Sie werden sich vielleicht erinnern, dass der irische Boxer Conor McGregor vor einiger Zeit ankündigte, mit einem eigenen Whiskey namens „The Notorious“ auf den Markt zu kommen. Das scheint offenbar an einem Rechtsstreit über den Namen zu scheitern – aber der irische Champion hat dennoch jetzt einen eigenen irischen Whiskey gelauncht. „The Proper No. 12“ ist ein irischer Whiskey nicht verlautbarter Herkunft, der Name nimmt Bezug auf Dublin 12, oder besser gesagt Crumlin, den Heimatbezirk von McGregor.
The Proper No. 12 ist die Kreation von Master Distiller David Elder, der laut Presseaussendung zuvor bei Guinness gearbeitet hat. Allerdings ist David Elder eher als Distilling Manager bei Bushmills bekannt, und vielleicht gibt dies auch einen Hinweis auf die Herkunft des Whiskeys in der Abfüllung.
Die Tasting Notes lesen sich im Original so:
„complex and sophisticated yet smooth and approachable with hints of vanilla, honey and toasted wood“
Kommt The Proper No. 12 auch nach Deutschland? Noch wissen wir nichts darüber, aber wir werden, sollte es so kommen, natürlich darüber berichten.
Eines steht schon vor Beginn des Videos fest: Schlecht ist er nicht, der Hankey Bannister 12yo Blended Scotch. Wie wir das sagen können? Nun, Ralfy bringt nur Verkostungsvideos, in denen der Whisky zumindest 80 Punkte erreicht, und das bedeutet bei ihm bereits, dass der Whisky für ihn eine Empfehlung wert ist.
Tatsächlich erreicht der Blend bei ihm sogar 84 aus 100 Punkten, ein deutliches Gut also. Interessant bei der Verkostung ist aber nicht nur, wie Ralfy zu seiner Punktewertung kommt, sondern auch, was er über Blends und den Einfluss des Grain Whiskys auf den Geschmack erzählt. Wieder einmal eine interessante Viertelstunde, die man mit Ralfy verbringen kann – entweder obenstehend oder direkt auf Youtube…
Und wieder gibt es eine neue Ausgabe des Highland Herold zu vermelden – diesmal ist es die Nummer 40 und damit die Ausgabe für den Herbst 2018. Der Inhalt ist wieder so abwechslungsreich wie interessant, hier einige Highlights daraus:
The GlenAllachie: Nach dem Besitzerwechsel startete die Brennerei in der Speyside ihre neue Single Malt Range. Ernst J. Scheiner war im „Tal der Felsen“ zu Besuch und und erhielt Einblick in die dortigen Arbeitsweisen.
Suntory Yamazaki: Jürgen Liebenau berichtet über die älteste Whiskybrennerei in Japan.
Whisky aus Island: Eimverk und Thoran – zwei Produzenten arbeiten daran, den Icelandic Whisky auf dem Markt zu etablieren. Ein Artikel von Julia Nourney, ergänzt mit Verkostungsnotizen von Sascha Lauer.
Whisky Review – Bosch 48 Limited: Thorsten Herold begutachtet einen Single Malt Whisky aus der Edelbrennerei Bosch in Lenningen.
Master of Signet: Ernst J. Scheiner traf Dr. Bill Lumsden und beschreibt den Einsatz eines sogenannten Chocolate Malt bei der Herstellung des neuen Signet von Glenmorangie.
Auf dieser Seite können Sie den neuen Highland Herold gratis als PDF-Datei herunterladen.
Auch heuer wieder hat der Lowland Single Malt Auchentoshan in „The New Malt Order„, der großen Cocktail-Competition, die Bartender Deutschlands ihre creativen Ideen präsentieren lassen – und drei der Teilnehmer konnten sich im interessanten Wettbewerb mit ausgefallenen Challenges mit ihren Drinks und deren Präsentation durchsetzen. Hier alles Wissenswerte über den Wettbewerb und die drei Siegercocktails zum Nachmixen in der Presseaussendung, die wir erhalten haben:
„The New Malt Order“ 2018: Auchentoshan kürt drei herausragende Sieger in diesjähriger Cocktail-Competition
Bereits zum dritten Mal hat die Premium Single-Malt-Marke Auchentoshan die Sieger der Cocktail-Competition „The New Malt Order“ im Rahmen des deutschen Finales in Berlin gekürt. Mit zwei individuellen Drink-Kreationen, die auf dem Auchentoshan American Oak und dem Bartender’s Malt No. 1 basieren, konnten die Bartender Linda Le und Marvin Woidt, beide aus Bamberg, und Jan Paul Ringhofer aus Mainz die Jury überzeugen. Gemeinsam reisen sie nun nach Glasgow, in die Heimat von Auchentoshan. Sie haben dort die einmalige Chance mit weiteren Gewinnern aus aller Welt und dem Master Distiller Ron Welsh den neuen Bartender’s Malt No. 3 zu kreieren.
Die deutschen Gewinner
Beim deutschen Finale der Auchentoshan Cocktail-Competition „The New Malt Order“ am 3. September in Berlin haben sich zehn der besten Bartender des Landes gemessen. Das diesjährige Thema lautete „Born and Raised in the City”. Auf die Gewinner wartet ein außergewöhnlicher Gewinn: eine Reise nach Glasgow, die Heimat von Auchentoshan. Dort werden sie gemeinsam mit dem Master Distiller Ron Welsh und weiteren internationalen Gewinnern den den Bartender’s Malt No. 3 komponieren und hierzu in den kompletten Herstellungsprozess integriert. So werden sie Teil der „New Malt Order“-Crew, zu der nur die besten Bartender zählen. Jedes Jahr wächst diese internationale Elite mit neuen herausragenden Gewinnern, unter anderem aus Kanada, Russland und Großbritannien.
Eine ungewöhnliche Aufgabe: Die Essenz der eigenen Stadt servieren
Um die einmalige Chance zu erhalten, bei der komplexen Herstellung eines Whiskys mitzuwirken, galt es als Bewerbung einen besonderen Drink zu gestalten. In Anlehnung an die urbanen Wurzeln von Auchentoshan sollten die Teilnehmer ihre Stadt in einen Whisky-Cocktail verwandeln – durch Geschmack, Zutaten und eine stimmige Story. Um diese ungewöhnliche Aufgabe zu bewältigen, mussten sie sich zwei wesentliche Fragen stellen: Was macht die eigene Stadt aus? Wie übersetze ich das Lokalkolorit in harmonische Zutaten für einen spannenden Whisky-Cocktail? Die Basis des Drinks stellte der klassische Auchentoshan American Oak dar. „Auchentoshan eignet sich dank der dreifachen Destillation besonders gut für Cocktails. Deshalb findet er in Bars mit ausgeprägter Cocktail-Kultur, vor allem in großen Städten, seinen Platz. Auchentoshan
ist eine urbane Marke, die genau die Zielgruppe dieser Bars bedient“, sagt Tanja Bempreiksz, Brand Ambassador und Jurymitglied. Linda Le (Kawenzmann Bar) interpretierte ihre Bamberger Heimat mit der Kombination aus Sauerkrautsaft und Aprikosen-Süßholz-Sirup im „Beer Encounter“ während sich Marvin Woidt (Das Schwarze Schaf) das Thema mit Senf, Apfel und Honig-Sirup als „Landpartie“ umsetzte. Jan Paul Ringhofer (Bar Spiritus) überzeugte mit einem Shrub der Mainzer Spezialität „Handkäse“, den er in einen „Whisky Sour auf Meenzerisch“ integrierte.
Finale Challenge: Den individuellen Auchentoshan-Moment extrahieren
Zusätzlich zum eingereichten Cocktail mussten die Teilnehmer im Finale einen zweiten eigens erdachten Drink vorstellen, dessen Entstehungsgeschichte sie der Jury präsentierten. Es war essenziell bei der Kreation des Cocktails den Bartender’s Malt No.1 zu nutzen und die individuelle Verbindung zu Auchentoshan zu zeigen. Dafür konnten beispielsweise Lieblingseigenschaften oder persönliche Erlebnisse mit dem schottischen Whisky als Inspiration dienen. Ausgewählt wurden die drei Gewinner von einer namhaften Fachjury, die aus Christian Herberholz (Bartender und Gewinner der Competition in 2017), Alexander Thürer (Redakteur der Fizzz), Verena Borell (Fachbloggerin von No cheers. No Story) und Tanja Bempreiksz (Brand Ambassador) bestand. Überzeugt haben die Gewinner durch ihre souveräne Präsentation und die präzise und kreative Auswahl der Zutaten die die Aromen des Bartender‘s Malt No.1 komplementieren und so zeigen wie vielseitig Whisky als Cocktail-Zutat eingesetzt werden kann.
Auchentoshan – die Nummer eins Destillerie der Lowlands
Vor den Toren der schottischen Metropole Glasgow produziert Auchentoshan den Nummer eins Lowland-Whisky der Welt. Seit 1823 trifft hier Handwerkskunst auf urbanen Flair und eine progressive Sichtweise, die die Marke prägen. Das Besondere: Auchentoshan ist der einzige dreifach destillierte Single Malt Whisky aus Schottland und schmeckt dank dieses Verfahrens besonders mild.
Die Sieger-Cocktails
„Beer Encounter“ von Linda Le
50ml Auchentoshan American Oak
50ml Aprikosen-Süßholz-Sirup auf Bierbasis (400g Aprikosen in 300ml Mahr’s U einkochen, abseihen und 1:1 mit Zucker kurz aufkochen, auf 200ml Sirup 3cl Süßholzlikör hinzufügen
Weiter geht es mit einer zehnteiligen Sonderserie im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild“: „Die Schönheit Schottlands“ stellt zehn magische Plätze der Heimat des schottischen Whiskys vor – an Zauber bereichert durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der 38-jährige Franke und Betriebswirt ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf und Whiskyliebhaber konnte auf seiner diesjährigen Schottlandreise die schönsten Plätze mit seiner Kamera einfangen.
Motiv Nummer 2 zeigt das Dunnottar Castle, oder auch Dùn Fhoithear. Die drei Kilometer von Stonehaven entfernte Burgruine spielt eine bedeutende Rolle in der schottischen Geschichte. Unter anderem wurden im Schloss während der englischen Bürgerkriege die Kronjuwelen eingelagert.
Speymalt Whisky Distributors Ltd, ein Unternehmen von Gordon & MacPhail und offizieller Betreiber der Destillerie Benromach, haben jetzt Pläne für eine neue Brennerei in den schottischen Highlands konkretisiert.
Im YMCA Community Centre in Grantown-on-Spey wird am 10. Oktober eine Vorstellung der Pläne für die Brennerei bei Craggan im Caingorms National Park stattfinden, in der die Öffentlichkeit über das doch Projekt informiert werden soll.
Gordon & MacPhail ist das Feedback der Bevölkerung zu ihren Plänen sehr wichtig, so der Managing Director of Speymalt, Ewen Mackintosh, denn man will nicht gegen den Willen der Einwohner ein Projekt durchziehen, auch wenn man von den positiven Auswirkungen auf die Region überzeugt ist.
Der Name der Brennerei steht noch nicht fest, aber man will den Bau, der 12 Monate dauern soll, bereits im nächsten Jahr in Angriff nehmen, berichtet The Press and Journal. Zuvor müssen aber noch wichtige Schritte, wie das Einholen der Baugenehmigung, gesetzt werden.
Ein Blick in einen abgelegenen Teil des winterlichen Cairngorms National Parks. Das neue Destillerieprojekt von Gordon & MacPhail soll nahe Craggan Realität werden.Photo credit: Nick Bramhall via VisualHunt.com / CC BY-SAEwen Mackintosh, Managing Director, Speymalt Whisky Distributors Ltd
Ein guter Tag beginnt mit einer guten Verkostung (einer gelesenen meinen wir, keiner selbst vorgenommenen – das wäre wohl etwas zu früh ;-))- und wenig zu mäkeln gibt es heute bei den Whiskys in der montäglichen Verkostung von Serge Valentin auf seiner Seite. Glengoyne steht auf dem Programm, und die unabhängig geführte Highland-Brennerei ist in der Regel für positive Eindrücke gut.
So sieht das auch heute bei Serge aus. Durchwegs gute Benotungen, ob die Bottlings nun aus der Brennerei oder von Unabhängigen stammen.
Die Würfel sind gefallen! Bei unserem aktuellen Gewinnspiel ging es um hochinteressante und hochdekorierte Single Malts aus einem unserer Nachbarländer. Gleich drei Whiskys von Säntis aus der Schweiz durften wir gemeinsam mit unserem Partner Bremer Spirituosen Contor verlosen – darunter die Gewinner von Gold und Silber beim International Spirits Award IWS 2018.
Hier gibt es einige Infos zu dem Whiskys aus der in Appenzell am Fuße des Alpsteins beheimateten Brauerei Locher und wer sie gewonnen hat:
1. Preis: Limited Edition Alpstein XIV – Dolç de Mendoza Finish
Die 14. Edition der Alpstein-Serie wurde auf den ersten Blick ganz klassisch hergestellt, denn nach einer fünfjährigen Grundreifung des Whiskys in Bierfässern aus Eichenholz folgt eine zweijährige Nachreifung in Weinfässern. Der zweite Blick zeigt dann die Besonderheiten, denn diesmal erfolgte die Nachreifung in Süßwein-Fässern – einem bewährten Instrument der aromatischen Whisky-Entwicklung. Erstmals wurden zur Reifung nicht, wie gewohnt Sherry-, Portwein-, Pinot- oder Merlot-Fässer verwendet. Dieses Mal kamen Dolç de Mendoza Süßwein-Fässer aus Alicante in Spanien zum Einsatz.
Die Brauerei und Brennerei im Herzen Appenzells hatte schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Fässern des prestigeträchtigen Mendoza-Weingutes an der Westküste Spaniens gemacht, denn der in den gleichen Fässern nachgereifte Whisky der Appenzeller Whiskytrek-Serie, der ausschließlich im Besucherzentrum der Brauerei in Appenzell erhältlich ist, entwickelte sich zu einem der Publikumsmagneten der kompletten Reihe.
Wie schon bei den vorangegangenen Abfüllungen der Alpstein-Editionen wurde auch dieser Whisky nach einer ursprünglichen Reifung in traditionellen Bierfässern, die in diesem Fall fünf Jahre dauerte, anschließend für eine zweijährige Zweitreifung in die spanischen Süßweinfässer aus Alicante umgelegt. Nach Deutschland kamen 228 der insgesamt 2.200 abgefüllten Flaschen.
Tastingnotes:
Farbe: Leuchtendes Kupfer mit goldenen Reflexe
Nase: Apfelschale, Birnenschale, Bisquit-Teig, würzig-süßlich und weinig, etwas herbal wie frisch getrocknetes Heu, Rum-Rosinen, Vanille, Orangeat, Cocktail-Kirsche, Dörrzwetschge und Zwetschgenmus, sehr dezente Biernote im Hintergrund.
Gaumen: Röstaromen und Dörrbirne, würzig wie Muskat, Tonkabohne und Kardamom, Vanille und etwas Nelke, dunkle Schokolade gefüllt mit Zwetschgenmarmelade und Marzipan.
Nachklang: Warm und würzig, dabei sehr mundfüllend, insbesondere in der Mitte der Zunge bildet sich ein wärmender Fleck, dabei entwickelt sich ein seidiges Gefühl.
Bemerkung: Dieser Whisky hat eine ganz außergewöhnliche Komplexität, wie sie wohl noch nie in dieser Intensität bei einer Alpstein-Abfüllung beobachtet werden durfte.
Mit dem sechsjährigen Säntis Malt Edition Germany N°3, 48 % Vol., ist die die dritte ausschließlich für Deutschland abgefüllte Germany-Edition erschienen. Diese ganz besondere limitierte Sonderabfüllung von 528 Flaschen wurde den Liebhabern getorften Whiskys gewidmet. Man beschritt einen bislang einzigartigen Weg, sodass sich der Germany N° 3 auch deutlich von der torfigen Dreifaltigkeits-Abfüllung unterscheidet.
Wie alle Säntis-Malt-Whiskys basiert auch der Säntis Malt Germany N°3 zu hundert Prozent auf Gerstenbasis. Klassisch reifte der Whisky 6 Jahre lang in traditionellen Eichenholz-Bierfässern aus Brauerei eigenem Bestand. Während seiner dreivierteljährigen Nachreifung in einem schottischen stark getorften Hogshead-Fass, der Loch Lomond Distillery Co. Ltd., konnte sich der Germany N° 3 aromatisch weiterentwickeln. Behutsam aus dem weichen Quellwasser des Alpsteingebirges und Gerstenmalz hergestellt, beeindruckt der Säntis Germany N° 3 mit Reinheit und hochwertiger Qualität. Das Gesamtergebnis ist als durchaus ungewöhnlich zu bezeichnen, denn einen derart rauchbetonten Säntis Malt hat es bislang noch nicht gegeben und es dürften schon einige Jahre vergehen, bis man wieder mit einer vergleichbaren Abfüllung aus Appenzell rechnen darf.
Tastingnotes:
Farbe: Dunkles Rotgold
Nase: Reife Früchte, Brombeer- und schwarze Johannisbeer-Aromen, Birnenschale und herbale Laubnoten, dezent mineralisch, darunter verbirgt sich eine leichte Raucharomatik, die sich fast fleischig wie bei Bacon mit Ahornsirup darstellt, aber auch etwas verkohltes Holz und Tabak zeigt.
Gaumen: Zunächst hauptsächlich herbal und im ersten Moment sogar etwas harzig, jetzt zeigen sich aber auch deutlich rauchige Qualm-Noten und warme Würzaromen mit etwas Wacholder, außer leicht bitter-süßen Zestennoten sind kaum mehr Fruchtaromen vorhanden.
Nachklang: Der Qualm wird zunehmend öliger, die Rauchnoten intensivieren sich sogar noch, und kleben wie dunkler Kakao am Gaumen.
Bemerkung: Der Widerspruch zwischen Nase und Gaumen ist sehr interessant. Während die Rauchnoten in der Nase nur diffus erkennbar sind, zeigen sie am Gaumen ihre dominante Seite.
Tasting notes: Julia Nourney, April 2018
Gewinner ist:
Axel Vollmer aus 52074 Aachen
3. Preis: Säntis Malt Edition Snow White V – Marillen–Finish
Ganz außergewöhnlich ist auch die Winter-Edition aus der Snow White Serie, der Säntis Malt Snow White V:
Der Säntis Malt Snow White V mit seinen 48 % Vol. reifte zunächst fünf Jahre in einem alten Eichenholz-Bierfass der Brauerei und erlangte mit dem sich anschließenden einjährigen Finish in einem Marillenbrand-Fass seine volle Fruchtigkeit. Der deutsche Markt erhielt 492 der abgefüllten 2.000 Flaschen des exklusiven Winter Whiskys.
Tastingnotes:
Farbe: Warmer Rotgoldton, sonnig
Nase: Zunächst ist der Whisky sehr weich in der Nase, zeigt reife Fruchtnoten und warme Würznoten, dabei ist die Marille bzw. Aprikose gar nicht so deutlich, es ist lediglich der Charakter einer Steinfrucht zu erkennen. Daneben kann man florale, fast pollenartige Noten wahrnehmen, viel Malz und eine leicht buttrig-sahnige Note. Mit etwas Luft und nachdem man das Whiskyglas in der Handinnenfläche etwas angewärmt hat, entwickelt sich langsam der typische Marillenton, zunächst nur die Schale, später aber auch reifes, fast teigiges Fruchtfleisch. Dabei bleibt der Whisky angenehm süss und malzig, dezent würzig und zeigt später sogar Aromen von frisch geriebener Tonkabohne. Nun hat er auch Dessert-Charakter, fast wie ‚Marille-Helene’ mit einer Milchschokoladen-Soße.
Gaumen: Am Gaumen ist der Whisky viel intensiver als in der Nase, aber auch frischfruchtiger und viel würziger. Hier schmeckt man die Marille sofort, obwohl sie gar nicht dominant ist. Ganz im Gegenteil, sie kooperiert sehr gut mit der Malzigkeit des Whiskys und gibt ihm eine sehr schöne Komplexität. Mit Verdünnung wird der Whisky etwas wachsig, deshalb würde ich empfehlen, ihn lieber in Originalstärke zu genießen
Nachklang: Bleibt sehr lange fruchtig und entwickelt dann eine leichte Pfeffrigkeit
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner – die Preise werden von unserem Partner BSC in den nächsten Tagen versendet.
Wir bedanken uns bei allen, die wieder so zahlreich an unserem Gewinnspiel teilgenommen haben und gönnen uns eine kurze Verschnaufpause, bevor wir wieder mit einem neuen Gewinnspiel einstarten. Sie dürfen jetzt schon gespannt sein!
Schon bisher arbeitete Bruichladdich eng mit diversen Landwirten auf Islay zusammen (genau gezählt sind es bisher 17 davon), um lokale Gerste verwenden und auch in ihren Auswirkungen auf das Destillat erforschen zu können. Resultate daraus sind zum Beispiel die Ilsay Barley-Abfüllungen, deren nächstes Label vor einiger Zeit in der TTB-Datenbank aufgetaucht ist:
Nun hat man sich bei der Brennerei entschlossen, diese Forschungen einen Schritt weiter zu entwickeln und 121.000 m2 Grund rund um die Destillerie aufgekauft.
Auf diesen Gründen (Shore House Croft, wie sie von den lokalen Anwohnern genannt werden) wird man Gerste anbauen und die Auswirkungen nachhaltiger Landwirtschaft, was die Whiskyproduktion anbelangt, weiter erforschen. Mehr Infos dazu hat die Islay-Destillerie auf ihrer Webseite veröffentlicht, darunter auch ein ausführliches Statement von Production Director Allan Logan, aus dem wir das folgende Excerpt entnommen haben:
Depending on the results, we hope to establish our own trial plots on the croft, where we’ll test the viability of different barley varieties on Islay soil. One day, we may add to the number of different spirits distilled here, and for us, the most interesting place to look is outside of the ‘recommended list’, to heritage varieties. These ‘lost’ varieties currently lack focus in terms of research in the industry, in part due to a lesser commercial incentive.
Und wieder haben wir für Sie unsere Rubrik „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ vorbereitet. Heute, in der Ausgabe Nr. 93, stellen wir Ihnen wie jeden Sonntag Whiskyvideos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden.
Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre. Hier aber die Beiträge von heute:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Sonntage beginnen bei uns immer mit einem Video, das die Schönheit einer Whiskyregion zeigt – meist ist das Schottland, und auch diesmal. Wir haben uns ein Video über das Kilchurn Castle von Droneday auf Youtube ausgesucht, das das Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, das am Nordostufer des Loch Awe in den Highlands gelegen ist in schönen Flugaufnahmen zeigt. Besitzer eines 4k-Monitors dürfen sich freuen – das Video ist in dieser hohen Auflösung aufgenommen.
Im Sommer kann man die Ruine übrigens besichtigen – vielleicht hat Sie das Video ja auf den Geschmack gebracht. Jedenfals wünschen wir viel Vergnügen und einen schönen Sonntag!
Letzte Chance! Bei unserem aktuellen Gewinnspiel geht es um hochinteressante und hochdekorierte Single Malts aus einem unserer Nachbarländer. Gleich drei Whiskys von Säntis aus der Schweiz dürfen wir gemeinsam mit unserem Partner Bremer Spirituosen Contor verlosen – darunter die Gewinner von Gold und Silber beim International Spirits Award IWS 2018.
Gewinnen Sie drei außergewöhnliche Malts von Säntis
Hier einmal, welche schönen Preise es diesmal zu gewinnen gibt, danach einige Infos zu dem Whiskys aus der in Appenzell am Fuße des Alpsteins beheimateten Brauerei Locher und dann, wie Sie bei uns gewinnen können:
1. Preis: Limited Edition Alpstein XIV – Dolç de Mendoza Finish
Die 14. Edition der Alpstein-Serie wurde auf den ersten Blick ganz klassisch hergestellt, denn nach einer fünfjährigen Grundreifung des Whiskys in Bierfässern aus Eichenholz folgt eine zweijährige Nachreifung in Weinfässern. Der zweite Blick zeigt dann die Besonderheiten, denn diesmal erfolgte die Nachreifung in Süßwein-Fässern – einem bewährten Instrument der aromatischen Whisky-Entwicklung. Erstmals wurden zur Reifung nicht, wie gewohnt Sherry-, Portwein-, Pinot- oder Merlot-Fässer verwendet. Dieses Mal kamen Dolç de Mendoza Süßwein-Fässer aus Alicante in Spanien zum Einsatz.
Die Brauerei und Brennerei im Herzen Appenzells hatte schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Fässern des prestigeträchtigen Mendoza-Weingutes an der Westküste Spaniens gemacht, denn der in den gleichen Fässern nachgereifte Whisky der Appenzeller Whiskytrek-Serie, der ausschließlich im Besucherzentrum der Brauerei in Appenzell erhältlich ist, entwickelte sich zu einem der Publikumsmagneten der kompletten Reihe.
Wie schon bei den vorangegangenen Abfüllungen der Alpstein-Editionen wurde auch dieser Whisky nach einer ursprünglichen Reifung in traditionellen Bierfässern, die in diesem Fall fünf Jahre dauerte, anschließend für eine zweijährige Zweitreifung in die spanischen Süßweinfässer aus Alicante umgelegt. Nach Deutschland kamen 228 der insgesamt 2.200 abgefüllten Flaschen.
Tastingnotes:
Farbe: Leuchtendes Kupfer mit goldenen Reflexe
Nase: Apfelschale, Birnenschale, Bisquit-Teig, würzig-süßlich und weinig, etwas herbal wie frisch getrocknetes Heu, Rum-Rosinen, Vanille, Orangeat, Cocktail-Kirsche, Dörrzwetschge und Zwetschgenmus, sehr dezente Biernote im Hintergrund.
Gaumen: Röstaromen und Dörrbirne, würzig wie Muskat, Tonkabohne und Kardamom, Vanille und etwas Nelke, dunkle Schokolade gefüllt mit Zwetschgenmarmelade und Marzipan.
Nachklang: Warm und würzig, dabei sehr mundfüllend, insbesondere in der Mitte der Zunge bildet sich ein wärmender Fleck, dabei entwickelt sich ein seidiges Gefühl.
Bemerkung: Dieser Whisky hat eine ganz außergewöhnliche Komplexität, wie sie wohl noch nie in dieser Intensität bei einer Alpstein-Abfüllung beobachtet werden durfte.
Mit dem sechsjährigen Säntis Malt Edition Germany N°3, 48 % Vol., ist die die dritte ausschließlich für Deutschland abgefüllte Germany-Edition erschienen. Diese ganz besondere limitierte Sonderabfüllung von 528 Flaschen wurde den Liebhabern getorften Whiskys gewidmet. Man beschritt einen bislang einzigartigen Weg, sodass sich der Germany N° 3 auch deutlich von der torfigen Dreifaltigkeits-Abfüllung unterscheidet.
Wie alle Säntis-Malt-Whiskys basiert auch der Säntis Malt Germany N°3 zu hundert Prozent auf Gerstenbasis. Klassisch reifte der Whisky 6 Jahre lang in traditionellen Eichenholz-Bierfässern aus Brauerei eigenem Bestand. Während seiner dreivierteljährigen Nachreifung in einem schottischen stark getorften Hogshead-Fass, der Loch Lomond Distillery Co. Ltd., konnte sich der Germany N° 3 aromatisch weiterentwickeln. Behutsam aus dem weichen Quellwasser des Alpsteingebirges und Gerstenmalz hergestellt, beeindruckt der Säntis Germany N° 3 mit Reinheit und hochwertiger Qualität. Das Gesamtergebnis ist als durchaus ungewöhnlich zu bezeichnen, denn einen derart rauchbetonten Säntis Malt hat es bislang noch nicht gegeben und es dürften schon einige Jahre vergehen, bis man wieder mit einer vergleichbaren Abfüllung aus Appenzell rechnen darf.
Tastingnotes:
Farbe: Dunkles Rotgold
Nase: Reife Früchte, Brombeer- und schwarze Johannisbeer-Aromen, Birnenschale und herbale Laubnoten, dezent mineralisch, darunter verbirgt sich eine leichte Raucharomatik, die sich fast fleischig wie bei Bacon mit Ahornsirup darstellt, aber auch etwas verkohltes Holz und Tabak zeigt.
Gaumen: Zunächst hauptsächlich herbal und im ersten Moment sogar etwas harzig, jetzt zeigen sich aber auch deutlich rauchige Qualm-Noten und warme Würzaromen mit etwas Wacholder, außer leicht bitter-süßen Zestennoten sind kaum mehr Fruchtaromen vorhanden.
Nachklang: Der Qualm wird zunehmend öliger, die Rauchnoten intensivieren sich sogar noch, und kleben wie dunkler Kakao am Gaumen.
Bemerkung: Der Widerspruch zwischen Nase und Gaumen ist sehr interessant. Während die Rauchnoten in der Nase nur diffus erkennbar sind, zeigen sie am Gaumen ihre dominante Seite.
Tasting notes: Julia Nourney, April 2018
3. Preis: Säntis Malt Edition Snow White V – Marillen–Finish
Ganz außergewöhnlich ist auch die Winter-Edition aus der Snow White Serie, der Säntis Malt Snow White V:
Der Säntis Malt Snow White V mit seinen 48 % Vol. reifte zunächst fünf Jahre in einem alten Eichenholz-Bierfass der Brauerei und erlangte mit dem sich anschließenden einjährigen Finish in einem Marillenbrand-Fass seine volle Fruchtigkeit. Der deutsche Markt erhielt 492 der abgefüllten 2.000 Flaschen des exklusiven Winter Whiskys.
Tastingnotes:
Farbe: Warmer Rotgoldton, sonnig
Nase: Zunächst ist der Whisky sehr weich in der Nase, zeigt reife Fruchtnoten und warme Würznoten, dabei ist die Marille bzw. Aprikose gar nicht so deutlich, es ist lediglich der Charakter einer Steinfrucht zu erkennen. Daneben kann man florale, fast pollenartige Noten wahrnehmen, viel Malz und eine leicht buttrig-sahnige Note. Mit etwas Luft und nachdem man das Whiskyglas in der Handinnenfläche etwas angewärmt hat, entwickelt sich langsam der typische Marillenton, zunächst nur die Schale, später aber auch reifes, fast teigiges Fruchtfleisch. Dabei bleibt der Whisky angenehm süss und malzig, dezent würzig und zeigt später sogar Aromen von frisch geriebener Tonkabohne. Nun hat er auch Dessert-Charakter, fast wie ‚Marille-Helene’ mit einer Milchschokoladen-Soße.
Gaumen: Am Gaumen ist der Whisky viel intensiver als in der Nase, aber auch frischfruchtiger und viel würziger. Hier schmeckt man die Marille sofort, obwohl sie gar nicht dominant ist. Ganz im Gegenteil, sie kooperiert sehr gut mit der Malzigkeit des Whiskys und gibt ihm eine sehr schöne Komplexität. Mit Verdünnung wird der Whisky etwas wachsig, deshalb würde ich empfehlen, ihn lieber in Originalstärke zu genießen
Nachklang: Bleibt sehr lange fruchtig und entwickelt dann eine leichte Pfeffrigkeit
Und so gewinnen Sie eine der 3 Flaschen von Säntis Malt aus der Schweiz:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Am Fuße welchen Berges liegt der Ort Appenzell, in dem der Säntis Malt gebrannt wird?
a) Andenstein
b) Karpatenstein
c) Alpstein
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Säntis“!
Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen, die uns bis 16. September 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 17. September 2018 bekannt. Der Versand der Preise erfolgt durch das Bremer Spirituosen Contor.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Säntis“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. September 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 17. September 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter der Brauerei Locher, des Bremer Spirtituosen Contors und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Preise erfolgt durch das Bremer Spirituosen Contor. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team
Die Meglisalp (Geburtsort des Säntis Malt Whiskytreck) von Kreuzböhl aus Richtung Südwesten aufgenommen, am Fuße des Säntis.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür) – und feiert heute mit Folge 10 ein Mini-Jubiläum. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben sie, nach ihren Vorlieben, Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Jede Menge Abfüllungen aus der Destillerie Glenfarclas stehen heute bei Angus MacRaild, der am Samstag Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, auf dem Programm. Er verkostet heute mal vertikal in die andere Richtung, vom Ältesten zum Jüngsten – wobei ein Glenfarclas aus dem Jahr 1987 auch nicht gerade ein Jungspund ist.
Hier die zehn Kandidaten der Verkostung (neun Originale und ein Unabhängiger) – und die Wertungen, die wirklich Lust auf eine ähnliche Veranstaltung in Eigenregie machen:
Glenfarclas 42 yo 1973/2015 (40.2%, Cadenhead Authentic Collection, bourbon barrel, 168 bottles): 90 Punkte
Glenfarclas 1977/2017 Family Casks (45.3%, OB, cask #7260, 4th fill hogshead, 182 bottles): 91 Punkte
Glenfarclas 1979/2017 Family Casks (47.9%, OB, cask #8797, 4th fill hogshead, 220 bottles): 91 Punkte
Glenfarclas 1980/2014 Family Casks (48.0%, OB, cask #1411, refill hogshead, 260 bottles): 90 Punkte
Glenfarclas 1980/2017 Family Casks (44.5%, OB, cask #1414, refill hogshead, 262 bottles): 89 Punkte
Glenfarclas 1981/2017 Family Casks (54.6%, OB, cask #1606, 4th fill butt, 523 bottles): 88 Punkte
Glenfarclas 1983/2015 Family Casks (53.0%, OB, cask #49, refill hogshead, 341 bottles): 88 Punkte
Glenfarclas 1986/2016 Family Casks (56.4%, OB, cask #3452, refill sherry butt, 532 bottles): 90 Punkte
Glenfarclas 1986/2017 Family Casks (52.8%, OB, cask #3447, refill sherry butt, 546 bottles): 91 Punkte
Glenfarclas 1987/2017 Family Casks (44.3%, OB, cask #1494, 4th fill butt, 525 bottles): 90 Punkte