Tormore ist auch architektonisch eine interessante Brennerei, denn obwohl sie erst in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaut wurde (genauer gesagt 1958), ist sie doch schon ein Klassiker, was das Aussehen betrifft und steht unter Denkmalschutz.
Besonders eindrucksvoll ist Tormore aus der Luft, wir haben hier ein Video, das die Brennerei aus Sicht einer Drohne zeigt, bevor wir uns mit der Verkostung durch Serge beschäftigen:
Die Whiskys aus Tormore werden hauptsächlich für Blends verwendet, allerdings gibt es auch Single Malts aus der Brennerei, einerseits als Originalabfüllungen, andererseits bei Unabhängigen. Sechs dieser unabhängigen Abfüllungen und eine Originalabfüllung hat Serge Valentin heute verkostet.
Wertungsmäßig befinden wir uns dabei wieder im oberen Bereich, keine der sieben Abfüllungen erhält weniger als 84 Punkte. Hier die punktuelle Auflistung der Abfüllungen in der Verkostung von heute:
Tormore 12 yo (40%, OB, +/-2017): 85 Punkte
Tormore 2002/2017 (45%, Gordon & MacPhail, Private Collection, Côte Rôtie Wood Finish, 4000 bottles): 84 Punkte
Tormore 20 yo 1995/2016 (59.4%, Hunter Laing, Old Malt Cask for HNWS Taiwan, refill butt, cask #HL12137, 248 bottles): 89
Tormore 20 yo 1995/2015 (53.1%, The Single Cask Collection, bourbon hogshead, 220 bottles): 87 Punkte (übrigens drei Punkte mehr als hier bei der letzten Verkostung)
Tormore 19 yo 1995/2015 (55.7%, Chapter 7, bourbon hogshead, cask #20159): 87 Punkte
Tormore 24 yo 1992/2016 (54.3%, Signatory Vintage, bourbon, casks #5694 + 5695, 338 bottles): 88 Punkte
Tormore 25 yo 1992/2017 (55.9%, Hunter Laing, The First Editions, refill butt, cask #13311, 434 bottles): 87 Punkte
Destillerie Tormore. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Von irish-whiskeys.de, dem Spezialisten für irische Whiskeys aus Ranstadt, haben wir Informationen über eine neue Abfüllung aus dem Süden der grünen Insel erhalten: Nach dem Prot Cask Finished Whiskey erscheint nun der Clonakilty Irish Whiskey mit Virgin Oak Finish. Der gesourcte Whiskey ist ab sofort über irish-whiskeys.de erhältlich. Die Tastingnote hat exklusiv Spirituosenexptertin Julia Nourney für diesen Whiskey geschrieben.
Neu – Clonakilty Irish Whiskey
Im Süden Irlands, an den rauen Klippe des Atlantiks befindet sich eine neue Destillerie im Bau: Clonakilty Distillery.
Das Gebäude der Destillerie steht bereits, auch die Brennblasen sind schon bestellt und im ersten Halbjahr 2018 soll die Destillerie in Betrieb genommen werden. Die Familie Scully betreibt seit der 8. Generation Gerstenfelder am Fuße des Galley Head Leuchtturms. Durch das mediterrane Klima an der Atlantikküste verleiht dem Korn ein besonderes Aroma. Diese Gerste wird für die Herstellung des Whiskeys verwendet werden. Clonakilty Distillery wird sich auf die Herstellung von Single Malt und Single Pot Still Whiskey konzentrieren.
Bereits jetzt schon haben sie ein Lagerhaus direkt an der Küste, in dem bereits einige tolle Whiskeyfässer liegen und darauf warten abgefüllt zu werden. Auch der zukünftige Whiskey aus der eigenen Destillerie wird in diesen Warenhäusern lagern. Die Lage direkt an der Küste verleiht dem Whiskey einen einzigartigen Geschmack.
Außerdem soll in der Destillerie auch Gin gebrannt werden. Die Botanicals für den Gin werden entlang der Atlantikküste ausgesucht, um dem Gin einen einzigartigen Geschmack zu verleihen.
Obwohl die Clonakilty Distillery noch nicht in Betrieb ist, brachte Brennereieigner Michael Scully eine Abfüllung auf den Markt. Ein sehr ausgewogener Blend von 8- bis 10-jährigen Grain und Single Malt Whiskeys anderer irischer Brennereien. Nachdem die Whiskeys vermählt wurden, durften sie ihre Flitterwochen in Virgin Oak Casks verbringen. Durch das Finish hat der Whiskey nochmals eine besondere Komplexität erhalten. Der Whiskey wird in kleinen Chargen hergestellt. Somit wird gewährleistet, dass der Whiskey konstant mit hoher Qualität abgefüllt wird.
Tasting Notes:
Farbe: leicht golden
Nase: sanfte Würznoten, Vanille, Getreidefelder an einem warmen Sommertag, reife Früchte wie Äpfel, Birne und Ananas, Zesten von Orangen
Gaumen: wieder Gewürze, aber dismal mit mehr schwarzem Pfeffer und Ingwer, immer noch getreidig und reife Früchte. Später kommen Röstaromen von Haselnuss und Mandeln und etwas weiches Leder entwickelt sich. Insgesamt sehr klar und weich. Da der Whiskey nur eine kurze Zeit im American Oak Fass lagerte, bleiben die Holzaromen im Hintergrund und haben nur eine unterstützende Rolle
Nachklang: der Whiskey bleibt elegant und nicht zu intensiv, aber die Würznoten bleiben und kommen immer wieder in Wellen
Bemerkung: ein leicht zu trinkender Whisky, der zu jeder Gelegenheit passt und klare irische Whiskeynoten zeigt.
Unverbindliche Preisempfehlung 44,90 EUR
In Deutschland vertrieben durch: Irish Whiskeys, Niddaer Landstraße 7, 63691 Ranstadt
2.75 Millionen Pfund – das ist die Summe, die die geplante Springhead Distillery im englischen Springehad, Blackmore Vale in Dorset von Investoren braucht, um die Pläne einer Brennerei in die Tat umzusetzen.
Hutch und Alex Wright, Vater und Sohn, sind die Gründer der im Süden Englands geplanten Brennerei, und sie wollen neben Whisky dort auch andere Spirituosen herstellen. Geplant ist, so der Bericht in The Spirits Business (dort findet man auch eine Zeichnung der geplanten Brennerei), alle Zutaten für das Brennen aus einem Umkreis von 50 Meilen zu beziehen und damit auf lokale Qualität zu setzen.
Ein Vorteil der Destillerie wäre es zudem, so die Gründer, dass man nicht unter den strengen Regeln des schottischen Whiskys produzieren müsse, sondern experimenteller an die Sache herangehen könne.
Die erforderliche Summe will man über eine GrothInvest, eine Plattform zur gemeinschaftlichen Finanzierung, aufbringen – die Mindestbeteiligung soll laut dem Bericht 2500 Pfund betragen.
Aus der Destillerie Springbank gab es vor einigen Jahren eine interessante Dreierserie mit jeweils einer Abfüllung von Springbank, Hazelburn und Longrow: Rundlets & Kilderkins. Benannt war die Serie nach zwei Fassgrößen, die von Schmugglern zum Transport des Whiskys verwendet wurden, 15 und 18 Gallonen. Der Longrow Rundlets & Kilderkins war die zweite Veröffentlichung, nach dem exzellente Springbank und vor dem vielleicht nicht ganz so ausdrucksstarken Hazelburn.
Ralfy gibt dem Longrow Rundlets & Kilderkins aus dem Jahr 2013 in seiner Besprechung 88 Punkte. Warum er das tut und was er sonst noch so über den Whisky zu erzählen hat, können Sie im obenstehenden Yourtube-Video sehen. Im Video #445 hat er übrigens den Hazelburn 10yo Rundlets & Kilderkins etwas besser bewertet, mit 89 Punkten, Serge hat den Longrow vor fast 5 Jahren mit 87 Punkten bewertet…
Eine Erfolgsnachricht kommt aus Schweden zu uns: Mackmyra hat in Schweden mit MACK den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen im Gesamtvolumen der verkauften Flaschen erreicht und will diesen Erfolg nun auch bei uns und in anderen europäischen Ländern fortsetzen, nachdem der MACK im Vorjahr seine Markteinführung hatte. Dazu haben wir eine Pressemitteilung bekommen, die wir hier gerne für Sie veröffentlichen:
MACK by Mackmyra ist auf Platz zwei bei Systembolaget und öffnet neue Türen in Europa.
Der Verkaufserfolg für den schwedischen Single Malt Whisky MACK by Mackmyra geht weiter.
Während des 4. Quartals 2017 war das Produkt der am zweithäufigste verkaufte Single Malt Whisky (im Vergleich zu Single Malt Whiskies aus allen Ländern) bei Systembolaget (Schwedisches Alkohol Handelsmonopol) im Vergleich auf das Gesamtvolumen der verkauften Flaschen. In 2017 wurden vom MACK by Mackmyra 100.000 Flaschen verkauft, mit einer Steigerung von 46% im Vergleich zum Vorjahr 2016, als das Produkt in das permanente Sortiment bei Systembolaget eingeführt wurde und schnell zu Schwedens drittmeistverkauften Single Malt wurde.
Das Volumen der in 2017 verkauften Flaschen bei Systembolaget bedeutet, dass MACK by Mackmyra auch Mackmyras vorherigen Verkaufsrekord für ein einzelnes Jahr bei Systembolaget überbietet.
Im Jahr 2017 startete der Verkauf vom MACK by Mackmyra auch in Deutschland und Frankreich. Der Fortschritt ist vielversprechend und das Produkt wird in ausgewählten Geschäften von der PremiumMulti-Store-Kette Monoprix in Frankreich (Monoprix hat ungefähr 500 Geschäfte in ganz Frankreich) und in ausgewählten Geschäften der Premium-Kette EDEKA Nord (Zu EDEKA Nord zählen rund 720 Geschäfte) angeboten.
„MACK ist ein echter Bestseller, der auch ein hervorragender Exportwhisky sein wird. Die Präsenz des MACK bei Monoprix und EDEKA wird auf zwei großen Märkten in Europa neue Türen öffnen. Auf diesen Märkten ist Mackmyra derzeit am bekanntesten unter Whisky-Enthusiasten und Kennern, aber jetzt haben wir die Möglichkeit, neue und große Verbrauchergruppen zu erreichen, was natürlich erhebliches Potenzial im Verkauf im Laufe der Zeit nach sich zieht, „
sagt Magnus Dandanell, CEO von Mackmyra Svensk Whisky AB.
MACK by Mackmyra wurde für eine neue Generation von Whiskytrinkern mit einem modernen schwedischen Geschmack und Design entwickelt. Man kann Ihn pur genießen oder auch als Zutat in einem Premium Cocktail verwenden. Das Produkt wird in der Mackmyra Gravity Destillerie destilliert, die eine Produktionskapazität von 1,8 Millionen Flaschen an Feinbrand pro Jahr hat.
Auch heute ist noch einmal Caol Ila im Fokus bei Serge Valentin, diesmal aber mit einer kleineren Auswahl und etwas älteren Abfüllungen – so um die 12 Jahre alt. Da darf natürlich der Klassiker aus der Brennerei selbst nicht fehlen, der Caol Ila 12yo, und dazu gesellen sich dann zwei fassstarke Abfüllungen von Gordon & MacPhail, die allerdings keine Einzelfassabfüllungen sind.
Bei den Punkten geht es hoch her, auch die Standardabfüllung kann in den hohen Achtzigern landen – Spitzenreiter ist aber ein elfjähriger Whisky aus dem Sherryfass, der sich satte 92 Punkte sichern kann.
Und weil es nur drei Whiskys heute sind, die Serge präsentiert, fetten wir die ganze Chose mit einigen Bildern mehr auf. Hier aber mal die Wertungen der Verkostung:
Caol Ila 12 yo (43%, OB, +/- 2017): 86 Punkte
Caol Ila 2006/2017 (60.2%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill sherry butts, casks #306183, 306184, 306186, 306187): 92 Punkte
Caol Ila 2005/2017 (56.8%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill sherry butts, casks #301522, 301530, 301532): 86 Punkte
Bei Lufthansa Worldshop oder Heinemann Duty Free ist nun eine neue Abfüllung von BenRiach aufgetaucht, die es im normalen Handel nicht gibt und daher Travel Retail Exclusive sein sollte: BenRiach Quarter Cask Classic. Er ähnelt im Design der getorften Ausgabe des Quarter Cask, ist aber ohne Rauch.
Der BenRiach Quarter Cask Classic ist mit Zuckercouleur gefärbt, mit 46% abgefüllt und kostet in der 0.7l-Flasche 59 Euro. Seine Tasting Notes lesen sich wie folgt:
Aroma: Kandierte Zitrusschale und karamellisierte grüne Birnen mit einem entfernten Hauch von Eukalyptus. Schwarze Vanilleschoten und frischer weißer Pfeffer fügen einen warmen Kontrast zu dem reichen Eichen Aroma hinzu.
Geschmack: Frische Zitronenschale und süßes Eichenholz bestreut mit Puderzucker. Reife Birne und Honig-Aprikosen vereinen sich mit frischer warmer Gerste, die dem Gaumen eine fantastische Tiefe verleihen.
Momentan ist die Abfüllung in Frankfurt, München und Wien zu finden. Ob die Abfüllung auch in den regulären Handel gelangt, steht zu bezweifeln. Im Fall des Falles werden wir darüber natürlich berichten.
Zwei Dinge müssen Sie mitbringen für einen hochinteressanten Artikel über die Geschichte von Edrington (Besitzer von u.a. Macallan): Englischkenntnisse und gutes Sitzfleisch – denn die drei Teile, die der Artikel „From Agnes to Edrington. The true story of Robertson & Baxter (told from a female perspective)“ umfasst, sind keine leicht verdaulichen Häppchen, sondern mehr als solide Kost.
Belohnt werden Sie dafür mit einem Einblick in die Geschichte der Gründerfamilie, wie er so bislang nicht erzählt werden konnte. Die Autorin, margaretemarie vom Blog „whiskyundfrauen. auch für männer.“ hat nämlich auf ein bislang unbekanntes Tagebuch der Agnes Heatley Robertson, Frau des Whiskytycoons William Alexander Robertson und Großmutter jener drei Schwestern, die später bestimmend für Edrington wurden, zugreifen können, das sie in einem Online-Antiquariat fand.
Aus diesen Aufzeichnungen entwirft margaretemarie ein lebendiges Bild der Familie und des Aufstiegs von Robertson aus ärmlichen Verhältnissen zu einem der reichsten Whiskybarone seiner Zeit. Den dreiteiligen Artikel können Sie hier lesen.
Hier ein Ausschnitt aus dem Anfang des ersten Teils:
The second of January 1857 is a cold but clear winter day. Agnes Heatley and William Alexander Robertson are on their way to Hulne Park in the English coastal town of Alnwick. At a small spring, „Lady’s Well“, they take a rest and sit down on an old stone bench. It is a romantic place, and very suitable for kisses. William is 24, ambitious and full of plans. He wants to found his own company and open a wine and liquor agency in Glasgow. To start a family is out of the question, he has neither the time nor the money to do so. But he likes the blue-eyed girl at his side very much, and William is extremely skillful in negotiating. In the seclusion of the winter park, he manages to gain a considerable consession: twenty-year old Agnes agrees to a three-year engagement.
Agnes will capture this moment later in her diary, as many other things in her life alongside the future whisky magnate. While William writes Whisky history by establishing his company, co-founds distilleries and becomes prosperous, Agnes brings 14 children into the world, gets involved in social projects, looks after her husband’s guests, and writes the story of the family. It’s the story of the fairytale rise from humble beginnings and hard times to the upper classes of Glasgow’s bourgeoisie, right into the heart of the Scottish whisky world and into the posh Glasgow millionaire district of Dowanhill. But it is also the story of a woman who, despite all the love for her husband and children, keeps shaking the bars of the social cage in which she sits. Because back then, the world is a man’s world. And so is whisky business.
Empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für die Geschichte der schottischen Whiskyindustrie interessieren.
Sechs Abfüllungen vom unabhängigen Abfüller Valinch & Mallet, ein Port Askaig – und allen ist eines gemeinsam: Sie enthalten jungen, knackigen Whisky aus einer Islay-Destillerie von Diageo: Caol Ila.
Caol Ila produziert ja hauptsächlich für Johnnie Walker, aber füllt auch einige Single Malts selbst ab. Die Politik zur Abgabe an unabhängige Abfüller ist sozusagen situationselastisch: Manchmal, wenn genug da ist, wird der Markt geflutet, manchmal gibt es genau gar nichts.
Tendenz dabei in letzter Zeit: Viel und recht jung. Dem trägt auch Serge Valentin Rechnung und präsentiert sieben Bottlings unabhängiger Abfüller, die – bis auf eine Ausnahme – gerade mal höchstens acht Jahre alt sind. Bei Caol Ila kein Schaden, denn auch wenn sie auch nicht gerade mit hoher Komplexität punkten, so tun sie es mit ihrem Punch. Und auch interessant: Vier der Unabhängigen sind in Koval-Fässern gefinisht worden – eine recht interessante Kombination. Die Frage ist, ob das durch die Kraft des Caol Ila durchscheinen kann…
Seit fast fünf Jahren sind wir nun täglich für Sie da, wenn es um Neuigkeiten und Hintergrundinfos zum Thema Whisky geht. Fast 50.000 Leser pro Monat nutzen unsere Website, aber wir sind auch noch auf anderen Kanälen vertreten – und die möchten wir Ihnen hier einmal kurz vorstellen und Sie bitten, uns vielleicht auch auf diese Art und Weise zu folgen – denn wir bieten dort auch zum Teil unterschiedliche Dinge für Sie an:
Whiskyexperts – Die Seite auf Facebook: Hier posten wir unsere Schlagzeilen und teilen hin und wieder zusätzliche Inhalte, die zu kurz für ein eigenes Newsbit auf unserer Webseite sind. Über 26.000 Leser haben diese Seite abonniert – vielleicht auch für Sie interessant?
Whiskyexperts – Whiskyfreunde: Vor einigen haben wir diese Diskussionsgruppe auf Facebook ins Leben gerufen, und über 600 Menschen tauschen sich dort bereits über Whisky aus. Die Gruppe ist rein für Diskussionen gedacht, es gibt dort keine kommerziellen Angebote. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie dabei sind.
Whiskyexperts Mailingliste: Nach jedem zweiten Artikel versenden wir eine kurze Mail an die Abonnenten, die über den Inhalt der Nachrichten informiert. Ideal für alle, die nichts bei uns versäumen wollen.
Whiskyexperts App für Android: Eine App für Ihr Android-Gerät, im Grunde nur eine vereinfachte Möglichkeit, ohne Browser auf unsere Inhalte zugreifen zu können. Special Feature: Wir informieren Sie via Push-Benachrichtigung über den Start eines neuen Gewinnspiels. Sie finden die kostenlose App im Google Play Store.
Whiskyexperts auf Youtube: Unser Video-Kanal mit Interviews und Beiträgen zum Thema Whisky. Weit über 150 Beiträge haben sich dort bereits angesammelt. Mit einem Abo erfahren Sie immer sofort, wenn ein neues Video online geht.
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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir mit dieser breiten Auswahl auch etwas bieten können, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Klicken Sie einfach auf die entsprechenden Links und nutzen Sie unsere Dienste!.
Wieder geht ein tolles Gewinnspiel zu Ende, und diesmal ging es, dank unserer Partner Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor, um drei wundervolle Whiskys aus den Highlands, die wirklich Freude machen. Dementsprechend rege war auch das Interesse, und unsere Zufallsglücksfee musste in einen sehr, sehr tiefen Topf greifen, um die Gewinner zu ziehen.
Wir verlosten als Hauptpreis den Glengoyne 20yo aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing, eine Einzelfassabfüllung aus der südlichsten Highland-Destillerie, und für zwei weitere glückliche Gewinner jeweils einmal den Timorous Beastie 10yo, einen Blended Malt aus der Regional Malts-Serie des unabhängigen Abfüllers.
Es galt, gemeinsam mit dem Importeur und dem Unternehmen ein Jubiläum zu feiern:
Vor nunmehr 70 Jahren von Fred Douglas Laing gegründet, ist Douglas Laing & Co. einer der führenden unabhängigen Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf feinste Single Cask Abfüllungen. Seit 1948 in Familienbesitz, wird das Unternehmen bis heute von der Laing-Familie betrieben. Ganz nach der Unternehmensphilosophie „no colouring – no chillfiltration – no nonsense“ werden die Whiskys mit einer hohen Fassstärke und nicht-kältegefiltert abgefüllt, um den robusten und einzigartigen Charakter des Whisky zu bewahren.
Neben Old Particular umfasst das preisgekrönte Douglas Laing Portfolio Premium-Spezialitäten, wie Big Peat, Directors Cut, Provenance, Regional Malts und Double Barrel.
Schon bald wird Douglas Laing übrigens auch als Whiskyproduzent auftreten: Man hat vor kurzem die Pläne für eine eigene Destillerie vorgestellt (siehe unseren Artikel hier).
Und hier die Preise und Gewinner:
Der Hauptgewinn: Old Particular Glengoyne 20yo von Douglas Laing
DOUGLAS LAING‘s Old Particular besteht aus einer Reihe von handverlesenen Single Cask Malts aus ganz Schottland. Das bedeutet jede Flasche stammt jeweils aus nur einem einzelnen Fass, ohne mit anderen vermischt zu werden.
Der Glengoyne 20yo stammt aus einem extra für Deutschland abgefüllten Einzelfass und kam mit 45% Alk./Vol. aus einem im Dezember 1996 befüllten Refill Hogshead im November des Vorjahrs in die Flasche – ohne Färbung und kältefiltriert. Dadurch bleiben die natürlichen enthaltenen Öle, Fette und Enzyme im Whisky und leisten ihren eigenen, besonderen Beitrag zur persönlichen Note des Malts.
In der Nase zeigt der Whisky viel Vanille von der Eiche, dazu Nektarinen und Himbeermarmelade auf Toast. Am Gaumen werden Sie Kokoscreme, hasugemachtes Gebäck und frische Zitrus- und Minznoten finden. Das Finish ist lange und kräuterig, dazu zeigen sich Gerste, gedünstete Sommerfrüchte und angekohlte Eiche.
Den Hauptpreis gewinnt:
Nico Klingbeil aus Bremen
Gewinn 2 und 3: Douglas Laing’s Timorous Beastie 10yo Highland Malt
Die Idee zu dieser graueneinflößenden Bestie hat ihren Ursprung in dem Gedicht „To a Mouse“ von Robert Burns, dem berühmten schottischen Dichter der Tavernen und Spelunken. Dieses Hochland-Mäuschen ist eine Ode an die Highlands durch seine wundervolle Kombination aus den besten und typischsten schottischen Highland Malt- Whiskys wie Blair Athol, Glen Garioch, The Dalmore und Glengoyne.
Der Timorous Beastie 10yo ist die vierte Abfüllung in der Serie, die eine Altersangabe trägt, nach dem 18yo, dem Vierzigjährigen und dem 21yo. Ohne Kältefiltrierung und ohne Farbstoffe als Small Batch abgefüllt überzeugt er durch seine Highland-Typik.
Die Nase ist sehr süß, wie warmer Sirup, dazu finden sich saftige, reife Nektarinen. Am Gaumen verspürt man cremigen Honig, warmen, mit Butter bestrichenen Toast, zarte Würze und einen unverkennbar getreidigen Charakter. Im Finish schmeckt man Honigwaben, Orangenzesten und sanfte Anklänge von Früchten.
Die Timorous Beastie 10yo gewinnen:
Sebastian Limke aus Greven Hans-Peter Wilmes aus Herten
Wir gratulieren allen Glücklichen ganz herzlich!
Jetzt dürfen Sie alle und wir mal kurz Luft holen, bevor es schon bald wieder mit einem neuen Gewinnspiel weitergeht. Wir freuen uns drauf, und hoffentlich Sie auch!
Welche Abfüllungen haben die deutschen Vlogger und Podcaster in dieser Woche verkostet? Seit nunmehr 62 Folgen präsentieren wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
Hier sind die Videos und Podcasts, die wir Ihnen in dieser Woche vorstellen möchten, inklusive zweier Neuzugänge, in der Folge 62 unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kauffaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Heute ist der letzte Tag unseres aktuellen Gewinnspiels, und diesmal geht es, dank unserer Partner Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor, um drei wundervolle Whiskys aus den Highlands, die wirklich Freude machen.
Wir verlosen als Hauptpreis den Glengoyne 20yo aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing, eine Einzelfassabfüllung aus der südlichsten Highland-Destillerie, und für zwei weitere glückliche Gewinner jeweils einmal den Timorous Beastie 10yo, einen Blended Malt aus der Regional Malts-Serie des unabhängigen Abfüllers.
Warum wir das tun? Nun, weil wir gemeinsam mit dem Importeur und dem Unternehmen ein Jubiläum feiern:
Vor nunmehr 70 Jahren von Fred Douglas Laing gegründet, ist Douglas Laing & Co. einer der führenden unabhängigen Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf feinste Single Cask Abfüllungen. Seit 1948 in Familienbesitz, wird das Unternehmen bis heute von der Laing-Familie betrieben. Ganz nach der Unternehmensphilosophie „no colouring – no chillfiltration – no nonsense“ werden die Whiskys mit einer hohen Fassstärke und nicht-kältegefiltert abgefüllt, um den robusten und einzigartigen Charakter des Whisky zu bewahren.
Neben Old Particular umfasst das preisgekrönte Douglas Laing Portfolio Premium-Spezialitäten, wie Big Peat, Directors Cut, Provenance, Regional Malts und Double Barrel.
Schon bald wird Douglas Laing übrigens auch als Whiskyproduzent auftreten: Man hat vor kurzem die Pläne für eine eigene Destillerie vorgestellt (siehe unseren Artikel hier).
Der Hauptgewinn: Old Particular Glengoyne 20yo von Douglas Laing
DOUGLAS LAING‘s Old Particular besteht aus einer Reihe von handverlesenen Single Cask Malts aus ganz Schottland. Das bedeutet jede Flasche stammt jeweils aus nur einem einzelnen Fass, ohne mit anderen vermischt zu werden.
Der Glengoyne 20yo stammt aus einem extra für Deutschland abgefüllten Einzelfass und kam mit 45% Alk./Vol. aus einem im Dezember 1996 befüllten Refill Hogshead im November des Vorjahrs in die Flasche – ohne Färbung und kältefiltriert. Dadurch bleiben die natürlichen enthaltenen Öle, Fette und Enzyme im Whisky und leisten ihren eigenen, besonderen Beitrag zur persönlichen Note des Malts.
In der Nase zeigt der Whisky viel Vanille von der Eiche, dazu Nektarinen und Himbeermarmelade auf Toast. Am Gaumen werden Sie Kokoscreme, hasugemachtes Gebäck und frische Zitrus- und Minznoten finden. Das Finish ist lange und kräuterig, dazu zeigen sich Gerste, gedünstete Sommerfrüchte und angekohlte Eiche.
Gewinn 2 und 3: Douglas Laing’s Timorous Beastie 10yo Highland Malt
Die Idee zu dieser graueneinflößenden Bestie hat ihren Ursprung in dem Gedicht „To a Mouse“ von Robert Burns, dem berühmten schottischen Dichter der Tavernen und Spelunken. Dieses Hochland-Mäuschen ist eine Ode an die Highlands durch seine wundervolle Kombination aus den besten und typischsten schottischen Highland Malt- Whiskys wie Blair Athol, Glen Garioch, The Dalmore und Glengoyne.
Der Timorous Beastie 10yo ist die vierte Abfüllung in der Serie, die eine Altersangabe trägt, nach dem 18yo, dem Vierzigjährigen und dem 21yo. Ohne Kältefiltrierung und ohne Farbstoffe als Small Batch abgefüllt überzeugt er durch seine Highland-Typik.
Die Nase ist sehr süß, wie warmer Sirup, dazu finden sich saftige, reife Nektarinen. Am Gaumen verspürt man cremigen Honig, warmen, mit Butter bestrichenen Toast, zarte Würze und einen unverkennbar getreidigen Charakter. Im Finish schmeckt man Honigwaben, Orangenzesten und sanfte Anklänge von Früchten.
Und so gewinnen Sie den Glengoyne 20yo oder einen von 2 Timorous Beastie 10yo von Douglas Laing:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher schottischen Stadt baut Douglas Laing die eigene Destillerie (im Artikel oben finden Sie eine Verlinkung, die Ihnen bei der Antwort helfen wird)?
a) Inverness
b) Glasgow
c) Aberdeen
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Douglas Laing“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. Februar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 12. Februar 2018 bekannt.
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Douglas Laing“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Die Preisträger werden am 12. Februar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und BSC sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preise werden durch BSC versendet.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Sonntag ist Videotag bei Whiskyexperts, und zum zweiten Mal in Folge wollen wir Ihnen einen Beitrag von The Hovering Scotsman zeigen, den er erst vor einer Woche mit seiner Phantom 4 Pro aufgenommen hat.
Diesmal begab sich der Filmer an den Loch Moidart, eigentlich ein Meeresarm westlich vom Südende des Loch Shiel in den Highlands. Dort liegt die Ruine des Castle Tioram – und man findet sie malerisch auf einer Insel gelegen, die bei Ebbe vom Land aus begehbar ist.
Wunderschöne Aufnahmen wiederum (sogar in 4k), mit toller Musik unterlegt und knapp 5 Minuten lang. Bite genießen Sie das obenstehende Video, und genießen Sie einen gemütlichen Sonntag mit Whiskyexperts und dem, was wir Ihnen im Laufe des Tages noch bieten können.