PR: Neu in Deutschland: Japanischer Ensō Whisky aus Kiyokawa in der Region Kantō

Ein japanischer Whisky findet durch den Importeur, die Sierra Madre GmbH, den Weg nach Deutschland und ist hier im Handel erhältlich: Der japanische Whisky Ensō aus Kiyokawa in der Region Kantō ist ein Blend, den man gleichermaßen pur wie auch in Cocktails genießen kann. Ein entsprechendes Rezept dazu finden Sie am Ende der Pressemitteilung. Hier also alle relevanten Infos für Sie:


Das Import- und Vertriebsunternehmen Sierra Madre GmbH launcht den japanischen Whisky Ensō aus Kiyokawa in der Region Kantō

Japanische Whiskys zählen zurzeit zu den interessantesten Geschmackserlebnissen auf dem Markt und sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Um die steigende Nachfrage in Deutschland zu bedienen, führt die Sierra Madre GmbH nun den japanischen Whisky „Ensō“ in ihrem Portfolio, der frischen Wind in die Kategorie bringt.

Obwohl die genauen Aufenthaltsorte der Destillerien im Verborgenen bleiben sollen, ist bekannt, dass sich die verschiedenen Pot Still Whiskys nach ihrer Reifung in amerikanischen Eichenfässern auf den Weg nach Kiyokawa machen. Erst hier entsteht durch das Blenden dieser unterschiedlichen Geschmackskompositionen der neuartige Ensō Whisky. Kiyokawa bedeutet „reiner Fluss“ und liegt zwischen Tokio im Osten und dem atemberaubenden Tanzawa Bergland im Westen. So verkörpert Ensō die Verschmelzung der traditionellen und modernen Art, hochwertigen japanischen Whisky herzustellen.

Ensō (円 相) ist das japanische Wort für Kreis und gilt als eines der höchsten Symbole im Zen. Das Zen besagt, ein Ensō zeige den Geist und Charakter des Malers. Es sei der Ausdruck des aktuellen Seelenzustandes und das Zeichnen des Symbols soll Kraft und Erleuchtung bringen. Gezeichnet wird ein Ensō mit einem einzigen Pinselstrich, der im Nachhinein nicht mehr ausgebessert werden darf. „Dies soll unterstreichen, dass jeder Moment außergewöhnlich, einzigartig und in seiner eigenen Art perfekt ist“, erklärt Guido Klaumann, Geschäftsführer der Sierra Madre GmbH. Eine Philosophie, die die Herstellung des Whiskys inspiriert haben soll, denn Gerüchten zufolge stammte die Idee zu Ensō Whisky von einer geheimnisumwobenen Künstlergruppe Japans.

  • Farbe:             golden
  • Vol.:                 40% Vol. – 700 ml
  • Fasstyp:          amerikanische Eichenfässer
  • UVP:                39,99 EUR

Verkostung: Der Geschmack des Whiskys offenbart Töne von Karamell und Vanille, die den Weg für fruchtige und blumige Aromen ebnen.

Durch seinen unvergleichlichen und ausgeprägten Geschmack, eignet sich der Whisky neben dem puren Genuss ideal für diverse Cocktails:

Rezept für Ensō Tonic:

  • 35 ml Ensō Whisky
  • Goldberg Yuzu Tonic

Geben Sie drei kleine Eiswürfel in einen Tumbler und gießen Sie Ensō Whisky ein. Füllen Sie das Glas mit vorgekühltem Goldberg Japanese Yuzu Tonic auf und garnieren Sie den Drink mit einer Physalis und frischer Vanille.

Serge verkostet: Allt-A-Bhainne

Eine Frage stellt sich (nicht nur Serge) bei der Speyside-Brennerei Allt-A-Bhainne nicht nur Serge: Wie genau schreibt man sie? Denn man findet auch auf den Abfüllungen, in verschiedenen Büchern und Zeitschriften einige verschiedene Schreibweisen. Darum richtet Serge nach der Verkostung der drei Abfüllungen von dort einen offenen Brief an den Chairman von Pernod-Ricard mit der Bitte, doch eine der folgenden Schreibweisen als richtig anzukreuzen:

  1. Allt a Bhainne
  2. Allt-a-Bhainne
  3. Allt-à-Bhainne
  4. Allt-á-Bhainne
  5. Allt A Bhainne
  6. Allt-A-Bhainne
  7. Allt-À-Bhainne
  8. Allt-Á-Bhainne
  9. völlig egal

Mal sehen, was dabei rauskommt ;-). Was bei der Verkostung selbst rausgekommen ist, können Sie hier sehen:

  • Allt-A-Bhainne 7 yo 2008/2016 (46%, Hepburn’s Choice, 300 bottles): 87 Punkte
  • Allt-A-Bhainne 21 yo 1995/2017 (49.6%, Douglas Laing, Old Particular, cask #12038, 287 bottles): 72 Punkte
  • Allt-A-Bhainne 25 yo (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, 2018): 80 Punkte
Destillerie Allt A Bhainne. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Neu in UK: Old Pulteney Twin Pack (enthält 21yo und Vintage 1989)

Die Destillerie Pulteney in Wick im Norden Schottlands hat vor einiger Zeit die Produktion ihres Old Pulteney 21yo eingestellt – die Bestände haben nicht mehr ausgereicht, um diesen als Standard weiter zu führen.

Wer den Old Pulteney 21yo haben möchte und nicht mehr beim seinem Händler findet, der hat nun noch im Vereinigten Königreich eine – allerdings nicht ganz günstige – Möglichkeit, den Whisky nachzukaufen: Dort hat man nämlich den Old Pulteney Twin Pack veröffentlicht, eine Holzkassette mit dem Old Pulteney 21yo und einem Old Pulteney Vintage 1989, der 2016 bei den World Whiskies Awards als weltbester Whisky ausgezeichnet wurde.

Der Preis der Box wird mit „rund 600 Britische Pfund“ angegeben – wohl außerhalb des Bereiches, wo man als normaler Whiskyfreund einen Impulskauf tätigt…

PR: Kyrö Single Malt Rye Whisky steht erstmalig zum Verkauf – exklusiv auf Whisky.de

Von Sierra Madre, dem Vertrieb der finnischen Kyrö Distillery Company, haben wir die Nachricht erhalten, dass der Kyrö Single Malt Rye Whisky nun erstmalig für die Öffentlichkeit zum Verkauf stehen wird, und zwar ausschließlich im Onlinestore von Whisky.de. Die Zuteilung für Deutschland ist dabei mit gerade einmal 78 Flaschen sehr knapp gehalten. Hintergrundinfos dazu können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:


Kyrö Distillery Company: Finnischer Single Malt Rye Whisky steht erstmalig zum Verkauf – exklusiv auf Whisky.de

Der streng limitierte Roggenwhisky von Kyrö wird ab diesen Freitag exklusiv auf Whisky.de erhältlich sein

Dieses Jahr hat man die Chance, sich den Roggenwhisky der Kyrö Distillery Company aus Isokyrö in die eigene Homebar zu stellen, denn er kommt zum ersten Mal in den Handel. Eine Besonderheit im Vergleich zum Release im letzten Jahr ist der freie Verkauf, denn 2017 wurden die 50 verfügbaren Flaschen nur an ausgewählte Bars geliefert. Diesen Freitag, den 20.07.2018, ab 16 Uhr wird das vierte Batch des Whiskys ausschließlich auf Whisky.de erhältlich sein. Wenn nach dem Vorverkauf für Clubmitglieder noch Flaschen übrig sind, gehen diese in den freien Verkauf. Alle Informationen zur abofreien Mitgliedschaft finden Sie unter whisky.de/clubflasche. Der deutsche Release des Roggenwhiskys ist streng limitiert: es werden nur 78 Flaschen erhältlich sein.

Der Single Malt Rye Whisky der Kyrö Distillery Company zeichnet sich durch seinen Geschmack aus, der sowohl Aromen von süßer Eiche mit fruchtigen Noten und einer robusten Würze kombiniert. Er reifte zuerst in unbenutzten weißen Eichenfässern, bevor er anschließend in größere Bourbon-Casks umgefüllt wurde.

Kyrö Single Malt Rye Whisky, 500 ml

47,8 % alc. Vol

UVP:                 69,99 €
Farbe:              dunkles Honig-Gold
Nase:               Roggenbrot, Bienenwachs, Aprikose, Rosinen, scharf, würzig
Geschmack:     süße Eiche, fruchtig, robuste Würze

 

„In rye we trust“ ist die Philosophie der Kyrö Distillery Company, da Roggen zwar das Getreide ist, das am schwierigsten zu destillieren ist, sich das Endergebnis aber immer lohnt. Der finnische Roggen hat dank des hellen, aber milden Sommers des Nordens einen intensiven Geschmack und die Gründer sind sich daher sicher, dass ihr Rye Whisky auch in diesem Jahr durch die robuste aber dennoch elegante Würze nicht enttäuschen wird.

Neu in der TTB-Datenbank: Port Charlotte Heavily Peated MRC: 01 2010

Und wieder eine Neuheit, die unlängst in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht ist: Freunde stark getorfter Islay-Abfüllungen und im Speziellen solcher aus der Brennerei Bruichladdich dürfen sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Port Charlotte Heavily Peated MRC: 01 2010 aus der Cask Exploration Series freuen.

Sieben Jahre lang ist er laut Etikett im Eichenfass seit 2010 gereift, und mit satten 59.2% Alkohol ist er 2018 in die Flaschen abgefüllt worden. Mehr Information ist dem Label nicht zu entnehmen, bezüglich der Verkostungsnotizen wird man wohl auf die offizielle Bekanntgabe warten müssen. Auch den Preis wird man erst dann nennen können.

Edit: Wir haben jetzt von einem unserer Leser erfahren, dass diese Abfüllung bereits in einem Newsletter im Mai vorgestellt und für Anfang Oktober angekündigt wurde. Er soll ein Eichenfässern „from the Bordeaux left-bank“ gelagert gewesen sein. Herzlichen Dank für die ergänzenden Infos!

Hier jedenfalls die Etiketten, die in der Datenbank zu finden sind:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Ab August: Jim Beam Little Book Chapter 2: Noe Simple Task

Im Laufe dieses Jahres übergibt der Master Distiller von Jim Beam, Fred Noe, diese Position an seinen Sohn Freddie Noe. Freddie hat so wie sein Vater (und die Master Distiller von Jim Beam seit der Gründung der Brennerei) den Job von der Pike auf gelernt, er war unter anderem im Research & Development Team der Brennerei beschäftigt. Und dort hat er nach eigenen Angaben die Liebe zum Blenden entdeckt.

Fred Noe mit seinem Sohn Freddie Noe. Bild © Beam Suntory

Seine erste Veröffentlichung für Jim Beam, Little Book „The Easy“, war folgerichtig ein Blend, und dieser bestand aus einem dreizehnjährigen Corn Whisky, einem vierjährigen Kentucky Straight Bourbon (der machte gut die Hälfte des Blends aus), sowie ein jeweils ungefähr sechsjähriger Malt und Roggenwhisky. Mit dieser Komposition wollte Freddie Noe in etwa die Mashbill eines Jim Beam nachempfinden – ein nach Ansicht vieler höchst gelungenes Experiment, das auch binnen kurzer Zeit ausverkauft war.

„Little Book“ war von Beginn an als jährlicher Release gedacht, und Anfang August erscheint nun die zweite Ausgabe dieser Serie: Little Book Chapter 2: Noe Simple Task. Diesmal orientiert sich Freddie Noe am nördlichen Nachbarn der USA. Der Blend besteht aus einem achtjährigen Kentucky Straight Rye Whisky (59.9% Alk.), einen dreizehnjährigen kanadischen Rye-Whisky (55.9% Alk.) und einen vierzigjährigen (!) kanadischen Whisky, dessen Alkoholgehalt in einem Artikel auf Forbes mit über 70% angegeben ist.

Vierzig Durchgänge brauchte Freddie Noe, bis er sich endlich für den Blendversuch Nummer 29 entschied, der dann letztlich abgefüllt wurde. Seinen Worten nach war es eminent schiwerig, die richtige Balance zwischen den einzelnen, weil extrem unterschiedlichen Komponenten zu finden. Es habe insgesamt wesentlich länger gedauert als bei Batch #1, das Ergebnis sei seiner Meinung nach aber ausgezeichnet gelungen.

Wie üblich wird diese Sonderausgabe nur in den USA erhältlich sein, und wie üblich werden die Liebhaber solcher Bottlings auch Wege finden, sie nach Europa zu bekommen. Der Preis in den USA ist mit 100 Dollar angegeben, allerdings dürfte die Auflage relativ klein sein (kleiner als ein Batch des Booker’s Whiskys aus dem gleichen Haus)

Serge verkostet: Whiskys aus dem Irgendwo

Sie sind Single Malts, aber sie sagen uns nicht, woher sie sind: Whiskys ohne die Nennung eines Destillerienamens werden in den Regalen immer häufiger. Die Gründe dafür sind meist, dass die Abfüller zwar das Fass, aber nicht die Rechte auf den Namen erwerben konnten und so den Whisky unter einem Phantasienamen oder bestenfalls unter einer Regionsbezeichnung abfüllen müssen. Für Whiskyfreunde bedeutet das eine erzwungene Blindverkostung, sozusagen.

In dieser Lage sieht sich heute Serge Valentin, auch wenn sich die Whiskys zumindest grob zwei Regionen zuordnen lassen, und verkostet acht dieser Abfüllungen – mit durchwegs passablen Ergebnissen:

  • Bealach Ruadh 10 yo (57.1%, Chorlton Whisky, bourbon hogshead, 159 bottles, 2018); 87 Punkte
  • Islay Malt 2007/2015 (51.6%, Sansibar for S Spirit Shop Selection, bourbon): 85 Punkte
  • The Big Strand (46%, Morrison & MacKay, +/-2017): 85 Punkte
  • As we get it (64%, Ian MacLeod, Highland, +/-2017): 86 Punkte
  • Speyside 18 yo 1998/2016 (53.4%, The Whisky Mercenary for BYOB-C, bourbon): 86 Punkte
  • Speyside Region 8 yo (50%, Chinese Zodiac, sherry cask, 14 bottles, +/-2017): 82 Punkte
  • Speyside Region 19 yo 1988/2017 (52.3%, Maltbarn, 177 bottles): 85 Punkte
  • Glen Fraser 1956 (49.9, Gordon & MacPhail for Strathnairn Whisky ltd., +/-1992): 85 Punkte

Und welches Bild solllen wir heute zur Illustration verwenden? Ach, einfach Flaschen 🙂

Photo credit: Thomas Leuthard on Visualhunt / CC BY

Isle of Raasay Distillery verarbeitet am 2. August erste lokale Gerste (mit Video)

Ein weiterer Meilenstein steht bei der Isle of Raasay Distillery in zwei Wochen an: Am 2. August wird man die erste lokal gewachsene Gerste in der Brennerei verarbeiten – ein wichtiger Schritt dazu, ein 100% lokales Produkt zu produzieren.

Die Gerste, die zu diesem Datum gemaischt wird, ist auch mit Torf von Raasay geräuchert worden (er stammt aus dem Norden der Insel).

Der ganze Prozess ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich: An diesem 2. August findet in der Brennerei auch ein Tag der offenen Tür statt – neben kostenlosen Destillerieführungen werden auch Touren zu den Feldern, auf denen die diesjährige Gerste wächst (es sind diesmal vier verschiedene Sorten) angeboten. Das genaue Programm können Sie der eigenen Seite entnehmen, die man auf der Website der Destillerie dafür angelegt hat.

Sehr gut passend dazu ist auch der Film, den man seitens der Destillerie vor einer Woche auf Youtube online gestellt hat. Er nennt sich Raasay from Field To Still, dauert knapp 2 Minuten, und in ihm erzählt Peter Martin, Director of the Agronomy Institute, University of the Highlands and Islands, über die Gerste, die auf Raasay angebaut wird. Sie können ihn auf Youtube oder gleich hier bei uns sehen.

Update 19.7.18: Und von der Destillerie selbst haben wir jetzt noch die genauen Bezeichnungen der angebauten Gerstensorten erhalten:

  • Iskria–  eine zweireihge, frühreifende isländische Art 
  • Golden Promise– eine zweireihige Variante, die im Vereinigten Königreich erstmals  in den Sechzigern angebaiut wurde
  • Anneli– zweireihig, frühreifend, aus Schweden 
  • Brage– eine mittelfrüh reifende, sechsreihige Variante aus Norwegen

PR: Französischer Whisky Rozelieures Tourbé gewinnt Gold bei ISW 2018

Ferrand Deutschland freut sich über eine Auszeichnung ihres Whiskys Rozelieures Tourbé bei den Meiningers International Spirits Award ISW 2018: Dort wurde der Whisky aus Frankreich mit einer Goldmedaille in seiner Kategorie prämiert. Er war einer der zwei ausgezeichneten Whiskys in der Kategorie europäischer Staaten (exkl. Schottland, Irland, der Schweiz und Deutschland).

Hier die Infos dazu:


Französischer Whisky Rozelieures Tourbé gewinnt Gold bei ISW 2018

Beim 15. Meiningers International Spirits Award ISW wurden 900 Spirituosen durch die 60-köpfige Expertenjury verdeckt verkostet. 15 Großes Gold, 162 Gold und 122 Silber Medaillen wurden dabei an die besten Spirituosen im Wettbewerb verliehen. 

Die Master-Jury, bestehend aus dem Vorstand des ISW und den beiden Chairmen des Wettbewerbs Bernhard Schäfer und Jürgen Deibel, hat dabei den Rozelieures Tourbé mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Der Rozelieures Tourbé ist der torf-rauchigste und älteste Whisky der Rozelieures Serie. Er wird mit einem 30 ppm Phenol starkem Malz in der Charentaiser Brennanlage der Destillerie doppelt destilliert. Die darauffolgende 8 Jahre lange Reifung erfolgt in ehemaligen Bourbon-Fässern mit einem Finish in neuen Fässern aus dem Holz von Lothringer Eichen. Abgefüllt mit einer Alkoholstärke von 46 Prozent.

In der Nase überzeugt der Whisky mit Torf, klassischen Anklängen von Vanille, Malz, Früchten und Toffee. Diese Aromen werden mit Zitrone, einem Hauch von Gewürzen und Honig ergänzt.

Am Gaumen findet man  Malz und Torf in Harmonie mit Vanille, getrockneten Früchten und Honig. Typische Reifenoten durch die Fässer wie Kohl, Kakao, Gewürze und Obst kommen nach einer Weile durch. Im langen Abgang kann man Torf, Gewürze, Früchte, Vanille und Kakao erkennen.

Neu in der TTB-Datenbank: Tomatin 21yo Bourbon Barrels Limited Edition

Im Gegensatz zum Tomatin 15yo Moscatel Finish, über den wir heute hier berichteten, ist die nächste (mögliche) Abfüllung derweilen nur ein Eintrag in der US-amerikanischen TTB-Datenbank: Es könnte demnach in absehbarer Zeit ein Tomatin 21yo aus Bourbonfässern erscheinen, der mit 46% abgefüllt ist. Anders als der 21jährige aus dem Jahr 2016 (damals aus Oloroso-Fässern) ist er allerdings keine Vintage-Abfüllung.

Lebkuchen, Honig und gereifte Früchte sollen den Geschmack des Tomatin 21yo Bourbon Barrels Limited Edition bestimmen, so steht es auf dem Etikett, und ein buttriges, cremiges Finish.

Der neue Tomatin wird wohl kein permanenter Ersatz für den ehemaligen Tomatin 21yo sein (der ja auch aus Sherryfässern stammte), denn er ist deutlich als Limited Edition ausgewiesen.

Wenn der Tomatin 21yo Bourbon Barrels Limited Edition offiziell erscheint, werden wir dann natürlich diese Informationen an Sie weitergeben. Bis dahin erstmal die Etiketten der Abfüllung:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu: Tomatin 15yo Moscatel Finish Limited Edition

Eine neue Sonderabfüllung von Tomatin ist heute von der Highland-Brennerei der Presse vorgestellt worden. Der Tomatin 15yo Moscatel Finish Limited Edition wird in einer Auflage von 6.000 Flaschen erscheinen und demnächst auch bei den heimischen Händlern verfügbar sein.

Der mit 46% Alk. abgefüllte Whisky wurde im Jahr 2003 destilliert und ist 15 Jahre alt. Er wurde für fünf Jahre in portugiesischen Muskateller-Fässern gefinisht und hat dadurch Aromen von gerösteten Mandeln, Orangen, sonnengetrockneten Rosinen und Feigen angenommen und bringt laut Destillerie ein süßes, cremiges Finish.

Der neue Tomatin 15yo Moscatel Finish Limited Edition kostet in UK 75 Britische Pfund, ein Preis für unsere Regionen war noch nicht in Erfahrung zu bringen.

Hier die englischsprachige Presseaussendung der Destillerie Tomatin mit weiterführenden Infos:


WHISKY AND WINE, FEELING FINE!

Tomatin release limited edition Moscatel finish single malt

Highland whisky distillery Tomatin has today (Tuesday 17th July 2018) announced the release of its new limited edition Moscatel finished whisky.

The expression, which was distilled in 2003, is aged 15 years and has a limited run of just over 6,000 bottles available worldwide.

The whisky has been finished in first fill Portuguese Moscatel wine barriques for a period of five years, with the maturation imparting flavours of toasted almonds and oranges, sun-dried raisins and figs, creating a sweet and creamy finish.

This isn’t the first time Tomatin have experimented with unusual cask maturation. Fans of the distillery will remember, for example, the limited edition 14 year old Cabernet Sauvignon and 9 year old Caribbean Rum expressions, which proved popular in 2016.

This ongoing experimentation is a result of Tomatin’s exceptional wood policy which ensures there is a wide range of casks sourced from prestigious partners within the industry.

Jennifer Masson, Tomatin’s Marketing Manager, said,

“We are delighted to be able to release such an interesting and unusual cask maturation to our range of limited edition whiskies.

Moscatel releases are relatively rare and tend to be limited as the casks aren’t widely available – making this expression a must-have and we expect it will prove very popular with our customers who are looking for something a little different, but still typically Tomatin.“

Known for ranging from chestnut to an intense mahogany in colour, the Moscatel wine and non-chill filtration give this whisky a distinctive character and rich, beautiful golden colour.

Moscatel wine, made from the muscat grape variety, delivers pronounced fruity notes, whilst also featuring an intense aromatic nose. The Portuguese wine characteristically has aromas of jasmine, orange blossom and honey suckle, with addition of citric notes of lime and grapefruit and other hints of sweetness.

Graham Eunson, Tomatin’s Distillery Manager, said,

“This full bodied and intense Single Malt may be unusual in as much as it is finished in first fill Moscatel barriques, however this really accentuates what Tomatin whiskies are known for being: smooth, light, sweet and fruity.“

The limited edition Moscatel expression is available from specialist retailers at a cost of RRP £75 and comes in a 70cl bottle (46% abv)

Serge verkostet: Balmenach, fünf davon

Serge meint, er hätte auf seiner Seite schon lange keinen Balmenach mehr verkostet. Wir sagen: Stimmt, zuletzt am 15. Juni 2015, wenn man die Verkostung mit Limburg-Abfüllungen im Vorjahr nicht mitrechnet, in der ein Balmenach dabei war (und sind dabei jetzt mal kurz stolz auf unser mittlerweile über 9000 Artikel umfassendes Archiv).

Ein guter Grund also, sich heute der 1824 gegründeten Speyside-Destillerie zu widmen, und er tut es gleich mit fünf Abfüllungen, darunter einige Schätzchen aus der Vergangenheit. Abfüllung Nummer eins in der Verkostung ist gleich der Tagessieger, und die Bandbreite reicht dabei von 92 Punkten bis runter zu 80 Punkten.

Hier alle Abfüllungen der Verkostung:

  • Balmenach-Glenlivet 14 yo (57.5%, Sestante, +/-1985): 92 Punkte
  • Balmenach 8 yo 2008/2017 (46%, Murray McDavid, Benchmark, bourbon hogshead, cask #150012, 319 bottles): 82 Punkte
  • Balmenach 24 yo 1988/2013 (55.5%, Signatory Vintage for The Nectar, Belgium, hogshead, cask #2802, 257 bottles): 85 Punkte
  • Balmenach 13 yo 2004/2018 (53.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 294 bottles): 80 Punkte
  • Balmenach-Glenlivet 14 yo (43%, Sestante, decanter, +/-1985): 85 Punkte
Balmenach. Bild © Potstill Vienna, Dr. Mario Prinz
Bilder von Balmenach. © Postill Vienna, Dr. Mario Prinz

 

Video: Ralfy verkostet Clynelish Distillers Edition 2011 (Review #735)

Das neue Video von Ralfy Mitchell ist gestern am Abend auf Youtube online gegangen – diesmal dreht sich seine Besprechung um eine etwas ältere Disttillers Edition, nämlich die Clynelish Distillers Edition 2011. Sie ist übrigens die vorletzte erschienene Ausgabe, es folgte noch eine im Jahr 2012, danach gab es keine mehr.

Destillers Editions bei den Brennereien von Diageo (da gehört Clynelish dazu) sind Abfüllungen mit „double maturation“, also in einem speziellen Fass nachgereift. Im Falle des Cynelish 2011 (der 1997 ins Fass kam), handelt es sich um eine Oloroso Seco Sherry Cask. Ralfy gibt dieser Abfüllung 85 Punkte, was in seinem eigenen System (die schlechteste Bewertung ist 80 Punkte, darunter veröffentlicht er kein Video) eine recht passable, aber auch nicht überschäumend positive Wertung bedeutet.

Interessant bei Ralfy ist aber wie immer nicht nur die Besprechung selbst, sondern das informative Beiwerk, das seine Videos auszeichnet. Zu sehen bei Youtube oder obenstehend hier bei uns.

Neu: Edradour 2006/2017 Barolo Cask, 2006/2018 Oloroso/Bordeaux Cuvee

Zwei neue Einzelfassabfüllungen aus der Highland-Destillerie Edradour sind ab heute exklusiv für Deutschland durch den Importeur Kirsch Whisky erhältlich. Abfüllung Nummer 1 stammt aus dem Barolo-Fass und ist ein 11 Jahre alter Whisky, der mit 55.5% abgefüllt wurde. Von ihm gibt es insgesamt 296 Flaschen.

Die zweite Abfüllung ist das Ergebnis eines Versuchs während der Verkostung verschiedener Fassproben für die exkluisven Deutschlandafüllungen:  Beim Probieren kam einer der Mitarbeiten auf die Idee, die Probe eines Oloroso Fasses mit der eines Bordeaux Fasses zu kombinieren. Das Ergebnis hat dermaßen gut gefallen, dass man sich bei Kirsch Whisky entschlossen hat, diese beiden Fässer als Cuvee abfüllen zu lassen. Das Ergebnis ist ein 11 Jahre alter Whisky mit 59.8% – von ihm sind insgesamt 530 Flaschen abgefüllt worden. Natürlich sind beide Whiskys ohne Kühlfiltrierung und Farbstoff.

Hier die genauen Daten der beiden Abfüllungen für Deutschland und ihre Preise. Zu haben bald bei den entsprechenden Händlern:

Edradour 2006/2017 Barolo Cask

Dest. 11.04.2006
Abgef. 24.08.2017
11 Jahre
Gereift im Barolo Cask
Fassnr. 179
296 Flaschen
55,5 % Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Edradour 2006/2018 Oloroso/Bordeaux Cuvee

Dest. 2006
Abgef. 15.03.2018
11 Jahre
Gereift in Oloroso + Bordeaux Casks
Fassnr. 320+328
530 Flaschen
59,8 % Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert