Die Destillerie Arran ist momentan die einzige Brennerei auf der gleichnamigen Insel, macht sich aber selbst mit der Lagg Distillery im Süden Konkurrenz. Die zweite Brennerei, die ausschießlich getorften Whisky herstellen wird, befindet sich im Bau und wird wahrscheinlich noch heuer in Betrieb gehen.
Hier entsteht gerade die Lagg Distillery
Arran Distillers hat nun ein Fasskaufprogramm für die ersten Fässer der Lagg-Distillery aufgelegt – 700 Stück davon werden an Interessenten abgegeben – im Rahmen einer Mitgliedschaft in der Lagg Society. Kostenpunkt: 6000 Pfund. Das Fass wird 10 Jahre lang in der Lagg Distillery gelagert werden. Und auch eine Flasche Whisky aus dem Fass Nr. 1 ist beim Preis dabei, sowie andere Vergünstigungen:
Membership of the Lagg Cask Society includes ownership of one of the first casks to be filled at the Distillery as well as the guarantee of a bottle from Lagg Cask No.1 which will be strictly reserved for the Society. We pledge no further casks will be sold to the public during the first ten years of production to ensure you are part of a very exclusive group of like-minded individuals.
Membership of the Lagg Cask Society entitles each member to ownership of one of the first casks to be produced at the new Lagg Distillery in the 4th quarter of 2018. Using malted barley peated to a level of 50PPM (parts per million) this new spirit promises to be something very special indeed. Master Distiller James MacTaggart will source the finest quality American Oak ex-Bourbon Barrels to nurture this spirit over a minimum of 10 years maturation. Members’ names will be stencilled on their cask which will be stored on site at the Lagg Distillery.
Das erste Fass wird übrigens ein first-fill ex-Sherry Butt sein und nach 10 Jahren mit 46% abgefüllt.
Alle Details zu den Fässern und der Mitgliedschaft können Sie einem eigenen PDF entnehmen, das auf der Website der Lagg Distillery herunterladbar ist.
Nicht, das irgendwer behaupten will, Abfüllungen aus der Brennerei Springbank seien per se gewöhnliche Whiskys – das normale Ungewöhliche an ihnen ist ja, dass es recht schwer ist, einen schlechten Springbank zu finden. Aber Serge Valentin betont die Ungewöhnlichkeit der Abfüllungen, die er heute verkostet, extra in der Schlagzeile, und so wollen wir es auch tun.
Vor allem aber betont Serge Valentin, dass Springbank aktuell wieder an die großen Tage der Vergangenheit anschließt und durchaus als „Grand Cru“ Schottlands bezeichnet werden kann. Das spiegelt sich auch in den Wertungen der drei unabhängigen Bottlings wieder, die Serge in der Verkostung hatte:
Springbank 17 yo 2000/2017 (41.6%, Wiskybroker for Port of Holmsund, Demerara refill cask, cask #630, 196 bottles): 89 Punkte
Springbank 24 yo 1992/2017 (47.1%, The Maltman for The Whisky Foundation, sherry cask, cask #212214, 244 bottles): 89 Punkte
Springbank 18 yo 1996/2014 (56.3%, The Whisky Barrel, Burns Malt, sherry hogshead, cask #491): 90 Punkte
Nachstehend ein paar Bilder aus der Destillerie von Alexandra Kreutz – alle 22 Bilder ihres Besuches können Sie hier sehen.
Elisabeth Stuart, die älteste Tochter von King James VI und Queen Anne von Dänemark, ist die Person, der Fusion Whisky und Adelphi ihre neueste Zusammenarbeit gewidmet haben. Man verfolgt ja mit Fusion Whisky das Konzept, historische Personen aus Schottland zu würdigen, die fern der Heimat Berühmtheit erlangten, und hat das bereits mit Blends aus schottischem sowie japanischem oder indischem Whisky getan. Diesmal hat man sich für Holland entschieden.
Portrait of Elizabeth Stuart, the Winter Queen, as the Biblical Queen Esther, by Gerard van Honthorst. Courtesy of Hoogsteder & Hoogsteder
Die 1596 in Fife geborene Elisabeth Stuart ist das Bindeglied zwischen den Stuarts und dem Haus Hannover und lebte in Den Haag. Die hostorische Bedeutung von Elisabeth Stuart beschreibt der englische Text der Aussendung so:
As eldest daughter to King James VI and I and Queen Anne of Denmark, Elizabeth was always destined for a place in the history books. While still a child, she was caught up in the web of intrigue during the infamous Gunpowder Plot. At 16 she was married to Elector Palatine Frederick V and the couple moved to Bohemia, where they reigned. But after a year the couple were besieged and forced to flee Prague, earning the couple the moniker, the Winter King and Queen.
Elizabeth spent the next 40 years living in The Hague, campaigning for her lost lands and establishing a royal court that became an artistic and diplomatic hub whose influence extended across Europe. She also became a figurehead for the thousands of Scottish mercenaries based in the Netherlands.
Dr Nadine Akkerman of Leiden University is the leading authority on Elizabeth Stuart. She said: “More politically cunning than her grandmother, Mary, Queen of Scots, and more belligerent than her godmother, Elizabeth I, she never relinquished the title Queen of Bohemia, even though she spent upwards of forty years in exile in The Hague after but a year in Prague.”
Dr Akkerman said that the thousands of letters Elizabeth wrote to statesmen and stateswomen, generals, lieutenants, ambassadors and other diplomats, showed the complex, witty and influential character of Elizabeth, whom history has largely overlooked.
She added: “During her years in exile, she changed court culture in the Netherlands and was matriarch to a family that included artists, warriors, natural philosophers and one queen mother: George I was her grandson.
Man hat nun ihr zu Ehren einen Blend aus Single Malts von Schottland und aus Holland geschaffen und ihn The Winter Queen genannt.
The Winter Queen besteht aus Single Malts der Destillerien Longmorn und Glenrothes und der holländischen Destillerie Zuidam. Komponiert wurde der neunjährige Whisky von Adelphi’s Master Blender Alex Bruce. 866 Flaschen wurden mit 52.7% Alkohol abgefüllt und werden je ca 125 Pfund kosten (ein Preis in Deutschland steht noch nicht fest – Erscheinungstermin demnächst).
Hier noch die Tasting Notes in der Originalsprache:
9 year old malt whisky
A blend of Scotch malt whisky from Longmorn and Glenrothes distilleries and malt whisky from Zuidam Distillery in the Netherlands. By Adelphi and Fusion Whisky.
Nose drying; polished floor boards; chocolate and desiccated coconut; Scotch pancakes topped with bacon and coated in maple syrup; manilla envelopes; crème caramel; maraschino cherry; rhubarb crumble, dark toffee and molasses; soft and creamy mouthfeel; Sunday lunch, with quince jelly and jus.
Neues gibts aus dem Haus Jack Daniel’s zu vermelden: Der in den USA recht erfolgreiche Jack Daniel’s Tennessee Rye kommt nun auch nach Deutschland und ist ab sofort im Fachhandel erhältlich – im April wird er dann auch in C&C Märkten eingeführt. Wir haben alle wichtigen Infos dazu für Sie in Form einer Pressemitteilung erhalten:
Neu zu entdecken für Whiskeyliebhaber: Brown-Forman Deutschland launcht JACK DANIEL’S Tennessee Rye
Hamburg, 20. Februar 2018 – Zuwachs im Portfolio von Brown-Forman Deutschland: Mit JACK DANIEL’S Tennessee Rye bekommt der traditionsreiche und weltweit erfolgreiche JACK DANIEL’S Old No. 7 eine aufregende Version auf Roggenbasis an die Seite.
„In der über 150-jährigen Geschichte von JACK DANIEL’S war es an der Zeit, unsere Expertise in der Whiskeyherstellung in einen neuen Whiskey einfließen zu lassen. Die Einführung unseres Tennessee Rye Whiskeys bedeutet einen Meilenstein in der Geschichte der JACK DANIEL DISTILLERY; denn erstmals seit über 150 Jahren gibt es neben dem klassischen JACK DANIEL’S eine neue Getreidemischung. Mit 70 Prozent Roggenanteil betont sie den würzigen Geschmack von Roggen und lässt gleichzeitig Raum für die Komplexität gemälzter Gerste und die Süße von Mais. Die perfekt ausgewogene Getreidezusammensetzung ist die gelungene Antwort von JACK DANIEL’S auf die steigende Nachfrage von Whiskeyliebhabern, die die Kategorie Rye wieder für sich entdecken“,
freut sich Tanja Steffen, Head of JACK DANIEL’S bei BrownForman Deutschland, über den Portfolioeinzug der Perfektion von JACK DANIEL’S auf Roggenbasis.
Die für JACK DANIEL’S charakteristische Sanftheit erhält auch der neue JACK RYE durch die traditionelle Filterung durch Holzkohle aus Zuckerahorn, das sogenannte „Charcoal Mellowing“. Das Herstellungsverfahren, das den beliebten Whiskey aus Lynchburg seit jeher so einzigartig macht, lässt einen Whiskey erst zu einem Tennessee Whiskey werden. Tropfen für Tropfen wird er in der JACK DANIEL DISTILLERY, der ältesten registrierten Destillerie der USA, in bester Handwerkskunst hergestellt. Hier lagert er anschließend in neuen, handgefertigten Fässern aus Weißeiche, bis der Master Distiller entscheidet, dass er reif ist.
Die Idee, einen Roggenwhiskey herzustellen, ist für den American Whiskey Experten Brown-Forman nicht neu.
„Mit der Herstellung von Rye kehren wir zu den Ursprüngen von American Whiskey zurück und wollen die Kategorie beleben, die während und nach der Prohibition in Vergessenheit geraten war. Er entspricht dem ursprünglichen amerikanischen Whiskey wie die ersten Einwanderer ihn herstellten, bevor sie Mais als Getreidebasis entdeckten“,
führt Tanja Steffen aus.
Seit sieben Jahren klettert sowohl in den USA als auch in Europa die Nachfragekurve nach Roggenwhiskey – ausgehend von einer vergleichsweise kleinen Basis – kontinuierlich steil nach oben. Die Kategorie wird von Whiskeyliebhabern sehr geschätzt. Sie steht für hohe Premiumansprüche, Authentizität und Handwerkskunst, wird dabei als unprätentiös wahrgenommen und gerne von Bartendern als „Neuentdeckung“ empfohlen. Dabei ist auch Roggenwhiskey in der jahrhundertealten American Whiskey Tradition fest verankert.
JACK DANIEL’S Tennessee Rye präsentiert sich in satter Bernsteinfarbe. Das Aroma: Ein Mix aus süßen, reifen Früchten, leicht geröstetem Eichenaroma und Roggenwürze. Der Geschmack offenbart ein Zusammenspiel aus süßem Karamell und trockenen Gewürz-Noten, der Abgang ist würzig mit Spuren von Pfeffer.
Am besten genießt man den neuen Roggenwhiskey pur und in klassischen American Whiskey Cocktails wie dem Old Fashioned.
JACK DANIEL’S Tennessee Rye (Alkoholvolumen 45 Prozent) ist ab sofort in der 0,7-l-Flasche (23,49 Euro, unverbindliche Preisempfehlung) im ausgewählten Fachhandel erhältlich; ab April 2018 wird er in C&C Märkten eingeführt. Er ist auch im JACK DANIEL’S Online Store verfügbar. Weitere Informationen: www.jackdaniels.de.
American Whiskey bietet eine wunderbare Vielfalt und Aromentiefe. Die Bandbreite reicht von weich und mild bis würzig und kraftvoll und bedient unterschiedlichste Vorlieben für den perfekten Genuss. Zum American Whiskey Portfolio von Kategorietreiber Brown-Forman Deutschland zählt der Tennessee Whiskey Klassiker JACK DANIEL’S Old No. 7, der neue JACK DANIEL’S Tennessee Rye, JACK DANIEL’S Gentleman Jack, JACK DANIEL’S Single Barrel, JACK DANIEL’S Single Barrel Rye, die Flavours JACK DANIEL’S Tennessee Honey und JACK DANIEL’S Tennessee Fire; außerdem der feine Bourbon Woodford Reserve Distiller’s Select, Woodford Reserve Rye und Woodford Reserve Double Oaked.
Dass die USA mit geplanten Strafzöllen auf Importe verschiedener Güter wie zum Beispiel Aluminium und Stahl den eigenen Angaben nach nationale Interessen schützen wollen, stößt den Handelspartnern, die sich den freien Warenverkehr auf die Fahnen geschrieben haben, sauer auf.
Nach China, die drastische Gegenmaßnahmen angekündigt haben, denkt nun auch die EU über Widerstand durch die Einführung eigener Strafzölle nach, berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Das soll einerseits Orangensaft, Kartoffeln und Tomaten betreffen, andererseits gezielt Produkte aus Bundesstaaten, die als wichtige Bastionen für die Politik von Donald Trump gelten. Harley Davidson fällt da darunter, mit Firmensitz in Wisconsin, aus dem Paul Ryan, der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, stammt. Aber auch Tennessee und Kentucky sollen gezielt in den Katalog aufgenommen werden, da Mitch McConnell dort beheimatet ist – und der ist Mehrheitsführer der Republikaner im Senat.
Das bedeutet, dass Bourbon und Tennessee Whiskey auf der Liste der Produkte stehen, die von Sanktionen der EU betroffen sein könnten. Und das würde wiederum bedeuten, dass sie durch die Zölle doch deutlich teurer werden könnten.
Wie teuer, hängt auch von den Amerikanern ab, die bis April über die Höhe der Strafzölle entscheiden möchten. 24 Prozent ist momentan eine der denkbarsten Varianten, aber es ginge gegen bestimmte Länder noch höher, schreibt die FAZ.
Über weitere Entwicklungen werden wir hier natürlich immer wieder berichten.
Die westlichste der drei südlichen Destillerien auf Islay ist Laphroaig. Man sagt den Whiskys von dort nach, dass sie einen medizinischen, von Jodgeschmack geprägten Charakter haben – und wer schon mal einen Laphroaig verkostet hat (wer nich?), der wird diese Beschreibung bestätigen können.
Sieben verschiedene Abfüllungen aus Laphroaig hat Serge heute auf seiner Liste, bis auf einen Handfilled lauter Unabhängige, und die Punktewertungen können sich auf jeden Fall sehen lassen.
Nach einigen Originalabfüllungen aus verschiedensten Destillerien steht heute ein unabhängiges Bottling bei Ralfy auf dem Programm. Es geht konkret um die Destillerie Tullibardine in den Highlands, und den unabhängigen Abfüller Cadenhead. Der Tullibardine 21yo ist mit 46.9% Alkohol abgefüllt und stammt aus der Small Batch-Serie, ist also ein Vatting aus mehreren Fässern, das aber in der kombinierten Fassstärke in die Flasche kam.
Die Wertung für den Whisky ist recht hoch: 89 Punkte sind es diesmal geworden (und Ralfy vergibt recht selten Wertungen über 90 Punkte).
Was es über den Whisky, den Geschmack und das Bottling zu erzählen gibt, können Sie in dem knapp über 13 Minuten dauernden Youtube-Video von Ralfy sehen, das wir hier für Sie wie immer auch eingebettet haben. Viel Vergnügen dabei!
Der Bau der Destillerie Ardnahoe, die ja schon in diesem Jahr in Betrieb gehen soll, schreitet in Riesenschritten voran: Einige neue Bilder zeigen den Fortschritt von außen und innen und beweisen, dass man wohl gut im Plan für die Eröffnung liegt – oder zumindest für den Beginn der Produktion im Mai.
Nebenbei erwähnt. Zum Feis Ile wird man auf jeden Fall einen Tag der offenen Tür machen, auch wenn das Besucherzentrum noch nicht in vollem Glanz erstrahlen sollte. Es wird der Montag sein, gemeinsam mit Caol Ila. Wann es dann eine offizielle Eröffnung geben wird, ist noch nicht abgemacht – wir werden es aber mit Ihnen teilen, sobald wir es wissen.
Wir danken der Destillerie für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder – einige davon sind exklusiv hier zu sehen. Genießen Sie den Einblick in die Destillerie auf den insgesamt drei Seiten:
Die Scotch Malt Whisky Society geht neue Wege, um Whiskyfreunden die Abfüllungen und Vorzüge der SMWS näher zu bringen. So veranstaltet man ab sofort auch Tastings für Nichtmitglieder, in denen die neuesten Bottlings unter fachkundiger Anleitung verkostet werden – zunächst einmal in München, Frankfurt und Berlin.
Die Termine der nächsten Woche können Sie der nachfolgenden Information entnehmen, die uns von der Scotch Malt Whisky Society übermittelt wurde:
SMWS Open Tastings – Die Welt der Scotch Malt Whisky Society entdecken
Der renommierteste Whisky-Club der Welt lädt zum Kennenlern-Tasting ein!
Die Scotch Malt Whisky Society ist ein schottischer Whiskyclub, der anspruchsvollen Whiskyliebhabern die weltweit größte Sammlung seltener und auslesener Single-Cask-Whiskys anbietet. Jeder ihrer Whiskys entstammt einem einzigen Fass und wird in Fassstärke ohne Zusatz von Wasser oder künstlichen Farbstoffen abgefüllt. Den Mitgliedern werden zu Beginn eines jeden Monats die neuesten Abfüllungen vorgestellt und zum Kauf angeboten.
Aber wie schmeckt so ein fassstarker Whisky eigentlich? Genau das werdet ihr bei diesem Tasting erfahren! Die erfahrenen SMWS Brand-Ambassadors werdem Euch in die Welt der fassstarken Whiskys einführen und die neuesten Abfüllungen der Scotch Malt Whisky Society mit euch probieren. Von „Young & Spritely“ über „Oily & Coastal“, „Heavely Peated“ oder im Ex-Sherry-Fass gereift, ist alles dabei. Seid gespannt und freut euch auf einen interessanten, fassstarken Abend, der ein echtes Aromenfeuerwerk verspricht.
Neuigkeiten aus Kerken: Die Whiskybotschaft hat uns darüber informiert, dass ab sofort die dritte Private Edition, wieder eine Einzelfassabfüllung in Zusammenarbeit mit Signatory, verfügbar ist. Diesmal kommt die Private Edition von der Insel Mull, und zwar als getorfter Tobermory unter dem Namen Ledaig (übrigens der ursrpüngliche Name der Brennerei).
Alle relevanten Infos zur neuen Abfüllung und die offiziellen Tasting Notes können Sie dem nachfolgenden Pressetext entnehmen:
Es ist soweit, unsere Private Edition No.3 ist abgefüllt und trifft Ende nächster Woche bei uns ein. Da bereits im Vorverkauf viele Flaschen verkauft worden sind, gibt es nur noch eine begrenzte Anzahl an Flaschen, die zu Sonderkonditionen erworben werden können! Wer schnell ist, erhält die Private Edition 3 für nur 85,90€ anstatt 95,90€!
Die Private Edition No.3 wurde bereits wie ihre Vorgänger von uns persönlich ausgesucht. Im Vordergrund stand auch diesmal, ein außergewöhnliches Faß zu finden. Höchste Qualität und ein schönes Geschmackserlebnis zum guten Preis- das ist heutzutage nicht mehr einfach zu realisieren. Genau das ist der Grund, warum wir auf Signatory setzen. Aus unserer Sicht bietet Signatory als unabhängiger Abfüller das beste Preis/Leistungsverhältnis. Und so soll es auch bleiben! Wir gehen deshalb davon aus, 2018 noch weitere Private Editions anbieten zu können. Für diesen Zweck werden wir wieder im April nach Schottland reisen, um neue Fässer für Sie zu finden!
Der Hafen von Tobermory. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Nun aber zur Private Edition No.3- was verbirgt sich dahinter? Nach zwei Sherry Cask Abfüllungen von Glenlivet stand für uns fest, dass diesmal etwas Rauchiges an den Start gehen muss. Als wir die Fassprobe von Fass Nr.4 in Händen hielten, war uns sofort klar- der ist anders. Der Ledaig aus der Tobermory Distillery lagerte ca. 10 Jahre in einem Bourbon Cask und erhielt danach ein 8 monatiges Finishing in einem französischen Bordeaux Weinfass. Diese Kombination der Reifung hat ihm neben einer wunderbaren Farbe ein sehr komplexes, ungewöhnliches Aromenprofil verliehen. Er wurde natürlich absolut unverändert abgefüllt, d.h. nicht kühlfiltriert, keine Zugabe von Farbstoffen und in Fassstärke mit 59,7% Alkohol. Es gibt nur 311 Flaschen dieser Abfüllung! Einzelnumeriert, in einer schönen Blechdose.
Noch ein Newsbit heute, das sich mit der Highland-Brennerei Tomatin beschäftigt: Serge Valentin hat zu Wochenbeginn diese Brennerei ausgewählt, um Tasting Notes über vier ihrer Whiskys zu schreiben. Drei davon kommen von unabhängigen Abfüllern, eine davon direkt aus der Destillerie, allerdings ist sie eine Einzelfassabfüllung für eine Bar in Singapur und daher wohl eher nicht in einem hiesigen Whiskyschrank zu finden.
Der Spread (um einen technischen Begriff zu verwenden) in der Punktewertung ist nicht gering: 79 Punkte gibt es am unteren Ende, 90 dann für die Top-Abfüllung. Die beiden anderen liegen über der Mitte. Hier die Liste der Abfüllungen der Verkostung:
Tomatin 6 yo 2009/2015 (52.8%, Duncan Taylor, Dimensions, cask #900016, 844 bottles): 79 Punkte
Tomatin 2007/2017 (58.5%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, casks # casks 4920, 4921, 4922): 85 Punkte
Tomatin 23 yo 1994/2018 (47.4%, Cadenhead, Sherry Cask, sherry hogshead, 234 bottles): 87 Punkte
Tomatin 1983/2017 (44.6%, OB for Quaich Bar Singapore, hogshead, cask #14192, 158 bottles): 90 Punkte
Interessante Neuigkeiten haben Committee-Members gerade von Ardbeg bekommen: Die Islay-Destillerie wird bis 2019 ein neues Still House bauen und damit die Kapazitäten verdoppeln. Ebenso wird ein neuer Boiler Room gebaut werden. Die Produktion soll während der Bauphase wietergehen. Hier die Nachricht im Original:
Dear Committee Member,
We’ve come a long way since re-opening the mothballed Ardbeg Distillery in 1997. This is due in no small part to you, the Ardbeg Committee. Now the Distillery is undergoing a momentous change. And true to form, we wanted you to be the first to hear about it.
As you know, in the world of whisky Ardbeg is a giant, but in this little corner of the world we’re still small by comparison to our Islay neighbours. In fact, we’re the second smallest distillery on the island. But such is the demand for Ardbeg we have decided (after much deliberation) that it is now time for the Distillery to slightly expand.
…but still the same Ardbeg
So plans are a-foot (and currently with the local Council) for a new Still House to allow us to add two more stills, making a grand total of four. In addition, we’re already steaming ahead with the construction of a shiny new Boiler Room.
Rest assured, the iconic white buildings that are now a fixture on Islay’s southern coast aren’t going anywhere. Our new Still House will be very much in keeping with the original Distillery we all know and love. In fact it will sit where several erstwhile warehouses (demolished around 1980) once stood. We’re looking forward to bringing back to life this little corner of the Distillery, restoring it to its former glory.
And while the Distillery lads will enjoy tinkering with the new equipment, we won’t be tampering with the whisky. We’ll still be taking our time crafting every drop of Ardbeg with the love and care it deserves.
A massive thanks
If we get the go-ahead, the work will begin this year for completion in 2019. Meanwhile, the Distillery will be welcoming Committee Members and visitors as usual.
We’ll keep you informed as to the comings and goings – we might even have one or two special surprises up our sleeves just for you. After all, without our Committee Members, we might not be here at all. So here’s to the men and women that have built Ardbeg through the years!
Die ersten 3 Elemente „Wood“, „Fire“ und „Earth“ der Five Virtues-Serie von Tomatin sind ja bereits erschienen, nun informiert uns der deutsche Importeur Sierra Madre über die Markteinführung der letzten beiden Abfüllungen der Sonderserie der traditionsreichen Highland-Destillerie.
Die Presseaussendung dazu bringen wir nachfolgend:
Tomatin „Five Virtues“ – „Metal“ und „Water“ endlich verfügbar
Nach der erfolgreichen Einführung der ersten 3 Elemente „Wood“, „Fire“ und „Earth“ ist nun das exklusive Quintett der Tomatin Destillerie komplett.
Tomatin Five Virtues – Das Konzept: Wood, Fire, Earth, Metal and Water – die zentralen Elemente der antiken Philosophen, die unglaubliche Synergien aufweisen. Besonders in Kombination verstärken sich die Elemente noch in ihrer Wirkung. Diese Symbiose – die “Fünf Elemente” ist ein Konzept, das den traditionellen Prozessen und Materialien der Tomatin Destillerie entspricht. Das Wasser nährt das Holz; Holz erhält das Feuer; Feuer ermöglicht Leben auf der Erde; Erde bringt das Metall hervor; Metall sammelt das Wasser; und der Kreislauf beginnt von vorne…
Zur Würdigung der “Fünf Elemente” hat die führende Künstlerin Eva Ullrich ihre Rollen und ihr Zusammenspiel in der Whisky Produktion erfahren dürfen. Das Resultat sind fünf eindrucksvolle Kunstwerke und fünf einzigartige Varianten Tomatin Single Malt. Jede einzelne Variante trägt das jeweilige Kunstwerk auf der Flasche und dem Karton.
Die Anzahl der Flaschen ist streng limitiert und besonders für Liebhaber ein absolutes Must-have. Jede Sonderedition ist individuell und von Expertenhand hergestellt worden und geschmacklich an die Eigenschaften ihres Elements angelehnt.
Metal
Metal (Metall), die vierte Phase innerhalb des Zyklus, wird durch diese Abfüllung verkörpert. Die zwölf Jahre alten Kupferbrennkessel (copper pot stills) liefern ein reines Destillat, das für diese Sonderedition in klassischen first fill Bourbonfässern reifen konnte.
Aroma: weich mit cremiger Vanille und süßer Schokolade sowie mit Makadamianüssen Geschmack: Zitrusfrüchte machen sich gemeinsam mit süßen Gewürzen bemerkbar Abgang: typisch für einen Tomatin Whisky; weich, süß, und leicht
100 % first fill Bourbonfässer
700ml, 46% alc. Vol UVP: 54,95 EUR
Water
Water (Wasser), die fünfte Phase im niemals endenden Zyklus, wird durch diese Abfüllung verkörpert, die dem natürlich weichen Wasser des „Alt-na-Frith“-Flusses gewidmet ist. Der Alt-na-Frith ist ganzjährig die Quelle des weichen Wassers für die Tomatin Whisky Produktion. „Water“ wurde bewusst im Winter destilliert. Er genoss wenig Kontakt mit den Kupferbrennkesseln und erhielt dadurch einen reicheren, volleren Geschmack.
Aroma: reife Früchte mit Honig und Schokolade Geschmack: reiches Toffee und Marzipan mit Blutorangen-Marmelade Abgang: wärmend mit einem langen, öligen Finish
50 % Sherryfässer 50 % second fill Bourbonfässer
700ml, 46% alc. Vol UVP: 54,95 EUR
Der Streit zwischen David und Goliath geht in dieser Woche in die entscheidende Runde: Die Waldhornbrennerei Klotz und die Scotch Whisky Association (SWA) erwarten mit Spannung das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, ob der Namenszusatz „Glen“ ein irreführender Bestandteil einer Whiskymarke ist, wenn er auf Whiskys zu finden ist, die nicht aus Schottland stammen.
Bislang war die Waldhornbrennerei Klotz von den Urteilen im Recht gesehen gewesen (unsere bisherigen Berichte dazu können Sie hier in einer Übersicht sehen), ob das letztinstanzliche Urteil ebenso für die deutsche Brennerei ausfallen wird, werden wohl nicht nur die beiden Kontrahenten mit Interesse verfolgen – ist „Glen Buchenbach“ ja nicht der einzige deutschen Whisky, der diesen Namenspartikel in sich trägt – und auch Glen Breton aus Kanada schmückt sich mit dem gälischen Wort für „Tal“. Und auch wir werden Sie über den Ausgang des Verfahrens am Donnerstag rasch informieren.
Wer derweilen etwas tiefer in die Hintergründe eindringen will, der kann das entweder mit obenstehendem Link oder mit diesem Artikel auf Herald Scotland tun.
Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.