Sonntag, 29. November 2020, 05:02:39

Laphroaig Whiskydinner in Köln

Beam 2020 Bowmore

Eigentlich war die „John Campbell Roadshow“ für Mitte September geplant. Doch aus persönlichen Gründen musste John Campbell, der Distillery Manager von Laphroaig, seine Tour durch Deutschland verschieben. In dieser Woche, kurz nach seinem zwanzigsten Dienstjubiläum, war es dann soweit. In Berlin, Hamburg und Köln präsentierte er aktuelle Abfüllungen aus der Core Range der Islay-Brennerei.

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Fünf aktuelle Laphroig Abfüllungen galt es zu verkosten. Der 10-jährige konnte sich hier in das Bild mogeln. Seinen Platz nahm später der Laphroaig Quarter Cask ein.

Als passende Begleitung zu den Whiskys komponierten jeweils ortsansässige Köche ein 4-Gänge-Menu. Im Kölner Veranstaltungsort, dem Gastraum in der alten Zigarrenfabrik, kreierte René Steinbach gemeinsam mit seinem Team die zu den Malts passenden Speisen.

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Nach dem Begrüßungs-Cocktail – Makers Mark mit Ginger Ale auf Eis – eröffnete der neue „Select“ den Auftritt der Laphroaigs. Dazu wurde Wildlachs-Tartar auf Pumpernickel-Talern an einem Wildkräuter-Salat gereicht.

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Als Zwischengang servierte René Steinbach ein Samtsüppchen von jungen grünen Erbsen mit krossen Speckwürfeln und Sour Cream, begleitet vom Laphroaig Quarter Cask.

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Der rheinischen Spezialität oblag die Rolle des Hauptgangs. Der Sauerbraten vom Rind, verfeinert mit Whisky-Rosinen, wurde von Semmelknödeln und rahmigen Petersilienwurzeln flankiert. Der Laphroaig 18 vervollständigte diesen Gang.

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Den Abschluss des Menus bildete ein Schokoladeneis, parfümiert mit seinem Begleiter, dem Laphroaig Triple Wood, dazu Pflaumen im würzigen Sud und Fichtennadel-Honig-Schaum..

Jeder Gang des Menus wurde von den beiden Verantwortlichen erläutert. Koch René Steinbach, der sich vorher noch nie mit Whisky beschäftigt hatte, beschrieb, welche Aromen er in den einzelnen Mals findet und wie sie sich in den Speisen wiederspiegeln. Laphroaigs Distillery Manager John Campbell gab detailliert Auskunft darüber, welche Fass-Arten für die einzelnen Abfüllungen verwendet wurden und wie lange die Whiskys dann darin reifen durften. Unabhängig von den verwendeten Fässern ist eins den Menschen hinter Laphroaig wichtig und den unterschiedlichen Abfüllungen gemeinsam: Der Einfluss des Fasses darf den individuellen Destillerie-Charakter nicht überlagern. Und dies ist, so verschieden sie auch sein mögen, auch jeweils gelungen. Den einzigartigen Rauch- und Torf-Aromen, mal mehr, mal weniger präsent, werden weitere Aromen zur Seite gestellt, und immer sind diese Whisky als Laphroaig deutlich zu erkennen.

Zum Abschluss eines äußerst unterhaltsamen wunderschönen Abends schenkte  John Campbell den Laphroaig 25 jahre aus. Ohne Speisebegleitung ließen seine Gäste dieses Whiskydinner langsam mit diesem würdevollen Whisky ausklingen.

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