Mit einem Einspruch gegen die Zwangsverwaltung ihres Unternehmens „Uncle Nearest“ und der Nearest Green Distillery wollte sich Gründerin Fawn Weaver wieder in die Steuerkanzel der Firma setzen – und ist damit vor Gericht gescheitert, berichtet The Spirits Business.
Die Weavers (Fawn und Keith) hatten in dem Einspruch angegeben, dass sich die Situation der Firma, die bei einem der Kreditoren mit über 100 Millionen Dollar in der Kreide steht, weitestgehend verändert hätten und daher eine Fortsetzung der Zwangsverwaltung nicht mehr nötig sei.
Das Gericht führte bei der Abweisung des Einspruchs aus, dass Uncle Nearest vor dem Festsetzen der Zwangsverwaltung massiv ausgeblutet sei und wöchentlich fast 135.000 Dollar verloren habe. Somit sei das Unternehmen nach wie vor insolvent. Der Schuldenberg sei mit mittlerweile über 200 Millionen Dollar noch größer als zunächst angenommen.
Zusätzlich berichtet der Lexington Herald heute, dass eine Bundesbehörde in Sachen Uncle Nearest ermittelt – welche das sei, wäre nicht bekannt. Bekannt ist allerdings aus früheren Berichten, dass seitens Uncle Nearest seit mehreren Jahren keine Steuerunterlagen mehr eingereicht wurden.
Zudem sein eine weitere Firma von Fawn Weaver, die Grant Sidney Inc., in die Zwangsverwaltung integriert worden, schreibt der Lexington Herald in einem weiteren Artikel. Dies ist die Firma, in der ein Darlehen von Jay Z. (dem Mann von Beyonce) über 20 Millionen Dollar von den Weavers mutmaßlich verschoben wurde, um ihn vor dem Zugriff der Gläubiger in Sicherheit zu bringen.
















