Willkommen zur 225. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 225 finden Sie zwölf neue Videos:
The Whisky Waiter – Tomatin 30 Jahre Batch 3
Whisky in Drag – Ardbeg 5 vs Ardbeg 10
Malts & Metal – zwei 11 jährige Glendronach Single Casks
Friendly Mr. Z – Tamnavulin 2000 Vintages
BarrelBeast – Kavalan Solist French Wine Cask 2012/2020
Whisky Plausch – Chichibu Mizunara Wood
World Wide Whisky – Ledaig Rioja Cask Finish
Malte talks Malts – Mac-Talla – Mara
Whisky Evening – Springbank Local Barley 10yo
Whisky Enjoy – Wild Turkey Single Barrel Kentucky Spirit
WhiskyJason – Scarabus 10yo Islay Single Malt Scotch
Pat Hock – Longmorn 16
https://youtu.be/lVbQJWmpDlQ
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 17)
Während der Brennerei-Besichtigung war ich Berni begegnet. Berni stammte aus Österreich und arbeitete für eine Woche als Schüler der Whisky Schule im Betrieb. Im Brennhaus hatte ich ihn angesprochen, weil er ein T-Shirt mit der Rückenaufschrift „Springbank Whisky School“ trug und ich nach zehn Tagen Entzug mal wieder unverkrampft reden wollte. Berni sprach nämlich ein gut verständliches Deutsch, auch wenn er aus Vorarlberg stammte. Ihm zu begegnen, war eine echte Fügung, um doch noch Informationen über Springbank und die Schule, die mich abgelehnt hatte, zu erhalten. Erfreulicherweise fremdelte Berni keine Sekunde, auch zeigte er keine Attitüden als Adept dieser gefragten Institution. So freute auch er sich, mal wieder auf Deutsch zu plaudern. Herzlich berührt von unserer Begegnung, hatte er mich spontan zum Abendessen eingeladen.
Die dreifache Destillation bei Springbank. Bild Uli Franz
Um 18 Uhr traf ich im Dellwood Hotel am Ortsrand von Campbeltown ein und fand auch gleich den Speisesaal hinter dem Kaminzimmer. An einem gedeckten Gemeinschaftstisch hatte der Service den Platz neben Berni freigehalten. Als ich das arrangierte Gedeck erblickte, fühlte ich mich sofort angenommen. Berni erhob sich und stellte mir die anderen am Tisch mit Namen vor. Die Gruppe bestand aus sieben Männern und einer Frau, drei stammten aus den USA und drei aus England. Der Senior hieß David Long und war 62 Jahre alt. David lebte in Kalifornien und hatte die verdammt lange Reise auf sich genommen, um sich einen lang ersparten Traum zu erfüllen. Jane arbeitete in einer Washingtoner Bar und Georg war Barkeeper in New York. Die anderen kamen aus London und Berni aus Bludenz. Alle waren rundum zufrieden mit ihrem täglichen Unterricht, der nach dem Prinzip „learning by doing“ vonstatten ging.
Nach der obligatorischen Tomatensuppe kam Berni auf das Tagespensum ihrer Schule zu sprechen: „Heute Morgen haben wir die fünf Tage lang eingeweichte Gerste aus dem Wässerungsbassin herausgeschaufelt. Du kannst dir nicht vorstellen, was für eine Knochenarbeit das war, diese feuchten Körner Schaufel für Schaufel aus dem Becken zu schippen. Anschließend erklärte uns Destillateur John wie eine Brennblase von innen aussieht und funktioniert. Wir lernen, indem wir im normalen Arbeitsprozess mitlaufen, das ist das Prinzip bei Springbank. All unsere Fragen werden sachkundig beantwortet, allerdings verstehe ich leider den gälischen Dialekt nicht immer so gut. Aber das Ganze macht großen Spaß und nach einer Woche hat man das Einmaleins des Whiskymachens kapiert.“
Als der erste Hunger gestillt war und sich am Tisch einzelne Grüppchen bildeten, fragte ich Berni an meiner Seite, warum er hier sei?
„Na ja, Whisky ist meine Freizeitbeschäftigung, sozusagen mein Hobby. Angefangen hat alles mit einer Flasche Springbank, die ich zur Hochzeit geschenkt bekam. Seit fünfzehn Jahren liebe ich jetzt den schottischen Whisky und hab mir über die Jahre eine schöne Sammlung zugelegt. Mit der Zeit ist die Beschäftigung mit Scotch, egal ob Blend oder Single Malt, für mich zu einer Art positivem Lebensgefühl geworden. So war es nur konsequent, dass ich mal das Whiskymachen kennenlernen wollte. Schon vor drei Jahren habe ich mich für die Springbank School angemeldet, erst jetzt hat es endlich geklappt…“
„Was kostet denn der Wochenkurs?“
„Wir müssen zwar 1.500 Pfund Schulgebühr plus Unterkunft und Verpflegung bezahlen, das ist für eine Woche nicht gerade billig. Aber für jeden von uns ist das die Sache wert. Erst gestern Abend sprachen wir darüber und waren alle der gleichen Meinung. Man bekommt einen ganz neuen Zugang zum Whisky, wenn man seine Herstellung begriffen hat. Schon nach drei Tagen kann ich für mich sagen: er ist inzwischen viel mehr als nur ein alkoholisches Getränk, für mich ist er inzwischen die raffinierteste aller Spirituosen. Langsam begreife ich das Wechselspiel zwischen Alkohol und Aroma, was ja der Schlüssel zum richtigen Verständnis ist. Gestern brachte einer der alten Hasen ein schönes Beispiel: beide sind wie Pferd und Reiter – der Alkohol ist das Pferd, welches das Aroma im Sattel trägt. Dabei ist keines von beiden wichtiger oder unwichtiger, denn wären sie nicht ausgewogen, bekäme man entweder ein duftiges Parfüm oder einen laschen Korn. Die ganze handwerkliche Arbeit, die ja verdammt anstrengend und vielseitig ist, und dann das ganze feinsinnige Komponieren einer runden Textur sind für mich so komplex, dass ich vollstes Verständnis für den Preis von 340 Pfund für einen 21jährigen Single Malt habe.“
Die Amerikanerin Jane, die uns gegenüber saß, mischte sich ein: „Du hast recht Berni, jeder Springbank ist handcrafted und seinen Preis wert. Aber vergiss nicht, auf den Erzeugerpreis kommen noch die Alkoholsteuer und die Mehrwertsteuer oben drauf, das macht beinahe 35 Prozent vom Ladenpreis aus.“
„Wie bitte! 35 Prozent an Steuern?! Das ist ja Wucher!“ Echt empört war ich, kaum dass ich diese Info hörte.
„Ja, die Engländer verdienen verdammt gut am schottischen Whisky.“
„Dazu kommen die Unkosten, allein die Preise für die Eichenfässer steigen von Jahr zu Jahr. Gestern erzählte mir der Lagerhausverwalter, dass ein Ex-Sherry Hogshead inklusive Transport von Andalusien hierher 800 Pfund kostet.“
„Und was da an Whisky über die Jahre im Nirvana verschwindet, das kostet ja auch `ne Stange Geld“, ergänzte Berni schmunzelnd.
So redeten wir noch eine ganze Weile kreuz und quer über den Tisch und lachten über Missverständnisse zwischen den Kulturen diesseits und jenseits des Atlantiks. Freimütig teilte die Gruppe ihre Erfahrungen mit mir und ich erzählte ihnen von meinem Plan, diverse Destillerien in den Highlands anzuradeln. Zum Abschluss unseres lockeren Treffens spendierte ich noch jedem ein Dram seiner Wahl und verabschiedete mich in die regnerische Nacht hinaus.
* * *
Schotten gehen früh zu Bett und stehen spät auf. Bei dieser gesunden Angewohnheit wundert es nicht, dass sie nach ausgedehnter Nachtruhe ein deftiges Frühstück für ihr Tagwerk brauchen. Mit einem Porridge-Frühstück empfing mich meine bemutternde Wirtin um 9 Uhr. Nun ja, ein solches Frühstück ist vor allem gesund. Schleimig wie die zarten Haferflocken nach dem Einkochen im Teller liegen, verkleistern sie die Magenwände und lindern so das Beißen der sauren Säfte. Dafür sättigt der Brei nur kurzzeitig, besteht er doch zu 80 % aus Wasser. Wohlgemerkt, als Magenschützer ist er überaus gesund, aber für die Blase ist er eher lästig, denn die regt sich schon bald, bekommt sie doch viel Zuspruch.
Nun gehörte ich nicht zu den Reisenden, für die Porridge ein Fremdwort war. Seit Jahren ist mir der Haferbrei derart vertraut, dass ich an der Porridge Weltmeisterschaft „Golden Spurtle“ hätte teilnehmen können, die alljährlich in Carrbridge in den Highlands stattfindet.
Zum Porridge kam ich nach einer Antibiotika Kur, die meine Darmflora vorübergehend ruinierte. In meinem Elend suchte ich einen Arzt der Traditionellen Chinesischen Medizin auf, der mir Haferschleim zur Regeneration der Darmflora empfahl. Der medizinische Rat half, weil ich über Monate brav die Porridge Kur befolgte. Später blieb ich beim gesunden Brei, dessen Rezeptur ich allerdings über die Jahre verfeinerte. Anfangs kochte ich mir den ärztlich empfohlenen Ingwer-Porridge mit einer Prise Salz. Später wurde mein Rezept delikater: ein feingeriebener Apfel, einige Spritzer Zitrone, drei Esslöffel Soja-Joghurt, zwei Esslöffel eingeweichte Chia- und Hanfsamen sowie Ahornsirup zum gesunden Süßen. Soweit mein bisher unveröffentlichtes Rezept, das die salzige, graue Haferpampe an diesem Morgen in Campbeltown weit in den Schatten stellte.
Während ich den salzigen Haferbrei runterwürgte, durfte ich mir das Jammern meiner fülligen Wirtin anhören, die morgens wie abends eine Kochschürze trug und anscheinend im Chaos der Kochlöffel, Teller und Gerätschaften in ihrer Küchennische wohnte, während ihr schmächtiger Mann bei Wind und Wetter durch die Straßen und Kneipen strawanzte. Sie beklagte sich bitterlich über die britische Regierung, die Schottland nur ausblutete und nichts investierte. Mit Wehmut in der Stimme beschwor sie die guten alten Zeiten, als es in Campbeltown noch eine hochseetüchtige Heringsflotte und 37 Brennereien gab. „Die Jungen“, seufzte sie, „gehen alle weg, nach Glasgow oder in den englischen Süden. Wir Alten können bleiben und müssen uns nach der Decke strecken. Ich muss drei Zimmer vermieten, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Hätten wir nicht Springbank und Glen Scotia[1], es sähe düster in Kintyre aus und die Arbeitslosigkeit wäre noch um einiges höher. Zurecht sagen alle im Ort, Springbank sei ein sozialer Betrieb. Immerhin arbeiten dort siebzig Arbeiter und Angestellte. Zum Glück hat sich die Geschäftsleitung nicht der Rationalisierung als Allheilmittel verschrieben.“
Ich konnte ihr nur zustimmen. Auch hatte ich von John gehört, dass jeder Mitarbeiter, der in Rente geht, ein Whiskyfass erhält, dessen Inhalt dem Alter seiner Betriebszugehörigkeit entspricht. Zu dieser Schenkung gehörte die Regel: Der angehende Rentner konnte das Fass entweder an seinen ehemaligen Arbeitgeber oder auf dem freien Markt verkaufen. Diese Entscheidung stand ihm frei. Bei vierzig Jahren Betriebszugehörigkeit, konnte mit etwas Glück ein beträchtliches Sümmchen von 40.000 Pfund zur mageren staatlichen Rente hinzukommen. In keiner der später besuchten Destillerien sollte ich von solch einer sozialen Errungenschaft hören.
Als meine Wirtin den Namen einer zweiten Destillerie am Ort erwähnte, horchte ich auf. Jetzt hakte ich nach: „Glen Scotia?“
Glen Scotia. Bild Uli Franz
„Ja, eine alte Destillerie gleich drüben an der Bucht.“
Noch nie war mir der Name Glen Scotia begegnet, vermutlich deshalb sah ich sie verwundert an. Statt mir auf die Sprünge zu helfen, lachte sie plötzlich aus vollem Hals, stemmte wie eine italienische Mamma die schenkeldicken Oberarme in die Hüfte und rief: „Dalli, dalli, der Tag hat längst angefangen!“ Lachend fügte sie hinzu: „Dalli, dalli habe ich von polnischen Gästen gelernt.“
Vermutlich hatte meine Wirtin einen Schalk im Nacken sitzen, gewiss aber jenen schwarz angehauchten Humor der Schotten, der mir noch öfters begegnen sollte. Ich freute mich über ihre Aufforderung, den Hintern zu heben. Möglichst unauffällig schob ich den halbleeren Suppenteller zur Seite und verschwand in mein Zimmer, wo ich mich für einen neuen Regentag fertigmachte. Kurz hatte ich überlegt, von ihr einen Regenschirm auszuleihen, aber dann kam mir das doch etwas verweichlicht vor, zumal es um 10 Uhr nur noch nieselte. Auch lag mein Ziel nur dreihundert Meter entfernt, die Union Street in Richtung Zentrum hinab.
Ja, Campbeltown, das stand mir nach dem Klagen meiner Wirtin noch deutlicher vor Augen, war ein abgeratzter Ort. Auf meinem Weg stadteinwärts kam ich am Trauerspiel eines armseligst bestückten Trödelladens vorbei, konnte im Vorbeigehen durch die verwitterte Tür eines Handyladens ins Innere spicken und durch die offene Tür eines indischen Gemischtwarenladens ein Allerlei von Curry bis Koriander riechen. Die Hausfassaden zwischen den Geschäften waren mit Strichen, Linien und verschwörerischen Signaturen in schwarzer und weißer Farbe bemalt und die Schaufenster der sich anschließenden, leeren Geschäftslokale mit Plakaten, die für eine Sexbar und Gebrauchtwagen warben, in vielen Schichten zugeklebt. Die beiden jungen Frauen, die mir mit pinken Haarfrisuren und in schwarzen Jogging Anzügen auf dem Gehsteig entgegenkamen, schauten drein, als hätten sie versalzenen Porrigde zum Frühstück gegessen. Zwei Männer, die im Abstand auf sie folgten, trugen rotweiß gestreifte Nylonjacken und schwarze Baseball Kappen mit Werbeprints und pafften auch nicht fröhlicher E-Zigaretten. Ihnen lief ein älterer Typ mit Zauselbart hinterher, der Tätowierungen durch den Regen trug, als wollte er beweisen, dass seine armlangen Hautritzungen wasserfest sind. Über dem schwarzen T-Shirt trug er lediglich eine Weste aus Lederimitat, obwohl der Meerwind eisig durch die Straßen pfiff. Einzig die dicht an dicht parkenden Autos machten den Eindruck, als seien sie gepflegt und neueren Datums. Auch waren sie aus deutscher Sicht erstaunlich farbenfroh, ja, ihre Lackierung wie aus dem Malkasten entliehen: rot, blau, weiß, metallic grün, kanariengelb und selten schwarz. Der Kontrast des bunten Blechs zu den müden, aschgrauen und regennaß eingeschwärzten Hausfassaden hübschte das urbane Erscheinungsbild auf und ließ die Union Street weniger trist erscheinen.
Selbst im dreilagigen Zwiebel-Look lief ich fröstelnd durch den kalten Regen und hoffte sehnlichst, dass Cadenhead’s gleich um die Ecke lag. Bis zu dem Laden lief ich zügigen Schritts den Gehsteig entlang, um warm zu werden. Als ich tüchtig ausschritt, meldete sich auf einmal das Sitzfleisch mit einem brennenden Schmerz, so als ahnte es bereits, dass es am folgenden Tag wieder mein ganzes Körpergewicht tragen müsste. Da noch viele Meilen vor mir lagen, schwor ich bei diesem Fingerzeig, meinem Hintern mehr Ruhe zu gönnen.
Ein 13 Jahre alter Ardbeg mit der längsten Fermentation aller Ardbegs im Herstellungsprozess, das ist der Ardbeg Fermutation, der heute in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht ist.
Er ist laut dem Rückseitenetikett einem Unfall im Jahr 2007 zu verdanken, als ein Boiler ausfiel und daher die Fermentation in sechs Washbacks über den „point of no return“ dauerte. Das Ergebnis soll der schärfste, wildeste und aufregendste Ardbeg aller Zeiten sein. Wir sind gespannt
Abgefüllt wird der Ardbeg Fermutation mit 49,4% Alkoholstärke, zumindest in der Committee-Ausgabe, und so sehen die giftig scharfen Label aus 🙂
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 142. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Der 27. März ist wie immer der International Whisky Day, in Erinnerung an den wohl bedeutendsten Whiskyautor aller Zeiten, Michael Jackson, der leider viel zu früh durch seine Parkinson-Erkrankung verstorben ist. Serge Valentin und ANgus MacRaild haben schon vor einiger Zeit ein Fass Kornog Whisky abgefüllt und damit den Betrag von 4470 Pfund für Parkinson’s UK eingenommen und gespendet – und gemeinsam ersucht man die Whiskyfreunde, die gute Sache mit Spenden an die lokalen Institutionen, die sich Parkinson-Kranken und der Erforschung dieser heimtückischen Krankheit widmen, zu unterstützen.
In memoriam Michael Jackson verkostet Angus heute fünf Whiskys, darunter auch zwei von neuen Brennereien in Schottland, Torabhaig und Dornoch. Der Rest stammt aus der Destillerie Springbank:
Torabhaig 2017/2020 (46%, OB, Inaugural Release, Legacy Series, first fill bourbon, cask #300-600, 32,000 bottles)
86
Dornoch 3 yo 2017/2020 (59.4%, OB, Thompson bros. first fill ex-oloroso butt, cask #1, 893 bottles)
88
Springbank 26 yo 1993/2020 (51.1%, OB for Virtual Open Day 2020, two refill hogsheads, 432 bottles)
Bei den World Whiskies Awards 2021 ist Teeling ein Hattrick gelungen: zum dritten Mal in Folge ist der Whiskey der Brennerei in Dublin zum weltbesten Irischen Single Malt gekrönt worden – und zwar mit dem Teeling 28yo Single Malt.
Mehr über die Veranstaltung, die Auszeichnung und den Single Malt finden Sie nachfolgend in der englischsprachigen Presseinformation, die anlässlich des Erfolges ausgesendet wurde:
Teeling Whiskey Crowned World’s Best Irish Single Malt for the Third Year in a Row
Teeling Whiskey has been honoured as the “World’s Best Irish Single Malt Whiskey” for its Teeling 28 Year Old Single Malt at the 2021 World Whiskies Awards.
Teeling Whiskey is extremely proud to announce that it has been honoured as the “World’s Best Irish Single Malt Whiskey” for its Teeling 28 Year Old Single Malt at the 2021 World Whiskies Awards (WWA). This is the third year in a row that Teeling Whiskey has been recognised as the “World’s Best” producer of Irish Single Malt at these awards. This success follows on from Teeling Whiskey achieving the pinnacle of “World’s Best Single Malt” at these awards in 2019. The Teeling 28 Year Old Single Malt was previously honoured at the 2020 International Wines & Spirits Competition (IWSC) as the Irish whiskey of the year for achieving the highest rating of all Irish whiskeys with a score of 96 out of 100.
The World Whiskies Awards is an annual celebration of the very best in whiskies from across the globe. Presented by TheDrinksReport.com and Whisky Magazine, the World Whiskies Awards are one of the highlights of the year for the whiskey industry selecting, rewarding and promoting the world’s best whiskies to consumers and trade across the globe. Hundreds of Irish whiskeys were considered for the ultimate title of ‘World’s Best’, with Teeling Whiskey continuing to reaffirm its reputation as a world class producer of Irish whiskey by walking away with the top award in the highly competitive Irish Single Malt category.
Speaking on the award win, Jack Teeling, founder of Teeling Whiskey said;
“We are honoured that our Teeling Whiskeys and in particular our efforts to promote Irish Single Malts continue to be recognised at international spirits competitions around the world. To date, we have won over 300 international awards for our whiskeys, reflecting all the hard work and dedication that goes into the production of every single bottle of Teeling Whiskey.
The success of our Teeling 28 Year Old Single Malt follows on from the achievements of its earlier incarnation as a 24 Year Old which was honoured, a first for any Irish whiskey, as the best of its kind from any producing nation. We are excited to be releasing an older brother expression of this same liquid as a 30 Year Old later this year to hopefully build on the success of our range of award winning Teeling Whiskeys to date.”
Eine neue Abfüllung von Ardnamurchan ist jetzt im Handel verfügbar, informiert uns die Rolf Kaspar GmbH, die der Importeur für die Whiskys der Brennerei in den westlichen Highlands für Deutschland ist. Man räumt ein, dass die Verfügbarkeit momentan leider der Nachfrage deutlich hinterherhinkt, weist aber darauf hin, dass sie weiteren Abfüllungen, die man für dieses Jahr erwartet, in größerer Stückzahl eintreffen werden.
Alles zum neuen Ardnamurchan und eine Bezugsquelle (die heute im Laufe des Tages eine kleine Menge zur Verfügung stellen kann) finden Sie nachfolgend in der Pressemittteilung:
Neu – Ardnamurchan Single Malt AD/01.21:01
Wir haben lange darauf gewartet, und zur Zeit ist es nicht mehr so einfach wie vor dem Brexit, Whisky aus Schottland nach Deutschland zu bekommen. Aber inzwischen ist die neue Ardnamurchan Abfüllung in Deutschland und bei vielen Fachhändlern bereits eingetroffen.
Bisher ist die Zuteilung für Deutschland weiterhin so gering, dass nicht jeder, der eine Flasche bekommen möchte, eine bekommen wird. Dafür ist die Nachfrage einfach viel zu groß. Für dieseses Jahr werden noch weitere Abfüllungen mit tendenziell steigenden Stückzahlen erwartet.
Damit verbessert sich hoffentlich dann auch die Verfügbarkeit. Wir wünschen jedem, der an eine Flasche kommen kann, viel Vergnügen damit!
Eine kleine Menge wird heute im Laufe des Tages im Onlineshop des Importeurs für Deutschland, Rolf Kaspar GmbH in Essen (www.kaspar-spirituosen.de), kaufbar sein. Der Preis beträgt 49,95EUR/0,7l Flasche, und die Abgabe ist auf 1 Flasche pro Person bzw. Haushalt beschränkt.
Wein-Riegger informiert uns über eine neue Abfüllung aus ihren Fässern, einen Glenallachie mit Destillationsdatum 2008, der ein Monat in einem Weinfass nachreifen konnte und vor einer Woche unter dem Label Riegger’s Selection abgefüllt wurde.
Mehr Infos, Kaufmöglichkeit und eine Videoverkostung durch Lisa Lauinger finden Sie nachfolgend:
Neu – Glenallachie 2008 Single Malt Riegger’s Selection
Damit Ostern nicht im Lockdown versauert, haben wir rechtzeitig einen weiteren Whisky aus einem unserer Fässer aus dem Warehouse abgefüllt:
Es ist ein „Glenallachie 2008 Single Malt“ , distilled am 09.12.2008, nachgereift in einem Gewürztraminer Auslese Fass seit dem 17.02.2017 und letztendlich abgefüllt am 17.03.2021.
Die achte Installation der Serie The War of the Peat von Whic.de ist soeben erschienen, eion 10 Jahre alter Ardmore mit satten 62,7% Alkoholstärke. Alles Wissenswerte zu ihm und die Bezugsquelle dazu finden Sie nachfolgend:
THE WAR OF THE PEAT VIII VON WHIC IST DA: VANILLEFLUT MIT ASCHEREGEN
Bremen, Deutschland, 26.03.2021 – Mit der achten Episode ihrer Whiskyserie The War of the Peat geht die torfrauchige Saga von whic weiter. Diesmal verschlägt es die Aromen-Invasoren in die Highlands – sie haben Ardmore ins Visier genommen. Hier wartet ein Single Malt Whisky, der 10 Jahre seinen spannenden Aromen-Angriff auf Ihre Sinne vorbereiten konnte. Die Nachreifung im Refill Sherry Butt bringt zwar kaffeesüße Sherryaromen mit sich, doch die rauchige Torf-Attacke lässt nicht lang auf sich warten. Mit einer Geschmacksexplosion von 62,7% Vol. schlägt er zu. Auf die Geschütze des guten Geschmacks können Sie sich trotz dieser toughen Eckdaten selbstverständlich verlassen: Bei diesem Whisky gibt es keine Kühlfilterung, natürliche Farbe und Fassstärke. Sichern Sie sich schnell eine der 706 Flaschen.
„Dunkler Holzrauch und cremige Vanille fluten die Sinne. Helle Fruchtaromen verbinden sich mit salzigem Lakritz und Honig. Süße baut sich mit frischer Ingwerschärfe auf, bis der Tropfen am hinteren Gaumen explodiert. Süßer Espresso und feiner Ascheregen werden von kühlem Menthol schließlich verdrängt. Zurück bleiben Honig und Kaffee.“
Arne Wesche Geschäftsführer whic GmbH
Die Serie The War of the Peat
Dieser Ardmore wurde von Signatory für whics The War of the Peat Serie abgefüllt. Er ist der achte Teil einer 13-teiligen Saga von Torf und Rauch. Dafür kommen die Whiskys nummeriert in schwarzen Tuben und sind von außen genauso kunstvoll wie die Handwerkskunst, die für die Herstellung des Inhalts nötig war. Auf Kältefiltration und Farbstoffe wird natürlich verzichtet. Für die Labels wählte whic Darstellungen von den Invasoren aus dem H.G. Wells Roman „Der Krieg der Welten“. So wird aus The War of the Worlds nun The War of the Peat. Ein markantes Design für markante Tropfen.
Über whic.de
Seit 2012 arbeitet das Team von whic am besten Whisky-Online-Shop Deutschlands. Über 2000 Artikel rund um Whisky und Whiskey sind dauerhaft lieferbar. Außerdem werkelt whic.de mit viel Herzblut an seinen eigenen Produktlinien. Unter der Marke Tasting Circle finden Liebhaber eine große Auswahl an Whiskyproben. Besonderer Beliebtheit erfreut sich auch die Reihe kostenloser E-Books zum Thema Whisky.
Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und können unter folgender URL gefunden werden: https://whic.de/war-of-the-peat
Seit über vier Jahren wird in Schlepzig im Spreewald von den Spreewood Distillers deutscher Rye Whiskey produziert – mit internationalem Erfolg.
Jetzt möchte man das Wachstum beschleunigen und startet dazu eine Crowdfunding Kampagne, bei der man mit einer Investition ab 50 Euro die Brennerei unterstützen kann. Darüber informiert man unsere Leser – und kündigt für Ende 2021 den Launch des Stork Club Rye Malt Whiskey zum 5-jährigen Jubiläum an.
Hier die Presseaussendung dazu:
STORK CLUB startet durch!
Crowdfunding Kampagne auf startnext.com soll Finanzierung für weiteres Wachstum sichern
Ende 2021 Launch des langersehnten Stork Club Rye Malt Whiskey zum 5-jährigen Jubiläum
Vor 4½ Jahren begann in Schlepzig im Spreewald eines der spannendsten Projekte der deutschen Whiskywelt. Damals beschlossen die drei Gründer Sebastian Brack, Bastian Heuser und Steffen Lohr, sich mit ihrer Destillerie zu 100% auf die Herstellung von Whiskey aus deutschem Roggen zu konzentrieren. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bereits 2019 wurde STORK CLUB Straight Rye Whiskey in London als „World’s Best Rye Whiskey“ ausgezeichnet.
Mit einer Crowdfunding Kampagne auf startnext.com, die am Freitag, 26. März startet und bis zum 02. Mai 2021 läuft, soll nun die Grundlage für das Wachstum der nächsten Jahre gelegt werden, denn die Herstellung von Whisky braucht Zeit und ist kapitalintensiv. Zudem fehlen während der Corona-Pandemie wichtige Einnahmen aus dem touristischen Tagesgeschäft der Destillerie.
Mit einer Teilnahme an der Crowdfunding-Kampagne bietet sich für alle STORK CLUB Freunde und Fans nun die einmalige Möglichkeit, unmittelbar an der Entwicklung einer neuen Whiskey-Abfüllung zu partizipieren. Denn ihr Geld fließt direkt in die Ausstattung für den neuen STORK CLUB Rye Malt Whiskey, der in Zukunft ein Flaggschiff der Destillerie werden soll. Insgesamt fünf Unterstützer-Pakete in einer Größenordnung von 50 – 25.000 Euro stehen dafür bereit. Als Dankeschön erhalten alle Unterstützer ihren persönlichen Anteil des neuen STORK CLUB Rye Malt Whiskey sowie, abhängig vom Paket, weitere Prämien und den Zugang zum kürzlich gegründeten STORK Members Club. Weitere Informationen zur Kampagne und den einzelnen Prämien finden sich hier: www.startnext.com/stork-club-crowdfunding
2018 waren wir noch gemeinsam mit Mickey Heads auf der Baustelle bei Ardbeg, als vom geplanten Stillhouse noch nicht viel zu sehen war (unser exklusives Video dazu können Sie hier nachsehen) – nun ist es fertiggestellt – Exakt 2 Jahre und 144 Tage nach Baubeginn. Zwei Wash Stills und zwei Spirit Stills sind darinzu finden – und es vergrößert die Kapazität von Ardbeg von 1.4 Millionen Liter Spirit jährlich auf 2.4 Millionen Liter.
Die neuen Stills sind exakte Replikas der alten Brennblasen – man will auf diese Weise den Destilleriecharakter des Whiskys bewahren. „Getauft“ wurden die neuen Stills mit Torf aus dem Kintour Moss, dort, wo Ardbeg früher seinen Torf bezog.
Distillery Manager Colin Gordon bei der „Still-Taufe“
Und wie der Bau des Stillhouses sich über die zweieinhalb Jahre entwickelte, können Sie in obenstehenden Video nachverfolgen…
Nachtrag: Wir haben jetzt noch eine zusätzliche Information von Ardbeg Deutschland erhalten, die wir natürlich gerne mit Ihnen teilen:
ARDBEG STELLT NEUES BRENNHAUS VOR
Islay / München, 26.03.2021. Premiere für das neue Brennhaus der ultimativen Islay Destillerie Ardbeg: Das neue Gebäude, direkt an der Wasserlinie, verfügt nun über zwei Washstills und zwei Spiritstills. Die Nachfrage nach kräftigen, rauchigen Islay Single Malt Whiskys ist ungebrochen, sodass die 1815 offiziell gegründete Destillerie künftig mit den beiden weiteren Brennblasen auch eine höhere Brennkapazität bewerkstelligen kann. Von bislang 1,4 Millionen Liter auf 2,4 Millionen Liter im Jahr.
Oberstes Ziel der Erweiterung war es, den sehr eigenständigen Charakter des torfrauchigen Destillats beizubehalten. Deshalb wurden die neuen Brennblasen exakt nach den Vorlagen der bereits bestehenden Brennblasen bis in den kleinsten Millimeter nachkonstruiert und jede Schraube und Niete an derselben Stelle platziert.
Markantes Zeichen des neuen Brennhauses ist ein besonderes Panoramafenster. Besucher der Destillerie können von dort, hoffentlich schon bald, atemberaubende Blicke auf die vier Brennblasen und den Atlantik vor Islay nehmen, mit einem kleinem Glas Ardbeg in der Hand.
Wer sich mit Whisky auskennt, weiß, dass das erstmalige Aufheizen einer Brennblase einer gewissen Tradition folgt. Üblicherweise „versüßen“ eine Handvoll Zutaten, die das Destillat auszeichnen, dieses erste Einbrennen. Bei Ardbeg wurden selbstredend die rauchigen Malzaromen eingefangen, mit Heidekraut, Torf und Seetang… die pure Ardbeg-Magie. Nachdem das Einbrennen neuer Brennblasen nicht so häufig passiert, konnte es auch nicht irgendein alter Torf sein. Traditionell stach Ardbeg seinen Torf immer bei Kintour Moss auf dem Ardtalla Estate. Dugga Bowman, Head Warehouseman übernahm diese Aufgabe mit einem Torfspaten am Kintour und holte dieses Stück Islay-Geschichte in die Brennerei. Das anschließende Einbrennen war ein voller Erfolg, nachdem Destillerie Manager Colin Gordon die Ehre hatte, den Torf kurzzeitig in die Brennblase einzulegen, bevor sie anschließend gefüllt wurde. Er sagte:
„Es kommt nicht oft vor, dass ein Destillerie Manager das Privileg hat, neue Brennblasen einzuweihen. Mit unseren neuen Stillhouse werden wir die Seele von Ardbeg bewahren und hoffen, dass unser ultimativer Islay Single Malt noch viele weitere Ardbeggians erfreuen wird.“
Glenmorangie hat sich für die vielen kommenden Gelegenheiten zum Schenken in der nächsten Zeit etwas Besonderes einfallen lassen – Limited Editions vom Lasanta und Quinta Ruban im Giraffen-Look. Wie das aussieht und was es darüber sonst noch zu sagen gibt, hier in der Info, die man uns für Sie, unsere Leser, geschickt hat:
Genussvoll schenken: Geschenkideen zu Ostern, Muttertag und Vatertag mit Glenmorangie
Geschenke sind schön, glückliche Gesichter der Lohn der oder des Schenkenden. Warum nicht zu den bevorstehenden Anlässen wie Ostern, Muttertag oder Vatertag mal etwas Besonderes, wie einen schönen Single Malt Whisky, verschenken? Diese zauberhafte Idee ist zum Beispiel über CLOS19.com mit wenigen Klicks bestellbar.
Glenmorangie Lasanta und Quinta Ruban Limited Edition im Giraffen-Look
Seit langem ist die Giraffe ein Symbol der schottischen Highland-Destillerie, erinnert sie doch gleich an die Höhe der Brennblasen, den Höchsten in ganz Schottland. Sie bieten dem Whisky viel Raum für milden Geschmack und Aroma bei der Destillation und sie sind gleichzeitig genauso hoch wie eine ausgewachsene Giraffe.
Während Glenmorangie Lasanta in ehemaligen Oloroso und PX-Sherryfässern süß nachreifte, sorgten original Portweinfässer beim Glenmorangie Quinta Ruban für köstlichen Duft und feinen Schokoladenaromen.
Hübsch verpackt sind beide in edlen Geschenkboxen im außergewöhnlichen Giraffen-Look.
Die Flaschen sind mit vielen anderen Geschenkideen bei CLOS19.com erhältlich, solange der Vorrat reicht und lassen sich mit einer persönlichen Nachricht an den oder die Liebsten direkt versenden.
Wir haben ihn ja bereits vor dem offiziellen Marktstart verlost und sechs unserer Leser durften ihn somit schon in Empfang nehmen – heute erscheint er offiziell im Handel in Deutschland: Der Starward Left-Field, der Single Malt aus der Starward Destillerie in Melbourne, Australien. Wir haben hier für Sie die offiziellen Infos zu diesem Single-Malt Allrounder vom deutschen Importeur Kirsch Import:
Mit Starward Left-Field aus Australien stehen die Sterne für unkomplizierten Genuss gut
Stuhr. In Down Under ist so manches anders. Die Jahreszeiten zum Beispiel, der Gefährlichkeitsgrad von Wildtieren – und Whisky. Mit ihren in (Süß-)Weinfässern gereiften Single Malts greift die Melbourner Starward Distillery nach den Sternen und macht eine eigene australische Kategorie auf, die für eine unkonventionell-entspannte Whiskykultur steht. Ihr Botschafter: der neue Single-Malt- Allrounder Left-Field.
Whiskys, bei denen erlaubt ist, was gefällt
Unkonventionell, casual und kulinarisch: Starward ist ganz Kind der australischen Genuss-Metropole Melbourne. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die urbane Brennerei einen für Australien völlig neuen Whisky
– wie den Single Malt Left-Field, der ab dieser Woche im deutschen Fachhandel erhältlich ist.
Im Fokus von Starward? Das Genusserlebnis. Ob zur Pizza, zum BBQ mit Freunden, ob pur, mit Tonic oder im Cocktail: Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt, fragt man Gründer David Vitale und sein Team. Ihrem Credo entsprechend, setzen die Melbourner auf fesselnde Aromen. Dafür schauen sie unter anderem mit den Augen von Brauern und Winzern auf die Whiskyherstellung, vertrauen auf ihren Genießer-Instinkt ebenso wie auf ausschließlich regionale Zutaten.
Rotweinreife in Melbournes abwechslungsreichem Klima
Starwards weinselige Casks stammen von führenden Winzern des Kontinents, wie Penfold’s, Yulumba, Henske, Wolf Bass oder De Bortolli. Foto: Starward Whisky
Starward Whisky ist durch und durch australisch: Australian Whisky, der die natürlichen Ressourcen seiner Region, die kulinarische Kultur seiner Heimatstadt und deren einzigartiges Klima spiegelt. Alles, was die junge Destillerie dafür benötigt, erreicht sie innerhalb einer Tagesreise von Melbourne aus. Vor allem: dunkles Gerstenmalz zwischen Pale und Amber Ale, aromenreiche dunkle Brauhefe und lediglich leicht ausgebrannte oder gedämpfte Fässer, die mit gefeierten Rotweinen des Kontinents oder Apera, australischem Sherry, vorbelegt waren. Seine vielversprechenden Rohbrände füllt
Starward mit einem niedrigeren Alkoholgehalt in die weinseligen Barrels, die so umso mehr Fruchtnoten und Tannine an den Whisky abgeben können.
Nur drei bis vier Jahre benötigt Starward Whisky in ihnen für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das Melbourne-Klima. Australien – Küste, Sonne, Strand? Fernab von jeglichen Stereotypen ist die Hafenstadt für ihre ständigen Wetterwechsel bekannt und durchlebt „four seasons in a day“. Schlecht für Sonnenanbeter, gut für Whisky: Durch das reaktionsfreudige Klima interagieren Starwards Single Malts bereits nach kurzer Zeit intensiv mit den Fässern. Elementare Reife nennt Starward den Vorgang. Dessen Resultat? Whiskys, die es so sonst nirgendwo gibt.
Der neue Single-Malt-Allrounder
Einer von ihnen ist der Single Malt Left-Field. Der neue Stern am Whisky- Himmel ist ein erschwinglicher, zugänglicher Allrounder und Nachfolger des auslaufenden Blends Two-Fold. Der entspannte Single Malt reift zu 100 Prozent in ehemaligen Rotweinfässern aus französischer Eiche – für ein intensives und würziges Mundgefühl mit zarten Weinaromen. Die Fässer stammen aus den führenden australischen Weinregionen, dem Barossa Valley und dem Yarra Valley. Das Ausbrennen einiger dieser
„barrels“ verleiht Left-Field zusätzliche Dimensionen. Mit seinen vollmundigen, hellen und dunklen Frucht- sowie würzigen Eichennoten lässt der Australier viel Raum für individuellen Genuss – ob pur, geschüttelt oder gerührt.
Left-Field ist weder gefärbt noch kühlfiltriert und entfaltet seine Aromen so gänzlich unverfälscht bei milden 40% vol. UVP 34,90€.
Bereits die dritte Ausgabe – nach 2010 und 2018 – eines 50 Jahre alten Single Malts kann Highland Park präsentieren. Dieser neue Highland Park 50 Year Old kommt aus neun Refill Casks, die 1968 befüllt wurden. Die Fässer wurden 2008 vermählt und in erst-befüllte Sherry-Fässer umgefüllt. Nach 12 Jahren Reifung wurde ein Fass ausgewählt und eine kleine Menge des letzten 50-Jährigen aus der Brennerei hinzugefügt – eine Praxis, die bereits bei der zweiten Ausgabe des Highland Park 50 Year Old abgewandt wurde.
Gordon Motion, master whisky maker bei Highland Park, preist diese Abfüllung als „spektakulär“. Der Whisky, der etwas mehr als 50 Jahre reifte, habe volle Sherry-Aromen von getrockneten Früchten und süßem Toffee aus seiner letzten Reifung im erst-befüllten Sheryyfass, aber auch noch alle zarten Düfte und Aromen aus der ersten Reifung in den Refill Casks.
Der Single Malt wird in einer handgefertigten Holzkiste aus Walnussholz präsentiert und enthält ein Buch, welches die Geschichte hinter dem Whisky darstellt. Der neue Highland Park 50 Year Old (43,8% Vol.) ist auf 274 Flaschen limitiert und weltweit im Fachhandel erhältlich. Ab März 2021 kann eine begrenzte Anzahl von Flaschen in der Brennerei und im Online-Shop (hier ist er mit £ 20,000 ausgewiesen – etwas mehr als 23.000 €) erworben werden.