NDS steht für No Distillery Statement – also für Whiskys, die nicht genau sagen, woher sie kommen (NAS stünde für No Age Statement, also Whiskys ohne Altersangaben). Vier dieser NDS-Whiskys hat Serge Valentin heute verkostet, und dazu einen brandneuen Blend von William Cadenhead.
Der Blend ist übrigens der erste Whisky mit dem Abfülljahr 2019, den man bei Whiskyfun verkostet. Gegen die Single Malts hat er es allerdings etwas schwer. Hier die Wertungen der Verkostung:
William Cadenhead Blend 20 yo (46%, Cadenhead, blend, butt, batch 2, 2019): 82 Punkte
Speyside Region 43 yo 1973/2017 (47.4%, The Whisky Agency for The Whisky Exchange, butt, 568 bottles): 93 Punkte
Speyside 29 yo 1989/2018 (49.1%, Maltbarn, bourbon barrel, 133 bottles): 89 Punkte
Port Askaig 34 yo (49.7%, Elixir Distillers, 2019): 91 Punkte
Port Askaig 33 yo (50.3%, Elixir Distillers, Impex Beverages USA, 2018): 91 Punkte
Und als Titelbild wählen wir heute der Port Askaigs wegen einfach eine schöne Islay-Szene…
Paps of Jura von Islay aus. Bild (c) Lydia Frontczak
Der Shutdown in den USA ist zur Zeit vorbei (er könnte aber in absehbarer Zeit wieder in Kraft treten, wenn man sich beim Budget nicht einig wird), daher beginnen die Beamten, die die TTB-Datenbank warten, Neuerscheinungen wieder abzuarbeiten. Das beschert uns eine Menge neuer und interessanter Abfüllungen, von denen wir vier herausgegriffen haben. Wie immer der Hinweis, dass ihr Erscheinen durch die Aufnahme in die us-amerikanische Datenbank nicht fix sein muss – aber wahrscheinlich ist es dadurch auf jeden Fall.
Fangen wir mit einem interessanten Laphroaig an (Danke an unseren Leser Jedi für den Hinweis): Der Laphroaig 30yo mit dem Beinamen „The Ian Hunter Story Book 1 – Unique Charakter“ ist als Gedenken an Ian Hunter herausgebracht, dem letzten Mitglied der Johnston Familie, der die Destillerie führte, und dieser könnte mit 48% Alkoholstärke abgefüllt werden, allerdings ist diese Angabe auf dem Label offenbar ein Platzhalter. Hier die Etiketten:
Nur halb so alt, aber ebenso interessant ist der Tamdhu 15yo, der anscheinend dem Tamdhu 12yo folgen soll, allerdings als Limited Release, also wohl nicht als permanente Ergänzung der Produktfamilie. Der Speysider ist mit 46% Alkoholstärke abgefüllt und sieht von den Etiketten her wie folgt aus die Flaschenform dürfte so bleiben wie bei den anderen Tamdhu-Abfüllungen):
Kommen wir zur Neuheit Nummer 3, die diesmal für den Travel Retail gedacht scheint: Der Glenlivet Triple Cask Matured White Oak Reserve ist als 1-Liter-Flasche ausgelegt und daher wohl nicht für den Fachhandel gedacht. Zum Borubon- und Sherrycask gesellt sich hier laut Etikett ein hoher Anteil an Virgin Oak (amerikanische Weißeiche ohne vorige Belegung) dazu. Das ganze wird dann mit 40% Alkoholstärke abgefüllt. Auch hier die Etiketten:
Last but not least haben wir einen Inchmurrin mit Madeira Cask Finish gefunden. Es soll zu den Aromen von Gartenfrüchten noch etwas Muskat und Marzipan hinzufügen. Füllstärke dieser NAS-Abfüllung (ohne Altersangabe) ist 46%. Hier die Etiketten:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wird Glengoyne mit einer neuen Abfüllungsserie die globalen Märkte bedienen. Die Glengoyne Legacy Series wird zum ersten Mal am 18. Februar erscheinen, und danach jährlich mit neuen Auflagen erweitert werden.
Die erste Ausgabe, Chapter One, wird dem Distillery Manager Cochrane Cartwright gewidmet, der 1869 den Destillationsprozess auf ein Drittel der damals gängigen Geschwindigkeit verlangsamte und zum ersten Mal Sherryfässer verwendete – zwei Faktoren, die noch heute die Whiskys von Glengoyne bestimmend prägen.
Folgerichtig ist der Glengoyne Legacy Chapter One in First Fill Oloroso Sherryfässern aus europäischer Eiche gelagert worden, bevor er mit 48% Alk./Vol. abgefüllt wurde. Dementsprechend auch die Charakteristik des Whiskys, wie sie von der Destillerie beschrieben wird: fruchtig, mit Noten von Toffee, warmer Birne, würzigem Zimt und Vanille.
Der ungefärbte und nicht kältefiltrierte Whisky wird am 16. Februar von Brand Ambassador Gordon Dundas vorgestellt – er wird im Vereinigten Königreich 55 Britische Pfund kosten. Der Preis bei uns ist noch nicht bekannt.
Ausgesuchte schottische Whiskys, in einer exklusiven Location in Ludwigslust bei Hamburg samt An- und Abreise sowie Übernachtung und Frühstück – das können eine glückliche Leserin oder ein glücklicher Leser von Whiskyexperts gemeinsam mit ihrer oder seiner Begleitung erleben.
Gemeinsam mit Beam Suntory Deutschland verlosen wir eine Degustation ausgesuchter schottischer Whiskys mit Tanja Bempreiksz, Whisky Markenbotschafterin von Beam Suntory, in der Sie nicht nur die Vielseitigkeit schottischer Whiskys, sondern auch ein dazu passendes Luxus-Menü erleben können. Mit dabei bei Ihrem Gewinn: Die Übernachtung für den Gewinner samt Begleitung – und die Kosten für die Anreise.
Alles, was Sie dazu brauchen ist etwas Glück – und Zeit am 23. Februar ab 17 Uhr. Erfahren Sie hier alles über Ihren traumhaften Gewinn:
Gewinnen Sie das Schottland-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar
Am Samstag, dem 23. Februar 2019, lädt Sie Beam Suntory Deutschland um 17 Uhr ins Hotel de Weimar in die Schlossstraße 15, 19288 Ludwigslust, um dort gemeinsam mit der der Whisky Markenbotschafterin Tanja Bempreiksz ausgesuchte Whiskys zu Highlights der Küche zu verkosten.
Anschließend übernachten Sie und Ihre Begleitung im Hotel de Weimar entspannt, um am nächsten Tag nach einem ausgedehnten Frühstück ausgeruht die Heimreise antreten zu können.
Übrigens: Auch die An- und Abreise von Ihrem Heimatort zum Tasting sind inkludiert!
Hier die Liste der verkosteten Whisky und das begleitende Luxus-Menü:
WHISKY
The Famous Grouse Der Nr.1 Blended Scotch in Schottland
The Famous Grouse ist eine Komposition aus den feinsten Grain-Whiskys und Spitzenmalts (u.a. The Macallan und Highland Park), die alle separat in ausgewählten Eichenfässern über viele Jahre heranreifen und dann zu diesem einzigartigen Blended Scotch „vermählt“ werden. Die lange Lagerung sowie die Verwendung von reinstem Quellwasser des schottischen Hochlandes bieten die Garantie für höchste Scotch-Qualität.
♦ Auchentoshan Three Wood
Der vielfach preisgekrönte Auchtentoshan Three Wood reift 10 Jahre in ehemaligen Bourbonfässern, dann zwei Jahre in ehemaligen Oloroso Sherryfässern und für sechs weitere Monate zur Schlussreifung in Pedro Ximenez Sherryfässern.
♦ The Macallan Triple Cask 12 Jahre
The Macallan Triple Cask Matured 12 Jahre verkörpert das unvergleichliche Engagement der Holz- und Spirituosenherstellung wofür Macallan seit der Gründung im Jahre 1824 bekannt ist. Es ist die besondere und komplexe Kombination aus Eichenfässern, die diesem Single Malt einen außergewöhnlich weichen und feinen Charakter verleihen. Seine dreifache Lagerung in europäischen Ex-Sherryfässer, sowie Amerikanischen Sherry- und Bourbonfässern und die anschließende Vermählung kreieren einen lebendigen Single Malt mit Aromen nach Zitrusfrüchten, Vanille und frischer Eiche.
♦ Highland Park 12 Jahre
Dieser vollmundige Highland Park entfaltet eine ausgewogene, rauchige Note durch seine Lagerung in ehemaligen Sherry Fässern. Im Jahre 1979 wurde dieser Single Malt urheberrechtlich geschützt und ist seither das Flaggschiff der Destillerie.
Auszeichnungen
Silber bei der International Wine & Spirit Competition IWSC 2012
Silber bei der International Wine & Spirit Competition IWSC 2010
Gold (Best in Class) bei der International Wine & Spirit Competition IWSC 2009
♦ Highland Park 18 Jahre
Highland Park, die nördlichste Destillerie Schottlands und verwendet ausschließlich lokalen Torf des Hobbister Moors zur Trocknung der gemälzten Gerste. Dieser Torf hat einen speziellen Heidekraut-Charakter, eine Besonderheit der Orkney Inseln. Alle Abfüllungen von Highland Park erhalten einzig durch die Lagerung in Ex-Sherryfässern ihre natürliche Farbe. Er ist der größte Allrounder unter den Whiskys.
Der amerikanische Whiskyexperte Paul Pacult wählte im Spirit Journal unter den 100 welt- besten destillierten Spirituosen den Highland Park 18 Jahre zum „Best Spirit In The World“.
♦ The Ardmore Port Wood Finish 12 Jahre
Die exklusive Abfüllung des The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish ist ein unverwechselbares Genusserlebnis für alle Whiskyfans. Besonders Anfängern bietet er einen angenehmen Einstieg in die Gruppe der torfigen Single Malts. Dieser außergewöhnliche, leicht rauchige Whisky lagerte während seiner zwölfjährigen Reifezeit in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche sowie in europäischen Portwein-Fässern, die ihm seine würzige Fruchtnote verleihen. Traditionell ohne Kühlfiltrierung hergestellt, wird der rubingoldene Whisky mit 46 Vol.-% abgefüllt.
♦ Laphroaig Lore
Laphroaig Lore vereint die Geschichten und Traditionen aller bisherigen Master
Destiller. Diese mehrfach preisgekrönte Essenz der Laphroaig Destillerie besteht aus bis zu 21 Jahre in verschiedenen Fässern gelagerten Whiskys, wie z.B. First-Fill
Sherry Butts und Quarter Casks.
Eindrücke vom exklusiven Tasting mit Tanja Bempreiksz im letzten Jahr
MENÜ
GRANNY SMITH
Tatar-Königslachs, grüner Apfel, Sauerampfer
♦ TEA TIME
Tauben-Tee, Wachtelei, Trüffel
♦ SANDWICH
Lotte, Linse, Ludwigsluster Schlachteplatte
♦ THE SAME PROCEDURE AS EVERY YEAR
Zitronen-Sorbet, Ossetra-Kaviar
♦ THE BEST IS
Ox, Meerrettich, Mais, Shiitake
Balsamico Port
♦ HAPPY END
Blue Stilton, weiße Schokolade,
Himbeere, Rhabarber
Und so gewinnen Sie das Schottland-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar, Ludwigslust am 23. 2. 2019 für 2 Personen:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie viele Whiskys können Sie ihm Rahmen des Tastings am 23. Februar verkosten ?
a) vier
b) sieben
c) elf
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Whiskytasting“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 10. Februar 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 11. Februar 2019 bekannt.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Whiskytasting“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 10. Februar 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 11. Februar 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Beim Wein ist Terroir ein gut eingeführter, bedeutender Begriff. Er beschreibt den Einfluss der Standortfaktoren auf das Agrarprodukt, in diesem Fall natürlich den Wein. Da geht es um Boden, Bodenqualität, den Faktor Klima und Mikroklima – alles Dinge, die über die Rebsorte und das handwerkliche Geschick des Winzers hinaus den Geschmack des Weines beeinflussen.
Terroir bei Whisky ist da wesentlich stärker diskutiert. Schon allein der Einfluss der Gerstensorte ist, je nachdem, wen man fragt, unterschiedlich eingeschätzt. Während Mark Reynier von der Waterford Distillery in Irland sein ganzes Marketingkonzept rund um Terroir aufbaut und auch die Wichtigkeit der Gerstensorte und deren Herkunft betont, meinte zum Beispiel der Leiter der Port Ellen Maltings in einem Gespräch mit uns, dass das Ausgangsprodukt einzig und allen am „yield“, also der Ergiebigkeit für die Alkoholproduktion zu unterscheiden sei.
Auf Forbes findet man zu diesem Thema nun ein interessantes Round Table Gespräch statt; mit Simon Coughlin dem CEO für Global Whisky Brands bei Remy Cointreau, Mark Reynier, fürher CEO bei Bruichladdich, nun – wie schon erwähnt – in dieser Funktion bei der Waterford Distillery tätig, und Rob Arnold, Head Distiller bei der Firestone and Robertson Distilling Company in den USA.
Ned Mark und Mark Reynier
Der Konsens dieses Gesprächs scheint zu sein, dass Terroir auch bei Whisky eine Rolle spielt, inwiefern und wie stark er sich auf den Geschmack des Endproduktes auswirkt, ist schon eher ein Gegenstand von kontroversen Ansichten. Auch die unterschiedlichen Blickwinkel von diesseits und jenseits des Atlantiks sind interessant zu verfolgen. Teilweise wird der Artikel etwas chemisch, aber auch diese Passagen sind für einen Laien verständlich – und für das Verständnis des Themas hilfreich.
Jedenfalls ist der Artikel eine schöne Lektüre für alle, die etwas tiefer in die Materie eindringen wollen.
Es gibt ja einige kleine, feine Destillerieprojekte in Schottland, die wir für Sie beobachten und von deren Fortgang wir immer wieder einmal berichten. Eine dieser Brennereien ist die Dornoch Distillery, die bislang ja in einem kleinen Schuppen nahe des Dornoch Castle Hotels gearbeitet hat (wir berichteten hier). Im Sommer des vergangenen Jahres hat man eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um ein in der Nähe gelegenes Gebäude für die Brennerei zu erwerben und die Produktion zu übersiedeln und zu vergrößern.
Jetzt ist das Gebäude in der Station Road an die Thompson-Brüder übergeben worden, und mit freundlicher Erlaubnis von Phil Thompson bringen wir hier und heute einige Bilder der Schlüsselübergabe. Phil schreibt dazu:
Today is a huge day for #Dornoch #Distillery. We have officially got the keys for our future site on Station road, Dornoch. We have a lot of work to get through – we look forward to sharing the journey with you all!
Our heartfelt thanks to Michael and Roberta for all of their support and patience throughout the whole process. We wish them all the best and look forward to welcoming back in the future.
We must also thank all of our crowdfunders, distributors, customers, friends and family who have supported us so well thus far!
Special shout to Vhairi and Jacob for their support (and patience)
Untenstehend die Bilder, und wir bleiben natürlich für Sie dran, was die Fortschritte der Brennerei anbelangt:
Bild mit freundlicher Genehmigung von Phil Thompson, Dornoch DistilleryBild mit freundlicher Genehmigung von Phil Thompson, Dornoch DistilleryBild mit freundlicher Genehmigung von Phil Thompson, Dornoch DistilleryBild mit freundlicher Genehmigung von Phil Thompson, Dornoch Distillery
In den Whiskyvideos und Podcasts der Woche stellen wir Ihnen jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Bislang haben wir die Videos als Liste aufgeführt, und zusätzlich als Playlist auf Youtube – seit diesem Jahr betten wir diese für Sie in unserer Seite ein.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Folge Nummer 113 können wir Ihnen diese sieben Videos und zwei Podcasts präsentieren:
Whisky a. d. Sicht eines Amerikaners – Cotswolds Founder’s Reserve
Whisky Babbler – Port Charlotte MRC:01
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Heute wollen wir Ihnen im Rahmen unserer Sonntagsvideo einmal nicht die Schönheit Schottland in Landschaftsbildern zeigen, sondern in Form einer Verkostung eines außergewöhnlichen Whiskys aus der Brennerei Glenfiddich in der Speyside.
Der Glenfiddich Excellence 26yo ist ein bourbonfassgereifter Single Malt, der unserer Meinung nach wunderschön die Charakteristik der Speyside-Destillerie zeigt.
Verkosten durften wir diesen Whisky gemeinsam mit Kirsten Grant, einem Mitglied der Besitzerfamilie von William Grant & Sons, und für das Unternehmen als Commercial Strategy Director tätig. Wir trafen Kirsten bei ihrem Besuch in Wien im Lauf der vorigen Woche und konnten exklusiv mit ihr drei Videos drehen: Ein Interview über Ihre Person und das Unternehmen, eine Verkostung des neuen Glenfiddich Fire & Cane und dieses Tastingvideo, das wir Ihnen heute exklusiv zeigen.
Viel Vergnügen dabei – und wenn Sie noch mehr Tasting-Videos sehen wollen: Heute erscheint auch die 113. Folge unserer Zusammenfassung der Videos, die die deutsche Vloggerszene in der letzten Woche veröffentlicht hat.
Bis dahin einen schönen Sonntag aus der Redaktion!
Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun exakt einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Originalabfüllungen aus der Islay-Brennerei Lagavulin, aber natürlich über das Standardangebot hinausgehend – das ist der Inhalt der heutigen Verkostung von Angus MacRaild auf Whiskyfun (Sie wissen ja: Samstag ist Angus-Tag, denn auch Serge braucht manchmal eine Pause), der schon die ganze Woche für Serge eingesprungen ist.
Fünf Stück sind es, die Angus im Glas hat, eine Distillers Edition, der offizielle Achtjährige, ein Distillery Only-Bottling und zwei Abfüllungen für das Islay Jazz Festival.
Und das kann man schon vorab verraten: Da ist nichts Schlechtes dabei, bei dieser Verkostung, die Sie natürlich hinter unserem Link im Detail nachlesen können:
Lagavulin 2002/2018 Distiller’s Edition (43%, OB, lgv 4/507): 85 Punkte
Endlich wieder einmal ein Film über Whisky – der, wie wir soeben erfahren haben, auf DVD auch bei uns erhältlich sein wird (mehr dazu unten): Nach der Weltpremiere am 1. März beim Glasgow Film Festival und am 2. März beim Dublin International Film Festival wird „Scotch: The Golden Dram“ am 8. März landesweit in Kinos im Vereinigten Königreich und Irland starten.
Viele bekannte Namen aus der Whiskyszene werden im Film von Regisseur Andrew Peat zu Wort kommen: Jim McEwan, Richard Paterson, Dr Bill Lumsden, Ian MacMillan, Charles MacLean, Lynne McEwan, Brodie Nairn, Georgie Bell und Robbie Hughes. Bei den gezeigten Destillerien handelt es sich um Bruichladdich, Laphroaig, Glenmorangie, Tomatin, Lagavulin und Ardbeg (die auf dem Filmposter zitierte Brennerei Bowmore ist seltsamerweise nicht dabei).
Worum es im Film geht, können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen – und ein wenig dem Trailer dazu, den wir noch vor ihr in diesen Artikel eingebaut haben:
Addendum, 2.2.19 10:00 – Gute Nachrichten für alle Whiskyfreunde:
„SCOTCH – A Golden Dream“ wird voraussichtlich im Mai 2019 in Deutschland auf DVD veröffentlicht. polyband hat sich die Rechte für den deutschsprachigen Raum gesichert. Geplant ist eine DVD mit deutscher Fassung, Originalton und zuschaltbaren deutschen Untertiteln.
SCOTCH: THE GOLDEN DRAM
Directed by Andrew Peat
UK & IRELAND THEATRICAL RELEASE 8 MARCH, 2019
Scotch: The Golden Dram, a revealing feature documentary on how Scotch whisky became the premiere spirit of choice around the globe, will be released in UK and Irish cinemas on March 8 by Parkland Entertainment and Munro Films. This follows the film’s European premiere at the Glasgow Film Festival on March 1 and Irish premiere at the Dublin International Film Festival on March 2. The film journeys to the stunning Scottish countryside to uncover the history of the craft and to meet some of the biggest names in the industry.
Shot entirely on location in Scotland, Scotch: The Golden Dram tells the story of uisge-beatha, Gaelic for “water of life”, which is enjoyed in more than 200 countries, generating over $6 billion in exports each year. The film charts the Cinderella tale of legendary master distiller Jim McEwan, a veteran with over 50 years standing in the industry, who takes on a dilapidated distillery on his home island of Islay in the Inner Hebrides and turns it into an award-winning blend. Some of the other ardent enthusiasts featured include Richard Paterson, a master blender whose nose was insured for $2.5 million, as well as biochemist whisky-maker Dr Bill Lumsden, and master distiller Ian MacMillan.
The film marks director-producer Andrew Peat’s feature-length documentary debut, a passion project for the American filmmaker who studied at St Andrew’s University in Scotland.
Jim McEwan
Andrew Peat says,
“I am absolutely delighted to bring our film to UK and Irish audiences. The heart of our film is the characters, the men and women who produce Scotch whisky, from the barley farmers to the bottle makers. And you can literally see the passion and joy and pride they have in their work and this world-renowned product. They share their amazing stories, and some very humorous anecdotes. It’s a very educational film (you learn the entire process of whisky making), but at the same time it’s a film of the heart. You will laugh and possibly cry by the time the credits roll.”
Malcolm Roughead, Chief Executive of VisitScotland, adds
“Scotch whisky is a culinary and cultural icon and one of Scotland’s most valuable commodities. Visitors from across the globe come to our shores to experience an authentic Scottish dram, with one in five making a trip to a whisky distillery while here. We’re delighted that the love and craft which goes into our national drink forms the basis of Scotch: The Golden Dram. Combine that with the awe-inspiring beauty of the landscapes which shape the ‘water of life’ and you have a film which we hope will leave viewers thirsty for more about Scotland.”
Scotch: The Golden Dram is on general release from March 8 and will be screening at Glasgow Film Festival on March 1, which includes a Q&A and whisky tasting session. The film’s Irish premiere with Q&A takes place at the Dublin International Film Festival on March 2,
For further information about the film, visit the film’s Facebook page at scotchthegoldendram and Twitter @TheGoldenDram
Vom Fass aus dem Jahr 1988, das zum 140. Jahrestag des ersten royalen Besuchs bei der Destillerie dem Prinzen übergeben wurde, wird nun die erste Flasche bei einer Autkion zu Gunsten der Charitystiftung „The Prince’s Foundation“ versteigert. Diese Versteigerung soll die £225,400, die aus dem Verkauf von 184 anderen Flaschen aus dem Fass für die Stiftung eingenommen wurden (wir haben hier bereits darüber berichtet), noch einmal mit weiterem Geld vergrößern.
Mehr Info über die Auktion und die Geschichte des Fasses sowie der vorangegangenen Verkaufsaktion finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung, die wir von der Highland-Destillerie erhalten haben – auch für den Fall, dass Sie auf diese besondere Flasche mitbieten wollen:
BOTTLE NUMBER 1 OF HRH THE PRINCE CHARLES, DUKE OF ROTHESAY’S 1988 30-YEAR-OLD ROYAL LOCHNAGAR SCOTCH WHISKY TO BE AUCTIONED ON WHISKY.AUCTION FOR THE PRINCE’S FOUNDATION
This follows the sell-out success of The Whisky Exchange ballot for 184 bottles from this single cask release to raise funds for the charity
Bottle number 1/206 of the Royal Lochnagar 30 Year Old Single Malt Scotch Whisky from the 1988 cask of HRH The Prince Charles, Duke of Rothesay, will be the highlight of the February auction at whisky and fine spirits specialist Whisky.Auction.
Originally a gift to His Royal Highness to mark the 140th anniversary of the first royal visit to Royal Lochnagar Distillery, by Queen Victoria and Prince Albert in 1848, The Prince generously donated the cask to his charity, The Prince’s Foundation (OSCR No. SC038770). On a visit to Royal Lochnagar Distillery last year, during which the cask was handed over, His Royal Highness tasted the whisky. Matured in an American oak hogshead cask, there are cereal, vanilla, pear and marzipan notes on the nose. The palate is creamy with a delicate sweetness, blackcurrant, walnut and coconut flavours. This special bottling took place on The Prince’s 70th birthday, 14th November 2018, and is one of the oldest Royal Lochnagar single cask releases.
Isabel Graham-Yooll, auction director for Whisky.Auction, said: “We are proud to be offering this stunning 1988 Royal Lochnagar 30 Year Old from His Royal Highness’s cask in aid of The Prince’s Foundation, and delighted that leading whisky writer Charlie MacLean will donate his handwritten tasting notes to the winning bidder for bottle number 1.’
Information on the lot is now available at www.whisky.auction/charity and the auction will be on Whisky.Auction from Sunday 3rd to Tuesday 12th February 2019. Bidders must register at whisky.auction/Account/Registration.
HRH The Prince Charles, Duke of Rothsay, visits Royal Lochnagar Distillery on Royal Deeside today to be formally presented with a rare cask of single malt Scotch whisky that was laid down 30 years ago as a gift to His Royal Highness. Photo shows HRH with the cask that will be bottled on his 70th birthday. Photo Credit: Mike Wilkinson…16/10/2018
The release of the most collectible bottle for auction follows the success of a ballot run by The Whisky Exchange, from 31st December 2018 until 27th January 2019, for the chance to buy one of 184 bottles at the retail price of £1,470. Sukhinder Singh, owner of The Whisky Exchange, commented: ‘There was strong interest in the ballot from day one, with entries received from 30 countries. All the successful entrants have been notified and we will be delighted to send the full proceeds of £225,400* to The Prince’s Foundation.’
Of the remaining 21 bottles, 20 are being retained by The Prince’s Foundation for the further fundraising and one will be placed in the Diageo Archive in Scotland for Royal Lochnagar.
The bottle, with etched lettering infilled in gold, and bespoke Royal Lochnagar blue presentation box, both display the arms of the Duke of Rothesay (His Royal Highness’s Scottish title), ‘The cask of HRH The Prince Charles, Duke of Rothesay’, and a label that includes the handwritten edition number and natural cask strength of 52.6% abv.
Royal Lochnagar distillery manager Sean Phillips commented:
“We are thrilled with the response to the ballot. It is heartening to know that this celebratory Royal Lochnagar whisky will support the work of The Prince’s Foundation at The Carriage at Ballater Station on Royal Deeside, which is so important to Royal Lochnagar and our people who live and work here. We hope that the auction of bottle number 1 will provide a further boost for this good cause.’
Relativ gelassen über die Folgen eines Brexits auf den Getränkemulti gibt sich der CEO von Diageo, Ivan Menezes, bei einem Mediengespräch gestern. Obwohl es seiner Meinung nach sehr schön wäre, eine Brexit-Deal zu haben, gäbe es für das Unternehmen keine wirklichen Schäden zu befürchten.
Man sei, so Menezes, in der relativ komfortablen Position, dass die Lieferketten alle sehr einfach und lokal seien, und der Brexit also die Produktion nicht gefährden würde. Auch seien die Lager in der Regel gut gefüllt.
Auf längere Sicht gäbe es sogar Vorteile durch denBrexit, meint der CEO des Getränkemultis. Dabei wären potentiell neue Handelsverträge und die Rückkehr des Duty Free-Bereichs ins Vereinigte Königreich zu nennen.
Auch David Cutter, President of global supply and procurement, stimmt in diese positive Grundhaltung mit ein. Er sähe durch den Brexit nichts, was im Vergleich zur jetzigen Situation anders wäre:
“We ship to warehouses around the world to satisfy the needs of what’s coming out, so nothing in terms of pre-shipments, nothing over and above normal.”
Ende Januar hatten wir die Möglichkeit und das Vergnügen, die James Sedgwick Distillery in Wellington/Südafrika zu besuchen und dort mit dem Gründer und Master Distiller Andy Watts die Brennerei zu besichtigen und einige der ausgezeichneten Whiskys (in Deutschland vor allem durch den Bain’s Cape Mountain Single Grain bekannt, der 2018 als weltbester Single Grain bei den World Whisky Awards ausgezeichnet wurde) von dort zu verkosten (einen ausführlichen Bericht zur Destillerie und über das Tasting bringen wir in Kürze).
Die Serie unserer Artikel möchten wir aber mit einem Interview mit dem Mann beginnen, der vor mehr als 25 Jahren als professioneller Cricketspieler nach Südafrika kam und dort die Brennerei aufbaute – und mittlerweile auch Whisky Master der Distell Group und damit auch für alle schottischen Whiskys der Gruppe (Bunnahabhain, Tobermory, Deanston) verantwortlich zeichnet: Andy Watts.
Andy Watts während unseres Interviews…
Ein Mann mit dieser Karriere und Erfahrung hat auch eine interessante Geschichte zu erzählen. Wir haben mit Andy Watts über seine Geschichte und seinen Werdegang, der eng mit dem des Whiskys in Südafrika verknüpft ist, gesprochen – im Besucherzentrum der Brennerei in Wellington. Seine interessanten Einblicke und Erinnerungen können Sie im obenstehenden Video miterleben. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen damit.
Auf unsere kommenden Artikel zur James Sedgwick Distillery und den Whiskys von dort möchten wir Sie mit einigen Bildern neugierig machen. Wir können Ihnen versichern: Der Besuch war ein Erlebnis…
Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die Reisekosten nach Südafrika und die Kosten für den Aufenthalt dort von der Redaktion getragen wurden. Der deutsche Importeur Diversa und die James Sedgwick Distillery haben uns bei der Organisation des Besuchs perfekt unterstützt. Dafür und für die gastfreundliche Aufnahme unseren herzlichsten Dank!
Die James Sedgwick Distillery nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.