Neu: Tomatin 2006 Amontillado Sherry Finish und Tomatin 2009 Caribbean Rum Finish

Zwei neue Abfüllungen hat die Destillerie Tomatin soeben in einer Presseaussendung angekündigt – und sie sollten nach den Angaben der Highland-Brennerei auch schon oder in Kürze im Handel verfügbar sein.

Der Tomatin 2009 Vintage Caribbean Rum Finish (7.200 Flaschen, 49 Pfund) lagerte 9 Jahre in traditionellen schottischen Eichenfässern (damit sind wohl Bourbonfässer gemeint), bevor er ein Jahr in Rumfässern aus der Karibik nachreifte. Drei Jahre betrug die Nachreifung in Sherryfässern beim Tomatin 2006 Vintage Amontillado Sherry Finish (5.400 Flaschen, 60 Pfund). Beide wurden mit 46% Alkoholstärke abgefüllt.

Mehr Infos können Sie in der Pressemitteilung nachlesen:


FINISHED TO PERFECTION

Tomatin Distillery Release Two New Limited-Edition Expressions

06 September 2019 – Tomatin, the award-winning Highland distillery has today announced the release of two new limited-edition expressions, a 2009 Caribbean Rum Finish and 2006 Amontillado Sherry Finish.

The 2009 Caribbean Rum expression was initially matured for 9 years in traditional Scotch
Whisky Oak Casks before a one year finish in 1st fill Caribbean Rum Barrels. This distinctive maturation is the distillery’s second release using Caribbean Rum Barrels, having previously released a limited expression in 2016. The barrels have imparted flavours of soft tropical fruit, mocha and salted caramel, rounded off with a sweet, lingering finish. Non-chill filtered and with  natural colour, the limited run has produced just 7,200 70cl bottles (46% abv) of this 10-year-old whisky, available world-wide and set to retail at £49.

The 2006 Amontillado Sherry similarly spent 9 years maturing in traditional Scotch Whisky Oak Casks, before enjoying a three year finish in 1st fill Amontillado Sherry Butts, resulting in rich flavours of dark chocolate, dried fruits, espresso and a hint of nut. The 12 year old, non-chill filtered and natural coloured limited-edition expression has a limited of run of just 5,400 70cl bottles (46% abv) available globally, priced at £60.

Graham Eunson, Distillery Operations Director at Tomatin, said:

“Our dedication to the continuous development of Tomatin Single Malt has been reflected in our growth and recent award wins. We are constantly striving to produce exceptional expressions that appeal to our existing customers and a wider audience. The array of tropical notes, sweet mixed spices and rich sherry infusions will hopefully entice a range of enthusiasts to sample the new products.”

Tomatin’s ability to experiment with creatively finished expressions comes from the distillery’s exceptional wood policy which ensures there is a wide range of casks sourced from prestigious partners within the industry.

The bold new releases are not the first from Tomatin. Fans of the distillery will remember the limited edition 14-year-old Cabernet Sauvignon and 9-year-old Caribbean Rum expressions which proved hugely popular back in 2016, followed by the limited edition 15 year old Moscatel finished single malt released last year.

Both limited edition expressions are available to purchase from select specialist retailers-

GeekWire: Wie Microsoft zur Entstehung des ersten KI-Whiskys kam

Ende letzten Monats stellte die schwedische Whiskybrennerei Mackmyra ihre Abfüllung Intelligens offiziell vor, der erste Whisky, der von künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt wurde. Basierend auf der Microsoft-Plattform Azure und in Zusammenarbeit mit dem finnischen Technologieunternehmen Fourkind wurden aus den vorhandenen 75 Whisky-Rezepturen in Verbindung mit Kundenbewertungen, Rezensionen, Ratings, Auszeichnungen, Bewertungen und Ähnlichem von der künstlichen Intelligenz das Beste herausgesucht und vorgeschlagen. Und durch Mackmyra umgesetzt (wir berichteten).

Für uns Whisky-Interessierte ein, sagen wir mal, ungewöhnliches Vorgehen. Von der anderen Seite aus betrachtet das ganze Projekt ein Artikel auf GeekWire. Diese Seite präsentiert aktuelle News aus dem Bereich Technologie und stellt deshalb die technologischen Aspekte mehr in den Vordergrund. Dazu gibt es noch ein Video von Microsoft. Hier lassen sich Colleen O’Brien und Sonia Dara von Mackmyra’s Master Blenderin Angela D’Orazio die Brennerei zeigen und Whisky erklären. Das Video finden Sie obenstehend sowie auch auf Youtube.

