Freitag, 22. Januar 2021, 07:03:33

Der Standard: Radiokarbonmethode deckt Whisky-Schwindel auf

Anhand von Kohlenstoffisotopen kann das richtige Alter bestimmt werden

Der sogenannte Sekundärmarkt, also der Handel mit alten und älteren Abfüllungen, ist mittlerweile ein bedeutender und wichtiger Teil des Gesamt-Whisky-Marktes geworden. Und wie bei vielen anderen Bereichen, in denen eine Menge Geld mit und durch Fälschungen verdient werden kann, ist auch der Whisky-Sekundärmarkt hiervon betroffen. Im Dezember 2018 führte das Scottish Universities Environmental Research Centre (SUERC) in East-Kilbride im Auftrag des Medienunternehmens BBC einen Test solcher antiken Whisky durch – mit einem verheerenden Ergebnis. Von den 55 Flaschen alten schottischen Single Malts waren 21 Fälschungen (wir berichteten).

Das Alter der in den Flaschen enthaltenen Flüssigkeiten wurde mit Methoden der Radiokarbondatierung gemessen. „Dabei wird das Verhältnis verschiedener Kohlenstoff-Isotope gemessen“, lesen wir im heutigen Artikel von Der Standard. Dieser verweist auf den Fachbeitrag „Using Carbon Isotopes to Fight the Rise in Fraudulent Whisky“, der auf der Website der Universität von Cambridge im Wissenschaftsjournal „Radiocarbon“ veröffentlicht ist. Eine spannende Lektüre für alle, die ganz genau wissen möchte, wie das Alter eines Whisky bestimmt werden kann. Hilfreich ist hier zu wissen, was Protonen, Neutronen und Nukleonen sind, und was ein Kohlenstoffisotop ausmacht.

von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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