Dienstag, 21. Januar 2020, 12:40:18

Wir verkosten: Glenmorangie Companta

Glenallachie for whic

Die schottische Whisky-Destillerie Glenmorangie hat es sich zur Aufgabe gemacht, in stetiger Regelmäßigkeit interessante Single Malts herzustellen, die sie „Private Edition“ nennen.

Der neue Ableger aus  Dr. Bill Lumsdens „Kuriositätenkabinett“  ist, wie wir bereits am 09.01. berichteten, der Glenmorangie Companta  – gälisch für „Freundschaft“. Es ist die fünfte Private Edition in dieser Serie, und nachdem der Vorläufer, der Glenmorangie Ealanta von Jim Murray zum „Whisky des Jahres“ gekürt worden war (unser Bericht hier), war das Interesse an der neuen Abfüllung entsprechend groß.

Seit diesem Wochenende weiß Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz, in welche Richtung es mit der neuen Whiskykreation von Glenmorangie geht. Er konnte den Glenmorangie Companta verkosten und die folgenden Tasting Notes zusammengestellt.

Glenmorangie_Companta_RGB

Nase: Ahhhhh, der erste Nasenzug ist herrlich lieblich, ein wildes Durcheinander von Herbstfrüchten, begleitet von aromatischen Holzdüften. Auch der zweite Zug bestätigt den Eindruck eines weichen Whisky. Rauch sucht man hier vergeblich.

Gaumen: Der anfänglich würzig pfeffrige Eindruck weicht schnell und macht einer frischen Kirschnote Platz. Nur kurze Zeit später folgt Kompott und endet in einem Hauch von Schoko.

Finish: Überraschend lang und geschmeidig, und man bekommt am Ende dennoch das Gefühl, dass der Abgang zu kurz war (weil einfach lecker) und man entwickelt das Bedürfnis, mehr haben zu wollen.

Alles in allem: Respekt, der neue Glenmorangie Companta kommt sehr rund und schön abgestimmt daher und ist für Freunde der perfekt ausbalancierten Whisky genau der Richtige. Wer jedoch auf einen wilden Whisky mit Ecken und Kanten hofft, ist bei diesem Tropfen an der falschen Adresse.

 

 

 


Über unser Ratingsystem:

Wir vergeben 0-5 Sterne in drei Kategorien: Nase, Gaumen, Finish

Die Gesamtnote ergibt sich aus dem Mittelwert dieser drei Kategorien. Unsere Skala geht von 0-5 Sternen und ist nicht mit dem Wertungssystem xx/100 vergleichbar. Sie kann so interpretiert werden:

0-1 Stern: Furchtbar. Nur äußerlich anwenden.

1-2 Sterne: Enttäuschend. Aber vielleicht kann man damit die Gäste zum Gehen bringen.

2-3 Sterne: Geht so. Kann man trinken. Muss aber nicht.

3-4 Sterne: Gut. Macht man gerne immer wieder mal auf.

4-5 Sterne: Sehr gut. Daumen hoch. Ab 4.5 Sternen: Spitzenklasse. Vor diesem Whisky verbeugt man sich.

Wichtig: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind kein richterliches Urteil. Darum haben wir bei unseren  Reviews auch die Möglichkeit vorgesehen, dass unsere Leser selbst werten können. Machen Sie Gebrauch davon, falls Sie den Whisky schon probiert haben!

 

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