Video-Interview: Gründer Michael Clancy über die Lough Ree Distillery und ihre Abfüllungen in Deutschland

Im Rahmen der Whisky Spring Schwetzingen hatten wir die Möglichkeit, am Stand von irish-whiskeys.de mit Michael Clancy über die Lough Ree Distillery im Herzen Irlands zu sprechen und uns über die in Deutschland erhältlichen Abfüllungen zu informieren.

Die Lough Ree Distillery ist aus vielen Gründen interessant: Zum einen ist sie momentan eine der kleinsten Brennereien in Irland, aber sie wird bald eine neue Brennerei mit einer beachtlichen Kapazität bauen, die sie in die obere Mittelklasse der irischen Destillerien bringen wird. Zum anderen ist Lough Ree vom Gedanken der Transparenz getragen – ihre Auskunfstfreude auf den Labeln ist durchaus mit jener von zum Beispiel Bruichladdich, Compass Box oder Waterford vergleichbar.

In unserem etwas über sechs Minuten langen Interview sprechen wir mit Michael Clancy daher auch über die in Deutschland erhältlichen Bottlings aus der Destillerie – auch hier gab es einiges zu erfahren.

Viel Vergnügen mit dem Video – mehr als 300 weitere Clips finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

Badachro Distillery bringt zwei neue Abfüllungen auf den Markt

Die kleine Badachro Distillery im Nordwesten der schottischen Highlands hat zwar noch keinen eigenen Whisky, legt aber mit der Bad na h-Achlaise – Serie Whiskys auf, die die Wartezeit bis dahin überbrücken und bereits einen Ausblick auf den Stil des Whiskys geben sollen.

In der nächsten Zeit dürfen wir Ihnen Neuigkeiten zur Verfügbarkeit der Abfüllungen in Deutschland bringen, derweilen einmal die Ankündigung der beiden neuen Bottlings (vom ersten berichteten wir im April hier), von denen das fassstarke nur im Distillery Shop erhältlich ist:

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Two New Rare Single Malt Expressions from Badachro Distillery

Badachro Distillery has introduced two new limited edition whiskies to its Bad na h-Achlaise range of single malt whiskies.

Bad na h-Achlaise Ruby Port Finish Cask Strength is limited to just 30 bottles, making it a true collector’s item. The intensely flavoured 57.9% spirit is bottled from individually nosed and selected Ruby Port casks, blending the purity of an unpeated Highland whisky with the depth and sweetness of fruity, first-fill ex-ruby port casks.

Joining it is the Bad na h-Achlaise Madeira Cask expression. 1,900 bottles are available of the latest in the Highland distillery’s experimental cask series, which combines Highland whisky with the complexity and sweetness of fruity, first-fill, individually nosed and selected madeira casks.

Managing director Gordon Quinn said:

“We’re immensely proud of our Bad na h-Achlaise whiskies, and are excited for single malt fans to raise a dram to these two new expressions.

“The Madeira Cask expression is a light and drinkable dram packed with flavours of red cherries, a hint of bitter chocolate and strawberry sherbets – while the Ruby Port Finish Cask Strength malt intensifies the popular fruity flavours of the regular strength variety.

“Experimenting with different casks allows us to highlight and amplify different flavours in our whisky, meaning each has its own, truly unique flavour profile.”

Bad na h-Achlaise Ruby Port Finish Cask Strength is available only from www.badachrodistillery.com and the distillery shop in Badachro. 57.9% ABV, 70cl, £145.00 – limited to just 30 bottles.

Bad na h-Achlaise Madeira Cask is available from www.badachrodistillery.com and selected stockists. 46% ABV, 70cl, £56.95 – limited to 1,900 bottles.

About Badachro Distillery

Badachro Distillery in the western Scottish Highlands is home to a range of uniquely handcrafted whiskies, gins and vodkas that have gained a reputation for bold, complex flavours that leave you coming back for more. It is known primarily for its Badachro Gin, Dancing Puffing Vodka and Bad na h-Achlaise single malt scotch whisky – as well as a variety of other stellar craft spirits.

The distillery is a true family venture – founded by Gordon and Vanessa Quinn who met at the Badachro Inn and married just 12 weeks later. After travelling the world together, the pair returned to Badachro to follow their dream of setting up a distillery.

Serge verkostet: Vier aus Glenallachie – mit iberischem Touch

Die Speyside und Spanien – so weit liegen sie gar nicht auseinander, wenn es um Whisky geht – denn Whisky und Sherry sind ein gutes und interessantes Paar.

Das zeigt sich auch in den vier Whiskys aus Glenallachie, die Serge heute verkostet – sie alle haben spanischen Einfluss, und sehr gute Bewertungen.

Gehen wir gleich in medias res und schauen uns die Tabelle der Verkostung an:

AbfüllungPunkte


Glenallachie 6 yo 2015/2022
(56.8%, Claxton’s for Fadandel, PX octave finish, cask #C22049, 69 bottles)
85
Glenallachie 6 yo 2015/2022 (56.8%, Claxton’s for Fadandel, PX octave finish, cask #C22049, 69 bottles)85
Glenallachie 2011/2022 ‚Cuvée Cask Finish‘ (54.9%, OB, Kirsch Import)85
Glenallachie 13 yo 2008/2021 (56.8%, North Star Spirits, sherry butt, 690 bottles)87

Edrington Group (Macallan, Highland Park) wieder mit Vor-Corona Wachstum

Zufriedene Gesichter sieht man bei der Edrington Group, dem Unternehmen hinter Marken wie Famous Grouse, Highland Park oder Macallan: Dort hat man im Vergleich zum Zeitraum März 2019 – März 2020 nun von 2021 auf 2022 ein Wachstum des Einkommens um 22% auf 821 Millionen Pfund erzielt, bei einer Steigerung des Einkommens von 45% mit Vergleich zum Vorjahr, als Bars und Hotels unter Covid-Beschränkungen litten.

Der Gewinn vor Steuern steigerte sich dabei von 222,4 Millionen Pfund auf 270 Millionen Pfund.

Scott McCroskie, CEO von Edrington merkte an, dass der Geschäftsverlauf an die Steigerungen vor der Pandemie anschließt und besonders in den Märkten der USA und Chinas exzellent verlaufe.

In der selben Pressekonferenz gab man bekannt, dass man in den nächsten 23 Jahren eine co2-neutrale Produktion erreichen wolle – zwar immer noch sehr verhalten in Vergleich zu anderen Konzernen (Diageo will dieses Ziel bis 2030 erreichen, so wie zum Beispiel LVMH, die Scotch Whisky Association gibt das Ziel bis 2040 vor – einzig und allein Brown-Forman will so wie die Edrington Group bis 2045 brauchen), aber zumindest ambitionierter als bislang.

Dazu McCroskie:

„Unser Ziel, bis 2045 Netto-Null zu erreichen, ist eine deutliche Steigerung unseres bisherigen Engagements und wird jeden Aspekt unseres Geschäfts betreffen. Ich bin stolz auf die Fortschritte, die wir gemacht haben, aber mir ist auch klar, dass wir noch viel mehr zu tun haben.“

TTB-Neuheit: Kilchoman Limited Casado Edition

Mit der Kilchoman Limited Casado Edition steht vermutlich eine neue limitierte Edition in den Startlöchern – und die Anzahl der abgefüllten Flaschen (12.900) lässt auf eine weltweite Verbreitung schließen.

Der mit 46% vol. abgefüllte neue Kilchoman wurde in Vats, also Großbehältern, für portugiesischen Rotwein verheiratet – damit bezeichnet man das Zusammenleeren und Ruhenlassen mehrerer Fässer, um die einzelnen Komponenten sich aneinander anpassen zu lassen. Welche Fässer zuvor verwendet wurden, ist auf den Etiketten nicht angegeben, wohl aber sind Tasting Notes zu finden: In der Nase reife Sommerfrüchte und ein Hauch Marzipan sowie maritime Noten, am Gaumen Pfeffer und Gewürze mit frischen Früchten und salzigem Torfrauch, im Finish dann Wellen von heißen Gewürzen mit gekochten Früchten und langanhaltender Süße.

Und so sehen die Label aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Soeben erschienen: „Schottland – Kulinarische Begegnungen von Arran bis in die Highlands“ von Petra Milde

Schottischer Whisky, schottische Kultur und Lebensfreude, schottische Natur und Landschaft – all das gehört für Whiskyfreunde untrennbar zusammen. In diesem Sinne präsentiert Petra Milde (sie betreibt die Blogs meinwhisky.com und sowie Kochen und Whisky) mit „Schottland – Kulinarische Begegnungen von Arran bis in die Highlands“ ein Buch über die schottische Küche und die Menschen dahinter. Der reich bebilderte (Fotograf: Lucas Guizo) ist soeben im Christian Verlag erschienen und in deren Webshop oder im Buchhandel zu finden.

Lesen Sie mehr zum Buch in der nachfolgenden Presseinfo:

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Schottland – Kulinarische Begegnungen von Arran bis in die Highlands von Petra Milde und Lucas Guizo

  • Nirgends ist die Küche kreativer: So schmeckt Schottland
  • Meet the Makers: Die Macher der schottischen Küche und ihre besten Rezepte
  • Mit edler Folienprägung

Schottland ist ein wahres Paradies für Feinschmecker. Denn hier werden die Werte regional, saisonal, handwerklich, naturnah, unverarbeitet mit viel Liebe und Leidenschaft gelebt.

Es gibt Lachs und Meeresfrüchte, für Haggis und Rindfleisch, für Pies und Stews, Chutneys, Scones und Cheddar. Dann wären da natürlich noch Whisky und Ales. Folgen Sie uns auf eine einmalige kulinarische Reise!

Die gelernte Hotelfachfrau Petra Milde kann als selbständige Autorin Beruf und Leidenschaft miteinander verbinden: Ihre Liebe zu Schottland führte sie an die schottische Küche und die Spezialitäten des Landes heran. Mit diesem Buch legt sie ihre ganz persönliche Liebeserklärung an Schottland vor.

Lucas Guizo ist gebürtiger Brasilianer. Schon in seiner Studienzeit interessierte er sich für die Themen Kochen und Food. Später wanderte er nach Schottland aus und machte sich als Foodfotograf selbstständig. Er lebt und arbeitet in Glasgow.

Der Christian Verlag zählt seit über 30 Jahren zu den renommiertesten deutschen Verlagen für die schönen Dinge des Lebens. In den Themenwelten Kochen, Garten, Wohnen und Lifestyle erscheinen hochwertige und besondere Bücher. Die Kochbücher aus dem Christian Verlag haben bereits zahlreiche Preise erhalten, darunter den französischen »Gourmand Cookbook Award« und die Medaillen der »Gastronomischen Akademie Deutschland (GAD)«.

Petra Milde und Lucas Guizo
Schottland – Kulinarische Begegnungen von Arran bis in die Highlands

232 Seiten, ca. 100 Abb., Format 19,3 x 26,1 cm Hardcover
ISBN: 978-3-95961-586-0
€ [D] 29,99
€ [A] 30,90
sFr. 41,50
Christian Verlag

Video-Interview: Master Distiller Mario Rudolf über den neuen „Gosbert“ von St. Kilian

Da hat uns Mario Rudolf ganz schön unter Druck gesetzt 🙂 : Im Videointerview zum neuen Gosbert, die zweite Ausgabe der limitierten Kiliani-Abfüllung von St. Kilian Distillers (wir berichteten hier), ließ er fast beiläufig fallen, dass die Abfüllung wohl schon am Montag ausverkauft sein werde. Und weil für uns zu späte News keine News mehr sind, haben wir uns natürlich mehr als beeilt, unser Interview mit ihm zum Gosbert noch heute sende- und genußfähig zu machen.

Voila, hier ist es: Mario Rudolf erzählt mehr über die zweite Kiliani-Abfüllung und deren Entstehung – und wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem Video!

Ausführliche Infos zum 16 Millionen Pfund Weltrekord-Fass Ardbeg 1975 (mit Video)

Schon gestern bericheten wir über den Rekordpreis für ein Fass Ardbeg 1975, das an eine Investorin aus Asien zum Weltrekordpreis von knapp unter 19 Millionen Euro verkauft wurde. Nun haben wir von Ardbeg selbst eine ausführliche Pressemitteilung dazu bekommen, die viele neue Details des Fassverkaufs beschreibt ( so zum Beispiel, dass Ardbeg 1 Million Pfund aus dem Verkauf an die Islay-Community spendet).

Hier alles für Sie zum Nachlesen, sogar mit detaillierten Verkostungsnotizen des Whiskys, den wohl keiner von uns wirklich verkosten wird können – direkt aus dem Pressebüro der Brennerei:

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DER AUSSERGEWÖHNLICHE VERKAUF EINES AUSSERGEWÖHNLICHEN WHISKYS

Ardbeg Enthusiastin kauft einmaligen 1975 Islay Single Malt für 16 Millionen Pfund

Islay / München 11. Juli 2022. Ein einzigartiges Fass Ardbeg Islay Single Malt Scotch Whisky aus dem Jahr 1975, das zwei Destillerie-Schließungen überstand, ist an eine private Sammlerin in Asien für 16 Millionen Pfund (ca. 18,9 Millionen Euro) verkauft worden. Das „Cask No. 3“ ist die älteste Abfüllung von Ardbeg bislang und so kostbar, da die Destillerie in den 1970ern Jahren nur wenigen Single Malt herstellte. In den 1980ern und 1990ern Jahren war Ardbeg die meiste Zeit komplett geschlossen. Vom bekannten Whiskyexperten Charles MacLean als ein „bemerkenswertes Stück flüssiger Geschichte“ beschrieben, wird das Cask No. 3 in den nächsten fünf Jahren für die Sammlerin in Flaschen teilabgefüllt. Damit entsteht eine vertikale Sammlung gereifter Ardbegs, nicht wiederholbar für mindestens ein Jahrzehnt. Mit einer Spende von 1 Mio. Pfund (ca. 1,18 Mio.€) für mildtätige Zwecke an die Kommune der Insel Islay, der Heimat von Ardbeg, honoriert die Destillerie die fünfzigjährige Geduld und die Generationen der Destillerie-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter dieser äußerst raren Abfüllung.

Der Verkauf des Cask No. 3 übertrifft bei weitem alle bisherigen Auktionsrekorde für ein Single Malt-Fass und stellt einen außergewöhnlichen Meilenstein in der über 200-jährigen Geschichte von Ardbeg dar. Trotz ihrer Berühmtheit für die rauchigsten und meistprämierten Whiskys war der Weg der Destillerie oft turbulent. In den 1970ern Jahren wurde der größte Teil des erzeugten Whiskys an die Blending- Industrie verkauft und nur ein kleiner Teil für Single Malt Abfüllungen reserviert. Entsprechend rar sind die Bestände aus diesem Jahrzehnt. In den 1980ern Jahren war die Destillerie überwiegend geschlossen und die Zukunft von Ardbeg hing in der Schwebe. Wiedereröffnet und im Jahr 1996 erneut geschlossen, dachten viele, dass dies es für immer sei. Im folgenden Jahr wurde die Destillerie vor dem Aus gerettet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Heute hat Ardbeg viele glühende Anhänger, unzählige Preise gewonnen und wird in den renommiertesten Bars der Welt genossen. Doch die dunkelsten Tage von Ardbeg sind seinen Fans auch heute noch sehr bewusst.

A one-of-a-kind 1975 cask of Ardbeg Islay single malt Scotch whisky, which survived the Distillery’s two brushes with closure, has sold to a private collector in Asia for £16million. The oldest ever released by Ardbeg, “Cask No. 3” is incomparably precious. Since little single malt was created at the Distillery in the 70s, and it was closed through much of 80s and 90s, no other cask can match its combination of age and rarity for at least the next two decades. Cask No. 3 will be bottled over the course of five years for its owner, giving her an unparalleled vertical collection of aged Ardbegs.

Vorstandsvorsitzender Thomas Moradpour sagt:

„Dieser Verkauf erfüllt die gesamte Ardbeg Community, die unseren Weg begleitet, mit großem Stolz. Vor 25 Jahren stand Ardbeg kurz vor dem Zusammenbruch und heute zählen die Abfüllungen zu den begehrtesten Whiskys der Welt. Ein Ergebnis harter Arbeit mehrerer Generationen: Von den Stillmen an den Brennblasen, die unsere rauchigen Destillate herstellen, über die Mitarbeiter in den Warehouses, die die Fässer über Jahrzehnte pflegen, bis hin zu den Teams in aller Welt, die den Ruf unseres Whiskys bei Fans, Bartendern und Sammlern pflegen.

„Uns ist bewusst, dieser seltene Whisky ist für alle unerreichbar, außer für einen einzelnen Fan. Dennoch stecken wir in jede Flasche Ardbeg die gleiche Leidenschaft und Sorgfalt wie in diesen exklusiven Single Malt aus dem Jahr 1975 – vom Flaggschiff Ardbeg Ten Years Old bis zu den limitierten Abfüllungen. Heute ist unser neues Brennhaus voll ausgelastet, um viel mehr Ardbeg herzustellen, und unser Whisky- Schöpfer Dr. Bill Lumsden denkt sich laufend überraschende und rauchige Abfüllungen für die Ardbeg-Fans aus. Denn wenn ein Unternehmen wie Ardbeg 50 Jahre Geduld aufbrachte und dafür belohnt wird, ist das ein zuversichtliches Zeichen, in die Zukunft der Destillerie und in die Inselgemeinschaft Islays zu investieren. Die Reise geht weiter!“

Der rauchige, ausgewogene Single Malt des Cask No. 3 wurde am Dienstag, dem 25. November 1975 destilliert – damals mälzte Ardbeg seine Gerste noch vor Ort – und in ein Bourbon- und ein Oloroso-Sherry-Fass abgefüllt. Über 38 Jahre hinweg reiften die beiden Fässer im Ardbeg Warehouse unter aufmerksamer Kontrolle mehrerer Generationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am 31. März 2014 ließ Dr. Bill Lumsden, Ardbegs renommierter Director für Whisky-Kreation, beide Fässer vermählen, um einen noch außergewöhnlicheren Single Malt zu komponieren. Der Whisky reifte weiter in einem Single Refill Oloroso-Sherry-Fass, das nur geringste Holznoten abgab. Heute, mehr als 46 Jahre nach seiner Geburtsstunde, verströmt dieser Single Malt ein wahres Potpourri an Sherry- und Raucharomen sowie einen reichhaltigen, eleganten Geschmack.

Mitglieder des Ardbeg Warehouse Teams

Das Cask No. 3 wird für die neue Besitzerin in den kommenden fünf Jahren an einem sicheren Ort auf Islay weiterreifen. Jedes Jahr werden 88 Flaschen aus diesem Fass abgefüllt und bis zum Jahr 2026 erhält die Sammlerin eine einzigartige Reihe seltener Ardbegs aus dem Jahr 1975, die dann 46, 47, 48, 49 und 50 Jahre alt sein werden.

Dr. Bill Lumsden wird die weitere Reifung des Fasses überwachen. Er sagt:

„Cask No. 3 ist eine außergewöhnliche Kostprobe der Ardbeg-Vergangenheit. Seine Aromen sind nussig, herbal und rauchig, während Geschmacksnoten von Teer, Espresso und Minze eine erstaunliche Finesse für einen Whisky dieses Alters mitbringen. Nur eine sehr geringe Zahl von Fässern existieren aus dieser Zeit, was dieses Fass so einmalig macht. Und der Gewinn an komplexen Aromen beweist das außergewöhnliche Know- How des Ardbeg-Teams, das sich über Jahrzehnte um Cask No. 3 kümmerte. Ich bin gespannt, wie es sich in den kommenden fünf Jahren entwickeln wird.“

Experten sehen im Verkauf des Cask No. 3 einen weiteren Beweis für die besondere Anziehungskraft von Ardbeg und den Anlagewert von Single Malt Scotch generell. Charles MacLean, der Autor und international bekannte Whisky-Experte lobt die herausragende Qualität des Cask No. 3:

„Dieser wirklich einzigartige Whisky ist ein bemerkenswertes Stück flüssiger Geschichte – eine eindrucksvolle Kostprobe aus einer Zeit, als Ardbeg seine Gerste noch selbst mälzte. Viele alte Whiskys können an Geschmack verlieren im Laufe der Jahre. Das Cask No. 3 hingegen ist ein wirklich wunderschöner Whisky. Er ist sehr komplex und auch nach fast einem halben Jahrhundert noch sehr lebendig.“

Zur Faszination von Ardbeg für Sammler meint er:

„Es gibt drei Faktoren, die einen bestimmten Whisky als Anlage interessant machen: Seltenheit, Geschmack und Besonderheit. Sammler lieben schottischen Whisky aufgrund seiner Herkunft und Geschichte, zudem besteht großes Interesse an rauchigen Islay-Whiskys. Und Ardbeg ist besonders rar – es gibt einfach kaum mehr Abfüllungen aus dieser Zeit.“

Becky Paskin, Whisky-Expertin und Gründerin von OurWhisky, sagt, dass die Begehrlichkeit von Ardbeg noch gewachsen ist:

„Das Cask No. 3 ist zweifellos faszinierend, nicht nur aufgrund seiner Rarität. Es stammt aus einer Destillerie, die den Ruf hat, hervorragende Abfüllungen zu erschaffen, weltweit Kultstatus genießt und einen festen Platz in den Herzen der Whiskyliebhaber einnimmt. Ardbeg zählt zu den wenigen Destillerien in Schottland mit Vermächtnis, Geschichte und Charme, die solch ein seltenes Fass für diesen Preis verkaufen können. Das Faszinierende ist, dass die Sammlerin nicht einfach ein Ardbeg-Fass kauft, sondern eine vertikale Reihe, die in den nächsten fünf Jahren weiterreift und sich entwickelt. Das ist eine seltene Gelegenheit, die Entwicklung eines Fasses im Laufe der Zeit zu beobachten.“

Raritäten-Whiskys sind in den vergangenen Jahren für Investoren immer beliebter geworden. Andrew Shirley, Herausgeber des renommierten Knight Frank Wealth Report, sagt:

„In den letzten zehn Jahren ist seltener Whisky die Anlageklasse mit der höchsten Wertentwicklung in unserem Luxury Investment Index gewesen. Unser Index mit Auktionsergebnissen rarer Flaschen verzeichnete in den letzten 10 Jahren einen Wertzuwachs von 428 Prozent, allein im vergangenen Jahr 9 Prozent. Diese Rekordsumme für ein verkauftes Fass hat eine sehr interessante neue Höchstmarke gesetzt, auch wenn der äquivalente Preis für eine Flasche – 36.000 Pfund (ca. 42.500€) mit Auktionsergebnissen von seltenen Flaschen gut vergleichbar ist.“

VERKOSTUNGSNOTIZ

Ardbeg Cask No. 3, 1975

Farbe: Tiefer Bronzeton

An der Nase: Paranüsse in Toffee, gefolgt von Leinöl, einem Hauch blühender Johannisbeeren, süßer, aromatischer Torfrauch mit einer Spur Tabak. Ein Spritzer Wasser öffnet weitere Komplexität mit zarter Limette und Fenchel.

Am Gaumen: Komplex, reichhaltig und überraschend elegant. Minze mit einer Spur Lapsang Souchong Tee, etwas Keks und Teer. Espresso köchelt neben salzigem Karamell-Toffee.

Nachhall: Eine üppige Verbindung von Teer, rauchigen Noten und Eichenholz

Serge verkostet: Bourbon Whiskey x4

Eigentlich hätte diese Session am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, erscheinen sollen – Serge Valentin reicht sie aber erst heute nach und präsentiert seine Tasting-Notes zu vier Bourbons. Diesmal ist wertungsmäßig vieles dabei, es beginnt bei 78 Punkten und endet mit 91 Punkten für einen Van Winkle. Aber lesen Sie selbst.

Hier die Tabelle zur Verkostung:

AbfüllungPunkte

David Nicholson ‚Reserve 100 proof‘ (50%, OB, Kentucky Straight Bourbon Whiskey, +/-2021)78
Heaven Hill 12 yo 2009/2021 (53.5%, Liquid Treasures, eSpirits, Winter Edition, bourbon, barrel, 131 bottles)85
Kentucky Straight Bourbon Whiskey 24 yo 1994/2022 (47.9%, C. Dully Selection for MustHaveMalts, 350 bottles)88
Van Winkle 12 yo ‚Family Reserve‘ (45.2%, OB, Kentucky Straight Bourbon Whiskey, +/-2000)91

Nur noch diese Woche: 3 Flaschen Proper Twelve + Proper Twelve Sporttasche + Proper Twelve Springseil gewinnen!

Eine Ikone der Mixed- Martial-Arts-Szene, der mit einem nicht minder ikonischen irischen Whiskey die Welt im Sturm erobert, plus exklusive Goodies dazu – das sind die Zutaten unseres neuesten Gewinnspiels, das wir gemeinsam mit unserem Partner, der Eggers & Franke GmbH als Importeur des Proper Twelve nach Deutschland für Sie ausgedacht haben: Gewinnen Sie das ultimative Proper Twelve Set von Conor McGregor mit 3 Flaschen Proper Twelve inkl. die hochwertige Proper Twelve Sporttasche + das Proper Twelve Springseil!

Aber Achtung – nur mehr diese Woche können Sie dabei sein! Also spielen Sie gleich mit!

Was Sie dafür machen müssen? Mitmachen. :-). Und unsere Gewinnfrage beantworten (die durch die Lektüre dieses Artikels ganz einfach wird) – dann haben auch Sie die Chance auf diesen exklusiven Gewinn. Wir wünschen viel Spaß beim Mitspielen, und natürlich: Viel Erfolg!

Proper No. Twelve – Neuer Irish Whiskey steht für Erfolg

Kein anderer irischer Whiskey wächst weltweit schneller: In nur zwei Jahren ist Proper No. Twelve zur viertgrößten irischen Whiskey-Marke der Welt aufgestiegen und belegt in den USA bereits den dritten Platz der meistverkauften Irish Whiskeys. In der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt kreierte Conor McGregor mit seinem Master Distiller den ausgesprochen milden, dreifach destillierten Irish Whiskey. Aromen von Vanille, Honig und geröstetem Holz sind das Ergebnis des Zusammenspiels von Tradition und dem Mut, etwas Neues zu wagen.

Conor McGregor und Proper No. Twelve

Conor McGregor, einer der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Mixed- Martial-Arts-Kämpfer, ist Ire durch und durch. Er ist aufgewachsen in Crumlin, Dublins zwölftem Bezirk, einem traditionsreichen und stolzen Arbeiterviertel. Hier hat er gelernt, was in einem guten, „proper“ Irish Whiskey steckt. Proper No. Twelve ist im Namen und in seiner Natur eine Hommage an Conors Herkunft: Er vereint die Seele von Dublin und 100 Prozent irischen Geschmack im Glas.

Conor McGregor

Mit der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt hat Conor McGregor den bestmöglichen Partner gefunden. Gemeinsam mit Master Distiller David Elder arbeitete er unablässig daran, den Traum von seinem eigenen, traditionellen Irish Whiskey zu verwirklichen. Proper No. Twelve wird, wie es sich für einen Irish Whiskey gehört, dreifach in Kupferkesseln, sogenannten „copper pot stills“, destilliert. Nach einer Lagerung von mindestens 4 Jahren in ehemaligen Bourbonfässern fanden die beiden schließlich, nach fast einhundert Blends, den richtigen Tropfen.

Markenzeichen: ein Tiger mit geneigter Krone

Die traditionelle Form der Flasche verrät es schon: Proper No. Twelve ist ein „proper“ Irish Whiskey. Dafür bürgen auch die beiden Unterschriften vom Gründer Conor McGregor und Master Distiller David Elder. Die Prägung der Flasche, „SLOW IS SMOOTH – SMOOTH IS FAST“, entspricht einem Tattoo auf McGregors linkem Arm. Und auch das Markenzeichen wurde einem seiner Tattoos nachempfunden. So prägt der Tiger mit geneigter Krone sowohl das Etikett der Flasche als auch seine Haut. Der Tiger symbolisiert Stärke, mit der geneigten Krone erhebt der Whiskey schelmisch Anspruch auf die Königswürde – als charmanter, freundlich gemeinter Seitenhieb auf die oft erhabenen, traditionellen Whiskeymarken.

In nur zwei Jahren ist Proper No. Twelve zur viertgrößten irischen Whiskey-Marke der Welt aufgestiegen und möchte nun auch Deutschland für sich gewinnen. Dieser Ire ist für alle, die immer volle Leistung bringen und den Wert von harter Arbeit kennen. Er kommt ganz nach seinem Gründer, dem weltbekannten irischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor, und steckt voller Brüderlichkeit, Leidenschaft und Entschlossenheit. Sein Ziel: den Geschmack eines „proper“ Irish Whiskeys auf den Tisch und an den Tresen zu bringen.

Ein echt irischer Whiskey, wie er sich gehört. One for all. Typisch irisch, sanft, gut. Proper No. Twelve ist ab sofort im Handel erhältlich. Die UVP beträgt € 19,99.

Verkostungsnotizen:

Geruch: Süß und blumig, Vanille und karamellisierte Birne.

Geschmack: Geröstetes Holz, ausgewogen mit Vanille, Kakao und Honig.

Nachklang: Weich, mit leichter Note von Eiche und einem Hauch von Karamell.

Und so gewinnen Sie die hochwertige Proper Twelve Sporttasche inkl. 3 Flaschen Proper Twelve + Proper Twelve Springseil:

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Aus welchem Distrikt in Dublin stammt Conor McGregor?

a. Portobello
b. Tallaght
c. Crumlin

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Proper Twelve“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 17. Juli 2022, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner oder die Gewinnerin des Preises und geben sie am 18. Juli bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Eggers & Franke versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Proper Twelve“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 17. Juli 2022, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 18. Juli 2022 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Eggers & Franke sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Eggers & Franke versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (292)

Willkommen zur 292. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs oder Poodcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 292 finden Sie die folgenden neuen Podcasts und Videos:

Podcasts:

Bourbon News Deutschland Folge #10 – Juni 2022

Videos:

Pat Hock – Die besten Whiskies 2022 (Top Ten Halbjahr)

WhiskyJason – Bruichladdich Islay Barley 2013

Whisky Haexler – Glendronach 14 Jahre Virgin Oak 46,0% vol.

Speakeasy Whisky Club – Redbreast 12 Cask Strength

World Wide Whisky – Raasay Batch 1

Malte talks Malt – Chivas Regal – 15 Jahre Cognac Cask Finish

Friendly Mr. Z – Glenallachie 30 Jahre Batch 2

Barrel Beast – The Singleton – Dufftown 18yo


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Weltrekord: Ardbeg-Fass mit Whisky aus dem Jahr 1975 für 16 Millionen Pfund verkauft

16 Milllionen Pfund für ein Fass Ardbeg-Whisky aus dem Jahr 1975 (das sind 18,9 Millionen Euro) – mit diesem Gebot pulverisierte eine weibliche Investorin aus Asien den bisherigen Rekord für das teuerste Whisky-Fass der Welt für einen Macallan für etwas über eine Million Pfund – der übrigens erst im April des Jahres aufgestellt wurde.

Bild © Whiskyexperts 2018

Das Fass, „Ardbeg No. 3“ mit dem 47 Jahre alten Ardbeg sollte laut Berichten insgesamt 440 Flaschen ergeben, die die Bestbieterin jedoch nicht auf einmal, sondern in fünf jährlichen Tranchen von 88 Flaschen erhalten wird. Rechnet man das Höchstgebot, das alle Gebühren und Steuern enthält, um, kommt man auf einen Flaschenpreis von über 36.360 Pfund – und dies ist angesichts der momentan herrschenden Preise für seltenen Whisky nicht mehr so abwegig wie der Preis für das Fass auf den ersten Blick erscheinen mag.

Dr. Bill Lumsden beschreibt den Geschmack des Whiskys als “a smoky taste with notes of dried fruits and sun-faded potpourri, along with a nutty finish” und meint laut Spiegel Online, er habe eine solche Qualität erst ein-, zwei- oder dreimal in seiner Karriere getrunken, Charles MacLean bezeichnet ihn als „bemerkenswertes Stück Whiskygeschichte“. und in der Tat lassen sich die Fässer aus den Siebzigern, die noch bei Ardbeg lagern, an wenigen Händen abzählen.

Interessantes Detail am Rande, das auch die unglaubliche Entwicklung der Whiskybranche illustriert: Der Betrag, der für dieses Fass jetzt gezahlt wurde, ist mehr als das Doppelte von dem, für LVMH die Destillerie und ihre gesamten Bestände im Jahr 1997 gekauft hat.

Bild © Whiskyexperts 2018

Fremde Federn (209): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 209. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet neun Whiskys aus Caol Ila

Caol Ila ist nicht nur das rauchige Backbone für die Johnnie Walker Abfüllungen, sondern auch ein recht verlässlicher Lieferant von Single Malt für unabhängige Abfüller – und diese sind wiederum bei Whiskyfreunden recht beliebt, weil man sich auf deren Qualität in der Regel verlassen kann.

Wie sieht das bei den neun Caol Ila aus, die Angus MacRaild heute auf Whiskyfun verkostet? Nun, bis auf eine Ausnahme mit 80 Punkten finden sich alle im oberen Bereich der Achtziger, wo sich sprachlich gesehen das „sehr gut“ befindet. Also ja, auch hier: verlässlich gute Whiskys.

Genauer kann man das in unserer Tabelle der Verkostung sehen:

AbfüllungPunkte


Caol Ila 7 yo 2014/2021
(49.5%, South Star Spirits for Campbeltown Malts Festival, port octave)
87
Caol Ila 7 yo ‚Periodical‘ (50%, Croucher & Co, port octave, 60 bottles)86
Caol Ila 7 yo 2014/2021 (59.1%, The Whisky Exchange, cask #311507, hogshead, 251 bottles)85
Caol Ila 6 yo 2015/2021 (57.6%, Lady Of The Glen, hogshead with PX Octave finish, 57 bottles)80
Caol Ila 8 yo 2013/2021 (60.6%, Elixir Distillers ‚The Whisky Trail‘, cask #304580, hogshead, 291 bottles)87
Caol Ila 9 yo 2012/2021 (58.3%, Lady Of The Glen, cask #311196, hogshead + Xynisteri White wine finish, 307 bottles)87
Caol Ila 10 yo 2011/2022 (57.5%, Whisky Nerds, cask #5846, sherry hogshead, 326 bottles)87
Caol Ila 10 yo 2011/2021 (61.9%, Elixir Distillers ‚The Single Malts Of Scotland‘, cask #300162, sherry butt, 612 bottles)88
Caol Ila 10 yo 2010/2021 (57.9%, Elixir Distillers ‚The Single Malts Of Scotland‘, cask #319920, hogshead, 317 bottles)88