Nach den doch recht dicht bestückten Verkostungen der letzten Tage auf Whiskyfun gibt es diesmal bei Serge Valentin wieder ein kleines, aber feines Duo: Er verkostet zwei unabhängige Abfüllungen aus der Glenburgie Destillerie, eine typische Vertreterin der Speyside-Whiskys. 

Die beiden gehören allerdings sehr unterschiedlichen Stilrichtungen an: Während die eine Abfüllung aus einem Sherryfass stammt, ist die andere eine reine Bourbonfass-Abfüllung. Insofern ist also die Frage, welche besser schmeckt, von jener nach der besseren Benotung unabhängig zu betrachen, denn da zählt wohl auch mit, welchen Stil man selbst präferiert.

Hier also die Wertungen der Verkostung:

  • Glenburgie 11 yo 2008/2019 (56.6%, Hart Bros, selected by Gianni Migliore, Switzerland, first fill sherry, cask #6707, 252 bottles): 86 Punkte
  • Glenburgie 18 yo 1998/2017 (59.8%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask # 751401, 166 bottles): 88 Punkte
Das alte Excise-House bei Glenburgie. Bild: Potstill Wien