Springbank – der Name lässt die Herzen vieler Whiskyfans höher schlagen. Kein Wunder, wird bei der Campbeltown-Destillerie doch nach wie vor alles in der Destillerie selbst gemacht – unter Verzicht auf Computer und allzu moderner Hilfsmittel.

Der klassische Malt – im besten Sinne – ist heute Objekt der Begierde bei Serge Valentin, und zwar in fünf Ausprägungen, drei davon Originalabfüllungen. Auch der erst kürzlich veröffentlichte Springbank Local Barley 11yo ist dabei – und auch wenn er sehr gut bewertet wird, kann er dem 16yo nicht ganz das Wasser reichen. Überraschend auf den ersten Blick sind die doch recht niedrigen Noten für die älteren Originalabfüllungen in der heutigen Verkostung, es macht aber Sinn, die Begründungen zu lesen:

  • Springbank 11 yo ‘Local Barley’ (53.1%, OB, 2017): 88 Punkte
  • Springbank 21 yo 1993/2015 ‘Open Day’ (46%, OB, refill claret, 264 bottles): 78 Punkte
  • Springbank 21 yo (46%, OB, +/-2016): 80 Punkte
  • Springbank 18 yo 1998/2016 (46%, The Cooper’s Choice, refill sherry, cask #116, 300 bottles): 90 Punkte
  • Springbank 20 yo 1996/2016 (57.5%, First Editions, Author’s Series, sherry hogshead): 91 Punkte
Springbank ist ein arbeitendes Museum. Hier wird Whisky wie im 19. Jhd. gemacht, vom Mälzen bis hin zur Abfüllung, natürlich und unverfälscht. Ein einzigartiges Kleinod in der schottischen Whiskyindustrie. Copyright Ernst J. Scheiner