Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (94)

Sonntag ist’s –  wieder haben wir für Sie unsere Rubrik „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ vorbereitet. Heute, in der Ausgabe Nr. 94, stellen wir Ihnen wie jede Woche Whiskyvideos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden.

Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre. Hier aber die Beiträge von heute:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: West of Scotland (4k)

Schottland ist schön – und besonders schön ist Schottland aus der Vogelperspektive. In unserer Tradition, jeden Sonntag Videos zu Themen und Landschaften rund um Whisky zu bringen, haben wir das schon oft unter Beweis gestellt, und wir wollen es auch heute wieder tun.

Der dreiminütige Clip „West of Scotland“ von Munro Haven Films wurde mit einer DJI Phantom 4 in 4k-Auflösung aufgenommen und zeigt schöne Plätze im Westen Schottlands aus ungewöhnlichen Perspektiven. Er macht Lust, die Gegend selbst zu erleben. Und ach ja, auch eine Brennerei ist kurz zu sehen ;-).

Viel Vergnügen wünschen wir mit dem Video hier oder auf Youtube – und einen wunderschönen Sonntag. Wie immer dann später auch noch mehr von uns…

Fremde Federn (11): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür) – heute gibt es eine erste Schnapszahl, nämlich die 11 für die elfte Woche. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger (darunter diesmal einige neue Gesichter) nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiksyfun: Angus verkostet mehr von Glenfarclas

Schon am letzten Wochenende hat sich Angus MacRaild im Rahmen seiner Samstagstastings, in denen er Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, ausführlich mit der Destillerie Glenfarclas beschäftigt, und er tut es auch heute wieder. Und auch heute wieder ist im Dutzend, das er verkostet, kein „Schwächling“ dabei. Es scheint so, als würde die Brennerei konstant saubere Arbeit abliefern.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Glenfarclas 1988/2018 Thomas Reid (46%, OB, sherry casks, 3600 bottles): 88 Punkte
  • Glenfarclas 1988/2017 Family Casks (53.3%, OB, cask #6986, sherry butt, 507 bottles): 88 Punkte
  • Glenfarclas 1989/2017 Family Casks (52.4%, OB, cask #13055, sherry butt, 581 bottles): 86 Punkte
  • Glenfarclas 1990/2017 Family Casks (51.2%, OB, cask #9255, sherry butt, 596 bottles): 91 Punkte
  • Glenfarclas 1991/2017 Family Casks (57%, OB, cask #209, sherry butt, 570 bottles): 92 Punkte
  • Glenfarclas 1992/2017 Family Casks (59.0%, OB, cask #862, sherry butt, 614 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1993/2017 Family Casks (57.0%, OB, cask #511, refill sherry butt, 601 bottles): 87 Punkte
  • Glenfarclas 1994/2017 Family Casks (53.0%, OB, cask #1579, refill sherry butt, 448 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas 1995/2017 Family Casks (42.1%, OB, cask #2292, sherry hogshead, 216 bottles): 91 Punkte
  • Glenfarclas 1995/2015 Family Casks (52.1%, OB, cask #6640, sherry butt, 637 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas 2000/2017 Family Casks (56.9%, OB, cask #3633, sherry butt, 640 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 2001/2017 Family Casks (58.8%, OB, cask #3352, refill sherry butt, 638 bottles): 88 Punkte
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Fass-Programm bei der Isle of Raasay Distillery startet

Es gibt nicht wenige unter unseren Lesern, die Interesse an Fasskäufen haben – sei es allein oder gemeinsam. Für diese gibt es jetzt gute Neuigkeiten aus der Isle of Raasay Distillery, denn dort hat man nun das Fassverkaufs-Programm gestartet.

Bis zu 20 Fässer werden dort jedes Jahr zum Verkauf stehen. Diesmal sind es Fässer, die im Juni 2018 mit ungetorftem New Make befüllt wurden und Teil der limitierten Erstausgabe von Raasay werden – der Preis wird mit jeweils 5000 Pfund angegeben. Im Preis ist die Lagerung in den Lagerhäusern der Brennerei inbegriffen, nicht aber die Steuer und alles danach, also Abfüllen, Etikettieren und so weiter. Raasay übernimmt diese Arbeiten zu Marktpreisen.

Sein Fass bei Raasay kann man nach Vereinbarung jederzeit besuchen. Interessenten können sich mit der Destillerie unter info@raasaydistillery.com in Verbindung setzen. Anzumerken bleibt noch, dass dieses Programm ausschließlich für Privatpersonen gedacht ist – Händler können innerhalb dieses Programmes kein Fass kaufen.

 

Cooper King Distillery kurz vor Produktion

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Eine Brennerei, deren Werdegang wir schon länger verfolgen, ist die Cooper King Distillery in Yorkshire unsere gesammelten Berichte dazu können Sie hier nachlesen). Nun hat uns die Destillerie wissen lassen, dass sie nach der Installation der letzten fehlenden Austung knapp vor dem Brennbeginn stehen. Erstmals New Make will man schon im Oktober fließen sehen.

Hier der englischsprachige Text, den man uns gesendet hat und den wir sehr gerne mit Ihnen teilen:


Self-built distillery on the brink of whisky production as final kit installed

A Yorkshire-based start-up distillery has announced that it is nearing whisky production as its final pieces of Yorkshire-made kit have been installed.

Cooper King Distillery made the announcement that the mash tun, hot liquor tank and fermentation vessels have all been installed in place, ready for whisky distillation to begin next month.

The Sutton-on-the-Forest based distillery has partnered with numerous manufacturers to source the greatest quality equipment to produce its highly anticipated first batch of single malt whisky.

The latest pieces of kit were made and installed by the talented Liam and Mark Ruston of Pureweld Stainless, a family-owned Yorkshire-based fabricator.

Speaking on the developments, co-founder of Cooper King Distillery, Abbie Neilson said:

“Having been working towards this point for the last two years, we are beyond excited to finally have all the equipment in place to begin distilling our whisky. Chris and I both gave up our careers to pursue our dream of owning our own distillery, so seeing this all coming to life is really amazing.”

Cooper King Distillery was founded in 2016 by chartered architect, Chris Jaume and scientist, Dr Abbie Neilson.

Chris Jaume vor den Stills © Cooper King Distillery

The distillery, which launched its ‘Founders’ Club’ crowdfunding campaign in August 2017, is described as the UK’s only self-built whisky and gin distillery and is also only one of a handful in the UK to run on 100% green energy.

Proving extremely popular among whisky enthusiasts, there are currently limited Barley and Copper Founders’ Club packages remaining, which see members receive whisky from cask #001, limited edition releases, exclusive behind-the-scenes access and recognition for their contribution towards making English distilling history.

Cooper King Distillery co-founder, Chris Jaume, added:

“Our Founders’ Club members really are a vital part to our growth and success so far. We’re thrilled to be able to share this journey with them and can’t wait to get distillation started now that all the equipment is in place. The very first cask filled at the distillery will be bottled entirely for our Founders’ Club members after it’s matured (including bottle no. 1). It’s our way of thanking our Founders for joining the adventure.”

PR: Schottischer Fußballverband und Diageo mit Kampagne gegen Alkoholmissbrauch

Diageo UK hat uns eine Info über eine berichtenswerte Initiative gegen übermäßigen Alkoholkonsum übermittelt, die man gemeinsam mit dem schottischen Fussbalverband gestartet hat. Unter dem Motto „Drink Positive“ möchte man unter Spielern und Fans das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol steigern. Die englischsprachige Meldung dazu finden Sie untenstehend:


SCOTTISH FA & DIAGEO TEAM UP TO TACKLE ALCOHOL MISUSE

One million football fans & players targeted with responsible drinking campaign

The Scottish Football Association and leading distilling company, Diageo, have today kicked-off a major new alcohol education campaign with the goal of reaching a million Scots with responsible drinking messaging.

The Drink Positive campaign will use the William Hill Scottish Cup as a platform to encourage football fans, coaches and players to be aware of the effects alcohol has on the body and to encourage moderate drinking as part of a healthy, balanced lifestyle.

Amateur football coaches across Scotland will receive alcohol awareness training through the campaign to equip them with the facts and messages on how alcohol impacts sporting performance. Through this training, they can build responsible drinking messaging into every coaching session, reaching tens of thousands of amateur players across the country.

Fans will also be targeted with media messaging and engagement to raise their awareness of the harmful effects of alcohol misuse through the DrinkIQ website (www.drinkIQ.com), which delivers engaging alcohol education, including alcohol unit and calorie calculators to encourage people to drink in moderation.

Diageo’s 3,500 employees in Scotland will also be engaged as part of the campaign to build on the work they already do as responsible drinking ambassadors, taking the Drink Positive campaign message to friends and family across the country.

The campaign was launched at Hampden stadium with a team of Diageo responsible drinking ambassadors meeting Scottish footballing hero James McFadden (free to use photography shared with picture desks).

Announcing the campaign, Charles Ireland, General Manager for Diageo GB, Ireland & France, said:

“We want people to really understand the effects of alcohol misuse and to drink in moderation. The power of football to reach people and to connect with them is massive and we are delighted to be working with the Scottish FA to harness that power and use it to positively transform the way people think about alcohol in Scotland and the way they drink alcohol.”

James McFadden, Scotland Assistant Coach, said:

“Alcohol and football are a common pairing, but it’s important for fans to recognise the dangers of excessive drinking. Our new partnership with Diageo will help to spread the message to fans of Scottish football that responsible drinking is vital.”

Chris Rawlings, Commercial Director of the Scottish FA said:

“We are delighted to have the support of Diageo to convey such an important message. Football plays an integral role in communities across Scotland and, as such, it is our responsibility to use the platform we have to promote a balanced approach to alcohol consumption.”

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Bruichladdich (31 Bilder)

Und auch heute haben wir wiederum eine schöne Bildstrecke von einem Destilleriebesuch – diesmal sind wir mit Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen auf Islay, in der Brennerei Bruichladdich. Dort, im Westen der Insel, die für ihre torfigen Whiskys berühmt ist, hat sie Bilder aus der Produktion und den Lagherhäusern mitgebracht – schöne Details und Übersichtsaufnahmen, die eindrucksvoll die Brennerei zeigen.

Wie üblich können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und näher betrachten. Viel Vergnügen jetzt also – und freuen sie sich auf weitere Fotoreportagen der Whiskykennerin aus Vorarlberg…

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Serge verkostet: drei alte Longmorn zum Geburtstag

Ob Serge jetzt 38, 48 oder 58 wird, lässt er mit einem Augenzwinkern offen, und die Höflichkeit gebietet uns, da auch nicht weiter nachzufragen – jedenfalls hat Serge Valentin gestern Geburtstag gefeiert – unsere herzlichsten Glückwünsche dazu, auch im Namen unserer Leser.

Gefeiert wurde mit drei gut gereiften Whiskys aus der Destillerie Longmorn, und sehr spät hat Serge, pflichtbewusst wie er ist, noch Tasting Notes dafür veröffentlicht. Solche Geburtstagsdrams kann man sich nur wünschen – es zeigt sich, dass, zumindest beim Whisky, Alter durchaus seine Vorteile hat. Die Punkte, die Serge vergibt, sprechen eine beredte Sprache.

Hier jedenfalls die Wertungen aus der Verkostung:

  • Longmorn Glenlivet 1939 (67°proof, Mayor, Sworder & Co., London): 88 Punkte

Addendum: Die Tasting Notes wurden von Serge wieder offline genommen, weil zwei der verkosteten Whiskys noch nicht offiziell erschienen sind. Wir haben unseren Artikel dementsprechend angepasst.

Longmorn. Bild: Lars Pechmann

Neu in der TTB-Datenbank: Smokehead Sherry Bomb, Big Peat 26yo

Gleich zwei Neuigkeiten haben wir in der us-amerikanischen TTB-Datenbank entdeckt, und beide betreffen bekannte torfige Serien von unabhängigen schottischen Abfüllern:

Der Smokehead Sherry Bomb scheint mit seinen 58% Alkohol tatsächlich dazu angetan zu sein, wie eine Bombe im Mund zu explodieren (die Vorderseite gibt übrigens abweichend 48% an – Fehler oder Verwirrungstaktik?). Rauch und Sherry sind jedenfalls eine explosive Mischung, die uns Ian Macleod Distillers hier in absehbarer Zeit servieren dürften.

Hier die Etiketten der neuen Ausgabe:

Von Douglas Laing befindet sich eventuell ein besonderer Big Peat im Anflug – und zwar einer mit stolzen 26 Jahren. Der Big Peat 26yo wurde im Jahr 1992 destilliert und es scheint sich dabei, trotz der Stärke von 51.8% Alkohol um keine Einzelfassabfüllung zu handeln, denn das Etikett der Vorderseite spricht von „aged in oak casks„.

Auch hier wieder die Etiketten für Sie:

Genaueres wie Erscheinungsdatum und oder Preise sind aus dem Material in der TTB-Datenbank nicht herauszulesen, aber wenn wir mehr Details erfahren, sind wir natürlich wieder für Sie da.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: David C. Stewart MBE ist der erfahrenste Malt Master in der schottischen Whiskyindustrie

Mit der Presseaussendung zum The Balvenie DoubleWood 25 years old erhielten wir ebenfalls von der The Balvenie Pressestelle Österreich eine Würdigung des Malt Master von The Balvenie, David C. Stewart. Er begann seine Tätigkeit bei The Balvenie 1962 und feiert im letzten Jahr sein 55-jähriges Dienstjubiläum bei The Balvenie. Zu diesem außergewöhnlichen Ereignis gratulieren wir David C. Stewart nachträglich sehr herzlich – und The Balvenie natürlich auch.

David C. Stewart MBE begann 1962 im Alter von nur 17 Jahren in der Destillerie The Balvenie zu arbeiten und ist heute eine der beliebtesten und angesehensten Persönlichkeiten der Branche. Im September 2017 feierte David sein 55-jähriges Dienstjubiläum im Unternehmen.

Am 5. Juli 2016 wurde er von Queen Elizabeth II bei einer Zeremonie im Palace of Holyroodhouse in Edinburgh, der schottischen Residenz der Königin, für seine Verdienste um die schottische Whiskyindustrie mit dem Verdienstorden „Order of the British Empire“ ausgezeichnet.

David Stewart startete seine Laufbahn in der Destillerie The Balvenie mit einer zwölfjährigen Lehrzeit, in der er sich die Fähigkeiten des Nosings und der Kreation unvergleichlicher Single Malt Scotch Whiskies aneignete. 1974 wurde er dann zum Malt Master von The Balvenie ernannt und diese Position hat er auch heute noch inne.

Im Laufe seiner Karriere entwickelte er eine preisgekrönte Reihe von Single Malt Whiskies, die ihm einige der renommiertesten Auszeichnungen der Branche einbrachten und dem unabhängigen Familienunternehmen William Grant & Sons dazu verhalfen, bei der International Spirits Challenge beispiellose fünf Mal zum „Distiller of the Year“ gekürt zu werden. Vier Auszeichnungen verzeichnete man bei der International Wine and Spirit Competition (IWSC) und 2011 erstmals auch eine bei den World Whiskies Awards.

Es gibt nur wenige Malt Masters für schottischen Whisky weltweit und David Stewart benötigt als Vertreter dieser Profession bei The Balvenie ganz besondere Fähigkeiten, um Qualität und Kontinuität der Whiskies zu gewährleisten. Seine Leidenschaft für die Bewahrung der Tradition sowie seine Experimentierfreude machen The Balvenie zu einem herausragenden, erlesenen Single Malt, der sich bei jüngeren Whiskyfreunden ebenso großer Beliebtheit erfreut, wie bei erfahrenen Whisky-Aficionados. Nach nahezu 55 Jahren hat David seine Meisterschaft zu einer Kunst erhoben und seine Rolle ist Teil der „Five Rare Crafts“, der fünf traditionellen Handwerkskünste, welche die einzigartige Positionierung der Destillerie The Balvenie in der heutigen Welt begründen.

David Stewart ist dafür bekannt das Rampenlicht zu scheuen. Nichtsdestotrotz fand er eine breite Anerkennung in der Branche und erhielt zahlreiche Preise im Laufe seiner Karriere wie den Grand Prix of Gastronomy von der British Academy of Gastronomes (2005), eine Auszeichnung für sein Lebenswerk von Malt Advocate (2007) sowie den „Icon of Whisky“ des renommierten Whisky Magazine (2009).

Zu seinen größten Errungenschaften als Malt Master von The Balvenie zählt neben dem Verdienstorden MBE die Entwicklung des damals noch völlig unbekannten DoubleCask-Verfahrens, der Reifung in zwei Fässern, in den 1980er-Jahren sowie in jüngerer Zeit der als „Finishing“ bekannten Technik, die im Balvenie DoubleWood 12 Jahre sowie im Balvenie DoubleWood 17 Jahre vollendet zum Ausdruck kommt.

Seine Experimentierfreude ermutigte ihn, 2001 den bahnbrechenden Islay Cask 17 Years zu kreieren, der den Weg für eine Reihe erfolgreicher limitierter Editionen wie Balvenie PortWood 21 Years sowie Balvenie Caribbean Cask 14 Years bereitete, die der Destillerie The Balvenie in der Welt des Single Malt Scotch Whisky eine völlig neue Position verschafften.

Davids unübertroffene Kompetenz zeigte sich auch in der Single Barrel-Serie, die drei Abfüllungen umfasst – Single Barrel First Fill 12 YEARS, Single Barrel Sherry Cask 15 Years sowie Single Barrel Traditional Oak 25 Years.

Zuletzt kreierte David The Balvenie DCS Compendium, eine Sammlung von 25 Fässern aus fünf Dekaden der Geschichte von The Balvenie. Jedes Fass verkörpert die Quintessenz der Destillerie und die Entwicklung des typischen The-Balvenie Stils im Laufe der Zeit.

Davids Hingabe an sein Handwerk machte ihn in Verbindung mit seiner Bescheidenheit im Auftreten zu einer der beliebtesten und geachtetsten Persönlichkeiten der schottischen Whiskyindustrie. Er versucht nach wie vor seine Arbeit gemeinsam mit den erfahrenen Handwerksteams der Destillerie The Balvenie nahe Dufftown, Speyside, Schottland zu perfektionieren.

David Stewart lebt gemeinsam mit seiner Frau Ellen und ihren drei Kindern Heather, Colin und Alan sowie den fünf Enkelkindern Rory, Lily, Chloe, Robyn und Lois außerhalb von Glasgow, Schottland. Er ist ein begeisterter Fan des schottischen Fußballclubs Ayr United und widmet sich in seiner Freizeit dem Curling oder spielt eine Runde Golf.

PR: 1993 – 2018: Der beliebte The Balvenie DoubleWood wird 25 Jahre alt

Über den The Balvenie DoubleWood 25 years old konnten wir schon in der letzten Woche berichten. Heute erreicht uns von der The Balvenie Pressestelle Österreich eine Presseaussendung, die dieses spezielle Bottling detailliert vorstellt:

Im Zuge der Feierlichkeiten rund um die Entstehung und den vielen Geschichten, die den Balvenie DoubleWood weltweit bekannt gemacht haben, präsentiert David Stewart, ein Pionier und Wegbereiter der Entwicklung des Fass-Finishings in der Whisky Welt – seine limitierte Sonderedition, die seine Kunsthandfertigkeit und Liebe zum Single Malt Scotch Whisky widerspiegelt.

Bei der Limited Edition The Balvenie DoubleWood Aged 25 years handelt es sich um eine Spirituose, die 1993 in der Destillerie nahe Dufftown, Schottland eingelagert wurde, also in jenem Jahr, in dem der original DoubleWood 12 years in den Handel kam.

Die Geschichte des DoubleWood begann 1982, als David mit dem Fass-Finishing (auch bekannt als Double-Cask-Verfahren) zu experimentieren begann, indem er einen gereiften Balvenie in Oloroso-Sherryfässer umfüllte, um sie ein paar Monate nachreifen zu lassen. Ein Verfahren, das eine zusätzliche Dimension an Aroma, Tiefe und Komplexität einbringt, die durch keine andere Methode zu erreichen ist. Der Erfolg dieser Pionierarbeit veranlasste ihn 1983, den beliebten The Balvenie Classic auf den Markt zu bringen, der in Folge als DoubleWood ein Rebranding erfuhr.

Der Entwicklung dieser Technik und seine legendären Verdienste um den schottischen Whisky verdankt David C. Stewart den MBE-Orden (Member oft the British Empire), der ihm 2016 von Queen Elizabeth II. verliehen wurde.

David Stewart:

„Als wir den ersten DoubleWood 1993 herausbrachten, hätte ich nie gedacht, dass wir irgendwann einmal eine 25 Jahre alte Variante präsentieren würden. Dass wir diese reifere Abfüllung auf den Markt bringen, zeugt vom Erfolg des DoubleWood und seiner Beliebtheit. Das Ergebnis ist eine wunderbare Kombination aus Süße und Würze mit kandidierter Orange und etwas Honigsirup in der Nase, gefolgt von einem samtig vollmundigen Aroma mit Noten braunen Zuckers und süßer, getrockneter Früchte. Die zusätzliche Lagerung in amerikanischer Eiche und anschließend in Sherry-Fässern, sorgt für ein Finishing mit einer Fülle an Eichennoten und der Süße des Sherrys.“

Die Abfüllung reifte in zwei unterschiedlichen Fasstypen – zunächst 25 Jahre lang in traditionellen Whiskyfässern und danach in ehemaligen spanischen Oloroso Sherry-Fässern.
Im Unterschied zum The Balvenie DoubleWood 12 years, die neun Monate in Sherry Fässern reifte, lagerte The Balvenie DoubleWood Aged 25 years nur drei Monate darin. David Stewart entschied sich für eine kürzere Reifezeit, weil nach 25 Jahren Reifen im traditionellen Whiskyfass, der ältere Whisky schon einen höheren Grad an Würze und Komplexität aufwies.

Mit dem Launch dieser Jubiläums Abfüllung würdigt The Balvenie das außergewöhnliche handwerkliche Können und Verständnis aller Beteiligten, die einen wesentlichen Beitrag zur Kreation des DoubleWood leisteten – und insbesondere natürlich die Pionierarbeit von David C. Stewart MBE. Die Markteinführung des DoubleWood Agend 25 Years schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte der Marke auf und ist eine verdiente Hommage an David Stewarts Vision und Kompetenz.

The Balvenie DoubleWood Agend 25 years wird mit 43 Vol.-% abgefüllt, das ist etwas höher als der DoubleWood 12 years mit 40 Vol.-%.

Verkostungsnotizen The Balvenie DoubleWood Aged 25 years:

Nase: Malz und Eiche verbinden sich mit einer süßen Sherry-Note. Zarte Anklänge von Gewürznelken und Zimt, kandierter Orange, etwas Honigsirup und würziger Eiche.
Gaumen: Üppig, samtig und vollmundig, etwas zartherbe Orangenschale mit Andeutungen von braunem Zucker und dünnflüssigem Honig. Vor dem Hintergrund einer würzigen Eichennote mit Nuancen von Zimt, Gewürznelken und Ingwer offenbaren sich die Aromen von Trockenfrüchten.
Finish: Anhaltend mit opulenter Süße, einer Fülle an Sherry-Aromen und Würze.d Würze.

Für Mutige: Die Tomatin Distillery Tour zu Halloween

Haben Sie schon Pläne für das diesjährige Halloween? Vielleicht wäre eine Tomatin Distillery Tour an diesem Tag eine interessante Idee?

Die Brennerei Tomatin bietet für den 26. Oktober zwei besondere Brennerei-Führungen an. Für diesen beiden „furchtbaren“ Destillerie-Touren werden mutige Besucher gesucht. Diese werden in Inverness abgeholt und reisen dann nach Tomatin, wo sie einen gruseligen Abend in der Brennerei verbringen werden.

Diese berüchtigten und furchterregenden Touren, die 2016 zum ersten Mal stattfanden, lassen Tomatin zu einer Geisterbrennerei und die Mitarbeiter zu blutrünstigen Geistern und Ghulen werden.

Weitere Infos finen Sie in der nachfolgenden englischsprachigen Presseinformation.


TAKE THE TOMATIN TOUR IF YOU DARE

Tomatin distillery brings back hauntingly good tour

Highland whisky distillery Tomatin, is gearing up to host its infamous spook-tacular Fright Night tours in celebration of Halloween on Friday 26th of October.

The two frightful distillery tours will see 20 brave visitors picked up in Inverness on Friday evening before travelling to Tomatin where they will be in for a spine-chilling evening.

First hosted in 2016, the infamous and terrifying tours see the Tomatin transformed into a haunted distillery and staff becoming bloodcurdling ghosts and ghouls for the event.

Enjoying a cocktail on arrival, visitors will start their tour in the Malt barns, before being taken into the Mash house. Brave attendees will then go through the Stillhouse and around the Cooperage, enjoying several drams along the way, before finally ending in the Warehouses – all the while things go bump in the night.

After a few jump-scares, the tour will end at just before the witching hour in the Visitors Centre with another much-needed dram to calm the nerves.

Louise Taylor, Visitor Centre Manager at Tomatin, said:

“We’re excited to host our fright night, an event that has proved very popular with our visitors in the past. This year we’ve made sure our hair-raising tour is scarier than ever with more ghouls and ghosts than ever before.“

“Tomatin boasts buildings that are over 100 years old, meaning there is no end of eerie tales and fables surrounding the distillery. We look forward to having visitors take part in our creepy tour… if they dare!”

Packed with the longstanding history of Tomatin and an in-depth insight into the process of creating whisky, the tour is not for the faint of heart and is strictly for over 18s only.

Two spine-tingling tours are available: 6:30pm or 7:30pm, with each taking just over an hour. Tickets costs £20 per person and include four drinks and transport.

Spaces are limited and expected to sell fast, to purchase tickets please phone: 01463 248 144
Tomatin Distillery lies just 16 miles south of Inverness and 15 miles north of Aviemore on the A9. For additional information please visit: http://www.tomatin.com/

Neu: Yoichi und Miyagikyo Manzanilla Wood Finish

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Freunde des japanischen Whiskys können sich auf zwei neue Abfüllungen aus dem Hause Nikka freuen, auch wenn diese nicht für den europäischen Markt vorgesehen sind. Aus den beiden Brennereien Yoichi und Miyagikyo erscheinen zwei Abfüllungen, welche beide in Manzanilla Sherry Fässern gefinisht wurden. Mit diesen Bottlings setzt Nikka, als Eigentümer der beiden Brennereien, seine Serie der Wood Finishes fort. Schon im letzten Jahr gab es von diesen Destillerien sowohl Abfüllungen mit einem Rum- als auch mit einem Moscatel Wood Finish.

Die beiden neuen Abfüllung erscheinen jeweils in einer Auflage von 4.000 Flaschen. Abgefüllt mit 48 % Vol., sind sie für den japanischen Markt vorgesehen. Yoichi und Miyagikyo Manzanilla Wood Finish erscheinen am 27. September. Wie bei Nikka Single Malts mittlerweile üblich, gibt es auch bei diesen beiden Abfüllungen keine Angabe des Alters (wir berichteten). Jedoch ist die Zeit der Reifung in den ehemaligen Manzanilla-Fässern nachvollziehbar, Forbes gibt in einem Artikel die Zeit des Finishes mit 18 Monaten an. Nähere Angaben zu einem Verkaufspreis finden wir dort allerdings nicht.