PR: Neuer Guinness Weltrekord für größte Whiskysammlung der Welt: Hotel Skansen auf der schwedischen Ostseeinsel Öland ausgezeichnet

Erst Ende des letzten Jahres konnte sich die Glenesk Hotel rühmen, das Hotel mit der größten Whiskyauswahl in der Hotelbar weltweit zu sein (wir berichteten). Und nun, wie uns die Kommunikationsagentur des Hotels in ihrer heutigen Presseaussendung (die Sie nachfolgend finden) informiert, geht der Titel nach Schweden: Neuer Titelträger ist das Hotel Skansen auf der schwedischen Ostseeinsel Öland.
Wir gratulieren sehr herzlich dazu!

Im September reisten die Inspektoren von GUINNESS WORLD RECORDS™ aus London auf die Insel Öland und übergaben das Zertifikat für die größte Whiskysammlung der Welt an das Hotel Skansen. Die Sammlung umfasst 1179 Sorten und überholt damit sogar die Konkurrenz aus Schottland.

Die Idee, den Weltrekord zu brechen, entstand zufällig. Fredrik Norén, Hoteldirektor vom Skansen, besucht weltweit regelmäßig Destillen und ist ständig auf der Suche nach neuen Sorten. Auf einer seiner Reisen las er, dass ein Hotel in Schottland mit rund 1000 Whiskysorten den Guiness Weltrekord hält. Dem Hoteldirektor war bewusst, dass seine Sammlung alle schwedischen Sammlungen von Hotels und Bars in Stockholm in den Schatten stellt und kam daher auf die Idee, die Größe seiner Sammlung zu überprüfen. Eine Zählung sowie Auflistung der Bestände im Keller und in den Bars am 11. Juni 2018 ergab schließlich, dass das Hotel über 1179 Whiskysorten verfügt. Der bisherige Rekordhalter, das Glenesk Hotel in Edzel (Schottland), besitzt 1031 Whiskysorten.

Hoteldirektor Fredrik Norén vom Hotel Skansen in Öland ist stolz: er führt die größte Auswahl an Whiskys in der Welt. (Foto: Hotel Skansen)

„Das Hotel Skansen hatte schon immer ein umfassendes Whiskyangebot, für das wir im Jahr 2000 einen eigenen Keller gebaut haben. Wir reisen viel um die Welt, besuchen Destillen, um unser Angebot für unsere Gäste ständig zu erweitern. Zu Weihnachten lasen wir, das Glenesk Hotel Edzel sei Weltrekordhalter. Unsere Zählung ergab, dass wir weit mehr Sorten besitzen. Daraufhin kontaktierte ich GUINNES WORLD RECORDS“, sagt Fredrik Norén, Hoteldirektor und Besitzer Skansen Hotel.

„Im Juni haben wir unseren Weltrekordversuch offiziell gestartet. Zwei Monate benötigten wir schließlich, um zu beweisen, dass wir mehr Sorten als das schottische Hotel unser Eigen nennen können. Gerade fand unser erstes Whisky-Kochen seit dem Rekordversuch statt. Bei diesem Anlass konnten wir das erste Mal offiziell verkünden: Das Hotel Skansen besitzt die größte Whiskysammlung der Welt! Das ist ein schönes Gefühl“, so Fredrik Norén.

Das Hotel Skansen war schon immer stolz darauf, den größten Whiskykeller in Schweden zu besitzen. Lange galten das Hotel und seine Sammlung als Geheimtipp für Eingeweihte und Whisky-Kenner. Neben schottischen Klassikern besitzt das Hotel auch Klassiker und Raritäten aus aller Welt.

Über das Skansen Hotel auf Öland

Das Hotel Skansen liegt in der Mitte der schönen Insel Öland und ist damit ein guter Ausgangspunkt um die Insel zu erkunden. Der historische Bau wurde 1811 zunächst als Gericht erstellt und 1901 dann zum Hotel umgestaltet. Heute verfügt es über 79 Zimmer. Das Hotel für Genießer und Erholungssuchende veranstaltet regelmäßig Wellness, Spa – oder Golfwochen. Neben der Whiskysammlung ist das Hotel auch für sein Restaurant bekannt, das den Schwerpunkt auf nordische Küche legt.

Reisende erreichen vom Hotel schnell den Ort Färjestaden, von dessen Hafen es schnell mit der Fähre nach Kalmar geht oder wo verschiedene Restaurants mit einem breiten kulinarischen Angebot für Abwechslung sorgen. Zum Tierpark von Öland (Ölands Djurpark) sind es nur wenige Kilometer. Als Ausgangspunkt für Erkundungen mit dem Fahrrad ist das Hotel ideal: Strände, historische Gebäude, romantische Dörfer, Galerien und Museum sind schnell und unkompliziert zu erreichen.

Whisky im Bild: Besuch bei der Destillerie Arran (28 Bilder)

Gestern waren wir mit Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen aus Vorarlberg bei der Destillerie Lagg im Süden der Insel (den Bildbericht finden Sie hier), heute zeigt unsere Fotoreportage die „Mutterbrennerei“ Arran im Norden selbst. Achtundzwanzig hervorragende Aufnahmen hat uns Alexandra von ihrer Reise in diesem September mitgebracht – und wir teilen Sie hier gerne in unserer Galerie mit Ihnen.

Die Bilder lassen sich wie üblich durch Anklicken vergrößern:

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Neu: Highland Park 50 Years Old

Highland Park, die Brennerei von den Orkneyinseln, präsentiert eine neue Abfüllung. Diese wäre an sich nichts Ungewöhnliches, denn wir durften hier regelmäßig über neue Bottlings mit unterschiedlichem Alter und verschiedenen Geschichten berichten. Doch mit der Neuauflage des Highland Park 50 yo zeigt die Brennerei, dass sie wohl noch über ein Fasslager mit einem  breit gefächerten Alter verfügt.

Der Whisky wurde 1964 in zwei Hogshead-Fässern gefüllt, welche mit Sherry vorbelegt waren. Im Januar 2010 wurden die beiden Fässer miteinander vermählt und durch Whisky des vorherigen Highland Park 50 Years Old ergänzt. Noch weitere acht Jahre durfte dieser Whisky nun reifen, bevor er dann in diesem Jahr per Hand abgefüllt wurde.

Die offiziellen Tasting Notes – sie versprechen Aromen süßer getrockneter Früchte, gepaart mit unter anderem Muscovado Zucker, schwarzen Kirschen und leichtem Torfrauch – finden Sie auf der Website von Highland Park. Oder Sie schauen Highland Parks Senior Brand Ambassador Martin Markvardsen bei der Verkostung des Highland Park 50 Years Old zu, entweder auf Youtube oder oberhalb unseres Artikels.

Zum 50-jährigen Highland Park gehört eine handgefertigte Box aus Eichenholz. In dieser befindet sich neben der Flasche noch ein Kristalldekanter mit Applikationen aus poliertem, versilbertem Metall (diesem Dekanter widmet Highland Park ein eigenes Video, welches Sie auf Youtube finden können). Ganze 274 Flaschen konnten von diesem sehr alten Highland Park mit 42,5 Vol. % abgefüllt werden. Als unverbindliche Preisempfehlung sind £13.500, also in etwa 15.000 €, angegeben. Erhältlich sein wird diese Abfüllung bei ausgewählten Whiskyhändlern.

Neu: Buffalo Trace Antique Collection 2018 angekündigt

Nein, die Flaschen schaffen es nie offiziell nach Europa. Nein, halbwegs gute Beziehungen in die USA nutzen da wenig. Ja, man muss schon mehr als Glück haben, eine Flasche davon zu ergattern. Und ja: Wir berichten dennoch jedes Jahr über die neueste Ausgabe der Buffalo Trace Antique Collection – weil es so etwas für amerikanischen Whiskey ist wie die Special Releases von Diageo für Scotch.

Buffalo Trace hat also die neue Antique Collection angekündigt, die in ein paar Wochen ausgeliefert wird. Und wie jedes Jahr besteht sie aus George T. Stagg Bourbon, William Larue Weller Bourbon, Eagle Rare 17yo Bourbon, Thomas H. Handy Sazerac Rye und Sazerac 18yo. Die Stärken haben sich etwas verändert, ebenfalls wie jedes Jahr, allerdings kommt der Eagle Rare 17 diesmal signifikant stärker in die Flasche (50.5%) als zuvor (45%).

Das sind die Details zu allen Bottlings, sowie ein Link zu den Fact Sheets, die mit den Flaschen ausgeliefert werden:

George T. Stagg

  • 15yo
  • 62.45% ABV
  • $99
  • 284 Fässer
  • Destilliert im Frühjahr 2003, gereift in den Warehouses C, H, I, K, P und Q.

Factsheet (PDF)

William Larue Weller

  • 12yo
  • 62.85% ABV
  • $99
  • 149 Fässer
  • Destilliert im Winter 2006, gereift in den Warehouses C, I, K, L, M und Q.

Factsheet (PDF)

Eagle Rare 17 year old

  • 17yo
  • 50.5% ABV
  • $99
  • 45 Fässer
  • Destilliert im Frühjahr 2000, gereift im ersten, zweiten und fünften Stock des Warehouses C.

Factsheet (PDF)

Thomas H. Handy Sazerac 

  • Rye
  • 6yo
  • 64.4% ABV
  • $99
  • 73 Fässer
  • Destilliert im Frühjahr 2012, gereift in den Warehouses I und L.

Factsheet (PDF)

Sazerac 18 year old

  • Rye
  • 18yo
  • 45% ABV
  • $99
  • 24 Fässer
  • Destilliert im Frühjahr 1998, gereift in der 2. Etage des Warehouses K.

Factsheet (PDF)

Vielleicht noch ein Wort zu den Preisen: An die empfohlenen Richtpreise hält sich eigentlich kein Händler, man kann wie jedes Jahr mit deutlich höheren Ausgabepreisen rechnen – und am Sekundärmarkt werden die Bottlings auch nicht günstiger werden, um es einmal vorsichtig auszudrücken…

PR: Teaser-Video zur Aquavitae 2018 (27. + 28. 10.)

Eine regionale Institution mit Strahlkraft über die Region hinaus ist die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr, die Whiskymesse für das Ruhrgebiet. Der Veranstalter hat uns nun ein kurzes Teaser-Video zur Messe gesendet, gemeinsam mit einem Text, der Sie ebenfalls schon auf die Veranstaltung einstimmen soll. Das Video finden Sie obenstehend, den Pressetext unten:


Herzliche Einladung zur Aquavitae 2018 am 27. und 28. Oktober 2018 in Mülheim an der Ruhr

Auf der Aquavitae 2018 am 27. und 28. Oktober 2018 in Mülheim an der Ruhr lässt sich die gesamte Welt der Destillate entdecken – Schwerpunkt Whisky, sowie Gin, Rum, Cognac, Vodka, Grappa, Obstbrände und vieles mehr. Bei der größten Spirituosen-Messe für Privatkunden in Nordrhein-Westfalen mit weit über 70 Ausstellern, davon allein über 40 Whiskyaussteller, ist der Geruchs- und Geschmackssinn beim Testen der ausgestellten Spirituosen und Whiskysorten gefragt. Denn auch dieses Jahr können die Messebesucher in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr besonders in die Welt der Single Malt Whiskys eintauchen.

„Die Aquavitae-Spirituosenmesse ist eine Veranstaltung mit einem absoluten Alleinstellungs-Merkmal“, freut sich Thilo Marquaß von der Rolf Kaspar GmbH als jährlicher Ausrichter der Messe.

Alle Informationen zur dieser außergewöhnlichen Messe finden sich unter: www.whiskymesse.eu

PR: Glenmorangie reitet Wellen (mit Fotogalerie)

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Ein Video zum Glenmorangie Surfboard konnten wir Ihnen schon vor einer guten Woche zeigen, zusammen mit einigen Infos zum Board und dessen Herstellung aus Fassholz – nun aber haben wir von Glenmorangie die offizielle Pressemitteilung dazu erhalten – und als Bonus gibt es von uns eine schöne Bildergalerie mit dazu :-).

Hier also alle Infos samt eingebetteter Bildergalerie mit 15 Bildern (zum Vergrölßern einfach anklicken):


Glenmorangie reitet Wellen: Whiskyfässer werden zu handgefertigten Holz-Surfbrettern

Erstmals verwandelt die schottische Whiskydestillerie Glenmorangie in einer ausgefallenen Partnerschaft mit Grain Surfboards aus Maine / USA ihre Whiskyfässer in handgefertigte Surfboards. Damit setzt die Hochlanddestillerie mit den höchsten Brennblasen Schottlands ihre Reihe „Beyond the Cask“ fort.

Die charakteristischen amerikanischen Weißeichen-Fässer des Glenmorangie Originals werden nur zweimal zur Whiskyreifung gefüllt und garantieren den berühmten komplexen und facettenreichen Geschmack dieses beliebten Single Malts. In einer limitierten Serie bauen die Holzspezialisten von Grain Surfboards aus den Fass-Dauben stylische Surfbretter in traditioneller Bootsbautechnik.

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Für Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Glenmorangie, verdient solch ein spezielles Holz ein weiteres, spektakuläres Kapitel:

„Ich werde häufig gefragt, was mit unseren Whiskyfässern passiert, wenn die Reifung abgeschlossen ist. Deshalb denken wir über den Lebenszyklus dieser Fässer schon länger nach und kooperieren mit Partnern wie Grain Surfboards, die unsere kreative Vision, Leidenschaft und Geduld teilen, um dem Holz eine weitere Verwendung zukommen zu lassen.“

Die Zusammenarbeit der zwei Marken vereint Ideale des wahren Handwerks: Die „Men of Tain“ der Destillerie, die seit 175 Jahren die Kunst des Whiskymachens perfektionieren mit Boardbau-Spezialisten, deren Liebe zum Holz in Surfbrettern verkörpert ist wie keine andere. Die Verbindung ist tief, denn New England wie auch die schottischen Highlands bieten einige der anspruchsvollsten Surfspots der Welt. Mike LaVecchia, Gründer von Grain Surfboards, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Glenmorangie und diese Boards erfüllen uns mit Stolz. Welche unglaubliche Transformation, dem verwendeten Holz so eine schöne neue Bedeutung zu geben.“ Die Grain Glenmorangie Original Surfboards sind unter höchstem Aufwand handgearbeitet und mit industriell produzierten Boards nicht zu vergleichen. Das verwendete Holz umfasst in Maine gewachsene nördliche weiße und rote Zeder sowie 12 Eichendauben von Glenmorangie. Somit werden Surfer ungefähr auf einem halben Whiskyfass jeweils Wellenreiten.

Die limitierten Grain Glenmorangie Original Surfboards sind ab sofort unter http://Grainsurfboards.com bestellbar und werden weltweit versendet. Der Preis liegt bei circa 4.700€ plus Fracht. Weitere Informationen zur Kooperation und Videos auch unter http://Glenmoranige.com.

Serge verkostet: Ein Paar aus Clynelish

Serge ist ein bekennender Clynelish-Fan. Aber die beiden Abfüllungen, die er heute verkostet hat, die scheinen seinen Ansprüchen an die Highland-Destillerie nicht ganz gerecht geworden zu sein. Sie stammen, so sagt Serge, beide nicht aus der besten Periode der Brennerei, und dementsprechend zurückhaltend fallen die Punktewertungen heute aus.

Obwohl: Sie sind in der Skala von Serge immer noch als „ok“ zu verbuchen – und wer Clynelish liebt, der wird wohl auch bei diesen beiden gerne mal zumindest die Nase reinhängen wollen, wobei es bei letzterer der beiden Flaschen eher schwer werden wird, ist sie doch schon vor 10 Jahren abgefüllt worden.

Hier also die Abfüllungen der Verkostung und ihre Wertungen:

  • Clynelish 28 yo 1989/2018 (49.3%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill American hogshead, cask #8204, 221 bottles): 80 Punkte
  • Clynelish 17 yo 1990/2008 (46%, Dun Bheagan, butt, cask #13149, 750 bottles): 79 Punkte
Clynelish. Bild © Diageo

Whisky im Bild: Besuch bei der Lagg Distillery auf Arran (15 Bilder)

Vor einer Woche haben wir Ihnen ein Video präsentiert, das die Ankunft der Stills bei der Lagg Distillery der Isle of Arran Distillers im Süden der Insel Arran zeigte (sie wird die „rauchige“ Brennerei zur Arran Distillery im Norden) – und davor, Ende Juli, den Verweis auf einen Bericht über den damaligen Bauzustand der Brennerei. Damals sah das so aus:

Lagg Distillery im Bauzustand Mitte Juli 2018. (c) Whiskybox

Nun hat Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg, die uns schon seit Jahren mit interessanten Eindrücken von ihren Schottlandreisen versorgt und der wir hier an dieser Stelle nochmals ausdrücklich dafür danken wollen, Bilder von einem Besuch geschickt, der rund um die Zeit der Ankunft der Stills stattfand. Man sieht schon deutlich, dass da essentielle Baufortschritte geschehen sind:

Lagg Distillery Im Bauzustand Mitte September 2018. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Nachfolgend haben wir von Alexandra vierzehn weitere Bilder, die die Baustelle der Brennerei und der Lagerhäuser zeigen und Ihnen einen aktuellen Eindruck des status quo geben. Viel Vergnügen damit!

Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu bei TTB: Arbikie bringt ersten Whisky – Highland Rye Single Grain

In einem Übersichtsartikel auf The Spirits Business Ende Mai dieses Jahres kündigte die Arbikie Distillery (hier unsere Artikel dazu) für Ende dieses Jahres die erste Veröffentlichung ihres dreijährigen Whiskys an. Und weil man dort etwas anders und innovativ arbeiten will, wird dies kein kein Single Malt, sondern technisch gesehen ein Single Grain sein – nämlich ein schottischer Rye.

Jetzt nun ist das Label für diese Abfüllung auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht. Der Rye ist die erste offizielle Veröffentlichung von Whisky aus der Brennerei im Osten Schottlands, wie schon erwähnt, drei Jahre alt und ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoffe mit 46% abgefüllt. Insgesamt hat man 1200 Flaschen produziert, die man wohl auf die wichtigsten Märkte aufteilen wird. Am Etikett ist zusätzlich zur Flaschenanzahl auch „Cask 01“ angegeben – wie diese beiden Angaben dann zusammenspielen, ob das mehrere Fässer sind oder wie auch immer, wird man wohl noch sehen müssen.

Angekündigt ist übrigens im Juni auch noch ein Rye im us-amerikanischen Stil, aber dessen Release soll später erfolgen.

Hier jedenfalls einmal die Etiketten der Abfüllung mit zusätzlichen Infos:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: JACK DANIEL’S Lynchburg Lemonade – Der ideale Drink für den Spätsommer

Whisky und Whiskey kann man natürlich nicht nur pur genießen – und deshalb versuchen wir unsere Leser immer wieder mal mit Rezepten auf neue Gedanken zu bringen. So zum Beispiel heute, mit einem Rezept, das uns Jack Daniel’s zur Verfügung gestellt hat. Die Lynchburg Lemonade ist einfach zuzubereiten und hat eine interessante Geschichte:


JACK DANIEL’S Lynchburg Lemonade: Der ideale Drink für den Spätsommer!

Kaum ein Drink verkörpert den Sommer in Lynchburg, der Heimat von JACK DANIEL’S, so perfekt, wie ein Glas eisgekühlte Lynchburg Lemonade.

Ein Drink mit Geschichte

Während JACK DANIEL’S Old No. 7® in seiner ikonischen rechteckigen Flasche mit dem schwarzen Label längst Whiskey-Kultstatus erreicht hat, ist der Hintergrund der berühmten Lynchburg Lemonade nicht weniger beachtenswert.

Seit 1909 und den Zeiten der Prohibition liegt Lynchburg, Tennessee, in einem Dry County. Das bedeutet, dass in dem idyllischen Städtchen bis heute kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Gästen servierte man im Süden schon immer gern ein Glas hausgemachter Limonade als Erfrischung. Und schon damals schmeckte die Limonade noch besser, wenn ein ordentlicher Schuss Whiskey ins Glas kam.

Heute darf ganz offiziell JACK DANIEL’S Old No. 7 in den Signature Drink gemischt werden – außer in Lynchburg, wo Gästen sogar nach einer Führung durch die JACK DANIEL’S Destillerie ein Glas kühle Limonade ohne Zugabe des Kultwhiskeys gereicht wird.
Und schon damals schmeckte die Limonade noch besser, wenn ein ordentlicher Schuss Whiskey ins Glas kam.

Einfache Zubereitung – großer Geschmack

Spritzige Limonade, frische Zitronen und Limetten sind die perfekten Begleiter, um JACK DANIEL’S Old No. 7® bei warmen Temperaturen zu genießen. Die Zubereitung gelingt schnell und einfach, und mit ihrem fruchtig-frischen Geschmack ist die Lynchburg Lemonade der perfekte Drink für BBQs, Gartenpartys und laue Spätsommernächte.

Rezept

  • 4 cl JACK DANIEL’S Old No. 7 Tennessee Whiskey
  • 1 cl Triple Sec
  • 2 Limettenachtel
  • 2 Zitronenachtel
  • Zitronenlimonade

JACK DANIEL’S, Triple Sec und den Saft einer Achtel Limette und Zitrone mit viel Eis shaken oder umrühren. In ein großes Glas mit Eis abseihen. Mit Zitronenlimonade auffüllen und mit Zitronen- und Limettenscheiben servieren.

Neu in den USA: Jim Beam Repeal Batch (unchillfiltered)

Schade eigentlich, dass die nachfolgend vorgestellte Neuigkeit nur für den amerikanischen Markt gedacht ist, denn der neue Jim Beam Repeal Batch ist nicht kühlgefiltert und damit im Stil der Zeit nach der Prohibition gehalten – interessant für eine Querverkostung.

Die limitierte Auflage des Jim Beam Repeal Batch, erschienen zum 85. Jahrestag des Repeal Days, dem Ende der Prohibition, ist wie das Original vier Jahre gereift und wird zusätzlich zu den Standardabfüllungen bei Händlern in den USA verkauft. Das Label ist denen aus den 30er-Jahren nach der Prohibition nachempfunden. Der Ladenpreis dort: knapp unter 18 Dollar für 750ml – also vielleicht reizvoll genug, um eine Flasche bei einer allfälligen US-Reise in den Koffer zu packen?

Untenstehend dann noch die englischsprachige Pressemitteilung dazu:


Limited Edition Jim Beam® Repeal Batch Offers A Taste Of Post-Prohibition Style Bourbon

CHICAGOSept. 13, 2018 /PRNewswire/ — Today, Jim Beam®, the world’s No. 1 bourbon, is announcing the release of Jim Beam Repeal® Batch, a non-chill filtered, 86-proof Kentucky Straight Bourbon Whiskey inspired by the same liquid produced by the Beam family following Prohibition’s repeal. This limited edition offering, with a label inspired by post-Prohibition Jim Beam bottlings from the 1930s, celebrates the 85th anniversary of Prohibition’s repeal and the perseverance James B. Beam put into rebuilding the Jim Beam distillery in 1933 – a feat accomplished in only 120 days.

„For the 85th anniversary of Repeal Day, we wanted to release a bourbon inspired by our heritage and dedicated to the hard work my great-grandfather put into rebuilding our family business after Prohibition,“ said Fred Noe, Jim Beam’s seventh generation master distiller. „Jim Beam Repeal Batch pays tribute to all the generations of Beams that came before me.“

After a 13-year hiatus from the bourbon industry during Prohibition, and at nearly 70 years old, James B. Beam and his family rebuilt the distillery in Clermont by hand to get the family business up and running once again. Today, Jim Beam is the best-selling bourbon in the world.

Jim Beam Repeal Batch is aged four years, similar to Jim Beam® Bourbon, however this unique liquid is non-chill filtered, resulting in a bourbon with fuller mouthfeel and tasting notes that include char, oak and caramelized tones. It has a light amber color, with an aroma that carries oaky notes, balanced with light vanilla and a hint of brown spice.

Jim Beam Repeal Batch is best enjoyed neat, on the rocks or in a signature cocktail, such as the whiskey punch cocktail, which includes bourbon, Italian vermouth, pineapple syrup and lemon juice. This exclusive offering can be found for a limited time at select retailers nationwide on shelves alongside Jim Beam Original and other premium offerings. Jim Beam Repeal Batch has a suggested retail price of $17.99 for 750mL. 

PR: Suntory launcht außergewöhnliche limitierte Edition von Hibiki Japanese Harmony

Eine besondere Schönheit hat Beam Suntory mit der Sonderausgabe des Hibiki Japanese Harmony anzubieten – und zwar zum 30. Jahrestag der Marke. Das Motiv ist von einem Kimonomuster namens Tabane-Noshi inspiriert. Hier alles Wissenswerte dazu, samt den Tasting Notes, in der Presseaussendung:


Suntory launcht außergewöhnliche limitierte Edition von Hibiki Japanese Harmony

Anlässlich des anstehenden 30-jährigen Jubiläums von Hibiki veröffentlicht das Traditionshaus Suntory eine kunstvoll gestaltete und nur in limitierter Auflage erhältliche Design Flasche. Das angehende Sammlerstück ist mit einem von Kimonos inspirierten Tabane-Noshi-Muster verziert, das Feste und gemeinsames Glück repräsentiert. Dabei unterstreicht die Flasche neben dem qualitativen auch den ästhetischen Ansatz der Produkte von Hibiki.

Suntory, das Gründungshaus des japanischen Whiskys, stellt eine außergewöhnlichen Flasche des Hibiki Japanese Harmony vor. Sie erscheint zum Auftakt des 30-jährigen Jubiläums der Marke Suntory Whisky Hibiki nächstes Jahr und versinnbildlicht mit ihrem Design Feiern und gemeinsames Glück. Die limitierte Auflage wird ab dem 1. Oktober 2018 in einigen ausgewählten Ländern, darunter Deutschland und die USA, erhältlich sein.

Gemeinsames Glück in Designform

Die vom Muster eines Kimonos inspirierte Flasche ist mit dem Tabane-Noshi verziert, einem traditionellen japanischen Symbol des Feierns, das seit dem Altertum kostbare Geschenke schmückt. Mehrere gebündelte Noshi ergeben das Tabane-NoshiMuster, das gemeinsames Glück mit anderen symbolisiert.

„Seit der Gründung der Marke steht Hibiki für japanische Kunst und japanisches Design“, sagt Takahiro Itoga, Senior Global Brand Director bei Beam Suntory. „Die speziell entworfene Flasche würdigt diesen Geist und wendet ein Design aus traditionellen japanischen Symbolen an, das sowohl für das Feiern an sich als auch für gemeinsames Glück steht. Die Flasche ist schon für sich genommen ein echtes Kunstwerk – das perfekte Geschenk für die Weihnachtszeit.“

Höchste Qualität seit fast 30 Jahren

Die Marke Hibiki gibt es seit 1989. Sie gilt seither als Vorzeigebeispiel japanischer Whiskys. Hibiki ist nicht nur einer von Japans höchstbewerteter Blended Whisky, sondern auch einer der renommiertesten und am häufigsten ausgezeichneten Whiskys überhaupt. Hibiki Japanese Harmony wurde 2015 eingeführt und ist eine harmonische Mischung, die dem Reichtum der japanischen Natur und Handwerkskunst Rechnung trägt. Inspiriert von den Vorzügen aller 24 Jahreszeiten des japanischen Mondkalenders, ist Hibiki Japanese Harmony ein Zeugnis von Suntorys raffinierter Blending-Kunst: eine sorgfältige Zusammenstellung allerfeinster Malt- und Grain-Whiskys aus den Destillerien Yamazaki, Hakushu und Chita. Diese delikate Mischung schafft eine Einheit, die ein ganzes Orchester von Aromen zur Entfaltung bringt.

Hibiki Japanese Harmony (43% Vol.) – Tasting Notes:

Farbe: Bernstein
Aroma: Rose, Litschi, ein Hauch Rosmarin, reifes Holz, Sandelholz
Geschmack: kandierte Orangenschale, weiße Schokolade, Anklänge von Honig
Nachklang: dezenter, zarter, langer Abgang mit einem Hauch von Mizunara (japanische Eiche)

Video: St. Kilian Fassexperiment in der Whiskybotschaft

Ein Rotweinfass, befüllt mit 225 Liter New Make aus der Destillerie St. Kilian – im Juni dieses Jahres entschieden sich Tim und Michaela Tünnermann spontan, das Werden von Whisky als Fassexperiment zum Mitverfolgen in den Räumlichkeiten der Whiskybotschaft in Kerken zu ermöglichen Seitdem ruht das Fass eines renommierten deutschen Weinproduzenten aus franzöischer Eiche unterhalb der Verkaufsräume der Whiskybotschaft und ermöglicht den Kunden und Besuchern dort immer wieder Einblick in das Reifen des Destillats.

Knapp drei Monate nach der Befüllung haben wir die Whiskyfair Niederrhein, die an diesem Wochenende in Kerken stattfand, zum Anlass genommen, um uns das Experiment einmal aus der Nähe anzusehen. Wir sprachen mit Tim Tünnermann, der uns mehr zu Spirit und Fass erzählte und uns einen Ausblick darauf gab, was man in der Whiskybotschaft mit dem Experiment noch so vorhat. Viel Vergnügen mit dem Video hier und auf Youtube!

Bono (U2) investiert 50 Millionen Euro in neue irische Destillerie

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Es scheint so, als wäre es gerade bei Prominenten in Mode, sich im Whisk(e)ygeschäft zu engagieren:  Bob Dylan tut es, Metallica tun es, und auch Conor McGregor tut es. Ein neuer Name ist heute aufgetaucht, der selbiges ebenso vor hat: Bono von U2.

Und Bono kleckert nicht, er klotzt: Kolportierte 50 Millionen Euro will er in ein Destillerieprojekt stecken, das nahe Monasterevin in Irland geplant ist und dessen Bauantrag bereits am 10. September des Jahres eingereicht wurde. Der Komplex, der um- und ausgebaut werden soll, liegt bei Ballykelly und wird von einer Dubliner Firma namens Jewelfield Ltd. erschlossen, die mit dem Multimillionär Paddy McKillen in Verbindung gebracht wird. Dort, am Gelände, wurde rund um 1800 bereits eine Destillerie gebaut, die 1921 geschlossen wurde. Einige Gebäude sollen abgerissen werden, und man will ein Besucherzentrum, eine handwerkliche Brennerei sowie Tastingräume errichten.

Hier ein Excerpt aus dem Bauantrag, wie er im Artikel auf Kildarenow zu finden ist:

„development of an artisan distillery and visitor centre (5,051.4 sq m) (of which 2,528 sq m is existing and 3,523.4 sq m is new build).

The development will consist of the demolition (4,553 sq m) of a number of structures associated with the previous use of the premises, including: a lean-to shed/structure (identified as Block A3) (103 sq m); a single-storey office building (identified as Block A4) (53 sq m); a grain intake shed including its associated grain elevator (identified as Block D1) (198 sq m); a detached single storey flat-roofed control room (identified as Block D2) (17 sq m); mass concrete slabs, remnants of previous structures and a service yard (identified as Block E) (126 sq m); a two-storey derelict detached house (identified as Block F) (106 sq m); an agricultural shed (identified as Block G) (118 sq m); an agricultural shed (identified as Block H( (32 sq m); a lean-to shed/structure (identified as Block I) (76 sq m); a single-storey flat-roofed shed (identified as Block J) (22 sq m); a weighbridge (identified as Block L2) (47 sq m); a weighbridge office (identified as Block K) (54 sq m); weighbridge kiosk (identified as Block L1) (6 sq m); a concrete-walled flat-roofed structure (identified as Block N) (52 sq m); a concrete-walled flat-roofed structure (identified as Block O) (54 sq m); and 3,489 sq m of internal floors removed from Block A1, A, B1, B2, C1 and C2. etc at Millfarm, Coolsickin or Quinsborough, Ballykelly and Oldgrange in Co Kildare.“ 

Photo credit: xrayspx on Visualhunt / CC BY-SA