Der heutige Verkostungstag bei Serge Valentin ist ganz der Highland-Brennerei Balvenie gewidmet. Sechs Abfüllungen sind es, die verkostet werden, zwei aus der Destillerie selbst und vier Unabhängige.

Von den unabhängigen Abfüllungen laufen zwei unter dem Namen Burnside – das sind sogenannte Teaspooned Whiskys – also technisch gesehen Blended Malts, da sie mit einem „Teelöffel“ eines anderen Whiskys versetzt wurden (im Fall von Balvenie ist das Whisky aus Glenfiddich, der umgekehrte Fall, also Glenfiddich mit einem Schuss Balvenie, nennt sich Wardhead).

Die Bandbreite der Bewertungen reicht dabei von guten 85 bis zu fantastischen 93 Punkten. Aber alles der Reihe nach:

  • Balvenie 14 yo 2003 ‘Peat Week’ (48.3%, OB, 2018): 85 Punkte
  • Balvenie ‘Tun 1509’ (50.4%, OB, batch #6, 2019): 86 Punkte
  • Burnside 26 yo 1991/2018 (46.7%, Cadenhead, Green Label, bourbon barrel, 174 bottles): 89 Punkte
  • Burnside 27 yo 1991/2019 (44.8%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 162 bottles): 89 Punkte
  • Burnside 28 yo 1989/2018 (46.2%, Archives, hogshead, cask #4556, 84 bottles): 87 Punkte
  • Balvenie 15 yo 1974/1990 (57.1%, Signatory Vintage, cask #18103-18130, 1300 bottles, 75cl): 93 Punkte
Balvenie. © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Balvenie. © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen