Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 15)

Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

hier geht es zur Folge 14

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 15)

Wieder bewegten wir uns von einem Gebäude ins nächste und Aileen erklärte mit lauter, gegen den Maschinenlärm ankämpfenden Stimme den weiteren Produktionsablauf: „Also, die Gerste wurde gemälzt und es entstand Grünmalz, was dann gedarrt wurde und jetzt Malz oder gemälzte Gerste heißt. Das Malz wird als nächstes gemahlen, dafür gehen wir jetzt in einen neuen Raum, wo ein Oldtimer von Schrotmühle steht. Wohlgemerkt, Springbank bezieht auch gemälzte Gerste von den modernen Großmälzereien Port Ellen und Roseisle. Wenn es mal eng werden sollte, auch von Crisp Malting, Buckie Maltings und Glen Ord Maltings. In diesen Mälzereien wird die Gerste in riesigen Trommeln getrocknet und dann vollmechanisiert geschrotet und zwar entsprechend dem Mahlgrad, den jede Brennerei bevorzugt. Das ist wichtig für einen guten Brand, denn das Schrot darf nicht zu grob sein, sonst löst sich nicht der gesamte Zucker heraus. Ist es zu fein, verklebt es und der Zucker kann ebenfalls nicht zu 100% in heißem Wasser gelöst werden.“

Zügig ging unsere Tour weiter über den verregneten Hof, vorbei an triefend naßen Backsteinfassaden, dann durch ein offenes Tor und wieder eine steile Gitterrosttreppe empor. Beim steilen Treppensteigen mussten die älteren Gruppenmitglieder echt kämpfen, denn die verzinkte Stahlkonstruktion ruhte in einer Höhe von sieben Metern im hohen Raum und umschloss sechs gewaltige Holzbottiche. Die dschungelwarme Luft hätte man schneiden können, die hohe Feuchtigkeit machte uns alle regelrecht schlapp. Das alte englische Paar zückte bereits die Taschentücher und wischte sich über die Stirn, selbst die Jüngeren begannen zu schwitzen. Als wir uns um eine Luke im gewaltigen Deckel des vordersten, enorm großen Holzbottichs scharten, hörten wir Aileen sagen: „Hier wird der zuckerhaltigen Flüssigkeit, welche wir wort und nicht beer nennen, Hefe zugesetzt. Während die Würze fünf Tage und Nächte hier drin im Bottich gärt, verwandeln die zugesetzten Hefebakterien den Malzzucker in Alkohol. Aber, und das darf nicht vergessen werden, nicht nur in Alkohol, sondern auch in das Gas Kohlendioxid, was gefährlich geruchlos ist. Sobald die Gärung abgeschlossen ist, hat sich der wort in den dünnflüssigen wash verwandelt und weist einen Alkoholgehalt von 6 bis 9 % auf. Dieser wash kann jetzt der ersten Brennung zugeführt werden, der in der wash still stattfindet. Zur Gärung muss ich noch ergänzen, bei uns ist sie sehr langandauernd, wie ich schon sagte, bis zu 120 Stunden braucht es, bis aus dem sämigen wort der dünnflüssige wash entstand ist. Die lange Gärdauer ist wichtig für dichte Aromen und überhaupt die Qualität des Destillats.“ 

Spirit Receiver von Springbank. Bild: Uli Franz

Während unser Guide die Funktion des wash back erläuterte, stapfte in Gummistiefeln eine schwarzgekleidete Arbeiterin mit einer vollen Plastikflasche die Eisentreppe empor, öffnet die Luke des zweiten Gärbottichs und spritzte in hohem Bogen eine tüchtige Ladung einer milchigen Flüssigkeit in die wabernden und Blasen werfende Flüssigkeit. Schnell war sie gekommen und schnell war sie wieder weg, als wollte sie ihr Tun vor uns Fremden verbergen. Ihr Tun hatte meine Neugierde geweckt und ich wollte wissen, wofür das gut sei. Guide Aileen schmunzelte und auf ihren rosigen Wangen zeigten sich Grübchen. Schon musste sie lachen über meine neugierige Frage.

„Einige Spritzer Flüssigseife!“, sagte sie. „Zwar ist diese Zutat nicht gerade nahrhaft, aber auch nicht schädlich! Der milchige Saft ist aus Natriumsalzen, die verhindern, dass der wash nicht zu heftig aufkocht und über den Bottichrand und durch die Luken herausquillt.“ Aber nun weiter im Text: „Die Bottiche sind aus Lärchenholz, dem Pilze nichts anhaben können. Allerdings sind sie nur mit größtem Aufwand zu reinigen. Ist der wash abgelassen, müssen Arbeiter über Leitern von oben gut fünf Meter in den Bottich hinabsteigen und mit einem Hochdruckschlauch und Reinigungsmitteln das Innere säubern, bevor der Bottich wieder befüllt werden kann. Um diesen Aufwand zu reduzieren, setzen sich in der Branche immer mehr Edelstahltanks durch.“ Sie nickte uns auffordernd zu und zeigte auf die Eisenrosttreppe. „Bitte folgen Sie mir jetzt in die nächste Halle. Achtung beim Runtergehen, die Stufen sind schmierig und extrem rutschig.“ 

Rasch notierte ich ihre letzten Sätze über die Abschaffung der hölzernen Gärbottiche, klappte mein Notizbuch zu und folgte der Gruppe die Treppe hinab. Mir stockte der Atem, als wir in eine verräucherte, von dröhnendem Lärm erfüllte Halle traten, wo drei gewaltige Skulpturen das Zentrum beherrschten. Als wir den freien Platz vor ihnen passierten, fuhr ein Gabelstabler mit summendem Motor von hinten an uns vorbei, Stimmen riefen laute Kommandos und die Düsen der Befeuerung im Boden unter den hohen Skulpturen verursachten einen Lärm wie hundert zischende Druckkochtöpfe. Wüsste man nicht, dass hier Whisky entsteht, man könnte das ganze Werken und Schaffen auch für die Herstellung von Flüssigseife oder Waschmittel in einer chemischen Fabrik halten. Der Lärm war ohrenbetäubend und stand im krassen Gegensatz zur optischen Anmut der drei Skulpturen von Brennblasen.

Hätte die Haut dieser gewaltigen Brennblasen nicht rötlich-metallisch geschimmert, man hätte sie von ihrer Form her für Riesenbirnen halten können, deren fleischig verdickte Bäuche satt auf dem Boden ruhten, während sich ihre Stängel schlanker werdend nach oben reckten – vier, fünf Meter hoch, bis sie ganz oben abknickten und sich zu Rohren verengten, die sich schließlich vor lauter Kraftlosigkeit an der rückwärtigen Wand abzustützen schienen. Diese Metallskulpturen waren aus Kupfer getrieben und werden still genannt. In ihrer monumentalen Standfestigkeit glühen sie rötlich, auch noch nach vielen Jahren, denn ihre Kupferhaut ist lackiert, damit das weiche Metall nicht oxidieren und schwarz werden und womöglich gar Grünspan ansetzen kann.

Viele Zeilen wurden schon über ihre anmutige Schönheit verfasst. Zurecht, denn ihr ausladender barocker Bauch und ihre filigran endende Spitze üben einen ästhetischen Reiz auf jeden Betrachter aus. Besucher, die fernöstliche Länder bereisten, vergleichen die Brennblase einer schottischen Destillerie mit einer buddhistischen Stupa und wirklich, diesen Vergleich kann man nicht von der Hand weisen. Bei allen Lobgesängen auf die Erhabenheit ihrer Form ist die Gestalt genau genommen aus der Banalität ihres Nutzens entstanden, nämlich aus dem Gesetz der Verdampfungslehre.

Eingeschüchtert durch den Umtrieb im still house, der Brennhalle, sammelten wir uns abseits einer Gruppe schwarzgekleideter Arbeiter, acht an der Zahl, und reckten die Hälse, als Aileen nach oben auf das schlanke Kupferrohr über der Brennblase zeigte und laut „lyne arm“ in die Lärmkulisse rief. Lyne arm oder Schwanenhals sind die beiden gängigen Begriff für das Kupferrohr, in dem sich der verdampfende Alkohol abkühlt und zum Kondensator draußen auf dem Hof gelangt. Obstbrenner, die zum Brennen statt einer Blase eine Säule verwenden, sprechen in diesem Fall vom Geistrohr. Mir persönlich gefällt die Bezeichnung Giraffenhals viel besser als Schwanenhals, denn oft erhebt sich über dem ausladenden Kupferbauch ein schlankes und mehrere Meter kerzengerade nach oben ragendes Rohr, das sich erst in der Höhe krümmt. Deshalb finde ich den Vergleich mit einem stabilen Giraffenhals stimmiger als mit einem scheinbar knochenlosen Schwanenhals.

„Schauen Sie mal genau auf den lyne arm“, rief Aileen und zeigte in Richtung Decke, „die Länge und die Krümmung beeinflussen die Seele des Destillats. Ein kurzes Rohr mit einer starke Krümmung nach unten bringt einen wilden Brand hervor, denn je geringer der Rückfluss aufgrund der Rohrkrümmung in die Rohbrandblase ist, desto qualitativer, aber auch leichter der Rohbrand. Je stärker hingegen der Rückfluss in die Feinbrandblase ist, desto hochprozentiger und besser die Qualität des zweiten, reinen Brands.“

Ein junger Engländer mit rotem Basecap und tätowierten Armen, die aus einem Karo Blouson hervorschauten, wollte wissen: „Wofür sind die verglasten Luken in der Blase, bei der hier ist sogar eine Plombe dran?“

„Also die Plombe ist vom Zoll, weil jede Brennerei staatlich überwacht wird. Sie sehen die große Kladde dort auf dem Tisch, darin muss jeder frische Brand protokolliert werden. Jeder destillierte Liter wird entsprechend seines Alkoholgehalts besteuert und mit der Plombe wird kontrolliert, dass kein unversteuerter Tropfen heimlich abgezweigt wird. Soweit zu Ihrer Frage“, meinte Aileen und schaute uns der Reihe nach an, nicht examinierend, sondern freundschaftlich überlegt. Als alle stumm nickten, fuhr sie fort: „Nun noch einige Worte zur Destillation. Wir stehen hier vor der Brennblase für den Rohbrand, sie heißt wash still. Das Erhitzen des flüssigen, aber immer noch sämigen wash erfolgt heutzutage indirekt durch extrem heißen Wasserdampf, der durch spiralförmige Röhren im Blaseninneren geleitet wird. Früher geschah dies durch die Befeuerung mit Kohle oder Gas von außen am Boden der Blase und ganz früher durch ein Torffeuer, was in einem Ofen unter der Blase beheizt wurde. Bei der Außenbefeuerung musste die Bodenschale der Blase mindestens 16 Millimeter dick sein und selbst bei dieser Stärke war ihre Haltbarkeit auf fünfzehn Jahre begrenzt. Heute ist das Kupfer nur noch halb so dick und überdauert fünfundzwanzig Jahre bis der Kessel der Brennblase erneuert werden muss. Ich gebe zu, das klingt alles ziemlich kompliziert, vielleicht sollte ich eine Pause einlegen.“ Aileen schaute jeden der Gruppe fragend an. Als sie nur Kopfschütteln erntete, spornte das ihren Elan an und eifrig erklärte sie interessante Einzelheiten. „Okay, also weiter. Ab einer Temperatur von 78°C beginnt sich der Alkohol zu verflüchtigen, noch lange bevor das Wasser seinen Siedepunkt erreicht hat. Die Alkoholdämpfe gelangen über den lyne arm in den Kühler am Ende des Rohrs, wo sich der aufgestiegene Alkoholdampf wieder verflüssigt. Am Ende dieses Durchgangs haben wir einen geklärten Rohbrand mit einem Alkoholgehalt von 20 % vol. Sie erinnern sich noch an den wash in den Bottichen, der zwar dünnflüssig, aber noch immer sämig war. Aus ihm gewinnt man einen Rohbrand, der schon ziemlich klar ist, aber noch nicht glasklar. Demnach muss in der Brennblase etwas zurückgeblieben sein. Die Rückstände nennt man pot ale. Damit diese Masse nicht am Boden anpappt, rotiert im Inneren der Blase ein Kettenlaufwerk, das auch zum Lärm in der Halle beiträgt.“

Wir gingen einige Meter weiter in die Halle hinein und noch im Gehen erklärte Aileen, deren Wissen unerschöpflich schien: „Aus diesem Edelstahltank vor uns werden die 3.500 Liter Rohbrand, für die ganze 17.500 Liter wash notwendig waren, in die zweite Brennblase gepumpt, die spirit still heißt. Hier wird der 20 % vol. Rohbrand zum zweiten Mal destilliert, bis sein Alkoholanteil verdampft ist. Jetzt hat man nach der Abkühlung einen Feinbrand von 82 % vol. Alkohol. Bitte treten Sie näher, ich will Ihnen jetzt John vorstellen. John ist für die Kontrolle von Roh- und Feinbrand zuständig. Hello John! John! Joooohhnnn!“

Aileens energisches Rufen drang nicht bis zu John durch, zu laut ging es inzwischen in der Halle zu. Das Zischen der Gasfeuerung, das Schlagen der Ketten, das Hämmern eines Kompressors und das Fauchen der mechanischen Pumpen hatten noch zugenommen. Unserem Guide blieb nichts anderes übrig, als zu dem schwarz gekleideten Arbeiter hinzugehen, ihn am Ärmel zu zupfen und zu uns herüber zu bugsieren. In respektablem Abstand von den stills standen wir nun im Halbkreis um einen goldglänzenden, verglasten Kasten – den spirit safe.

Der gläserne Kasten mit dem Messingrahmen funktioniert etwa so wie unser Althirn, das unser Handeln lenkt, aber sich dieses nicht ausdenkt. Denken musste der stillman, in diesem Fall: John. Erst wenn John dachte, kam der spirit safe mit seinen Leitungen und Hebeln ins Spiel, die er zu bedienen hatte, um den Brand zu kontrollieren und zu lenken.

Durch die Glasscheiben des Messingkastens konnte man drei flache Glasschalen sehen. In zwei der Schalen stand der kristallklare Alkohol, während er in die dritte aus einem mit Flecken von Grünspan besetzten Rohr floss. Grünspan! Ist doch giftig, dachte ich. Nun ja, Alkohol desinfiziert bekanntlich. Auch wenn der Anblick nicht gerade appetitlich war, so duftete es doch köstlich aus dem aufgeklappten Fenster des Kastens.

Brennmeister John musste ein gemütlicher Schotte sein, auf den der Spruch zutraf, er trägt eine Kugel vor sich her, um immer was zum Spielen dabei zu haben. Er sah uns an, nickte freundlich, aber sagte nichts. Dafür forderte er uns mit einer einladenden Handbewegung auf, den Finger in die Schale mit dem fließenden Alkohol zu dippen. Gern folgte ich seiner Aufforderung, probierte – und musste sogleich husten, denn was so klar und harmlos aus dem Kupferrohr in die flache Glasschale floss, war ein hochprozentiger new make.

„Schmeckt man schon den Whisky?“, wollte der englische Senior wissen, der jetzt ohne seine Frau, dafür naseweis ganz vorne stand, aber dem der Mut fehlte, mit dem Finger den scharfen Brand zu probieren.

„Nein, ziemlich geschmacksneutral. Man könnte ihn für einen Korn oder bestenfalls für einen Wodka halten“, kommentierte der Basecap-Träger mit den tätowierten Armen, der sich kostmutiger gab.

(Zur nächsten Folge)

Whiskyfun: Angus verkostet Clynelish plus Bonus

Bei Whiskyfun scheint es ein ganz einfaches Motto zu geben. Unabhängig, ob, wie die meiste Zeit, Serge Valentin durch die Verkostung führt oder ob, wie meistens samstags, Angus MacRaild das Tasting übernimmt: Es gibt keinen Grund, sich nicht für einen Clynelish zu entscheiden. Und mindestens aus diesem Grund steht heute auf Whiskyfun diese Brennerei im Mittelpunkt.

Hohe Benotungen sind bei Whiskys dieser Brennerei garantiert. Denn einerseits ist es ihre Lieblings-Brennerei, und es gibt recht viele Abfüllung von ihr. Und andererseits wissen Beide sehr genau, bei welche Bottlings sie in ihr Tasting einbauen sollten. Auch dem von Angus versprochenen Bonus bewegen wir uns nicht weit von Clynelish weg. Die Brennerei Brora lag (und liegt immer noch, doch bald wieder aktiv) auf der gegenüber liegenden Straßenseite.

Alle heute verkosteten Clynelish plus Bonus-Brora finden Sie in unserer Übersichtstabelle:

Clynelish 10 yo 2010/2020 (57.4%, Elixir Distillers ‚The Single Malts Of Scotland‘, cask #700051, barrel, 228 bottles)85
Clynelish 10 yo 2010/2020 (57.5%, Elixir Distillers ‚The Single Malts Of Scotland‘, cask #700050, barrel)86
Lynch Isle 20 yo 2000/2020 (53.3%, North Star, sherry butt & Portuguese brandy butt finish, 693 bottles)88
Clynelish 21 yo 1999/2020 (57.6%, Elixir Distillers ’21 years of friendship‘, cask #305054, sherry butt, 380 bottles)91
Clynelish 1972 (57.6%, Cadenhead ‚White label‘, cask #5645, sherry, early 1990s)91
Brora 29 yo 1972/2002 (51.0%, Douglas Laing, Old and Rare ‚Platinum‘, 228 bottles)93
Eine Architektenzeichnung der wiederbelebten Brora-Destillerie

Fremde Federn (140): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 140. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Letzte Chance: Gewinnen Sie jetzt 6x den Starward Left-Field – Whisky aus Australiens Genusshauptstadt!

Es ist die letzte Chance – und sie geht noch bis Sonntag: Bei unserem neuesten Whisky Gewinnspiel entführen wir Sie ans andere Ende der Whiskywelt – nach Australien. Dort, in Melbourne, steht die Starward Distillery – und erfreut Whiskygenießer rund um die Welt mit außergewöhnlichen Abfüllungen. Den Starward Left-Field, den neuesten Whisky von Starward, der bei uns in Deutschland von Kirsch Import vertrieben werden wird, können Sie hier bei uns jetzt vorab schon gewinnen – und zwar gleich sechs Mal! Machen Sie also gleich mit!

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Bevor wir Ihnen die Gewinnfrage stellen, möchten wir Ihnen wie immer noch einmal den Mund mit ausführlichen Informationen zu Ihrem Gewinn wässrig machen:

Starward: Whisky aus Australiens Genuss-Hauptstadt

Zwischen Craft Beer und Weinbars, einer hoch gelobten Croissanterie und duftendem Kaffee liegt Starward. Die appetitanregende Atmosphäre, in die die urbane Whiskybrennerei gebettet ist, ist ganz typisch für ihre Heimatstadt. Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt.

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Australische Premium-Whiskys: am besten zum Essen

Starward lebt und macht Whisky anders. Unkonventionell, casual und kulinarisch ist die Destillerie ganz Kind Melbournes und plädiert für den Genuss von Single Malt und Co. zum BBQ mit Freunden, mit Krimi auf der Couch, zu Pizza oder Bananenbrot. Hauptsache es schmeckt. Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf Whisky. Der entsteht ausschließlich aus Zutaten der Region. Neben Gerste vor allem aus nur leicht ausgekohlten oder gedämpften Rotweinfässern australischer Weingüter. Nur drei bis vier Jahre benötigt Starward Whisky in ihnen für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das Melbourne-Klima. Ständige Wetterwechsel bei durchschnittlich bis zu 22,5°C, die „four seasons in a day“, lassen Destillate elementar reifen – und einen Whisky entstehen, den es so sonst nirgendwo gibt.

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Weich, weinselig, weltoffen: Starward Left-Field

Der ideale Whisky, wenn man Starward fragt? Unkompliziert, vielseitig und vor allem lecker. Kurz: Left-Field. Der Single Malt reift zu 100 Prozent in ehemaligen Rotweinfässern aus französischer Eiche – für ein intensives und würziges Mundgefühl mit zarten Weinaromen. Die Fässer stammen aus den führenden australischen Weinregionen, dem Barossa Valley und dem Yarra Valley. Das Ausbrennen einiger dieser „barrels“ verleiht Left-Field zusätzliche Dimensionen. Geschmacksintensiv, aber weich und zugänglich, schmeckt der australische Single Malt Einsteigern wie Kennern pur ebenso gut wie in Neuinterpretationen klassischer Drinks.

Starward Left-Field ist demnächst im deutschen Fachhandel erhältlich. Gewinnen Sie jetzt exklusiv vorab eine von sechs Flaschen des neuen australischen Single Malts!

Left-Field, Starward Australian Single Malt Whisky (0,7 Liter, 40% vol.):

  • 100% Australien: Gerste aus der Region, Rotweinfässer australischer Weingüter des Barossa und Yarra Valley aus französischer Eiche
  • vollmundige, helle und dunkle Frucht- sowie würzige Eichennoten
  • zugänglich und vielseitig für Kenner- und Kennenlerner
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Und so gewinnen Sie eine der sechs Flaschen Starward Left-Field:

Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie diesen außergewöhnlichen Whisky gerne trinken würden

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Starward“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 14. März 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 15. März 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Starward“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. März 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 15. März 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

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PR: THE CASKHOUND präsentiert seine dritte Abfüllungsreihe EXQUISITE CASKS

Der deutsche, unabhängige Abfüller The Caskhound ergänzt sein Whisky-Portfolio und präsentiert seine dritte Abfüllungsreihe: Exqusite Casks. Die Bottlings dieser Reihe stehen für exklusive Single Cask-Abfüllungen ab 25 Jahren. Alles Weitere zu den Exqusite Casks finden Sie in der folgenden Pressemitteilung, die wir heute erhielten:


THE CASKHOUND präsentiert seine dritte Abfüllungsreihe EXQUISITE CASKS

Aller guten Dinge sind drei: Tilo Schnabel rundet sein bestehendes Whisky-Portfolio nach THE CASKHOUND und ÒIGRIDH ÒRAIL auf spektakuläre Weise ab. Der Unabhängige Abfüller aus Deutschlands Südwesten präsentiert seine neue Abfüllungsreihe für ältere und außergewöhnliche Single Cask Whiskys, die EXQUISITE CASKS.

Nach den authentischen, ehrlich bepreisten Trinkwhiskys im Alter von 4 bis 24 Jahren der beiden bekannten und erfolgreichen THE CASKHOUND-Abfüllungsreihen, steht EXQUISITE nun für exklusive Single Cask-Abfüllungen ab 25 Jahren, die dank ihres Alters und ihrer Reife, der geschmacklichen Tiefe und eines angemessenen, aber nicht überzogenen Preisrahmens den Ansprüchen von Whisky-Neulingen und Kennern besonderer Tropfen gleichermaßen entsprechen werden.

Die EXQUISITE CASKS-Bottlings sind – wie von THE CASKHOUND gewohnt – in natürlicher Fassstärke abgefüllt und weder kühlgefiltert noch gefärbt. Auftritt und Verpackung der Abfüllungen sind hochwertig und der Qualität der Destillate ange-messen: eine 0,7 Liter-Flasche in exklusivem Design mit veredeltem, handnumme-riertem Label und Banderole über der Kapsel, präsentiert in einer edlen, schwarzen Holzbox mit Golddruck und Klappdeckel, inklusive eines beigefügten Einlegers mit Wissenswertem zum Destillat und zur jeweilige Destille sowie natürlich Tasting Notes des Whiskys.

Premium-Whisky zum Genießen, nicht zum in der Vitrine verstauben!

Bei der Auswahl der ersten zwei Kandidaten für die EXQUISITE CASKS beweist der Abfüller aus dem idyllischen Kuchen nahe Göppingen erneut seinen sprichwörtlich guten Riecher: der – bei Veröffentlichung bereits ausverkaufte* – 47-jährige Lowland Single Grain Whisky NORTH OF SCOTLAND sowie der demnächst erscheinende 30-jährige OLD RHOSDHU aus der Loch Lomond Distillery beeindrucken beide durch ihre Reife und Vielschichtigkeit. Diese Tropfen gehören charakterlich zu den „Elder Statesmen“ unter den Whiskys – und zeigen mit Bravour, was das Zusammenspiel von Destillat, Fasseinfluss und Zeit möglich macht. EXQUISITE CASKS: Tropfen für Whiskyfreunde, die es lieben, Nuancen zu entdecken und dem Destillat Zeit zu geben, um das Spektrum der Aromen in ihrer Gänze zu genießen.

Freuen Sie sich also mit uns auf die Veröffentlichung des nächsten Bottlings der EXQUISITE CASKS-Reihe: der 1990er Highland Single Malt von OLD RHOSDHU steht bereits in den Startlöchern. Er ist voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2021 in einer Anzahl von ca. 200 Flaschen im Handel verfügbar. Weitere Bottlings sind darüber hinaus schon in Planung , über die wir Sie gerne beizeiten informieren werden.

Sie erhalten alle Abfüllungen von THE CASKHOUND, EXQUISITE CASKS und ÒIGRIDH ÒRAIL direkt in unserem Shop unter www.THECASKHOUND.DE oder bei unseren ausgewählten Handelspartnern.

THE CASKHOUND | Tilo Schnabel | info@thecaskhound.de | www.thecaskhound.de

* Diese Abfüllung war aufgrund der geringen Flaschenanzahl von lediglich 71 Stück und der großen Menge an Vorbestellungen schon bei Veröffentlichung ausverkauft. Wir bedauern es sehr, dass wir dem Interesse vieler Kunden nicht entsprechen konnten.

PR: Das erste THE SPIRITS ALCHEMIST-Bottling 2021 weckt Frühlingsgefühle!

Neues vom Spririts Alchemist! Wie uns Sebastian Büssing heute in einer Presseaussendung mitteilt, läutet The Spririts Alchemist mit seinen neuen Abfüllungen 2021 den von uns erwarteten Frühling ein. Alles Weitere finden Sie in der Pressemtteilung:


„A welcoming Bouquet of Fruits & Spices“: Das erste THE SPIRITS ALCHEMIST-Bottling 2021 weckt Frühlingsgefühle!

Der unabhängige Abfüller THE SPIRITS ALCHEMIST aus Bochum läutet mit seinen neuen Abfüllungen gekonnt den geschmacklichen Frühling ein. Die drei Single Cask Bottlings – natürlich nicht gefärbt oder kühlfiltriert und in Fassstärke abgefüllt – sind wie üblich streng limitiert. Erhältlich ist das Trio ab dem 15. März 2021.

Sebastian Büssing, der Mann hinter THE SPIRITS ALCHEMIST, bleibt seinem Gespür für außergewöhnliche Whisky- & Spiritkreationen treu. Die Abfüllungen seines ersten Bottlings 2021 bilden zusammen ein wahres Bouquet an Fruchtigkeit und verheissungsvollen Gewürzen – das perfekte Mittel, den „Winter Blues“ zu vertreiben!

THE PANACEUM*

German Single Rye Whisky • Bourbon Cask Matured + Cognac Cask Finish • Single Cask Bottling • 62,2 % ABV 0,5 Liter • 40 Flaschen à 79,00 Euro

Sebastian Büssing: „Rye Whisky und Cognac – was könnte unterschiedlicher sein? Doch ich liebe beide Destillate gleichermaßen, und THE PANACEUM ist das Ergebnis dieser Begeisterung: die würzigen Noten des Rye verbunden mit der kernigen, fruchtigen Komplexität eines Cognac. Es gibt meines Wissens nicht viele Rye Whiskys mit einem 10-monatigen (!) Cognac Finish, schon gar nicht aus Deutschland – allein daher ist THE PANACEUM schon etwas besonderes. Aber Achtung: die natürliche Fasstärke hat ordentlich Wumms, er kann durchaus 3-4 Tropfen Wasser vertragen … .“

Tasting Notes:

Nase: Typische Rye Noten, sehr würzig, getreidig, dunkle Schokolade, dunkle Früchte

Gaumen: Sehr würzig, pfeffrig, dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Röstaromen, Tabak

Abgang: langer Abgang, tolle Einflüsse des Cognac Cask auf den Rye, sehr harmonisch

* ein legendenumranktes Universal-Heilmittel zur Behandlung aller möglichen Krankheiten. Die Suche nach einem derartigen Allheilmittel galt, wie die Suche nach dem „Stein der Weisen“, als eine Aufgabe der Alchemie.

THE AMBASSADOR’S CASK SELECTION

Blended Malt Whisky • Bourbon Cask Matured + Finished in a ‚Negroni’ Seasoned Cask • Single Cask Bottling 44,7 % ABV • 0,2 Liter • 61 Flaschen à 19,90 Euro

Sebastian Büssing: „Ich bewundere die Arbeit des Blendens, und wie so viele Whiskyfans träumte ich davon, mich selbst einmal daran zu versuchen. Für diese erste eigene Kreation suchte ich nun drei Brennereien aus Schottland, Schweden und Deutschland aus, für die mein Herz nicht nur aus beruflichen Gründen höher schlägt. Es war aber eine ziemliche Herausforderung, die Charakteristika verschiedenster Standard-abfüllungen, Single Casks und Fassproben miteinander zu kombinieren, um einen einzigartigen und doch harmonischen Blend zu kreieren, bei dem sich für mich das Beste der drei Brennereien verband. Zusätzlich kommt dann noch ein einzigartiges Finish in einem mit „Negroni“ vorbelegten Fass dazu, bei dem die bitter-fruchtig-würzigen Aromen des legendären Aperitifs den Blended Malt auf außergewöhnliche Weise abrunden.“

Tasting Notes:

Nase: Würzig, fruchtig-süß, Trockenfrüchte, Zitrus, Wald

Gaumen: Schöne Süße & Fruchtigkeit, sehr würzig, mit einem Hauch Negroni-Aromen im Abgang, sehr dezenter Rauch, fast nicht wahrnehmbar, Wald, erdige Noten.

Abgang: Mittellang

LOWLAND ORCHARD – Ein Spaziergang durch die Fruchtgärten der Lowlands

Single Malt Whisky • Bourbon Cask Matured + Finished in a Cask seasoned with Grappa & Fruit Brandy Cuvée Single Cask Bottling • 60,3 % ABV • 0,5 Liter • 85 Flaschen à 79,00 Euro

Sebastian Büssing: „Nachdem ich mir schon länger Gedanken zur Kombination und Wirkung unterschiedlicher Fass-Vorbelegungen gemacht hatte, war der klassische Lowland Malt aus dem Bourbon Cask quasi das fehlenden Puzzlestück für solch ein neues Projekt. Zuerst galt es aber, ein Fass vorzubereiten. Dazu hat das Eichenfass zunächst für ca. 8 Monate einen sehr aromatischen Premium Grappa beheimatet, danach konnte ein delikates Fruchtbrand-Cuvee aus u. a. Mirabelle, Marille, Apfel und Birne seine Magie für weitere 8 Monate entfalten. Erst dann durfte der Secret Lowland Whisky für 11 Monate in das Fass einziehen. Ein Finish der besonderen Art, welches es meines Wissens nach so noch nie gab – und das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen. Der Single Malt bezaubert trotz des hohen Alkoholgehaltes mit sanfter Kraft.“

Tasting Notes:

Nase: Fruchtsalat, Zitrusfrüchte, frisches Holz, Milchschokolade, Vanille

Gaumen: Rosinen, Fruchtsalat, Süße, Holz, weiße Schokolade, Vanille, rosa Pfeffer, Fruchtkuchen mit Sahne, Marmelade

Abgang: Sehr ausgewogen, langer fruchtiger Abgang mit Süße und Vanille

… und wer gerade hellhörig geworden ist: ja, den „flüssigen Fruchtcocktail unter den Bränden“ aka FRUCTUS SUBLIMATUM CUVÉE – Fruit Brandy Cuvée aged in Virgin American Oak Casks mit 38,4 % ABV ist natürlich ebenfalls erhältlich, aktuell in 0,5 Liter-Flaschen zu 29,95 Euro.

Interessierte können die Flaschen direkt via Email bestellen unter: mail@thespiritsalchemist.com

oder via PN bei Facebook. Weitere Infos finden Sie auf www.thespiritalchemist.com.

PR: Das Craft Irish Whiskey Co. enthüllt das limitierte Whisky-Set „Emerald Isle“

Pünktlich zum irischen National-Feiertag St. Patrick’s Day am kommenden Mittwoch veröffentlicht The Craft Irish Whiskey Co. in Zusammenarbeit mit Fabergé die Emerald Isle Collection. Sie besteht aus zwei Flaschen 30 Jahre altem Whiskey, die begleitet werden von zwei exklusiven Kreationen von Fabergé – einem keltischen Ei-Objekt und einer altruistischen Uhr. Die Emerald Isle Collection erscheint in einer Auflage von sieben, und alle weiteren Infromationen finden Sie in der folgenden englischsprachigen Presseaussendung:


The Craft Irish Whiskey Co. Unveils Limited Edition ‘Emerald Isle’ Collectable Whiskey Set in Partnership with Fabergé – Inspired by The Seven Wonders of Ireland

The Oldest Triple-Distilled Irish Whiskey and First Fabergé Celtic Egg & Rough Emerald Surprise

11 February 2021, Dublin – The Craft Irish Whiskey Co. has collaborated with Fabergé, the world’s
most iconic artist-jeweller, to release ‘The Emerald Isle Collection,’ a seven-piece custom-made
whiskey set which celebrates the ‘Seven Wonders of Ireland’. Beautifully presented in a dark walnut
experience box, each set features two bottles of ultra-rare, 30-year-old, triple distilled Irish whiskey,
accompanied by two unique and exclusive creations from Fabergé – the first-of-its-kind Celtic Egg
objet and bespoke Altruist timepiece. Each collection also includes a humidor with two ultra-rare
Cohiba Siglo VI Grand Reserva cigars, a gold-plated cigar cutter, gold plated water pipette, pure
obsidian whiskey stones, a hip flask with a sample of the Emerald Isle whiskey, which is the rarest Irish
whiskey in existence, and a carafe filled with Irish spring water from the same region where the
whiskey was made.

The official unveiling of ‘The Emerald Isle Collection’ took place on 2 February 2021 in Houston, Texas,
and following the launch all seven bespoke experience boxes will be sold at private auctions and
events throughout the year. Significantly for the sale of the first experience box, The Craft Irish
Whiskey Co. has pledged 100 per cent of the proceeds to charity, with 50 per cent of proceeds
benefitting the Correa Family Foundation supporting children affected by serious illness, and the
remaining 50 per cent donated to the buyer’s charity of choice.

‘The Emerald Isle Collection’ is The Craft Irish Whiskey Co.’s second release, and now takes the crown
as the oldest triple distilled Irish whiskey in the world, following the launch in November 2020 of a
limited 333 bottles of The Devil’s Keep – a 29-year-old, triple distilled, single malt whiskey. The 30-
year-old Emerald Isle’s single malt Irish whiskey has been aged in 200-litre ‘first fill’ American oak
casks, which previously stored bourbon, and then finished in a rare single 40-litre Pedro Ximénez
sherry barrel. This maturation process has imparted profiles that range from chocolate fudge and
maple syrup on the nose, to sweet leather and silky-smooth, ripe banana on the palate which flows
into a long finish with hints of creamy meringue and rich vanilla cigar smoke.

‘The Emerald Isle Collection’ fuses Faberge’s unique heritage with rich Irish tradition and mythology,
as well as the distinctive flavours of an ultra-rare whiskey, in highly collectable and unique specialedition, legacy bottles. It is little known that Ireland invented whiskey in the 14th century and
dominated the sector for centuries until an unfortunate fall due to both world wars, embargoes and
their fight for independence; with the launch of The Craft Irish Whiskey Co.’s collection, Irish whiskey
is being restored to its former glory as the world’s most iconic whiskey.

his bespoke whiskey collection takes inspiration from seven historical and important places in Ireland
and sees Fabergé honour Irish heritage in the form of its first ever Celtic Egg bespoke objet. The
Fabergé design team, along with Jay Bradley and Tiago Russo, Design Director at The Craft Irish
Whiskey Co., worked together to pay homage to seven beautiful and iconic Irish locations that hold a
certain mysticism or mythological interest – representing the ‘Seven Wonders of Ireland’, and lucky
number seven.

Each bespoke set is presented in an experience box which has been inspired by the shape of an
emerald, representing the natural beauty of Ireland, and features an illustration of one of the
‘wonders’ of Ireland and its geographical coordinates, with a frontal egg-shaped aperture and a frame
of coloured gemstones. Inside each box is the pièce de resistance, the hand-crafted whiskey bottle
containing the ‘liquid gold,’ a collector’s item in its own right. Each of the seven bottles has been
inspired by key Fabergé design elements, set with responsibly sourced emeralds from Gemfields’
Kagem mine in Zambia on the neck and lowermost part of the bottle.

Each bottle of whiskey is accompanied by a bespoke Fabergé Celtic Egg, handcrafted by fourth
generation Fabergé enamel Workmaster Dr. Marcus Mohr. Each egg is handcrafted from 18k yellow
gold and features Fabergé’s legendary guilloché enamel in a pastel green; the green, white and gold
colours of the egg symbolising the Irish flag. Guilloché enamelling is a time-honoured technique which
combines the art of engraving using an engine-turning machine combined with hot enamel which is
hand-painted onto a surface in a series of layers to produce a shimmering liquid silk effect. This rare
artform is a signature of Fabergé’s, practised by only a select few expert craftspeople around the
world.

The seven unique eggs are set with a pavé diamond Celtic knot, a renowned symbol of Irish heritage
which has no start or finish, representing eternity, love and friendship, and frames a coloured
gemstone at its centre. Each of the seven Fabergé eggs features a different gemstone on its exterior:
Gemfields Zambian emerald, Gemfields Mozambican ruby, blue sapphire, amethyst, rhodolite,
spessartite or tourmaline, representing each of the seven locations, from The Blarney Stone to the
Giant’s Causeway, and its rich Irish mythology. A matching cabochon coloured gemstone is also set on
top of the egg, which itself is mounted on a beautiful hand-carved and polished rock crystal plinth with
gold base.

In true Fabergé spirit, a surprise awaits inside in the form of a rough, uncut Zambian emerald
responsibly sourced from Gemfields, presented on a gold guilloché base with intricate claw setting.
This is the first time in Fabergé’s history that the Maison has featured a surprise of this kind. It invites
collectors to further customise the creation by commissioning Fabergé to convert the beautiful rough
emerald as part of a bespoke set or piece of jewellery.

Emeralds are 20 times more rare than colourless diamonds, and aptly are believed to symbolise hope,
growth and fresh starts – which befits the current challenging times.
In addition to the whiskey and unique Celtic Egg, each edition of ‚The Emerald Isle’ features another
ultimate collectors’ item, a bespoke one-of-a-kind Fabergé Altruist 18k rose gold timepiece with a selfwinding movement from Vaucher Manufacture. Each piece has a unique dial, inspired by the
landscape of one of the ‘Seven Wonders of Ireland’. Hand crafted by Fabergé’s Workmaster André
Martinez, a specialist in decorating exquisite watch dials, the white mother of pearl face has been
skilfully etched and hand-painted with 24k gold flakes. The case backs on each piece are dedicated to
The Craft Irish Whisky Co. with the addition of the CIWC logo and 1/1 engraved to signify the
uniqueness. The timepiece is finished with a brown alligator strap which complements the design
perfectly.

Jay Bradley, Founder of The Craft Irish Whiskey Co. commented on the collaboration:

“We are more than delighted to be partnering with prestigious atelier Fabergé to launch ‘The Emerald Isle Collection,’ which is an extraordinary bespoke set, and will truly put ultra-rare luxury Irish whiskies on the map. Fabergé is an iconic brand with an enduring legacy that continues to evolve and knows no bounds, so we cannot think of a better collaboration for a luxury whiskey from Ireland. This is simply a dream come true for me and the team – and an unbelievable elevation for a 30-year whiskey, which was
already going to be a particularly sought-after collector’s item. With the Fabergé addition, there is surely nothing that compares for the ultimate aficionado.”

Josina von dem Bussche-Kessell, Global Sales and Business Development Director at Fabergé, said:

“This is a thrilling partnership for Fabergé, as it sees us continuing our legacy of creating unique and collectable objects, bridging the gap between historic legacy and modern-day heirlooms. Rare whiskey
has seen tremendous investor attention, and the whiskey market is undergoing a dynamic evolution.
It is very exciting for Fabergé to participate in such a cross-pollination of luxury sectors, thereby adding a contemporary twist on age old traditions.”

For further information about ‘The Emerald Isle Collection’, please visit
www.craftirishwhiskey.com/the-emerald-isle.

Pioneering Spirit präsentiert Artefakte der alten Glenlivet-Brennerei

An einem whisky-historisch sehr spannendem Projekt arbeitet der National Trust for Scotland gemeinsam mit der Speyside-Brennerei The Glenlivet. Im Rahmen des Whisky-Projekts Pioneering Spirit führen Beide Unterlagen aus dem Besitz des Trusts und der Destillerie zusammen und erforschen und bestimmen die historischen Standorte der Brennerei The Glenlivet.

Destillerie Glenlivet. Bildrechte bei Lars Pechmann.

George Smith, Gründer von The Glenlivet, betrieb 1824 die erste lizenzierte Brennerei in der Region. Der Standort dieser alten Brennerei The Glenlivet ist bekannt, er liegt etwas südwestlich von der aktuellen Brennerei in Minmore. Durch das Zusammenführen verschiedener Unterlagen konnten jetzt auch alte Artefakte der Brennerei ausgemacht werden. Wer sich für die Historie dieser alten Destillerie sowie Fotos ihrer Reste interessiert, der und dem sei der Artikel auf der Website des National Trust for Scotland wärmstens ans Herz gelegt.

Neu: Redbreast 10 Year Old – in limitierter Auflage und in einer Retro-Flasche

Zum 30sten Jahrestag der Wiederbelebung ihrer Marke Redbreast veröffentlichen Irish Distillers eine besondere und limitierte Abfüllung. Redbreast 10 Year Old ist limitiert – ohne dass eine Anzahl genannt wird – und mit 59,1 % – was ein wenig nach Fassstärke ausschaut – , erscheint in Retro-Flasche und kostet 100€. Der Pot Still Irish Whiskey reifte zum Teil auch in Oloroso-Sherryfässern, auch hierzu finden wir in den offiziellen Mitteilungen eher Andeutungen als Gewissheiten. Ab heute um 12.00 Uhr irischer Zeit ist der Redbreast 10 Year Old exklusiv über The Birdhouse für Mitgliedererhältlich.

Die offiziellen Verkostungsnotizen zu diesem Pot Still Irish whiskey versprechen in der Nase unter anderem intensive Aromen von Honig-Waben und Zedernholz mit erdigen Noten, getrocknetem Tabakblatt und gebrauchtem Leder. Am Gaumen zeigen sich, reich an Tanninen , auch Noten von Marzipan und Feigen zusammen mit subtilen Noten von gemischtem Beerenkompott, während im Hintergrund zarte Noten von Vanille und Melassesirup zu finden sind. Im Finish steigert sich die Würzigkeit des Pot Stills zu einem Crescendo, die schließlich der gerösteten Eiche und der zarten Süße weicht, welche bis zum Ende anhalten.

Serge verkostet: Littlemill mal Drei

Die Lowland-Brennerei Littlemill gehört zu den sogenannten Lost Distilleries, zu den unwiederbringlich verlorenen Destillerien. Sie stellte 1992 den Betrieb ein, vier Jahre später wurde ihre Anlage zum Teil demontiert. Und als würde dies alleine nicht schon ausreichen, um ihr Schicksal als Lost Distillery zu festigen, zerstörte ein Feuer am 4. September 2004 große Teile der Brennerei, die möglicherweise die älteste lizensierte Whiskybrennerei in Schottland war (wir berichteten).

In seiner heutigen Verkostung stellt uns Serge Valentin drei unabhängigen Abfüllungen aus dieser Brennerei vor. Neben einem recht jungen Littlemill, der in James McAllister’s Selection um die Jahrhundertwende veröffentlicht wurde, finden sich hier noch zwei recht aktuelle und lang gereifte Single Cask Bottlings. Um welche es hier geht, und welche Bewertungen die Drei bei der heutigen Verkostung auf Whiskyfun erzielen können: Diese Informationen finden Sie in unserer gewohnten Whiskyfun-Tabelle:

Littlemill 1992 (40%, James McAllister’s Selection, 20cl, +/-2000)78
Littlemill 27 yo 1992/2020 (52.3%, The Whisky Agency, hogshead, 260 bottles)90
Littlemill 30 yo 1988/2019 (55.3%, Hunter Laing, Old & Rare, refill hogshead, 85 bottles)90
Littlemill im Jahr 2004, kurz vor dem endgültigen Abriss. Photo credit: martyn jenkins via VisualHunt / CC BY-NC-SA
Die letzten Reste von Littlemill vor der Verbauung. Foto von Potstill.org

PR: A Journeyman‘s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan

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Ein mehr als überaus interessantes Buch wird im nächsten Monat erscheinen: A Journeyman‘s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan.
Alles Weitere zu diesem Buch, das den Werdegang dieser Whisky-Ikone aufzeichnet und am 08. April im Plassen Verlag erscheint, finden Sie in der folgenden Presseaussendung:


A Journeyman‘s Journey – Die Geschichte des Jim McEwan

Für Whisky-Profis, -Kenner und -Liebhaber ist Jim McEwan eine Ikone wie Steve Jobs, Paul McCartney und Pelé. Aufgewachsen im kleinen Dorf Bowmore auf der „WhiskyInsel“ Islay, startete er seine Laufbahn anno 1963 mit 15 Jahren als Fassmacher in der Bowmore-Destillerie. Daraus entwickelte sich eine beispiellose Karriere, in der Jim die Welt des Whiskys wie kein Zweiter prägen und revolutionieren sollte. Der weltweite Erfolg des Single Malt Whiskys ist untrennbar mit ihm verbunden. Höhepunkt seines Schaffens war die Wiederbelebung der Brennerei Bruichladdich, heute eine der innovativsten und angesehensten Vertreterinnen der Whisky-Welt. Wie mit zwei Männern und einem Hund eine Reise begann, die in neue Universen des Whiskys führen sollte, ist nur ein Teil der Geschichte, die Jim McEwan hier anekdotenreich und mit viel Humor erzählt. Aufwendig gestaltet, reich bebildert und opulent ausgestattet – ein Genuss für Liebhaber wundervoller Bücher und wundervoller Getränke gleichermaßen.

Bibliografische Daten

Udo Sonntag, Jim McEwan
A Journeyman‘s Journey
Preis: 68,50 € (A: 70.00 €)
528 Seiten auch als eBook erhältlich
ISBN: 978-3-86470-747-6 Kulmbach, 08.04.2021

Jim McEwan ist unter Whisky-Freunden eine Legende. Die Menge der Innovationen, mit denen er die Branche weiterentwickelt hat, ist einfach atemberaubend. Nun legt er seine Biografie vor.

Udo Sonntag beschäftigt sich als Religionslehrer hauptberuflich mit spirituellen Dingen. Doch in freien Momenten gehört seine Leidenschaft den Spirits, speziell den Single Malt Whiskys von der Insel Islay.

PR: irish-whiskeys.de bringt Killowen Imperial Oatmeal Stout Cask auf den deutschen Markt

Eine neuer irischer Whiskey hat Deutschland erreicht, und zwar aus der nordirischen Killowen Distillery, die das Prädikat der kleinsten Whiskey-Brennerei Irlands trägt. Es handelt sich beim Killowen Imperial Oatmeal Stout Cask um die sechste Abfüllung der Experimental Cask Series, und sie stammt aus einem Imperial Oatmeal Stout Cask. Der Importeur irish-whiskeys.de hat uns mit allen Details dazu versorgt:


Killowen Imperial Oatmeal Stout Cask

Die Destillerie

Killowen Distillery, die kleinste Destillerie Irlands, sitzt im Herzen der Mourne Mountains im  Süden des County Downs in Nordirland. Brendan Carty, der Eigentümer der Destillerie, wollte hier seine Vision verwirklichen. Er ist gelernter Architekt und hat die Destillerie selbst konzipiert. Alles über Whiskey und dessen Geschichte hat er sich selbst, und mit Hilfe von Peter Mulryan, beigebracht. Des Weiteren hat er natürlich eine Distiller Certification. Seine Vision ist es den Whiskey wieder zu seinen Wurzeln zu bringen. Früher war irischer Whiskey nicht weich und fruchtig. Brendan möchte Whiskey machen, der erdig, peated und würzig ist. Whiskey, wie es ihn früher aus Irland gab.

Brendan hat zwei handgemachte kupferne Pot Stills ausgesucht. Diesen hat er einen Namen gegeben: Christoir mit 1.000 Liter Kapazität und  Broc, mit 800 Liter Kapazität. Diese Brennblasen sind die einzigen Brennblasen in Irland mit einer direkten Befeuerung. Dies gibt der Destillerie eine gewisse Nostalgie, da Poitin und Whiskey hier auf dem traditionellen Weg hergestellt wird, wie früher in den Moune Mountains, nur diesmal ist die Herstellung legal.

Um die Homage der alten Destillationsmethoden zu verfolgen, hat die Brennerei Worm Tub Kondensatoren im Einsatz, die mittels in eiskaltem Wasser befindlicher Kühlschlangen aus Kupfer die Alkoholdämpfe zu Flüssigkeit kondensieren.

Brendan, der Eigentümer der Destillerie merkt an: „Wir glauben daran, dass die historische Form, Größe, Holzbefeuerung und die Worm Tub Kondensatoren helfen traditionellen Alkohol zu destillerien, mit einem modernen Twist. Es ist unser Verständnis, dass Killowen ist die einzige Destillerie in Irland, die sich auf Worm Tub Kondensatoren spezialisiert hat.“

Killowen Imperial Oatmeal Stout Cask

Killowen Imperial Oatmeal Stout Cask ist ein blended Whiskey, der 10 Jahre alt ist. Eine limited Edition von 350 Flaschen, Fassstark und nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

Killowen Distillery hat derzeit noch keinen eigenen Whiskey, aber sie haben sehr sorgfältig Whiskeyfässer ausgesucht, die mindestens 10 Jahre alt sind. Währendessen haben sie besondere Fässer aus der ganzen Welt gesucht, um ihren Blends eine besondere Note zu verleihen. Für diesen Imperial Oatmeal Stout Cask Blend wurden Whiskeys von 10 – 12 Jahren verwendet.

Die Killowen Experimental Series Blended Whiskeys stehen für ihre außergewöhnlichen Finishes und das besondere Verhältnis der Malt und Grain Whiskeys. Außerdem sind alle Informationen für den Whiskey auf der Flasche vorhanden. So stellen sie eine komplette Transparenz sicher.

Für diesen Whiskey hat Brendan ein ganz frisches Fass der Mourne Mountain Brewery erhalten. Bevor das Bier in das Fass kam, war in diesem Fass Whiskey. Nachdem das Bier sein Finish erhalten hatte, kam der blended Whiskey von Brendan in das Fass. Dieses Fass hatte den höchsten Angel’s Share von allen Fassexperimenten, die Brendan gemacht hatte. Der Whiskey durfte ein Jahr in diesem Fass bleiben.

Es ist die sechste Auskopplung seiner Experimental Cask Series.

Aroma: Toffee, Apfel, Vanille, Honig, dunkle Schokolade, Muskat, nach einer Weile Kokosnuss

Geschmack: Schokolade, Kaffee, Kakao, Orangen- und Zitronenzesten

Nachklang: langanhaltend mit weißem Pfeffer und etwas Koriander


UVP: 89,90 € / 0,5 l

THE VILLAGE 2021 stößt durch den Brexit an Grenzen

Nachdem wir uns im letzten Jahr an die Absagen der Whisky-Messen aufgrund der corona-Pandemie gewöhnt haben, kommt in diesem Frühjahr ein neuer Grund für eine Absage hinzu:
THE VILLAGE 2021 wird nicht wie geplant im Frühjahr 2021 in der Messe Nürnberg statt. Aufgrund des Brexits ergeben sich Schwierigkeiten bei den Whisk(e)yLieferungen, und diese sind aktuell noch nicht gelöst sind. Doch eine positive Nachricht gibt es allerdings: Es wird in diesem Jahr eine THE VILLAGE Airport Edition 2021 geben, und zwar am am 12. und 13. Juni.
Alle weiteren Information finden Sie in der Pressemitteilung. die wir heute erhielten:


THE VILLAGE 2021 stößt durch den Brexit an Grenzen

Die Whisk(e)y-Messe Nürnberg THE VILLAGE findet nicht wie geplant im Frühjahr 2021 in der Messe Nürnberg statt. Grund für die Absage sind die Schwierigkeiten bei den Whisk(e)yLieferungen, die sich durch den Brexit ergeben haben und aktuell noch nicht gelöst sind. Die Wartezeit bis zur nächsten Whisk(e)y-Messe Nürnberg im Frühjahr 2022 wird jedoch verkürzt: Am 12. und 13. Juni findet die „THE VILLAGE Airport Edition“ am Albrecht Dürer Airport Nürnberg statt.

Nürnberg – Unklare Einfuhrbestimmungen, sehr lange und unbestimmte Lieferzeiten sowie hohe Zollgebühren sorgen für Engpässe bei den Whisk(e)y-Lieferungen aus Großbritannien in die EU und machen der Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE 2021 einen Strich durch die Rechnung. Die Ausfuhr von Whisk(e)y aus der wichtigsten Whisk(e)y-Region der Welt ist durch den Brexit ausgebremst. Händler und Importeure wissen derzeit nicht, ob sie bis zum geplanten Termin von THE VILLAGE 2021 im Mai den Whisk(e)y aus Großbritannien bekommen, den sie bestellen. Ebenso ist unklar, ob die großen Namen der Szene, internationale Whisk(e)y-Brenner und die Experten der Branche in diesem Jahr zur VILLAGE anreisen können. Das hängt wiederum von den Reisebestimmungen und Quarantäneregeln ab.

Whisk(e)y-Messe Projektleiter Stephan Dovern hatte bei den Vorbereitungen für THE VILLAGE 2021 zahlreiche Hürden. Neben dem Problem, dass es seitens der Politik nur wenige Signale in die Wirtschaft gibt, hat die Whisk(e)y-Szene durch den Brexit große Schwierigkeiten: „Insgesamt gibt es zu viele Unwägbarkeiten auf dem Weg zur VILLAGE 2021. Die Besucher verbinden mit THE VILLAGE ein besonderes Event, bei dem die Besucher aus über 2.000 angebotenen Whisk(e)ys ihre neuen Favoriten finden können und bei dem sich die großen Namen der Szene persönlich treffen. Da das in diesem Jahr nicht möglich ist, haben wir uns dazu entschieden, THE VILLAGE 2021 nicht wie vorgesehen durchzuführen.“

THE VILLAGE Airport Edition 2021

Um die Wartezeit bis zur nächsten THE VILLAGE im Frühjahr 2022 zu verkürzen, ist im Sommer eine „Airport Edition“ am Albrecht Dürer Airport Nürnberg geplant. Die „THE VILLAGE Airport Edition“ bietet am 12. und 13. Juni ein kleines aber feines Angebot für Whisk(e)y-Kenner und Liebhaber. „Die Airport Edition präsentiert nicht das gleiche Angebot, wie es unsere Besucher von THE VILLAGE gewohnt sind. Wir rechnen mit 25 Ausstellern, die ihre Whisk(e)ys in einem besonderen Ambiente präsentieren. Die Veranstaltungs-Location bietet einen direkten Blick auf die Startund Landebahn und ist damit der perfekte Standort mit FernwehGarantie, um die internationalen Whisk(e)ys zu entdecken. Gleichzeitig ist die „THE VILLAGE Airport Edition“ eine der wenigen Möglichkeiten, um in diesem Jahr die bereits importierten Whisk(e)ys live zu erkunden und um die heimische Whisk(e)ySammlung zu vervollständigen.“, so Stephan Dovern.

THE VILLAGE Airport Edition findet am 12. und 13. Juni 2021 am Albrecht Dürer Airport Nürnberg statt. Den Auftakt macht ein exklusives Whisk(e)y-Dinner am 11. Juni im Mövenpick Restaurant am Airport.

Alle Besucher, die bereits für das Pre-Opening von THE VILLAGE 2021 ein Ticket gekauft hatten, haben ein Vorkaufsrecht für die limitierten Tickets sowohl für die Airport Edition im Juni 2021 als auch für die nächste Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE, die im Frühjahr 2022 wieder in der Messe Nürnberg stattfindet. Weitere Informationen dazu gehen direkt an alle Ticketinhaber. Im nächsten Jahr feiert die Whisk(e)y-Messe Nürnberg THE VILLAGE 10. Jubiläum. Der Zutritt zur Whisk(e)y-Messe und der THE VILLAGE Airport Edition ist erst ab 18 Jahren gestattet.
Für weitere Informationen: www.whiskey-messe.de

PR: The Last Drop gründet ‘The Assembly’

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The Last Drop sind bekannt als unabhängige Abfüller hochwertiger und seltener Whiskys . Seit 2016 befinden sie sich im Besitz von Sazerac (siehe unseren Bericht hier). Im September letzten Jahres konnte Colin Scott, dem ehemaligen Master Blender von Chivas, als Master Blender verpflichtet werden. Und jetzt gründete The Last Drop noch, wie sie unsheute mitteilen, ‘The Assembly’. Dieses unabhängiges und sorgfältig ausgewähltes Expertengremium aus der gesamten Spirituosenindustrie wird nun bei der Entwicklung von The Last Drop eine wichtige Rolle spielen. Dies schreiben sie in ihrer englischsprachigen Pressemitteilung, die nun folgt:


THE LAST DROP FOUNDS ‘THE ASSEMBLY’
A PANEL OF INDEPENDENT EXPERTS FROM ACROSS THE SPIRITS WORLD

LONDON, March 2021: The Last Drop, curators of the world’s most remarkable spirits, has formed ‘The Assembly’: an independent and carefully selected panel of experts drawn from across the spirits industry, each a renowned world-leader in their own category.

The inspiration for ‘The Assembly’ arose from The Last Drop’s passion for sharing: not just the delights of exceptional spirits, but also the knowledge, ideas, expertise and creativity which sit at the heart of the industry.

This cross-category forum, unique in the world of spirits, will promote and encourage the exchange of knowledge and experience from different industry fields, bringing fresh ideas and new thinking, in order to help inspire and drive The Last Drop’s pursuit of the extraordinary.

The Founder Members of The Assembly include luminaries from across the worlds of Scotch, American, Irish and Indian whiskies, as well as Cognac and Rum:

  • Colin Scott, Master Blender for The Last Drop Distillers of London
  • Drew Mayville, Master Blender & Director of Quality, Sazerac, USA
  • Richard Seale, Master Distiller & Blender, Foursquare Rum, Barbados
  • Louise McGuane, Owner & Bonder, JJ Corry Irish Whiskey, Ireland
  • Michael d’Souza, Master Distiller & Blender, Paul John Whisky, India
  • Denis Lahouratate, Cellar Master, Domaine de Sazerac Cognac, France

“This is a hugely exciting milestone for The Last Drop,” says Managing Director, Rebecca Jago. “The members of The Assembly will play an instrumental role as we develop, given our common focus on extraordinary quality and our shared philosophy of celebrating the remarkable. We are delighted and immensely proud that such respected figures from across the industry have agreed to join us.”


The realisation of The Assembly marks a significant step on The Last Drop’s journey, from being curators and collectors of aged spirits, to additionally becoming creators, through the inception of a series of signature blends authored by Assembly Members. This series will be spearheaded by their next release, a limited-edition aged Blended Scotch Whisky created for The Last Drop by Master Blender Colin Scott.

The Last Drop began as a pioneering venture founded on a passion for spirits exploration and excellence, seeking the exceptional and seeing potential where others might not.

With the Assembly on board, bringing world-class expertise and knowledge to a shared endeavour, future releases will see The Last Drop continue its quest for the remarkable, whilst enjoying the all-important pleasures of sharing great spirits and great company