Ian MacLeod Distillers präsentieren ersten Tamdhu

Tamdhu signWie der Herald Scotland berichtet, bringt Ian MacLeod Distillers seinen ersten Single Malt aus der Destillerie Tamdhu seit der Übernahme von The Famous Grouse-Inhaber Edrington Group im Jahr 2011 auf den Markt.

Noch ist es kein regelmäßiger Output, den wir von der bislang als „eingemottet“ klassifizierten Destillerie erwarten können, sondern eigentlich nur eine Sonderausgabe, die aber gerade deshalb einen gewissen Sammlerwert haben wird. Die neu gestaltete Tamdhu Marke wird sich in dieser Woche beim Spirit of Speyside Whisky Festival mit einer limitierte Auflage von 1000 Flaschen präsentieren.

Ian MacLeod hat bisher 1 Million Pfund in Tamdhu investiert, und hat weitere 2.5 Millionen Pfund vorgesehen. Geschäftsführer Leonard Russell, der die größte Beteiligung an dem Unternehmen hält, erklärte sich „sehr zufrieden“ mit den Ergebnissen. Er sagte: „Wir haben in unsere Produktionsstätten investiert und sind nun bereit für den nächsten Schritt. Seit einem Jahr produzieren wir in Tamdhu, und nun wollen wir Tamdhu am Festival offiziell relaunchen“.

Wir sind neugierig auf die ersten Verkostungsnotizen.

Serge verkostet: Sechs sehr Seltsame

Atholl_BroseAn Serge Valentins Ausflüge in die Welt des Rums haben wir uns mittlerweile gewöhnt und folgen ihm auch gerne, zumal auch hier hohe Destillations- und Fasslagerkunst zu finden ist. Sein heutiges Tasting auf Whiskyfun ist hingegen seltsamer und beinhaltet neben einem französischen Gin und zwei Likören auch drei Whiskys. Hier kann der Raritas Diaboli von Slyrs punkten.

 

  • Snake River Stampede 8 yo 1999/2008 (80 proof, OB, Canadian whisky) um 65 bis 70 Punkte
  • Raritas Diaboli ‘Edition 2011/2012’ (53.8%, OB, Slyrs, Germany, 1396 bottles) 79 bis 80 Punkte
  • Audny 3 yo ‚Series 1‘ (46%, OB, Agder Distillery, Norway, cask #39, 35cl 1750 bottles, 2012) um 75 Punkte
  • Citadelle Réserve ‚2012‘ (44%, OB, France, aged gin) um 80 Punkte
  • Dunkeld Atholl Brose (35%, Gordon & MacPhail, Scotch liqueur, +/-2012 um 78 Punkte
  • Drambuie ‚The Royal Legacy of 1745‘ (46%, OB, malt whisky liqueur, +/-2011) um 50 Punkte

Bruichladdich – Datenblatt

 

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Daten zu Bruichladdich:

Land Schottland
Region Islay
Geographische Lage 55° 45′ 53,2″ N, 6° 21′ 42,6″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Rémy Cointreau
Gegründet 1881
Gründer Robert William und John Gourlay Harvey
Wasserquelle Quelle auf der Octomore Farm
Washstill(s) 2 (insg. 23.000 l)
Spiritstill(s) 2 (insg. 21.000 l)
Produktionsvolumen 1.500.000 l
Website www.bruichladdich.com

 

Geschichte der Destillerie

Bruichladdich wurde 1881 durch die Brüder Robert William und John Gourlay Harvey an einer perfekten Lage am Rande von Loch Indaal, am Ostufer von the Rhinns, dem westlichsten Ausläufer der Insel Islay, erbaut. Zu dieser Zeit zählte der Betrieb zu den modernsten Destillerien. Ein Großteil der damaligen Ausrüstung wird noch heute verwendet. Im Gegensatz zu den meisten Brennereien, die aus umgebauten Bauernhäusern entstanden sind, wurde Bruichladdich als Destillerie geplant und gebaut. Die Gebäude wurden um einen zentralen Hof angelegt, der die Darren und eine Dampfmaschine zur Stromerzeugung beinhaltete.

Von 1929 bis 1937 wurde nicht produziert, danach folgten einige Besitzerwechsel. Invergordon baute 1974 ein weiteres Paar Brennblasen ein. 1994 wurde die Brennerei erneut stillgelegt, bis sie am 19. Dezember 2000 von Mark Reynier und seinen beiden „Murray McDavid“-Kollegen Simon Coughlin und Gordon Wright für 7.500.000 £ gekauft und anschließend vollständig renoviert wurde. Als Brennmeister konnte Jim McEwan (vorher bei Bowmore tätig) gewonnen werden. Die viktorianische Ausstattung wurde größtenteils erhalten. Die Geräte, Brennöfen und Rohrleitungen wurden in ihre Einzelteile zerlegt und durch ein Team von Ingenieuren neu zusammengebaut.

Im März 2007 gab Mark Reynier offiziell bekannt,die bereits 1929 geschlossene Lochindaal-Brennerei wieder zu eröffnen.

Am 23. Juli 2012 wurde bekanntgegeben, dass Rémy Cointreau die Brennerei für 58.000.000 £ gekauft hat.

Die Destillerie verfügt über einen Maischebottich (mit 6,2 t) und sechs Gärbottiche (zusammen 210.000 l). Destilliert wird in zwei Rohbrandblasen (zusammen 23.000 l) und zwei Feinbrandblasen (zusammen 21.000 l), die durch Dampf erhitzt werden. 2010 kam eine Lomond Still aus der stillgelegten Brennerei Inverleven hinzu. Seit dem 25. Mai 2003 ist die eigene Abfüllanlage in Betrieb, damit ist die Destillerie die einzige auf Islay, die vor Ort abfüllt. Im Mai 2004 wurde die eigene Böttcherei eröffnet, und seit Dezember 2004 wird das Malz aus Bio-Gerste von Islay hergestellt.

Bruichladdich - Islay
Bruichladdich Destillerie. Foto von Fumaro – CC-Lizenz

 

In drei Wochen: Gordon & MacPhail Rare Old

glenlochygmMario Prinz von Potstill aus Wien lässt uns wissen, dass in etwa drei Wochen neue Abfüllungen von Gordon & MacPhail erhältlich sein werden – Rare Old, eine Linie mit Whiskys aus Lost Distilleries. Alle Flaschen sind mit 46& abgefüllt – und entsprechend der Seltenheit nicht gerade als Schnäppchen zu bezeichnen.

Hier die Liste der Whiskys mit den voraussichtlichen Verkaufspreisen:

Glenlochy 1979 – 449,–
Port Ellen 1979 – 699,–
Glencraig 1975 – 720,–
Mosstowie 1979 – 680,–

Wenn man sich ansieht, was diese Whiskys vor einigen Jahren gekostet haben (oder, in vielen Fällen: gekostet hätten, denn manche von uns haben damals noch nicht über Whisky nachgedacht), wird einem ein wenig schwer ums Herz. Oder man stellt sich vielleicht besser die Frage, welche Whiskys von heute sind jene, bei denen man sich in einigen Jahren ebenso wehmütig an die Preise erinnern wird? …

TV-Video über neue Kingsbarns Distillery

kingsbarmsAuf Youtube ist nun ein Video über die im Aufbau befindliche Kingsbarns Distillery nahe Fife (Lowlands) zu sehen. Die Wemyss-Familie, bekannt als unabhängige Abfüller, hat in das Unternehmen knapp 2 Millionen Pfund investiert und möchte dort Single Malt Whisky produzieren. Im Video sehen wir das derzeitige Gebäude (man könnte auch sagen: die derzeitige Ruine), William Wemyss und Doug Clement.

Auch ein Besucherzentrum ist geplant – man erwartet dort jährlich zehntausende Besucher, nicht zuletzt deshalb, weil die zukünftige Destillerie in der Nähe eines Golfplatzes liegt.

Danke an Mario Prinz für diese Info.

50yo Macallan um fast 50.000 Dollar verkauft

Macallan50yaBei einer Auktion in New York erzielte ein fünfzigjähriger Macallan Anniversary einen Preis von $ 49.460 – und damit mehr als das Doppelte dessen, was sich das Auktionshaus Bonhams‘ von der Auktion erwartet hatte, berichtet Spiritbusiness.com. Bonhams‘, so ein Sprecher, sieht nach wie vor Scotch als Motor der Preise, aber die Auktion war über alle Sparten, wie zum Beispiel Cognac, erfolgreich.

Der Preis, den der Macallan erzielte, relativiert sich allerdings etwas: Ein ebenfalls 50jähriger Macallan Millenium aus dem Jahr 1949 kam auf $19,040 ein 57jähriger Macallan in einer Lalique Flasche wechselte um $15, 470 den Besitzer. Ein Springbank aus der Millennium Serie erbrachte $8,330, ein 1955 40yo Bowmore $7,140 und ein 45jähriger Linkwood aus 1938 war dem Auktionsgewinner $4,165 wert.

 

 

Talisker – Datenblatt

 

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Daten zu Talisker:

Land Schottland
Region Islands
Geographische Lage 57° 18′ 8,5″ N, 6° 21′ 21″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1831
Gründer Hugh & Kenneth MacAskill
Washstill(s) 2 × 14.706 l
Spiritstill(s) 3 × 11.024 l
Produktionsvolumen 2.000.000 l

 

Geschichte der Destillerie

Die Talisker-Brennerei wurde 1831 von den Gebrüdern Hugh und Kenneth MacAskill in dem Ort Carbost am Ufer des Loch Harport gegründet. Der Name ist von dem Anwesen Talisker House abgeleitet, das einige Meilen westlich in den Bergen liegt. Nach dem Tod der Brüder übernahm Donald MacLennan die Destillerie, doch da er kein guter Geschäftsmann war, ging er nach wenigen Monaten bankrott. Anschließend übernahm J. R. W. Anderson die Destillerie, doch ihn ereilte das gleiche Schicksal und so wurde er 1880 wegen Betrugs eingesperrt. Er hatte angeblich noch im Lager vorhandenen Whisky verkauft, der gar nicht vorhanden war.

Die nächsten Besitzer hatten mehr Glück. Alexander Grigor Allan, Finanzverwalter aus Morayshire und Roderick Kemp, Wein- und Spirituosenhändler aus Aberdeen, bauten die Destillerie wieder auf, bis sie ein Produktionsvolumen von 40.000 Gallonen pro Jahr aufwies. 1892 wurde Allan der alleinige Besitzer. Nach seinem Tod gründeten die Verwalter die Talisker Distillery Co LTD, welche wenig später mit der Dailuaine-Brennerei zur Dailuaine-Talisker Distilleries LTD fusionierte. 1900 wurde die Brennerei um einen Pier erweitert, der es Schiffen ermöglichte, bei jedem Wasserstand anzulegen. Ferner wurden eine Feldbahn zur Verbindung der Produktionsstätten und Häuser für die Angestellten errichtet. 1916 übernahm nach dem Tod von Manager Thomas MacKenzie ein Konsortium, dem auch John Walker & Sons angehörte, die Mehrheit der Aktien. Aus diesem Konsortium entstand 1925 die D.C.L. (Distillers Company Ltd.).

1928 stellte die Brennerei den Herstellungsprozess vom dreimaligen Brennen auf das noch heute verwendete zweimalige Brennen um.

Im November 1960 wurde die Produktionsstätte durch ein Feuer zerstört. Durch Unachtsamkeit wurde eines der Ventile an spirit still Nummer 1 offen gelassen, bevor der Brennvorgang begann. Da die stills damals noch mit Kohlebeheizt wurden, entzündete sich das überlaufende Destillat und setzte das Gebäude in Brand. 1962 wurde die Destillerie originalgetreu wieder aufgebaut, um den ursprünglichen Geschmack des Whiskys beizubehalten.

Bis 1972 verfügte die Brennerei noch über eine eigene Mälzerei, seitdem bezieht sie wie die meisten schottischen Brennereien das Malz von externen Produzenten (unter anderem der Mälzerei von Glen Ord).

Heute gehört die Brennerei zu United Distillers & Vinters LTD, die seit 2002 Teil von Diageo ist.

Talisker_distillery
Die Destillerie Talisker. Foto: Steffen Abel. GNU Free Documentation License.

 

Glendronach Cask Strength Batch #2 ist da

GlenDronachCaskStrengthBatch2LabelsetWie die Glendronach Destillerie in eine Meldung soeben mitteilt, ist der Batch #2 von Glendronach Cask Strength jetzt offiziell released. Schon der erste Batch bekam ausgezeichnete Bewertungen, laut Sales Director Alistair Walker soll Batch #2 den ersten noch übertreffen. Der erste Batch soll dem Vernehmen nach de facto innerhalb weniger Wochen fast komplett ausverkauft gewesen sein.

Der zweite Batch wurde wiederum von Mastre Blender Billy Walker persönlich zusammengestellt. Er ist mit 55.2% abgefüllt. Wie schon Batch #1 reifte er in einer Mischung von Oloroso und Pedro Ximenez sherry Fässern. Die Tasting Notes der Destillerie lesen sich wie folgt:

Farbe: Goldener Berstein mit einem Herz aus Purpur.

Nase: Wunderbar gehaltvolle Aromen aus Rosinen, die in Honig getaucht wurden sowie Sultaninen. Gezuckerter Ingwer und Orangenschalen, unterlegt mit einer delikaten, warmen Eichennote.

