Ein leuchtendes Burgunder anstelle der bekannten Silber- und Goldtöne, und die Flasche etwas höher. Bereits der erste Blick auf den redesignten Chivas Regal 12 yo erfasst die Neuerungen im Erscheinungsbild der Abfüllung. Beim gesamten RedesignProjekts steht allerdings auch das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Chivas Brothers möchte bis 2025 auf 100 % recycelbare, wiederverwendbare, kompostierbare oder biobasierte Verpackungen umstellen. Die neue Flasche ist leichter und spart jährlich über 1000 Tonnen Glas ein, während die Umverpackung nun aus vollständig recycelbaren Materialien besteht.
Die Auffrischung der Verpackung soll „die Aufmerksamkeit einer neuen erfolgreichen, statusorientierten und stilbewussten Generation von Scotch Whisky Trinkern auf sich ziehen.“ Die neuen Chivas Regal 12 yo-Flaschen werden ab nächstem Monat eingeführt.
Es obliegt, selbstverständlich möchten wir fast sagen, Angus MacRaild, den ältesten Single Malt-Whisky der Welt (wir stellten diesen Whisky gestern vor) und seine Tasting Notes sowie eine Bewertung auf Whiskyfun zu veröffentlichen. Selbstverständlich, weil Angus die für eine Verkostung extrem alter Whiskys nötige Erfahrung und Wissen einbringen kann und dies auch tut. Aus diesem Grund ist seine äußerst lesenswerte Einleitung des Tastings auch länger als seine Verkostungsnotizen. Den Generations 80yo in der heutigen Verkostung begleitet ein Cognac, der fast gleichalterig ist:
Abfüllung
Punkte
Louis de Salignac ’75 Years Old Fine Champagne‘ (OB, cognac, 1950s)
91
Glenlivet 80 Year Old 1940/2020 (44.9%, Gordon & MacPhail ‚Generations‘, cask #340, 1st fill sherry butt, 250 bottles)
Den ältesten schottische Single Malt-Whisky der Welt, Generations 80YO aus der Glenlivet Distillery, vom unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin stellten wir Ihnen Mitte Juni vor. Heute erreicht uns eine weitere Pressemitteilung zu dieser außergewöhnlichen Abfüllung, die ab morgen verfügbar ist:
„Kunst aus Eiche“: Gordon & MacPhail enthüllen die mit Spannung erwartete Präsentation von Sir David Adjaye für den ältesten schottischen Single Malt-Whisky der Welt
ELGIN, Schottland, 2. September 2021 /PRNewswire/ — Die Whisky-Schöpfer Gordon & MacPhail haben heute den einzigartigen juwelenförmigen Dekanter sowie das Holzgehäuse aus Eichenholz enthüllt, die von dem weltberühmten Architekten und Designer Sir David Adjaye OBE entworfen wurden. Gefeiert wird damit die Veröffentlichung des ältesten Single Malt Scotch, der jemals abgefüllt wurde – der Generations 80-Year-Old aus der Glenlivet Distillery.
Das Design ist eine Feier der Kunstfertigkeit, des Handwerks und der Sorgfalt, mit der der Single Malt, den es umhüllt, angefertigt wurde. Seine einzigartige Form repräsentiert die Geschichte von Gordon & MacPhail, die Grenzen der langfristigen Whisky-Reifung immer wieder zu verschieben und Versuche, Geduld und Qualität seit 1895 zur Grundlage für den Fortschritt zu machen.
Das kreative Thema für die bahnbrechende Veröffentlichung – „Artistry in Oak“ („Kunst aus Eiche“) – ist eine Hommage an das kostbare und seltene Getränk, das dank der Familie, die Gordon & MacPhail besitzt, seit vier Generationen sorgfältig im Eichenfass heranreift. Hinzu kommt eine atemberaubende Präsentation. Noch nie zuvor wurden Eichenholz und Single Malt-Spirituosen über acht Jahrzehnte hinweg miteinander kombiniert, und der renommierte Whisky-Schriftsteller Charlie MacLean nannte die historische Flüssigkeit „wirklich eine der feinsten, die ich je probiert habe.“
Ewen Mackintosh, Geschäftsführer von bei Gordon & MacPhail, erläutert: „Man hört oft, dass die Reifung von Whisky über sehr lange Zeiträume mehr Kunst als Wissenschaft sei. Der Dekanter und das Eichenholzgehäuse, die David für unsere historische Veröffentlichung geschaffen hat, sind ein wahres Spiegelbild dieser Kunst; die Präsentation ist selbst ein Kunstwerk. Ich bin mir sicher, dass George Urquhart und sein Vater John, der die außergewöhnliche Weitsicht besaßen, Spirituosen aus der Glenlivet Distillery in einem maßgeschneiderten Gordon & MacPhail-Fass aufzubewahren, so dass er auch noch nach ihrer Zeit genossen werden konnte, von dem Design begeistert wären. Es würdigt ihr Handwerk und ihre Vision.“
„Eichenholz ist ein Primärmaterial, das aus der Natur stammt“, erklärt David Adjaye. „Ich schätze seine Kostbarkeit als integralen Bestandteil des Whisky-Herstellungsprozesses. Ich wollte ein Design kreieren, das der Rolle des Eichenholzes bei der Umwandlung von Flüssigkeit in ein Elixier mit beinahe magischen Eigenschaften Tribut zollt.“
Der juwelenförmige Dekanter enthält Linsen zur Fokussierung auf die farbenkräftige Flüssigkeit. Ein großzügiges Volumen an Kristall bringt Gewicht und Leichtigkeit ins Gleichgewicht und sorgt für eine betörende, greifbare Präsenz.
„Die sanfte Kombination aus Flüssigkeit, Gewicht und Form steht für Achtsamkeit, Verantwortung und Langsamkeit. Während Sie sich ein Glas eingießen, verblasst das Zeitgefühl und alles, was zählt, ist die Kostbarkeit jedes einzelnen Tropfens“, fügt Adjaye hinzu.
Der geschwungene Kern des Dekanters, der aus einem einzigen massiven Glasblock entstehen sollte, musste von erfahrenen Handwerkern unter der Aufsicht des Glencairn Crystal Studio, Experten für Ultra-Premium-Dekanter und ein anderes Familienunternehmen mit Sitz in Schottland, individuell mundgeblasen werden.
„Ziel war es, ein Gehäuse zu erschaffen, in dem die einzigartige Erfahrung und Tradition von Gordon & MacPhail weitergegeben und integriert wird“, so Adjaye. „Die vertikalen Streben des äußeren Pavillons spiegeln die Bäume in einem Eichenwald wider, aus denen die Dauben des ursprünglichen Fasses gehauen wurden. Ein entscheidendes Merkmal des Designs ist die Beziehung zwischen Licht und Schatten. Das Gehäuse bildet das Sonnenlicht nach, wie es in einer natürlichen Waldumgebung durch die Eichen scheint. Das Öffnen des Eichengehäuses wird so zu einem feierlichen und sinnlichen Vorgang.“
Trotz ihrer Ähnlichkeit sind keine zwei Dekanter genau gleich, was die Komplexität des Prozesses und seine organische Natur widerspiegelt.
Das Eichengehäuse besteht aus nachhaltig gewonnenen Eichen, die weniger als acht Kilometer von den Herstellern, den Wardour Workshops, einem weiteren Familienunternehmen mit Sitz in Dorset, Südwestengland, entfernt sind.
Der Mitbegründer von Wardour, Dom Parish, erklärt: „Eiche hat diese wunderbare dauerhafte Qualität, die ewig anhält.“
Es wurden nur 250 Dekanter mit 70 cl hergestellt. Der Dekanter Nr. 1 wird von Sotheby’s am 7. Oktober 2021 in Hongkong mit einem gerahmten Fassende aus dem Originalfass und einer Lithographie der ursprünglichen Entwürfe von David Adjaye versteigert. Der Erlös der Auktion wird abzüglich der Kosten an die preisgekrönte schottische Wohltätigkeitsorganisation Trees for Life gespendet, deren Ziel es ist, den Kaledonischen Wald wiederzuverwildern.
„Die Spende wird der Baumschule von Trees for Life helfen, die jedes Jahr 100.000 seltene und einheimische Bäume, darunter auch Eichen, aus Samen züchtet“, fährt Ewen Mackintosh fort. „Es ist passend, dass dieser Whisky ein Vermächtnis für alle bietet, das über Generationen hinweg andauern wird.“
Öffentliche Ausstellungen des Dekanters und des Eichengehäuses gibt es ab Anfang September 2021 in den Galerien von Sotheby’s in London, New York und Hongkong zu sehen, zusätzlich zum Hong Kong Convention and Exhibition Centre als Teil Vorschau der Herbst-Verkaufsserie 2021 von Sotheby’s in Hongkong.
Der GORDON & MACPHAIL GENERATIONS 80 YEARS OLD AUS DER GLENLIVET DISTILLERY: VERFÜGBAR AB 3. SEPTEMBER 2021
Der neue Batch des Ardbeg 19 years old Traigh Bhan, es ist Batch 3, ist ab dem 7. September 2021 in Deutschland und Österreich limitiert erhältlich! Alle weiteren Informationen rund um diese Abfüllung finden Sie in der folgenden Pressemitteilung:
Der neue Batch des Ardbeg 19 years old Traigh Bhan aus dem Lockdown ins Licht
Diese würzige Abfüllung ist das Synonym eines gereiften Ardbegs
Islay / München, 2. September 2021. Ab dem 7. September 2021 ist die dritte Ausgabe des Ardbeg 19 Jahre Traigh Bhan in Deutschland erhältlich. Der Whisky ist vom Strand Traigh Bhan (gesprochen Träi Wan) auf Islay inspiriert, der für seinen „singenden Sand“ bekannt ist. Jahr für Jahr in kleinen Chargen hergestellt, tritt Batch 3 in die Fußstapfen seiner Vorgänger. Kleine Änderungen in der Fasswahl schaffen einen würzigeren Dram, der mit zarten Noten von pikanter Limette und Walnüssen neben kräftigeren Aromen von Cayennepfeffer und Anis aufwartet. Der Strand ist verführerisch und doch unbeständig, genau wie dieser Whisky, der ein fast schon unmöglich-ausgewogenes Geschmacksprofil bietet.
Die Umstände, in denen Batch 3 abgefüllt wurde, entscheiden sich maßgeblich von den vorausgegangenen Abfüllungen. Im hintersten Winkel des Ardbeg Warehouses in ehemaligen amerikanischen Eichenfässern und spanischen Oloroso-Sherryfässern gereift, wurde Ardbeg 19 Years Old Batch 3 inmitten eines globalen Lockdowns abgefüllt. Und nun, nach vielen Monaten hinter verschlossenen Türen, ist dieser beispiellose Whisky bereit, aus der Dunkelheit ans Licht zu treten.
Jeder Batch trägt einen einzigartigen Code, ein Chargensymbol und die Unterschrift eines der bekannten Gesichter der Destillerie auf dem Etikett. In diesem Jahr ist es Dr. Bill Lumsden, Ardbegs Director of Distilling and Whisky Creation. Er sagte:
„Es ist mir eine Ehre, meinen Namen unter diesen Whisky zu setzen denn es ist eine aufregende Weiterentwicklung früherer Chargen. Sie wurde diesmal unter außergewöhnlichen Umständen abgefüllt – ein weiterer Teil der langen Ardbeg Geschichte.“
Colin Gordon, Ardbegs Distillery Manager wird am 30. September die Abfüllung in einer exklusiven Online-Verkostung den Committee Mitgliedern vorstellen. Und zwar im Rahmen der neuen Ardbeg Generalversammlung.
„Nachdem ich so lange hinter verschlossenen Türen verbrachte, kann ich es kaum erwarten, in Traigh Bhan einzutauchen und die Feinheiten dieses außergewöhnlichen Drams zu beleuchten…“
Der Beitritt zum Ardbeg Committee ist jederzeit kostenfrei unter Ardbeg.com/committee möglich und alle Ardbeg Fans sind willkommen.
Ardbeg 19 Years Old Traigh Bhan ist mit 46,2 Vol. % Alkohol abgefüllt und ab dem 7. September 2021 in Deutschland und Österreich limitiert zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 240€ erhältlich.
Verkostungsnotiz Ardbeg 19 Years Old Traigh Bhan Batch 3
Farbe: Roségold
An der Nase: Leichte Wogen duftenden Holzrauchs, vermischt mit Meeresgischt, die entlang der Küste von einer leichten Brise getragen werden. Kiefernharz, Anis-Sahnebonbons und eine Spur blühender Lilien folgen, mit Noten von Zitruszeste und etwas Cayennepfeffer. Mit einem Spritzer Wasser fließen wachsduftende Noten mit Holzkohle in klassischen Sherry und Leinöl über.
Am Gaumen: Einer Flut reichhaltiger, saftiger Texturen folgt Augenblicke später die klassisch-süße Rauchigkeit. Teertau und Sirup-Sahnebonbons tauchen die Zunge in eine zweite Welle von Ruß und Anis. Rauch verwabert den Horizont, während sich Noten geräucherten braunen Zuckers, kandierte Walnüsse und Gewürze sanft auflösen.
Nachhall: Ein langer, gemächlicher Nachhall hat Bittermandeln und Gewürznelken im Kielwasser, bevor dieser langsam dahindriftet.
Ardbeg 19 Years Old Traigh Bhan Batch 3 ist mit 46,2 Vol. % Alkohol abgefüllt, nicht kühlgefiltert und nicht gefärbt.
Die irische Brennerei Teeling Whiskey aus Dublin stellt heute ihre neueste Abfüllung vor. Teeling 13-Year-Old Single Grain ist ein dreifach gebrannter Irish Whiskey, bei dem überwiegend Mais verwendet wurde. Der Irish Single Grain Whiskey lagerte zunächst für 9 Jahre in Ex-Bourbon-Fässern gereift, bevor er danach über 4 Jahre in Ex-Bordeaux-Rotweinfässern extra reifen durfte, um dann mit 50% ABV abgefüllt zu werden.
Der Teeling 13-Year-Old Single Grain wird zunächst in der Teeling Whisky Distillery, im Celtic Whisky Shop und bei sehr ausgewählten irischen Einzelhändlern zu einem UVP von 85 € pro 70 cl erhältlich sein, bevor er in den nächsten Monaten auf eine Reihe internationaler Märkte in Asien und Europa eingeführt wird.
Tasting Notes
Nase: Rosenwasser, reife Kirschen, Zimt und rote Früchte Gaumen: Sommerfrüchte, Beerenmarmelade, Vanillecreme, Früchte aus dem Obstgarten mit Honignoten Finish: Würze, trockene Tannine, geröstete Eiche und anhaltende warme Holznoten
Zwei neue Abfüllungen vom SMUGGLER by LANDI Buchrain: Mystery of Speyside und Caol Ila. Alle weiteren Details zu den Bottlings in der Presseaussendung:
Neu im SmNuggler – Mystery of Speyside und Caol Ila
Endlich eingetroffen! Unsere ursprünglich für den Frühling geplanten Abfüllungen sind nach langen Verzögerungen eingetroffen und ab sofort erhältlich! Es handelt sich dabei um einen Mystery of Speyside und einen rauchig-süssen Caol Ila. Beide in Fass-Stärke abgefüllt und mit der ausgeprägten Typizität der der Fässer. Der Preis liegt jeweils bei CHF 145.- pro Flasche.
Dieser Mystery of Speyside entstammt aus einer der ersten legalen Brennereien Schottlands. Gelegen an den Ufern des Spey ist diese Distillery jedem Whiskyfan ein Begriff.
14-jährig und Sherry Cask No. 12267. Dadurch sehr feine Aromen nach Nüssen, leichtes Vanille und dunkler Schokolade. Abgefüllt mit 51.5%vol und einer limitierten Menge von 290 Flaschen. Langer, süsser und vollmundiger Abgang.
Freut euch auf einen tollen Dram Mystery of Speyside!
Unsere „Frühling 2021“ Abfüllung. Und mit einer Einmaligkeit, nämlich einem Fehler in der Etikette 😉 Da die Abfüllung für April 2021 geplant war, wäre der Caol Ila da erst 12-jährig gewesen. Durch diverse Verzögerungen wurde das Fass erst im Juli 2021 abgefüllt und der Stoff ist dadurch bereits 13-jährig. Tja, die Etikette sagt wohl etwas anderes 🙂
Sehr schöner Rauch gepaart mit Vanille und reifen Birnen vom Bourbon Hogshead. Abgefüllt in Fass-Stärke mit 54.5%vol und einer limitierten Flaschenanzahl von 312 Flaschen. Distilliert wurde am 29. Mai 2008 und abgefüllt im Juli 2021. Ein Muss für jeden Islay Fan!
Nach einer Bauzeit von viereinhalb Jahren öffnet Diageo heute (und wohl nicht erst kommenden Montag, wie wir noch vor einem Monat berichteten) das Johnnie Walker Besucherzentrum auf der Princes Street in Edinburgh. Zur englischsprachigen Pressemitteilung, die wir heute erhielten, gehören eine Menge Fotos der neuen Touristen-Attraktion, die wir hier natürlich gerne mit Ihnen teilen.
Diageo opens landmark global Johnnie Walker visitor experience
Flag raised to the future of Scotch whisky tourism to mark launch of pioneering attraction
EDINBURGH, SCOTLAND, 2nd September 2021 – Diageo’s Johnnie Walker Princes Street, the eight-floor new visitor experience for the world’s best-selling Scotch whisky, has today been launched in the heart of Scotland’s capital city.
Four and a half years in the making, Johnnie Walker Princes Street is the centrepiece of Diageo’s £185million pound investment in Scotch whisky tourism in Scotland – the largest single investment programme of its kind ever seen in Scotch whisky tourism.
To mark the opening a Johnnie Walker flag was raised above the landmark building by Ivan Menezes, Chief Executive, Diageo, and Barbara Smith, Managing Director of Johnnie Walker Princes Street, against the backdrop of Edinburgh’s iconic skyline, including the world-famous Edinburgh Castle.
Ivan Menezes, Chief Executive, Diageo said:
“This is a proud day for everyone. Last year Johnnie Walker celebrated 200 years since founder John Walker opened the doors to his small grocery store and today represents the next chapter of the incredible story. Johnnie Walker Princes Street is a landmark investment in Scotch whisky and into Scotland and it sets a new standard for immersive visitor attractions. It celebrates Scotland’s remarkable heritage, our incredible skilled whisky-makers, and looks to the future by engaging new generations of consumers from around the world in the magic of Scotch whisky.”
Facts about Johnnie Walker Princes Street visitor experience:
Set over 71,500 sq ft, it takes the concept of personalisation to a scale never before seen in a global drinks visitor experience.
Visitors on the Johnnie Walker Journey of Flavour tour will have their personal flavour preferences mapped with drinks tailored to their palate.
With more than 800 flavour combinations available in the innovative dispensation systems, one person could visit Johnnie Walker Princes Street every day for more than two years and not have the same experience twice.
Over 150 diverse and talented new employees, speaking 23 languages between them, will bring to life the 200-year story.
The cellar has become a true whisky treasury with some of the most unique whisky casks in the world gently maturing and waiting to be sampled by guests.
The building – formerly a traditional department store for almost 100 years – will contain a state-of-the-art experiential retail space where shoppers can select from rare and exclusive whiskies, fill their own bottles and have them personalised.
Johnnie Walker Princes Street opens its doors with a Green Tourism Gold Award – the highest sustainability accolade for a visitor attraction. The building includes roof terrace planters to provide herbs for garnishes and infusions for drinks, a sedum roof covering and bird boxes to encourage biodiversity.
Johnnie Walker Princes Street is crowned by two world-class rooftop bars and a terrace with breath-taking views of the Edinburgh skyline, including the Explorers’ Bothy whisky bar stocked with 150 different whiskies, and the 1820 cocktail bar where drinks are paired with a carefully curated menu sourced from, and representing in culinary form, the four corners of Scotland.
Johnnie Walker Princes Street is also committed to contributing to the community by offering its award-winning hospitality training programme for unemployed people in its special Johnnie Walker Learning for Life academy. The building can also host events in its 200-capacity space.
Barbara Smith, Managing Director of Johnnie Walker Princes Street, said:
“We’re thrilled to be opening the doors and helping to re-build the tourism and hospitality industry after a very difficult 18 months. The story of the world’s best-selling whisky has been brought to life with flair and imagination and we have built a team which includes some of the most talented individuals in their fields. We are now ready to welcome visitors and begin telling the next chapter of how we are woven into the fabric of Scotland’s history and communities.”
In 2019, the Scotch Whisky industry attracted a record 2.16 million visitors and Johnnie Walker Princes Street, and Diageo’s £185m tourism investment programme aims to help rebuild Scotch whisky tourism for the future. The investment includes the transformation of distillery visitor experiences around Scotland, including Glenkinchie, Clynelish, Cardhu and Caol Ila – the Lowland, Highland, Speyside and Islay homes of Johnnie Walker, linked to Johnnie Walker Princes Street to form a world-class network of attractions the length and breadth of Scotland.
Johnnie Walker Princes Street will open its doors to the public at 1 pm on Monday 6th September. Tickets for tours start from £25 per person, including a 90-minute tour and three personalised Scotch whisky samples (all samples are provided with carefully controlled measures and non-alcoholic alternatives available to all guests).
Der Whisky aus den skandinavischen Ländern hat sich in den letzten Jahren mehr als etabliert. Mit einer kleinen Reise durch Brennereien in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland stellt uns Serge Valentin elf Abfüllungen vor. Und richtig, in dieser Reihe fehlen Island und die Färöer Inseln. Das heutige Nordic Whisky Tasting auf Whiskyfun in der Übersicht:
Der Brexit bereitet der britischen Wirtschaft weiterhin große Probleme. Die Schwierigkeiten beim Warenverkehr zwischen Groß-Britannien und der Europäische Union sind immer noch gegeben, auch wenn diese in den Medien-Berichten auf beiden Seiten des Kanals nicht mehr so viel Raum einnehmen wie noch zu Beginn des Jahres. Zu diesen Problemen kommen noch die Aufgaben und Schwierigkeiten hinzu, deren Gründe in der covid-19-Pandemie liegen. Der daily record lässt in seinem Artikel ‚Scots whisky distilleries face burden of Brexit with supply and driver shortages‘ einige Whisky-Produzenten ihre speziellen Herausforderungen darstellen.
Die Verzögerungen beim Wareneingang nach Großbritannien führen beispielsweise bei schottischen Destillerien zu einer Knappheit von Glas, Korken und Karton. Denn auch nach neun Monaten Brexit ist der Export nach Großbritannien noch immer für EU ansässige Glas- und Korkanbieter keine Routine. Der Wachstum des Online-Shoppings während der Pandemie, gepaart mit der erhöhten Abkehr von Plastikverpackung, führt zu einem höheren Bedarf an Karton, so zu einer stärkeren Nachfrage und längeren Lieferzeiten. Die Vorlaufzeit von drei Monaten bei Karton hat sich nun für schottische Destillerien in der aktuellen Situation verdoppelt.
Hinzu kommt noch verstärkend, dass in Groß-Britannien momentan fast 100.000 Lkw-Fahrer fehlen. Nach dem Brexit verließen viele Angestellte aus Europa das Land, deren Jobs nicht neu vergeben werden konnten. Denn durch die Pandemie fielen Zehntausende Fahrprüfungen aus, es fehlt hier einfach der Nachwuchs, wie der Spiegel schreibt.
John Laurie, Geschäftsführer von The Glenturret, konkretisiert gegenüber dem daily record die momentane Situation anhand von Zahlen. Er geht davon aus, dass die Faktorkosten von The Glenturret aufgrund der Unterbrechung der Lieferkette um bis zu 10 Prozent gestiegen sein könnten. Die Knappheit an Kartons führte dazu, dass sie Verpackungskartons verspätet erhielten, bei Abfüllern gebuchte Termine deshalb absagen mussten und sich so die jährliche Markteinführung um drei Monate verzögerte. Für ihn stellt sich die Situation des Scotch Whisky so dar:
„We are in a very strange place just now – demand for single malt Scotch is globally high, we have the product, but the UK infrastructure has been eroded over the last few years and we are struggling to get our product to our customers.“
Die Schlumberger Vertriebsgesellschaft freut sich über jede Menge Auszeichnungen, die Whiskys aus ihrem Sortiment beim Internationale Spirituosen Wettbewerb 2021 gewinnen konnten. Welche Abfüllungen dies sind, und welche Medaille sie erhielten, können Sie in der Pressemitteilung dazu lesen:
Top-Auszeichnungen für die Whiskys aus dem Schlumberger-Sortiment
Sechsmal „Gold“, einmal „Großes Gold“ und „Bourbon des Jahres“: Schlumbergers Erfolgsbilanz beim Whisky-Tasting des ISW
Meckenheim, im August 2021. Die Schlumberger Vertriebsgesellschaft hat ihr Whisky-Sortiment in diesem und im letzten Jahr konsequent erweitert und die bestehenden erfolgreichen Marken um weitere ausgewählte Whiskys ergänzt, um ihren Kunden ein noch vielfältigeres Angebot qualitativ hochwertiger Whiskys präsentieren zu können. Dass sie damit den richtigen Weg eingeschlagen hat, zeigen auch die aktuellen Auszeichnungen beim Whisky-Tasting des ISW. Fünf Destillen (Heaven’s Door, Morrison Scotch Whisky Destillers, Speyside Distillery, Benromach und Kavalan) können sich über insgesamt sieben Goldmedaillen freuen, für Heaven’s Door Bourbon gab es sogar „Großes Gold“ und die besondere Ehrung als „Bourbon des Jahres“. „Wir sind sehr stolz auf die Medaillen und freuen uns, dass die großartige Arbeit unserer Partner-Destillen auch von der Fachjury des ISW honoriert wurde“, so Rudolf Knickenberg, CEO und Geschäftsführer der Schlumberger Vertriebsgesellschaft mbH & Co KG.
Das sind die ausgezeichneten Whiskys:
Heaven’s Door Bourbon, 42 % vol – Großes Gold und Bourbon des Jahres
Die handgefertigten amerikanischen Whiskys wurden in Zusammenarbeit mit Bob Dylan entwickelt. Als perfekte Verbindung von Kunst und Handwerk präsentiert jede Flasche Dylans unverwechselbare, geschweißte Eisentore, die er in seinem Metallbearbeitungsstudio, dem „Black Buffalo Ironworks“, hergestellt hat. Für den Heaven’s Door Tennessee Straight Bourbon mit seiner einzigartigen High-Rye-Mash-Bill werden neben Mais auch 30% kleinere Getreidesorten (Roggen und Gerste) verwendet. Das sorgt für einen vollendeten Charakter, den er durch seine mehr als 6-jährige Reife in neuen amerikanischen Eichenfässern entwickelt hat. Das Ergebnis ist ein geschmeidiger Bourbon mit anhaltenden Noten von Vanille und gebackenem Brot getragen von Noten von geröstetem Eichenholz. Heaven’s Door Tennessee Straight Bourban verkörpert die wahre Kunst des Blendings.
Old Perth Original, 46 % vol – Gold
Das Familienunternehmen Morrison Scotch Whisky Distillers liegt im Herzen der schottischen Region Perthshire und gehört zu den führenden unabhängigen Abfüllern. Ursprünglich wurde dieser Scotch Whisky als Blended Scotch Whisky von der Firma Peter Thomson in Perth auf den Markt gebracht. Er galt als einer der besten Blends Schottlands mit sehr hohem Malt-Anteil. Heute liegen die Markenrechte bei Morrison Scotch Whisky Distillers. Seit Januar 2021 präsentiert sich die Marke in neuem Gewand, und alle Old Perth Whiskys sind nun unfiltriert, ungefärbt und werden auf behutsamste Art und Weise mit viel Feingefühl ausschließlich mit Sherry-Fass gelagerten Malt Whiskys aus der Region Speyside Glenlivet geblended. In der Nase zeigen sich würziger Sherry, kräftige Schokolade, Brombeeren und frische Kirschen, dazu Toffee und Fudge. Am Gaumen ist er wundervoll schmeichelnd mit ganz viel fruchtiger Süße, Schokolade und Rosinen, einer Prise Pfeffer und einem Hauch von Eiche. Das Finish ist lang, voller Süße, Sherrywürze und etwas Ingwer, mit wenig Holz.
Old Perth Cask Strength, 58,6 % vol – Gold
Auch Old Perth Cask Strength lagert ausschließlich im Sherry-Fass und ist unfiltriert und ungefärbt. Er wird mit kräftigen 58,6 % vol abgefüllt – so können sich seine einzigartigen Aromen in voller Kraft entfalten. In der Nase besticht Old Perth Cask Strength mit einer kräftigen Sherry-Süße, dunklen Früchten und deutlicher Würzigkeit. Am Gaumen dominieren Schokolade (60%), Toffee und Trockenfrüchte, ergänzt um einen Hauch von Pfeffer, Ingwer, Nelken und Zimt. Außerdem zeigt sich deutlich ein Geschmack von würziger Eiche, der sehr schön mit den anderen Aromen harmoniert. Endloses Finish mit Obst, Nelken und Sherry-Süße.
Mac-Talla Terra, 46 % vol – Gold
Mac-Talla Terra kommt ebenfalls von den Morrison Scotch Whisky Distillers. Als eine der ältesten Whisky-Familien Schottlands sind die Morrisons seit fünf Generationen der berühmten „Whisky-Insel“ Islay verbunden. Der Name Mac-Talla, das gälische Wort für „Echo“, spiegelt genau diese Verbindung der Familie Morrison mit Islay wider. Mac-Talla Terra reifte in ex-Bourbon-Casks und ist geprägt vom Torfrauch, der seine Eigenschaften aus dem Boden Islays ableitet. In der Nase zeigen sich bei diesem Whisky viel Torf, frisch abgebranntes Lagerfeuer, dazu leichte Zitrusnoten, die Süße von Quitten und ein bisschen Pfeffer. Am Gaumen dominieren ebenfalls Rauch und Torf, dann eine schöne malzige Süße und etwas frische Eichennoten. Der Alkohol ist kaum spürbar, das Finish ist mittellang, geprägt von Torf, Malzbonbon und Eiche.
Spey Tenné, 46 % vol – Gold
Die Speyside Destillerie liegt näher an der Quelle des River Spey als jede andere Destillerie in Schottland, was ihr Zugang zum besten und reinsten Wasser der Region gibt. Spey Tenné reift zu Beginn in Bourbon-Barrels und bekommt zum Abschluss ein sechsmonatiges Finish in frisch entleerten Tawny-Port-Fässern. Diese Double-Wood-Reife verleiht ihm einen strahlenden Rosé-Farbton und eine süße Portwein-Wärme, die sich deutlich in der Nase zeigt. Am Gaumen ist er süß, er schmeckt nach warmem Honig, weiche Fruchtnoten führen zu einem cremigen Finish mit einem ausbalancierten Schokolade-Vanille-Nachgeschmack.
Benromach Contrasts Organic, 46 % vol – Gold
Wie alle Single Malts von Benromach erfüllt auch der Benromach Contrasts Organic das Qualitätsversprechen der Destillerie – die Verwendung von lediglich vier Zutaten: feinste schottische Gerste, reinstes Quellwasser aus den Romach Hills, Hefe und die Expertise der Brennmeister. Diese hohe Handwerkskunst beschreibt Benromach auch mit seinem Slogan: Made by hand for genuine character. Beim Benromach Contrasts Organic entsteht so eine perfekte Symbiose aus Naturbelassenheit und intensivem Geschmack. Er ist der weltweit erste zertifizierte biologische Single Malt Whisky seit 2006. Der von der UK Soil Association in jedem Produktionsschritt zertifizierte Benromach ORGANIC reift in Bio-Virgin-American-Oak-Fässern und vermittelt süße, malzige Noten mit cremigen Aromen von Pfeffer, Bananen, Kaffee und Kakao. Er ist der einzige ungetorfte Benromach in der Standard-Range – aus dem einfachen Grund, dass es keinen bio-zertifizierten Torf gibt.
Kavalan Sherry Oak, 54 % vol – Gold
Die taiwanesische und vielfach ausgezeichnete Kavalan-Destillerie in der Region Yilan produziert als erste staatlich unabhängige Brennerei hochwertige Single Malts, die Kenner in der ganzen Welt begeistern. Kavalan Sherry Oak reift in ausgewählten First-Fill-Oloroso-Sherry-Fässern und wird aus Batches verschiedener vier- bis sechsjähriger Fässer abgefüllt. Er ist weder kältefiltriert noch gefärbt. Optisch besticht er durch sein intensives dunkles Rotgold. In der Nase zeigt er sich rein und komplex mit deutlichen Sherrynoten, Aromen von Trockenfrüchten, Nüssen und Gewürzen sowie einem Hauch von Vanille. Am Gaumen ist er reichhaltig und geschmeidig mit angenehmen Fruchtnoten, Gewürzen und Aromen von Kaffee.
Irish Distillers haben heute ihre Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahr 2020/2021 (bis 30. Juni 2021) bekannt gegeben. Was sich beim Halbjahr-Zwischenstand im Februar andeutete, können die Irish Distillers auch nach 12 Monaten bestätigen. Trotz eines herausfordernden Umfelds, wie sie es formulieren, erlebte das Unternehmen ein deutliches Wachstum. Und dieses wird in erster Linie getragen von den starken Verkäufen ihrer Marke Jameson.
Jameson verkaufte weltweit 8,6 Millionen Cases, was ein Volumenwachstum von +14% im vergangenen Geschäftsjahr bedeutet. In Schlüsselmärkten, darunter USA (+19%), Russland (+19%), Großbritannien (+10%), Deutschland (+30%), Australien (+15%), Irland (+6%) Ukraine ( +43 %) und Polen (+48 %) konnte die Marke starke Verkaufszahlen erzielen. Auch in sogenannten Schwellenländern verzeichnet Jameson ein teilweise sehr deutliches Umsatzplus: Nigeria (+216%), Indien (+85%), Brasilien (+67%), China (+45%) Japan (+13%), ebenso in den Märkten Polen (+48%), Ukraine (+43 %) und Russland (+19 %).
Das sogenannte Prestige-Portfolio von Irish Distillers verzeichnete ein Volumenwachstum von +33 %, wobei alle Marken ein zwei- oder dreistelliges Wachstum verzeichneten, angeführt von Redbreast (+31 %) und dem Spot-Sortiment (+38 %), Midleton Very Rare (+19 %) und Method and Madness (126%).
Die vollständige und ausführliche Darstellung des Ergebnisses des Geschäftsjahrs zum 30. Juni 2021 finden Sie auf der Website der Irish Distillers.
Die Scotch Whisky Association als Vertretung und Lobby-Gruppe der schottischen Whisky-Hersteller ist weltweit im Einsatz. Und deshalb können wir auch regelmäßig über gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der SWA und Brennereien auf der ganzen Welt berichten. Über den Newsletter-Service PR Newswire for Journalists erhielten wir eine Pressemitteilung der kanadischen Macaloney’s Caledonian Brewery & Distillery zu ihrer aktuellen Auseinandersetzung mit der SWA. Wie so oft geht es um angebliche „reale oder fiktive Namen und/oder Bilder, die an Schottland erinnern“. Alles weitere hierzu, und wie Sie der Macaloney’s Caledonian Brewery & Distillery möglicherweise helfen können, finden Sie in der folgenden deutschsprachigen Pressemitteilung:
Kanadischer Brenner kämpft mit Scotch Whisky Association
VICTORIA, British Columbia, 31. August 2021 /PRNewswire/ — Aktualisierte Situation
Im April 2021 verklagte die Scotch Whisky Association (SWA) die preisgekrönte Destillerie Macaloney’s Caledonian auf Vancouver Island. Es gab einen öffentlichen Aufschrei und eine enorme Unterstützung durch die Medien in aller Welt, und die Menschen haben sich zu Wort gemeldet und Macaloney gegenüber dem SWA verteidigt.
Als Antwort auf die vielen Briefe zur Unterstützung von Macaloney, die die SWA erhielt, schrieb die SWA zurück und erklärte sich für Verhandlungen offen. Die Anwälte der SWA haben jedoch keine Kompromissvorschläge gemacht. Dies widerspricht direkt den Behauptungen der SWA.
Die SWA-Anwälte fordern eine vertrauliche und unverbindliche Mediation durch eine dritte Partei. Aufgrund des vertraulichen Charakters dieser erzwungenen Mediation hat die Öffentlichkeit keine Möglichkeit herauszufinden, ob die SWA dieses Verfahren in gutem Glauben eingeleitet hat oder ob es eine Taktik ist, um Macaloneys Prozesskosten in die Höhe zu treiben. Angesichts der widersprüchlichen Erklärungen und Handlungen der SWA bis zu diesem Zeitpunkt ist Macaloney’s misstrauisch gegenüber den Absichten der SWA.
Hintergrund – SWAs Geschichte der Strafklagen
Die Scotch Whisky Association ist seit jeher gegen kleine handwerkliche Brennereien vorgegangen, die ihr familiäres oder lokales schottisches Diaspora-Erbe zelebrieren wollen, darunter die Glenora Distillery in Nova Scotia (siehe unten), und gegen andere in der ganzen Welt mit der Drohung, sie in langwierige, kostspielige Gerichtsverfahren zu verwickeln.
In der Vergangenheit gab es die folgenden internationalen Rechtsstreitigkeiten:
In den USA gehören dazu Glen Fargo Whiskey ND, Virginia Distillery VA und Glen MacDonald Distillery WA.
In Deutschland gehörte dazu auch Glen Buchenbach, wobei der Richter anscheinend übersehen hat, dass Glen ursprünglich ein irisches Wort ist, das von den Schotten und Kanadiern übernommen wurde und nicht nur in Schottland vorkommt. So gibt es zum Beispiel Glendalough Whiskey in Irland und Glen Breton in Kanada.
Auch die Brasserie de Bercloux wurde von den SWA-Anwälten wegen ihrer französisch-schottischen Entente cordiale bedroht!
Die SWA verklagt Macaloney’s wegen angeblich „realer oder fiktiver Namen und/oder Bilder, die an Schottland erinnern“, darunter der Familienname des Eigentümers „Macaloney“, der Begriff „Island“, die gälischen Wörter „Inver“ und „Glen“ (die in Irland, Schottland und Kanada weit verbreitet sind) und „Caledonian“ (der ursprüngliche Name der Provinz British Columbia). Das gälische Wort ‚Glen‘ wurde zuvor vor kanadischen Gerichten nach einem neunjährigen Rechtsstreit, den die SWA gegen die Glenora Distillery, Nova Scotia, verlor, geregelt. Der schottische Whiskykritiker Ralfy meinte kürzlich, dass die Kanadier genauso das Recht haben, ihr schottisches Erbe zu feiern, und dass die SWA und ihre Vorstandsmitglieder kein exklusives Recht haben, sich die schottische Kultur für die Zwecke der schottischen Industrie „anzueignen“. Er sagte auch, dass die Aktionen der SWA, die durch die Gewinne aus schottischem Whisky finanziert werden, nach hinten losgehen und zu einem Boykott von schottischem Whisky führen könnten.
Bei den World Whiskies Awards (WWA) haben Macaloney’s Whiskys die Goldmedaille „Canadian Best Single Malt“ (Glenloy), „Canadian Best Single Malt Single Cask“ (Invermallie) und „World’s Best New Make“ (Peated Expression) gewonnen. Erst nachdem Macaloney’s Whiskys anfingen, Preise und internationale Anerkennung zu gewinnen, reichte die SWA ihre Klage gegen Macaloney ein.
Große multinationale Spirituosenunternehmen bestimmen das Handeln der SWA, verwenden aber weiterhin Namen, die an Schottland erinnern Der SWA-Verwaltungsrat setzt sich aus Vertretern von 16 schottischen Unternehmen zusammen, von denen 15 multinationale große Spirituosenunternehmen sind und eines im Miteigentum eines multinationalen Lebensmittelkonglomerats steht. Sie umfassen DIAGEO (drei SWA-Ratssitze), Pernod-Ricard (zwei Sitze), Edrington (zwei Sitze) und William Grants (zwei Sitze). Im SWA-Rat sind keine handwerklichen Destillateure vertreten. Ironischerweise gehören DIAGEO die in Indien hergestellten Whiskys McDowell’s (gegründet von dem Schotten Angus McDowell) und Bagpiper sowie Pernod-Ricard der in Irland hergestellte Whisky Jameson (gegründet von der schottischen Familie Jameson). Die Whiskys von Macaloney sind alle als „Product of Canada“ gekennzeichnet und tragen die kanadische Adresse von Macaloney auf jeder Flasche.
Die öffentliche Meinung zählt – wie die Öffentlichkeit helfen kann
Das Team von Macaloney’s Caledonian ist davon überzeugt, dass anhaltender öffentlicher Druck auf die SWA ein wirksames Mittel sein kann, um die SWA von seinen Strafklagen gegen handwerkliche Brennereien wie Macaloney’s abzuhalten. Um ein Unterstützungsschreiben zu verfassen, wird die Öffentlichkeit gebeten, eine E-Mail an Graeme Macaloney unter Graeme@MacaloneyDistillers.com mit dem Betreff „SWA assistance“ zu schicken, und er wird die Kontakte zum SWA und seinem Rat vermitteln.
Zwei Indie-Bottlings aus der königlichen Desillerie Brackla stehen heute auf dem Verkostungsplan von Serge Valentin. Doch der schmückende Titel ‚Royal‘ führt nicht automatisch zu überbordender Freude. Beide sind gute Whiskys, und der eine sei etwas besser, meint Serge. Ihre Benotungen auf Whiskyfun, die Sie hier in der Übersicht finden, entsprechen dann auch dieser Beschreibung:
Abfüllung
Punkte
Royal Brackla 10 yo 2007/2017 (59.4%, Distiller’s Art for S.Y.C. Vino & Cigar Company, refill hogshead, 313 bottles)
80
Royal Brackla 12 yo 2006/2018 (48.8%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, 352 bottles)
Im Süden Irlands, an den rauen Klippe des Atlantiks, befindet sich die Clonakilty Distillery in dem gleichnamigen Städtchen. Im März 2019 öffnete die Destillerie offiziell. Die Familie Scully bestellt seit der 8. Generationen Gerstenfelder am Fuße des Galley Head Leuchtturms. Das mediterrane Klima an der Atlantikküste verleiht dem Korn ein besonderes Aroma. Entlang des Wild Altantic Ways zum Leuchtturm kommt man immer wieder an Gerstenfeldern der Familie vorbei.
Ein ganz besonderes Feld liegt unterhalb des Gally Head, direkt auf einer Klippe. Dieses Gerstenfeld befindet sich seit über 300 Jahren im Besitz der Familie Scully. Auch das Lagerhaus der Clonakilty Distillery befindet sich an einem außergewöhnlichen Ort. Es wurde direkt an der Küste auf einer Klippe erbaut. Das Lagerhaus ist so konzipiert, dass viel Luftaustausch stattfindet und sich die Meeresluft verteilen kann. So erhält der Whiskey ein außergewöhnliches Aroma.
Vor zwei Jahren auf einem Bierfestival kam Mareike Spitzer mit Michael Graves von Crossroads Ales & Lagers aus Peiting ins Gespräch. Er hatte ein Stoutbier im Angebot, welches vorher in einem deutschen Whiskyfass lagerte. Eine tolle Kombination. Gleich kamen ihr die Bierkollaboration von Clonakilty mit Brauereien vor allem in Amerika in den Kopf. Während eines Stoutbieres wurden Ideen ausgetauscht und schnell war klar: Wir senden zwei Stout Fässer nach Irland.
Kaum kamen die Fässer bei Clonakilty an, wurde Single Malt Whiskey in die Fässer gefüllt, der vorab in Bourbonfässern reifte. Für ganze 18 Monate erhielt der Whiskey dann sein Finish im Crossroads Imperial Stout Cask. Herausgekommen ist ein toller Single Malt, der sehr harmonisch die Noten des Bourbon- und Bierfasses verbindet. Um keine Aromen zu verlieren, ist die Abfüllung in Fassstärke abgefüllt.
Die Abfüllung ist auf 714 Flaschen limitiert. Außerdem ist sie Teil des Irish Whiskey Wochenendes am 09. + 10.10.2021. Es ist die Sonderabfüllung des Clonakilty Tatingsets.