Als einzige Kategorie bei Luxusgütern hat Whisky im abgelaufenen Jahr bis Juni 2023 laut einer Erhebung von The Knight Frank Luxury Investment Index real an Wert verloren, und zwar um 4%. Andere Luxusgüter wie Kunst, Uhren, Juwelen, Münzen, Autos und so weiter konnten hingegen zulegen.
Langfristig betrachtet sieht die Sache allerdings anders aus: Während Wein, der sich im abgelaufenen Jahr um 5% steigern konnte, über 10 Jahre um 149% wuchs, konnte Whisky im gleichen Zeitraum 322% zulegen.
Besonders die Ultra-Luxus Bottlings mit einem Wert von über 5000 Pfund haben im letzten Jahr verloren, als Marke musste Macallan Verluste von 12% hinnehmen.
Besonders krisenbeständig zeigten sich am Sekundärmarkt laut rarewhiskies101.com, die die Daten für The Knight Frank Luxury Investment Index erhoben, Clynelish mit einem Plus von 3,9% und vor allem Balvenie mit einem Plus von 22%.
Andy Simpson, Mitbegründer von rarewhiskies101.com, sieht die Marktentwicklung als Beleg dafür, dass der Sekundärmarkt für Whisky eher jene unterstützt, die mittel- bis langfristig denken. Über eine Periode von fünf bis 20 Jahren zu denken wäre kein Fehler, auch wenn kurzfristige Gewinne immer noch möglich wären.
Die Ian Macleod Distillers, Besitzer von Rosebank (wo vor kurzem der erste neue Spirit seit der Stilllegung 1993 produziert wurde – wir berichteten hier), haben eine neue Serie von Abfüllungen aus der alten Brennerei angekündigt. Die Revival Serie wird sechs Abfüllungen umfassen, die erste, ein 30 Jahre alter Rosebank mit einer Alkoholstärke von 49% vol., wurde heute vorgestellt. Dieser Whisky wird ausschließlich für den asiatischen Markt abgefüllt.
Geschmacklich bietet der Rosebank 30 Year Old – The Revival Chapter One in der Nase blumige Aromen und Noten von süßer, geschmolzener Sahne, Muskatnuss, französischem Fudge und frischer Minze. Am Gaumen soll man Noten von Beeren und dickem Sirup entdecken.
Die 800 Flaschen dieser ersten Abfüllung kosten in Taiwan umgerechnet 2500 Euro. Ob eine der Folgeabfüllungen auch für den europäischen Markt bestimmt ist, können wir noch nicht sagen.
Nachdem wir bereits am ersten August darüber berichtet haben, dass der ehemalige Malt Master von The Balvenie, David C. Stewart, nun die Rolle als Ehrenbotschafter der Marke und Destillerie übernehmen wird, nachdem er seine Agenden als Malt Master an Kelsey McKechnie übergeben hat, erhielten wir heute eine Presseaussendung der deutschen Agentur für die ikonische Destillerie in der Speyside. In ihr werden der Altmeister und Erfinder des Finishings sowie seine Nachfolgerin nochmals gewürdigt.
Um Ihnen Kelsey McKechnie noch etwas genauer vorzustellen, haben wir Ihnen die Biographie der neuen Malt Masterin nach dem Presseartikel angehängt. Und wer sie sozusagen „in action“ erleben will, für den haben wir hier ein Video, das wir während ihrer Präsentation des Balvenie 60yo zu Ehren von David C. Stewart in London aufgenommen haben.
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David C. Stewart wird zum Ehrenbotschafter bei The Balvanie ernannt
In seinem 60. Jahr bei The Balvenie übernimmt die Branchenlegende David C. Stewart MBE eine neue Rolle innerhalb des Unternehmens und konzentriert sich darauf, sein umfangreiches Branchenwissen und seine legendäre Expertise weiterzugeben. Im Zuge dieses neuen Kapitels übernimmt Kelsey McKechnie die Verantwortung für alle zukünftigen Innovationen als Malt Master von The Balvenie, um das Handwerk, die Qualität und die Innovation der Craftmanship Marke für die kommenden Generationen zu bewahren.
David begann seine 12-jährigen Lehre im Alter von 17 Jahren, in der er die Fähigkeiten des Nosing und der Entwicklung der besten Single Malts erlernte, bevor er 1974 zum Balvenie Malt Master ernannt wurde – eine Position, die er seitdem innehat. Im Laufe der Jahrzehnte hat David eine Reihe von preisgekrönten Single Malt Whiskys entwickelt, sich für Innovationen eingesetzt und dabei die Tradition aufrechterhalten und seine Fähigkeiten in der Whiskyherstellung zu einer hohen Kunst entwickelt. In seiner neuen Rolle als Ehrenbotschafter und ehemaliger Malt Master wird David auch weiterhin mit The Balvenie verbunden bleiben und sein Fachwissen und seine Leidenschaft für die schottische Whiskyindustrie als einer der beliebtesten und am meisten respektierten Craftsmen der Branche weitergeben.
Kelsey McKechnie wurde im Alter von nur 26 Jahren zum ersten Mal zum Apprentice Malt Master ernannt. 2014 kam sie als Technical Graduate zu The Balvenie, nachdem sie ihren Abschluss in Biologie und biologischen Wissenschaften an der University of West Scotland absolvierte. Während ihrer Zeit bei The Balvenie erwarb sie einen Master in Brauerei und Destillation von Heriot-Watt und einen MBA von Strathclyde. Sechs Jahre hat Kelsey ihr Handwerk unter Leitung von David Stewart verfeinert, bevor sie an seiner Seite als Joint Malt Master arbeitete. Nun übernimmt sie die alleinige Verantwortung für alle künftigen Innovationen bei The Balvenie.
Craftmanship ist das Herzstück von The Balvenie, und wir verlassen uns auf die Weitergabe von Fähigkeiten, Verfahren, Wissen und Erfahrung von Generation zu Generation, um unsere Tradition und unseren unverwechselbaren Charakter zu bewahren. In der Zeit, in der ich mit Kelsey zusammengearbeitet habe, hat sie ein bemerkenswertes Talent für die Herstellung außergewöhnlicher Whiskys bewiesen und verfügt über eine bewundernswerte Hingabe, ihr Handwerk zu beherrschen. Ich überlasse ihr die Verantwortung für künftige Whisky-Innovationen, während ich meine neue Rolle antrete und meine Leidenschaft mit der Welt von The Balvenie teile
DAVID C. STEWART MBE Former Malt Master and Honorary Ambassador for The Balvenie
Nicht viele Menschen können von sich behaupten, dass sie die Möglichkeit hatten, von einem Kaliber, wie es David ist, zu lernen. Da sein reiches Vermächtnis in der Whisky-Industrie für kommende Generationen weiterlebt, werde ich in diesem neuen Kapitel weiterhin seine Innovationen und Techniken nutzen und darauf aufbauen, um zukünftigen Whisky-Innovationen bei The Balvenie meine eigene Note zu verleihen
Drei neue Whiskys der Speyside-Brennerei Glenallachie wurden heute vorgestellt: der Glenallachie 11yo Marsala Wood Finish, der Glenallachie 12yo Moscatel Wood Finish und der Glenallachie 10yo Ruby Port Finish.
Die drei Abfüllungen sind jeweils für andere Regionen vorgesehen – hier in Europa wird man den 12 Jahre alten Glenallachie mit Moscatel-Finish kaufen können (Preis lt. Destillerie ca. 75 Euro), der so wie die beiden anderen Ausgaben mit 48% vol. Alkoholstärke abgefüllt wurde.
Mehr Infos zu allen dreien finden Sie nachfolgend:
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GLENALLACHIE PRESENTS TRIO OF REGIONAL EXCLUSIVE WHISKIES
Award-winning Speyside single malt brand announces new Limited-Edition wood-finished whiskies
Independent Scotch whisky producer The GlenAllachie launches its first set of three Regional Exclusive single malt Scotch whiskies finished in unusual oak casks.
Led by universally respected industry veteran Billy Walker, the Speyside distillery has earned a reputation for boundary-pushing cask procurement and maturation policies.
The new trio of Regional Exclusive whiskies include an 11-year-old Marsala Wood Finish for the UK (RRSP £65.99), a 12-year-old Moscatel Wood Finish for Europe (RRSP £67.99), and a 10-year-old Ruby Port Wood Finish for Asia (RRSP £65.99).
Each expression underwent primary maturation in American oak ex-Bourbon barrels before being re-racked into casks hand-selected by renowned wood innovator Walker.
The 11-year-old UK exclusive enjoyed a secondary ageing period of approximately 42 months in barrels that previously held Marsala: a fortified wine produced on the Italian Island of Sicily. The resulting whisky is said to “exude elegant and well-rounded notes of toasted almonds, vanilla custard and apricot jam”.
For Europe, the 12-year-old single malt spent over 42 additional months in wood that formerly aged the aromatic Portuguese dessert wine Moscatel. Delivering distinctive flavour characteristics, the unusual maturation journey has “imparted waves of grapefruit zest, honeysuckle, grape must and poached pear”.
The Asia-exclusive 10-year-old was finished for around 36 months in hogsheads that hosted Ruby Port before being filled with The GlenAllachie. A more youthful, vibrant style of the Portuguese fortified wine, the Ruby Port wood has “added a distinguishing rose hue, as well as complex layers of juicy plums, cocoa powder, ginger and honey-glazed figs”.
Aged within the distillery’s 16 on-site warehouses, the whisky was subjected to regular monitoring until Walker deemed the perfect balance between spirit character and wood influence was achieved.
Once expertly blended, each single malt was bottled at 48% ABV, without added colouring and unchill filtered.
Remarking on the riveting new expressions, Walker comments:
“Maturation is such an imperative part of the whisky-making journey. These three very special single malts underwent an interesting ageing process in the finest wood. In sourcing our casks, we seek out niche, boutique producers that align with our business model: taking a more hands-on approach and prioritising quality.
“We’re thrilled with the resulting whiskies. Each brings a unique identity to be enjoyed across its chosen region: the Marsala finish is smooth and creamy, the Moscatel finish is fragrant and fresh, and the Ruby Port finish is rich and fruity. Each one demonstrates the value offered by quality wood.”
With RRSPs starting at £65.99, The GlenAllachie Regional Wood Finishes will become increasingly available across the UK and Europe from today, while the Asia Exclusive will reach shelves in the coming months.
Bei der Fermentation im Zuge der Whiskyproduktion entsteht CO2 – und das nicht in kleinen Mengen. Das Gas kann man teilweise an den Außenwänden der Washbacks hinabfließen sehen – und im Betrieb kann ab und zu die CO2-KOnzentration auf solche Levels steigen, dass Alarm ausgelöst wird und der Bereich geräumt und belüftet werden muss.
CO2 ist auch als Treibhausgas bekannt, und so achtet man auch im Sinne der Umwelt darauf, möglichst wenig davon zu erzeugen und es zum Beispiel einzufangen und zu binden.
Whyte & Mackkay hat sich die umweltfreundliche Produktion von Whisky auf die Fahnen geschrieben und investiert dafür sehr viel Geld (Balmenach zum Beispiel arbeitet nach hohen Investitionen bereits energieneutral, Balblair erhält jetzt gerade ein Thermal Vapor Compression System zur Energieeinsparung). In Invergordon, das gerade ausgebaut wird (wir berichteten hier darüber), hat man sich mit Carbon Capture Scotland zusammengetan und will dort während der Fermentation das anfallende CO2 binden, um es danach der Industrie zur Verfügung zu stellen oder im Boden wegzuschließen.
Möglich wird das durch die Technologie, die Carbon Capture Scotland entwickelt hat und diese im Rahmen des Projekts Nexus einsetzt, das im gesamten Vereinigten Königreich mit Landwirtschaft und Whiskyindustrie zur CO2-Reduktion zusammenarbeitet und mit 120 Millionen Pfund dotiert ist.
Bei Carbon Capture Scotland freut man sich, in Whyte & Mackay und dessen ambitionierten Nachhaltigkeitsprogramm einen Partner gefunden zu haben und betont, dass es neben der CO2-Reduktion in der Produktion noch andere Benefits gäbe, so zum Beispiel die industrielle Nutzbarmachung des eingefangenen CO2.
Nicht nur für unsere ausgewiesenen Bourbon-Liebhaber interessant ist die Neuveröffentlichung des Elijah Craig Toasted Barrel Ryder Cup in den USA, der zur Zeit um 99 Dollar in den Geschäften dort zu haben ist. Die Heaven Hill Distillery ist ja einer der Hauptsponsoren des alle zwei Jahre stattfindenden Ryder Cup, und als solcher hat man einen limitierten Whisky zur Veranstaltung veröffentlicht.
Das Interessante an ihm: Er wurde in Fässern aus getoasteter europäischer Eiche gefinisht, eine sehr ungewöhnliche Art der Reifung für einen amerikanischen Bourbon. Die Toastung erfolgte in der Art, wie sie die Weingüter in Lazio bei Rom verwenden – und dort wird auch der 2023 Ryder Cup abegahlten, genau gesagt im Marco Simone Golf & Country Club, vom 29. September bis 1. Oktober.
Der Geschmack des Elijah Craig Toasted Barrel Ryder Cup, der mit 47% vol. Alkoholstärke abgefüllt wurde, wird von Heaven Hill übersetzt wie folgt beschrieben:
Aromen von Karamell und Crème Brûlée, gefolgt von Noten von Backgewürzen und hellen Früchten am Gaumen und einem mäßig langen Abgang, der von Gewürzen dominiert wird.
Anfangs haben wir geschrieben, dass der Elijah Craig Toasted Barrel Ryder Cup nicht nur für Hardcore-Bourbonfans interessant sein könnte, die ihre Flaschen schon auch gerne mal aus den USA importieren. Und das haben wir deshalb, weil der Ryders Cup 2023 ja in Europa stattfindet – es könnte also durchaus auch sein, dass einige der Flaschen des „offiziellen Bourbons“ den Sprung über den großen Teich in unsere Läden schaffen – auch wenn wir dazu noch keine gesicherten Infos haben…
Eine kleine flüssige Europareise steht heute bei Serge Valentin auf dem Programm – mit Whiskys aus fünf Ländern. Die Nase vorne haben dabei die Zuidam Distillery aus den Niederlanden (wenn es Sie interessiert: Hier finden Sie ein Video von unserem Besuch dort im Frühjahr) und die deutsche Hercynian Distilling Co./Hammerschmiede – aber auch die anderen drei Brennereien brauchen sich mit ihren Punkteresultaten nicht zu verstecken.
Den Beweis dafür finden Sie in unserer tabellarischen Aufstellung der Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Welche’s Whisky 2017/2022 ‚Small Batch #4‘ (46.6%, OB, G. Miclo, France, Burgundy casks, 1971 bottles)
85
Gouden Carolus (46%, OB, Belgium, +/-2023)
81
Millstone 26 yo 1996 (42.4%, OB for The Whisky Exchange, Netherlands, oloroso sherry, cask #4152, 233 bottles)
89
Aber falls 3 yo 2020/2023 (52.21%, Kintra, Wales, virgin oak, cask #1165, 135 bottles)
84
Heartgow ‚Unique Collection Jul 2022‘ (59.3%, OB, Hercynian Distilling Co., Germany, first fill sherry cask, 555 bottles)
87
Der Spirit Safe von Forsyths aus Schottland in der Zuidam Distillery
Auch in diesem Jahr findet wieder das Forum des Instituts für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin stat – diesmal zum Schwerpunktthema Malz und Whisky. Das liegt wohl auch am Austragungsort und dem diesjährigen Hauptsponsor, der Mich. Weyermann GmbH & Co. KG in Bamberg, dem weltbekannten Lieferanten von Malz.
Schon jetzt gibt es über 60 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die IfGB-Koordinatorin Wiebke Künnemann in der Pressemitteilung verlautbart. Vielleicht haben ja einige unserer Leser aus dem Fach Interesse und Zeit, die Veranstaltung zu besuchen – alle relevanten Daten finden Sie untenstehend:
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21. IfGB-Forum in Bamberg – Die Anmeldung ist sehr gut gestartet
(Berlin, 9. August 2023) Das 21. IfGB-Forum Spirituosen und Brennerei folgt der Einladung der Mich. Weyermann® GmbH & Co. KG und tagt am 25. und 26. September im Hegelsaal der Konzert- und Kongresshalle der Stadt Bamberg. Dem Gastgeber und Hauptsponsor folgend, gibt es verschiedene Vorträge zu Malz und Whisky. Aber auch die Rahmenbedin-gungen der Spirituosenproduktion, Bekämpfung von Produktpiraterie mittels KI sowie Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit diskutiert. Eine Präsentatiom des Co-Sponsors miho Inspektionssysteme beschließt den zweiten Tagungstag. Das zweitägige Vortragsprogramm 2023 (ausnahmsweise Montag/Dienstag) wird durch Betriebsbesich-tigungen der Weyer-mann® Mälzerei, Destillerie, Brau- und Backmanufaktur sowie des Logistikzentrums abge-rundet. Der Begrüßungsabend im Weyermann® Gästezentrum wird ein krönender Abschluss des ersten Tages. Weiterhin bietet die Fachausstellung im Foyer des Tagungs-saales viel-fältige Möglichketiten für Fachgespräche und Netzwerkbildung.
„Obwohl die Werbung noch nicht richtig gestartet ist, freuen wir uns bereits über gut 60 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, freut sich IfGB-Koordinatorin Wiebke Künnemann. „Diesen Erfolg führen wir zum einen auf das spannende Vortragsprogramm zurück, zum anderen auf unseren Hauptsponsor Weyermann®, der wirklich alle Arbeitsbereiche für Fachbesucher öffnet von Mälzerei, Destillerie, Brau- und Backmanufaktur sowie des Logistikzentrums“, ergänzt VLB-Geschäftsführer Dr. Josef Fontaine.
Die Rahmenbedingungen der Spirituosenproduktion und –vermarktung kann eine Fachtagung nicht beeinflussen. Informationen zu streuen und Experten zusammenzubringen, um Wege zu finden, wie man den aktuellen Herausforderungen begegnen kann, ist erneut Ziel des IfGB-Forums. Gerade die Spirituosenhersteller der deutschsprachigen Länder stehen immer wieder geschlossen zusammen und haben gemeinsam so manche Untiefe umschifft. Inflation, Kostensteigerungen in der Rohstoff- und der Flaschenversorgung sowie unterbrochene Lieferketten sind ernstzunehmende Probleme, aber es gibt auch Lichtblicke und Lösungsansätze. So ist der er Trend zu Premiumprodukten selbst in Krisenzeiten ungebremst. Dabei gehört Whisky weiterhin zu den stabilen Umsatzbringern. Dem Hauptsponsor Malzfabrik Mich. Weyermann® GmbH & Co KG, Bamberg, geschuldet, beschäftigen sich mehrere Themenschwerpunkte mit unterschiedlichsten Aspekten der Whisky-Produktion und -Vermarktung. Die Vorträge zu den Rahmenbedingungen und zur Bekämpfung von Produktpiraterie richten sich an Hersteller aller Spirituosenkategorien. Ebenso Präsentationen zur Analytik und Qualitätssicherung sowie der Nachhaltigkeit.
Besichtigungsprogramm und Begrüßungsabend bei Weyermann®sind auf 105 Personen begrenzt. Die Plätze werden nach Eingangstermin der Anmeldung vergeben. „Der Hegelsaal für das Vortragsprogramm bietet größere Kapazitäten“, beruhigt Wiebke Künnemann.
Umweltfreundlicher – so kann man die Designänderung bei Laphroaig mit einem Wort zusammenfassen: Der Karton ist nun recyclingfreundlicher geworden, und der Verschluss der Flaschen besteht nicht mehr aus Kunststoff, sondern aus einer Alternative aus Buchenholz.
Zusätzlich dazu wird der Laphroaig Select nun Laphroaig Oak Select heißen – die Hintergründe dazu und die Infos zum neuen Verpackunsgdesign nachfolgend:
Berlin, 09.08.2023 – Der schottische Whisky Laphroaig hat heute sein neues Verpackungsdesign enthüllt – und das mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit! Die ikonische Verpackung erstrahlt in neuem Glanz. Mit der Einführung der umweltfreundlicheren Verpackung unterstützt Laphroaig nicht nur seine eigenen Ziele, sondern auch die Nachhaltigkeitsstrategie „Proof Positive“ von Beam Suntory, und deren klare Vision für eine umweltfreundliche Zukunft.
Umweltfreundlichere Verpackung
Das neue Verpackungsdesign behält die bekannte grüne Flasche mit dem charakteristischen schwarz- weißen Etikett bei, ersetzt jedoch den Kunststoffverschluss durch eine Alternative aus Buchenholz. Auch die Umverpackung wird durch einen recycling freundlicheren Karton ersetzt.
Der neue Karton zeichnet sich durch zusätzliche Qualitätsmerkmale auf der Verpackung aus, wie zum Beispiel den eingravierten Schriftzug Laphroaig als Hommage an die Destillerie auf Islay. Weitere Inspirationen stammen aus den Archiven der Marke, was zu einer erneuerten Wortmarke und der handgefertigten Adresse der Destillerie auf der Vorderseite der Verpackung führte.
„Die Laphroaig-Destillerie stellt seit mehr als 200 Jahren Whisky her und es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir Maßnahmen ergreifen, um unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren und die natürlichen Ressourcen zu schützen, auf die wir angewiesen sind. Diese neue Verpackung ist ein großer Schritt vorwärts in unseren globalen Nachhaltigkeitsbemühungen und bewahrt gleichzeitig den wahren Charakter und die außergewöhnliche Qualität von Laphroaig“.
Chris Richardson, VP Global Scotch & Irish Brands, Beam Suntory
Namensänderung: Laphroaig Select wird zu Oak Select
Neben der neuen Verpackung wird Laphroaig auch den Namen „Select“ in „Oak Select“ ändern, um die Rolle der Fässer für das Geschmacksprofil des Whiskys widerzuspiegeln. Oak Select wird weiterhin aus Whisky bestehen, der aus fünf verschiedenen Eichenfässern stammt, die für den endgültigen Geschmack miteinander vermählt werden. Am Whisky selbst wird sich nichts ändern.
Die Sirens-Serie von whic.de erfährt ihre vierte Auflage: Diesmal ist es ein 12 Jahre alter Speyside-Whisky ungenannter Herkunft, der Genießerherzen erfreuen soll. Seine Besonderheit: Er ist 120 Tage in Fässern nachgereift, die zuvor mit Ahorn-Sirup belegt waren.
Die genauen Daten dazu und eine Beschreibung des Aromas finden Sie nachfolgend in der Pressemitteilung von whic:
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Süß-herbe Aromenverführung: Batch 4 der whic Serie Sirens mit seltenem Maple Syrup Casks Finish
Bremen, Deutschland 09.08.2023
Die facettenreiche Whisky-Serie Sirens von whic wird von einem 12-jährigen Speysider fortgesetzt. Hinter dem schönen Etikett und der hellen Bernsteinfarbe warten anziehend süße Aromen darauf, entdeckt und genossen zu werden. Die meiste Zeit reifte der Whisky in Ex-Bourbon Hogsheads, denen er die cremigen Karamellnoten, etwas Birne und weitestgehend auch seine feine Würze verdankt. Durch die 120-tägige Nachreifung in Maple Syrup Casks haben sich diese schönen Würzaromen in Richtung gerösteter Walnüsse und würziger Buchweizen-Pancakes mit Honig weiterentwickelt.
Bei intensiven 52,7% Vol. lassen sich die leckeren Ebenen dieses vielschichtigen Single Malts wunderbar erkunden. Dieser pure Genuss wird von der Natürlichkeit des Whiskys unterstützt: Hier wurde weder kühlgefiltert noch gefärbt. Die limitierten 568 Flaschen vom köstlichen Batch 4 der Sirens gibt es ab sofort exklusiv bei whic.de.
„Ahornsirup-Fässer sind einfach echt noch etwas Besonderes. Bei Batch 4 unserer Sirens äußert sich das Finish in Form von schönen Nussnoten und einer feinherben bis süßen Würze. Eine schöne Ergänzung nach der Reifung im Bourbonfass. Das ist der perfekte Whisky für wertvolle Genussmomente.“
Arne Wesche, Gründer der whic GmbH
Über die Sirens
Der sagenumwobene Gesang der Sirenen zieht selbst die Stärksten in seinen Bann. Unter dem Titel Sirens bringt whic Whiskys heraus, die mit abwechslungsreichen Facetten glänzen. Die verführerischen Schätze aus unterschiedlichsten Fässern entern die Nosing-Gläser mit unwiderstehlichem Genuss. Die den Meereswellen nachempfundenen Glanzelemente, eindringlichen Sirenen-Darstellungen und intensiven Farben reflektieren das weite Spektrum der Whisky-Aromen, die mit dieser Serie entdeckt werden können. Jetzt ist die Chance, dem Ruf der Sirenen zu folgen und das verführerisch süße Batch 4 zu erforschen.
Gestern ging es ja schon ordentlich los mit neun Abfüllungen aus der Destillerie Linkwood, heute folgt nun der zweite Teil der Verkostung, und mit acht Bottlings ist sie nur unmerkbar schwächer besetzt als im Teil 1. Auch diesmal sind fast alle sehr gut bewertet, nur ein einziger Whisky kann da nicht so ghanz mithalten.
Hier die Ergebnisse der Verkostung in der Tabelle für Sie:
Abfüllung
Punkte
Linkwood 10 yo 2012/2023 (58.8%, Signatory Vintage, for Germany, 1st fill bourbon barrel, cask #306301, 202 bottles)
87
Linkwood 10 yo 2011/2021 (52.1%, Thompson Bros., dechar/rechar American oak hogshead, 262 bottles)
87
Linkwood 15 yo 2008/2023 (57.6%, Signatory Vintage for Whisky Bibliothek, Switzerland, hogshead, cask #803837, 251 bottles)
89
Linkwood 14 yo 2009/2023 (52.3%, Best Dram, 1st fill oloroso sherry hogshead, cask #302700, 251 bottles)
74
Linkwood 16 yo 2006/2022 (56.5%, The Whisky Show, hogsheads, casks #801604 & 801605)
Die Contrasts-Serie der Speyside-Brennerei Benromach, im Besitz von Gordon & MacPhail, wird in Kürze wohl um eine neue Abfüllung erweitert werden – darauf deutet ein neuer Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank hin.
Der Benromach Contrasts Double Matured ist ein 12 Jahre alter Whisky, der 2011 destilliert wurde und dann sieben Jahre in first fill Bourbon Barrels reifte, um danach weitere fünf Jahre in Bordeaux Wine Casks gelegt zu werden – lange genug, um als Doppelreifung bezeichnet zu werden, auch wenn im Subtitel das Wort „Finish“ vorkommt.
Der mit 46% vol. Alkoholstärke abgefüllte Whisky bietet laut Etikett Honig und florale Aromen, Waldfrüchte und Gschmack von getoasteter Eiche und hat ein Finish mit sanftem Torfrauch.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Mit einem in Campeltown destillierten Whisky, der als Blended Malt bezeichnet werden muss, führt die Islay Cask Company ihre Signature Serie fort. Der in Fassstärke mit 58,5 % Vol. abgefüllte Signature No. 03 erhielt ein Finish in einem Pinot Noir Fass des rheinhessischen Weingutes St. Antony. Mehr zu diesem sieben Jahre alten Whisky finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung:
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Islay Cask Company setzt Signature Serie fort
Den wohl ersten Whisky der der elektronischen Musik gewidmet ist, präsentiert die Islay Cask Company mit ihrem Signature No. 03.
Hinter dem Signature 03 verbirgt sich ein sieben Jahre alter „Secret Campbeltown“, der als Blended Malt bezeichnet werden muss. Abgefüllt wurde er mit 58,5% Fassstärke und durfte noch Monate in einem Pinot Noir Fass des rheinhessischen Weingutes St. Antony nachreifen.
Pate für diesen Whisky ist Oliver, der bei der Islay Cask Company für das Marketing zuständig ist. Oliver bewegt sich seit den 90er Jahren hobbymäßig im Bereich der elektronischen Musik und ist ab und an immer noch an den Plattentellern zu finden. Somit war die Widmung dieses außergewöhnlichen Whiskys an die elektronische Musik klar.
Geschmacklich kommt der Campbeltown mit süßliche Karamellnoten in der Nase daher. Diese paaren sich mit einer unheimlichem Dichte an roten Früchten, die offenbar vom Pinot Noir Fass kommen. Weit oben in der Nase gesellen sich dazu leichte florale Noten. Im Mund dann wieder sehr süß, Richtung Himbeere, aber dazu dann eine wundervolle nicht zu schwere Holznote, die man so nur von älteren Whiskys kennt. Hier haben die Gerbstoffe des Weinfasses ganze Arbeit geleistet und damit für einen ganz einzigartigen Whisky gesorgt.
Wie an (fast) jedem Dienstag, und der heutige bildet keine Ausnahme, können wir Ihnen die Neuheiten bei Kirsch Import vorstellen: Innerhalb der Signatory-Serien Horsemen & Archangels erscheinen jeweils die zweiten Abfüllungen, ein Ballechin und ein Aberlour. Aus dem flüssigen Archiv von Duncan Taylor kommen acht Single Cask Bottlings nach Deutschland. Die Neuauflage des Glencadam 18 yo erreicht jetzt auch den deutschen Markt. Aus Kanada kommen die vier Whisky der Macaloney’s Distillery. Und die Thompson Bros. veröffentlichen einen Secret Speyside aus Refill Sherry Butts.
Hier alle Details:
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Himmlische Drams: Verstärkung bei den Signatory-Serien Horsemen & Archangels
In aufwühlenden Zeiten besinnt sich der Mensch gern auf Beständiges. Und was ist immerwährender als der Himmel über unseren Köpfen? Zwei Small-Batch-Serien richten ihren Blick daher himmelwärts. Mit starker Bildsprache überbringen die Horsemen, die vier Reiter der Apokalypse, sowie die Archangels, das Erzengel-Quartett, ihre Prophezeiung: fassstarken Hochgenuss. Für diesen greifen die Abfüllungen auf den an Umfang geradezu biblischen Holzschatz von Signatory Vintage zurück.
Auf dem Rücken von Horseman No.2 galoppiert der Ballechin 2013/2023 in die neue Runde der Serie. Schon das düstere, neblige Label aus der Hand von Tom Thiel, dessen Kunst u.a. auf CD-Covern der Melodic-Death-Metal-Band „Amon Amarth“ oder auch unserer Vikings-Serie verewigt ist, deutet an: Hier wird es wieder rauchig.
Der weder gefärbte noch kühlfiltrierte Single Malt stammt aus dem kräftig torfigen Teil der Edradour Distillery. Nach 10 Jahren wurde er aus zwei First Fill Oloroso Sherry Butts abgefüllt.
Auch der Aberlour 2012/2023 reifte in zwei First Fill Oloroso Sherry Butts – nur noch ein Jahr länger. Als Archangel No.2 sorgt hier vor dem Hintergrund natürlich dunkler Whisky-Farbe der Erzengel Uriel für geschmackliche Lichtmomente. Und schlägt zugleich eine Brücke in die Vergangenheit der beliebten Speyside-Brennerei, die 1898 fast vollständig durch ein Feuer zerstört wurde.
Geschmacklich wird es hier aber nicht feurig, sondern üppig fruchtig, nussig und würzig.
11 Jahre Dest. 2012 Abgef. 2023 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: First Fill Oloroso Sherry Butts 1.005 Flaschen 58,5% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Neues aus dem flüssigen Archiv von Duncan Taylor: Bis zu 20 Jahre alt & exklusiv
Whisky-Fachleute und -Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen von den Premium-Abfüllungen des Familienunternehmens Duncan Taylor & Co. Komplex und authentisch basieren diese auf einer Whiskysammlung, die zu einer der größten ihrer Art zählt.
Aus den flüssigen Archiven des unabhängigen Abfüllers kommen diese Woche u.a. fünf fassstarke Single Casks zu Genießern nach Deutschland – wie der Bunnahabhain Peated 2014/2023 aus dem Sherryfass. Der leichte HighlanderTullibardine 2013/2023 leitet über in die Speyside, vertreten vom Glenrothes 2013/2023 und dem 15 Jahre altenGlen Moray 2007/2023.
Der Senior der Runde zählt zu den feinsten Single Malts Schottlands: der Highland Park 2003/2023. Die Inselbrennerei ist gleich zweimal unter eigenem Namen vertreten. Der Highland Park 2008/2023 – The Octave wurde exklusiv für Kirsch-Kunden abgefüllt. Kennzeichen der Octave-Reihe: ein Finish mit viel Holzkontakt in kleinen Sherry-Oktav-Fässern. Auf diese Art intensiv nachgereift wurde außerdem der Brackla 2011/2023 – The Octave.
Ein ganzes Sherry Butt hatte dagegen der Craigellachie 2011/2023 für sich. 667 Flaschen stehen von dem Private Cask Bottling zur Verfügung, das mit der Fass-Expertise des Whisky-Druiden ausgewählt wurde.
Bunnahabhain Peated 2014/2023 Duncan Taylor Islay Single Malt Scotch Whisky
8 Jahre Dest. 10/2014 Abgef. 06/2023 Herkunft: Schottland, Islay Fasstyp: Sherry Cask Fassnr. 3814010544 414 Flaschen (insgesamt) 54,2% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tullibardine 2013/2023 Duncan Taylor Highland Single Malt Scotch Whisky
9 Jahre Dest. 10/2013 Abgef. 06/2023 Herkunft: Schottland, Highlands Fasstyp: Oak Cask Fassnr. 105738 202 Flaschen (insgesamt) 53,6% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glenrothes 2013/2023 Duncan Taylor Speyside Single Malt Scotch Whisky
9 Jahre Dest. 12/2013 Abgef. 05/2023 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Oak Cask Fassnr. 499531 728 Flaschen (insgesamt) 54,4% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glen Moray 2007/2023 Duncan Taylor Speyside Single Malt Scotch Whisky
15 Jahre Dest. 11/2007 Abgef. 05/2023 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Oak Cask Fassnr. 705934 236 Flaschen (insgesamt) 51,8% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Highland Park 2003/2023 Duncan Taylor Island Single Malt Scotch Whisky
20 Jahre Dest. 11/2003 Abgef. 05/2023 Herkunft: Schottland, Islands Fasstyp: Oak Cask Fassnr. 501712520 196 Flaschen (insgesamt) 54,4% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Highland Park 2008/2023 – The Octave Duncan Taylor Island Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
15 Jahre Dest. 2008 Abgef. 2023 Herkunft: Schottland, Islands Fasstyp: Oak Casks, Sherry Octave Casks Fassnr. 5036604 86 Flaschen 54,2% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Brackla 2011/2023 – The Octave Duncan Taylor Highland Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
12 Jahre Dest. 2011 Abgef. 2023 Herkunft: Schottland, Highlands Fasstyp: Oak Casks, Sherry Octave Casks Fassnr. 9338539 92 Flaschen 53,2% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Craigellachie 2011/2023 Duncan Taylor Speyside Single Malt Scotch Whisky Private Cask Bottling – Whisky Druid
12 Jahre Dest. 08/03/2011 Abgef. 21/04/2023 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Sherry Butt Fassnr. 75900022 667 Flaschen 52,4% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Endlich wieder da: Glencadam 18 y.o. in der Neuauflage
Vor rund 17 Jahren war es an der Zeit: Glencadam sollte nicht mehr nur namenloser Bestandteil schottischer Blends sein, sondern sich selbst einen Namen machen. Endlich. Denn die Brennerei aus dem Städtchen Brechin in den östlichen Highlands gibt es bereits offiziell seit 1825.
Das Gründungsdatum zeigt: Glencadam hat sich früh lizensieren lassen, nachdem der „Excise Act“ die Steuern auf Whisky massiv senkte. Gleichzeitig deutet eine offizielle Gründung in diesem Zeitraum an, dass es vor Ort vermutlich schon vorher „illicit stills“ gab, also illegal gebrannt wurde. Dass sich (mindestens) 180 Jahre Warten auf Single Malts der Brennerei gelohnt hat, belegt etwa der Glencadam 18 y.o.
Die seit Jahren ersehnte Neuauflage der eleganten Standardabfüllung reift in Bourbon Casks und stiftet Herbst-Vorfreude. Auf Aromen von tropischen Früchten und Gewürzen in der Nase lässt er einen komplexen und fruchtigen Gaumen folgen, bevor er weich, warm und langanhaltend ausklingt.
Glencadam 18 y.o. Highland Single Malt Scotch Whisky
18 Jahre Herkunft: Schottland, Highlands Fasstyp: American Oak Bourbon Casks 46% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Tasting Notes
Nase: Elegante Aromen von frischem Steinobst, Birnenblüten, getrockneter Ananas und Panna Cotta mit Anklängen von Backgewürzen. Gaumen: Cremige Schichten von gebackenem Pfirsich, Milchreis, Lemon-Curd und Karamellcreme vermischen sich mit behaglicher Muskatnuss und Zimt. Nachklang: Pochierte Birnen, Ingwerkekse und Aprikosenplunder, gefolgt von süßen Gewürzen, die lange nachklingen.
Kanadischer Single Malt, von Schotten gemacht: Ausgezeichnete (Single Cask) Whiskys von Macaloney’s
Ihr Herstellungsprozess ist einer der letzten, den der 2017 verstorbene Dr. Jim Swan designte: Die kanadische Macaloney’s Distillery baut auf die Expertise des „Whisky-Einstein“ – ebenso wie bis heute auf die des Ex-Diageo Master Distillers Mike Nicolson und des Fermentationsexperten Dr. Graeme Macaloney.
Aus kanadischer Premium-Gerste entstehen in Forsyths Pot Stills fruchtige Destillate, die im Inselklima reifen und mehrfach goldprämiert sind. Macaloney’s An Loy etwa ist der beste Canadian Single Malt der World Whiskies Awards 2022. Der komplexe Dram aus Kentucky Bourbon Casks, Portuguese Red Wine Barriques, Oloroso und Pedro Ximénez Sherry Casks ist fruchtig und leicht maritim.
Dreifach destilliert ist Macaloney’s Kildara ausgesprochen vollmundig und weich. Einer der wenigen außerhalb Irlands gefertigten Potstill Whiskys ist Kategorie-Gewinner der World Whiskies Awards 2023. Mit Früchtekuchen, Demerara-Zucker und altem Leder ist er besonders von Sherry Barriques geprägt. Ausschließlich in Sherryfässern reifte der Macaloney’s Cath-Nah-Aven. Der natürlich dunkle Single Malt bringt üppige Fruchtnoten und einen Hauch von Meersalz ins Glas.
Ein Gewinnertyp ist auch der Macaloney’s St. Mallie. Das Single Cask reifte in einem STR-Rotweinfass aus Portugal und entfaltet Noten von Beeren, Demerara-Zucker und Zigarre sowie Honig und Holzwürze.
Macaloney’s An Loy Batch 7 Canadian Island Single Malt Whisky
Abgef. 12/2022 Herkunft: Kanada Fasstyp: Kentucky Bourbon Casks, Portuguese Red Wine Barriques, Oloroso & Pedro Ximénez Sherry Casks 1.301 Flaschen (insgesamt) 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Macaloney’s Kildara – Batch 4 Canadian Potstill Whisky
Abgef. 06/2023 Herkunft: Kanada Fasstyp: Kentucky Bourbon Casks, Oloroso & Pedro Ximénez Sherry Barriques, Virgin American Oak Casks 575 Flaschen (insgesamt) 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Macaloney’s Cath-Nah-Aven – Batch 6 Canadian Island Single Malt Whisky
Abgef. 06/2023 Herkunft: Kanada Fasstyp: Oloroso & Pedro Ximénez Sherry Casks 900 Flaschen (insgesamt) 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Macaloney’s St. Mallie – Single Cask Canadian Island Single Malt Whisky
Abgef. 05/2023 Herkunft: Kanada Fasstyp: Recharred Portuguese Red Wine Barrique Fassnr. 247 301 Flaschen (insgesamt) 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Gerste, Umami & Zitrusfrucht: Speyside-Geheimnis der Thompson Bros.
Beim Anblick des Portfolios der Thompson Bros. denkt man nicht an einen Ort von der Größe einer Garage. Die winzige, private Feuerwache des Dornoch Castle ist dennoch das Zuhause der Marke. Und ihrer Mikrodestillerie.
Phil und Simon Thompson sowie drei Mitarbeiter*innen stehen hinter dem unabhängigen Abfüller sowie der 2016 gegründeten Dornoch Distillery. Ihre Leidenschaft für Whisky entwickelten die Brüder im elterlichen Hotelbetrieb im Dornoch Castle. Hier etablierten sie eine weit über die Highlands hinaus bekannte Whiskybar und verknüpften ihren Namen mit handverlesenen Premium-Bottlings.
Mit dem Secret Speyside 2011/2023 präsentieren die Whiskybrüder einen ausgezeichneten „Daily Dram“ aus der beliebten Whiskyregion. Der Single Malt ist geprägt von vielen sanften Sherrynoten aus den beiden Refill Sherry Butts und einer großen geschmacklichen Nähe zur rohen Zutat Gerste.
Secret Speyside 2011/2023 Thompson Bros. Single Malt Scotch Whisky
11 Jahre Dest. 21/11/2011 Abgef. 06/2023 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Refill Sherry Butts 48,5% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert