Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (158)

Willkommen zur schon 157. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 158 finden Sie wieder jede Menge neue Videos und einen Podcast:

Podcast: Padcast Folge #3

Whisky Plausch – Cu Bocan Creation #1

Malte Talks Malts – Tullibardine – The Murray (First Fill Bourbon 2019)

Whisky a. d. S. e. Amerikaners – 

Malt Mariners – 

WhiskyBabbler – Top 5 Peated Malts

Whisky & Vinyl – Talisker 15yo aus den Special Releases 2019

Whisky Evening – Blair Athol Flora & Fauna

Pat Hock – Knockando 18 & Talisker 18

https://youtu.be/a_5hMpzAC2w

World Wide Whisky – Ardmore 12 Jahre Port Wood Finish

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY
 

Video: Der Old Fashioned. Ein klassischer Cocktail

Heute möchten wir Ihnen als Sonntagsvideo einmal etwas anderes offerieren: Ein Video, das Ihnen den wohl klassischsten aller Cocktails mit Whisky näherbringt: Den Old Fashioned. Liquid Diaries zeigt Ihnen auf Youtube, wie der Old Fashioned gemacht wird, was Sie dazu brauchen und was Sie beachten sollten. Und weil man es unter der Creative Commons Lizenz auf Youtube hochgeladen hat, dürfen wir es Ihnen hier präsentieren (im Gegenzug machen wir unsere eigenen Videos natürlich ebenfalls unter dieser Lizenz nutzbar).

Vielleicht bringt Sie der knapp über vier Minuten lange Clip ja auf den Geschmack? Wir freuen uns jedenfalls, Sie etwas später wieder auf unserer Seite begrüßen zu dürfen, wenn wir Ihnen wie jeden Sonntag dann auch die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen dürfen. Bis dahin! 

Fremde Federn (75): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 75 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Neu: Tullibardine 1964

Aus der Highland-Brennerei Tullibardine gibt es eine neue Abfüllung zu vermelden: Der Tullibardine 1964 ist das neueste Bottling in der Custodians Collection. Von ihm gibt es weltweit 242 Flaschen. Erstmals haben wir ihn vor einem Monat in der TTB-Datenbank entdeckt (siehe hier), nun ist sein Erscheinen auch offiziell.

Der 51 Jahre alte Whisky (er – oder ein Teil von ihm – muss also einige Zeit außerhalb des Fasses verbracht haben) ist mit 40.4% Vol. abgefüllt und stammt aus drei ausgesuchten Fässern und soll in der Nase den Duft von einem Lederlehnstuhl und Blumenwiesen verbreiten, sowie von frischen Sommerfrüchten, die mit etwas Sahne beträufelt sind. Am Gaumen hat man laut Destillerie den Geschmack von Mandeln in Milchschokolade und frisch geschnittenen Ananas.

Ein Preis für den Whisky wurde nicht angegeben, auch auf der Webseite der Destillerie zur Custodians Collection (beim Erwerb des Whiskys wird man lebenslanges Mitglied im Tullibardine Custodians Club) zeigt noch keine weiterführenden Infos zum Bottling.

Whiskyfun: Angus verkostet Highland Park im Neunerpack

Gleich neun Abfüllungen der Orkney-Destillerie Highland Park verkostet heute Angus MacRaild, der wie so oft am Samstag bei Whiskyfun für Serge einspringt. Dabei finden sich Originalabfüllungen ebenso wie unabhängige Bottlings, und neuere Flaschen ebenso wie solche, die schon vor fast 30 Jahren erschienen sind.

Ohne viel weitere Vorrede, gleich hier die Ergebnisse der Verkostung:

  • Highland Park ‘Sigurd’ (43%, OB, 2013): 84 Punkte
  • Highland Park ‘Sigurd’ (43%, OB, 2014): 84 Punkte
  • Highland Park 2007/2018 (53.7%, Duncan Taylor for Malt Whisky Hong Kong, cask #5022603, sherry octave finish, 103 bottles): 87 Punkte
  • Orkney 15 yo 2003/2018 (50%, Hunter Laing ‘Old Malt Cask’, hogshead, 343 bottles): 87 Punkte
  • Probably Orkney’s Finest 16 yo 2003/2019 (48.4%, Douglas Laing ‘Old Particular’, refill hogshead, 371 bottles): 88 Punkte
  • Highland Park 15 yo 2003/2019 (58.2%, OB for ‘Wu Dram Clan Whisky Society’, cask #6162, 1st fill Spanish oak sherry butt, 628 bottles): 87 Punkte
  • Highland Park 28 yo 1988/2017 (49.6%, Cadenhead, Port Hogshead since 2007, 222 bottles): 91 Punkte
  • Highland Park 20 yo 1975/1995 (55.2%, Adelphi): 91 Punkte
  • Highland Park 18 yo 1972/1991 (56%, Dun Eideann, cask #9017, sherry, 120 bottles):93 Punkte
Highland Park. Photo credit: yashima on VisualHunt / CC BY-SA

Nur noch diese Woche: Gewinnen Sie 12x den neuen Legent Premium Bourbon!

Nächsten Montag ist bei uns schon zum ersten Mal Weihnachten – denn dann geben wir die Gewinnern der 12 Flaschen Premium Bourbon Legent bekannt, die wir gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlosen, einen Bourbon, den es so noch nicht gab und der amerikanischen Whiskey mit japanischer Kunstfertigkeit vermählt. 

Mitmachen zahlt sich diesmal also zwölffach aus! Aber nur mehr bis Sonntag – dann ist die Chance vorbei!

Was ist der neue Legent nun eigentlich? Was macht ihn besonders? Und was neu? Hier zunächst einige Infos dazu:

Der neue Legent von Beam Suntory – zwei Welten in einem Whiskey

Die Idee zum neuen Legent stammt von zwei Meistern der Whiskykunst: Jim Beam Master Distiller Fred Noe und Suntory Master Blender Shinji Fukuyo wollten amerikanische Tradition mit der japanischen Perfektion vermählen und gemeinsam einen besonderen Bourbon kreieren, wie er nur aus der Zusammenarbeit zweier gleichsam erfahrenen und aufgeschlossenen Whiskymeistern entstehen kann.

Wie ist nun der Legent entstanden?

Zunächst beginnt es mit Tradition: Am Anfang isteht ein historisches Bourbon-Rezept aus der Familie Fred Noe: hochwertiger Roggen, Mais, gemälzte Gerste, kalziumreiches, eisenfreies Kalksteinwasser und mindestens vier Jahre Lagerung in frisch ausgebrannten Weißeichenfässern.

Dann wagt man Innovation: Ungewöhnlich für amerikanische Whiskeys wird ein Teil des Bourbons in Wein-, ein anderer in Sherryfässern gelagert um dem traditionellen Bourbon neue, den Charakter vertiefende Noten zu geben.

Und vollendet das Ganze mit Perfektion: Nun kommt Fukuyo ins Spiel: Der Meister des japanischen Whiskys führt ein aufwendiges Blending durch, mit dem er die komplexen Geschmacksstrukturen von Legent aktiviert und schließlich einen Kentucky Straight Bourbon mischt, der nicht einfach nur anders ist, sondern weit mehr als die Summe seiner Teile.Legent ist ein perfekt ausbalancierter und abgerundeter Premium Bourbon, am Gaumen reich, warm und eichig. Zugleich ist er komplex und vielschichtig mit einem hellen, glatten und unerwartet langen Abgang.

Hier die Tasting Notes:

Farbe: warme, sonnige Goldtöne mit rotbraunen Untertönen
Aroma: reichhaltige, traditionelle Noten von Bourbon und Holz, komplexe Gewürznoten, mild, fruchtig mit angenehmen Untertönen der Wein- und Sherryfässer
Geschmack: markante Aromen durchziehen wellenförmig den Gaumen, Begrüßungsnoten von getrockneten Rosinen und Datteln, warmes, angenehmes Backgewürz, leichte Säure und Süße, ein Hauch Bitterkeit von den Sherryfässern
Abgang: angenehm leicht auf der Zunge, langanhaltender Nachklang

Und so gewinnen Sie eine der zwölf Flaschen Legent:

1. Sagen Sie uns einfach, warum gerade Sie den neuen Legent gewinnen sollen.

2. Die Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Legent“!

Unter allen Einsendungen mit einer Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 15. Dezember 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 16. Dezember 2019 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Beam Suntory Deutschland versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Legent“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 15. Dezember 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am 16. Dezember 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Beam Suntory Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Jetzt erhältlich: The Highland Herold #45 – Winter 2019

Ab sofort ist die neueste Ausgabe des Highland Herold für winter 2019 wieder als Download verfügbar. Interessenten können ihn sich hier gratis herunterladen.

Auch diesmal gibt es wieder viele interessante Beiträge von verschiedenen Autoren, wie Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können:

  • Blending Scotch Whiskies: Der Verschnitt mehrerer Fässer zu einer gefälligen Mischung ist eine grundlegende Technik der Whiskymacher und praktisch seit dem Beginn des Konsums als Genussmittel im Einsatz. Katja Langstrof fasst die Anfänge, die Entwicklung und die heutigen Kategorien der Blends zusammen. Ergänzend schreibt Michael Reckhard über den Blending Process, Julia Nourney erklärt die kontinuierliche Destillation und Kristina Wolf und Ralf Hauer steuern Blindverkostungsnotizen zu drei beispielhaft ausgewählten Produkten bei.
  • Fercullen Irish Whiskey: Die 2018 in Betrieb genommene Powerscourt Distillery veröffentlichte im September 2019 die ersten Abfüllungen unter ihrem Label Fercullen. Ernie Scheiner war bei der Präsentation dabei und trug zusätzliches Hintergrundwissen über das Unternehmen und die Whiskeys in den Fercullen-Flaschen zusammen. Gefolgt von Blindverkostungsnotizen von Kristina Wolf und Ralf Hauer zum zehnjährigen Fercullen Single Grain.
  • Whisky auf den Färöern: Julia Nourney besuchte die beiden Whiskyprojekte auf den Inseln im Antlantik.
  • Nomad Outland Whisky: Ernie Scheiner stellt den „Nomaden“ vor, der nach seiner Destillation und Grundlagerung aus Schottland nach Andalusien zog, um dort seine abschließende Reifung in der Bodega González Byass zu erhalten.
  • Mammoth Single Malt Whisky: Mit dem Single Malt First Edition und dem Single Grain Classic Edition feierte die Grumsiner Brennerei aus der Uckermark ihre Whiskypremiere. Mit Blindverkostungsnotizen von Thorsten Herold zur First Edition.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Oban (16 Bilder)

Die Destillerie Oban hat ein Problem: Mitten im Ort gelegen, fehlt ihr einfach der Platz zum Wachsen. Deshalb wird sie im Portfolio von Diageo, dem Besitzer der Brennerei, immer eine kleine und feine Marke bleiben, von der es weder eine Vielzahl von offiziellen Bottlings gibt, noch eine Menge unabhängiger Abfüllungen – in der Tat zählt man gerade 25 davon.

Der Vorteil der Lage ist aber ebenso unbestritten: Oban ist ein schönes Ausflugsziel – und die Brennerei macht auch optisch etwas her. Davon können Sie sich jetzt ganz bequem an Ihrem Computer oder Smartphone überzeugen, mit 16 Bildern von Jochen Wied, der oban im Sommer besucht hat:

Oabn – mitten in der gleichnamigen Stadt gelegen. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Fassprobe.
Oban. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Intermediate Spirit Receiver. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Spirit Safe. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Stills. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Stills. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Washbacks. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Washbacks. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Washbacks. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Mash Tun. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Mash Tun. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Malzmühle. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Oban Besucherzentrum. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Serge verkostet: Drei Blended Malts

Sozusagen als „Erholung“ von den „Anstrengungen“ mit Brora gibt es heute bei Serge Valentin auf Whiskyfun drei Blended Malts – einen von Compass Box, einen vom Wemyss Malts und einen aus Japan. Alle drei bekommen sehr gute Wertungen in der Verkostung, wobei der japanische Pure Malt etwas nachhinkt:

  • The Promise (46%, Compass Box, blended malt, 2019): 87 Punkte
  • Nectar Grove ‘Batch Strength‘ (54%, Wemyss Malts, Batch 1, blended malt, 8100 bottles, 2019): 87 Punkte
  • 963 18 yo (53%, OB, Japan, Sasanokawa Shuzo, pure malt, mizunara finish, 320 bottes, 2019): 84 Punkte

PR: Neu – Tamdhu 2006/2019 Single Cask von deinwhisky.de

Ende letzten Monats präsentierte Deinwhisky.de seine erste exklusive Brennereiabfüllung (wir berichteten). Und heute gibt der Onlineversand die Veröffentlichung seiner nächsten Abfüllung bekannt. Mit dem Tamdhu 2006/2019 Single Cask handelt es sich um das erste und bislang einzige exklusiv für den deutschen Markt abgefüllte, originale Single Cask aus dieser Speyside-Brennerei.

Alle Infos zu diesem Tamdhu hat uns deinwhisky.de in der nachfolgenden Aussendung übermittelt, und diese teilen wir gerne mit Ihnen:


EXKLUSIV: Tamdhu 2006/2019 Single Cask

Nach dem erst kürzlich vorgestellten Glendronach Single Cask von 2007, welches exklusiv für deinwhisky.de abgefüllt wurde, ist nun bereits die nächste Sonderabfüllung eingetroffen und die hat es in sich. Es handelt sich um das erste und bislang einzige exklusiv für den deutschen Markt abgefüllte, originale Single Cask aus der Speyside-Brennerei Tamdhu.

Der am 13. April 2006 destillierte Single Malt reifte vollständig in einem 1st Fill Oloroso Sherry Hogshead aus europäischer Eiche und wurde im November 2019 auf insgesamt 341 Flaschen in Fassstärke mit 58,9% vol. abgefüllt.

Die Brennerei aus dem schottischen Knockando befindet sich seit 2011 im Besitz des unabhängigen Abfüllers Ian MacLeod und produziert im Wesentlichen für die Blend-Industrie, sowie für seine Standard-Range, welche aus einem 12-jährigen, einem 15-jährigen, sowie einem Batch Strength Whisky besteht. Die wenigen Einzelfässer, welche Tamdhu jährlich abfüllt, werden meist selbst als „Distillery Only“- oder als Duty-Free-Abfüllung im Flughafen von Edinburgh vertrieben. Umso mehr freut es uns, dass wir die Gelegenheit bekommen konnten, einen Single Cask Whisky dieser tollen Speyside-Brennerei auszuwählen und exklusiv für uns abfüllen zu lassen. Ein echtes Highlight für die eigene Sammlung und das nahende Weihnachtsfest.
Der Whisky überzeugt mit einem reichhaltigen und üppigen Aroma nach Rosinen, getrockneten Orangen und süßem Wein in Kombination mit frisch geschnittener Eiche, Fudge und Piment. Im Geschmack ist er herrlich ausbalanciert und süffig mit Kirschen, Mandeln, Milchschokolade und Feigennoten. Das Finish ist lang anhaltend mit Sherry und angenehmen süßen und fruchtigen Noten.

Den Whisky gibt es ab sofort und exklusiv bei deinwhisky.de unter:
https://www.deinwhisky.de/exklusiv/3245-tamdhu-2006/2019-1st-fill-sherry-single-cask-for-deinwhisky.de-58-9-vol..html

PR: Verschenken Sie die Mitgliedschaft im weltweit führenden Whiskyclub

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The Scotch Malt Whisky Society, kurz SMWS oder nur „Society“, wurde 1983 in Edinburgh gegründet und gehört sicher zu den bekanntesten Whiskyclubs. Mitglieder der „Society“ haben die Möglichkeit, die exklusiven Single Cask Whiskys zu erwerben, erhalten ein kostenloses Abonnement für das Mitgliedermagazin Unfiltered und haben Zugang zu den exklusiven Venues in London, Edinburgh und Leith, und im nächsten Jahr auch in Glasgow. The Scotch Malt Whisky Society findet, wie wir in der heute eingegangen englischsprachigen Presseaussendung lesen können, dass die Mitgliedschaft in der Society ein Geschenk sei, das noch begeistern wird, lange nachdem der Weihnachtsbaum weggeräumt wurde.

Alle weiteren Informationen zur SMWS und den verschiedenen Möglichkeiten der Mitgliedschaft finden Sie in der folgenden Presseaussendung:


GIVE THE GIFT OF MEMBERSHIP TO THE WORLD’S LEADING WHISKY CLUB

Treating your loved one to a membership with The Scotch Malt Whisky Society is a gift that is sure to delight, long after the tree is tidied away

Being part of The Scotch Malt Whisky Society opens up a new world of adventures for the whisky-lover in your life. Unique experiences are at the heart of this colourful whisky club, and annual membership starts from just £65.

No other club offers the variety and ever-changing range of the Society’s one-off whiskies, released each month in a new selection from across the complete spectrum of flavour profiles.

Every Society single malt whisky is hand-picked by its expert Tasting Panel for its exceptional quality and intriguing character. Distinctive, diverse and strictly limited to the contents of one cask, each bottling is a case study in flavour and a precious opportunity to experience whisky in its purest form.

But being part of the global community of more than 26,000 whisky fans goes way beyond the Society’s outstanding single-cask spirits. Membership provides exclusive access to Members’ Rooms in Edinburgh and London, with a brand-new Glasgow location opening early next year, as well as a calendar of UK-wide tasting events.

UNIQUE FESTIVE EXPERIENCES

The Society’s annual festive market takes the Christmas shopping experience to a whole new level at 28 Queen Street, Edinburgh. Guests can pick up artisan gifts such as local beers, chocolates, charcuterie and trinkets. Attendees can also purchase incredible whiskies, all while enjoying a relaxing dram and escaping the hustle and bustle.

Standard tickets to the Christmas market start at £5 (including a dram) and are available here: https://www.smws.com/qs-xmas-market-2019

The holidays are all about catching up with your nearest and dearest, and the SMWS has a calendar jam-packed with experiences throughout November and December. The SMWS gives festivities a twist with tastings, masterclasses and delicious food pairings: www.smws.com/events

ANNUAL MEMBERSHIP

A year’s membership to the Society costs £65 and provides whisky-lovers with benefits throughout the year, including access to the multi award-winning monthly outturns of around 20 new single cask whiskies; free subscription to Unfiltered, its award-winning members’ magazine; and a calendar of colourful events and intriguing whisky experiences to share alongside other like-minded members.

Tailor your membership with a choice of add-ons available:

  • MEMBERSHIP & BOTTLE OF THE MOMENT (£110): the most popular option – surprise and delight your senses by adding a specially selected bottle of the moment to annual membership.
  • MEMBERSHIP & FIVE DRAM TASTING BOX (£89): get to know SMWS
    whisky and discover your favourite flavour by exploring five 25ml single cask Society samples.
  • MEMBERSHIP & TASTING TICKETS (£125): bring a guest to enjoy the good company of fellow members by coming along to a regular whisky tasting event (up to the value of £70).
  • MEMBERSHIP & THREE DRAM SERVE (£80): perfect for getting to know each other, visit UK Members’ Rooms for a chat and an informal three-dram tasting.
  • PIONEER WELCOME PACK (£130): – annual membership PLUS a beautiful welcome pack containing three 10cl sample bottles, a £5 e-voucher, SMWS journal and club lapel badge.

To buy membership to The Scotch Malt Whisky Society as a gift this Christmas, visit: https://bit.ly/2zofcP4

VENUES

The SMWS has its spiritual home at The Vaults in Leith, Edinburgh as well as a Members’ Room at 28 Queen Street in the city centre. Non-members can also experience a range of single cask whiskies and other spirits at the Kaleidoscope Whisky bar, as well as a selection of fantastic food in the renowned Dining Room.

As well as locations in Edinburgh, the SMWS has an exclusive Members’ Room at 19 Greville Street in London’s Farringdon district, and also recently announced plans for a new Members’ Room in Glasgow. It is set to open on Bath Street in early 2020, providing a perfect place for the high number of dedicated members in and around the city to share a dram.

SMWS Partner Bars are every bit as extraordinary as the Society’s malts. With nearly 100 worldwide locations, they’re ideal for experiencing a one-off single malt Scotch whisky.

Englische Bimber Distillery präsentiert erste Abfüllung der Founder’s Collection

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Die in West-London ansässige Bimber Distillery präsentiert mit diesem Bottling den ersten Teil der vierteiligen Bimber Founder’s Collection. Dieser Single Malt Whisky reifte seit 2016 in einem Ex-Bourbon-Cask und ist auf 200 Flaschen limitiert. Bimber Founder’s Collection 2019 ist mit 57,8% Vol. in Fassstärke abgefüllt und, wie der Name schon vermuten lässt, den Mitgliedern des Founder’s Club vorbehalten.

Die Founder’s Collection umfasst bis 2022 drei weitere Abfüllungen. Jedes dieser Bottlings wird ebenfalls auf 200 Flaschen limitiert sein. Und auch diese Abfüllungen werden ausschließlich von den Mitgliedern des Bimber Founder’s Club erworben können. Wer sich für die Bimber Distillery, den Founder’s Club und die Founder’s Collection interessiert: Die Mitgliedschaft in diesem Club kostet £395, und wie wir auf der Website der Brennerei lesen dürfen, gibt es hier noch keinen Aufnahmestopp.

By Big.dOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Im September veröffentlichte die Bimber Distillery ihren erste Single Malt Whisky, Bimber ‘The First’ (wir berichteten). Ihm folgte im Oktober mit dem Small Batch Release Re-charred Oak Casks eine auf 1.000 Flaschen limitierte Abfüllung.

Irish Times: Kanadische Firma finalisiert Kauf der restlichen 60% der Glendalough Distillery

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Wie Irish Times heute berichtet, plant der kanadische Getränkevertrieb Mark Anthony Brands die komplette Übernahme der Glendalough Distillery in Irland. Bereits im August 2016 brachte das kanadische Unternehmen 5,5 Millionen Euro in die Destillerie ein. Es erwarb damit einen Anteil von 40 Prozent an der Brennerei in Wicklow (wir berichteten). Mit weiteren 60% würde Mark Anthony Brands die Destillerie zu 100% übernehmen. Die restlichen 60% möchte Mark Anthony Brands für 12 Millionen € erwerben.

Fotorechte: Glendalough Distillery

Diese bisher verbleibenden 60% gehören einet Gruppe lokaler Investoren. Die beiden Glendalough-Direktoren Barry Gallagher und Brian Fagan besitzen alleine knapp 20 Prozent der Anteile.

 

Addendum: Am Freitag, den 13. Dezember 2019, wurde der Kauf finalisert.

Exklusiv: Interview mit Serge Valentin (Whiskyfun)

Seit 2002 ist Whiskyfun, die Seite von Serge Valentin, eine Institution unter Whiskyfreunden, kann man doch dort fast täglich neue Tasting Notes finden, sei es zu Standards, zu Klassikern oder zu absolut ausgefallenen Bottlings. Immer informativ, unterhaltsam zu lesen und gespickt mit augenzwinkernden persönlichen Einwürfen sind sie ein ständiger Begleiter für alle, die sich intensiver mit Whisky beschäftigen. Und auch bei uns ist der Hinweis auf seine Notizen ein fixer Bestandteil unseres Tagesprogramms.

Gestern hat Serge Valentin seine Verkostungsnotiz Nummer 15.000 auf Whiskyfun gepostet. Für uns war das Anlass genug, um Serge um ein Interview zu bitten – über sich, seine Arbeitsweise und Whisky im Generellen. Unsere Fragen und seine Antworten finden Sie nachfolgend. Viel Vergnügen damit!

Serge Valentin gemeinsam mit Charles MacLean

Q: Most of our readers won’t know more about you than that you are the leading source for (nearly daily) online tasting notes for the whisky community. But who’s the person behind this? Tell us a little bit about yourself, and your „life before whisky“.

Serge Valentin: Well, people should read FAQ pages on websites then. Seriously, before whisky I was more into wine as far as beverages are concerned, although I had visited my first distillery, Glenlivet, in the very late 1970s already, when I was still a teenager. Yet whisky became my main hobby only around the late 1990s, even if I was always having quite a few bottles of malt whisky in my stash since the first Glenfiddich and Cardhu ‘white label’ that had entered my home in the late 1970s. It’s still a hobby, having said that, even if many people believe I’m a professional, while I am not, not at all.

Q: How did this madness start? How did you get into whisky?

Many people are into whisky in France, as we always were, by far, the first market for Scotch in volume. Having said that we rather quaff cheaper stuff, expensive malt whisky remains a relatively new thing. But as I said, it all started with my first visit of a distillery, then trying the ‘new’ malts in the few bars that were having some in the late 1970s and early 1980s, then buying bottles as they were appearing in the market, the first Classic Malts and others. Visiting Italian collectors. Then stumbling upon Johannes and the Malt Maniacs in the early days of the Internet, joining them, sharing samples, starting to publish tasting notes as a few guys were already doing with wine – and virtually no one with whisky, then audience growing, and so on. Nothing was planned, it just happened.

Q: Is there a preferred time of day you do your tasting and if so, why?

Yes, between the late afternoon and dinner, so say 18:00 – 20:30. Fresh palate, quieter time of the day, less telephone… Or on Saturdays and Sundays in the afternoons.

Q: How do you manage to do so many tasting notes? Where do you get all these samples from and how do you manage to not drown your life in alcohol?

Very easily, it isn’t actually much. I may swallow 3 to 4cl a day on average, in line with the recommendations of the World Health Organisation. Of course, that would rather be much more for a Brora 1972, and less in the case of a Tullibardine 2007 killed in a red wine cask. Wine sommeliers do try at least fifty times more wines! The samples come from everywhere, distillers, bottlers, retailers, friends, festivals, bottles that I buy… I do not rely on any particular source. But I get much more than I can taste. In the old days you could almost try everything that used to come out, today that’s become impossible. Even the cleaning lady’s about to start a whisky business (I am joking).

Q: You always state that your notes are „just your humble opinion“ – yet they are often regarded (and presented) like an award by the industry when the rating is very high. How do you deal with that?

I don’t deal with that. It’s the essence of the Web, at least it was in its early days. Everything free, everything shared. I don’t follow what’s happening in the ‘aftermarket’, but indeed I sometimes come across quotes, sometimes in strange languages. And sometimes fake scores as well. Sure some people are making a little money out of my stuff, selling more bottles, or adverts or banners and so on. But I don’t care. How could I control what’s happening in China, for example? They’ve even named a festival after my website, knowingly. But I don’t care, this is not a business for me.

Q: What is a good whisky for you? What makes a whisky worth enjoying? What seperates it from average whiskies?

Any whisky’s worth enjoying as long as it doesn’t stink of cheap red wine or excessive coconut or vanilla. In other words, when it’s not hastily flavoured prior to bottling. What I fear is that we’ll see more and more fake single malts that were actually ‘blended’. You cannot flavour a whisky, but you can kind of flavour a cask and then pour your whisky into it and keep it there for… perhaps one week? And it’ll remain a single malt. Which means that you could – they already exist – have an originally very shy Glen Spey (just an example) that tastes of Laphroaig, Zacapa, José Cuervo, Hennessy, Slivovitz, whatever. And still call it a single malt. The only thing we might never see is a vodka-finishing, ha. Of course, street drinkers will claim that they don’t care, as long as they enjoy it. Everyone tends to enjoy what he/she can afford. But it’s going to dumb down the category.

Q: If you would have to describe yourself as a whisky – which one would you be and why?

Whah, they should have added that question to the classic Chinese Portrait questionnaire. I really don’t know, I hope Clynelish 1960. But don’t ask me why… Cheers.