Donnerstag, 24. Juni 2021, 08:50:09

Will Pernod Ricard ins Bourbon-Geschäft?

Wie wir unlängst berichteten, hat Pernod Ricard mit Alexandre Ricard, Enkel des Firmengründers Paul Ricard, einen neuen CEO. Und wie es so üblich ist, hat er zu Beginn seiner Amtszeit auch gegenüber der Presse in groben Zügen die Konzernstrategie unter seiner neuen Führung skizziert.

Was bei der Betrachtung von Pernod Ricard auffällt: Zwar ist der Konzern bei „braunen Getränken“ sehr breit aufgestellt, aber im Portfolio fehlt ein Bourbon – eine der am stärksten wachsenden Gattungen und momentan ein relativ sicherer Gewinnbringer. Darauf angesprochen, so berichten The Spirits Business und Scotsman.com (aber jeweils unter Schlagzeilen, die konträrer nicht sein könnten) meinte Ricard, der Konzern hätte nicht wirklich brennendes Verlangen nach Bourbon, würde sich einer entsprechenden Gelegenheit aber auch nicht verschließen.

Wenn man das aus der Unverbindlichkeit solcher Aussagen übersetzt, dann könnte man die Worte Ricards in etwa so interpretieren: Es scheint auf Seiten von Pernod Ricard tatsächlich ein dementsprechendes Bedürfnis oder Interesse vorhanden zu sein, aber man möchte natürlich nicht durch zu große Offensichtlichkeit den Preis einer solchen Erwerbung nach oben treiben. Und vielleicht ist man auch in der momentanen wirtschaftlichen Lage nicht allzu erpicht darauf, das Konzernergebnis durch aggressive Expansion zu belasten.pernod

 

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