PR: Neu von Alba Collection – „Whisky Flavours“ Poster

Der Alba Collection Verlag ist unter Whiskyfreunden für die präzisen Destillerie-Karten bekannt (über deren jüngste Neuauflage berichteten wir hier). Nun betritt man mit einem innovativen Produkt den Markt: Poster und Wheels mit bildlichen Darstellungen von Geschmacksrichtungen im Whisky (insgesamt sind es 250 verschiedene), mit denen man in der Lage sein soll, seine geschmacklichen Eindrücke besser zu beschreiben.

Hier die Informationen über die „Whisky Flavours“-Serie: die ab sofort erhältlich ist:


„Whisky Flavours“ Poster – Alba-Collection Verlag – Neuerscheinung Juli 2018

Das Whisky-Aroma-Rad wollten wir auf keinen Fall neu erfinden. Es gibt bereits zahlreiche Versionen in Textform davon. Dann lernten wir Luise Poley mit ihrem Projekt „Whisky Flavours“ kennen. Luise hatte in ca. 3 Jahren über 320 Whiskyaromen zusammengetragen und einzeln in einem Whiskyglas fotografiert. Wir waren von ihrer Idee so begeistert, dass wir uns zusammen taten und beschlossen diese Idee allen Whiskyinteressierten, egal ob Profi oder Laie, in optisch ansprechender Form zur Verfügung zu stellen.

Die Aroma- und Geschmackssensorik ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt, basierend auf den jeweiligen persönlichen Erfahrungen. Jeder kann seine Sensorik schulen und verbessern. Die 320 abgebildeten Whiskyaromen sind die bekanntesten Aromen. Diese findet man in zahlreichen Tastingnotes diverser Whiskyabfüllungen oder Aromabeschreibungen wieder.

Sicher gibt es noch zahlreiche weitere Aromen, welche wir hier nicht aufgeführt oder berücksichtigt haben. Seien Sie ehrlich- wer von uns kann schon 320 verschiedene Aromen verifizieren, wenn ja, dann gehört man definitiv zum Kreis der „Whiskysupernasen“.

So möge uns der eine oder andere Whiskyliebhaber verzeihen, das wir auf einige wohlklingende Assoziationen wie nasser Hund, altes Pferd, Kuhstall, Lagerfeuer etc. verzichten mussten. Aber manche Objekte bekommt man einfach nicht in ein Whiskyglas, um sie fotografieren zu können. Es sei denn, man hilft mit einem Bildbearbeitungsprogramm nach. Aber das wollten wir gerade nicht. Alle Fotos sind echt, die Aromen tatsächlich in einem konventionellen Whiskyglas fotografiert.

Mit etwas Übung kann man nun leicht das Aromenprofil jeder Whiskyabfüllung für sich und Andere nachvollziehbar entschlüsseln und darstellen.

Daraus sind die beiden Poster „Whisky Flavours Wheel“ und die „Whisky Flavours Collection“ entstanden. Das „Whisky Flavours Wheel“, das Analysewerkzeug, ist aufgebaut wie die bekannten Aromaräder. Es enthält 8 Primäraromen, 35 Sekundäraromen und 207 Aromaassoziationen (nun neu als Foto). Die „Whisky Flavours Collection“, ist etwas für Entdecker, Hier sind 239 Bilder von Aromaassoziationen in einem Raster abgebildet, von diesen sind 113 zusätzliche Aromaassoziationen nur auf diesen Poster enthalten.

Das „Whisky Flavours Booklet“ ist das Bindeglied zwischen den beiden Postern. Im 28-seitigen Booklet sind alle 320 Whiskyaromen beider Poster enthalten und entsprechend den 8 Primär- und 35 Sekundäraromen angeordnet und abgebildet. Darüber hinaus sind im Booklet ausgewählte Entstehungsgeschichten zu einigen Assoziationen enthalten. Darin erzählen wir Ihnen, wie einzelne Assoziationen entstanden sind, und auch, wie sich der Weg zum perfekten Bild mitunter sehr mühevoll bis fast unmöglich darstellte. Wir hoffen, diese kleinen Geschichten sorgen bei Ihnen für Kurzweil und regen Sie zum Stöbern, Schmunzeln oder Nachdenken an.

Neuerscheinungen Juli 2018:

  • „Whisky Flavours Wheel“ Poster; Formate: 70 x 100 cm & 42 x 60 cm
  • „Whisky Flavours Wheel“ RollUp; Formate: 85 x 200 cm, 100 x 200 cm & 120 x200 cm
  • „Whisky Flavours Collection“ Poster; Format: 70 x 100 cm
  • „Whisky Flavours Collection“ Poster; Format: 42 x 60 cm (Set bestehend aus 2 Postern (A-L und L-Z))
  • „Whisky Flavours Booklet“; Format A4 (Querformat), Umfang 28 Seiten

Alle Poster sind ab sofort im gut sortierten Whiskyfachhandel, im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich

Schon bald: Tamdhu 12yo

Liebhaber von Whisky aus Sherryfässern ist die Destillerie Tamdhu ein Begriff. Dort produziert man unter dem Eigentümer Ian Macleod Distillers (ihnen gehören auch Glengoyne und die momentan stillgelegte Rosebank Distillery) ausschließlich Whisky, der in Sherryfässern gelagert wurde. Momentan gibt es von Tamdhu einen zehnjährigen Whisky als Standardabfüllung, gemeinsam mit dem Tamdhu Batch Strength, die alterslose und höherprozentige Ausgabe dazu.

Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Nun aber haben Ian Macleod Distillers in einer Aussendung angekündigt, dass ihr neuer Tamdhu 12yo in der nächsten Woche abgefüllt und dann bald in die Geschäfte kommen wird. Er wird mit 43% abgefüllt sein und natürlich ungefärbt und ohne Kältefilterung in die Regale kommen. Potstill Vienna, von wo wir diese Information haben, gibt den zu erwartenden Preis mit 45 bis 55 Euro an.

Aufmerksame Reisende in Großbritannien mögen eine Variante von ihm bereits bei Marks & Spencers gesehen haben – allerdings ist dieser exklusiv für die Kette abgefüllte Zwölfjährige mit 40% abgefüllt und präsentiert sich noch nicht in der neuen Verpackung mit Sichtfenster.

Und weil es so schön passt, haben wir hier noch die vor drei Tagen eingereichten Etiketten der US-Variante des Whiskys aus der TTB-Datenbank:

Serge verkostet: Irische Whiskeys

Auf die grüne Insel verschlägt es Serge Valentin heute mit seiner Verkostung – und die fünf Abfüllungen aus Irland, die er diesmal im Glas hat, sind abseits des irischen Mainstreams angesiedelt und stammen zum Teil von unabhängigen Abfüllern.

Die Ergebnisse der Verkostung heute teilen sich in zwei Kategorien: eher mau und recht fein. Nicht so gut schneiden ein bei der San Francisco World Spirits Competition 2018 mit Gold prämierter Blend und der Batch #2 aus der westirischen Dingle Distillery ab, ganz vorne ist ein Ire eines deutschen Abfüllers zu finden.

So sehen die Ergebnisse der Verkostung aus:

  • Peaky Blinder (40%, Sadler’s, Blended Irish, +/-2017): 72 Punkte
  • Dingle ‘Batch N°2’ (46.5%, OB, Irish single malt, 2018): 72 Punkte
  • County Louth 14 yo 2003/2017 (51.5%, Valinch & Mallet, Irish single malt, sherry hogshead, cask # cask 173001): 85 Punkte
  • Irish Whiskey 12 yo 2004/2016 (54.3%, The Whisky Cask, bourbon): 89 Punkte
  • Green & White 12 yo (60%, McNeill’s Choice, Irish single malt, 2016): 84 Punkte

Penderyn möchte in Wales expandieren

0

Ausbaupläne, die nicht direkt etwas mit der Produktion, sehr wohl aber mit der Makrtpräsenz zu tun haben, hat die walisische Destillerie Penderyn gestern auf einer Konferenz für das 20Twenty Business Growth Programm in der Holt Lodge in Wrexham bekannt gegeben.

Stephen Davies, Chef der Destillerie, nannte Swansea und Llandudno als Ziele der Expansionspläne. Man wolle dort einen Laden, ein Besucherzentrum sowie Ausbildungsmöglichkeiten für das eigene, mittlerweile auf 50 Personen angewachsene Personal  schaffen. berichtet die Daily Post.

Der Umsatz der walisischen Brennerei beträgt mittlerweile 11 Millionen Pfund; das nicht zuletzt dadurch, dass man Harrods, Asda, Tesco, Waitrose und andere Supermarktketten mit den eigenen Produkten beliefert.

Die klassischen Brennblasen bei Penderyn. Sie wurden von Forsyths gefertigt und sind experimentell im Einsatz. Bild: Petra Milde

PR: Alba Collection Verlag aktualisiert die Destillerie-Karten auf neuesten Stand

Viele Whiskyfreunde werden die Karten des Alba Collection Verlags bekannt sein – sie zeigen, bestens recherchiert, jeweils den aktuellen Stand der Destillerien in verschiedenen Ländern oder Regionen.

Nun haben diese Karten ein neues Update erfahren und sind top-aktuell neu erschienen. Hier alle Infos dazu:


Alba Collection Verlag aktualisiert die Destillerie-Karten auf neuesten Stand

Im Juli 2018 sind folgende aktualisierte Auflagen unserer Destillerie-Karten erschienen:

  • 6. aktualisierte Auflage „Scotland’s Distilleries“ mit ca. 30 aktuellen Änderungen; Format 42 x 60 cm
  • 2. aktualisierte Auflage „Islay’s Distilleries“ mit der Ardnahoe Distillery; Format 42 x 60 cm
  • 4. aktualisierte Auflage „Islay’s Distilleries“ Format 24 x 34 cm (TastingMap)
  • 3. aktualisierte Auflage „Irish Distilleries“ Format 24 x 34 cm (TastingMap)
  • 3. aktualisierte Auflage „Irish Distilleries“ mit ca. 12 aktuellen Änderungen; Format 42 x 60 cm

Damit sind nun alle unsere Schottland- und Irland- Karten auf dem derzeit aktuellen Stand. Auf allen Publikationen sind bei den nach 2014 neueröffneten Destillerien jeweils der Monat und das Jahr der Eröffnung vermerkt.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Entwicklung der Destillerienlandschaft in den letzten fünf Jahren in Irland. Um dies zu dokumentieren haben wir im Booklet „Irish Distilleries“ die Karte von 2013 der Karte von 2018 gegenübergestellt.

Das neue Booklet ist in der aktuellen Auflage Bestandteil der Permiumversion der Karte „Irish Distilleries“ (Format 42 x 60 cm).

Alle Karten sind ab sofort im gut sortierten Whiskyfachhandel, im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.

 

PR: Bund des Rauches – erster torfiger Spirit of St. Kilian

Neues gibt es aus der Destillerie St. Kilian aus Rüdenau zu vermelden: Dort hat man mit Batch #4 des Spirits of St. Kilian zum ersten Mal einen torfigen fassgelagerten Malzbrand im Programm. Alles Wissenswerte dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:


BUND DES RAUCHES: ERSTER TORFIGER SPIRIT OF ST. KILIAN

Die Whisky Distillers von St. Kilian bringen mit Batch 4 erstmals einen fassgelagerten Malzbrand mit kräftigem Raucharoma heraus

Video: Scotch – from Scotland to the world

Diageo hat heute auf Youtube einen neuen Kurzfilm von Johnnie Walker veröffentlicht: „Scotch: From Scotland to the world„. In diesem Film werden die Orte vorgestellt, an den Johnnie Walker gemacht wird und die Leute, die hinter dem weltweit erfolgreichsten Blend stehen.

Superbe Aufnahmen bestimmen die fast neun Minuten des Videos, das zwar natürlich werblich ist, aber auch schöne (Ein)blicke in die Herstellung von Johnnie Walker gibt – und in die Whiskyproduktion überhaupt. Sie sehen den Clip obenstehend oder auf Youtube.

PR: Benromach Exclusive Cask „German Selection by Schlumberger“ Vintage 2009

Exklusiv für Deutschland bietet die Destillerie Benromach über den deutschen Importeur Schlumberger ein Einzelfass in Fassstärke an. Alle Infos zur auf 273 Flaschen limitierten Abfüllung sowie die Tasting Notes finden Sie untenstehend im Pressetext:


Benromach Exclusive Cask „German Selection by Schlumberger“ Vintage 2009

Neue Abfüllung der exklusiven Produktrange für den deutschen Fachhandel

Meckenheim, Juli 2018 – Die neuste Abfüllung der exklusiven Produktrange „German Selection by Schlumberger“ kommt aus der schottischen Benromach-Destillerie. Die Brennerei in der Speyside-Region ist berühmt für ihre vielfach ausgezeichneten Single Malts, die Whisky-Liebhaber auf der ganzen Welt begeistern. Somit ist die Spezialität von Benromach eine schlüssige Fortsetzung der Reihe „German Selection by Schlumberger“, die ganz besondere Single Cask Abfüllungen in streng limitierten Sondereditionen für den deutschen Fachhandel anbietet.

Die Single Malts von Benromach werden aus feinster schottischer Gerste und reinstem Quellwasser aus den Romach Hills kreiert und bestechen durch ihre goldene Farbe und ihren unvergleichlich warmen und milden Charakter. Die 1898 gegründete Benromach-Destillerie blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Schließungen und Besitzerwechseln zurück. Nach ihrer letzten Schließung im Jahr 1983 wurde sie 1993 von Gordon & MacPhail aus dem Dornröschenschlaf geweckt und 1998 offiziell durch Prinz Charles, den Prinzen von Wales, wiedereröffnet. Seitdem werden in der kleinen Brennerei unter der Leitung von drei erfahrenen Brennmeistern wieder Single Malts kreiert, denen man die exklusive handwerkliche Produktion anmerkt.

Schlumberger vertreibt die neue Abfüllung der Reihe „German Selection by Schlumberger“ ab sofort an den deutschen Fachhandel.

Benromach Exclusive Cask „German Selection by Schlumberger“ Vintage 2009

Bei diesem Whisky handelt es sich um das erste Fass von Benromach, das ausschließlich für den deutschen Fachhandel abgefüllt wird. Der Benromach Ex-Bourbon Single Cask Vintage 2009 reifte im 1st-Fill-Bourbon Fass Nummer 121. Destilliert im Jahr 2009 und abgefüllt im Jahr 2018 ist dieser einzigartige Whisky neun Jahre alt. Diese Spezialität ist auf 273 Flaschen limitiert, die in Fassstärke bei 60,7 % vol abgefüllt wurden. Der UVP liegt bei 79,90 €.

Geruch: Reich an floralen Noten, Zitrusfrucht, Vanille und dunkler Schokolade.

Geschmack: Weich und cremig mit viel Vanille, Orangenschale, englischem Toffee, einer würzigen Eichenholznote sowie dem für Benromach typischen Hauch von Torf.

Finish: Ausbalanciert und langanhaltend mit wiederkehrender Vanille, Eichenholzwürze und einem Hauch von Torf. 

Whisky im Bild: Die Maker’s Mark Distillery (53 Bilder)

Nach unserem ausführlichen Video von gestern möchten wir Sie nun noch auf einen fotografischen und kommenterten Rundgang durch die Destillerie Maker’s Mark mitnehmen.

In über 50 Bildern führen wir Sie durch die weitläufige Anlage in Loretto, Kentucky, die manchmal wie eine Mischung aus Disneyland und Museum, arbeitender Destillerie und historische Anlage wirkt. 

Maker’s Mark bezeichnet sich selbst als Craft Distillery, und in der Tat wird jede Flasche des weizendominierten Whiskeys, dessen Rezept dem Vernehmen nach von Pappy van Winkle stammt, noch mit der Hand versiegelt. Begleiten Sie uns auf unserem Rundgang – wir wünschen viel Vergnügen!

[justified_image_grid preset=3 row_height=500 load_more=click load_more_text=Mehr… load_more_limit=10 ng_gallery=43]

Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unsere Reise wurde vom Beam Suntory teilweise mitfinanziert. Das Unternehmen hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.

Serge verkostet: Braeval x5

Braeval oder Braes of Glenlivet, wie die Brennerei sich früher nannte, diesen Namen aber wegen der Verwechslungsgefahr mit Glenlivet ablegte, ist sicher keine oft erwähnte Destillerie. Das liegt wohl auch daran, dass die Anzahl der Originalabfüllungen mit einer einzigen recht überschaubar ist.

Man findet Braeval also eigentlich nur bei unabhängigen Abfüllern – was recht schade ist, denn die Whiskys aus der Speyside-Brennerei sind hin und wieder einen Blick vulgo Schluck wert. Das findet auch Serge, und er hat fünf Braevals verkostet – mit meist recht gutem Ergebnis. Nur ein Bottling von Cadenhead aus dem Jahr 2014 findet bei ihm wenig Gefallen.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Braeval 15 yo 2001/2016 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, sherry butt, cask # 11562, 377 bottles): 84 Punkte
  • Braeval 20 yo 1997/2018 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill sherry butt, cask # 12399, 652 bottles): 86 Punkte
  • Braes of Glenlivet 18 yo 1997/2014 (53.1%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 216 bottles): 71 Punkte
  • Braeval 22 yo 1994/2017 (55%, The Single Cask, cask #165641, 155 bottles): 86 Punkte
  • Braes of Glenlivet 27 yo 1989/2017 (54.9%, Hunter Laing, The First Editions, 144 bottles): 88 Punkte
The copyright on this image is owned by Stanley Howe and is licensed for reuse under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 license.
Braeval. Bild © Potstill Vienna
Braeval. Bild © Potstill Vienna
Braeval. Bild © Potstill Vienna
Braeval. Bild © Potstill Vienna

The Lakes Distillery stellt Weltrekorde bei Flaschenauktion auf (mit Video)

Der PR-Stunt ist gelungen: Die Lakes Distillery stellte bei der Onlineauktion ihrer ersten 99 Genesis-Flaschen gleich zwei Weltrekorde auf – Rekorde, auf die man schon bei der Ankündigung gehofft hatte (wir berichteten hier).

v.l.n.r.: Nigel Mills CBE, Chief Executive Officer der The Lakes Distillery, Paul Currie, Gründer und Chief Operating Officer der The Lakes Distillery, sowie Whiskymaker Dhavall Gandhi

Der The Lakes Genesis ist ein fassstarker, dreijähriger Whisky, der in ex-Oloroso sherry hogsheads reifte, die aus europäischer und amerikanischer Eiche gefertigt wurden. Danach wurde er in ex- Orangenwein-Fässern aus Andalusien gefinisht.

Den ersten Weltrekord erzielte man mit der teuersten je bei einer Auktion verkauften Flasche einer neuen Destillerie. Ein unbekannter Käufer legte für die Nummer 1 der Single Malt Abfüllung aus der englischen Brennerei 7900 Britische Pfund auf den Tresen (um 800 Pfund mehr als beim bisherigen Rekordhalter aus Schottland).

Und das bedeutet auch Weltrekord Nummer 2: Damit ist diese Flasche die teuerste Flasche mit englischem Single Malt.

Insgesamt konnten die 99 Flaschen einen Durchschnittspreis von 900 Britischen Pfund erzielen – eigentlich fast unglaublich für dreijährigen Whisky. Dementsprechend erfreut gaben sich die Verantwortlichen der Destillerie in ihren Statements dazu, wie man dem untenstehenden Youtube-Video sehen kann.

Exklusiv-Video: Ein Besuch in Loretto bei der Maker’s Mark Distillery

Im Juli 2018 reisten wir gemeinsam mit Mitgliedern der Vienna Bar Community, dem Großhandelsunternehmen Del Fabro und Beam Suntory Österreich nach Kentucky. Neben einem Besuch der Jim Beam Distillery (über den wir später berichten werden), fuhren die Teilnehmer der Reise auch zu Maker’s Mark in Loretto, um dort die Destillerie zu besichtigen und ein Fass für die Barszene in Wien zu komponieren und abzufüllen.

Unser knapp 25 Minuten langer Videobericht von diesem Besuch ist der erste von mehreren über die Kentucky-Reise und nimmt Sie mit zur Destillerie, auf eine Führung durch das Stillhouse und in eines der Lagerhäuser vor Ort, bevor Sie mit uns miterleben können, wie man durch die Auswahl von verschiedenen Inner Staves für die Nachreifung im Rahmen einer Verkostung ein einzigartiges Single Cask komponieren kann.

 

Dieses Fass wird dann übrigens als Einzelfassabfüllung für die Wiener Barszene Anfang des nächsten Jahres über den großen Teich nach Österreich kommen. 

Jetzt wünschen wir noch gute Unterhaltung mit unserem obenstehenden Video (natürlich auch auf Youtube) und hoffen, Ihnen mit ihm einen lebendigen Einblick in die Brennerei geben zu können.

Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unsere Reise wurde vom Beam Suntory teilweise mitfinanziert. Das Unternehmen hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Videos. Verwendung der Musik unter der CC-BY Lizenz – Tennessee Hayride und Green Leaves, composed and performed by Jason Shaw.

In eigener Sache: Fremde Federn – ein Service für Whisky-Blogger

0

Seit langer Zeit werden wir bei Whiskyexperts darauf angesprochen, ob wir nicht in der Art der sonntäglichen Zusammenfassung über deutsche Whiskyvideos auch etwas über deutsche Tasting Notes bringen könnten, um damit nicht nur Vlogger, sondern auch Blogger zu unterstützen.

Bisher haben wir die Anfragenden vertrösten müssen, weil wir uns über das passende Format dazu nicht sicher waren. Jetzt aber denken wir, dass wir ein gutes Format dafür gefunden haben und möchten dieses Service für Blogger zunächst einmal probehalber anbieten:

Unter dem Titel „Fremde Federn“ werden wir jeden Samstag eine Zuammenfassung aller an uns herangetragenen deutschsprachigen Tasting Notes veröffentlichen. Und zwar in der einzeiligen Form, wie wir es auch bei den Videos tun. Wir wählen unter den Notes nicht aus, sondern veröffentlichen alle, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden.

Dieses Service bieten wir allerdings ausschließlich für auf eigene Beiträge fokussierte, nicht kommerzielle Blogger an. Das bedeutet: Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein kleiner Bestandteil des Outputs der Seite sind. Wir wollen gezielt der Bloggerszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Als kleine Gegenleistung erbitten wir ein (selbstverständlich nicht verpflichtendes!) Backlink zu Whiskyexperts auf dem jeweiligen Blog. Bei Bedarf stellen wir gerne ein kleines Logo dafür zur Verfügung.

Liebe Blogger und Verkoster aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Ab sofort können Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen zusenden – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir freuen uns, der so oft geäußerten Bitte nun endlich nachkommen zu können – und ebenso auf eine gute Zusammenarbeit!

Herzlichst,
Ihr Team von Whiskyexperts

Serge verkostet: Ein Duo aus Linkwood

Die nächsten drei Tage wird Serge Valentin auf seiner Webseite jeweils zwei Whiskys aus einer Destillerie verkosten. Den Anfang macht heute die Speyside-Brennerei Linkwood, die wenig Probleme damit zu haben scheint, Fässer an unabhängige Abfüller abzugeben. Denn unabhängige Bottlings mit dem Whisky aus ihr kann man recht häufig finden.

Unser Glück, ist man versucht zu sagen, denn die schönen Speysider mit einer manchmal etwas blumigen Note können zumeist sehr gut gefallen, wenn man diesen freundlichen und hellen Stil schätzt. Und auch bei Serge kommen die beiden Abfüllungen, die heute miteinander verkostet werden, auf gute Bewertungen.

Hier also die Kandidaten der heutigen Verkostung:

  • Linkwood 20 yo 1997/2018 (51.7%, Jack Wiebers Whisky World for Whisky Ship Luzern, Great Ocean Liners, bourbon, cask #731): 90 Punkte
  • Linkwood 11 yo (60.9%, Chorlton Whisky, 2018): 86 Punkte
Linkwood. Bilder © Potstill Wien.