Gaumen: Ein perfekt ausgewogener traditioneller Sherry-Charakter. Eine Explosion schokoglasierter Rosinen und Orangenzesten, besänftigt mit warmen, weichen Eichentönen. Spuren von weichem Toffee und zart gezuckerten Mandeln.

Finish: Ausgewogen und klassisch.

Hunter Laing & Co Ltd von Stewart Laing nimmt Betrieb auf

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Hunter Laing - die Leitung
Scott, Stewart und Andrew Laing

Nachdem sich die beiden Laing-Brüder getrennt haben und Fred Laing die alleinige Leitung von Douglas Laing übernommen hat (wir berichteten), firmiert Stewart Laing nun unter Hunter Laing & Co Ltd.

Gemeinsam mit seinen Söhnen Andrew und Scott hat er das Unternehmen am 11. Februar 2013 gegründet. Ab 1. Mai hat es seine Geschäftstätigkeit mit dem Firmensitz in Park Circus, Glasgow, aufgenommen.

Hunter Laing startet mit wertvollen Assets: Der Firma gehören ab nun Whiskymarken wie Old Malt Cask, Old & Rare, Douglas Blend, John Player Special und Sovereign – weiters eine Abfüllanlage sowie acht Angestellte (Anteilseigner ausgenommen). Dazu kann Hunter Laing  & Co auf ein bestehendes Netzwerk von Importeuren und Händlern in 65 Ländern zurückgreifen.

So wie sein Bruder plant Stewart Laing, mit seiner Firma neue Marken zu entwickeln. Die Hauptmärke sieht die Firma in den USA, Asien und in den nordischen Ländern Europas. Unsere Region scheint in den Überlegungen keine Hauptrolle mehr zu spielen (angesichts des stagnierenden oder sinkenden Absatzes von Whisky in den größten europäischen Märkten eine verständliche, aber bedauerliche Reaktion).

Die Söhne Andrew und Scott waren bisjer Direktoren von Edition Spirits Ltd, und werden neben ihrer Erfahrung auch diese Firma in Hunter Laing einbringen.

Hunter-Laing-Company

Im Besitz der Hunter Laing befinden sich diese Marken:

Single malt: Old Malt Cask, Old & Rare, Douglas of Drumlanrig
Blended Scotch: Douglas Blend, John Player Special, Langside, House of Peers
Single grain: Sovereign

Ihre Abfüllanlage in East Kilbride wird auch weiterhin Flaschen anderer Firmen und Marken befüllen.

Serge verkostet: Drei offizielle Bruichladdichs

Bruichladdich - Islay
Bruichladdich Destillerie. Foto von Fumaro – CC-Lizenz

Nach dem Verkauf von Bruichladdich an Rémy Cointreau ist es um die Destillerie im Nord-Westen Islays im Bereich „Neue Bottlings“ ein wenig ruhiger geworden. Während wir auf die neuen Abfüllungen warten, gönnt sich Serge Valentin auf Whiskyfun drei offizielle Bruichladdichs aus dem letzten Jahr.

 

 

  • Bruichladdich 16 yo ‚The Laddie Sixteen‘ (46%, OB, 2012) 83 Punkte
  • Bruichladdich 22 yo ‚The Laddie Twenty Two‘ (46%, OB, 2012) 88 Punkte
  • Bruichladdich ‚Cuvée 407‘ (46%, OB, +/-2012) 86 Punkte

Videoverkostung: Ralfy verkostet Ardbeg Uigeadail

Bildschirmfoto 2013-05-02 um 09.13.31Auf Youtube findet sich das neueste Verkostungsvideo von Ralfy – Nummer 359. Diesmal nimmt er sich eines Whiskys an, den er bereits vor Jahren verkostet hat: Ardbeg Uigeadail. Es ist bekannt, dass der Geschmack dieser offiziellen Abfüllung nicht von Batch zu Batch gleich ist, und auch Ralfy stellt dies in seinem Video fest. Etwas, so Ralfy, ist verloren gegangen, etwas Neues dazugekommen. Ist das gut oder schlecht? Nun, das Video gibt eine Antwort darauf. Die Bewertung jedenfalls lässt nichts wirklich Schlimmes befürchten: 89 von 100 Punkten. Das Video können Sie mit unserem obigen Link abrufen.

Lagerkorn-Whisky: Traditionelle Handwerkskunst trifft auf französischen Lebensstil

sasseDie Feinbrennerei Sasse präsentiert exklusiven Lagerkorn-Whisky.

„Der ‚Bordeaux Finish‘ vereint nun traditionelle Handwerkskunst aus dem Münsterland mit französischem Lebensstil“, sagt Rüdiger Sasse über sein neues Produkt

Grundlage dieses Brandes sind Wasser aus einer eigenen Quelle am Schöppinger Berg sowie feine Malzdestillate aus regionalem Getreide. Destilliert wurde er 2006, als die Brennerei erstmals wieder nach dem Pot-Still-Verfahren in einer Brennanlage aus mehr als 140 Jahre altem Kupfer gebrannt hat. Das Produkt erhält seine ganz besondere Geschmacksnote durch das besondere Finishing in Barriquefässern des berühmten Château Latour in der Nähe von Bordeaux..

Die Presseabteilung von Sasse beschreibt die Notes wie folgt : „Die Malz-Zucker-Süße sowie die kraftvollen Kaffee- und Karamell-Töne stammen aus der Vorbelegung mit hervorragenden Weinen“, erklärt Sasse. Das Château Latour zählt zu den berühmtesten Weingütern der Welt. Es bringt regelmäßig von allen Kritikern exzellent bewertete Jahrgänge hervor. Das Premier Cru-Gut in der Nähe von Bordeaux war für Sasse als Rotweinliebhaber Inspiration für die Entwicklung dieses ganz besonderen Brands. Entstanden ist die Idee jedoch bereits zu Studienzeiten: Ein guter Freund Sasses ist Halbfranzose und bevorzugte stets Rotweine aus Bordeaux statt Sasses Premiumkorn.

Markteinführung der Edition „Seele des Weines“ ist im Herbst.

Gefinisht in Fässern des Château Latour ist der exklusive Digestif in der Edition „Seele des Weins“ das bisher aufwändigste und hochwertigste Produkt der Feinbrennerei. Der neue Brand wird ausschließlich direkt über die Feinbrennerei zu einem Preis von etwa 200 Euro pro 700 ml Flasche zu erwerben sein.

Glenlivet – Datenblatt

 

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Daten zu Glenlivet:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 20′ 51,7″ N,3° 20′ 11,6″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Pernod Ricard
Gegründet 1823
Gründer George Smith
Wasserquelle Josie’s Well
Washstill(s) 4 × 15.000 l
Spiritstill(s) 4 × 10.500 l
Produktionsvolumen 5.900.000 l
Website www.theglenlivet.com

 

Geschichte der Destillerie

Die Brennerei wurde als erste legale Brennerei nach 1823 dem „Act of Excise“ von George Smith gegründet, womit die Familie den Unmut der gesamten Gegend auf sich zog, da das illegale Brennen von Whisky eine lange Tradition in dieser Gegend hatte. Durch das neue Recht verschwanden jedoch innerhalb von zehn Jahren die illegalen Brennereien fast vollständig. Die derzeitige Brennerei wurde 1858 errichtet. Im Jahr 1880 erwarben die Smiths das Exklusivrecht für den Namen „The Glenlivet“. 1977 wurde die Brennerei an den amerikanischen Alkoholkonzern Seagram verkauft, der 2001 an Pernod Ricard ging.

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus dem Josie’s Well. Die Destillerie verfügt über einen Maischbottich (11,5 t) und acht Gärbottiche (zusammen 472.000 l). Destilliert wird in vier wash stills (je 15.000 l) und vier spirit stills (je 10.500 l), die durch Dampf erhitzt werden. Die Kunst der Whiskyherstellung liegt unter anderem in der Wahl der richtigen Fässer für die Zeit der Reifung. Für The Glenlivet werden amerikanische Eichenfässer verwendet, in denen beispielsweise schon Sherry oder Bourbon gelagert wurde und die dem Whisky ihr jeweils eigenes Aroma verleihen. Die Brennblase ist das Herzstück bei der Whiskyherstellung, entscheidend für den Charakter des Whiskys ist dabei die Form. Die vom Gründer George Smith entworfene Laternenform wird heute noch für die Herstellung dieses Whiskys verwendet. Die hohen Brennblasen fördern den Kontakt zwischen Destillat und Kupfer, entfernen Verunreinigungen und ermöglichen eine Vermischung der Aromaelemente.

The Glenlivet Distillery
Glenlivet. Picture by Y. Kono. Published under GNU License

 

Whisky im Bild: Lagavulin Panorama

Von der Destillerie Lagavulin stammt dieses wunderschöne Panoramabild, das eine Ansicht der Destillerie auf Islay zeigt. Am Liebsten würde man jetzt einfach aufstehen und in die Richtung loswandern, oder? (Ein Klick macht das Bild groß)

lagavulin panorama