Willkommen zur 423. Folge der Whiskyvideos der Woche, der letzten dieses Jahres.
Wie immer bringen wir in hier Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der neuen Ausgabe 423 finden Sie die folgenden Podcasts und Verkostungsvideos:
Podcasts:
Whis-Cast Special mit Philip von whiskyfass.de und 5 verkosteten „Jungen Wilden“
Videos:
Whisky & Film – Strathisla 26 Jahre & unsere neuen Filmtipps
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts!
Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.
Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten ihnen hier einen Platz, an dem sie ihre Tasting Notes vorstellen können.
In den letzten sechs Jahren ist unsere Rubrik „Fremde Federn“ am Samstag ein fixes Werkzeug für jene Genießer geworden, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Für uns ist sie eine Gelegenheit, unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 339. Folge – der ersten in diesem Jahr – wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.
Nachdem heute einer der (hoffentlich) wenigen Tage im Jahr ist, an denen die Whiskywelt wenig Neues zu erzählen weiß, bleibt wieder einmal Zeit für ein rechtefreies Wallpaper, das Sie bei uns herunterladen und nach eigenem Gutdünken verwenden können.
Das Bild von heute stammt von Stefan Baumgartner und zeigt den Ort Tobermory (Heimat der gleichnamigen Brennerei) auf die Isle of Mull. Ein stimmungsvolles Bild mit den farbigen Häusern an der Waterfront und einem kleinen Boot im Vordegrund, das durch die Ebbe trockengefallen ist.
Das Originalbild ist 7171×4770 Pixel groß, also groß genug für ein Poster an der Wand, und Sie können es als ZIP-Datei hier herunterladen. Unten sehen Sie es als verkleinerte Vorschau, damit Sie sich für oder gegen den Download entscheiden können. Viel Vergnügen damit – und falls Sie die Whiskys aus Tobermory noch nicht kennen: man findet dort feine Tropfen!
Der stationäre Fachhandel ist das Rückgrat des Whiskymarktes – dort gibt es neben der Gelegenheit, die Flasche in der Hand zu haben und zum Beispiel die Farbe des Whiskys „in natura“ zu sehen, auch noch die so wichtige direkte Beratung durch Fachpersonal.
Nicht zuletzt deswegen hat sich Kirsch Import dazu entschlossen, zwei schöne Abfüllungen auf den Markt zu bringen, die nur im stationären Handel und nicht online zu finden sind. Die Eckdaten der beiden Whiskys aus Edradour und Macallan finden Sie nachstehend:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Bester Highland Single Malt trifft Frühburgunder Barrique-Fässer – exklusiv im stationären Handel
„Scotland’s Little Gem“ bündelte erneut die Kräfte mit einer familiengeführten Weinkellerei aus Deutschland. Dieses stark limitierte Single Cask ist das Ergebnis zweier Experten ihres Fachs.
Mehr als zehn Jahre reifte dieser Edradour in 1st flll Bourbon Fässern, gefolgt von einem 21-monatigen Finish in Frühburgunder Barrique-Fässern aus französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein trockener, würziger Single Malt mit feinfruchtigem Aroma und einer dezenten Honignote.
Edradour 2012/2024 – Singer-Fischer St. Laurent Barrique Highland Single Malt Scotch Whisky
12 Jahre Dest.: 28/01/2012 Abgef.: 17/09/2024
Herkunft: Schottland, Highlands
Fasstyp: First Fill Bourbon Barrels, Singer-Fischer Frühburgunder Barrique (Finish) Fassnr.: 2
380 Flaschen (insgesamt)
46% vol. / 0,7 Liter
Nicht gefärbt / Nicht kühlfiltriert
Sorgsam von Gordon & MacPhail kuratierter Macallan aus dem Sherryfass – exklusiv im stationären Handel
Abgefüllt wird der Speymalt von Gordon & MacPhail – ein absolutes Privileg des unabhängigen Traditionsbetriebs. Der wunderbar komplexe Single Malt reifte im mit Sherry vorbelegten Eichenfass Nr. 22606605. So entwickelte die Single-Cask- Rarität ein Profil aus eingekochten Beerenfrüchten, weihnachtlichen Gewürznoten und Milchschokolade, ergänzt vonHaselnüssen, Schwarzen Johannisbeeren und Spuren von Eiche.
Speymalt from Macallan Distillery 2004/2024 – Gordon & MacPhail Speyside Single Malt Scotch Whisky
Die Destillerie Linkwood ist ein stetiger Lieferant für unabhängige Abfüller, und ihre Whiskys sind in der Regel von sehr guter Qualität. Das zeigt sich auch in der Verkostung von Serge Valentin von heute, in denen er vier Independents im Glas hat. Die Wertungen bewegen sich im Bereich von 85 Punkten, bis auf ein Bottling, das sich seiner Wertung entzieht, weil es „sehr ungewöhnlich, aber dabei sehr amüsant“ ist.
Wie immer ist die Würze der Verkostung in den schriftlichen Notes, hier die Tabellen als Appetizer:
Abfüllung
Punkte
Linkwood-Glenlivet 10 yo 2013/2024 (46%, Cadenhead, Original Collection, oloroso sherry casks)
Ein Zusammenhang mit dem Umsatzrückgang um 24% bei MGP Ingredients und der Sammelklage gegen den Produzenten von US-Whiskey wird in dem Artikel auf The Spirits Business nicht hergestellt, könnte aber durchaus gegeben sein: CEO David Bratcher, der 2024 den Posten übernommen hat, tritt aus dieser Position zurück und wird vom Finanzer Brandon Gall interimsmäßig abgelöst, bis man seitens des Unternehmens sich für einen neuen CEO entschieden hat, der MGP Ingredients „zu weiterem Wachstum führen soll“.
Bratcher sagte zu seinem Rücktritt:
“It has been a privilege to serve as president and CEO of MGP after leading Luxco for many years. I am deeply grateful to our incredible team for their hard work, dedication, and commitment to our shared vision.”
Er wird laut Artikel dem Unternehmen weiterhin als Konsulent zur Verfügung stehen.
Noch eine weitere personelle Veränderung wird es beim Unternehmen geben: Karen Seaberg wird als Chairman of the Board zurücktreten und vom ehemaligen Luxco-Präsidenten und CEO Donn Lux ersetzt werden. Er war schon bisher Mitglied des Direktoriums.
Was haben Allt-A-Bhainne in der Speyside und Scapa auf den Orkneys miteinander zu tun? Beide gehören zu Pernod Ricard, und für beide (sowie Braeval) ist Scapas Master Distiller Michael Swanney verantwortlich, mit dem wir zu der neuen Scapa Range ein Videointerview geführt haben.
Was Allt-A-Bhainne allerdings außer der Lage von Scape unterscheidet ist der Umstand, dass es aus dieser (hochautomatisierten) Brennerei keine Core Range gibt und man sie daher als Single Malt ausschließlich bei Unabhängigen findet, so wie die beiden Abfüllungen, die Serge heute verkostet. Sie sind 26 und 31 Jahre alt und werden von ihm hoch bewertet:
Abfüllung
Punkte
Allt-a-Bhainne 26 yo 1997/2024 (52.1%, The Whisky Blues for MUJO Liquor Store 1st Anniversary, Taiwan, ex-Williamson refill barrel, 236 bottles)
87
Allt a Bhainne 31 yo 1992/2024 (48%, The Whisky Cask Company, PX Sherry, 250 bottles)
In einem Exklusivinterview in Herald Scotland (nach einer gewissen Anzahl aufgerufener Seiten dann hinter einer Paywall) spricht Industrieveteran Billy Walker, Besitzer der Brennerei Glenallachie, über seinen Blick auf das Jahr 2025 in Bezug auf den Whiskymarkt. Besonders in Asien sieht er bereits wieder Anzeichen für eine raschere Erholung, für Europa und die USA ist er wesentlich vorsichtiger und denkt, dass die Markterholung hier noch einige Zeit dauern würde.
Im gesamten aber ist Billy Walker „nervös optimistisch“, was das 2025 und vor allem das zweite Halbjahr anbelangt und meint zu seiner Grundhaltung und ob seine lange Karriere ihn gelehrt hat, etwas ruhiger in die Zukunft zu blicken:
“I think one of the things I have learned in life, probably in most aspects of life, is that you can only really worry about the things that you can influence. We are far too small to influence the direction of where the market is going. Of course, there have been one or two shockwaves in the last 12 months, not least with how interest rates moved. But as I said earlier I am kind of seeing green shoots in Asia. That is really quite important because it is a very, very important part of the world for us.”
Vor allem Japan sieht er momentan als aussichtsreichsten Markt für GlenAllachie, und auch Vietnam sei seiner Meinuing nach momentan ein großartiger Markt.
Weniher glücklich zeigt sich Billy Walker mit dem Anheben der Steuern in Großbritannien. Während er laut eigenen Worten mit der Steigerung der Löhne wenig Probleme hat und meint, bei GlenAllachie würde man sogar damit weiter gehen, sieht er in den Steuererhöhungen einen Wettbewerbsnachteil und das falsche Zeichen in andere Märkte.
Gefragt, ob man sich neue Abfüllungen aus GlenAllachie erwarten dürfe, mein Walker, es werde einiges davon geben, vor allem außerhalnb der (nun schon gut etablierten und umfangreichen Core Range. Genaueres ist in dem Artikel aber nicht zu erfahren.
Zunächst möchten wir Ihnen noch einmal ein glückliches und erfolgreiches Jahr2025 wünschen und freuen uns, dass sie wieder bei uns vorbeischauen. Wir freuen uns auch, das Jahr auf Whiskyexperts mit einem Testing von Serge Valentin eröffnen zu können, der sich diesmal fünf Abfüllungen aus der Brennerei Clynelish in den schottischen Highlands eingeschenkt hat.
Vier der Bottlings stammen aus den letzten paar Jahren, und sie erzielen alle Bewertungen rund um 90 Punkte. Herausragend aber ist ein Clynelish aus dem Jahr 1989 (ungefähr), der bei Serge die astronomische Bewertung von 98 Punkten erhält. Warum das so ist, das finden Sie wie üblich in seinen Tasting Notes, hier finden Sie – ebenfalls wie üblich – unsere Tabelle der Verkostung:
Als wir vor genau einem Jahr auf das damals abgelaufene Jahr 2023 zurückblickten, war dies ein Rückblick, der nicht mehr von dem ständigen Wachstum des Marktes geprägt war, wie es die letzte Dekade und länger Usus war.
„Man konnte so etwas wie den Eindruck bekommen, dass bei Whisky einiges nicht mehr so geschmiert läuft wie früher“,
schrieben wir – und wenn wir nun auf 2024 zurückblicken, dann müssten wir eigentlich von einem darauffolgenden kapitalen Absturz reden. Denn war es vor allem die preisliche Mittellage, die sich noch 2023 als Problemfeld erwies, so ist es 2024 ein Einbruch des Marktes auf der ganzen Linie. 36% weniger hat die schottische Whiskyindustrie verkauft, und in Irland sowie in den USA geht es ebenfalls nach unten.
Waren 2023 trotz der beginnenden Whiskykrise hier bei Whiskyexperts die Nutzungszahlen noch von ungebrochenem Wachstum geprägt, so ist dieses 2024 von einer Stagnation auf hohem Niveau abgelöst worden. Die Zugriffszahlen von 2023 mit fast 3,8 Millionen Pageviews haben wir 2024 mit etwas über 3,7 Millionen knapp verfehlt (was interessanterweise einem eher verhalten verlaufenen Frühjahr geschuldet war), aber dabei haben sich die nach wie vor weit mehr als 900.000 Leser mit den Inhalten intensiver denn je beschäftigt, denn die Verweildauer pro Person auf der Seite ist um gut 15% gestiegen.
2024 war auch das stärkste Jahr bislang bei uns, was die Zahl der Artikel betrifft: Über 2200 Meldungen konnten wir im abgelaufenen Jahr für Sie bringen, rund 10% mehr als 2023 und im Durchschnitt über sechs, Tag für Tag. Und zu diesem Stichwort: Nach wie vor haben wir seit unserer Gründung vor fast 12 Jahren keinen einzigen Tag verstreichen lassen, ohne Sie mit Neuigkeiten und Informationen zu versorgen.
Ein Ranking der zehn meistgelesenen Artikel des Jahres werden wir Ihnen erst 2025 wieder anbieten können – wir mussten um die Jahresmitte unseren Provider für diese Statistiken wechseln, und die Daten für die spezifischen Seitenzugriffe lassen sich nicht so leicht miteinander kombinieren.
2025 wird sicherlich ein spannendes Whiskyjahr werden, mit – so vermuten wir – Umbrüchen und unterschiedlichen Entwicklungen. Wir sind für Sie dabei die Wegbegleiter, die Ihnen Informationen liefern, damit Sie sich Ihre Meinung bilden können. Dafür werden wir auch 2025 mit aller Kraft arbeiten.
Bleibt uns nur noch, uns bei Ihnen, liebe Leser, und bei unseren Partnern und Freunden in der Branche für die fortgesetzte Treue und Unterstützung zu bedanken. Wir wissen das sehr zu schätzen.
In diesem Sinne auf ein unlangweiliges 2025, das uns gute Whiskys, schöne Momente und Gemeinsames bescheren möge!
Zwei Teile hat die Verkostung von Serge Valentin heute: Einmal ist da das Tasting von einem halben Dutzend Abfüllungen aus der Speyside-Brennerei Glen Grant – mit fünf recht neuen und einem alten Bottling. Und dann präsentiert Serge auch noch seine Jahresfavoriten, unter dem Motto der „Nicht-Awards“, denn, wie er anmerkt, ist das eine ganz subjektive Wertung.
Unter den besten Whiskys, denen Serge dieses Jahr begegnet ist (Details hinter unserem Link) finden sich ein Port Ellen, ein Bowmore – ein junger Ben Nevis als Preis/Leistungs-Sieger und ein japanischer Blend.
Hier aber die Tabelle der Verkostung, wie sie bei uns seit einiger Zeit Usus ist:
Abfüllung
Punkte
Glen Grant 14 yo 2009/2024 (56.9%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, Kirsch Import Germany, refill sherry hogshead, cask #900927, 269 bottles)
85
Glen Grant 21 yo 2003/2024 (53.3%, Royal Mile Whiskies, sherry hogshead, cask #59894, 181 bottles)
88
Glen Grant 20 yo 2003/2024 ‘100°proof’ (57.1%, Whisky Sponge, Decadent Drinks, #98, 1st fill barrel, 169 bottles)
89
Glen Grant 20 yo 2003/2024 (58.9%, Single Cask Nation, 1st fill bourbon barrel, cask #192741, 165 bottles)
88
Glen Grant 25 yo 1998/2023 (50%, Hunter Laing, 25th Anniversary of the Old Malt Casks, refill barrel)
87
Glen Grant 21 yo 1963/1984 (46%, Samaroli, R.W. Duthie, sherry wood, 480 bottles)
90
By S8z11 – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12115254
Ein neuer Glenmorangie aus der „A Tale of…“-Serie scheint kurz vor dem Release zu stehen, wenn man dem Eintrag auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank folgt, der kürzlich publiziert wurde.
Der neue Glenmorangie A Tale of Spices stammt aus vier verschiedenen Fassarten, die am Rückseitenetikett näher ausgeführt sind (Marokkanischer Rotwein, augekohlte Virgin Oak, PX Sherry-Fässer und STR-Fässer), und wird mit 46% vol. Alkoholstärke abgefüllt werden. Er soll „ein Mosaik aus Geschmäckern“ präsentieren, das an orientalische Gewürzmärkte erinnern soll.
Geschmacklich sollen im Glenmorangie A Tale of Spices eine ausgewogene Mischung aus Rose, Jasmin und Flieder, Kümmel, Saffran, Muskatnuss, Ingwer, Chili und Anis zu finden sein, eingehüllt in die Süße von Mandeln und erfrischenden Eukalyptus – im Finish finden sich Nelke und Pfefferminze.
Erscheinungsdatum ist noch keines bekannt, aber wie immer: wir haben ein wachsames Auge darauf. Hier jedenfalls die Etiketten:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Die Destillerie Bunnahabhain auf Islay ist für ihre Vielseitigkeit bekannt – und generell für die hohe Qualität ihrer Whiskys. Ob torfig oder aus dem Sherryfass, es sind meist schöne und hervorragend gemachte Tropfen.
Drei Whiskys aus der Brennerei sind heute bei Serge Valentin im Glas – zwei, die in den Jahren 1965 und 1966 destilleiert und zum Feis Ile 2001 und 2002 mit je 35 Jahren Reifungszeit abgefüllt wurden, und ein modernen 21yo in Fassstärke, zu dem Serge anmerkt, er sei „modern und vom Fass bestimmt, aber jedenfalls gut gemacht“. Das resutiert in 85 Punkten, während die alten Bunnahabhain-Abfüllungen weit über 90 Punkten landen.
Mit einem exzeptionellen und kostbaren Whisky wollen wir den Gewinnspielreigen des Jahres 2025 beginnen – dank unseres Gewinnspielpartners, dem Brühler Whiskyhaus: Als Generalimporteur von Michel Couvreur hat man uns für Sie den heißbegehrten Michel Couvreur Blossoming Auld Sherried Single Malt Whisky als Preis zur Verfügung gestellt – noch dazu mit der eigenhändigen Signatur des legendären Master Blenders und Kellermeisters Jean-Arnaud Frantzen, der seit über 25 Jahren für den Geschmack der im Keller in Burgund zur meisterlichen Reife geführten Whiskys verantwortlich ist.
Diese Rarität in limitierter Auflage kann mit etwas Glück Ihnen gehören, wenn Sie den Text hier aufmerksam lesen, die Gewinnfrage beantworten und als e-mail an uns schicken. Wir drücken Ihnen auch diesmal wie immer die Daumen – machen Sie mit, es lohnt sich!
Hier nun die Infos, mit denen Sie die Gewinnfrage ganz leicht beantworten können:
Die Whiskys von Michel Couvreur – schottische Kostbarkeiten, im Burgund veredelt
Das Wohnhaus der Couvreur – die Keller befinden sich unter und hinter dem Haus. Bild: Brühler Whiskyhaus
Michel Couvreur war ein Wein- und Spirituosenhändler aus dem Burgund, der seit den 80iger Jahren seinen ganz eigenen Weg ging. Der gebürtige Belgier kam nach Brüssel und London schließlich in der noch heutigen Schaffensstelle “Bouze lès Beaune” in Frankreich an. Hier verzauberte er in seinem in den Felsen gehauenen alten Weinkeller die Seelen und Gaumen der Sherry-Whisky-Liebhaber. Diese außergewöhnliche 150 Meter lange Galerie, die im Herzen des Felsens gegraben wurde, bietet Feuchtigkeit und Stille an. Die Auswahl der Fässern und der delikater Tanz zwischen feuchten und trockenen Einflüsse verleihen Michel Couvreur’s Whiskys eine ausgeprägte Kraft und eine sehr sanfte Fülle zugleich. Stil und Adel erreichen die Whiskies nach langjährigem Reifeprozess.
Herausragender Single Malt Whisky
Michel Couvreur machte schon vor über dreißig Jahren auf den zunehmenden Mangel hochwertiger Sherryfässer aufmerksam. First Fill Sherryfässer sorgten aus seiner Sicht für herausragenden Single Malt Whisky. Dieser besondere Charakter werde in Schottland leider immer seltener und zudem die Whiskies aus dem Sherryfass teurer, so Couvreur. Grund ist die gestiegene Nachfrage nach Sherryfass gelagertem Single Malt und die geringe Menge an hochwertigen Sherryfässern, die in Schottland eintreffen. Michel Couvreur schloß diese Lücke zwischen den Sherry-Herstellern und Schottland. Er kaufte schottisches Destillat und zudem besonders alte Sherryfässer. Manche seiner Whiskies reifen in Fässern, in denen zuvor für Jahrzehnte Sherry ruhte.
Couvreur Whisky aus außergewöhnlichen Sherryfässern
Im Burgund lässt man noch heute den Scotch Whisky in jenen außergewöhnlichen Sherryfässern reifen. Nach teils extrem langer Reifezeit bringt man diese Old School Sherry Whiskies unter dem Namen Couvreur auf den Markt. Durch die Reifung außerhalb Schottlands darf der Whisky nicht mehr als Scotch bezeichnet werden. Couvreur war jedoch vom Charakter und der Qualität seiner Kompositionen so überzeugt, dass er bewusst nur seinen Namen und nicht den Namen der Brennereien auf die Flaschen schrieb. Der Erfolg gab und gibt ihm Recht. Laut seiner Aussage ist der Reifeprozess bei deren Abfüllungen für 80% des Charakters verantwortlich.
Neben dem limitierten und nur selten erhältlichen Michel Couvreur Blossoming Auld Sherried Single Malt Whisky gibt es aus den Kellern im Burgund, die seit über einem Vierteljahrhundert von Master Blenders und Kellermeister Jean-Arnaud Frantzen kuratiert werden, auch eine Vielzahl anderer, interessanter Abfüllungen, wie den Overaged Malt Whisky, Pale Single Single, Candid, Special Vatting und auch alte Kleinode der Fassreifung, zum Beispiel im Onlineshop des Brühler Whiskyhaus
Ihr Gewinn: der signierte Michel Couvreur Blossoming Auld Sherried Single Malt Whisky
Michel Couvreur möchte mit diesem Single Malt Whisky den Geist der alten Whiskies der viktorianischen Zeit wieder aufleben lassen. Eine unvergessliche Rundheit und Kraft verbreitet der Blossoming (Blütezeit) Auld Sherried. Das Alter der verwendeten schottischen Whiskys liegt bei ihm zwischen 15 und 20 Jahren.
Diese Abfüllung gehört sicherlich zu den Meisterstücken des Michel Couvreur.
Nase: Das ist Old-School Sherry Whisky im Perfektion. Süße Sherrynoten von Rosinen und Backpflaume, Liebstöckel und Toffee machen Neugierig auf mehr.
Gaumen: Adstringierend, mit einer anfänglichen Süße, dann intensiv trocken, sehr ölig und Mund füllend. Aromen von Mocca und Fudges wollen den Gaumen gar nicht mehr los lassen. Sicherlich nichts für jedermann. Aber ein einnehmender Bursche.
Und so gewinnen Sie den kostbaren Michel Couvreur Blossoming Auld Sherried Single Malt – mit Signatur des Master Blenders J. A. Frantzen:
Beantworten Sie die folgende Gewinnfrage: In welcher Region Frankreichs befinden sich die Keller, in denen die Whiskys von Michel Couvreur in alten, ausgewählten Fässern reifen?
a. in der Normandie b. im Burgund
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Michel Couvreur“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 12. Januar 2025, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner oder die Gewinnerin des Preises und geben ihn/sie am 13. Januar 2025 bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Brühler Whiskyhaus versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Michel Couvreur“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 12. Januar 2025, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 13. Januar 2025 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und dem Brühler Whiskyhaus sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird vvom Brühler Whiskyhaus versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team