Glenfiddich möchte die Menschen, die den Whisky in der Speyside Brennerei erzeugen, mit einer Serie von PR-Artikeln näher vorstellen und ihre Arbeit etwas besser verständlich machen. Begonnen wird diese wohl vierteilige Serie mit einem Interview mit dem Mashman Ali Buchaneiner lebenden Whiskylegende bei Glenfiddich – wo er seit nunmehr über 47 Jahre tätig ist.

Ali scheint ein fotoscheuer Mensch zu sein, denn selbst auf Nachfrage konnte uns die deutsche Agentur kein Bild von ihm zur Verfügung stellen. Hat jemand unter unseren Lesern ein Bild von/mit ihm? Wenn man durch die Brennerei geführt wird, ist die Chance, ihn zu treffen, durchaus gegeben…

Alle Fragen und Antworten stammen aus dem uns zugesendeten PR-Text:


Die Destillerie Glenfiddich

Glenfiddich – Interview mit Mashman Ali Buchan

F: WIE SIEHT EIN TYPISCHER TAG IM LEBEN EINES MASHMAN AUS?

Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und neue Begegnungen mit sich. Vor allem auch mit den Menschen, die uns besuchen, wenn während der Tagesschicht die Führungen durch unsere Destillerie stattfinden. Unseren Gästen stehen wir Rede und Antwort. Jeder soll  Glenfiddich hautnah erleben können. Die Arbeit eines Mashmans hört aber nicht um 18 Uhr auf. Deshalb arbeiten wir mit einem Fünf-Mann-Team in drei Schichten rund um die Uhr.
Während wir am Tag voll und ganz für unsere Gäste da sind, widmen wir uns abends und nachts vor allem der Vorbereitung und Mischung aller Rohstoffe – z.B. Gerste und Hefe – und erledigen Reparaturarbeiten. Nur so können wir einen reibungslosen Prozess garantieren.

WAS MACHT BEI GLENFIDDICH EINEN GUTEN MASHMAN AUS?

Bei uns Mashman startet der Herstellungsprozess für jeden unserer Whiskys. Unser Handwerk ist also die Grundlage für die gute Qualität und den Anspruch an das Produkt. Bei Glenfiddich arbeiten wir nicht nur mit viel Leidenschaft, sondern auch noch sehr traditionell. Darum müssen wir im Arbeitsalltag vor allem auf unsere langjährige Erfahrung und unsere gute Einschätzung zurückgreifen. Es ist wichtig, dass wir gut planen und selbständig handeln, schließlich bearbeiten wir täglich rund zehn Maischebottiche. Die Tätigkeiten sind dabei sehr vielschichtig, von der Sichtung und Lagerung der Gerste bis hin zur Verarbeitung der Maische und Beimischung der Hefe, müssen wir alle Schritte im Blick behalten und gut dokumentieren.

WAS UNTERSCHEIDET DIE ARBEIT IN DER DESTILLERIE VON ANDEREN?

Was mir besonders gefällt, ist das familiäre Miteinander. Schließlich ist Glenfiddich seit fünf Generationen in Familienbesitz. Und obwohl wir ein großes Unternehmen sind, spürt man, dass darauf geachtet wird, wie es uns Mitarbeitern geht. William Grant hat die Destillerie mit viel Mut, Leidenschaft und Pioniergeist gegründet und diese Eigenschaften machen Glenfiddich bis heute aus. Wir sind sehr stolz darauf, der meistausgezeichnete Single Malt der Welt zu sein. Mir persönlich gefällt auch die einzigartige Landschaft, in der wir arbeiten dürfen. Die Gebäude und Gartenanlagen unserer Destillerie erhalten regelmäßig Auszeichnungen für ihr schönes Erscheinungsbild. Hierher kommt man gerne zum Arbeiten.

WAS MACHT DIE MAISCHE BEI GLENFIDDICH SO BESONDERS?

Tradition und echte Handwerkskunst. Alle unsere Whisky-Spezialitäten werden nach wie vor nach einem traditionellen Verfahren hergestellt. So sind unsere Maischebottiche nicht  vollautomatisiert, der Mashman prüft also immer wieder die Harken zum Rühren der Maische und die Würze selbst. Außerdem schwören wir auf Gärbottiche aus Holz, denn wir sind davon überzeugt, dass Holz dem sogenannten “Wash” erst seine Vielschichtigkeit und das gewisse Etwas verleiht. Ebenso wenig verwenden wir Zusätze, die beispielsweise die Schaumbildung unterdrücken – bei uns läuft die Fermentation ganz natürlich ab, das ist unser Qualitätsanspruch.

DIESEN WHISKY TRINKE ICH AM LIEBSTEN…

Ich mag natürlich alle Varianten von Glenfiddich – wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich sagen, der 18 Years Old ist mein Favorit.