entfällt hier eine Bewertung. Serge hat er aber beeindruckt und er wird sich ein paar Flaschen sichern wollen. Die heutige Verkostung in der Kurzübersicht:
Laphroaig 15 yo (40%, OB, UK, +/-1985) 90 Punkte
Laphroaig 19 yo 1969 (40%, Sestante, +/-1988) 80 Punkte
Laphroaig 30 yo 1966/1996 (48.6%, Signatory Vintage, cask #559, 204 bottles) 94 Punkte
Laphroaig 13 yo 1972/1985 (56%, Cadenhead for Scoma, Germany) 91 Punkte
Laphroaig 1970/1985 (55.2%, Gordon & MacPhail, Meregali) 96 Punkte
Laphroaig 2003 (OB, own maltings, cask samples, 2015) No Score
Irish-whiskeys.de schickt uns Infos zu einem Single Cask Whiskey, der von Teeling exklusiv für den Shop abgefüllt wurde. Er reifte die ganze Zeit seit 2002 durchgehend in einem Portweinfass und kam mit 46.1% in die Flasche. Er ist weder gefärbt noch kühlgefiltert. Laut Angaben des Shops besticht er durch seine ausgeprägt komplexen Aromen.
Wie wir unlängst berichteten, hat Pernod Ricard mit Alexandre Ricard, Enkel des Firmengründers Paul Ricard, einen neuen CEO. Und wie es so üblich ist, hat er zu Beginn seiner Amtszeit auch gegenüber der Presse in groben Zügen die Konzernstrategie unter seiner neuen Führung skizziert.
Was bei der Betrachtung von Pernod Ricard auffällt: Zwar ist der Konzern bei „braunen Getränken“ sehr breit aufgestellt, aber im Portfolio fehlt ein Bourbon – eine der am stärksten wachsenden Gattungen und momentan ein relativ sicherer Gewinnbringer. Darauf angesprochen, so berichten The Spirits Business und Scotsman.com (aber jeweils unter Schlagzeilen, die konträrer nicht sein könnten) meinte Ricard, der Konzern hätte nicht wirklich brennendes Verlangen nach Bourbon, würde sich einer entsprechenden Gelegenheit aber auch nicht verschließen.
Wenn man das aus der Unverbindlichkeit solcher Aussagen übersetzt, dann könnte man die Worte Ricards in etwa so interpretieren: Es scheint auf Seiten von Pernod Ricard tatsächlich ein dementsprechendes Bedürfnis oder Interesse vorhanden zu sein, aber man möchte natürlich nicht durch zu große Offensichtlichkeit den Preis einer solchen Erwerbung nach oben treiben. Und vielleicht ist man auch in der momentanen wirtschaftlichen Lage nicht allzu erpicht darauf, das Konzernergebnis durch aggressive Expansion zu belasten.
Vor drei Jahren hatte Blair Bowman eine glänzende Idee. Während seiner Studienzeit in Barcelona bemerkte er, dass es zwar einen World Gin Day gibt, der weltweit zelebriert wird, es aber für Whisky kein entsprechendes Pendant gibt. Er sicherte sich die passende Domain www.worldwhiskyday.com, und verbreitete seine Idee über verschiedene Social Media Plattformen. Das Datum für diesen besonderen Tag ist relativ flexibel. Für 2012 wurde ein Dienstag, der 27. März gewählt, im Jahr darauf wurde der World Whisky Day an einem Samstag im Mai begangen. In den folgenden Jahren wurde und wird dies auch so flexibel beibehalten – die Konstante ist „ein Samstag im Mai“.
Seine Idee eines World Whisky Day wurde weltweit recht gut angenommen. Im letzten Jahr wurden 250.000 Besucher auf den verschiedene Veranstaltungen in über 40 Ländern gezählt. Über 16.000 „Gefällt mir“ auf Facebook und 12.000 Follower bei Twitter konnte Blair Bowman nach knapp drei Jahren zählen. Und auch die Whisky-Industrie nahm seine Idee an, mittlerweile konnte er zwölf Partner für den World Whisky Day begeistern.
Heute morgen verkündete Blair Bowman nun den Verkauf des World Whisky Day. Glücklicher Neu-Besitzer ist (wie im Scotsman zu lesen) Hot Rum Cow, ein britisches Getränke Magazin. Über den Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht, Experten gehen davon aus, dass es sich um einen sechsstelligen Betrag handeln könnte.
Blair Bowman muss sich nicht ganz von seinem World Whisky Day trennen. Er wird in der Zukunft als Berater der Hot Rum Cow tätig sein.
200 Jahre wird Laphroaig heuer alt – und dieses Jubiläum wird von der Destillerie ausgiebig gefeiert. So sind verschiedene Sonderabfüllungen geplant, oder ein Fest bei der Destillerie. Und weil Laphroaig tatsächlich eine Ikone von Islay ist, finden wir das nicht nur gut, sondern feiern als Whiskyexperts auch mit. Mit Ihnen. Und John Campbell.
John Campbell ist das Gesicht von Laphroaig. Als Distillery Manager kümmert er sich um alle Belange der Destillerie – und er vertritt sie auf zahlreichen Veranstaltungen, nicht nur in diesem Jubiläumsjahr. Wir haben ihn beim Whisky-Dinner in Köln getroffen, und er hat für unsere Leser zwei Hüllen des Laphroaig 10yo handsigniert – 1x die originale 0.7l-Packung und einmal die Mini-Packung mit 5cl. Schöne Stücke also für jede Whiskysammlung – nicht nur für Laphroaig-Fans.
Und weil wir bei Whiskyexperts gerne anderen eine Freude machen, verlosen wir diese beiden Stücke. Zwei glückliche Gewinner können sich jeweils über eine dieser Flaschen freuen (wer als erstes gezogen wird, darf sich die Flaschengröße aussuchen). Und das Mitmachen ist ganz einfach:
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So können Sie eine dieser handsignierten Packungen mit Inhalt gewinnen:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie alt wird die Destillerie Laphroaig 2015?
a) 10 Jahre
b) 200 Jahre
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 1. März 2015, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 1. März 2015, 23:59. Die Gewinner werden am 2. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Nach dem wir heute morgen über sein Erscheinen schon berichteten, fanden wir jetzt in unserem digitalen Briefkasten diese Pressemitteilung über das Erscheinen des Highland Park Odin in Österreich, die wir hier Ihnen, wie üblich, in den relevanten Teilen unverändert wiedergeben.
Highland Park Odin – komplex und mächtig wie der Göttervater selbst
Die limitierte Valhalla Collection erreicht mit dem vierten Teil der Serie ihren Höhepunkt
Die „Valhalla Collection“ der renommierten Whisky-Destillerie Highland Park ist eine Hommage an das skandinavische Erbe der Orkneyinseln. Sie umfasst vier verschiedene Whiskys, in den letzten drei Jahren wurde je einer gelauncht. Dieses Jahr wird die vierteilige Serie nach „Thor“, „Loki“ und „Freya“ mit „Odin“ zur Vollendung gebracht und erreicht gleichzeitig ihren Höhepunkt. Der Single Malt ist nach dem Hauptgott der nordischen Mythologie benannt. Inspiriert von dessen Charaktereigenschaften Komplexität, Weisheit und Macht kreierte Highland Park einen Whisky, der in seiner Intensität und Stärke kaum zu übertreffen ist. Der 16 Jahre lang gereifte Whisky enthält 55,8 Vol.-% und ist in der streng limitierten Anzahl von 80 Flaschen ab sofort auch in Österreich über die Schlumberger Vertriebstochter Top Spirit erhältlich.
Best Spirit in the World. Highland Park ist die einzige Spirituose der Welt, die je als „Best Spirit in the World“ (Quelle: F. Paul Pacult’s Spirit Journal) ausgezeichnet wurde. Odin, der vierte und letzte Teil der „Valhalla Collection“ ist gleichzeitig der Höhepunkt der Hommage an die nordischen Götter. Highland Park Odin ist wie sein Namensgeber intensiv, mächtig und komplex. Der Single Malt Whisky reifte 16 Jahre im Fass und ist mit einem Alkoholgehalt von 55,8% kräftiger als seine Vorgänger. Er kündigt sich durch einen Hauch von Zimtrinde, Muskat und gerösteten Walnüssen an. Am Gaumen besticht er durch seine süßen und gleichzeitig leicht rauchigen Torf-Aromen, die eine jahrtausendealte Weisheit erahnen lassen. Das Finish wird von der sanften Süße von Pflaumen und Beeren getragen.
Godfather of Whisky. Der Göttervater Odin gilt als die wichtigste und gleichzeitig komplexeste Gestalt der nordischen Mythologie. Das Streben nach Wissen und Erkenntnis zählen zu seinen prägendsten Charaktereigenschaften. Um vollständige Weisheit zu erlangen war er sogar bereit, die Hälfte seiner Sehkraft zu opfern. Deshalb wird Odin häufig als „der Einäugige“ bezeichnet. Auch auf der in mysteriösem Schwarz gehaltenen Flasche von Highland Park Odin ist der Göttervater mit nur einem Auge dargestellt. Wie schon bei seinen Vorgängern ist die Flasche von einem Holzrahmen umschlossen, dessen Form an die Schiffe der Wikinger erinnert. „Das Ziel von Top Spirit ist es, den österreichischen Konsumenten nationale und internationale Premium-Marken auf höchstem Niveau zu bieten. Die Highland Park ‚Valhalla Collection‘ besticht durch höchste Qualität und einzigartige Komplexität. Wir freuen uns sehr, den österreichischen Whisky-Liebhabern mit den limitierten Highland Park-Whiskys ein außergewöhnliches Erlebnis bieten zu können, das nun mit der Spezialität Highland Park Odin gekrönt wird.“ freut sich Mag.Florian Czink, Marketingdirektor Top Spirit.
Ein letzter Flight mit Port Ellen aus den Tastings der Islay-Reise von Serge Valentin steht heute auf dem Verkostungsprogramm – und auch diesmal ist nicht alles Gold, was diesen legendären Namen trägt. Zwischen 85 und 88 Punkten bewegen sich die Bewertungen – gekostet hätte man sie dennoch wahrscheinlich alle gerne. Hier die einzelnen Abfüllungen mit ihren Benotungen, für die genaueren Beschreibungen einfach unserem Link folgen.
Port Ellen 1979/2013 (46%, Gordon & MacPhail, Rare Old, lot #R0/12/08): 87 Punkte
Port Ellen 1980/2003 (46%, MARA Malt Rarities, 4th Anniversary, 74 bottles): 88 Punkte
Port Ellen 18 yo 1981/2000 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, sherry cask, 444 bottles): 85 Punkte
Port Ellen 1983/2012 (50%, The Whisky Exchange Whisky Show 2012): 85 Punkte
Port Ellen Destillerie (abgerissen) die Mälzerei steht noch, Foto von Jan Kuchenbecker, GNU-Lizenz
Benromach 10yo 100° Proof Single Malt, Speyside 0.7 Liter, 57% Verkoster: Bernhard Rems Sample: Gordon & MacPhail
Nase: Sehr druck- und gehaltvoll. Pflaumenmus, Vanille, etwas Rauch, Mahagonimöbel in der Sonne. Ein Hauch Zimt, Pfeifentabak im Lederbeutel. Wunderschön reif und gediegen, erstaunlich für einen Zehnjährigen.
Gaumen: Erwachsen und herb, dahinter aber doch deutliche Anflüge von Fruchtigkeit. Leder, Tabak, Rauch, etwas Muffiges von alten Möbeln, aber nicht unangenehm dabei. Dann dunkle Schokolade, Sherry-Noten (Oloroso), Kirschkuchen mit überreifen Herzkirschen, aber alles eingebettet in einen sehr erdigen Ton.
Finish: Rauchig, mit Sherrytönen, mittellang, dabei aber durchaus intensiv.
Alles in allem: Im Gegensatz zu vielen Kollegen hat mich der normale Zehnjährige nicht begeistert. In der Verkostung damals habe ich ihm attestiert, seine angestrebten Ziele nicht wirklich zu erreichen. Mit dieser Version hier, die sich tatsächlich nur in der Stärke, aber nicht in der Zusammensetzung (80% Bourbon, 20% Sherry Hogshead, 1 Jahr in Oloroso-Fässern gefinished) vom Zehnjährigen unterscheidet, ist das anders: Dieser Whisky ist wirklich sehr gut gelungen, eine eigenständige, charaktervolle Kreation und ein Vergnügen in der Nase und am Gaumen. Für sein Alter ist er sehr reif, aber natürlich nicht besonders komplex. Trotzdem: Eine angenehme Überraschung und ein verdientes „Sehr gut“.
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