Hermann Suppanz gehört mit seinem Label „Alambic Classique“ zu den ältesten unabhängigen Abfüllern Deutschlands. Mit über 35 Jahren Erfahrung kann er natürlich einiges aus dem Nähkästchen plaudern, und dies tut er in einem Portrait, das sich auf der Seite des Whisky-Clubs Fränkische Schweiz findet. Autor Patrick Grasser hat Suppanz in seiner schwäbischen Heimat Bad Wörishofen besucht und mit ihm gesprochen. Hier ein Auszug aus dem Artikel:

Gute persönliche Kontakte sind entscheidend, um solche besonderen Whiskies überhaupt zu bekommen: „Bei Ben Nevis ist es zum Beispiel so, dass ich den Manager, Colin Ross, schon seit vielen Jahren kenne.“ Daneben sind Weitsicht und langfristiges Denken entscheidende Kriterien, um im andauernden Whiskyhype nicht irgendwann auf dem Trockenen zu sitzen: „Ich habe mir vor vielen Jahren auch junge Fässer gekauft und dann erst einmal liegen lassen.“

Trotzdem finden sich inzwischen auch jüngere Whiskies im Alambic Classique Portfolio. „Die Preise für die Fässer sind enorm gestiegen und alte Whiskies werden immer knapper. Deshalb suche ich auch immer gute junge Whiskies.“ Beispiele dafür sind zwei Whiskies, die gerade erst abgefüllt wurden und die während unseres Gesprächs auf dem Tisch stehen: Ein 2008er Glenallachie Sherrycask aus der Special Vintage Serie und ein 2008er Glentauchers Nicaragua Rum Cask aus der Double Matured Serie: „Das sind zwei schöne Trinkwhiskies. Die sind einfach fein zum Trinken.“

Mehr über Suppanz, seine Abfüllungen und seine Ansichten zum Thema Whisky im verlinkten Artikel.

Hermann Suppanz. Bildrechte Patrick Grasser.
Hermann Suppanz. Bildrechte Patrick Grasser.
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