Unruhe rund um die australische Nant Distillery war nicht erst seit den letzten Wochen zu spüren, als sie (und ihre Schulden) an die Australian Whisky Holdings verkauft wurde (wir haben hier darüber berichtet). Schon davor, als der Besitzer in finanzielle Probleme geriet und es nicht besonders gut um die Käufer der Fässer aussah (unser Bericht aus dem Februar informiert Sie darüber) schaffte sie es in die europäischen Schlagzeilen.

Es bleibt zu hoffen, dass mit dem Verkauf die Situation wieder ins Reine gekommen ist, denn das Potential der Brennerei haben schon bei ihrer Gründung vor 10 Jahren viele erkannt und eingestanden, darunter auch die australische Whiskylegende Bill Lark, der nun dazu berufen worden ist, die Qualität der Fässer zu überprüfen. Er meint, dass die Destillerie an und für sich kein Problem hat, sondern die Geschäftsgebarung des früheren Besitzers die Schwierigkeiten brachte.

Was man in der Nant Distillery nun weiter vorhat, das beleuchtet ein ausführlicher Bericht in The Mercury aus Australien, den wir Ihnen zur Lektüre ans Herz legen. Mit ihm bekommt man einen Eindruck über die momentane Situation und die tasmanische Destillerieszene im Allgemeinen.

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