Serge verkostet: Vier Deanston

Weniger Ardbeg, mehr Deanston – so sieht es mittlerweile bei den unabhängigen Abfüllern aus. Dies sei kein Grund zur Beschwerde, meint Serge. Sondern eher ein Anlass für eine erneute ordentliche Deanston-Sitzung. Und deshalb finden wir heute vier unabhängige Deanston, mit mittelprächtigen bis guten Bewertungen, wie Sie in der Übersicht des heutigen Tastings auf Whiskyfun sehen können:

  • Deanston 10 yo 2009/2019 ‘One Giant Leap’ (61.6%, The Whisky Barrel, 1st fill PX sherry hogshead, cask #WB1003, 276 bottles) 80 Punkte
  • Deanston 10 yo 2008/2018 (56.2%, Cadenhead, Small Batch, 576 bottles) 78 Punkte
  • Deanston 19 yo 1999/2018 (51.3%, Whisky-Doris, bourbon hogshead, cask #2560, 136 bottles) 84 Punkte
  • Deanston 21 yo 1995/2016 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, hogshead, cask #12816, 263 bottles) 87 Punkte

Exklusiv: Whiskyexperts besucht Loch Lomond (Teil 1: Die Brennerei)

Jede Destillerie hat so etwas wie eine Persönlichkeit. So spürt man es jedenfalls, wenn man einmal einige davon besucht und sich auch für sie Zeit genommen hat.

Unter diesem Aspekt betrachtet ist Loch Lomond eine sowohl komplizierte, als auch reizvolle Persönlichkeit, denn sie ist so vielschichtig wie ihre Whiskys. Ihre Erscheinungsbild und ihre inneren Werte könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach außen nüchtern, fast industriell, und innen voller Überraschungen und Andersartigkeiten.

In insgesamt drei Artikeln möchten wir Sie nach Loch Lomond entführen und Ihnen die Möglichkeit geben, die Brennerei gemeinsam mit uns zu entdecken. Wir sind auf Einladung der Loch Lomond Group gemeinsam mit David Lind, dem Regional Director Europe und Sebastian Büssing, dem Brand Ambassador für Loch Lomond in Deutschland, durch die Destillerie gegangen und haben dort alles genau angesehen. Kommen Sie also mit und entdecken Sie eine Brennerei, die reizvoll anders ist.

Loch Lomond Teil 1 – Die Brennerei

Von außen bietet Loch Lomond, am gleichnamigen See im Ort Alexandria gelegen, recht wenig Charme. Die Destillerie wirkt eher wie eine Fabrik – und in der Tat war das Gebäude, das erst seit 1966 als Brennerei arbeitet, zuvor eine Produktionsstätte für Farben.

Auf unserer Panoramaaufnahme erweckt wenig den Eindruck einer klassischen schottischen Destillerie mit Pagodendächern, schönen Steinmauern und antiken Gerätschaften als Ausstellungsstücke. An ihr, so hat man den Eindruck, ist die Gegenwart interessanter als die Vergangenheit:

Bild © Whiskyexperts 2019

Noch bevor wir ins Innere gehen, gibt uns David Lind, der Regional Director Europe, eine kleine Einführung in die Geschichte der Destillerie, die – wie die gesamte Loch Lomond Gruppe – seit kurzem im Besitz einer chinesischen Investorengruppe ist.

Die Investoren aus China waren übrigens am gleichen Tag wie wir am Gelände – daher hat man neben der schottischen Fahne am Gelände für diesen Tag auch die chinesische gehisst.

Bild © Whiskyexperts

Ein wenig mehr über die relativ kurze Geschichte kann man auch auf der ersten von mehreren Schautafeln erfahren, die im Gebäude angebracht sind. Obwohl, streng genommen ist die Geschichte gar nicht so kurz, denn rechnet man die Littlemill Distillery dazu, die auch zur Gruppe gehörte, so kommt man an den Anfang der schottischen legalen Whiskydestillation…

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Unser erster Stop im Gebäude ist die Porteus Getreidemühle, der erste Verarbeitungsschritt in der Whiskyproduktion. Sie ist, wie in fast jeder Brennerei, ein imposantes Stück Industriegeschichte. Was es mit der bei Loch Lomond auf sich hat, erzählt uns David.

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Die Mühle wird in kleinen Häppchen von 10kg durch einen Portionierer befüllt.

Danach muss das Getreide noch durch einen Rüttler von Verunreinigungen befreit werden. Ein Stein zwischen den Mühlrädern könnte Funken schlagen – und das wäre absolut nicht gut in einer Atmosphäre voller Alkoholdämpfe…

Nun geht es weiter im Produktionsablauf und wir bewegen uns zum Mash Tun, in dem das Einmaischen stattfindet. Der 9,5 Tonnen Mash Tun ist aus Edelstahl und wirkt imposant:

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Auch hier findet sich eine informative Schautafel:

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Näheres dazu erfahren wir von David, der diesmal von Distillery Manager Derrick Smith unterstützt wird. Interessant zum Beispiel, dass bei Loch Lomond 4x Wasser zugegeben wird…

Wir gehen nun weiter zu den Gärbottichen, wo die Fermentation stattfindet und wo, wie David uns erklärt, der wesentliche Unterschied in der Produktion bei Loch Lomond zu anderen Brennereien beginnt.

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Hier bekommen die Whiskys von Loch Lomond durch die Fermentation ihre erstaunliche Fruchtigkeit (die wir danach bei einem Tasting verschiedenster New Makes aus den unterschiedlichen Stills am eigenen Gaumen erleben durften).

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Nun aber wenden wir uns dem Hauptunterscheidungsmerkmal der Brennerei zu: Die einzigartige Unterschiedlichkeit der Stills, die Loch Lomond ermöglicht, unterschiedliche Stile herzustellen. Ein wenig erinnert das an die Möglichkeiten japanischer Brennereien, die ebenfalls unterschiedliche Stills unter einem Dach vereinen – bei Loch Lomond werden allerdings im Gegensatz zu den Gepflogenheiten die verschiedenen New Makes sortenrein in Fässer gegeben und erst diese dann bei Bedarf geblendet.

Hier alles Wissenswerte zu den Stills, erklärt von David Lind (im Film sehen Sie am Ende dann übrigens auch die (gut isolierte) Coffey Still der Malt-Brennerei:

Hier noch ein paar fotografische Blicke auf die Stills und die Spirit Safes, die im Haupthaus der Brennerei stehen:

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Unser Weg führt uns nun ins Labor der Qualitätssicherung, wo wir die verschiedenen Arten von New Make, die bei Loch Lomond produziert werden, verkosten können – und zwar herunterverdünnt auf 25% Alkoholstärke, so wie es die Mitarbeiter in der Qualitätssicherung ebenfalls machen. Lorna Buchanan, Chief Chemist bei Loch Lomond, erklärt uns mehr zum New Make.

Es ist in der Tat überraschend, wie unterschiedlich die verschiedenen New Makes im Geschmack sind – von extrem fruchtig bis eher malzig reicht hier die Bandbreite, und der getorfte New Make hat wiederum seine eigenen Qualitäten.

So kann Loch Lomond auch drei verschiedene Whiskys in der Standardrange vorweisen: Der völlig ungetorfte Inchmurrin, der fruchtige Noten aufweist, ist dabei an einem Ende der Geschmacksskala. Torfig hingegen ist der Inchmoan, der sich dabei durchaus mit Insel-Malts messen kann. Dann gibt es den Loch Lomond selbst, der in nur ganz leichte Torfnoten aufweist – und den Single Grain, der gerade in Deutschland viele Freunde hat.

Von hier aus wollen wir noch einen kurzen Blick in ein Warehouse bei Loch Lomond werfen. David führt uns in eines, in dem noch liegend gelagert wird. Immer mehr geht man aber auch dazu über, die Fässer stehend zu lagern – das spart einfach Platz und damit Geld. David zeigt uns auch ein Fass mit 40 Jahre altem Littlemill-Whisky, eine besondere Rarität im Besitz der Loch Lomond Group.

Hier noch zwei Bilder der unterschiedlichen Lagerungsarten:

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Bevor wir in die Cooperage gehen (davon berichten wir in Teil 2 unserer Reportage), bleibt uns noch ein wenig Zeit, uns auf dem Gelände der Brennerei umzusehen. 

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Wenn man sie also sucht, dann findet man sie doch, die hübschen Ecken am Brennereigelände.

Im zweiten Teil unserer Reportage gehen wir dann gemeinsam mit Ihnen in die Cooperage der Brennerei Loch Lomond, und wir beobachten, wie ein angeliefertes Fass repariert und neu ausgebrannt wird. Bis dahin!

Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Loch Lomond wurde von der Destillerie Kammer Kirsch, dem deutschen Importeur, und der Loch Lomond Group organisiert und finanziert. Die beiden Unternehmen hatten keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.

Sotheby’s erwartet für ‚The Ultimate Whisky Collection‘ neuen Rekord

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Regelmäßig berichten wir über Rekordergebnisse bei den Versteigerungen rarer und hochpreisiger Whisky-Flaschen. Immer wieder werden die bisherigen Höchstergebnisse übertroffen. Und auch für den nächsten Monat muss mit einem neuen Rekord gerecht werden.

Das Auktionshaus Sotheby’s bietet ab dem 27. September eine Whiskysammlung zur Versteigerung, die sie mit dem Namen ‚The Ultimate Whisky Collection‘ beschreiben. Insgesamt werden 467 Flaschen und neun Fässer versteigert. Sotheby’s bezeichnet diese Sammlung seltener Malts als „die wertvollste Sammlung von Whisky, die jemals auf einer Auktion angeboten wurde“. Der Schätzwert dieser Sammlung beläuft sich auf 4 Mio. GBP, dies entsprichtin etwa 4,5 Mio €.

In der Kollektion enthalten sind Abfüllungen verschiedener Brennereien Schottlands, auch wenn der Sammler ein besonderer Fan von Bowmore, Highland Park und The Macallan ist.

Auf der Website des Auktionshaus Sotheby’s findet sich bis jetzt nur die Ankündigung der Auktion, in der einige der zu ersteigernden Abfüllungen angekündigt werden. Doch ein Artikel bei The Drinks Business zeigt uns auf, welche Flaschen wir erwarten dürfen und lässt uns erahnen, welche Summen wir erwarten müssen. Wie zitieren hieraus nur eine kleine Auswahl:

  • Die ältesten Abfüllungen von Glenfiddich und Balvenie, darunter Balvenie 50yo, Glenfiddich 50yo (1. und 2. Release) und Glenfiddich 64yo
  • Silvano Samarolis berühmte Veröffentlichungen, darunter Bowmore 18 year Bouquet, Laphroaig 15 year old Sherry Cask 1967, Laphroaig 1970, Springbank 12 year old und Ardbeg Sherry Wood 1974
  • Bowmore Black Releases (First, Second, Final und Bowmore Black 50yo Last Cask); Bowmore Black, Bowmore White und Bowmore Gold aus der Bowmore Trilogy-Serie
  • Port Ellens Annual Releases (1.-17.), welche einzeln verkauft werden sollen, sowie Bunnahabhain 40yo Limited Edition und der 40-jährige Ardbeg von 1965
  • Die zu ersteigernden Fässern kommen aus den Destillerien Bowmore, Laphroaig, Dalmore, Bunnahabhain, Clynelish und Bruichladdichs Octomore sowie je ein Oloroso Sherry-Fass von Highland Park und Springbank

Alleine die Sammlung der The Macallan Abfüllungen umfasst 178 Flaschen von 1926 bis 1991 und hat eine Vorverkaufsschätzung von 2,2 Mio. GBP. Laut Sotheby’s ist dies die „umfassendste Sammlung der Macallan Fine and Rare-Serien, die jemals auf einer Auktion angeboten wurde“.

The Whisky Exchange verlost den Kauf einer Flasche Ardbeg 1976 Manager’s Choice

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Am 23.06.1999 füllte Ardbeg das Fass 2391 als Teil ihrer Serie ‚Manager’s Choice‘ ab. Seit dem 24.11.1976 lagerte dieser Whisky in diesem Sherry Butt. Der 22-jährige Ardbeg 1976 Manager’s Choice Sherry Cask #2391 kostet damals £99. Auf dem Sekundärmarkt müssen heute für diese mehr als rare Abfüllung ca. stolze £7500 bezahlt werden.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Ebenfalls 1999 wurde der Online-Handel The Whisky Exchange gegründet. Und anlässlich des nun 20-jährigen Bestehens wird der Kauf einer Flasche Ardbeg 1976 Manager’s Choice Sherry Cask #2391 mit der Nummer 327 verlost – und zwar zum Preis von vor 20 Jahren, also £99!

Wer für einen solchen Kauf interessiert, findet alle weiteren Information zu dieser Flasche, zu The Whisky Exchange und natürlich auch zur Verlosung auf: www.thewhiskyexchange.com/20thanniversary/ballot

Wir wünschen viel Erfolg!

Nora Fraser feiert ihren 80. Geburtstag in der Linkwood Distillery – der Ort ihrer Kindheit

Neben vielen schönen Genuss-Momenten verdanken wir dem Whisk(e)y auch mach schöne Geschichte. Wie zum Beispiel diese:

Nora Fraser wurde 1939 in einem der Cottages der Linkwood Distillery geboren. Die Tochter von Henry Arthur Stephen und seiner Frau Elizabeth wuchs mit ihren beiden Brüdern Henry und Jim im Schatten der Whiskybrennerei auf. Ihr Vater war in der Brennerei beschäftigt, unter anderem als Mashman und Brewer, und schließlich wurde er in der Brennerei zum Head Brewer ernannt. Nora selbst lebte bis 1958 in der Brennerei. Sie zog dann nach Aberdeen, um an der dortigen Universität zu studieren, und machte dort ihren Abschluss als Apothekerin. Anlässlich ihres gestrigen, 80sten Geburtstages lud Diageo als Eigentümer der Brennerei und die Linkwood Distillery Nora Fraser und ihre Familie zu einer Besichtigung der Brennerei ein, was normalerweise nicht so einfach möglich ist. Zum ersten Mal seit 55 Jahren konnte sie wieder an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren.

So die kurze Zusammenfassung der englischsprachigen Presseaussendung, die uns von der PR-Agentur Diageos heute zugesandt wurde. Die Pressemitteilung im Original sowie einige Bilder des Besuchs finden Sie folgend:


Distiller’s daughter takes trip down memory lane to mark 80th birthday at Linkwood Distillery

A historic Elgin distillery, normally closed to the public, has opened its doors to a very special guest to mark her 80th birthday.

Nora Fraser, who celebrated her milestone birthday yesterday (on 4 September), was born at Linkwood Distillery in one of the site cottages in 1939. The daughter of Henry Arthur Stephen and his wife Elizabeth, Nora grew up with her two brothers, Jim and Henry, living in the shadow of an operational whisky distillery. Now, Diageo, which owns Linkwood Distillery, has opened its doors to Nora and her family, allowing her to return to the site of her childhood home for the first time in 55 years. Nora was joined by her son Steve and her daughter Susan, along with their partners, for the visit which was an emotional trip back down memory lane. Nora and her family were met by distillery manager Debbie Watt who gave them a guided tour of the Speyside site.

Nora’s childhood was not uncommon during this period but she and her siblings were the only children to live at Linkwood Distillery during the 30s and 40s. Her father, Henry, began working at the distillery after serving in the latter stages of WWI. After working his way up the ranks, holding a variety of roles including Mashman and Brewer, he eventually earned the title of Head Brewer at the distillery. Whilst he was employed at Linkwood, he lived in a tied cottage with his family. Nora herself lived at the distillery until 1958, when she moved to Aberdeen to study at university before graduating as a pharmacist. It was at university she met her late husband Robin who she married in 1962, leaving from Linkwood to the church in Elgin.

Speaking of her visit, Nora said: “A lot has changed at Linkwood since I grew up there. It’s sad that our family cottage no longer exists but the distillery has, of course, been rebuilt and brought up to date.

“What does remain though are the fond memories of growing up in such a unique environment. I’m sure very few people can say they were actually born at a working whisky distillery and this is something I’m very proud of. As a family we loved living here with all the sights, smells and noise. It’s funny how things flood back just by walking around. It really does mean so much to be able to come back to my childhood home, a place which hold such a special place in my family’s hearts.”

Nora’s son Steve Fraser said:

“I vividly recall as a child my Granda talking about his life in the distillery and his affinity with whisky. His passion has influenced me greatly and I am very much a whisky enthusiast to this day. I have visited many distilleries but it was so special to be able to visit one with such a close family connection, especially on my Mum’s birthday.”

Linkwood Distillery Manager, Debbie Watt, said: “It was an absolute pleasure to welcome Nora and her family back to the distillery. I have never met anyone who can say they were actually born at an operational whisky distillery but it was fascinating to hear her story and learn more about her family’s connections to Linkwood.

“Despite the changes in the whisky industry since Nora grew up here, people are still at its core and we are honoured to help celebrate Nora’s 80th birthday.”

During her tour of the distillery, Nora recalled vivid memories of life growing up next to a working distillery, including being told to stay indoors whilst casks were being rolled, and wandering through the distillery as a young child whilst the stills were being worked. She looked through family photos taken at her Linkwood home, including from the day she was a bridesmaid at a friend’s wedding.

PR: SaarWhisky eröffnet Moonshine Distillery

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SaarWhisky ist ein unabhängiger Whiskyabfüller aus dem Saarland. Jim Murray zeichnete in seiner Whisky Bible 2016 ihre Abfüllung ‚Gruwehewwe‘ zur besten Single Malt Einzelfassabfüllung unter zehn Jahren aus (wir berichteten). Und nun startet, wie sie uns heute in einer Presseaussendung mitteilten, SaarWhisky ein neues Projekt. Seit dem letztem Monat wird in ihrer Moonshine Distillery im Limburg Whisky hergestellt. Alles weitere zu dieser Brennerei sowie jede Menge Bilder finden Sie folgend:


Moonshine Distillery – SaarWhisky beginnt in neuer Mikrodestillerie in Limburg mit der Whiskyproduktion

Limburg an der Lahn, Epizentrum hochwertiger Spirituosen. Wallfahrtsort vieler tausender Whiskyfreunde aus der ganzen Welt. Hier steht sie, mitten im Herzen der Stadt: Die Moonshine Distillery. 2019 nahm sich die Familie Rosinski ein Herz und baute das leerstehende Gebäude der alten Kaffeerösterei am Rande der Limburger Altstadt zu einer vollwertigen Whiskydestillerie um.

Die Moonshine Distillery liegt nur fünf Gehminuten von der jährlich stattfindenden Whiskyfair in Limburg entfernt.

Christoph und Matthias Rosinski, die Gründer der Moonshine Distillery, hatten vorher bereits unter dem Label „SaarWhisky“ unabhängige Einzelfassabfüllungen schottischer und irischer Destillate herausgebracht. Für ihre Single Cask Bottlings gewannen sie unter anderem die Auszeichnung für die beste Single Cask Abfüllung der Welt 2016 in Jim Murray’s Whisky Bible, sowie mehere Liquid Gold Awards. Nun wird auch selbst gebrannt.

Whiskyproduktion in eigens konzipierten Alambic Potstills

Seit dem 23.08.19 wird hier Single Malt Whisky produziert. Die Destillation erfolgt mittels Pot Stills im Doppelbrennverfahren über eine 350 Liter Wash und eine 100 Liter Spirit Still. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus den klassischen schottischen Brennblasen und portugiesischen Alambic Brennhelmen. Ähnliche Fabrikate werden in der Strathearn Distillery in Schottland und in der dänischen Stauning Destillerie eingesetzt.

Die Brennanlage wurde von den Gründern der Moonshine Distillery zum größten Teil selbst konzipiert und gebaut. Sie ist so ausgerichtet, dass nach einem Brennvorgang genau ein 30 Liter Fass befüllt werden kann, ein „Single Still Whisky“ in einem Single Cask ist das Ergebnis.

Selber Destillieren

Die Moonshine Distillery bietet Destillierseminare für Einzelpersonen und Gruppen an, in denen die Teilnehmer unter fachkundiger Beratung selbst Whisky destillieren können. Daneben können sich Whiskyfreunde ein 30 Liter Fass mit Moonshine Spirit befüllen und für drei Jahre lagern lassen. Die Fässer können mittels Laser individuell graviert werden.

Der zertifizierte Whisky-Online-Kurs der EWA gestartet

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Bereits im Januar stellten wir Ihnen die Edinburgh Whisky Academy vor. Ihr Ziel ist es, eine wichtige Lücke in der schottischen Whisky-Ausbildung zu schließen. Neben verschiedenen Kursen, die in Schottland offline stattfinden, plante die EWA auch einen Online-Kurs, welcher die erste Stufe einer Whisky-Ausbildung der Akademie bildet.

Nun kann die Edinburgh Whisky Academy diesen Kurs anbieten. Auf der Website finden Sie alle Einzelheiten und sowie die Themenbereichen, die in diesem englischsprachigen Kurs behandelt werden. Die Gebühr dieses ‚Introduction to Whisky Certificate‚ beträgt £120 (etwa 130€), eine Anmeldung ist natürlich online möglich. Und in einem Video, welches Sie sowohl auf Youtube als auch im oberen Bereich unseres Posts finden, erklärt Kirsty McKerrow, Gründerin der Edinburgh Whisky Academy, ihre Idee hinter dieser Akademie dar.

Erneutes Rekordjahr für Douglas Laing

Das familiengeführte Unternehmen Douglas Laing präsentiert mit gewissem Stolz seine Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2018. Seit 2013 verzeichnete der unabhängige Abfüller Douglas Laing, so The Scotsman, einen jährlichen zweistelligen Umsatzzuwachs. Für 2018 kann das in Glasgow beheimate Unternehmen den Rekordumsatz von über £10 Millionen notieren.

Aus dem Hause Douglas Laing, das im letzten Jahr seinen 70-jähriges Jubiläum feierte, kommen neben Einzelfass-Abfüllungen auch die Remarkable Regional Malts, welche die fünf Whisky-Regionen Schottlands repräsentieren. Und in diesem Jahr soll die Produktion ihrer eigenen Clutha Distillery starten.

Eine Darstellung des Destilleriegebäudes von Douglas Laing in Glasgow.

PR: Piekfeine Brände – Open Warehouse am 14. 9., 5-jähriger Whisky erstmals mit Portwein-Finish

Aus Bremen erreicht uns eine Pressemitteilung von Piekfeine Brände, die am 14. September wieder ihren schon traditionellen Open Warehouse-Tag feiern – und zu diesem Anlass einen neuen 5 Jahre alten Whisky vorstellen, der zum ersten mal in einem Portweinfass gefinsht wurde.

Hier alles Wissenswerte dazu:


Open Warehouse am 14. September 2019 – 5-jähriger Whisky erstmals mit
Finishing im Portweinfass

Bremen, den 4. September 2019. Whiskyliebhaber können sich über ein neues
Highlight aus dem Hause Piekfeine Brände freuen: In der Bremer Brennerei finden Fans
der fassgereiften Spirituose jetzt einen weiteren 5-jährigen hanseatischen Whisky. Es ist
der erste Jahrgang mit einem Portwein-Finish. Dies bedeutet, dass die letzte Reifezeit in
frisch entleerten Portweinfässern stattgefunden hat, um noch komplexere Noten zu
erhalten.

Mit diesem Single Malt-Whisky können sich Liebhaber dieses feinen Destillats auf ein
einzigartiges und perfekt ausbalanciertes Geschmackserlebnis freuen. Erstmalig wird der
VAN LOON neben der nummerierten 500 ml Flasche auch in einer 200 ml Flasche zum
Probieren angeboten.

Das Besondere an dieser Abfüllung: 2014 ist der erste Jahrgang, von dem ein Teil des
VAN LOON – The First Hanseatic Single Malt – in den Fässern verbleibt, um noch weitere
Jahre zu reifen. Dies war bei den beiden vorherigen Jahrgängen nicht wirklich möglich,
da die sie kleiner und schnell ausverkauft waren. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die
Regel: Ein kleiner Rest vom Jahrgang 2013 wurde jetzt aus den Tokajer-Fässern geholt.

Dieser ist damit schon sechs Jahre alt und wird als limitierter Distiller´s Cut
ausschließlich in den Shops der Brennerei angeboten. Mit Alc. 47 % Vol. ergibt sich eine
kleine limitierte Menge von 120 nummerierten 500 Milliliter-Flaschen.

Entstanden ist der VAN LOON Single Malt Whisky im Jahre 2012. Hier wurde er als
Kleinserie (small batch) in kleinen Kupferbrennkesseln im Rau- und Feinbrand-Verfahren
entsprechend dem Pot-Still-Verfahren hochwertig destilliert. Seitdem wird in jedem Jahr
eine kleine Menge von dem Gerstenbrand destilliert und fassgelagert.

Nach sieben Jahren kann Birgitta Schulze van Loon nun schon auf 50 Fässer blicken.
Diese lagern auf dem Hof der Union Brauerei.

Auf dem Hof befindet sich, ebenso wie das gesamte Ensemble, die denkmalgeschützte
Remise, in der früher die Brauereipferde und die Bierwagen untergebracht waren. Dieser
Gebäudeteil ist aufwendig saniert und stilgerecht restauriert worden – und die neue
Heimat der Whiskyfässer.

Streik von 3000 Angestellten bei Diageo in Schottland beginnt am 17. September

Jetzt steht das Datum fest: Die Angestellten von Diageo in Schottland werden ab 17. September streiken, um ihrer Forderung nach höheren Gehältern Nachdruck zu verleihen.

Wie wir in unserer früheren Berichterstattung geschrieben haben, entzündet sich der Arbeitskampf um die von den Beschäftigten als zu niedrig eingestufte angebotenen Lohnerhöhung von 2.8%. Man stößt sich vor allem daran, dass der Konzerngewinn im letzten Jahr eine Rekordhöhe erreicht und dass man dem CEO Ivan Menezes eine Gehaltserhöhung von 30% genehmigt habe (auf ungefähr 13 Millionen Euro jährlich). Da sähe man die angebotenen 2.8% als „Krümel“.

Gestreikt wird von ca. 3000 Angestellten in allen Destillerien und Abfüllungsanlagen wie Lagavulin Distillery, Talisker Distillery, Glenkinchie Distillery, Caol Ila und bei den Port Ellen maltings. Streiks finden am 17. und 18. September sowie am 26. und 27. September statt, bei der Shieldhall Abfüllanlage wird der erste Termin am 19. und 20. September sein. Bei Cameronbridge wird am 18. und 19. September zum ersten Mal gestreikt.

Diageo versucht währenddessen, durch Vorausplanung die Auswirkungen der Streiks gering zu halten. Ob derweilen weitere Gespräche mit den Gewerkschaften angesetzt sind, ist nicht zu erfahren.

Auch Lagavulin wird bestreikt. Bild © Diageo

Serge verkostet: Fünf Junge aus Miltonduff – und zwei Alte

Miltonduff, die Destillerie in der Speyside, findet sich immer wieder bei unabhängigen Abfüllern. Der allergrößte Teil der Produktion wandert allerdings in den Ballantines-Blend, wo er ein charakterbestimmender Bestandteil ist. Destillerieabfüllungen gibt es nur ganz wenige.

Serge beschäftigt sich daher heute mit den Unabhängigen von Miltonduff. Neun und zehn Jahre sind sie alt, und zwei zusätzliche haben dann ein Alter von 34 und 36 Jahren. Sind sie mit Abstand besser? Sehen Sie selbst.

Hier die Wertungen der heutigen Verkostung:

  • Miltonduff 10 yo (43%, Gordon & MacPhail, Discovery, 2018): 84 Punkte
  • Miltonduff 9 yo (46%, James Eadie, Small Batch, 1st fill bourbon, 2019): 85 Punkte
  • Miltonduff 10 yo 2008/2019 (55.8%, Claxton’s, 1st fill barrel, 248 bottles) : 84 Punkte
  • Miltonduff 9 yo (58.3%, Chorlton Whisky, 1st fill bourbon barrel, 137 bottles): 84 Punkte
  • Miltonduff 9 yo 2009/2019 (62%, Cadenhead, Rum Cask, 258 bottles): 87 Punkte
  • Miltonduff 34 yo 1981/2016 (40.3%, Scotch Malt Whisky Society, #72.48, refill bourbon hogshead, ‘Summer celebration dram’, 84 bottles): 87 Punkte
  • Miltonduff 36 yo 1981/2018 (53.8%, North Star Spirits, refill hogshead, 176 bottles): 90 Punkte
Miltonduff. Bild © Potstill Vienna, Dr. Mario Prinz

Neu: Jura Two One Two Chinkapin Finish

212 – das ist, über den Daumen gepeilt, die Einwohnerzahl der Insel Jura (Vierbeiner nicht mitgerechnet). Two One Two ist eine neue Serie der auf der Insel beheimateten Brennerei, die damit den Bewohnern der Insel ein Denkmal setzen will. Und Jura Two One Two Chinkapin Finish ist die erste Abfüllung aus dieser Serie, die soeben erschienen ist – und auch bei uns zum Preis von ca. 100 Euro erhältlich sein wird.

Die auf 6000 Flaschen limitierte Ausgabe wurde mit 47,5% Alk./ Vol. abgefüllt. Zuvor reifte sie für insgesamt 13 Jahre in ex-Bourbon Barrels und danach in Fässern aus Chinkapin-Eiche (oder Quercus muehlenbergii), eine Unterart der amerikanischen Weißeiche, die im Nordosten der Vereinigten Staaten wächst. Seit kurzem tauchen immer mehr Whiskys mit einem Finish in diesen Fässern auf.

In der Nase soll der Whisky Zitronenkuche, Zimt und Toffee zeigen, am Gaumen danach gedämpfte Birne, Sorbet und geröstete Pistazien. 

Die Insel Jura