The Spirits Business: Die zehn „sammelbarsten“ schottischen Whiskymarken

Wenn man den neuesten Report des Unternehmens RW101 (Rare Whisky 101) liest, dann lassen sich auf Grund ihrer Performance am Sekundärmarkt die zehn Whiskymarken identifizieren, die am häufigsten in Auktionen zu finden waren. The Spirits Business hat nun diese Liste als Slideshow gebracht – und jeweils auch mit kurzen Erklärungen über die Destillerien. Hier einmal kurz die Whiskys, die die Auktionen dominierten, von Platz 10 auf Platz 1:

  • Lagavulin
  • Springbank
  • Port Ellen
  • Glenmorangie
  • Glenfiddich
  • Highland Park
  • Bruichladdich
  • Bowmore
  • Ardbeg
  • The Macallan

Vielleicht sollte man nochmals deutlich dazu sagen, dass es hier um jene Marken geht, die auf Auktionen im Vorjahr besonders häufig gehandelt wurden, nicht jene, die die meiste Wertsteigerung erfuhren. Über eine Liste mit diesen, übrigens vom gleichen Unternehmen, haben wir bereits Anfang Februar hier berichtet.

Bild: Die Destillerie Ardbeg. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

PR: Bib & Tucker Bourbon und Masterson’s Rye jetzt auch in Deutschland

Das Angebot an amerikanischen Whiskeys in Deutschland wird immer breiter. Das Bremer Spirituosen Contor hat uns darüber informiert, dass man nun die Marken von 3 Badge Mixology in Deutschland vertreibt, darunter auch Bib & Tucker Small Batch Bourbon Whiskey und Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye Whiskey. Hier die entsprechenden Informationen dazu:

Handwerkskunst, Qualität und Tradition

die Marken von 3 Badge Mixology erobern nun auch den deutschen Markt

Das Bremer Spirituosen Contor präsentiert mit dem Familienunternehmen „3 Badge Mixology“ aus Kalifornien ein absolutes Musterbeispiel an Handwerkskunst, Qualität und Tradition auf dem deutschen Markt. Die von italienischen Einwanderern abstammende Familie Sebastiani zählt zu den ältesten Weinfamilien in Sonoma und zu den erfolgreichsten Unternehmern der gesamten kalifornischen Weinindustrie. Ein Familienunternehmen, welches heute in vierter Generation geführt wird und sich auch bei den Spirituosen der Fertigung allerfeinster Qualitäten gewidmet hat. Das Sortiment besteht aus einzigartigen Qualitäten, welche man in kleinsten Chargen produzieren lässt. Dazu gehören die vielfach ausgezeichneten Marken Bib & Tucker Bourbon und Masterson’s Straight Rye.

Erhältlich sind die Marken ab Ende Februar im ausgewählten Spirituosenfachhandel und in gehobenen Bars und Restaurants.

Bib & Tucker Small Batch Bourbon Whiskey

Bib-and-Tucker-Bottleshot

Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert galten “bib & tucker” als der Inbegriff für Sonntagskleidung oder das feinste Festgewand, das es penibel zu pflegen galt. Da dieselbe Sorgfalt bei der Herstellung dieses einzigartigen Bourbons an den Tag gelegt wird, wollte man mit dem handgefertigten Small Batch Bourbon diesen alten, uramerikanischen Begriff wiederbeleben.

10

Der 46-prozentige Bourbon ist zweifach destilliert. Erst in einer Column Still und anschließend in einer traditionellen Kupferbrennblase. Das Destillat – aus 70% Mais und 30% Roggen & Malz – reift für mindestens sechs Jahre in ausgekohlten Eichenholzfässern. Vor der Abfüllung wird das Destillat nach bester Tennessee Tradition durch Holzkohle gefiltert. Dies unterstreicht die
feinen, eleganten, aber dennoch sehr komplexen Noten des Bourbons. Aber nicht nur der Inhalt ist einzigartig, auch die Flasche ist derart mit unzähligen Details versehen, dass der Bib & Tucker Small Batch Bourbon Whiskey gleichermaßen einen Genuss für Auge und Gaumen darstellt.

Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye Whiskey

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Aus feinstem Roggen aus dem Pazifischen Nordwesten und purem Schmelzwasser der nördlichen Rocky Mountains entsteht im traditionellen Pot Still-Verfahren ein komplexer und überaus eleganter Straight Rye Whiskey, der von Jim Murray, dem Herausgeber der Whisky Bible und Leitfigur der internationalen Whiskyszene, zum besten Canadian Whiskey of the Year 2015
gewählt wurde. Der Whiskey reift für 10 Jahre in Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Die 125 Proof Fassstärke werden vor der Abfüllung auf 90 Proof (das entspricht 45 % vol.) reduziert und anschließend wird jede einzelne Flasche des Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye von Hand nummeriert und verpackt.

Benannt wurde der Whiskey nach William, genannt „Bat“, Masterson, ein zur Zeit des Wilden Westens bekannter und gefürchteter Spieler, Büffeljäger, Soldat, Jagdschütze und Zeitungsjournalist. Was Bat anpackte, gelang ihm auf Anhieb. Nur ein einzigartiger Whiskey wie der Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye kommt als Hommage für einen furchtlosen und außergewöhnlichen Mann wie Bat in Frage. Ihm hätte dieser kräftige Rye Whiskey mit Sicherheit sehr gut gefallen.

Die unverbindlichen Preisempfehlungen für beide Whiskeys:

  • Bib & Tucker Small Batch Bourbon, 46%, 0,70 Ltr, UVP 69,90 €
  • Masterson’s 10 yo Straight Rye, 46%, 0,70 Ltr, UVP 84,90 €

PR: Neu – 1776 Straight Rye Whiskey Barrel Proof 58,6% Vol.

Die Sierra Madre GmbH aus Hagen, Importeur und Vertrieb für zahlreiche Spirituosenmarken, darunter auch die Whiskys von Tomatin,  hat uns eine Pressemitteilung über einen fassstarken Rye-Whiskey gesendet, den sie neu in ihr Portfolio aufgenommen haben. Der 1776 Straight Rye Whiskey Barrel Proof 58,6% Vol. ergänzt die drei anderen Whiskeys unter der Marke 1776, den 1776 Bourbon, den 1776 Bourbon 7yo und den 1776 Rye (der übrigens im April 2014 unser Whisky des Monats wurde). Hier die Presseaussendung:

EIN NEUES HIGHLIGHT VON DER ÄLTESTEN UND LEGENDÄRSTEN WHISKEYMARKE AMERIKAS: 1776 STRAIGHT RYE WHISKEY BARREL PROOF

Uncut und direkt aus dem Fass. Ein lebhafter und vollmundiger Whiskey auf Basis des Gold prämierten 1776 Straight Rye Whiskeys. Mit Noten von Nelken, Eukalyptus und Schokolade.

1776 Rye Barrel Proof web

Die Whiskeymarke der Familie Pepper, deren Ursprünge auf das Jahr 1776 und die Anfangszeiten der Amerikanischen Revolution zurückzuführen sind und die bis 1958 drei Familiengenerationen lang destilliert wurde, ist die älteste und die legendärste Whiskeymarke in der Geschichte Amerikas und des Staates Kentucky.

Das Destillationsvermächtnis begann mit Elijah Pepper (Destillateur von 1776 – 1838), wurde von Oscar Pepper (Destillateur von 1838 bis 1867) und wurde in dritter Generation an Colonel James E. Pepper (Destillateur von 1867 – 1906) übergeben. Er war ein Bourbon-Aristokrat reinster Güte und ihm war es auch zu verdanken, dass die Familienmarke ihre größten Erfolge feierte.

Colonel James E. Pepper, eine aus Kentucky stammende Leitfigur der amerikanischen Industrie, züchtete Vollblüter für das Kentucky Derby, reiste in einem privaten Eisenbahnwaggon und machte den „OldFashioned“- Cocktail berühmt. Er nannte seinen Whiskey „Old 1776“ und verkündete voller Stolz, dass bei ihm die Originalrezeptur seines Großvaters, die noch aus der Ära der Revolutionäre stammte, zur Anwendung kommt.
In den letzten Jahren wurde diese Kultmarke von dem Unternehmen Georgetown Trading Co. (dessen Familientradition im Whiskeyhandel ebenfalls auf die Zeit der Amerikanischen Revolution zurückgeht) übernommen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, sie in angemessener Weise neu auf dem Markt zu lancieren. Es wurden umfangreiche historische Recherchen durchgeführt und Jahre dafür aufgewendet, volle Flaschen des wunderbar erhaltenen Originalwhiskeys von James E. Pepper aus der Zeit vor, während und nach der Prohibition zu sammeln und zu analysieren. Die Georgetown Trading Co. erwarb sogar ein eigenhändig von James E. Pepper verfasstes Schreiben aus dem Jahr 1887, in welchem seine Produktionsmethoden und die genaue Maischezusammensetzung aufgeführt ist.

1776 Whiskey

Unter Bezugnahme auf dieses Material begann das Unternehmen damit, einige neue James E. Pepper Whiskeysorten zu destillieren und sorgfältig Reifungsfässer aus ausgewählten Destillerien mit ähnlicher Maischezusammensetzung und ähnlichen Geschmacksprofilen auszuwählen, die dem „Old Style“ des Originalwhiskeys von James E. Pepper entsprechen.

Whisky im Bild: Ein kleines Naturwunder bei whiskybroker.co.uk

Martin Armstrong, der Sohn des ehemaligen Besitzers von Bladnoch, Raymond Armstrong, ist unter Whiskyfreunden auch als unabhängiger Abfüller (whiskybroker.co.uk) bekannt. Von ihm stammt das Bild eines sehr seltenen Naturphänomens, das wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt bei einem Whiskyfass beobachtet wurde. Dieses Fass stand bei seinem Lager im Freien, bei Temperaturen unter Null Grad. Und heute am Morgen sah es so aus:

icespike

Was wir hier sehen, hat Martin nach kurzer Recherche herausgefunden: Es ist das ausgesprochen seltene Naturschauspiel eines Icespikes, also eines Eisdorns, der sich unter bestimmten Umständen unter Verleugnung der Schwerkraft bildet. Es ist so selten, dass es bis heute keine abgesicherte physikalische Erklärung dafür gibt. Weitere Bilder von Eisdornen können Sie in diesem Wikipedia-Eintrag finden.

wbicespike

Wir danken Martin Armstrong für die Überlassung der Fotos.

Ein Geheimnis-Striptease in eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser!

Es ist ein besonderer Meilenstein, den wir erreichen: In fünf Tagen feiert Whiskyexperts offiziell seinen dritten Geburtstag. Das ist schön. Das macht ein bisschen stolz.

Aber wenn Sie glauben, dass wir uns am 1. März auf die Schultern klopfen, uns zu unserem Geburtstag gratulieren und damit zufrieden sind, dass wir Geburtstag haben – dann kennen Sie uns schlecht :-).

Denn so einen Geburtstag feiern wir nicht unter uns, an einem bestimmten Tag und in Selbstzufriedenheit versunken.

Sondern wir feiern Geburtstag so: Mit Ihnen, einen ganzen Monat lang und auf ganz besondere Art.

Was genau auf Sie zukommt, das wollen wir Ihnen noch nicht verraten. Noch nicht heute. Das, was wir für Sie vorbereitet haben, das enthüllen wir Stück für Stück in den nächsten Tagen. Und wir können eines versprechen: Es wird ein Fest!

Hier einmal Hinweis Nummer 1:

  1. Es wird sich definitiv auszahlen, täglich auf unserer Website vorbeizuschauen. Nicht nur der Artikel wegen.

Schon eine Idee? Naja, morgen gibt es dann mehr von uns, um vielleicht schon Klarheit in die Sache zu bringen.

Herzlichst,
Ihre Whiskyexperts-Redaktion

Bild: By Fieldington at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0 – Fireworks

Serge verkostet: Old Havana Whisky

Serge meldet sich aus dem Urlaub mit der Verkostung des bekanntesten jemals auf Kuba hergestellten Whiskys : Old Havana Whisky. Er wird schon einige Zeit nicht mehr produziert, also ist die Chance, dass ihn jemand probiert hat, nicht sehr groß (aber wir sind uns sicher, dass es unter unseren Lesern den einen oder anderen gibt). Haben die Restlichen etwas versäumt? Eher nicht, denn glaubt man der Punktewertung, dann reicht es auch, die Tasting Notes zu lesen…

  •  Old Havana (40%, OB, Cuban whisky, +/-1995?): 45 Punkte

Bild: By Bundesarchiv, Bild 183-L0614-040 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5365688

Ein Japaner nur für Deutschland: Akashi 8yo aus der White Oak Distillery

Aus Frankreich, von Les Whiskies Du Monde, haben wir erfahren, dass es aus der japanischen White Oak Distillery einen ausschließlich für Deutschland abgefüllten Single Cask Whisky geben wird: den Akashi 8yo.

Wer die White Oak Distillery nicht kennt: Diese nach wie vor im Familienbesitz befindliche Destillerie liegt etwas abseits von Kobe, im Umkreis der kleinen Stadt Akashi. Sie erhielt als erste japanische Destillerie überhaupt eine rechtsgültige Lizenz, Whisky zu destillieren.

Zum Akashi 8yo: Dieser Single Malt wurde mit 50% abgefüllt und durfte 8 Jahre lang im Sherryfass aus spanischer Eiche reifen (Sherry Butt #5184). Er ist nicht kältefiltriert und nicht gefärbt.

akashi comb

Die offiziellen Tasting Notes: In der Nase soll er elegant sein, mit dem frischen Duft grüner Äpfel und leichten Jodnoten. Am Gaumen bringt er Würze und den Geschmack von Pinienharz.

Premiere hat der Akashi 8yo am 27. und 28. Februar auf der Whiskymesse in Nürnberg, am Stand des deutschen Distributors Bremer Spirituosen Contor.

Label Akashi 8yo

Schweden: Destillerie Mackmyra mit deutlichem Wachstum

Nach einem eher problematischen 2014 (ein Minus von 19% im wertmäßigen Verkauf), konnte die Destillerie Mackmyra im letzten Jahr diese Delle wieder vollständig ausbügeln und ein Plus von ebenfalls 19% einfahren, berichtet The Spirits Business.

Und nochmals 19% – das ist nämlich der Anteil, den Deutschland als wichtigster Exportmarkt an den Verkäufen der Destillerie hat. In den Hauptexportmärkten konnte man die Verkäufe nahezu verdoppeln, hört man von Mackmyra.

Insgesamt hat man übrigens über alle Märkte 214.000 Flaschen verkauft. Diese und weitere Zahlen findet man tabellarisch und im Text auf The Spirits Business.

Bild: Mackmyra (Skybar und Fasslager in Lofsdalen)

Whisky-Persönlichkeiten gegen EU-Austritt Großbritanniens

In der Times ist heute ein offener Brief gegen den EU-Austritt Großbritanniens veröffentlicht worden. Unter den mehr als 200 Unterzeichnern befinden sich auch einige Größen aus der Whiskyindustrie, die durch den Austritt schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile befürchten.

Unter den Unterzeichnern findet man:

  • Ivan Menezes, CEO bei Diageo
  • Laurent Lacassagne, CEO von Pernod Ricard
  • Billy Walker, BenRiach
  • Paul Walsh, Compass Group

Hier noch der Brieftext, wie er auch in The Spirits Business abgedruckt ist, ausnahmsweise im  Original:

Sir, The businesses we lead represent every sector and region of the UK. Together we employ hundreds of thousands of people across the country.

Following the prime minister’s renegotiation, we believe that Britain is better off staying in a reformed European Union. He has secured a commitment from the EU to reduce the burden of regulation, deepen the single market and to sign off crucial international trade deals.

Business needs unrestricted access to the European market of 500 million people in order to continue to grow, invest and create jobs. We believe that leaving the EU would deter investment, threaten jobs and put the economy at risk. Britain will be stronger, safer and better off remaining a member of the EU.

Bild: Rock Cohen, CC-Lizenz

PR: Douglas Laing präsentiert das neue Design der Provenance Single Casks Range

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir die offizielle Pressemitteilung zum neuen Design der Provenance-Serie von Douglas Laing übermittelt bekommen. Wir bringen sie hier für Sie:

Douglas Laing Präsentiert das neue Design der Provenance Single Casks Range

Das schottische Familienunternehmen Douglas Laing ist für sein großartiges Portfolio einzigartiger Whiskyabfüllungen berühmt und präsentiert voller Stolz das neue Premiumdesign der Provenance Single Cask Scotch Whisky Range. Diese wird nun auch in Deutschland über das Bremer Spirituosen Contor vertrieben.

Die Provenance-Whiskys sind eine Hommage an den unterschiedlichen Charakter und Geschmack der vier wichtigsten Whiskyregionen Schottlands und wurden erstmals im Jahr 2004 unter dem Motto „Eine Whiskyreise durch Schottland“ vorgestellt. Mit dem neuen Design in Form eines illustrierten Kompasses, regionalen Symbolen und Farbcodes, werden die stilistischen Eigenheiten der Lowlands, Highlands, Speyside und Islay noch weiter hervorgehoben. Der Ort, an welchem ein Whisky destilliert und gereift wird, spielt eine signifikante Rolle für den Charakter des Produktes. Deshalb wählte Douglas Laing die treffende Bezeichnung “Provenance” (französisch für “Herkunft”) für diese einzigartigen Single Cask Scotch Whiskys.

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Das Provenance-Sortiment ist Teil der “Exceptional Single Casks” Kollektion von Douglas Laing. Diese repräsentiert eine ausgewählte Premium Sammlung an Single Malt und Single Grain Whiskys aus den besten Brennereien Schottlands und ist in drei Qualitätsstufen aufgeteilt:

Provenance, Old Particular und Xtra Old Particular. Bei Douglas Laing steht „Provenance“ für den perfekten Einstieg in die Welt der einzigartigen Einzelfassabfüllungen – leicht zugänglich und dennoch von herausragender Qualität und Intensität. Jeder Whisky der „Exceptional Single Casks“ wird mit mindestens 46% vol. oder in Fassstärke, sowie ohne Kältefiltration und die Zugabe von Farbstoffen abgefüllt. Der pure und unverfälschte Ausdruck der jeweiligen Brennerei.

Zum neuen Design sagt Fred Laing, Geschäftsführer von Douglas Laing:

„Wir nennen unsere Provenance Reihe oft den kleinen Bruder der “Old Particular-” bzw. “XOP-Range”. Die Provenance Single Casks reifen mindestens 7 bis 14 Jahre und werden zum perfekten Zeitpunkt abgefüllt. Das neue Design bringt die Qualität dieser wunderbaren Whiskys perfekt zur Geltung.“

Die neue Ausstattung, abgefüllt mit 46% vol. startet mit einzigartigen Single Malts aus 14
renommierten Brennereien, erhältlich im ausgewählten Whisky- und Spirituosenfachhandel, darunter:

  • Auchentoshan 13 Years Old
  • Glenallachie 8 Years Old – Sherry
  • Bunnahabhain 8 Years Old
  • Talisker 7 Years Old

Schweizer trinken mehr Kirsch und weniger Whisky

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„Schweizer trinken mehr Kirsch und weniger Whisky“ – so betitelt sich ein Artikel in der Schweizer Handelszeitung über die Trinkgewohnheiten der Schweizer im letzten Jahr. Insgesamt war es ein gutes Jahr für die Schweizer Destillateure, denn sie stellten doppelt so viel Alkohol her wie im letzten Jahr. Klare Sieger dabei: Zwetschenbrand und Kirsch.

Spitzenplatz bei den Importen (und hier wird es für uns Whiskytrinker interessant) ist nach wie vor Whisky, obwohl die Menge auf den niedrigsten Stand seit 2005 sank. Auch die Schweizer Exporte sanken – und geschätzt ist der Verbrauch der Schweizer insgesamt auf unter 1.5l reinen Alkohol pro Kopf und Jahr zurückgegangen.

STV.tv: Wie kommt der Name Glenturret auf einen alten Felsen in China?

Nein, es ist noch nicht der erste April und nein, in der Redaktion hat heute noch keiner einen Tropfen Alkohol getrunken. Die Geschichte ist so wahr, wie sie seltsam ist, und nachzulesen (bebildert – wir können aus Urheberrechtsgründen die Bilder nicht bringen) ist sie auf stv.tv:

Bei Bauarbeiten für ein Freizeitzentrum in der Moganshan-Region, östlich von Shanghai, haben Arbeiter einen fast drei Meter hohen Felsen ausgegraben, auf dem das Wort „Glenturret“ steht. Sowohl die chinesischen Finder als auch die Besitzer der Destillerie, 5500 Meilen vom Fundort entfernt, haben keine blasse Ahnung, was dieser Stein bedeuten könnte und woher die Inschrift stammt.

Es gibt zwei Mutmaßungen: Erstens hätte um 1900 in der Region ein Missionar namens Dr. Duncan Main gelebt, aber dessen mögliche Verbindung zu Glenturret lässt sich in keiner Weise feststellen.

Theorie Nummer zwei besagt, es ginge gar nicht um die Destillerie, sondern um ein Dampfschiff gleichen Namens.

Wie auch immer: Die Destillerie Glenturret hat sich nun auch an die Öffentlichkeit gewandt, um das Rätsel zu lösen. Und wer weiß, vielleicht können wir schon bald darüber berichten, warum der Name Glenturret auf einen alten Stein in China kam…

NFU Scotland: Hört auf, mit ausländischer Gerste zu destillieren

Die National Farmers Union of Scotland, kurz NFU Scotland (oder noch kürzer NFUS) ruft die schottische Whiskyindustrie dazu auf, kein ausländisches Getreide mehr für die Herstellung von Whisky zu verwenden, berichtet The Scotsman.

Dabei geht es der NFSU um zweierlei: Erstens säßen viele schottische Landwirte auf vollen Getreidespeichern, während die schottische Whiskyindustrie zum Beispiel in Frankreich Weizen einkaufe, und zweitens mache der weite Transport ausländischen Getreides ökologisch wie ökonomisch wenig Sinn.

Die SWA entgegnet dem Ansinnen, dass die Whiskyindustrie ohnehin 90% des Weizenbedarfs in Schottland decke, und dass aus Gründen der Flexibilität auch ausländische Lieferverträge bestehen müssen, um zum Beispiel heimische Ernteausfälle kurzfristig kompensieren zu können – und solche Verträge müssten eben erfüllt werden.

Die schottische Regierung ruft beide Seiten zur Kooperation auf, als dritte, nicht unmittelbar betroffene Partei. Für uns ein schönes Beispiel, wie gute Argumente auf beiden Seiten vorhanden sind und trotzdem oder deswegen ein Kompromiss gefunden werden muss…

Whisky einmal anders genießen – Baconbecher

Eines können wir garantieren: So, wie Sie dank unserer Gastautorin Petra Milde von meinwhisky.com jetzt Whisky genießen können, so haben Sie Whisky noch nie erlebt. Mit einem genialen Rezept fügt sie dem Reigen der passenden Trinkgefäße für Whisky noch eines dazu: Den Bacon-Becher. Sie hat ihn für uns gemeinsam mit ihrem ebenfalls kochbegeisterten Mann gemacht – und wir haben ihn gemeinsam mit ihr, ihm und Thomas Plaue von Diageo, der für die flüssige Befüllung sorgte, ausprobiert. Lesen Sie den Gastbeitrag von Petra Milde hier:

„Schreib doch mal einen Gastbeitrag mit einem Kochrezept für uns“ hatte Bernhard Rems vor einer Weile gemeint. „Irgendwas zum Knabbern vielleicht, passend zum Whisky“. Daran musste ich sofort denken, als vor kurzem in den sozialen Medien ein Rezept für „Bacon Shot Glasses“ die Runde machte. Whisky trinken aus kleinen Speckbechern, die noch dazu mit Schokolade ausgegossen wurden? Wie krank ist das denn, hatte ich im ersten Moment gedacht und dann im zweiten: Das ist so verrückt, das könnte schon wieder gut sein.

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Ich genieße sehr gerne einen guten Whisky pur und spüre ihm sensorisch nach. Aber genauso gerne versuche ich, Whisky beim Kochen mit Speisen zu kombinieren wie im Kochblog kochen.meinwhisky.com, in dem ich seit einiger Zeit mit meinem Mann zusammen (bester Koch der Welt) unsere Kreationen und Vorschläge präsentiere. Und manchmal darf es beim Whiskytrinken auch einfach nur um Spaß und unkomplizierten Genuss gehen wie neulich bei der Whiskey-Melone. Da hat zum ersten Mal eine Flasche Jack Daniel’s den Weg in unser Haus gefunden…

Von der Idee, ein Rezept für Bacon Becher zu präsentieren und die Dinger natürlich selbst auch auszuprobieren, war Bernhard begeistert. Er ist halt auch für Spaß zu haben. Und da die Whiskyexperts Bernhard und Dirk einen Besuch der Finest Spirits geplant hatten, war der Zeit- und Schlachtplan schnell fertig: Die Becher werden kurz vor der Messe gebacken und dann dort ausprobiert. Als whiskyspendendes Opfer haben wir uns Thomas Plaue ausgesucht. Wie hätte er als Gentleman auf unsere nette Anfrage hin schon Nein sagen können? Ich bin nicht sicher, ob er so ganz vom Erfolg der Aktion überzeugt war, als wir ihn mit unseren Bacon Bechern konfrontierten und ihn baten, einen passenden Whisky auszuwählen.

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Die passende Befüllung für den Baconbecher

Thomas Plaue und Petra Milde bei der Durchführung eines Experimentes für Whiskyexperts, über das wir noch berichten werden. :-)

Thomas entschied sich für den Talisker Storm und wir hielten ihm gespannt die Becher entgegen. Beim Anstoßen waren wir angesichts des krossen Zustands des Bacons vorsichtig….
Und jetzt? Den Whisky einfach nur austrinken? Nett. Funktioniert, ist aber keine große Innovation oder Geschmacksrevolution.  Aber dann: Abbeißen vom Bacon Becher und im Mund den Speck, die Schokolade und den Talisker kombinieren –genial!

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Die Probanden bei der Verkostung auf der Finest Spirits München: Petra Milde, Bernhard Rems. Dirk Piesczek, Frank Milde und Thomas Plaue

O-Ton Thomas „Das ist ja geil“, O-Ton Bernhard war ein Augenverdrehen. Zustimmung von Dirk und Frank: Das funktioniert ja tatsächlich!  Der Versuch war gelungen und die Bacon Becher können zum Nachbacken mit bestem Wissen und Gewissen weiterempfohlen werden. Vielleicht passen sie nicht zu jedem Whisky, aber mit einigen lassen sich bestimmt gute Pairings zusammenstellen.

Rezept Bacon Becher:

Als formgebende Hilfe werden im Internet für die Whisky Shot Glasses meist kleine Abschnitte von Papprollen empfohlen (Toilettenpapier oder Küchenrollen). Die waren uns ein wenig zu groß im Durchmesser. Wir haben kleine hohe Schnapsgläser genommen und ihren Boden und die Seite mit Alufolie umwickelt.

Baconbecher 1

Pro Becher braucht ihr zwei Baconscheiben. Eine wird halbiert und kreuzweise über das „Fußende“ der Form gelegt, dann die zweite Scheibe herumgewickelt. Mit einem Faden fixieren.

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Vor dem Backen das Glas vorsichtig herausnehmen (Kartonformen könntet ihr mitbacken) und die rohen Bacon Becher, die durch die Alufolie stabilisiert werden, vorsichtig auf einem Backblech platzieren. Wir haben sie auf ein Gitter gesetzt, damit das Fett beim Backen gut abtropfen konnte. Ca.20 – 24 Minuten bei 180 Grad backen. Die Becher sollen kross werden, aber nicht so kross, dass sie bei der geringsten Berührung zerbrechen!

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Auskühlen lassen und vorsichtig die Alufolie herauslösen und die Bänder entfernen. Die Innenwände der Becher dick mit geschmolzener Kuvertüre (ob Zartbitter- oder Vollmilchschokolade ist dem persönlichen Geschmack überlassen) auspinseln, so dass alle Löcher im Bacon verschlossen werden. Kuvertüre fest werden lassen – fertig!

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