Whisky-Erlebniszentrum am Loch Ness geplant

Ein Whisky-Erlebniszentrum, das vor allem die Geschichte des illegalen Whiskybrennens in den schottischen Highlands erzählen will, soll als ein Gemeinschaftsprojekt der GlenWyvis Distillery und dem schottischen Unternehmen Cobbs, das Hotels, Lodges und auch eine Bäckerei unterhält, an den Ufern des Loch Ness verwirklicht werden.

Entstehen soll das Zentrum zwischen der Loch Ness Lodge und dem Loch Ness Clansman Hotel, beide im Besitz von Cobbs, am Westufer des sagenumwobenen Sees, berichtet Press & Journal. Dafür möchte man ein Landhaus adaptieren, das beim See unter einem der vielen ehemaligen Verstecke für illegale Brennblasen liegt. Das Erlebniszentrum soll sowohl interaktive wie auch interpretative Elemente enthalten.

Die mit Crowdfunding finanzierte GlenWyvis Distillery, die vor einiger Zeit ihren Betrieb aufnahm (mehr zu ihr hier), sieht das Gemeinschaftsprojekt als eine Chance, sich einem internationalen Publikum besser vorstellen zu können – immerhin konnten die beiden Einrichtungen des Hotels und der Lodge im Jhar 2017 250.000 Besucher anziehen – für 2019 erwartet man sich noch mehr.

Loch Ness. Photo credit: Steven Penton on Visual hunt / CC BY

 

 

PR: Whisky-Exerzitien – Das Original kommt aus München

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Schon Ende des letzten Jahres stellten wir Ihnen das neue Buch von Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe vor. In seinen „Whisky Witzen“ verbindet der als „Whisky-Vikar“ bekannte schreibende Priester Whisky und gute Laune. Wie uns sein Verlag heute mitteilt, stellt Rothe am Samstag in München sein neuestes Buch vor. Näheres dazu, zu dem ebenfalls am Sonntag stattfindenden Gottesdienst und dem anschließenden Whisky-Fest finden Sie in er folgenden Pressemitteilung:

Whisky-Exerzitien – Das Original kommt aus München

27. Januar 2019: Whisky-Gottesdienst und Buchpräsentation

Anfang des Jahres sorgte der Hammelburger Pfarrer Thomas Eschenbacher (53) für Schlagzeilen, als er „Whisky-Exerzitien“ für Männer anbot.

Events dieser Art gibt es in München freilich schon seit mehreren Jahren: Der Perlacher Pfarrvikar Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe (51), der in der Whisky-Szene auch als „Whisky-Vikar“ oder „Whisky-Pfarrer“ bekannt ist, veranstaltet sogar regelmäßige „Whisky-Gottesdienste“ und eine jährliche „Whisky-Wallfahrt“!

Der nächste Gottesdienst dieser Art, zu dem wieder mehrere Hundert Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet von München und weit darüber hinaus erwartet werden, findet am 27. Januar 2018 in der Pfarrkirche St. Michael (Pfanzeltplatz 1, 81737 München) statt; Beginn ist um 16:00 Uhr.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von den Claymore Pipes and Drums, einer Münchner Dudelsackformation, und der Sopranistin Maryte Löffler, die Stücke im Stil der „Celtic Women“ zu Gehör bringt.

Beim anschließenden Whisky-Fest im benachbarten Pfarrsaal stellt „Whisky-Vikar“ Rothe sein neuestes Buch vor, das, wie schon die beiden Vorgängerbände, im Verlag EOS – Editions St. Ottilien erschienen ist.

„Whisky-Witze“ heißt das Buch, in dem Rothe mehr als 200 Anekdoten zusammengetragen hat, denen eines gemeinsam ist: Sie haben alle mal mehr, mal weniger mit Whisky zu tun. Dass es darin sehr häufig auch um Gott, Glaube und Geistlichkeit geht, ist aber kein Zufall, denn es waren – kein Witz! – Mönche, die den Whisky erfunden haben!

Ihre ebenso lebensbejahende wie lebensfrohe Spiritualität lebt in der Spirituose Whisky gewisser­maßen fort. So gesehen kann der Genuss eines guten Whiskys, zumal dann, wenn er von einem guten Witz begleitet wird, vielleicht sogar – und auch das ist kein Witz! – zu einer spirituellen Erfahrung werden.

„Whisky-Witze“ ist mittlerweile schon das dritte Buch, das Rothe zum Thema Whisky und Spi­ritualität verfasst hat. Das erste davon erschien 2016 unter dem Titel „Wasser des Lebens – eine Einführung in die Spiritualität des Whiskys“ und liegt mittlerweile in dritter Auflage vor. „Whisky-Wallfahrten – Ein spiritueller Reiseführer durch Schottland“ folgte Anfang 2018. Beide dienten dem Hammelburger Pfarrer Thomas Eschenbacher eigenen Angaben zufolge als Inspirationsquelle für seine „Whisky-Exerzitien“.

Für weitere Informationen zu Gottesdienst und Whisky-Fest nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Veranstalter auf unter der der E-Mail-Adresse wasserdeslebens@gmx.net.

Whisky Burn: Ein Mann, seine Vespa, und Brennereien in Schottland und Irland

Ben Birdsall, 1967 im englischen West Yorkshire geboren, hat mehrere Leidenschaften. Neben dem Malen und Zeichnen sind es noch Whisk(e)y und seine Vespa 50. Was liegt da nicht näher, als dies alles miteinander zu verbinden – unter dem namen Whisky Burn.

Also bereiste er mit seiner 1979er Vespa ‚vespino‘ 50ccm Schottland und Irland und besuchte dort verschiedene Destillerien. Seine Erfahrungen und vor allem seine Bilder fasste er jeweils in einem Buch zusammen.

Das Buch Whisky Burn dokumentiert seine dreiwöchige Reise durch Schottland. Während dieser Zeit legten er und seine Vespa 1,600 km zurück und besuchten Arran & Campbeltown, Islay, Oban, Mull, Skye & die Central Highlands, die Speyside und die östlichen Highlands sowie die Orkneys.

In seinem Buch Whiskey Burn (selbstverständlich hier mit einem zusätzlichen e) führt uns die Route von Ben und seiner Vespa durch Irland. Sie beginnt in Leinster, führt über Munster, Connacht Privince und Ulster, sie endet wieder in Leinster.

Wie gemächlich dieses Reisen mit einer 50 ccm Vespa ist, können Sie seinem Video erfahren, welches seinen Aufstieg zum Stilfser Joch zeigt. Dieses Video kürzt diese eineinhalbstündige Fahrt auf dreieinhalb Minuten zusammen. Sie finden es im oberen Bereich unseres Posts und auf Youtube.

PR: Eröffnungsfeier der Michter’s Fort Nelson Distillery am 31. Januar 2019

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Im Herzen der Innenstadt von Louisville/Kentucky gelegen, eröffnet Michter’s am Donnerstag der nächsten Woche ihre Michter’s Fort Nelson Distillery. Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten erstrahlt der alte Gusseisen- und Steinbau im neuen Glanz. Mehr zu diesem Gebäude und den Angeboten für Besucher erfahren Sie in der ungekürzten Pressemitteilung von Michter’s:

Eröffnungsfeier der Michter’s Fort Nelson Distillery am 31. Januar 2019

Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten öffnet die Michter’s Fort Nelson Distillery am Donnerstag, 31. Januar 2019, im Rahmen einer Eröffnungsfeier die Türen für ihre Besucher. Die öffentlichen Führungen beginnen voraussichtlich am 2. Februar und können unter www.michters.com gebucht werden. Die Destillerie befindet sich in der 801 West Main Street in der Louisville’s Museum Row direkt gegenüber dem Louisville Slugger Museum & Factory und einen Block weiter unten vom Frazier History Museum, das als Kentucky Bourbon Trail Welcome Center ausgezeichnet wurde.

Das Fort Nelson Gebäude ist ein beeindruckendes Beispiel für Gusseisen- und Steinbau mit romanischen Fenstern und einem markanten Eckturm, der sich über seine Nachbarn erhebt. Das 1890 erbaute Gebäude befand sich in einem miserablen Zustand und hatte eine eingestürzte Treppe und keinen Boden, als es 2012 von Michter’s erworben wurde. „Es passt perfekt zusammen, dass eine einst aufgegebene, große amerikanische Marke ihr Zuhause in einem einst aufgegebenen, großen amerikanischen Gebäude fand. Das Fort Nelson Building ist ein architektonisches Juwel, und unser Team hatte das Glück und die Möglichkeit, es wieder zum Leben zu erwecken und es zu einem besonderen Ort für jeden Besucher zu machen,“ sagte Joseph J. Magliocco der Präsident von Michter’s. Im Rahmen der Rettungsaktion des historischen Gebäudes waren umfangreiche Arbeiten erforderlich, darunter die Installation von 181.437 Kilogramm Baustahl.

Touren und Verkostungen sowie ein Geschenkeshop sollen den Besuchern des Michter’s Fort Nelson Distillery angeboten werden. Die Whiskey-Produktion erfolgt auf der Grundlage des legendären Pot Still- und Fermentersystem mit Zypressenholz der Michter’s Pennsylvania Distillery, deren Geschichte bis auf das Jahr 1753 zurückgeht. Michter’s Brennmeisterin Pamela Heilmann erklärte: „Diese Destillate werden wieder einmal einen einzigartigen und köstlichen Whiskey hervorbringen.“ Michter’s Reifemeister Andrea Wilson bemerkte: „Unser Destillateur Dan McKee, Destillationsmanager Matt Bell und unser gesamtes Team haben eine spektakuläre Arbeit geleistet, um diese fantastische Ausrüstung wieder zum Laufen zu bringen.“

Im zweiten Stock des Gebäudes entsteht The Bar at Fort Nelson. Der Cocktail-Historiker und Autor David Wondrich wurde als Experte bei der Erstellung der klassischen Cocktailliste der Bar hinzugezogen. Neben klassischen Cocktailkreationen von Dr. Wondrich werden im Barprogramm auch moderne Kreationen von Chefbarkeeper Sevan Araneda, dem ehemaligen General Manager von San Franciscos Bourbon & Branch und Bar Manager von Dante Wheat und Butchertown Social in Louisville angeboten. In der Bar werden maßgeschneiderte Glaswaren des britischen Herstellers John Jenkins und ein hochmodernes Portfolio von Eismaschinen von weltweit führenden Geräteanbietern wie Clinebell, Hoshizaki und Scotsman präsentiert. Die Bar dient als Informationsplattform für die lokale kentuckianische Bar-Community und veranstaltet Bildungsseminare mit führenden Branchenexperten im Rahmen des Fort Nelson Fellows-Programms.

Bei der Herstellung traditioneller amerikanischer Whiskeys von kompromissloser Qualität blickt Michter’s auf eine langjährige und reiche Tradition zurück. Bei jedem seiner limitierten Produktangebote mit höchstmöglichem Reifegrad umfasst das hochgelobte Portfolio von Michter’s Bourbon-, Roggen- und amerikanischen Whiskey. Im November 2018 wurde eine einzige Flasche Michter’s Bourbon bei einer Wohltätigkeitsauktion für über 17.000 US-Dollar versteigert. Im Dezember 2018 wurde Michter’s US*1 Sour Mash von The Whisky Exchange zum Whisky des Jahres 2019 gekürt. Im Januar 2019 wurde Michter’s von Drinks International in seinem Annual Brands Report als Top Trending American Whiskey-Marke Nr. 1 ausgezeichnet.

Neben Michter’s Fort Nelson Distillery verfügt das Unternehmen über Michter’s Shively Distillery in Louisville sowie über eine 58 Hektar große Farm und Betriebe in Springfield, Kentucky. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.michters.com. Folgen Sie uns auch auf InstagramFacebook, und Twitter.

Scotch Whisky Association zu den möglichen Konsequenzen eines harten Brexits

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Am 29. März wird Groß-Britannien aus der Europäischen Union ausscheiden. Nur, wie diese Trennung genau geregelt wird, dies ist noch nicht ausdiskutiert und entschieden. Im Raum steht weiterhin ein harter Brexit, also ein ungeordnetes und ungeregletes Verlassen von Groß-Britannien aus der EU.

Die Scotch Whisky Association (SWA), die Lobbygruppe der schottischen Whisky-Industrie, stellte in dieser Woche noch einmal die Konsequenzen eines harten Brexits für Whisky-Industrie dar. So würden die Einbußen bei den Zollbegünstigungen im Wert von jährlich 50 Millionen Pfund (56,62 Millionen Euro) betragen, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Hinzu kommen würde möglicherweise ein komplettes Umetikettieren der Whisky-Flaschen, lesen wir bei Euronews. Aufgrund des EU-Kennzeichnungsrechts ist wahrscheinlich eine EU-Adresse auf den Flaschen erforderlich. Produkte, die für die EU bestimmt sind, benötigen mindestens eine eigene Etikettenvorlage – vielleicht sogar noch mehr. Doch auch hier gilt: Nichts genaues weiß man.

Ebenso wenig ist absehbar, wie hoch die Belastung der Häfen sein wird, und wie die Hafenbetreiber mit den neuen, bisher nicht geklärten Situationen umgehen können. Schon am 14. des Monats, also vor der Ablehnung des ausgehandelte Vertragsentwurfs durch das Unterhaus, hatte die SWA in einem dreiseitigen Papier auch auf die möglichen Konsequenzen eines „No Deal Brexits“ hingewiesen.

Mittlerweile lösen mehrere bekannte britische Unternehmen die Situation für sich. Wie Der Spiegel berichtet, kündigte der Fährenbetreiber P&O an, seine im Ärmelkanal fahrenden Schiffe künftig auf Zypern zu registrieren. Und die beiden Billigflieger Ryanair und Easyjet versuchen, „Aktionäre aus Großbritannien und anderen Ländern außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums loszuwerden. Easyjet-Chef Johan Lundgren will sicherstellen, dass die Fluggesellschaft spätestens am 29. März – dem geplanten Brexit-Termin – mehrheitlich Eignern aus dem EU-Wirtschaftsraum gehört. Dies gilt als Voraussetzung dafür, dass seine Airline auf Strecken innerhalb der EU fliegen darf. “

Whiskyfun: Serge und Angus verkosten sehr alte Glen Grant

Heute finden wir die nächste Auflage des „Wee battles“ auf Whiskyfun. Und Glen Grant bietet sich als Verkostungs-Schwerpunkt an. Denn in dieser Woche präsentierte Gordon & MacPhail ihren 70-jährigen Glen Grant aus ihrer „Private Collection“ (wir berichteten). Und rein zufällig befindet sich in Serges Sample-Bibliothek eine kleine Probe dieser exklusiven Abfüllung. Und Angus Aufgabe ist es, da einen passenden Glen Grant zu finden. Was ihm natürlich auch fast spielend gelingt.

Wie zu erwarten, verläuft das heutige Tasting auf Whiskyfun auf sehr hohem Niveau. Alle Kandidaten erhalten 90+ Punkte, wie Sie in der Kurzübersicht sehen können. Ein Tasting, fast von einer anderen Welt:

Angus:

Glen Grant (15 under proof, OB, 1950s) 92 Punkte

Serge:

Glen Grant 15 yo (100 Proof, Gordon & MacPhail, early-mid 1970s) 91 Punkte
Glen Grant 15 yo (100 Proof, Gordon & MacPhail, mid 1970s) 92 Punkte
Glen Grant 70 yo 1948/2018 (48.6%, Gordon & MacPhail, Private Collection, first fill sherry butt, cask #2154, 210 decanters) 90 Punkte

US-Investmentfonds Elliott setzt Pernod Ricard unter Druck

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Der französische Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard ist den Whiskyaffinen nicht nur wegen der berühmten Anis-Schnäpse bekannt. Dieser Konzern engagiert sich weltweit und präsentiert eine breite Produktpalette. So gehören zu Pernod Ricard auch die schottischen Blends Chivas Regal und Ballantine’s, neben manchen weiteren kleineren Marken. Ebenfalls im Besitz von Pernod Ricard sind die schottischen Brennereien, neben weiteren, Glenlivet und Aberlour. Und in Irland gehört die Marke Jameson zu diesem Konzen. Auf ihrer deutschsprachigen Web-Präsenz stellt Pernod Ricard sich so dar: „Die Gruppe Pernod Ricard mit Sitz in Paris ist der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern weltweit mit führender Marktposition in allen Kontinenten.“

Pernod Ricard ist ein familiengeführte Aktiengesellschaft, die Familie Ricard ist größter Aktionär. Und seit Kurzem ist der berüchtigte US-Investmentfonds Elliott mit 2,5 Prozent beteiligt, zu dessen Spezialitäten zählt , Konzernen einen Strategiewechsel aufzuzwingen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet (der Artikel ist nur mit ausgeschaltetem Add-Blocker lesbar), ist Elliott mit der Unternehmensführung nicht zufrieden. Die Rendite sei zu schwach, verglichen mit der des Branchenführers Diageo. Und der Einfluss der Familie Ricard, gemessen an ihrer Kapitalbeteiligung zu groß. Unter anderem, neben weiteren Vorwürfen.

Es gab wohl in den letzten Tagen ein Treffen der beiden Parteien, auch wenn die Familie Ricard eine so deutliche Einflussnahme in die Konzernpolitik nicht gewohnt ist. „Pernod Ricard braucht niemandes Rat, um die permanente Verbesserung der Unternehmensführung anzustreben“, so zitiert die Süddeutsche Zeitung einen Firmensprecher. Wir vermuten, dass so noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Walsh Whiskey Distillery sucht Labortechniker/in

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Auf ihrer Website schreibt die Walsh Whiskey Distillery in Royal Oak/Irland eine zu besetzende Stelle aus. Gesucht wird ein Labortechniker/in. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Aufrechterhaltung und dem Aufbau des Qualitätssystems, -verfahrens und -ausrüstungen sowie auf der Umweltagenda des Standorts.

Die sich Bewerbenden sollten einen Abschluss in den Bereichen Chemie, Mikrobiologie oder Naturwissenschaften vorweisen können. Mindestens 2 Jahre einschlägige Erfahrungen in einem Industrielabor mit Erfahrung in der Ausrüstung der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind eine zusätzliche Voraussetzung. Und es schient fast selbstverständlich, dass Kenntnisse über den Destillationsprozess bei der Bewerbung von großem Vorteil wären. Weitere Anforderungen finden Sie auf der Website der Walsh Whiskey Distillery.

Die Walsh Whiskey Distillery ist die Heimat der beiden Irish Whiskeys „The Irishman“ und „Writers Tears“. In der 2016 eröffneten Destillerie werden Single Malt, Single Pot Still und Single Grain Whiskey hergestellt. Die Bewerbungsfrist endet schon am 25. Januar. Sollten Sie sich für diese Stelle interessieren: Wir wünschen ihnen viel Erfolg mit Ihrer Bewerbung!

Serge verkostet: Ein Bladnoch Duett

Bladnoch hat eine bewegte Geschichte hinter sich, auch in der letzten Zeit. Und wem diese Einleitung bekannt vorkommt: Sie stammt aus unserem Post „Serge verkostet: Ein Duo aus Bladnoch“ im Oktober des letzten Jahres. Und es ist seit dem nicht ruhiger geworden um diese Lowland Brennerei. Im Dezember gab Master Distiller Ian MacMillan bekannt, dass er im jetzigen Quartal die Brennerei verlassen wird (wir berichteten). Seinen Nachfolger Neil Bulloch bildeteIan Macmillan aus, so ist hier dann doch eine gewisse Beständigkeit zu erwarten.

Serge Valentin erwähnt in seiner heutigen Einleitung „einige seltsame Fass-Behandlungen“, welche die Whiskyfuns gesehen haben. Dank der unabhängigen Abfüller gibt es aus dieser Destillerie (wie aus manch anderen ebenfalls) Abfüllungen ohne großen Fasseinfluss. Die beiden heutigen Teile des Bladnoch-Duos erzielen jeweils hohe 90 Punkte.

Die heutige Verkostung auf Whiskyfun in der Kurzübersicht:

  • Bladnoch 26 yo 1992/2018 (49.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 246 bottles) 90 Punkte
  • Bladnoch 28 yo 1990/2018 (51.2%, North Star Spirits, refill bourbon barrel) 90 Punkte

Video: Ralfy verkostet Cask Orkney single malt (Review #760)

Cask Orkney? Ein Single Malt von den Orkneyinseln? In seinem aktuellen Video hält sich Ralfy nicht lange mit diesem vermeintlichen Geheimnis auf. Direkt zu Beginn nennt er die hinter dieser Abfüllung stehende Brennerei. Und zieht in seiner Verkostung auch ihre 18-jährige Destillerie-Abfüllung als Vergleich heran.

Abgefüllt mit 46 Vol. % und ohne Kühlfilterung, lädt der Cask Orkney zur Beigabe kleinster Mengen Wasser ein. Und langsam erreicht dieser Whisky die Aromen und den Charakter, welche die 18-jährige Destillerie-Abfüllung vor einiger Zeit noch hatte.

88 Punkte erhält dieser Whisky asu dem Hause des unabhängigen Abfüllers A.D. Rattray von Ralfy und dazu seine neue Auszeichnung „Integrity Malt“. Wie gewohnt finden Sie das Video obenstehend, Sie finden es auch auf Youtube.

Raasay Distillery stellt ihren ersten Raasay Single Malt beim National Whisky Festival vor

In ihrer heutigen, englischsprachigen Pressemitteilung kündigt die Raasay Distillery ihren ersten Single Malt an. Die Besucher des National Whisky Festival in Glasgow werden als einer der Ersten überhaupt die Gelegenheit haben, diesen zu verkosten. In einer Whisky Masterclass am Samstag, den 26. Januar, stellt Head Distiller Iain Robertson diesen Isle of Raasay Single Malt Scotch Whisky. Die Festivalbesucher erhalten außerdem die Gelegenheit, sich eine der ersten Flaschen zu reservieren. Alle anderen können sich online ab dem 14. Februar eine Abfüllung sichern (www.raasaydistillery.com).

Weitere Informationen zur Raasay Distillery und dem National Whisky Festival in Glasgow finden Sie in der folgenden englischsprachigen Presseaussendung.


Raasay Distillery previews first Raasay Single Malt at National Whisky Festival

Attendees at The National Whisky Festival in Glasgow will be among the first in the world to preview the Isle of Raasay Single Malt Scotch Whisky during Head Distiller Iain Robertson’s Whisky Masterclass on Saturday 26th January.

Festival-goers will also be given an exclusive opportunity to reserve one of the first bottles of Isle of Raasay Single Malt in Scotch whisky history. Pre-orders for the first Raasay Single Malt will then be available on general release on www.raasaydistillery.com from 14th February.
At the exclusive ‘Whisky Masterclass’, Raasay’s Head Distiller Iain Robertson will showcase the new-make spirit alongside cask samples from Raasay. Iain Robertson will conduct tastings of five different drams from specially selected rye, virgin oak and Bordeaux casks, exploring the blending, balance and finish that will characterise the first Isle of Raasay Distillery Scotch Whisky due to be released in 2020.

Visitors to the Raasay Distillery stand will also be able to sample Raasay While We Wait’s 2018 Release – a peaty yet fruity whisky that was created to represent the flavour profile of the future Raasay Single Malt. This is the fourth expression of the independent bottling launched in 2018 to mark one year since production began at Raasay Distillery and to kick-start the two-year countdown to the first bottling of Raasay whisky.

The National Whisky Festival will take place in the iconic SWG3 venue in Glasgow’s Kelvinhaugh as part of the largest winter music festival of its kind: Celtic Connections. Music has played a significant part in Raasay Distillery festivities since the Isle of Skye pipe band first welcomed guests at the 2017 grand opening, and since then as part of the regular ‘Raasay Tunes’ events, which celebrate a wealth of musical talent. The star line-up for Raasay Tunes in 2019 will also be revealed at the event in Glasgow.

Raasay Distillery is owned by independent Scottish whisky company R&B Distillers, which will also be showcasing its heritage brand The Tweeddale at The National Whisky Festival. Brand Ambassador Chris Hoban will be telling the story of the rebirth of the Tweeddale Blend with guests able to sample the 28-year-old Tweeddale: The Evolution and Tweeddale Grain of Truth Single Grain. Chris will also host a live blending session with a selection of Highland single malt and grain whisky, with a chance for guests to try the whisky blended during the class.

Whiskys aus Taiwan und Indien werden in Japan populärer

Erst in der letzten Woche mussten wir berichten, dass bestimmte Abfüllungen aus Japan wohl eingestellt werden (unseren Bericht finden Sie hier). Die große Nachfrage nach japanischem Whisky kann nicht ohne Schwierigkeiten gedeckt werden, sowohl auf dem internationalen als auch dem japanischen Markt.

Ein Artikel von The Asahi Shimbun und ein Artikel auf Japantoday bringen uns den japanischen Binnenmarkt ein wenig näher. Seinen Boom erfuhr Whisky, und vor allem in der Form des in Japan sehr beliebten Highballs, durch die Fernsehserie „Massan“. Sie erzählt die Geschichte von Jessie Roberta ‘Rita’ Cowan und Masataka Taketsuru, die sich 1919 in Schottland kennen und lieben lernten. Beide siedelten nach Japan über, Masataka Taketsuru realisierte mit Hilfe seiner Frau Rita seinen Traum einer eigenen Whisky-Brennerei und gilt als Vater des japanischen Whiskys (einen längere Darstellung dieser Geschichte finden sie hier).

Auch Japanische Whisky-Liebhaber müssen sich wegen der Knappheit des Angebotes an japanischen Whisky nach Alternativen umsehen. Sie finden diese zum Beispiel im Whisky von Kavalan. Dieser Whisky aus Taiwan benötigt wegen der dortigen subtropischen Bedingungen eine kürze Reifezeit. Ähnliche Bedingungen findet sich auch in Indien. Ein Lebensmittelgroßhändler aus Tokio begann deshalb Ende 2017 mit dem Import der Single-Malt-Marke Paul John aus Goa/Indien. Und auch Whisky aus Australien und Neuseeland könnte in naher Zukunft auf dem japanische Markt vermehrt auftauchen.

Viele der großen Whisky-Hersteller in Japan haben schon und werden noch ihre Produktionskapazitäten erweitern. Und, ähnlich wie in Schottland, erscheinen neue, kleine Brennerei auch auf der japanischen Whisky-Landkarte. Die Destillerien Yuza, Nagahama und Mars Tsunuki sind sicherlich noch nicht jedem Whisky-Liebhaber geläufig. Kampai!

Neues Verfahren von Seven Seals verringert Reifezeit von Whisky

Nach zwei Jahren intensiver Entwicklungsarbeit setzt Seven Seals nun ein Verfahren ein, welches die Reifezeit von Whisky drastisch verkürzt und auch den drohenden Fassnotstand abwenden kann. So stellt die schweizerische Whisky-Marke auf ihrer Website ihre Innovation vor, und so zitiert die Luzerner Zeitung auch den Entwickler und Erfinder Dolf Stockhausen in ihrem Artikel. Wie dies nun gebau funktioniert, dazu möchte sich Stockhausen – noch – nicht äußern. Denn das Verfahren ist zum Patent angemeldet, dieser Vorgang jedoch nicht abgeschlossen. Nur so viel verrät er gegenüber der Zeitung: „Wir machen eigentlich nichts anderes als die Schotten und verwenden die gleichen Rohstoffe, aber wir haben ihren Prozess zu Ende gedacht.“ Es werde keinerlei Chemie eingesetzt, der Unterschied bei dem Reigeprozess sei physikalischer Natur.

„Time doesn’t matter, taste matters.“ – „Der Geschmack ist maßgebend. Nicht die Zeit“. So fasst dann auch Seven Seals das Motto und die Idee ihrer Whisky in ihrem Werbe-Video zusammen (das Video finden Sie ober in unserem Post und auf Youtube). Auf ihrer Website präsentiert Seven Seals zurzeit drei verschiedene Sorten ihres Whiskys: einen Port Wood Finish Peated Single Malt, Port Wood Finish Single Malt und Sherry Wood Finish Single Malt Whisky. Und auch das neue Seven-Seals-Verfahren wird online dargestellt, auch wenn die Formel „Finishing : Ennoblement × Celerity + Quality = 7S“ mehr verschleiert als erklärt.

Die Reifezeit zu verkürzen und den Aufwand des Fass-Einsatzes zu minimieren, diese Überlegungen begleiten die Herstellung des Whisky schon sehr lange. Und wir erinnern uns an einen Artikel aus dem Jahre 2013 (den Sie hier finden). Tom Lix und sein Cleveland Whiskey stellte ein Verfahren vor, bei dem die Fässer mit Luft unter Druck gesetzt werden, damit der Spirit rasch und tief ins Holz eindringt. Mit dieser Prozedur kann Spirit, statt in mehreren Jahren, in nur einer Woche zur Reife gebracht werden.

Whiskyfun: Serge und Angus verkosten Hazelburn

Eine neue, seltsame Idee auf Whiskyfun. Normalerweise führt Angus ausschließlich an den Samstagen die Verkostungen durch. Und Serges Aufgabe sind die Tastings an allen anderen Wochentagen. Doch heute treten Beide gemeinsam auf, und auch gegeneinander an. Es obliegt Angus, heute eine Destillerie in den Fokus zu rücken. Seine Wahl fällt auf Springbank, genauer auf deren Whisky Hazelburn, aus ungetorftem Malz hergestellt und dreifach destilliert. Die 13-jährige , in Sherry-Fässern gelagerte Destillerie-Abfüllung weiß in Angus Verkostung zu gefallen. Serges Kandidat reifte ebenfalls in Sherry-Fässern, schneidet jedoch in der Punktebewertung ein wenig schlechter ab. So geht die erste Runde an Angus.
Um bei diesem „Wee battle“ am Ende doch noch zu gewinnen, greift Serge zu einer Abfüllung des unabhängigen Abfüllers Cadenhead, vergibt 90 Punkte und erklärt sich selbst zum Gewinner.

Die drei heutigen Hazelburns auf Whiskyfun in der Kurzübersicht:

Angus:

Hazelburn 13 yo 2004/2018 (47.4%, OB, Oloroso sherry casks, 9000 bottles) 89 Punkte

Serge:

Hazelburn 12 yo 2000/2013 (50.9%, OB, Private bottling, NSH de Comparant, fresh sherry hogshead, cask #899, 298 bottles) 83 Punkte
Hazelburn 13 yo 2005/2018 (54.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 192 bottles) 90 Punkte