Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (63)

Seit nunmehr 62 Folgen präsentieren wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.

Welche Abfüllungen haben die deutschen Vlogger und Podcaster in dieser Woche verkostet? Hier sind die Videos und Podcasts, die wir Ihnen in dieser Woche vorstellen möchten, inklusive zweier Neuzugänge, in der Folge 63 unserer Serie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Scotland’s Blink

An den Sonntagen bringen wir Ihnen immer wieder Filme über Schottland und andere whiskyproduzierende Gegenden, aus Destillerien oder einfach von Landschaften und Kulturstätten.

In der letzten Zeit haben wir gerne auf Drohnen-Aufnahmen zugegriffen – diesmal bleiben wir aber am Boden und bieten Ihnen eine etwas andere Sicht auf Schottland. Das tun wir mit einem Youtube-Video von Anna Szydlowska. Es ist ein Clip, der nicht nur mit imposanten Bildern, sondern auch mit Details und vor allem einer wunderbaren Tonspur voller Geräusche und Stimmungen arbeitet. Etwas über drei Minuten dauert die Reise in die Eindrücke und Geräusche der schottischen Natur, und man wünscht sich dabei, sie hätte mindestens doppelt so lange dauern können. Viel Vergnügen damit und einen schönen Sonntag wünschen wir!

Whiskyfun: Angus verkostet Altes für die Old & Rare Whiskyshow in Glasgow

Am nächsten Wochenende findet in Glasgow die Old & Rare Whiskyshow statt, und Angus MacRaild, der Serge am Samstag mit den Tasting Notes vertritt, ist einer der Organisatoren.

Was liegt also näher, ein paar der Schätze, die dort zu finden sein werden, zu verkosten und die Tasting Notes online zu stellen? Und um Schätze handelt es sich bei den Abfüllungen, die heute auf der Liste stehen, sehr wohl: Nichts ist da dabei, was man heute noch mal locker im Geschäft kaufen könnte, bis auf den Glengoyne 40yo vielleicht, aber da knirscht dann das Konto bei den meisten von uns wahrscheinlich so laut mit den Zähnen, dass man es bis Glasgow hören könnte.

Apropos Glasgow: Sehen Sie sich einmal die untenstehende Liste an – ob da in den Tasting Notes wohl etwas dabei ist, wofür es sich das nächste Wochenende und zwei Flugtickets zu opfern lohnen würde?

  • Macallan 25 yo 1967/1993 (43%, OB, Anniversary Malt): 89 Punkte
  • Ben Wyvis 31 yo 1968/2000 (51%, Signatory Vintage, cask #685, hogshead, 191 bottles): 90 Punkte
  • Highland Park 1966/1979 (75 proof, Berry Brothers): 93 Punkte
  • Glenlivet ‘Pure Malt Over 10 Years Old’ (75 proof, Sworder & Co Ltd, -/+ 1960): 92 Punkte
  • Glenlivet ‘Pure Malt Over 10 Years Old’ (75 proof, Sworder & Co Ltd, -/+ 1970): 91 Punkte
  • Glenlivet Solera (48.3%, Thompson Bros, drawn from solera 6/4/94, 20 bottles): 94 Punkte
  • Glengoyne 40 yo (56.8%, The Single Malts of Scotland, Director’s Special, Elixir Distillers, +/-2017): 92 Punkte
  • Bowmore 20 yo 1965/1985 (48.5%, Intertrade): 93 Punkte
  • Glenugie 30 yo 1966/1996 (62.4%, The Bottlers, cask #856): 94 Punkte

Und weil wir uns nicht für ein Destilleriebild für unseren Beitrag entscheiden konnten, haben wir uns für ein stimmungsvolles Bild aus dem Hafen in Glasgow entschieden…

Photo credit: J McSporran via Visualhunt.com / CC BY

Beam Suntory mit positiven Zahlen für 2017

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Schöne Zahlen hat der Getränkeriese Beam Suntory zu vermelden, und zwar in der gesamten Geschäftstätigkeit, die natürlich über Whisky hinausreicht: 2017 wuchs man um 4.8%, was die Einkünfte aus der gesamten alkoholischen Sparte betrifft. Damit nahm man summa summarum an die 6.8 Milliarden Dollar ein.

Herausragend dabei das Wachstum der Marken im Bourbon-Segment (Jim Beam, Maker’s Mark, Knob Creek und Basil Hayden’s), dort war die Zunahme zweistellig. Regional betrachtet kam ein zweistelliges Wachstum aus dem asiatischen Raum, ein hohes einstelliges aus Europa und etwas weniger aus den USA.

Für 2018 hat man sich vorgenommen, mit den Leitmarken über dem Marktwachstum zu performen – und Bourbon auf dem japanischen Markt präsenter zu machen, berichtet The Spirits Business.

Beam Suntory

Whisky im Bild: Isle of Skye – Der Zahn der Zeit (Wallpaper)

Wieder einmal möchten wir Ihnen ein rechtefreies Bild in hoher Auflösung präsentieren, das sich unserer Meinung nach prächtig in jeder Whiskyecke macht – oder entweder als Bildschirmschoner oder als Desktophintergrund.

Diesmal ist es ein Foto von Thomas Robertson, und es zeigt ein verfallenes Haus auf der Isle of Skye, Heimat der Destillerien Talisker und Torabhaig. Die wunderbare Lichtstimmung und seine eigenartige Mischung aus Schroffheit und Sanftheit machen es unserer Meinung nach besonders.

Das 3314 x 2211 Pixel große Bild ist ein unkomprimierter Download von 1.5MB, untenstehend finden Sie es verkleinert und komprimiert zum Ansehen.

PR: Neu – Murphys Moin Beag Irish Whiskey 43,8%

Von The Whisky Shop Hartheim haben wir eine Information über einen exklusiv bei ihnen erhältlichen irischen Whiskey namens Murphys Moin Beag erhalten, der sich durch die Nachreifung in einem Portweinfass auszeichnet, in dem zuvor Islay-Whisky lagerte. Den Whiskey beschreibt der Whisky Shop Hartheim wie folgt:

Neu – Murphys Moin Beag Irish Whiskey 43,8%

“Moin Beag” steht für lightly peated. Das heißt, die Schlussreifung erfolgte im ehemaligen Portweinfass, in dem zuvor ein Islay Single Malt reifte. Für geübte Whiskyfreunde sind daher in ihm ganz feine Islay Aromen und die Portweinsüße, incl. der rötlichen Farbe in dem Whiskey zu finden.

Insgesamt wurde der Whisky in drei Fässern gefinisht: Finish im Süßwein Fass, Sherry Fass und anschließend im Islay Fass. Er zeigt tolle Farbe und neue Aromen für einen irischen Whiskey.

Der Murphys Moin Beag Irish Whiskey ist mit 43,8% Alkohol abgefüllt und in einer 0,35L-Flasche zum Preis von Euro 26,50 verfügbar (Literpreis Euro 75,7) Es gibt ihn auch als Mini mit 0,10L  um Euro 10,00.

TWR: Interview mit Jeff Arnett, Jack Daniel’s Master Distiller

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Vor 17 Jahren begann Jeff Arnett seine Arbeit bei Jack Daniel’s, damals als Quality Manager. Jetzt ist er Master Distiller in Brown-Formans Flaggschiffbrennerei und der wohl mit Abstand bekanntesten Destillerie für Tennessee Whiskey.

The Whiskey Reviewer hat mit Jeff Arnett ein Interview geführt, in dem es anfangs um seinen Werdegang und seine Verbundenheit mit Jack Daniel’s geht, später dann um Produktstrategie und auch um den momentanen Trend zu Rye Whiskey.

Wie sehr sich die Szene und der Markt in seiner Zeit bei Jack Daniel’s geändert haben, kann man aus diesem kleinen Ausschnitt aus dem englischsprachigen Interview entnehmen:

EB: That may bring some new Jack Daniel’s expressions.

JA: When I became the Master Distiller, we just had three products in the Jack Daniel’s familyGentleman’s Jack, Single Barrel and Old Number 7. Since 2011, we have come with at least one new product every single year. We work on ten products in the offer If you look at the extensions of the single barrel, rabbit and of course our first rye.

Das komplette Interview können Sie hier finden.

Jeff Arnett

Serge verkostet: Jungspunde und New Make

Etwas ungewöhnlich fällt die Verkostung von Serge Valentin heute aus, widmet er sich doch diesmal den Jüngsten in der Whiskyfamilie – und sogar solchen, die es noch nicht einmal zum Whisky geschafft haben.

Die Rede ist von jungen Whiskys, wie dem aus Ailsa Bay, einer (nicht mehr ganz) neuen Brennerei im Süden, von William Grant, oder New Make Spirit wie jener aus der Isle of Raasay Distillery (den wir hier bei Whiskyexperts ebenfalls bereits probieren durften und nicht weniger beeindruckend fanden als Serge es tut). Dazu kommen dann fünf Spirits aus Japan, die man bei uns wohl ohne Beziehungen nicht bekommen wird können.

Jedenfalls eine höchst interessante Verkostung, die in ihrer Gänze zu lesen besonders lohnenswert ist. Hier jedenfalls mal die nackten Daten dazu:

  • Ailsa Bay (48.5%, OB, +/-2017): 75 Punkte
  • Raasay new make (63.5%, OB, 5/10/17): keine Punkte
  • Asaka ‘New Pot’ (63%, OB, Japan, 7/2/17): keine Punkte
  • Nagahama ‘New Make’ (59%, OB, Japan, lightly peated, 2016): keine Punkte
  • Okayama ‘New Born Whisky’ (60%, OB, Japan, +/-2017): keine Punkte
  • Mars ‘Tsunuki’ (60%, OB, Japan, 12/2016): keine Punkte
  • Nagahama ‘New Make’ (59%, OB, Japan, 2016): keine Punkte

Unseren Artikel haben wir mit einem Bild der Raasay Distillery illustriert, das uns die Brennerei zur Verfügung gestellt hat.

Video: Wie unterscheidet sich US Single Malt von Scotch?

Einer recht interessanten Frage geht ein Videointerview nach, das Whisky Advocate mit Matt Hofmann, dem Master Distiller der Westland Distillery in Seattle geführt hat: Wodurch unterscheidet sich amerikanischer Single Malt von dem, der in Schottland hergestellt wird? Und wodurch unterscheidet er sich von Bourbon?

Während die zweite Frage leichter zu beantworten ist (denn da gibt es natürlich viele Unterschiede in der Herstellung und den verwendeten Getreidesorten), ist die Antwort auf die erste Frage durchaus nicht so auf der Hand liegend: Bei amerikanischem Single Malt kommt die Regionalität wesentlich mehr ins Spiel als in Schottland, das ja geografisch im Vergleich relativ begrenzt ist, und ob ein Single Malt in Seattle oder in South Carolina gemacht und gereift wird, bringt durchaus unterschiedliche Ergebnisse.

Das fünf Minuten lange Videointerview finden Sie hier.

PR: Loch Lomond Single Malts werden „The Spirit of The Open“

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Die Loch Lomond Group hat uns darüber informiert, dass man eine fünfjährige Partnerschaft mit der offiziellen Meisterschaft des Golfsports, „The Open“ eingegangen ist und sich ab sofort offiziell mit den Single Malts als „The Spirit of The Open“ bezeichnen darf.

Die Partnerschaft umfasst auch dir Ricoh Women’s British Open und gilt für die gesamte Range der Single Malts aus der Highland-Destillerie.

Mit diesem Deal mit The R&A ist man über die Fernsehübertragungen von The Open in 600 Millionen Haushalten weltweit in fast 200 Ländern vertreten. Die Zusammenarbeit ist einmal bis 2022 ausgelegt.

The Claret Jug und der Loch Lomond 18 Year Old Single Malt Scotch Whisky, photographed am 18. Tee in St. Andrews als Zeichen der Partnerschaft zwischen der Loch Lomond Group und The Open

Man wird im Rahmen dieser Partnerschaft auch diverse Special Editions auf den Markt bringen, die sich an Whiskyfreunde und Golffreunde gleichermaßen richten sollen, so die englischsprachige Presseaussendung weiter.

Der CEO der Loch Lomond Group, Collin Matthews, im Originalton:

“We are extremely proud to have agreed this prestigious partnership and association with The R&A for The Open and the Ricoh Women’s British Open. There is an incredibly strong alignment between the worlds of whisky and golf, two of Scotland’s most iconic gifts to the world. There is also a great fit between those who follow golf and whisky, with research showing clearly that many golfers across the world enjoy a regular dram.

“Our partnership with The R&A is the perfect means for Loch Lomond Whiskies to use the fabulous platforms of both championships to grow further, both in the UK and internationally, and it also demonstrates our strong commitment and ambition to becoming a premium global brand.”

Colin Matthews, CEO of Loch Lomond Group, und Martin Slumbers, Chief Executive, The R&A

PR: Französische Single Malt Whisky Rozelieures zum ersten Mal auf der Prowein

Von Rozelieures Single Malt Whisky haben wir heute eine Presseaussendung erhalten, die über einen erstmaligen Auftritt der Marke auf der Prowein in Düsseldorf informiert. Die Prowein ist nach eigenen Angaben die Weltleitmesse für Wein und Spirituosen, der größte Branchentreff für die Fachleute aus Anbau, Erzeugung, Gastronomie und Handel. Die Messe findet vom 18. bis 20. März statt.

Hier der PR-Text, den wir von der Destillerie aus Lothringen erhalten haben:

Französische Single Malt Whisky Rozelieures zum ersten Mal auf der Prowein

Stand Nummer 12C65

Rozelieures – Single Malt Whisky aus Lothringen – stellt zum ersten Mal auf der Prowein aus. Schon vertreten in Australien, Deutschland, Finnland, Italien, Japan, Schweiz, Spanien und den USA, bestätigt Rozelieures somit seine internationale Expansion sowie seine Ambition, weitere Märkte zu erschließen.

Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über Ferrand Deutschland GmbH.

1860 gegründet, produziert die Destillerie Rozelieures seit 150 Jahren Mirabelle Eaux-deVie, sowie seit 20 Jahren mehrere Single Malt Whiskies. Das in der 5. Generation geführte Unternehmen besitzt über 250 Hektar Gerste auf lehm- und- kalkhaltigem Boden. Vom Mälzen der Gerste über das Maischen und die doppelte Destillation bis zur Fassreifung werden alle Produktions-Stufen im Hause mit höchster Sorgfalt ausgeführt. Gelegen in der Nähe vom Vulkan Essey-la-Côte, verarbeitet mit natürlichem Wasser aus den Vogesen, sind sämtliche Rozelieures-Produkte authentisch, rein und vom Terroir geprägt.

Serge verkostet: Tormore, horizontal

Gestern ging es bei Serge Valentin um eine vertikale Verkostung einiger Abfüllungen aus der Destillerie Tormore – also von jungen hin zu älteren Bottlings. Heute aber bleibt es – bis auf eine Ausnahme – bei einem einzigen Jahrgang, sodass man die Verkostung mit einigem Recht als „horizontal“ bezeichnen könnte.

Konkret handelt es sich um den Jahrgang 1988, und die Ergebnisse der Verkostung sind – unabhängig vom jeweiligen unabhängigen Abfüller (sorry, der musste sein) – ziemlich uniform bei etwa 85 Punkten.

Nicht ganz so gut schneidet der letzte der fünf Malts in der Verkostung ab, der aber aus dem Jahr 1985 stammt und schon vor 15 Jahren veröffentlicht wurde:

  • Tormore 28 yo 1988/2016 (51.6%, Sansibar and S Spirit Shop, 228 bottles): 84 Punkte
  • Tormore 27 yo 1988/2016 (51.6%, North Star Spirits, bourbon hogshead and Madeira, 200 bottles): 84 Punkte
  • Tormore 28 yo 1988/2016 (50.4%, Antique Lions of Spirits, 254 bottles): 85 Punkte
  • Tormore 28 yo 1988/2016 (63.3%, The Single Malts of Scotland, barrel, cask #0602, 165 bottles): 85 Punkte
  • Tormore 17 yo 1985/2003 (43%, Krüger, Ship No. 1, 390 bottles): 75 Punkte
Destillerie Tormore, Foto von Tasma3197, CC-Lizenz

Neu: Teeling 34yo – der älteste irische Whiskey kommt für den US-Markt

Der nach eigenem Bekunden älteste irische Whiskey, der jemals zum Verkauf kam, ist heute in Irland von Teeling vorgestellt worden. Der Teeling 34yo ist ein 1983 destillierter irischer Single Malt, der in ex-american Oak Bourbonfässern gelagert wurde und jetzt mit gerade noch 40.9% Alkohol in die Flasche kam. Die 38 Flaschen, die es von ihm gibt, sind exklusiv für den amerikanischen Markt gedacht und sollen dort am 1. März erscheinen.

Der Teeling 34yo zeigt laut Teeling in der Nase eine komplexe, florale Note und soll auch im Geschmack durch die lange Reifung dicht und komplex sein.

Wer den Whiskey, der in einer auwendigen Verpackung aufgelegt wird, erwerben will, muss laut The Spirits Business dafür 5000 Dollar auf den Tisch legen.

Macallan-Fass aus 1989 um £242.200 bei Whisky-Online-Auctions verkauft

Knapp 272.000 Euro brachte ein Refill Sherry Hogshead der Destillerie Macallan aus dem Jahr 1989 bei einer Versteigerung bei Whisky-Online-Auctions ein – und erzielte damit den (wahrscheinlich) Weltrekord für ein Fass dieses Jahrgangs.

Fass #1248 hat nach Angaben des Auktionshauses genug Inhalt, um damit an die 257 Flaschen mit einer Alkoholstärke von 52.75% abfüllen zu können. Damit der neue Besitzer des Fasses seinen Kaufpreis hereinbekommt, müsste er € 1.060 pro Flasche verlangen – PLUS Auktionsgebühren, allen Kosten für das Abfüllen und für Steuer und Zoll.

Der Vorbesitzer des Fasses hatte dieses im Jahr 1994 für 2700 Pfund erworben und kann sich jetzt natürlich über einen gigantischen Return on Investment freuen.

Der Preis, der für dieses Fass jetzt erzielt wurde, ist ungewöhnlich hoch: Ein Fass aus dem Jahr 1995 wurde vor drei Monaten um 52.100 Pfund verkauft, eines vom selben Fasstyp aus dem Jahr 1990 um 135.100 Pfund, ein größeres Fass aus dem Jahr 1996 in der selben Auktion um 168.300 Pfund, wie uns das Auktionshaus in seiner Pressemitteilung wissen ließ.