Aus verschiedenen Medien, darunter zum Beispiel auch dem Malaysian Insider, ist zu erfahren, dass die Formel 1 mit dem Verlangen konfrontiert wird, auf Sponsoring durch Alkoholfirmen zu verzichten. Hinter den Forderungen, die zum Grand Prix in Monaco laut wurden, steckt ein Thinktank namens Eurocare, der die Vermischung von Motorsport und Alkohol kritisch betrachtet.

JOHNNIE WALKER(R) Scotch Whisky to Give 250,000 Kilometres of Safe Rides Home Across the World as Part of Festive Responsible Drinking Initiative
Mika Hakkinen, Jenson Button und Kevin Magnussen werden von Johnnie Walker gesponsort. Bild: Diageo

Auch die schottische Whiskyindustrie ist von diesem Vorstoß betroffen, ist doch Johnnie Walker ein wichtiger Sponsor der Formel 1 Zirkus. Drei Teams insgesamt, Williams, McLaren und Team India, haben Alkoholwerbung auf den Autos.

Ob der Druck auf die Formel 1 soweit erhöht wird, dass man Alkoholwerbung generell verbannen muss, so wie es mit Tabakwerbung geschehen ist, bleibt abzuwarten. Die Formel 1 reagierte auf die Forderungen jedenfalls gelassen –  mit einem Hinweis auf die umfangreichen Sicherheitskampagnen zum Thema Alkohol und Verkehr, die vor allem aus den Einnahmen durch den Sponsorvertrag mit Johnnie Walker und gemeinsam mit der Marke durchgeführt werden.

JOHNNIE WALKER(R) Scotch Whisky to Give 250,000 Kilometres of Safe Rides Home Across the World as Part of Festive Responsible Drinking Initiative
Jenson Button in einem McLaren MP4-650S bei einer Sicherheitsveranstaltung von Johnnie Walker in Edinburgh. Bild: Diageo