William Grant & Sons haben laut einem Artikel in The Spirits Business die Eröffnung ihrer neuen Tullamore Dew Distillery für den 14. September 2014 angekündigt. Der neue, dreieckig geformte Spirits Safe wurde von Forsyths bereits installiert, sodass einer Produktionsaufnahme nichts mehr im Wege steht.
13.5 Millionen Liter Whiskey wird die 35 Millionen Pfund teure Anlage nach der Eröffnung produzieren.
Der einzigartig geformte Spirit Safe der Tullamore Dew Destillerie
Die erste Jurierung von Whisky durch Konsumenten – das ist die Idee hinter dem C2C Spirits Cup, den wir bei whiskyexperts tatkräftig unterstützen (siehe unseren Erstbericht hier). So wie das Blog „whiskyundfrauen. auch für männer“, das heute die Initiatorin des C2C Spirits Cup, Julia Nourney, interviewt. Im Interview geht es um den Cup, die Idee dahinter und wie er von der Industrie aufgenommen wird. Hier ein kleiner Auszug:
Julia Norney. Fotorechte bei margaretemarie.
MM: Was erwartet mich, wenn ich als Jury-Mitglied zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt wurde?
Julia: Zunächst gibt es eine Sensorik-und Verkoster-Schulung als Einweisung, das dauert rund eine Stunde. Danach wird Jeder für sich alleine mehrere Gruppen mit Whisk(e)ys verkosten, insgesamt rund 20 bis 30 Produkte. An dieser Stelle muss ich unbedingt auf die Einhaltung der Teilnahmebedingungen drängen, denn diese Proben dürfen nicht geschluckt werden. Dafür bekommt am Ende jeder Juror als Belohnung für seinen Einsatz bis zu vier Whisk(e)ys eingeschenkt, die ihm während der Verkostung besonders gut geschmeckt haben.
Jeder Whiskyfreund kann sich natürlich zur Teilnahme an der Jury bewerben – und zwar unter dieser email: info@spirits-cup.org. Die Jurysitzungen finden an diesen Tagen und an diesen Orten statt – wohnt man also halbwegs in der Nähe, wäre das eine interessante Möglichkeit, zum C2C Spirits Cup beizutragen:
21.9.2014: Frankfurt
28.9.2014: Kressbronn/Bodensee
3.10.2014: Hamburg
12.10.2014: Essen
Die Preisverleihung wird dann am 18.10.2014 auf der Aquavitae in Mülheim a.d.R. stattfinden.
Vier Abfüllungen aus der Destillerie Macallan werden heute von Serge Valentin verkostet, in unterschiedlicher „Sherrygkeit“ (manchmal muss man auch neue Wörter erfinden dürfen, danke). Eine Originalabfüllung ist dabei, und drei Abfüllungen von Duncan Taylor – alle aber nicht gerade frisch am Markt. Die Wertungen sind dabei, mit einer Ausnahme, sehr ähnlich und im hohen Bereich:
Macallan 18 yo 1991/2010 (55.3%, Duncan Taylor, Rare Auld, cask #9714, 288 bottles): 77 Punkte
Macallan 18 yo 1990/2010 (54.1%, Duncan Taylor, Rare Auld, cask #18222, 240 bottles): 85 Punkte
Macallan 18 yo 1987/2006 (58.4%, Duncan Taylor, Rare Auld, sherry, cask #9794, 271 bottles): 88 Punkte
Macallan 18 yo 1996/2004 ‘Sherry Oak’ (43%, OB): 87 Punkte
von Ernie Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries
Peter und James Wills, die beiden Söhne des Gründers und Managing Directors Anthony Wills, werden bekanntlich im September im Kilchoman-Landrover durch sieben Länder Europas touren. Vom 12. bis zum 17. September wird die Roadshow durch Deutschland führen – zahlreiche Termine, Tastings und Promotions sind im Fachhandel geplant (die exakten Termine für Deutschland unter diesem Link, in Österreich ist die Roadshow am 18. September im Potstill, Wien, für die Schweiz finden Sie die Termine hier) . Rechtzeitig zu dieser Kilchoman Roadshow gibt Tony Rozga unseren Lesern Einblicke in das Brennen eines Gerstenbrandes.
Seit vier Jahren ist Tony Rozga bei der Kilchoman Distillery tätig. Er liebt seine neue Tätigkeit, hatte er doch nicht weit entfernt in der nördlich auf Islay gelegenen Bunnahabhain Distillery vier Jahre lang erste Erfahrungen als Mashman und Stillman unter dem damaligen Manager John McLellan gesammelt. Tony folgte den Spuren seines Chefs und wechselte wie dieser den Arbeitsplatz zur beschaulichen Farm Distillery auf der Rockside Farm. John McLellans Wechsel kam nach 20 Jahren Tätigkeit bei der Brennerei an der „Mündung eines Bachs“ für viele überraschend: „Ich wollte eine neue Herausforderung.“ Das Gespräch für Whiskyexperts führte Ernie Ernst J. Scheiner.
Tony Rozga, Kilchoman. Bildrechte bei Ernst J. Scheiner
Whiskyexperts: War John einer der Gründe für den Wechsel?
Tony: Ja, er spielte eine große Rolle, ich hatte viel bei ihm gelernt, ihm viel zu verdanken. Kilchoman, das war die Herausforderung einer kleinen Brennerei. Die Arbeitsstile unterscheiden sich, bei Bunnahabhain war es mehr ein Arbeiten in einer Art Fabrik-Brennerei. Wir füllten dort „Tanker“ (Sattelschlepper) mit Spirit. Hier ist alles viel kleiner, es gibt keine Schicht-Arbeit, alles, was wir brennen geht direkt ins Fass für unseren Single Malt, nichts geht zu den Blendern, das ist ein riesiger Unterschied.
Whiskyexperts: Dann muss das Team wohl auch kleiner sein?
Tony: Ja, das stimmt, drei von uns arbeiten hier im Mash and Still House. Wir machen einfach alles: von der Gerstenannahme und Kontrolle, vom Mälzen, Maischen, von der Fermentierung, vom Brennen bis hin zur Fass-Füllung. Ja, wir arbeiten sogar im Lagerhaus und stapeln dort die Fässer. Spannend ist die Auswahl der reifen Whiskies, das daran anschließende Vatting und die Vorbereitung der Flaschenabfüllung.
Whiskyexperts: Wird das Vatting noch bei Bruichladdich ausgeführt?
Tony: Nein, wir machen jetzt alles hier auf der Rockside Farm. In das alte – ehemalige Warehouse 1 – haben wir zwei Vatting-Behälter gestellt. Wir können jetzt alles selbst zu 100 % kontrollieren, unsere Standabfüllungen Machir Bay und Loch Gorm. Wir machen jetzt alles hier vor Ort, das ist einfacher und spart Zeit. In Conisby betreiben wir nur eines unserer steuerfreien Lager.
Whiskyexperts: Wie hoch war die Jahresproduktion 2013?
Tony: Rund 120 000 Liter reiner Alkohol.
Whiskyexperts: Wie hoch war der Anteil des eigen gemälzten Malzes?
Tony: Rund ein Fünftel der notwendigen Jahresmenge an Malz kommt von unseren eigenen Malzböden.
Whiskyexperts: Werden beim eigenen Malt unterschiedliche Qualitäten produziert?
Tony: Nein, das ist z.Z. nicht der Fall. Wir produzieren ein getorftes Malz mit ungefähr 20-25ppm. Die Gerste kommt aus der eigenen Landwirtschaft. Die Rauchigkeit kann allerdings etwas variieren, das hat mit unserem handwerklichen Verfahren zu tun.
Kilchoman Wash Still. Bildrechte bei Ernst J. Scheiner
Whiskyexperts: Welche Gerstenart wird verwendet?
Tony: Wir verarbeiten z.Z. Concerto, wie auch im letzten Jahr. Publican, das war früher einmal. Aber wir erhalten auch Malz von den Port Ellen Maltings mit einer Rauchigkeit von 40 bis 45ppm, aber nicht 50ppm, auch hier ist es vorwiegend die Sorte Concerto, aber manchmal auch die Sorte Optic. Doch in den letzten sechs Monaten war es Concerto.
Whiskyexperts: Wie hoch sind die Destillationserträge?
Tony: Mit unserem eigenen Tennen-Malz sind wir dann glücklich, wenn wir rund 370 bis 375 Liter reinen Alkohol erzielen, bei einer Tonne „home grown stuff“. Bei Port Ellen Malt erreichen wir etwas mehr, so rund 390 Liter, aber auch manchmal 410 Liter oder 400 Liter, aber im Durchschnitt liegen wir meistens bei 395 Liter pro Tonne Malz.
Whiskyexperts: Was sind die Gründe für diesen Unterschied?
Tony: Nun, wir sind keine professionellen Mälzer, wir sammeln noch Erfahrungen und entwickeln uns, wir machten einige Veränderungen im Ablauf, umso doch den Ertrag etwas zu verbessern. Wir arbeiten daran, so haben wir die Einweich-Modalitäten der Gerste verändert, wir haben das Einweichen nachts verkürzt und eher auf den Tag verlegt. Wir weichen jetzt in mehreren Phasen tagsüber und lassen die Gerste nachts ohne Wasser allmählich keimen. So erreichen wir schließlich einen höheren Wasseranteil im Gerstenkorn, was die folgende Keimung fördert.
Whiskyexperts: Welche Hefe verwendet ihr, Trockenhefe oder frische feste Hefe?
Tony: Hier in Kilchoman verwenden wir die feste Hefe („clay yeast“), es ist der Typ Mauri MX, der Gärprozess dauert in der Regel etwa 100 Stunden, der kürzeste liegt bei 72 Stunden, der längste bei 125 Stunden. Diese lange Gärung führt zu einem trockneren Bier mit 7 bis 8 % vol., das beim Brennen ein leichteres und fruchtigeres Destillat bewirkt. Manchmal wir der New Make auch etwas süßer, aber er wird auf jeden Fall floraler in den Aromen.
Whiskyexperts: Dann wird destilliert, wie lange dauert die erste Destillation, die zweite?
Tony: Diese läuft viereinhalb Stunden, die zweite Destillation rund vier Stunden.
Whiskyexperts: Wie ist das mit der Wärmezufuhr, brennt ihr schnell oder langsam?
Tony: Eigentlich ist die Wärmezufuhr schnell ansteigend, die Wash ist ja bereits durch unseren Wärmetauscher auf 50 Celcius vorgeheizt. Die Low Wines werden bei uns allerdings nicht vorgeheizt. Während des ersten Brennvorgangs erreichen die Low Wines anfänglich eine Stärke von 45 % vol., aber wir brennen runter bis zu einem Alkoholgehalt von 1,5 % vol. Der durchschnittliche Wert liegt zwischen 20 % vol. und 22 % vol.
Fässer vor Kilchoman. Bildrechte bei Ernst J. Scheiner
Whiskyexperts: Wie riechen nun die Low Wines?
Tony: Am Anfang der Destillation sind da Noten von grünem Apfel und von Birnen. Die Konsistenz ist doch sehr cremig, am Ende wird es allerdings wachsig.
Whiskyexperts: Wie ist das mit der zweiten Destillation?
Tony: Die Feints dauern zwei Stunden, der Mittellauf reicht von einer Stunde bis einer Stunde und zwanzig Minuten. Die Aufwärmphase des Vorlaufs dauert rund eine halbe Stunde, der tatsächliche Vorlauf allerdings nur fünf Minuten. Der Vorlauf und die Feints gehen immer zurück in den Low Wines Sammler.
Whiskyexperts: Welche Rolle spielt die Heiztemperatur?
Tony: Wenn wir die Temperaturkurve zu schnell hochfahren, dann wird der Spirit schwerer, härter und verliert an Reinheit. Wir sind allerdings eine kleine Brennerei, wir stehen nicht unter Zeitdruck, haben keine Nachschicht, d.h. wir können unsere Anlage langsam aufheizen und damit den New Make reiner brennen. Die leichteren Alkohole sollen dominieren, der Verlauf der Heizkurve ist ebenso entscheidend, wie die Wahl der Schnittpunkte von Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf.
Whiskyexperts: Welchen Charakter hat der New Make aus getorftem Malz?
Tony: Die Aromen erinnern an Zitrus mit einer Getreidenote, der Geschmack ist etwas cremig, die Gerstennoten erinnern an Muesli mit etwas Milch. Er ist süß, frisch und eben zitronig. Es erscheint auch etwas Rauch. Der andere New Make aus nicht getorftem Malz ist von seinem Charakter her ähnlich. Wir haben dieselben Schnittpunkte beim Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf, aber wir erhalten stärkere mineralische Noten von der Gerste, keinen Cocktail wie zuvor, sondern eine kräftige klare Note, er ist immer noch zitronig, aber viel leichter und etwas salzig,
Whiskyexperts: Reift denn der „peated new make“ besser in einem Bourbon- oder Sherry-Fass?
Tony: Was unsere jungen Whiskies anbetrifft, so können wir bisher eine bessere Reifung in Bourbon-Fässern feststellen. Er scheint sich im Bourbon-Fass wohler zu fühlen und dort etwas schneller zu reifen. In Sherry-Fässern scheint er doch etwas länger zu brauchen bis er reif ist.
Nach dem sie im September letzten Jahres ihre ersten Whiskys abfüllen konnten (wir berichteten), gibt es auch in diesem Jahr Neues von der Brennerei Geuting aus dem Münsterland. Wie Westfalium berichtet, wurden schon im Februar und März zwei Einzelfässer in Trinkstärke abgefüllt, ein Sherry Oloroso-Fass und ein Bourbon-Fass, beide enthielten Single Malt Whisky. Für September ist noch eine weitere neue Abfüllung angekündigt. Der „Münsterländer Whisky“ wird aus einer Mischung von 63 Prozent Single Malt und 37 Prozent aus Gerste und Weizen gebrannten Single Grain Whisky bestehen.
Wer schon immer einmal nach Dufftown übersiedeln wollte, der hat nun noch günstiger die Möglichkeit dazu. Wie vielleicht erinnerlich, hat Cadenhead eine Flasche Whisky samt dazugehörigen Haus um 100.000 Pfund angeboten – mitten in Dufftown, also ideal gelegen für Whiskyfreunde (siehe unseren ersten Bericht hier). Offensichtlich ist das Angebot nicht gut gewesen, denn nun ist das Haus für nur noch 90.000 Pfund zu haben – inkl. der Flasche. Auf der Seite des Maklers kann man sich 12 Bilder dazu ansehen – und wenn es auch kein Juwel ist: Hätte der Autor dieser Zeilen 90.000 Pfund in der Keksdose in der Küche, er würde vielleicht schwach werden; zu gut ist es gelegen 🙂
Zur Flasche Cadenhead Mortlach um 90.000 Pfund gibt es dieses Haus gratis dazu…
Wir haben es bereits inoffiziell angedeutet, dass bei Balvenie eine neue Abfüllung auf den Markt kommen wird (siehe hier), jetzt ist es auch offiziell: Wie Spirits Business heute berichtet, wird der Balvenie Tun 1401 aufgelassen und der neue Balvenie Tun1509 eingeführt. Grund dafür ist, dass Tun 1401 zu klein war. Mit nur 2000 Litern Fassungsvermögen konnte man damit die Nachfrage nicht bedienen. Tun 1509 hat nun 8000 Liter Fassungsvermögen.
Der erste Balvenie Tun 1509 wird mit 47.1% abegfüllt und aus 42 Fässern bestehen, 35 aus amerikanischer Eiche, 7 europäische Sherry Butts. Preis dafür wurde noch keiner genannt.
Wie kentucky.com heute berichtet, will Diageo neben dem Bau der Bulleit-Distillery (siehe unser Artikel hier) auch eine nicht näher genannte Summe in eine neue Abfüllanlage bei Stitzel-Weller investieren. Die Anlage, die bereits gegen Ende des Jahres in Betrieb gehen soll, soll, so Diageo, bestehende amerikanische Whiskeys und noch zu erzeugende Innovationen abfüllen. Sie ist damit die erste Abfüllanlage, die am Ort der legendären Destillerie seit 20 Jahren betrieben wird. Neben diesen Produktionsbauten will Diageo dort auch ein 2 Millionen Dollar teures Besucherzentrum errichten.
Jetzt haben wir ein Bild und erste Informationen zur 2014er-Abfüllung des Longrow Red (die 3. Edition): 9000 Flaschen von ihm wird es geben, und er stammt diesmal aus dem frischen Port Fass. Die Tasting Notes der Destillerie dazu:
Nase: Frische Sommerfrüchte – cremig mit einer Spur Rauch und den klassischen Gerüchen einer Zigarrenkiste.
Gaumen: Sehr sanft und elegant für seine 11 Jahre. Das Portfass gemeinsam mit dem deutlichen Torfeinfluß bringt einen Geschmack nach Preiselbeeren.
Finish: Cremig und weich, mit Noten von Brie und Preiselbeeren auf einem Haferkeks.
Kosten wird der neue Longrow Red ungefähr 65 bis 75 Euro. Und wenn er so gut wird wie die beiden ersten Editionen, dann können wir uns darauf freuen.
Von Jim Beam Deutschland haben wir folgende Pressemitteilung erhalten, in der auch ein Gewinnspiel angekündigt wird. Wir bringen sie hier auszugsweise:
Jedes Jahr im September entsteht in Kentucky zur Maisernte der neue Jim Beam Bourbon. Dann ist die Zeit reif, „Bourbon New Year“ und den Beginn einer neuen Bourbongeneration zu feiern. Aus diesem Anlass startet der weltweite Nummer 1 Bourbon Whiskey eine aufmerksamkeitsstarke POS-Kampagne mit attraktivem Gewinnspiel.
Seit 219 Jahren und sieben Generationen in Familientradition wird bei Jim Beam jeder Tropfen Whiskey mit größter Sorgfalt und hohem Qualitätsanspruch hergestellt. So reift Jim Beam White vier Jahre in neuen und ausgeflammten Eichenfässern und damit doppelt so lang, wie es das Bourbongesetz verlangt. Mais ist die Hauptzutat von Jim Beam. Jedes Jahr wird mit der Maisernte im September der Grundstein zu einer neuen Generation von echtem Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey gelegt – und somit die Geschichte von Jim Beam erneut
weiter geschrieben. Zu „Bourbon New Year“ wird ein neues Fass geöffnet und damit der Beginn einer neuen Bourbongeneration gefeiert.
Die Zeit ist reif, um wieder Geschichte zu schreiben: Im Aktionszeitraum Ende August bis Oktober gibt es am POS ein attraktives Gewinnspiel, bei dem es fünf Reisen für zwei Personen nach Kentucky mit Besuch der Jim Beam Destillerie zu gewinnen gibt. Begleitet wird das Gewinnspiel von umfangreichen POS-Aktivitäten. Hochwertige Farbdisplays mit Monitor zeigen den neuen „Bourbon New Year“-Spot mit Mila Kunis, Spokesperson und Partner der „Make History“-Kampagne. Geschichte zu feiern ist das Grundthema von „Bourbon New Year“. Was liegt da näher, als auf die Öffnung nach vier Jahren im Eichenfass mit Jim Beam anzustoßen? Und somit ein weiteres Kapitel „Make History“ zu schreiben.
Auch „Bourbon New Year“ steht unter dem Dach der globalen Marketingkampagne „Make History“ mit Weltstar Mila Kunis, die in über 100 Ländern weltweit ausgerollt wird. Bereits seit 219 Jahren schreibt die weltweite Nr. 1 im Bourbonmarkt Geschichte, denn Jim Beam wird nach einem von Generation zu Generation überlieferten Familienrezept hergestellt. Die Zeit ist reif: Jim Beam feiert jetzt „Bourbon New Year“ und lässt seine Fans daran teilhaben. Wer weiß, welch spannende Geschichten in Kentucky auf die Gewinner der POS-Aktion warten?
Wieder haben wir uns für Sie nach Verkostungsnotizen in den internationalen Whisky-Blogs umgesehen, und wir haben einige interessante Beiträge gefunden, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Fangen wir mal mit dem Teufel an:
Somersetwhisky.com verkostet The Devil’s Punchbowl III von Arran. Man findet ihn kraftvoll und wohlschmeckend und das Geld wert.
Nun zu der versprochenen Ansammlung an Finsternis. Drei Whiskys, die dunkler sind als die normalen Standardabfüllungen aus der entsprechenden Destillerie. Fangen wir mit einem schon fast nach Espresso aussehenden Ami an:
Der Eliah Craig 12yo Fassstärke (und das sind 67.1% !) bekommt auf Whiskyisrael 90 aus 100 Punkten. Die Zusammenfassung auf der Site sagt eigentlich schon alles: „Damn!“ – ein Urteil, dem wir nur beipflichten können – und so nebenbei: Dieser Tropfen wird in den nächsten Tagen bei uns verlost werden. Freue Sie sich darauf!
Auch der Ardbeg Uigeadail ist dunkler als die Ardbeg Standardrange – und wurde jetzt bei buffalowhiskeyguild.com verkostet. 94 von 100 Punkten ist das enthusiastische Urteil – und von uns ein kleiner Tipp: Wer den Uigeadail mag, der sollte sich jetzt bald eindecken, er wird nämlich empfindlich teurer (mancherorts ist er es schon).
Und dann haben wir noch einen finsteren Gesellen: Den Highland Park Dark Origins, der ebenfalls auf Somersetwhisky.com verkostet wurde. Das Urteil: Besser als der 12er, aber ob das den fast verdoppelten Preis rechtfertigt, muss jeder selbst wissen.
Gestern hat Serge Valentin junge Ledaigs verkostet – heute widmet er sich auch älteren Jahrgängen; und er kommt dabei zu einem einerseits überraschenden, andererseits durchaus logischen Ergebnis: Ältere Ledaigs können den Jungen nicht das Wasser reichen. Es ist, so Serge, wohl nicht die Tatsache, dass der Whisky das Altern schlecht verträgt, sondern ganz einfach der Umstand, dass sich die Grundqualität des Destillats deutlich verbessert hat. Hier die Einzelwertungen der heutigen Verkostung:
Ledaig 1997/2013 (56.8%, Gordon & MacPhail for The Whisky Exchange, refill sherry, cask #465): 88 Punkte
Ledaig 20 yo 1993/2013 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, refill hogshead, 162 bottles): 78 Punkte
Ledaig 21 yo 1993/2014 (50.9%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask ref #DL10263, 288 bottles): 79 Punkte
Wer unsere Seite aufmerksam verfolgt der weiß, dass die schottische Whiskyindustrie dem kommenden Unabhängigkeitsreferendum mit Skepsis gegenübersteht und sich niemals deutlich FÜR eine solche Unabhängigkeit ausgesprochen hat. Auch im Beitrag auf der Website des Fernsehsenders Euronews ist wenig Begeisterung für ein etwaiges Ja zu einem unabhängigen Schottland zu finden. Carl Reavey von Bruichladdich beklagt, dass alleine schon die Unsicherheit über den Ausgang nicht gut für eine Branche sei, die immer langfristig denken musste und muss.
Ein Argument, das die Gegner der Unabhängigkeit in der Whiskyindustrie ins Feld führen, wird im Artikel besonders hervorgehoben: das Vereinigte Königreich sei einer der größten Promotoren schottischen Whiskys in der Welt – und dieser geht zu 90% in den Export. Ein unabhängiges Schottland müsste sich diese PR-Möglichkeiten erst wieder neu aufbauen – und das dauert seine Zeit, in der Scotch einfach weniger präsent sein würde…
Eine großartige Idee hat jetzt das Licht der Welt erblickt – und wir sind stolz darauf, sie unterstützen zu können: Ab sofort gibt es einen Preis für gute Whiskys, der nicht, wie schon tausendfach, durch Fachjurys, sondern durch ganz normale Whiskyfreunde verliehen wird – erstmals in Deutschland. Der C2C Spirits Cup (Consumer to Consumer) hat ab sofort seine eigene Facebook-Seite und Webseite – und sucht auch schon nach Jurymitgliedern unter den Whiskyfreunden. Hier einige Infos dazu:
Der C2C Spirits Cup ist ein Spirituosenwettbewerb, in dem die Meinung des Verbrauchers im Fokus steht. Im Gegensatz zu allen anderen Spirituosen-Wettbewerben, von denen es weltweit eine stetig wachsende Anzahl gibt, wird hier Whisky ausschließlich von Konsumenten bewertet.
Ziel des Wettbewerbs ist es einerseits, für den Verbraucher transparenter zu machen, wie Wettbewerbe arbeiten und wie Medaillen entstehen – andererseits ist es auch für die Erzeuger von Whisky von hohem Interesse, die Meinung der Whisky-Genießer direkt erfahren zu können.
Die Verkostungen
Da das prinzipielle Kredo „Verkosten wie die Profis“ heißt, sind auch die Bedingungen professionell. Um die Juroren auf die Beurteilung vorzubereiten, findet zunächst eine rund 1-stündige Einführung in die Sensorik mit anschließendem Verkoster-Training statt.
Im Anschluss an das Training findet die eigentliche Blindverkostung statt. Dabei sollen die Juroren insgesamt 20 bis 30 Spirituosen in Gruppen von nicht mehr als 6 vergleichbaren Produkten bewerten. Um allen Produkten eine gleiche Chance zu geben, die nicht alkoholbedingt vernebelt wird, dürfen die Teilnehmer während der Blinkverkosten die Proben nicht runterschlucken.
Nach der Blindverkostung wird es ein abschließendes Get-Together mit Degustation geben, für das sich jeder Juror bis zu vier Whiskys des jeweiligen Panels individuell auswählen darf.
Die Juroren Interessierte Verbraucher können sich per Email als Juror bewerben. Es werden keine Personen akzeptiert, die in der Spirituosenbranche tätig sind. Teil der Bewerbung sind die Anerkennung und Befolgung der Verkostungsbedingungen, wie z.B. Verzicht auf Parfüm und geruchsintensive Cremes, die verkosteten Produkte müssen ausgespuckt werden, etc.
Im Herbst 2014 wird es ab Mitte September insgesamt 4 Veranstaltungen in Hamburg, Essen/Düsseldorf, Frankfurt/Rhein-Main und in Bodensee-Nähe geben, zu denen jeweils rund 20 bis 25 Verkoster eingeladen werden. Die Ergebnisse des C2C SpiritsCup werden im Rahmen der Spirituosenmesse Aquavitae am 18. und 19. Oktober 2014 in Mülheim a.d.R. präsentiert.
Der Wettbewerb wird medial durch das Online- und Print-Magazin Highland Herold (http://www.highland-herold.de/magazin/), das Online-Nachrichtenportal www.whiskyexperts.net, sowie durch mehrere Blogger unterstützt, darunter www.meinwhisky.com und www.whiskyundfrauen.blogspot.com.
Die Medaillen Die Vergabe von Medaillen erfolgt nach einer prozentualen Staffelung, der der Durchschnittswert der Punktevergabe zu Grunde liegt. Statt einer Flut von Medaillen wird es diese nur in begrenzter Anzahl geben.
Wir finden die Idee mehr als unterstützenswert – denn letztlich sind es die Konsumenten, die beim Whisky (und nicht nur dort) das Sagen haben sollen. Wir werden den C2C Spirits Cup von nun an begleiten und darüber berichten. Unsere Leser sind herzlich eingeladen, sich beim Cup als Juror zu bewerben und so mitzubestimmen, welche Whiskys in Hinkunft diese begehrte Auszeichnung erhalten sollen.