Die Nomenklatur der Scotch Malt Whisky Society richtet sich nach einem ganz einfachen Muster: X.Y. X steht hier für die Nummer der Destillerie, Y für die Nummer der Ausgabe der Abfüllung aus eben jener. 1.1 ist also die 1. Abfüllung der SMWS aus der Destillerie 1 (die Nummern und ihre Zuordnungen können Sie zum Beispiel hier finden).
Zwei Erstausgaben hat Serge Valentin diesmal in den Verkostungsnotizen, und zwar 1.1 (die allererste Abfüllung der Society aus dem Jahr 1975) und 61.1 – also die ersten Bottlings von Glenfarclas und Brora. Legendäre Flaschen, und natürlich heutzutage nur mehr in Ausnahmefällen zu bekommen und zu ersteigern (es handelt sich ja bei allen SMWS-Abfüllungen um Einzelfassabfüllungen). Verkostet hat Serge sie bei der Old & Rare Whisky Show in Glasgow am letzten Wochenende.
Ob der Geschmack der beiden Bottlings ebenfalls legendär ist, können Sie den Verkostungsnotizen bei Serge entnehmen, die Punktewertungen haben wir Ihnen untenstehend aufgelistet:
Glenfarclas1975/1983 (54%, Scotch Malt Whisky Society, #1.1, 75cl): 88 Punkte
Brora1976/1989 (63.6%, Scotch Malt Whisky Society, #61.1, 75cl): 93 Punkte
Standards. Auch wenn sie im Mindset von langjährigen Whiskyfreunden meist nicht mehr in vorderster Front zu finden sind, so haben sie insgesamt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Sie sind die Visitkarte einer Brennerei und die Messlatte für den Stil der Destillerie, und vor allem sind sie wohl fast immer der erste Kontaktpunkt mit ihr für Einsteiger in die wunderbare Welt des Wassers des Lebens.
So ist es kein Wunder und erfreulich, dass sich Ralfy auch immer wieder den Standards der Destillerien widmet, wenn er seine Verkostungsvideos bringt. Diesmal geht es in die Highlands, zu jener Destillerie, die sich nach dem höchsten Berg Schottlands nennt und an seinem Fuße doch auf Meeresniveau liegt: Ben Nevis. Es geht um den zehnjährigen Ben Nevis, dem Standard der Destillerie, der in einem neuen Retro-Design verkauft wird und ganz nebenbei schon bei Serge Valentin vor knapp zwei Monaten in der Verkostung war und mit 89 Punkten excellent bewertet wurde.
Wie sieht es nun bei Ralfy aus? Hier geht es nicht ganz so hoch, es sind 83 Punkte. Warum dem so ist, können Sie dem knapp über 12 Minuten dauernden obenstehenden Youtube-Video entnehmen.
Brown-Forman, der Mutterkonzern von Jack Daniel’s und anderen US-Whiskeys sowie Besitzer der schottischen Brennereien BenRiach, Glendronach und Glenglassaugh, setzt sich auch in Deutschland für die Bekanntheit und Akzeptanz amerikanischen Whiskeys ein. Dazu hat man für Bartender das Programm #MOAW Master of American Whiskey aufgelegt, um diese Multiplikatoren in Sachen amerikanischer Whiskey zu schulen und motivieren. Nun wurde in Hamburg der Teil 2 des Programmes absolviert, in dem aus 16 Bewerbern fünf für das Finale im April in den USA ausgesucht wurden. Hier der Bericht darüber in Form einer Pressemitteilung, die wir gerne für Sie bringen:
Spannende Darbietungen beim #MOAW Master of American Whiskey Programm
16 Bartender absolvieren die zweite Station in Hamburg
Hamburg, 27. Februar 2018 – Das von Brown -Forman Deutschland 2016 lancierte Schulungsprogramm #MOAW Master of American Whiskey ist nach enormer Resonanz innerhalb der Bartenderszene in die zweite Runde gestartet. Drei mehrtägige Stationen bieten Bartendern die Chance, sich in ihrer Profession weiter zu entwickeln, Lücken zu schließen oder ihr Wissen zu perfektionieren. Bei Station eins mit 60 Teilnehmern letzten November hatten sich 16 Bartender aus ganz Deutschland für Hamburg qualifiziert. Nach beeindruckenden Einzelpräsentationen und einem spannenden Bar Circle mit umfangreichen Tests standen die top fünf Finalisten fest, die im April die Reise in die USA zur großen Endrunde antreten.
Die zwei Tage des breit gefächerten Schulungsprogramms forderten von den zwölf männlichen und drei weiblichen Bartendern das zur Show stellen aller Facetten ihrer Profession. Stand bei Station eins noch ein tiefer gehendes Fachwissen rund um das Brauen im Fokus – auch bei Whiskey steht die Gärung an erster Stelle – oder die Fassherstellung – American Whiskey muss in neuen, handgefertigten Fässern aus amerikanischer Weißeiche reifen – kam bei Station zwei verstärkt die eigene Persönlichkeit ins Spiel.
Inspiration für den gelungenen Auftritt, der die Ausstrahlung der einzelnen Bartender noch mehr betonte, holten sie sich vorab bei einem Vortrag der Schauspielerin und Pitchtrainerin Bianca Praetorius. Die Jury bewertete die authentische Präsentation unterschiedlichster Themen aus der American Whiskey Welt, die Kreativität beim Mixen von Barrel Aged Cocktails und den Auftritt bei der Zubereitung der Drinks vor Publikum. In der Jury vertreten waren u.a. Gabriel Daun, Bar Manager Gekkos, Frankfurt, Nils Wrage, Chefredakteur Mixology, Bianca Praetorius und Nick Theurer, Senior Account Manager Super Premium bei Brown-Forman Deutschland.
Nicht nur die Resultate der Cocktailkreationen und die vielfach herausragende Performance beeindruckten die Jury. Besonders begeistert zeigte sich Brown-Forman Deutschland Gastgeber Nick Theurer vom Teamgeist, der unter den Barkollegen herrschte und von Stunde zu Stunde wuchs. So wurde beim Bar Circle, der Module wie „Mashbill Challenges“ oder „Cocktail Timelines“, aber auch praktische Einheiten wie „Aroma Nosing“ oder „Free Pouring“ beinhaltete und in einem mit Kerzen erleuchteten Kellergewölbe stattfand, immer wieder kooperativ zusammengearbeitet und gegenseitig unterstützt. Der Gedanke, dass sich nur fünf der 15 Teilnehmer für das große Finale in den USA qualifizieren können, lag allen fern.
„Es ist wunderbar zu sehen, wie unsere Leidenschaft für American Whiskey auf die Bartender überspringt. Oder vielleicht bringen sie sie auch schon zu uns mit und teilen sie mit uns“, freut sich Nick Theurer über die besondere Atmosphäre und führt weiter aus: „Das Programm #MOAW Master of American Whiskey bietet Bartendern die Chance, ihre Expertise über die Kategorie American Whiskey hinaus zu erweitern und einen persönlichen Mehrwert zu erzielen. Mir ihrem dazu gewonnen Wissen können sie in ihren Bars der großen Begeisterung der Konsumenten für American Whiskey mit noch mehr Substanz und vielen spannenden Geschichten begegnen.“
Seit mehreren Jahren profitiert die Barszene vom American Whiskey Boom. Die Handwerkskraft bei der Herstellung, der Premium Anspruch, die Geschmacksvielfalt und die Mixability überzeugen Bartender und Konsumenten in ganz Deutschland und weltweit.
Die nächste Station, das große Finale, findet im April in den USA an der Geburtsstätte des legendären Tennessee Whiskeys in der JACK DANIEL Distillery in Lynchburg in Tennessee sowie der Woodford Reserve Distillery im malerischen Woodford County in Kentucky statt.
Nachdem heute die News nur langsam hereinträufeln, bleibt uns Zeit für ein schönes Video der BBC, das wir auf Youtube entdeckt haben und das gleich zwei Besonderheiten aufweist: Es ist in 4K aufgenommen und es bietet 360° Rundumsicht, die Sie entweder über ein VR-Headset erleben oder am normalen Bildschirm mit Mausbewegungen steuern können.
Zum Inhalt hat das etwas über drei Minuten dauernde Video die Küstendörfer der Region Fife (dort finden Sie die Brennereien Kingsbarns und Lindores Abbey) und ihre Häfen, die nach wie vor hauptsächlich als Fischereizentren firmieren. Mit Drohnenflügen werden die Orte gezeigt, und zur besseren Erklärung sind auch Informationen über die einzelnen Ortschaften eingeblendet.
Wenn Sie also kurz dem Winterwetter entfliehen wollen, haben Sie mit dem kleinen Video ein schönes Vehikel dazu. Viel Vergnügen!
Tomintoul Five Decades ist ein Whisky, bei dem sich recht schön die Problematik von Altersangaben erklären lässt: Er feiert fünf Jahrzehnte Destillierkunst der Destillerie, und er tut dies mit Bestandteilen aus den Jahren 1965, 1975, 1985, 1995 und 2005. Technisch gesehen müsste er, wären nur Altersangaben auf der Flasche erlaubt, als zehnjähriger Tomintoul verkauft werden. Hier ist es tatsächlich besser, ihn als NAS (No Age Statement) abzufüllen.
Der Tomintoul Five Decades und der Tomintoul 50yo als Samaroli-Abfüllung (vom Silvano Samaroli begonnen, von seiner Witwe vollendet) sind heute die beiden Whiskys, die Serge Valentin – nach einem verkostungsfreien Montag – verkostet. Die Wertungen sind etwas gemischt, vor allem der Five Decades liegt unter dem, was man sich eigentlich für den Preis hätte erwarten können. Aber wie immer: Man muss nicht in allen Belangen Serges Meinung teilen – oder auf englisch: your mileage may vary.
Der Einführung eines Mindestpreises für Alkohol in Schottland sind jahrelange Konsultationen und argumentative Kämpfe mit Interessensvertretungen (darunter auch die Scotch Whisky Association) vorhergegangen – nun aber ist es soweit: Schottland wird ab 1. Mai einen Mindestpreis für Alkohol einführen.
Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus: Für eine Einheit Alkohol, das sind 10ml reiner Alkohol, muss in Schottland mindestens 50p verlangt werden. Manche alkoholischen Getränke waren bislang um 16p/unit zu bekommen, also weniger als die Hälfte. Damit will man dem exzessiven Trinken etwas einen Riegel vorschieben – eine in Schottland leider nicht unübliche Gepflogenheit, die für die Gesundheit der Einwohner ein Problem darstellt.
Was bedeutet das für Whisky? Nun, rechnen wir es an drei Beispielen durch:
Der billigste Blend (40%) kostet pro Flasche ab 1. Mai 2018 mindestens 14 Pfund
Der theoretisch billigste Malt mit 46% kostet dann 16.1 Pfund
Ein fassstarker Whisky mit 55% Alkohol müsste theoretisch mindestens 19.25 Pfund kosten
Wie man unschwer erkennen kann, ist das Gesetz vor allem gegen billigen Alkohol gerichtet, also Supermarkt-Blends, die man wahrscheinlich ohnehin selten des Genusses wegen kauft. „Normalen“ Whisky trifft es nicht. Entwarnung also für Freunde der gehobenen Whiskykultur.
Untenstehend finden Sie ein kurzes Video, das die „Einheit Alkohol“ sehr anschaulich anhand einiger Beispiele erklärt. Es stammt von Drinkaware.co.uk.
Heute wurde von Diageo das Erscheinen der Johnnie Walker Black Label The Jane Walker Edition bekanntgegeben – allerdings ist dieser Launch nur für die USA vorgesehen, Interessenten in allen anderen Ländern müssen sich wohl auf dem Sekundärmarkt umsehen, wenn sie die Abfüllung bekommen wollen.
Ab März wird die Sonderedition verkauft, und von jeder verkauften Flasche geht ein Dollar an Organisationen, die sich für Frauen einsetzen. Insgesamt will man bis zu 250.000 Dollar spenden, wovon 150.000 Dollar fix an den Elizabeth Cady Stanton and Susan B. Anthony Statue Fund gehen, der sich für die Errichtung eines Denkmals für die Sufragetten Amerikas im Central Park in New York einsetzt. Aus Wikipedia: Als Suffragetten (von englisch/französisch suffrage ‚Wahlrecht‘) bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts (zentral 1903 bis 1928) mehr oder weniger organisierte Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten (hier war die selbstgewählte Bezeichnung eigentlich suffragist), die vor allem mit passivem Widerstand, Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die Suffragettenbewegung wurde überwiegend von Frauen aus dem Bürgertum getragen.
Kosten wird der Johnnie Walker Black Label The Jane Walker Edition 34 Dollar, abgefüllt ist er mit 40% Alkohol.
Johnnie Walker launches Johnnie Walker Black Label The Jane Walker Edition, donating $1 for every bottle made to organizations championing women’s causes. (PRNewsfoto/Johnnie Walker)
Etwas Besonderes hat sich die Destillerie Glen Scotia einfallen lassen, um die Campbeltown-Brennerei mehr in das Bewusstsein der Konsumenten zu rücken: Man will mit der Glen Scotia Grand Tour bei pop-up Events rund um den Globus Whiskyfreunden die Region, die Destillerie und die Whiskys aus Glen Scotia näher bringen.
Die Tour beginnt im März in London (falls Sie zwischen dem 15. und 17.3. dort sein sollten, können Sie hier Karten dafür erhalten), wird aber dann auch in anderen Ländern und Regionen Station machen (Definitives für Deutschland haben wir allerdings nicht gehört).
Was bietet die 60-minütige Grand Tour? Sie beginnt mit Whisky-Cocktails und kleinen Snacks, und zwar in einem dem Distillery Manager’s Office nachempfundenen Raum. Danach wird man sozusagen in die traditionellen Dunnage-Lagerhäuser entführt, um dort verschiedene Abfüllungen zu kosten – darunter auch einen Whisky, der exklusiv für diese Tour angeboten wird.
Die Räume sind mit Fenstern auf Szenerien aus der Region Campbeltown gestaltet, die handverlesene Inneneinrichtung soll das Gefühl der viktorianischen Zeit wiedergeben. Im „Lagerhaus“ finden sich echte Fässer der Destillerie, die Wände werden mit Projektionen geschmückt.
Die Aussendung spricht auch davon, dass diese Grand Tour eine große Investition für die Destillerie darstellt, aber man möchte damit die Bekanntheit der Whiskys aus der Destillerie steigern und den Aufschwung, den die Marke seit 2014 nach der Übernahme durch die Loch Lomond Group genommen hat, fortsetzen.
Am 17. März feiert man wie jedes Jahr in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.
Auch heuer wollen wir Sie dazu einladen, mit Irland, unserem Partner Beam Suntory Deutschland (der die Preise zur Verfügung stellt) und uns den St. Patrick’s Day zu begehen, und das natürlich mit irischem Whiskey. Aber nicht mit irgendeinem, sondern mit 3×2 ausgesuchten typisch irischen Abfüllungen.
Hier sind die Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können, in der Beschreibung durch Beam Suntory:
Connemara 12 Years Old
Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.
Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.
In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.
Tasting Notes
Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit. Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen. Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.
Kilbeggan Single Grain
Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.
Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.
Der Kilbeggan Single Grain Whiskey ist die Weiterentwicklung des bekannten Kilbeggan 8 Jahre. Kilbeggan Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält der Kilbeggan Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol.
Tasting Notes
Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee
Und so gewinnen Sie eines der drei Whiskey-Sets von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welchem Jahrhundert lebte der irische Bischof Patrick, von dem der St. Patrick’s Day seinen Namen hat?
a) 5. Jahrhundert
b) 15. Jahrhundert
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „St. Patrick“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. März 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 12. März bekannt. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch Beam Suntory Deutschland.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „St. Patrick“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. März 2018, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 12. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Die Hebriden an der Westküste Schottlands sind nicht nur eine beeindruckende Naturlandschaft, sondern auch Heimat von Brennereien. Und weil die Hebriden als Begriff ja eine Menge Inseln umfasst, so sind es auch eine Menge Destillerien: Tobermory, Talisker, Torabhaig, die Islay-Brennereien oder die Destillerie auf der Isle of Harris – all diese alten oder neuen Brennereien haben ihren eigenen Reiz durch ihre exponierte Lage.
Weniger um die Destillerien als um die Natur geht es allerdings in der vierteiligen Dokumentation: „Auf Entdeckungsreise – durch Europa: Wildes Schottland – Die Hebriden„, die von der BBC im Jahr 2013 produziert wurde und auf die wir jedesmal, wenn sie im TV gebracht wird, gerne wieder hinweisen.
Neue Möglichkeit, die Doku zu sehen, gibt es ab heute auf Servus TV Deutschland. Jeder der vier Teile behandelt eine eigene Jahreszeit, es beginnt heute mit dem Herbst. Aufmerksame Leser werden sich vielleicht daran erinnern, dass wir bereits Ende Januar des Jahres über diese Sendereihe berichtet haben, dies hier ist allerdings die vorläufig letzte Chance, die Serie zu sehen.
In diesen vier Teilen wird gezeigt, wie die Jahreszeiten die Inseln verändern, und wie Natur und Tierwelt darauf reagieren. Aus dem Ankündigungstext des ersten Teils, der den Herbst behandelt:
Herbst an Europas nordwestlicher Grenze. Die Hebriden, die „Inseln am Rande“, bieten eine unwirtliche Umgebung, in der die Tierwelt ständig um ihr Überleben kämpft. Trotzdem haben sich zahlreiche Tiere angesiedelt. Zehntausende Gänse und Schwäne verbringen auf den Hebriden den Winter. Schwalben, Otter und Kegelrobben leben hier ganzjährig. Auf der „Isle of Rum“ kämpfen die stärksten Hirsche um die Vorherrschaft in der Gruppe.
Die einzelnen Sendetermine diesmal:
26.2. 19:15 – Herbst (WH: 27.2. 15:05)
27.2. 19.15 – Winter (WH: 28.2. 15:05)
28.2. 19.15 – Frühling (WH: 1.3. 15:05)
1.3. 19:15 – Sommer (WH: 2.3. 15:05)
Blick von Portnalong auf den Bruach Na Frìthe auf der Insel Skye
Im Vorjahr gab es bereits einen dreizehnjährigen Hazelburn 13yo Oloroso Cask Matured, nun scheint es laut einem Eintrag in der US-amerikanischen TTB-Datenbank wieder soweit zu sein: Die Destillerie Springbank hat dort einen Eintrag für einen weiteren Hazelburn 13yo Oloroso Cask Matured anlegen lassen. Diesmal aber sind die Daten etwas anders:
Gab es im Vorjahr 12.000 Flaschen davon, so ist die Neuausgabe 2018 (so sie denn erscheint, siehe unseren Disclaimer unten) auf 9.000 Flaschen beschränkt. Abgefüllt werden soll sie im April 2018 (also in zwei Monaten), diesmal mit 47.4% Alkohol statt mit 47.1% wie im Vorjahr. Sie stammt aus frischen und aus wiederbefüllten Oloroso Sherry Casks und wurde im Oktober 2004 destilliert.
Hier die Etiketten, so wie sie in der TTB-Datenbank angemeldet wurden. Sie sind zwar natürlich für den amerikanischen Markt bestimmt – auf Grund der Anzahl der Flaschen und aus den Gepflogenheiten von Springbank heraus ist aber anzunehmen, dass der Hazelburn 13yo Oloroso Cask Matured weltweit erscheinen wird:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Unser sonntäglicher Fixpunkt seit nun 64 Wochen: Wir präsentieren Ihnen Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
Was gibt es in dieser Woche Neues? Hier sind die Videos und Podcasts, die wir Ihnen heute am Sonntag vorstellen möchten, in der Folge 63 unserer Serie – wieder mit einem Neuzugang:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wenn wir eines immer wieder in den Blickpunkt stellen hier bei Whiskyexperts, dann ist es die Tatsache, dass Schottland neben dem Whisky auch noch andere Genüsse für die Sinne zu bieten hat. Die Natur zum Beispiel, die sich in vielen Facetten präsentiert und uns immer wieder Momente des Staunens ermöglicht.
Unsere Sonntagsvideos sind ein schönes Vehikel für die Erhabenheit der schottischen Natur, und heute wollen wir uns mit iolaire photography an die Nordostküste des Landes begeben. Man hat dort mit einer Drone Eindrücke von der Küste und dem Hinterland festgehalten, die einfach nur schön sind. Dreieinhalb Minuten purer Genuss mit schöner Musik und Bildern von Dunnoter Castle, Braemar Castle, Glenmuick, Forvie Sands, Stonehaven Cliffs und dem Tyrebagger Forest in 4K – entweder auf Youtube oder direkt hier bei uns. Viel Vergnügen damit und einen schönen Sonntag wünschen wir!
Zwei Abfüllungen aus einer Destillerie treten heute jeweils bei Angus MacRaild, der wie jeden Samstag Serge Valentin vertritt, gegeneinander an. Ob sich die Paare durch Samplestau eben so ergeben haben oder ob sie bewusst in diesen Paarungen ausgewählt wurden, lässt sich nicht ergründen – interessant und für den Whiskygenießer spannend sind sie auf jeden Fall.
Ardmore, Inchgower, Blair Athol und Dufftown sind die Destillerien, um die es dabei geht, und die Wertungen reichen diesmal von 83 bis 92 Punkten. Wie die einzelnen Bottlings dabei in der Verkostung abgeschnitten haben, können Sie unten sehen:
Ardmore 7 yo 2010/2017 (61.2%, Copper Monument, cask #803521, refill barrel): 85 Punkte
Ardmore 7 yo 2010/2017 (61.4%, Copper Monument, cask #803522, refill barrel): 85 Punkte
Inchgower 14 yo 1999/2013 (56.1%, The Whisky Cask, Bourbon): 83 Punkte
Inchgower 19 yo 1959/1978 (80 proof, Cadenhead Dumpy): 90 Punkte
Blair Athol 30 yo 1973/2004 (43%, MacKillop’s Choice, cask #8569): 89 Punkte
Blair Athol 28 yo 1975/2004 (53.9%, Signatory Vintage, sherry cask #6373, 161 bottles): 90 Punkte
Dufftown-Glenlivet 31 yo 1978/2009 (48.6%, Cadenhead Chairman’s Stock, Bourbon Hogshead, 207 bottles): 87 Punkte
Dufftown-Glenlivet 1966/1989 (52.5%, Cadenhead Dumpy, Gabri import): 92 Punkte
Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein