Fremde Federn (29): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun exakt einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Glenfarclas

Heute übernimmt wieder Angus MacRaild das Tasting-Ruder bei Whiskyfun. Und wie gewohnt bietet er uns auch an diesem Samstag eine besondere und bemerkenswerte Session. Zehn Abfüllungen der Speyside-Brennerei Glenfarclas, davon alleine 9 aus der Serie ‚Family Casks‘, finden heute ihren Weg in das Glas von Angus. Dieses mit ‚Glenfarclageddon‘ umschriebene Tasting bietet Whisky-Genuss auf allerhöchstem Niveau. Einzig eine Abfüllung des Indies Cadenhead bleibt in der Punktebewertung zurück. Und wir verweisen bei diesem Tasting ausdrücklich auf das Kleingedruckte. Bei diesem Tasting finden wir viele Whiskys aus viertbefüllten Fässer mit außerordentlich hohen Bewertungen!

Als ‚Part 1‘ beschrieben, können wir wohl in der nächsten Zukunft ein weiteres ‚Glenfarclageddon‘ erwarten. Wir freuen uns schon darauf!
Die heutige Session von Angus in der Kurzüberischt:

  • Glenfarclas-Glenlivet 11 yo 1966/1977 (80 proof, Cadenhead Dumpy) 70 Punkte
  • Glenfarclas 1978/2018 Family Casks (43.1%, OB, cask #747, 4th fill hogshead, 166 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1979/2015 Family Casks (41.1%, OB, cask #11018, 4th fill hogshead, 300 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1979/2018 Family Casks (49.4%, OB, cask #8796, 4th fill hogshead, 211 bottles) 91 Punkte
  • Glenfarclas 1980/2016 Family Casks (47.0%, OB, cask #1412, refill hogshead, 287 bottles) 88 Punkte
  • Glenfarclas 1980/2018 Family Casks (47.8%, OB, cask #1413, refill hogshead, 281 bottles) 89 Punkte
  • Glenfarclas 1981/2016 Family Casks (48.3%, OB, cask #1607, 4th fill butt, 265 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1983/2017 Family Casks (50.8%, OB, cask #38, refill hogshead, 257 bottles) 86 Punkte
  • Glenfarclas 1985/2017 Family Casks (43.0%, OB, cask #2594, refill sherry hogshead, 287 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1985/2018 Family Casks (43.6%, OB, cask #2601, refill sherry hogshead, 292 bottles) 90 Punkte

PR: Walsh Whiskey und Illva Saronno gehen getrennte Wege

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Paukenschlag zum Wochenende: Soeben haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die den Demerger zwischen der irischen Walsh Whiskey Distillery (Writers‘ Tears) und Illva Saronno bekanntgibt, die seit Oktober 2013 bestand (wir berichteten hier). Wie das passiert, ist erwähnenswert: Die Italiener werden die Destillerie übernehmen und in „Royal Oak Distillery“ umbenennen, die Iren behalten die beiden Marken und The Irishman. Grund für diesen abrupten Schritt sind unüberbrückbare Differenzen in der Ansicht über die zukünftige Ausgestaltung der Zusammenarbeit. Hier die Pressemitteilung in Englisch:


WALSH WHISKEY & ILLVA SARONNO AGREE TO DEMERGE JOINT-VENTURE

Whiskey brands and distillery businesses split with immediate effect and without redundancies.

25 January, 2019: The Directors of Walsh Whiskey Distillery have decided to split the business by separating out the existing drinks brands business, built on the Writers’ Tears and The Irishman premium and super-premium Irish whiskeys, from the distillery business at Royal Oak, in Ireland’s County Carlow.

Current sales, marketing and distilling objectives are being fully met, however the Irish and Italian Directors differ on how to develop the combined business into the future.

This change will result in the Irish directors taking full control of the existing drinks brands business built on the Writers’ Tears and The Irishman brands that are among the most popular premium and super-premium Irish whiskeys in the world being sold in 50 countries worldwide. Consumers of Writers’ Tears and The Irishman portfolio of brands are assured of their uninterrupted availability. This business will continue to trade under the name Walsh Whiskey.

Photograph Nick Bradshaw

Illva Saronno will take full ownership of the distillery, which is renamed “Royal Oak Distillery”. Illva’s objective is to further enhance Royal Oak as a centre of excellence in Irish whiskey making by continuously improving its technology and processes, producing all three styles, Malt, Pot and Grain under one roof, enhancing the visitor experience and achieving recognition as one of the best quality Irish whiskey producers in the market.

The separation of the businesses is effective immediately.

Whisky im Bild: Plan für die Isle of Barra Distillery

Vor kurzem haben wir ja darüber berichtet, dass auf der Insel Barra als Gemeinschaftsprojekt eine neue Destillerie entstehen soll.  Dort will man dann auf nachhaltige Weise Whisky erzeugen (siehe unseren Bericht hier).

Mit freundlicher Genehmigung des Konsortiums der Barra Distillery können wir Ihnen hier die Bauzeichnung der Brennerei sowie eine Lageskizze zeigen, damit Sie ein besseres Bild davon haben, was dort geplant ist (zum Vergrößern Anklicken).

Bild © Isle of Barra Distillery, mit freundlicher Genehmigung

In der Bauzeichnung sieht man, dass Besucherzentrum und Brennerei in einem gemeinsamen Geäude geplant sind und dass man vom Besucherzentrum dann in den Raum mit den beiden Brennblasen gelangt. Die Destillerie befindet sich in leichter Hanglage.

Untenstehend haben wir zusätzlich noch ein Bild (leider haben wir nur eine sehr kleine Version erhalten, wir tauschen es dann, nach Erhalt des größeren Bildes, aus), auf dem auch der Bauplan und eine Handskizze der Lade der Brennerei zu sehen ist.

Bild © Isle of Barra Distillery, mit freundlicher Genehmigung

Vollständige Anleitung für eine Burns Night

In ganz Schottland und sonstwo auf der Welt feiert man heute die Burns Night. Wie jedes Jahr am 25. Januar gedenken Menschen gemeinsam an Robert Burns, dem man mit dem Attribut „schottischer Nationaldichter“ nur unzureichend gerecht wird. Burns wird von seinen Fans verehrt, ja, gehuldigt, und am heutigen Tag kulminiert diese Bewunderung in zahlreichen Veranstaltungen.

Wer solch eine Burns Night getreu dem schottischen Ritus zelebrieren will, der kann sich auf dieser Seite der BBC minutiöse Anleitungen dazu holen (und die Sache vieleicht mal für 2020 planen und proben. Denn, sie sind so umfangreich und lassen keinen Spielraum für freie interpretationen).

Für den Rest der Whiskyfreunde, die nicht ganz so viel Zeit haben und an keiner Robert Burns Night teilnehmen können, tut es auch ein gutes Glas Whisky und ein Gedicht von Robert Burns, um seinem dichterischen Genie zu gedenken. Wie wäre es mit „To A Rose“, vorgetragen von Schauspieler Alain Cumming ( Mitglied der Royal Shakespeare Company und bekannt aus dem James Bond Film „Goldeneye“)? Sind finden dieses Video im oberen Bereich unsweres Post und auf Youtube.

Und dann haben wir noch ein Portrait von Robert Burns, das Sie in voller Auflösung hier herunterladen können und unten zum Vergrößern anklicken können.

Tasting-Splitter (21-24): Bowmore, Springbank, Auchentoshan, Tullamore Dew

Flaschenbilder © Whiskybase.com – mit freundlicher Genehmigung

Als Whiskyfreund tendiert man dazu, immer auf Neues neugierig zu sein. Und findet dabei immer wieder Mögenswertes. Mit der Zeit wird das Neue alt – aber was sich nicht ändert ist die Tatsache dass das, was neu gut ist, auch dann noch gut sein wird. In diesem Sinne finden sich unter unseren Tasting-Splittern von heute auch einige gute, nicht mehr ganz neue Abfüllungen – Whiskys, die man gerne wieder trinkt. Und wieder. Und wieder…  

Bowmore 18yo „The Vinter’s Trilogy“ Manzanilla Cask, 52.5% Alk./Vol. (Sample: privat) – Lokomotivenrauch und fruchtige Töne mit etwas Vanille in der Nase. Am Gaumen ist er ebenso kräftig rauchig, mit etwas Pfeffer und bitterer Orangenmarmelade. Das changier ein wenig mit Zirtrusabrieb und Traubenkernen. Interessant! Im Abgang dann Rauch und Nelken, Orangenzesten und Leder in der Sonne. Zusammen kommt das alles mit schönem Druck, ohne dabei aufgesetzt zu wirken.

Recht direkt, dabei aber durchaus komplex. Sherry und Rauch hat meistens Specknoten, der hier ganz und gar nicht. Eigenständig. 
-br-

Springbank 10yo, OA, 46% Alk./Vol. (Sample: privat) – Eine sanft rauchige, etwas malzige Nase grüßt mit etwas Zündholzabrieb und danach fruchtige Noten und etwas Jod – da tut sich was. Am Gaumen kommt er sanft, Minze in Zuckerglasur, erdige Töne, gesalzene Vanille. Viele Nuancen für einen Zehnjährigen! Im Finish kommt der Rauch leicht nach vorne, dahinter erfreut ein zitroniger Grundton und ein würziger Nachklang.

Ach, die Freude der Klassiker! Was an ihm fasziniert ist, wie unkompliziert Vielschichtigkeit sein kann. Ein Kandidat für jenen Whisky, den man auf eine einsame Insel mitnimmt.
-br-

Auchentoshan American Oak, Originalabfüllung, 40% Alk./Vol. (Sample: privat) – Der Name ist Programm, ein Whisky, der der Vanillesüße und Würzigkeit der amerikanischen Eiche frönt. Die beiden Komponenten sind schon in der Nase dominant , mit leichten floralen Anklängen. Am Gaumen wieder: Vanille, Toffee, etwas Gewürznelken und Apfel. Die Textur weich und eher wässrig. Im Finish dann entwickelt er Wärme und Prickeln. Darüber wieder Süße, leichtes Holz – eher kurz das Ganze.

Wer es leicht mag, wird von ihm nicht enttäuscht. In Cocktails und Longdrinks ein dezenter Partner. Passt.
-br-

Tullamore DEW Phoenix, Originalabfüllung, 55% Alk./Vol. (Sample: privat) – In der Nase satt Vanille, etwas Fruchttöne, Nagellackentferner, , nasses Holz (klingt schlimmer als es ist). Am Gaumen dann fruchtig mit etwas Pfeffer, Vanillesüße und etwas alkoholisches Prickeln. Sehr dicht und wuchtig, dabei deutlich irisch. Rote Beeren, dann ein kräuteriger Eindruck. Im Abgang wärmend, etwas Eiche und viel Süße. Trocken, mittellang, mit etwas Fruchtkaugummi ganz am Ende.

Einer der Whiskys, bei dem das Ganze mehr als die Summe der Notes ist. Nicht elegant, etwas kantig, aber ziemlich mögbar.
-br-

Die Bilder der Abfüllungen für den Artikel und dessen Titelbild haben wir mit freundlicher Genehmigung aus der Whiskydatenbank Whiskybase.com übernommen. Vielen Dank dafür!

Links zu allen bisher erschienenen Tasting-Splittern finden Sie im Verkostungsarchiv.

Mit „Tasting-Splitter“ wollen wir unsere Verkostungsnotizen mit einem neuen Format ergänzen. In lockerer Abfolge berichten wir von den letzten Whiskys, die wir hier in der Redaktion im Glas hatten. Das tun wir nicht mit ausführlichen Beschreibungen des Geschmacks im klassischen Sinn, sondern wollen es auf eine ungezwungene Art tun. Eher emotional als analytisch wollen wir einige Fragen beantworten: Welchen Eindruck hinterlässt der Whisky? Was fällt uns besonders auf? Wie haben wir ihn im Moment erlebt? Welchen Charakter zeigt er?

Auch bei „Tasting-Splitter“ gilt, so wie bei den (nach wie vor geplanten) Verkostungen einzelner Whiskys: Unser Geschmack ist so subjektiv wie der Ihre. Wir fällen daher keine Urteile, sondern geben unseren persönlichen Eindruck kund. In diesem Sinne: Viel Vergnügen damit!

PR: Buffalo Trace kann nun virtuell besichtigt werden

Die us-amerikanische Buffalo Trace Distillery macht es nun möglich, die Brennerei mit einer virtuellen Tour vom Computer aus zu besichtigen. Wir haben dazu eine Pressemitteilung erhalten, die diese Tour und wie man sie machen kann erklärt:


BUFFALO TRACE DISTILLERY PIONEERS VIRTUAL TOURISM

New Virtual Tour for Download showcases National Historic Landmark

Buffalo Trace Distillery is inviting fans near and far to explore the Distillery from anywhere in the world through its new virtual tour, www.buffalotracevirtualtour.com.

Even as Buffalo Trace welcomes over 200,000 tourists each year, the Distillery recognizes that not all fans across the globe are able to visit the Distillery in person. Through this interactive virtual tour everyone is able to experience the Distillery remotely and learn more about the National Historic Landmark.

This first-of-its-kind virtual experience allows “visitors” to see how Buffalo Trace makes whiskey, and learn about the oldest continually operating Distillery in America. Virtual visitors can take a tour with the Distillery’s legendary tour guide Freddie Johnson, or choose to explore on their own. Users can even travel back in time and explore the Distillery as it appeared throughout history, including in 1773, 1857 and during Prohibition.

The lifelike computer generated imaging (CGI) allows users to get a real sense of the Distillery and get up close with the bourbon-making process, no reservations or travel plans needed. And with the Distillery’s ability to change the appearance of the tour, users can visit the Distillery seasonally throughout the year and experience the Distillery in full bloom in the spring, or with snow on the ground in the winter.

This simulated experience also allows visitors to become virtual bourbon collectors as bottles of the Distillery’s brands are hidden throughout the grounds for users to collect while exploring. Over time, the Distillery plans to add even more features to this experience.

Buffalo Trace worked with a digital creative agency called Bajibot based in New York City to develop the virtual tour. Over thirty detail modeled 3D structures, 400 acres of distillery landscape, and thousands of high resolution textures were created over the past two years. Now this virtual world is ready to launch.

The virtual tour is free of charge and can be downloaded directly from the Buffalo Trace Distillery website, and experienced on any Windows or Apple desktop computer, iPad or iPhone.

PR: Mackmyra Moment karibien – The love story continues

Einen neuen Mackmyra können wir hier und heute vorstellen – den Nachfolger des Moment Vinterdröm, der 2017 auf den Markt kam: Den Mackmyra Moments karibien. Er ist sicherlich nicht nur für die Liebhaber von Rumfass-Finishes interessant. Was diesen neuen schwedische Whisky auszeichnet, können Sie in der Pressemitteilung lesen:


Mackmyra Moment karibien – The love story continues

Mackmyra hat in Zusammenarbeit mit dem bekannten Rumhersteller Plantation Rum erneut einen Single Malt Whisky erschaffen, der seine abschließende Reife zum Teil in Rumfässern aus Barbados und Jamaika erhielt.

Das Ergebnis ist der „Moment Karibien“, ein würziger und fruchtiger Whisky, der einen an wärmere Breitengrade denken lässt. Dieser Whisky ist ab sofort auch im deutschen Fachhandel erhältlich.

Jetzt präsentieren wir den Moment Karibien, der ersehnte Nachfolger des Saison-Whiskys Mackmyra Vinterdröm, der im Herbst 2017 vorgestellt wurde. Angela D’Orazio, Master-Blenderin von Mackmyra, und Alexandre Gabriel, Gründer von Plantation Rums und Kellermeister, haben auch dieses Mal den perfekten Geschmack entwickelt.  

„Inzwischen arbeiten wir seit rund vier Jahren mit Plantation Rum und mit Alexandre zusammen. Dieser langfristige Ansatz freut uns sehr und macht uns auch ein bisschen stolz! Gemeinsam kommen wir auf neue Ideen und überlegen uns ganz besondere Geschmackserlebnisse sowohl für Whisky als auch für Rum. Der Moment Karibien wird wohl mit zu dem Besten gehören, was wir bisher hergestellt haben“, sagt Angela D’Orazio.   

Der Single Malt Moment Karibien wird in Mackmyra Bruk destilliert und in der Grube von Bodås gelagert. Rund 75 Prozent des Whiskys der Auflage wurden abschließend in Fässern gelagert, die zuvor zur Reifung von Barbados- und Jamaika-Rum von Plantation dienten. Daneben enthält der Moment Karibien kleinere Anteile Whisky, die in früheren Oloroso- und Kirschwein-Fässern lagerten. Das Ergebnis ist ein würziger und fruchtiger Whisky mit warmen Noten von Rum und vanillegeprägter Eiche. Durch die Verwendung verschiedener Fässer ist der Moment Karibien zwischen acht und zwölf Jahre alt.  

„Angefangen hat es mit dem schlichten Tausch von Fässern, aber daraus ist etwas Größeres entstanden, nämlich der Beginn einer Freundschaft zwischen Maison Ferrand und Mackmyra in Form von Ideenaustausch, Kreativität und Anregungen. ‚Barrel Swap‘ ist ein Programm zum Fassaustausch mit solchen Herstellern, die wir bewundern. Jede neue Auflage ist für uns ein kleines Abenteuer, bei dem wir unser aller Know-how kombinieren, unserem Rum einen neuen Ausdruck zu verleihen. Wir sind zum Beispiel sehr stolz auf unseren siebenjährigen Barbados Single Cask Rum, der in den besten Moment-Fässern von Mackmyra reifte und vor Kurzem erst von Systembolaget in das Sortiment aufgenommen wurde. Genauso stolz sind wir darauf, dass Mackmyra nun einen Whisky vorstellt, der in unseren wertvollen Rumfässern seine Reife erhielt“, erklärt Alexander Gabriel.

Der Moment Karibien hat einen fruchtigen Duft voller Würze und mit buttrigen Aromen von Vanille, Birnenkaramell und gerösteter Eiche. Der Gaumen zeigt sich ebenfalls würzig-fruchtig mit warmen Noten von Rum und Oloroso-Sherry, abgerundet mit einem Hauch von Eiche und Vanille. Die Textur ist ein wenig ölig.   Das Finish ist fruchtig und hat eine Eichennote mit Vanille.  

Preis: UVP 121,90 €
Artikelnummer: 1013300
Alkoholgehalt: 44,4 %
Volumen: 700 ml
Flaschenanzahl gesamt der Abfüllung: 4.137 Flaschen
Im Handel erhältlich: Ab sofort 

Über Plantation Rum

Der Gründer von Plantation Rum, Kellermeister Alexandre Gabriel, ist in der Welt des Rums eine wahre Ikone. Er hat die Fertigkeit, verschiedenste Rumsorten unter Angabe der Region und der Destillerie bestimmen zu können. Zudem erkennt er die Böden, das Klima der einzelnen Inseln und die jeweils verwendete Destilliertechnik. Alexandre Gabriel wählt aus dem Lager jeder Destillerie Stück für Stück nur die besten Fässer aus. Rum von Plantation Rum erfährt stets eine Reifelagerung in einem zweistufigen Prozess, der in der Karibik beginnt und im französischen Städtchen Cognac endet.      

Einzelheiten zu „Mackmyra Moment – die besten Fässer“: 

Egal ob im Lager der Grube in Bodås oder auf der Inselgruppe Fjäderholmarna: Bei ihren Verkostungs-Rundgängen stößt Master-Blenderin Angela D’Orazio von Mackmyra immer wieder mal auf Fässer, die sich von den übrigen abheben. Aus diesem Grund hat Mackmyra die sehr limitierte Serie „Moment“ geschaffen, in der diese Fässer noch einmal auf besondere Weise gewürdigt werden. Da es sich jedes Mal um eine geringe Anzahl an Fässern handelt, ist die Auflage der Moment-Serie äußerst begrenzt.    

Hintergrund des Titelbilds: Photo credit: Woody H1 on Visual hunt / CC BY

PR: Kammer-Kirsch erweitert ihr Portfolio um Tomatin Whiskys

Ein Wechsel in der Distribution der Whiskys der Highland-Destillerie Tomatin ist heute über eine Presseaussendung bekannt gegeben worden. Ab sofort ist Kammer-Kirsch für die Produkte der alteingesessenen Brennerei in Deutschland verantwortlich. Alle relevanten Infos dazu können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:


Kammer-Kirsch erweitert ihr Portfolio um Tomatin Whiskys

Die Single Malts aus den schottischen Highlands zeichnen sich durch ihren sanften und fruchtigen Charakter aus.

Die Destillerie Kammer-Kirsch GmbH übernimmt exklusiv in Deutschland den Import und Vertrieb von Whiskys der schottischen The Tomatin Distillery Co. Ltd. Die beliebten Tomatin Highland Single Malt Whiskys vervollständigen in idealer Weise das vielfältige Whisky-Sortiment des Traditionshauses Kammer-Kirsch. Ab sofort ist eine komplexe und zugleich exquisite Auswahl an preisgekrönten Single Malt Scotch Whiskys mit unterschiedlicher Reifezeit und Holzfassreifung erhältlich: Tomatin Legacy, Tomatin 12 Years Old, 14 Years Old, 18 Years Old und Tomatin Cask Strength. Neben diesen ungetorften Single Malt Whiskys wird mit der Marke Cù Bòcan auch ein leicht rauchiger Whisky angeboten.

Die Destillerie Tomatin produziert seit 1897 im Ort Tomatin, in der Nähe von Inverness, erlesenen schottischen Malt Whisky. Ehemals mit 23 Stills die größte Destillerie der Welt, hat sich Tomatins Strategie grundlegend geändert und besinnt sich auf die traditionelle Produktion von qualitativ weltweit anerkannten Single Malt Whiskys. Der Standort der Destillerie ist ideal gewählt, denn sprudelndes, reines Quellwasser, feinste Gerste und viel Geduld in dieser ruhigen Ecke der Highlands sorgen für einen unglaublich weichen Whisky. Die sanften, abgerundeten Hügel, die die Tomatin Distillery schützen, spiegeln die sanfte Seite der Natur und ihre milden Highland Whiskys wider.

Da das Geschmacksprofil maßgeblich auf die Fassreifung zurückgeht, legt Tomatin viel Wert auf die Auswahl der edelsten Fässer direkt aus den Sherry Bodegas und Bourbon-Destillerien. Tomatin gehört zu einer Handvoll Destillerien, die in Schottland noch eine eigene Küferei besitzen und so sicherstellen, dass jedes Fass in perfektem Zustand ist, um den höchsten Standard an Whisky hervorzubringen.

Jeder der von Whiskykennern hoch geschätzten Tomatin Whiskys ist in seinem Aroma einzigartig und bleibt doch dem typischen Tomatin Stil von leichten, fruchtigen, traditionellen Highland Malt Whiskys treu. Die faszinierende Vielfalt der Tomatin Range bietet für jeden Geschmack den perfekten Whisky. Mit seinem typisch sanften Charakter zeichnet sich Tomatin Legacy auch für Einsteiger als Whisky aus, der sowohl einfach zu genießen als auch schwer zu vergessen ist. Tomatin Cask Strength zeigt sich mit 57,5% Vol als der lebhafteste unter den Tomatin Whiskys. Das Flaggschiff der Tomatin Reihe –  Tomatin 12 yo – reifte in Ex-Bourbon und Sherry-Fässern und besticht durch sein fruchtiges, süßes Aroma. Das breitgefächerte Spektrum der Tomatin Whiskys zeigt sich auch in dem Tomatin 14 yo, der seine ausgewogenen Aromen nach Beeren, Honig und Toffee seinem Finish in First-Fill Tawny Port Pipe Fässern verdankt. Ein wahrhafter Whisky der Extraklasse ist der 18-jährige Tomatin Single Malt, der ein komplexes Aromaprofil während seiner Reifung in First Fill Oloroso-Sherry Fässern entfalten konnte.

Die hohe Qualität der traditionell hergestellten Tomatin Whiskys wurde bereits mehrfach durch höchste Auszeichnungen und Medaillen bei internationalen Wettbewerben bestätigt.

 

Über Kammer-Kirsch:

Die Destillerie Kammer-Kirsch GmbH ist eine in Süddeutschland ansässige Obstbrennerei, die ihr eigenes Sortiment überwiegend im Fachgroßhandel, im Facheinzelhandel und in ausgesuchten LEH-Outlets anbietet. Seit 1990 ist das Unternehmen auch im Import von hochwertigen Spirituosen in Deutschland aktiv. Zu den weltweit bekannten Marken gehören u. a. der italienische Likör Disaronno und der Kaffeelikör Tia Maria, erlesene Whiskys von GlenDronach, BenRiach, Glenglassaugh, Arran, The Irishman, Loch Lomond und der Craft-Destillerie Koval. Das vielfältige Sortiment im Import-Bereich wird durch Rums von Lemon Hart und Ron de Jeremy, dem Coca Blatt Likör AGWA de Bolivia, Wyborowa Wodka und Augier Cognacs ergänzt.

Im Bereich der Obstbrände hat sich das Unternehmen auf Kirschwasser konzentriert. Im Sortiment befinden sich über 15 unterschiedliche Kirschbrände, die bei internationalen Prämierungen höchste Auszeichnungen erhalten haben. Neu im Sortiment sind die Obstbrände Fruity Touch mit dem extra fruchtigen Pepp. Auch weitere eigene Destillate der Black Forest Serie wie Black Forest Rothaus Whisky und Black Forest Dry Gin sowie der Apple Vodka Squamata und die Black Forêt Produktfamilie mit Fine Spirit, Gin und Apple Cider runden das vielfach prämierte Portfolio der Destillerie Kammer-Kirsch GmbH ab.

Gibt es Terroir auch beim Whisky?

Dem Begriff „Terroir“ begegnen wir in der Welt der Weine. Gemeint sind hier naturgegebene Faktoren eines Stückes Land, welche die Eigenschaften des dort angebauten Weines beeinflussen. Verschiedene Faktoren, wie unter anderem Nacht- und Tages-Temperaturen, Niederschlags-Verteilung, Sonnenschein-Stunden, Hangneigung und Boden-Durchlässigkeit, reagieren miteinander und und bilden in jedem einzelnen Teil eines Weinbaugebietes das, was der französische Winzer Terroir nennt. (So lesen wir bei Wikipedia).

Gibt es Terroir auch beim Whisky? Selten gibt es auf einfache Fragen auch eine einfache Antwort. Ein Verfechter des Begriffs Terroir beim Whisky war und ist Mark Reynier. Während Reynier Teilhaber der Islay-Brennerei Bruichladdich war, beschäftigen ihn die dortigen einzigartigen Standortfaktoren. Und auch nach der Übernahme von Bruichladdich durch Rémy Cointreau heißt es dort: „We believe in terroir matters“.

Mittlerweile besitzt Mark Reynier seine eigene, neue Destillerie. Und hier, mit der Waterford Distillery in Irland, geht er weiterhin der Frage nach, ob es so etwas wie Terroir auch beim Whisky gibt. Auf der Website der Brennerei wird dem ganzen Thema sehr viel Platz eingeräumt. So finden wir dort zum Beispiel „The Whisky Terroir Project“. Durch dieses Joint Venture soll „der Einfluss des Terroirs auf aus Gerste gewonnenen Whisky ein für alle Mal explizit verstanden werden“. Beteiligt sind hier unter anderem Dr. Dustin Herb von der Oregon State University, Tom Bryan (technischer Direktor) und Max Potterton (leitender Agronom) von Minch Malt sowie die unabhängigen Whisky-Analysten Tatlock & Thomson. In diesem Projekt sollen die Umweltbedingungen untersucht werden, die dazu beitragen, dass verschiedene Aromen von zwei vunterschiedlichen Standorten des Gerstenanbaus im Südosten Irlands – Athy und Bunclody – erzeugt werden.

Nach einem Jahr fasst Dr. Dustin Herb das Ergebnis des Projektes wie folgt zusammen:

Overall, preliminary results of the first year’s data indicate that environmental differences in whisky flavour are indeed present, however more data is needed to fully understand the role in which environment and variety play in the flavour and terroir of whisky.

Übersetzt in etwa: „Insgesamt zeigen vorläufige Ergebnisse der Daten für das erste Jahr, dass Umgebungsunterschiede im Whisky-Geschmack tatsächlich vorhanden sind. Es sind jedoch mehr Daten erforderlich, um die Rolle, die Umwelt und Vielfalt im Geschmack und Terroir von Whisky spielen, vollständig zu verstehen.“

Insgesamt bietet die Website der Waterford Distillery sehr viel Input für eine Auseinandersetzung mit der Herstellung von Whisky. Äußerst empfehlenswerter Lesestoff!

Whisky im Bild: Edinburgh Old Town (Wallpaper)

Einen schönen Blick auf die Old Town von Edinburgh möchten wir Ihnen heute als rechtefreies Wallpaper zur Verfügung stellen. Rechtefrei bedeutet, dass Sie dieses Bild für eigene Zwecke, auch kommerzielle, verwenden dürfen. Sie können es verwenden und vervielfältigen – ganz nach Lust und Laune.

Das große Bild, das Sie hier herunterladen können, ist knapp 1,5MB groß und hat die Dimensionen 4512×2000 Pixel bei einer Auflösung von 72dpi. Untenstehend finden Sie das Bild in einer kleineren Version zum Ansehen. Ein Klick vergrößert es.

Viel Vergnügen mit dem Bild aus der Hauptstadt Schottlands!

FoodSharkMarfa: Die 10 besten Whiskysteine

Bevor uns hier jemand der Häresie und des Wahnsinns bezichtigt: Nein, wir empfehlen grundsätzlich nicht, seinen Whisky zu kühlen. Handwarm sollte er sein, da entfalten sich seine Aromen besonders deutlich.

Allerdings: Wir behaupten auch nicht, dass es des Teufels sei, seinen Whisky gekühlt zu trinken – es gibt kein Gesetz, dass das verbietet, und keine Geschmackspolizei, die solche Dinge verfolgt. Jeder soll seinen Whisky so trinken, wie er will. Einen intensiven Bourbon an einem heißen Sommertag, den kann man schon über Eis kippen. Oder mit Whiskysteinen kaltzustellen.

Die haben nämlich gegenüber Eis den Vorteil, dass sie den Whisky nicht verwässern – und ihn in der Regel länger kalt halten. Man muss sie nur davor ordentlich kühlen.

Zehn verschiedene Whiskysteine stellt FoodSharkMarfa in einem Artikel vor, zusammen mit einigen Tipps zu deren Handhabung. Es gibt unter jedem vorgestellten Set auch eine Möglichkeit, sie über Amazon zu bestellen – die Links führen aber alle natürlich auf die amerikanische Seite des Handelsgiganten. Unser Hinweis auf den Artikel ist aber ohnehin eher dazu gedacht, sich einen Überblick über die verschiedenen Arten von Whiskysteinen zu verschaffen. Und um dann zu entscheiden, ob man solcherlei braucht oder eben nicht. Für den Rest gibt es den Fachhändler des Vertrauens.

Hier geht es zum Artikel

Photo credit: srslyguys on Visual Hunt / CC BY

Whisky-Erlebniszentrum am Loch Ness geplant

Ein Whisky-Erlebniszentrum, das vor allem die Geschichte des illegalen Whiskybrennens in den schottischen Highlands erzählen will, soll als ein Gemeinschaftsprojekt der GlenWyvis Distillery und dem schottischen Unternehmen Cobbs, das Hotels, Lodges und auch eine Bäckerei unterhält, an den Ufern des Loch Ness verwirklicht werden.

Entstehen soll das Zentrum zwischen der Loch Ness Lodge und dem Loch Ness Clansman Hotel, beide im Besitz von Cobbs, am Westufer des sagenumwobenen Sees, berichtet Press & Journal. Dafür möchte man ein Landhaus adaptieren, das beim See unter einem der vielen ehemaligen Verstecke für illegale Brennblasen liegt. Das Erlebniszentrum soll sowohl interaktive wie auch interpretative Elemente enthalten.

Die mit Crowdfunding finanzierte GlenWyvis Distillery, die vor einiger Zeit ihren Betrieb aufnahm (mehr zu ihr hier), sieht das Gemeinschaftsprojekt als eine Chance, sich einem internationalen Publikum besser vorstellen zu können – immerhin konnten die beiden Einrichtungen des Hotels und der Lodge im Jhar 2017 250.000 Besucher anziehen – für 2019 erwartet man sich noch mehr.

Loch Ness. Photo credit: Steven Penton on Visual hunt / CC BY

 

 

PR: Whisky-Exerzitien – Das Original kommt aus München

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Schon Ende des letzten Jahres stellten wir Ihnen das neue Buch von Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe vor. In seinen „Whisky Witzen“ verbindet der als „Whisky-Vikar“ bekannte schreibende Priester Whisky und gute Laune. Wie uns sein Verlag heute mitteilt, stellt Rothe am Samstag in München sein neuestes Buch vor. Näheres dazu, zu dem ebenfalls am Sonntag stattfindenden Gottesdienst und dem anschließenden Whisky-Fest finden Sie in er folgenden Pressemitteilung:

Whisky-Exerzitien – Das Original kommt aus München

27. Januar 2019: Whisky-Gottesdienst und Buchpräsentation

Anfang des Jahres sorgte der Hammelburger Pfarrer Thomas Eschenbacher (53) für Schlagzeilen, als er „Whisky-Exerzitien“ für Männer anbot.

Events dieser Art gibt es in München freilich schon seit mehreren Jahren: Der Perlacher Pfarrvikar Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe (51), der in der Whisky-Szene auch als „Whisky-Vikar“ oder „Whisky-Pfarrer“ bekannt ist, veranstaltet sogar regelmäßige „Whisky-Gottesdienste“ und eine jährliche „Whisky-Wallfahrt“!

Der nächste Gottesdienst dieser Art, zu dem wieder mehrere Hundert Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet von München und weit darüber hinaus erwartet werden, findet am 27. Januar 2018 in der Pfarrkirche St. Michael (Pfanzeltplatz 1, 81737 München) statt; Beginn ist um 16:00 Uhr.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von den Claymore Pipes and Drums, einer Münchner Dudelsackformation, und der Sopranistin Maryte Löffler, die Stücke im Stil der „Celtic Women“ zu Gehör bringt.

Beim anschließenden Whisky-Fest im benachbarten Pfarrsaal stellt „Whisky-Vikar“ Rothe sein neuestes Buch vor, das, wie schon die beiden Vorgängerbände, im Verlag EOS – Editions St. Ottilien erschienen ist.

„Whisky-Witze“ heißt das Buch, in dem Rothe mehr als 200 Anekdoten zusammengetragen hat, denen eines gemeinsam ist: Sie haben alle mal mehr, mal weniger mit Whisky zu tun. Dass es darin sehr häufig auch um Gott, Glaube und Geistlichkeit geht, ist aber kein Zufall, denn es waren – kein Witz! – Mönche, die den Whisky erfunden haben!

Ihre ebenso lebensbejahende wie lebensfrohe Spiritualität lebt in der Spirituose Whisky gewisser­maßen fort. So gesehen kann der Genuss eines guten Whiskys, zumal dann, wenn er von einem guten Witz begleitet wird, vielleicht sogar – und auch das ist kein Witz! – zu einer spirituellen Erfahrung werden.

„Whisky-Witze“ ist mittlerweile schon das dritte Buch, das Rothe zum Thema Whisky und Spi­ritualität verfasst hat. Das erste davon erschien 2016 unter dem Titel „Wasser des Lebens – eine Einführung in die Spiritualität des Whiskys“ und liegt mittlerweile in dritter Auflage vor. „Whisky-Wallfahrten – Ein spiritueller Reiseführer durch Schottland“ folgte Anfang 2018. Beide dienten dem Hammelburger Pfarrer Thomas Eschenbacher eigenen Angaben zufolge als Inspirationsquelle für seine „Whisky-Exerzitien“.

Für weitere Informationen zu Gottesdienst und Whisky-Fest nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Veranstalter auf unter der der E-Mail-Adresse wasserdeslebens@gmx.net.