wsd

„Wenn Sie in Whisky investiert haben, dann hoffe ich, dass Sie Whisky gerne trinken, denn sie werden Ihre Verluste trinken müssen“ – mit dieser ziemlich unverblümten Warnung schließt Wall Street Daily den ersten Teil einer Artikelserie über „Blasen, die bald platzen werden“ ab. Und Whisky ist die erste Blase, die sie erwähnen (neben landwirtschaftlichen Nutzflächen im Kernland der USA). Warum? Nun, in aller Kürze: Die Preissteigerungen der letzten Jahre, besonders in den Sammlersegmenten, spotten jeglicher Rationalität und übertreffen den S&P 500 Index um 16%. Zwischen 2008 und 2013 war die Steigerung sogar 163%.

Gut, Wall Street Daily hat nichts mit dem Wall Street Journal zu tun, und der Grundtenor der Website ist durchaus eher alarmistisch – aber so ganz ist deren Analyse nicht von der Hand zu weisen, dass der Whiskymarkt in gewissen Bereichen ziemlich überhitzt. So hört man zum Beispiel von verschiedenen Seiten, dass das Geschäft mit den teuren Decantern mittlerweile auf sehr tönernen Füßen steht (was auch dem geänderten Konsumverhalten in Asien geschuldet ist, aber nicht nur). Bleibt zu hoffen, dass, falls die Blase wirklich platzen sollte, nicht die Destillerien dran glauben müssen, sondern nur jene Menschen, die diesen Wahnsinn kurzsichtig befeuert haben…

1 KOMMENTAR

  1. Hoffentlich überleben das dann die Destillerien. Die Preise werden dann ja wohl fallen. Mal sehen.