Douglas Laing: Fred Laing übernimmt mit Tochter

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Fred_Laing_Daughter_Cara_sw6_lowresHeute hat, wie angekündigt, Fred Laing die gesamte Leitung von Douglas Laing & Co. übernommen; jenes Geschäft, das sein Vater Fred Douglas Laing im Jahr 1948 gegründet hat. Fred Laing’s Tochter Cara wird in der Firma Head of Brands Marketing – basierend auf ihrer Erfahrung bei Morrison Bowmore Distillers, wo sie sowohl Bowmore und  Glen Garioch Single Malts als Marketing Manager betreute.

Fred und Cara wollen bei  Douglas Laing & Co. neue Marken entwickeln – eine erste wird im September erscheinen und sich um Premium Single Cask Abfüllungen drehen.

Einige bestehende Marken von Douglas Laing sind:

  • Single Malt: Provenance, Directors‘ Cut, Premier Barrel
  • Single Grain: Clan Denny Grain
  • Blended Malt: Big Peat, Double Barrel,
  • Blended Scotch: King of Scots, McGibbons, Epicurean 

Wir sind schon gespannt, wie sich die Firma unter neuer Leitung weiterentwicklen wird.

Kilchoman Loch Gorm gewinnen

loch gormThe Scotsman.com verlost am Internet eine Flasche Loch Gorm, der neuesten Sherry-Abfüllung der Islay-Destillerie Kilchoman. Loch Gorm ist in Oloroso sherry butts gereift und in Oloroso sherry hogshead casks für sechs Wochen gefinisht. Er vereint die Süße mit dem typischen Islay-Charakter – unserer Meinung nach eine sehr gelungene Abfüllung, die im ersten Batch aus 10.000 Flaschen besteht.

Um an der Verlosung  teilnehmen zu können, muss man eine einfache Frage beantworten, über 18 Jahre alt sein und seine email-Adresse auf der Seite hinterlassen. Wann die Verlosung endet, steht nicht auf der Seite.

 

 

 

Talisker geht mit interaktivem Sturm auf Tour

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Interactive-StormDie Islands-Destillerie Talisker hat vor einiger Zeit ihr neue Abfüllung Talisker Storm auf den Markt gebracht (wir berichteten davon). In London hat die Firma nun eine interaktive Installation vorgestellt, mit der sie die Vermarktung des Whiskys unterstützen will. The Talisker Storm, der weltweit erste interaktive Sturm, wird im May auch nach Deutschland kommen und dort auf die Abfüllung aufmerksam machen.

Auf Youtube gibt es auch ein Video dafür – knapp zwei Minuten Wind und Regen auf Befehl.

Ardbog von Ardbeg – So sieht die Flasche aus

Zum Ardbeg Day am 1. Juni (auch Ardbog Day genannt), wird es ja eine Sonderedition für Committee-Members geben, die sich Ardbog nennt. Die Zuteilungen sind gerade im deutschsprachigen Raum nicht gerade üppig bemessen, also muss man etwas Glück haben, so eine Flasche zu ergattern. Zumindest ist jetzt bekannt, dass sie mit 52.1% abgefüllt ist und wie sie aussehen wird. Nachtrag: Inzwischen kennen wir auch etwas über den Inhalt: Die Abfüllung ist 10 Jahre in American oak ex-Bourbon barrels und ex-Spanish Manzanilla Sherry butts gereift. Klingt spannend…

ardbog

 

Auchentoshan – Datenblatt

Ein Klick bringt sie auf unsere Infoseite über die Destillerie Auchentoshan.

Glendronach – Datenblatt

 

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Daten zu Glendronach:

Land Schottland
Region Highlands
Geographische Lage 57° 29′ 3,8″ N, 2° 37′ 33,2″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer The Benriach Distillery Company Ltd.
Gegründet 1826
Gründer James Allardice
Wasserquelle Dronac Burn
Washstill(s) 2
Spiritstill(s) 2
Produktionsvolumen 1.300.000 l
Website www.glendronachdistillery.co.uk

 

Geschichte der Destillerie

1826 wurde die Destillerie Glendronach von James Allardice gegründet und schnell im Londoner Adel bekannt, da Graf von Gordon, der sein Herz an diesen neuen Whisky verloren hatte, Allardice nach London einlud. Seit dieser Zeit wechselten die Besitzer der Destillerie, zu denen unter anderem auch Charles Grant, einer der Söhne William Grants (dem Besitzer der Destillerie Glenfiddich), dem sie von 1920 bis 1960 gehörte, mehrfach.Wm Teacher & Sons übernahmen 1960 die Destillerie Glendronach bis zur angekündigten Schließung 1996 durch den Mutterkonzern Allied Domecq. 2005 wurde Glendronach durch Pernod Ricard wieder eröffnet. Drei Jahre später wurde die Brennerei an die Benriach Distillery Co. Ltd. verkauft.

Da bei der Herstellung von Glendronach auf Tradition Wert gelegt wird, bezieht man die Gerste noch von den umliegenden Höfen. Der Herstellungsprozess beginnt mit einem Mahlgang des Malzes, danach wird es geschrotet und in einen kupfernen Maischbottich mit Wasser aus dem nahe liegenden Dronac Burn vermengt. Der danach folgende Gärprozess läuft innerhalb eines Oregon-Kiefer-Gärbottichs ab. Als letztes wird das entstandende Produkt mithilfe von vier Kupfer-Blasendestillationsanlagen destilliert.

Aus der Lagerung in Sherry- und amerikanischen Eichenfässern resultiert ein runder Geschmack aus Pflaume, Orangenaroma und einem Hauch Vanille.

Die Brennerei mit ihren circa 4000 Quadratmetern kann während der ein- bis zweistündigen Führung unter fachkundigem Personal besichtigt werden. Neben einer Discovery Tour bietet das Unternehmen auch eine Tasting Tour, die auch alsPremium Tour an. Das Spezialangebot der Whiskybrennerei bildet die Connoisseurs‘ Experience, in der der Manager Frank Massie persönlich einige Sorten vorstellt und testen lässt. Die Preise liegen zwischen 5 und 25 Pfund. Sie können lediglich an Montagen und Mittwochen gebucht werden und werden ab vier Personen durchgeführt.

Glendronach_Distillery
Glendronach Destillerie. Bild: K. Schwebke. CC-Lizenz.

 

Macallan lässt klassische Linie auf, vermarktet 1824-Serie nach Farbe

The-Macallan_1824-SeriesThe Spirit Business berichtet von einer neuen Serie, die Macallan auf den Markt bringt. Macallan 1824 wird – wie heutzutage fast schon üblich – ohne Altersangabe vermarktet. Die Flaschen unterscheiden sich allein durch die Farbe des Inhhalts (die auch den Abfüllungsnamen geben wird) – und natürlich den Preis.

Das allein wäre noch keine Besonderheit – aber der Hammer kommt nach: Die klassischen Linien bei Macallan, so TheScotsman.com ergänzend, werden dafür aufgelassen. Im Klartext: Es wird keine 10, 12 und 15jährigen Macallans mehr geben, immerhin machten diese Abfüllungen einen Umsatz von 700.000 Flaschen jährlich aus.

Grund dafür, nach Quellen aus der Industrie, ist eine akute Verknappung von Fässern aus den entsprechenden Jahrgängen. Entstanden ist sie dadurch, dass zu der Zeit, als diese befüllt wurden, niemand mit dem momentanen Whiskyboom rechnete. Jetzt müssen die Destilleriemanager nach neuen Wegen suchen, die Nachfrage zu befriedigen.

Das Resultat ist bei Macallan drastisch: Weg mit den Altersangaben, her mit der Farbe. Gold, Amber, Sienna and Ruby – das sind die unterschiedlichen Abfüllungen, die Bob Dalgarno von Macallan stattdessen geschaffen hat. „Der Schlüsselgedanke in der 1824 Serie ist, dass ein Whisky nicht 30 Jahre alt sein muss, um wie einer zu schmecken, der 30 Jahre alt ist“. Für alle Abfüllungen werden Sherry-Fässer aus Eiche verwendet, der Bogen der einzelnen Abfüllungen reicht von zitronigem Noten bis hin zu getrockneten Früchten.

Die Verkaufspreise in England: The Macallan Gold (RRP £36), The Macallan Amber (RRP £45), The Macallan Sienna (RRP £66) and The Macallan Ruby (RRP £120) – bei uns: 54,90 Euro für Amber, 86,90 Euro für Sienna und 169,00 Euro für Ruby. Gold wird nicht angeführt. Verfügbarkeit für den Handel sollte in Kürze gegeben sein.

Hier noch die offiziellen Tasting Notes:

The Macallan 1824 Series Tasting Notes:

Amber – 0,7-Liter-Flasche, 40 % Alk. Vol.
Gelagert in 100 % First-fill- und Refill-Sherry-Fässern aus amerikanischer und spanischer Eiche.
Nach einem leicht floralen, zitronig-süßlichem Aroma folgen eine süße Vanillenote sowie Duftnuancen frisch geernteten Getreides. Leicht würzige Aromen von Rosinen, Sultaninen und Zimt gehen über in ein mild-süßliches Aroma von Karamell-Äpfeln. Auf dem Gaumen vereinen sich frische, grüne Äpfel und Limetten mit Zimt. Zusammen mit zarten Ingwer-Noten entfaltet sich ein fruchtiger Geschmack mit einem subtilen Eichen-Nachklang. Der Abgang ist leicht bis medium, mit milden Früchten und Getreide, bitterlich trocken.

Sienna – 0,7-Liter-Flasche, 43 % Alk. Vol.
Gelagert in 100 % First-fill-Sherry-Fässern aus amerikanischer und spanischer Eiche.
Den Auftakt macht eine subtile Vanillenote, die einem würzigen Orangen-Aroma weicht. Diese geht in einen Duft von grünem Apfel über und spiegelt eine ausgewogene Frische wider. Es folgen Nuancen von weißen Schokoladentrüffeln mit einer leicht erkennbaren Eichen-Note. Datteln, Feigen und Rosinen erreichen den Gaumen, gefolgt von Muskatnuss und Ingwer mit einem Spritzer Orange und Apfel. Beim Abgang bildet sich wiederum ein Geschmack von Vanille, er ist behutsam, geschmeidig und wärmend.

Ruby – 0,7-Liter-Flasche, 43 % Alk. Vol.
Gelagert in 100 % First-fill-Fässern aus spanischer Eiche.
Gute europäische Eiche sticht in die Nase und weicht allmählich üppigen, getrockneten Früchten und einer sanften Melasse-Note. Eine kurze Süße ist erkennbar, bevor das Eichen-Aroma zurückkehrt. Ingwer, Muskat und harzige Orange entfalten sich auf dem Gaumen und gehen in eine dezente, aber durchdringende Süße von Sultaninen und Rosinen über. Ein Hauch von Nelke tritt kurz auf, verschwindet aber sogleich und macht Raum für einen Abgang von holziger Eiche. Das Finish ist lang, fortbestehend und reflektierend.

Whiskys des Monats Mai

In unserer regelmäßigen Rubriken „Whiskys des Monats“ stellen wir, sehr subjektiv gesehen natürlich, Whiskys für Einsteiger und Kenner vor. Hier unsere Empfehlungen für Mai: Glendronach Cask Strength Batch #2.

Glendronach DistilleryRichtig. Dieser Whisky ist noch gar nicht erhältlich. Und wir gehören nicht zu dem ausgewählten Expertenkreis, welcher vorab schon mit einer kleinen Probe bedacht wurde. Aber, wenn andere Blogs schon im April den „Whisky des Jahres 2013“ küren, nehmen wir uns einfach heraus, den Glendronach Cask Strength Batch #2 vor dem Erscheinen zum „Whiskys des Monats“ zu ernennen, zumal uns Batch #1 überzeugt hat. Und laut Donald MacLellan (Regional Sales Manager der The BenRiach Distillery Company Ltd ) soll Batch #2, der aus acht- bis neunzehnjährigen Whiskys besteht, noch eine Spur besser als Batch #1 gelungen sein.

glendronachcaskstrengthDie Destillerie Glendronach lagert ihr Destillat in europäischen Weinfässern und amerkanischen Ex-Bourbon-Fässern, ist allerdings für ihre im Sherry-Fass gereiften Whiskys bekannt und beliebt. Glendronach Cask Strength Batch #1, im Dezember 2012 auf den Markt gekommen, ist ein Vatting aus Oloroso und Pedro Ximenez Sherryfässern. Diese Fässer lagerten zwischen 8 und 19 Jahren, auf den Flaschen ist allerdings kein Alter angegeben. Ungefärbt und nicht kühlgefiltert, konnten12.000 Flaschen abgefüllt werden, der Alkoholgehalt beträgt 54,8 Vol. %. Für ca. 60 € ist er noch im Handel erhältlich. Ein Whisky, der Whisky-Skeptikern den Einstieg in die Welt der Whiskys ermöglicht, für Fortgeschrittene ist er ein hervorragender Daily Dram. Glendronachs Ergänzung der Standard Range präsentiert sich in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer auf der Suche nach noch intensiveren Sherry-Noten ist, dem können wir die beiden Abfüllungen für Wein & Whisky bzw. den Cöpenicker Whiskyherbst empfehlen. Beide lagerten in einem Fass Pedro Ximinez Sherry Puncheon, der 15-jährige wurde vor der Schließung der Destillerie von 1996 bis 2002 produziert, der 8-jährige nach der Wiedereröffnung. Beide präsentieren sich in einer tiefdunklen Farbe und sind voller Sherry-Aromen, so dass sie ein wenig Wasser durchaus vertragen können. Preislich sind sie so angesiedelt, dass wir sie nicht nur für Kenner, sondern auch für Einsteiger empfehlen können.

Neue Glendronach Single Cask bei La Maison du Whisky

gdcsNachdem wir wissen, dass wir einige eingefleischte Glendronach-Fans unter unseren Lesern haben (wer könnte es ihnen verdenken), hier eine Nachricht vom französischen Onlinehändler La Maison Du Whisky. Bei ihnen sind fünf neue Einzelfassabfüllungen in Fassstärke eingetroffen. Im Detail handelt es sich um folgende Abfüllungen:

  • Glendronach 1994/2012 18 Jahre, Fass #98 58,2% 700ml 125 euros
  • Glendronach 1992/2012 19 Jahre, Fass #1123 57,8% 700ml 136 euros
  • Glendronach 1991/2012 20 Jahre, Fass #3183 51,3% 700ml 139 euros
  • Glendronach 1989/2012 22 Jahre, Fass #5475 51,6% 700ml 150 euros
  • Glendronach 1972/2012 40 Jahre, Fass #710 49% 700ml 715 euros

Der Farbe nach zu urteilen sind da einige Sherry-Bomben dabei – und dafür ist die Destillerie ja berühmt…

North Port – Datenblatt

 

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Daten zu North Port (Lost Distillery):

Land Schottland
Region Highlands
Geographische Lage 56° 44′ 8″ N,2° 39′ 36,8″ W
Typ Malt
Status 1983 stillgelegt und abgerissen
Eigentümer
Gegründet 1820
Gründer David Guthrie
Wasserquelle Loch Lee
Washstill(s) 1
Spiritstill(s) 1

 

Geschichte der Destillerie

Die Brennerei North Port wurde 1820 von dem Landwirt David Guthrie in Brechin gegründet. Im Jahre 1823 übernahmen Guthries Söhne David John und Alexander die Führung der Brennerei. 1922 wurde die Destillerie von Distiller Company Ltd. (DCL) übernommen, welche sie bis zur Schließung 1983 leiteten. Die Brennerei wurde außerdem zwischenzeitlich 1928 vorübergehend stillgelegt, jedoch 1937 wiedereröffnet. Das Gelände wurde 1990 verkauft und die Gebäude abgerissen. Auf dem Gelände wurde dann ein Supermarkt errichtet. Die Distillery Road, welche an dem Gelände vorbeiführt, erinnert heute noch an die ehemalige Brennerei.

Das benötigte Wasser stammte aus dem Loch Lee. Die Brennerei nutzte je eine Grobbrandblase (Wash Stills) und Feinbrandblase (Spirit Still).

North Port produzierte auch Single-Malt-Abfüllungen, die heute teilweise noch im Rahmen der Rare Malt Series erhältlich sind. Des Weiteren sind mehrere Abfüllungen unabhängiger Abfüller erhältlich.

Wo einst die Destillerie North Port stand, steht jetzt ein Supermarkt. Bildquelle: Potstill.org
Wo einst die Destillerie North Port stand, steht jetzt ein Supermarkt. Bildquelle: Potstill.org

 

Erinnerung: 1. Treffen der Càrn Mòr Society am 3.5. im Potstill

Càrn Mòr SortimentAm 3. Mai ab 18.30 Uhr wird das Inauguration Meeting der Càrn Mòr Society im Potstill Wien stattfinden. Kenny MacKay, CEO von Càrn Mòr, und Thomas Gillespie haben die Idee entwickelt, eine Càrn Mòr Society of Austria ins Leben zu rufen und laden alle Liebhaber von Single Malts ein, Mitglieder der Society zu werden. Zweck der Society ist, den Mitgliedern vor Abfüllung bzw. vor Markteinführung die ausgesuchten Single Malts vorzustellen und verkosten zu lassen. Damit wird der Versuch unternommen, die Mitglieder bestens informiert zu halten.

Es wird seitens Càrn Mòr dem Wunsch von Thomas Gillespie Rechnung getragen, dass der im Vergleich zu anderen Ländern recht kleine österreichische Markt ausreichend berücksichtigt wird, und damit Kontingente aus den limitierten Flaschenabfüllungen vorab reserviert werden können. Pre-Market Release Tastings werden voraussichtlich 3 – 4 mal pro Jahr stattfinden.

Beim Inauguration Meeting am 3. Mai 2013 bei Potstill werden Unterlagen zur Registrierung als Mitglied der Càrn Mòr Society aufliegen. Ab dem 3. Mai 2013 wird auf der Homepage von Gillespie & Partners ein entsprechender Link der Society eingerichtet.

Hier die Daten zum Treffen:

Inauguration und 1st Pre-Market Release Tasting
3. Mai 2013, 18 Uhr 30
Potstill

Strozzigasse 37, 1080 Wien

Tasting – Single Malt Whiskys

Dailuaine 1998 @ 46 %
Tomatin 1994 @ 46 %
Miltonduff 1994 @ 46 %
Ledaig 2005 @ 46 %
Teanninich 1973 @ Cask Strength

Serge verkostet: Auchentoshan

Auchenstoshan
Auchentoshan. Offizielles Bild der Destillerie. CC-Lizenz.

Jetzt, wo es wieder wärmer wird, stehen die Lowland Whiskys von Auchentoshan hoch im Kurs, sind sie doch leicht und – wie es sich für Lowlander gehört – floral im Charakter. Und wohl auch deswegen hat sich Serge Valentin von Whiskyfun dazu entschlossen, drei unabhängige Abfüllungen dieser Destillerie zu verkosten. Dabei handelt es sich um zwei Whiskys in Trinkstärken und eine Fassstärke (die, keine wirkliche Überraschung, die beste Bewertung erhält):

  • Auchentoshan 14 yo 1999/2013 (46%, Cadenhead, black dumpy, bourbon hogshead, 672 Flaschen): 82 Punkte
  • Auchentoshan 1998/2013 ‚Candied Fruits‘ (46%, Wemyss Malts, barel, 294 Flaschen): 83 Punkte
  • Auchentoshan 1991/2013 (52.3%, Malts of Scotland, bourbon barrel, Fass #MoS 13016, 165 Flaschen): 87 Punkte

 

Ist dies das Goldene Zeitalter des Whiskys?

Single malt whiskyIn seinem neuen Artikel auf whiskyadvocateblog.com geht John Hansell der Frage nach, ob wir gerade im goldenen Zeitalter des Whiskys leben – ob es noch kommt oder ob es bereits vorbei ist. Fragt man Produzenten, so Hansell, so leben wir gerade darin. Sie produzieren immer mehr, verkaufen immer mehr und liefern dabei gute Qualität. Fragt man den Vorsitzenden der Scottish Whisky Association SWA, Gavin Hewitt, so wird es erst kommen. und beschreibt den jetzigen Zustand als „Renaissance“, als Wiedergeburt.

Und da gibt es noch andere Stimmen die meinen, das Goldene Zeitalter wäre vorbei. Und auch dafür gibt es gute Gründe: die exorbitanten Preise zum Beispiel, oder das vermehrte Auftauchen von Abfüllungen ohne Altersangabe, sogenannte NAS.

Wie auch immer, Johns Blogeintrag beleuchtet verschiedene Gründe für jede der oben angeführten Argumentationen und ist sehr lesenswert. Und Ihre Meinung dazu?

Tomintoul – Datenblattt

 

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Daten zu Tomintoul:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 18′ 43,2″ N,3° 24′ 46,6″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Angus Dundee Distillers
Gegründet 1964
Gründer W & S Strong, Hay & MacLeod.
Wasserquelle Ballantruan-Quelle
Washstill(s) 2
Spiritstill(s) 2
Produktionsvolumen 3.200.000 l
Website www.tomintouldistillery.co.uk

 

Geschichte der Destillerie

Tomintoul wurde 1964 von den Unternehmen W & S Strong und Hay & MacLeod in Ballindaloch gegründet. 1973 wurde die Brennerei an White & Mackay verkauft, welche sie bis 2000 behielt und auch für die Erweiterung von einem auf zwei Paare Brennblasen im Jahr 1974 verantwortlich ist. 2000 wurde die Destillerie an Angus Dundee Distillers veräußert.

Tomintoul bezieht sein Wasser von der nahegelegenen Ballantruan-Quelle. Zum Brennen werden je zwei Wash Stills und Spirit Stills eingesetzt, welche 32.000 hl Alkohol pro Jahr erzeugen können. Nach eigenen Angaben operiert die Brennerei derzeit an ihrer Kapazitätsgrenze. In den Lagerhäusern können bis zu 116.000 Fässer zur Reifung gelagert werden.

Ein großer Teil der erzeugten Whiskys wird zur Herstellung von Blends eingesetzt, es werden jedoch auch ständig verschiedene Single-Malt-Abfüllungen angeboten. Die Single Malts von Tomintoul zählen zu den leichtesten Speyside-Malts.

Tomintoul Distillery
Tomintoul Distillery. Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz