Vor kurzem hat Highland Park eine neue Abfüllung auch auf den deutschen Markt gebracht – Highland Park 17yo The Dark. Er wird im Sommer von einer weiteren Abfüllung „The Light“ gefolgt, mit gleichem Alter und gleicher Alkoholstärke. Wir konnte ihn im Rahmen der Finest Spirits in München gemeinsam mit Senior Brand Ambassador Martin Marvardsen verkosten (ein Video dazu finden Sie hier).
Auch Serge Valentin hat den Highland Park The Dark nun verkostet, zusammen mit drei anderen Abfüllungen von der Destillerie von den Orkneys. Er bewertet ihn eher zurückhaltend, findet er doch die Fässer in ihm recht dominant, was manche Leute sehr zu schätzen wissen, so Serge, er aber nicht so sehr.
Den anderen drei Abfüllungen begegnet er mit mehr Enthusiasmus (sie tragen zwar nicht den Namen Highland Park, bieten aber laut Serge den dazugehörigen Stil), berwertet sie mit 87 bis 89 Punkten. Hier seine Wertungen in der Verkostung von heute:
Highland Park 17 yo ‘The Dark’ (52.9%, OB, 28,000 bottles, 2018): 79 Punkte
Highland Park 2005/2014 (56.6%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill bourbon barrels, casks #2823, 2824, 2825): 88 Punkte
Orkney 15 yo 2002/2017 (58.7%, Archives, refill hogshead, 270 bottles): 87 Punkte
Orkney 13 yo 2004/2017 (50.5%, Whisky-Fässle, sherry cask): 89 Punkte
Das Unternehmen Douglas Laing ist nicht nur für seine Single Malts wie jene unter der Marke „Old Particular“ bekannt, sondern auch für seine Serie an Regional Malts, blended malts, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Charakteristische einer Region zu verkörpern.
In absehbarer Zeit wird Douglas Laing nicht nur als Bottler auftreten, sondern auch eine eigene Destillerie in Glasgow betreiben. zum 70. Geburtstag der Firma, der in diesem Jahr begangen wird, wird sich das nicht mehr ausgehen – aber die 10 Millionen Pfund teure Brennerei wird, wenn auch behördlich alles glatt geht, nicht mehr lange auf sich warten lassen, ist doch die Finanzierung bereits gesichert.
Nicht über die geplante Destillerie, sondern über die Abfüllungen von Douglas Laing, und da insbesonders über die verschiedenen Bottlings des Timorous Beastie, haben wir uns im Rahmen der Finest Spirits in München mit Jan Beckers, Global Malt Ambassador bei Douglas Laing, unterhalten. Das Videointerview können Sie obenstehend sehen, es dauert knapp dreieinhalb Minuten und wir wünschen viel Vergnügen damit!
Wieder gibt es was zu gewinnen bei Whiskyexperts, und diesmal geht es, dank unserer Partner Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor, um drei wundervolle Whiskys aus den Highlands, die wirklich Freude machen.
Machen Sie jetzt mit, denn die letzte Woche des Gewinnspiels hat begonnen: Wir verlosen als Hauptpreis den Glengoyne 20yo aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing, eine Einzelfassabfüllung aus der südlichsten Highland-Destillerie, und für zwei weitere glückliche Gewinner jeweils einmal den Timorous Beastie 10yo, einen Blended Malt aus der Regional Malts-Serie des unabhängigen Abfüllers.
Warum wir das tun? Nun, weil wir gemeinsam mit dem Importeur und dem Unternehmen ein Jubiläum feiern:
Vor nunmehr 70 Jahren von Fred Douglas Laing gegründet, ist Douglas Laing & Co. einer der führenden unabhängigen Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf feinste Single Cask Abfüllungen. Seit 1948 in Familienbesitz, wird das Unternehmen bis heute von der Laing-Familie betrieben. Ganz nach der Unternehmensphilosophie „no colouring – no chillfiltration – no nonsense“ werden die Whiskys mit einer hohen Fassstärke und nicht-kältegefiltert abgefüllt, um den robusten und einzigartigen Charakter des Whisky zu bewahren.
Neben Old Particular umfasst das preisgekrönte Douglas Laing Portfolio Premium-Spezialitäten, wie Big Peat, Directors Cut, Provenance, Regional Malts und Double Barrel.
Schon bald wird Douglas Laing übrigens auch als Whiskyproduzent auftreten: Man hat vor kurzem die Pläne für eine eigene Destillerie vorgestellt (siehe unseren Artikel hier).
Der Hauptgewinn: Old Particular Glengoyne 20yo von Douglas Laing
DOUGLAS LAING‘s Old Particular besteht aus einer Reihe von handverlesenen Single Cask Malts aus ganz Schottland. Das bedeutet jede Flasche stammt jeweils aus nur einem einzelnen Fass, ohne mit anderen vermischt zu werden.
Der Glengoyne 20yo stammt aus einem extra für Deutschland abgefüllten Einzelfass und kam mit 45% Alk./Vol. aus einem im Dezember 1996 befüllten Refill Hogshead im November des Vorjahrs in die Flasche – ohne Färbung und kältefiltriert. Dadurch bleiben die natürlichen enthaltenen Öle, Fette und Enzyme im Whisky und leisten ihren eigenen, besonderen Beitrag zur persönlichen Note des Malts.
In der Nase zeigt der Whisky viel Vanille von der Eiche, dazu Nektarinen und Himbeermarmelade auf Toast. Am Gaumen werden Sie Kokoscreme, hasugemachtes Gebäck und frische Zitrus- und Minznoten finden. Das Finish ist lange und kräuterig, dazu zeigen sich Gerste, gedünstete Sommerfrüchte und angekohlte Eiche.
Gewinn 2 und 3: Douglas Laing’s Timorous Beastie 10yo Highland Malt
Die Idee zu dieser graueneinflößenden Bestie hat ihren Ursprung in dem Gedicht „To a Mouse“ von Robert Burns, dem berühmten schottischen Dichter der Tavernen und Spelunken. Dieses Hochland-Mäuschen ist eine Ode an die Highlands durch seine wundervolle Kombination aus den besten und typischsten schottischen Highland Malt- Whiskys wie Blair Athol, Glen Garioch, The Dalmore und Glengoyne.
Der Timorous Beastie 10yo ist die vierte Abfüllung in der Serie, die eine Altersangabe trägt, nach dem 18yo, dem Vierzigjährigen und dem 21yo. Ohne Kältefiltrierung und ohne Farbstoffe als Small Batch abgefüllt überzeugt er durch seine Highland-Typik.
Die Nase ist sehr süß, wie warmer Sirup, dazu finden sich saftige, reife Nektarinen. Am Gaumen verspürt man cremigen Honig, warmen, mit Butter bestrichenen Toast, zarte Würze und einen unverkennbar getreidigen Charakter. Im Finish schmeckt man Honigwaben, Orangenzesten und sanfte Anklänge von Früchten.
Und so gewinnen Sie den Glengoyne 20yo oder einen von 2 Timorous Beastie 10yo von Douglas Laing:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher schottischen Stadt baut Douglas Laing die eigene Destillerie (im Artikel oben finden Sie eine Verlinkung, die Ihnen bei der Antwort helfen wird)?
a) Inverness
b) Glasgow
c) Aberdeen
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Douglas Laing“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. Februar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 12. Februar 2018 bekannt.
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Douglas Laing“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Die Preisträger werden am 12. Februar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und BSC sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preise werden durch BSC versendet.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Was gibt es Neues von deutschen Vloggern zu berichten? Welche Abfüllungen haben sie in dieser Woche verkostet? Seit nunmehr 61 Folgen präsentieren wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
In diesem Sinne: Hier sind die Videos, die wir Ihnen in dieser Woche vorstellen möchten, in der Folge 61 unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kauffaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
An der A82, irgendwo im Nirgendwo östlich von Glencoe, liegt Loch Tulla. Der See in den Highlands ist 3.5 km lang und keinen Kilometer breit, ein beliebtes Ziel fürs Lachsangeln – und bietet zu jeder Jahreszeit wunderbare Ansichten, nicht zuletzt durch die erfolgte Wiederaufforstung an vielen Uferstellen.
Unser Sonntagsvideo zeigt heute Loch Tulla. Es ist keine drei Minuten lang, aber wir versprechen Ihnen, mit aufgedrehter Musik und einem fähigen Monitor, Gänsehautfeeling. Das Video aus dem Januar 2018 stammt von The Hovering Scotsman und wurde mit einer Phantom 4 Pro aufgenommen – in 4K. Es zeigt, wie schön auch der Winter in Schottland sein kann.
Wie immer wünschen wir Ihnen viel Vergnügen mit dem Video und einen schönen Sonntag!
Speciality Drinks Ltd. gibt es unter diesem Namen nicht mehr (von ihnen stammten zum Beispiel die Elements of Islay-Abfüllungen oder diese mit dem Namen Port Askaig). Sie firmieren jetzt unter dem Namen Elixir Distillers – und haben jetzt die zweite 21jährige Rosebank-Abfüllung auf den Markt gebracht, namens „Innocence“.
Abgefüllt wurde das Bottling, das zu insgesamt sieben Abfüllungen gehören wird, die aus 15 Fässern stammen, mit 51.6% Alkohol. Wenn man das Alter der Abfüllung ansieht und weiß, dass Rosebank im Jahr 1993 stillgelegt wurde, so kann man annehmen, dass der Whisky schon vor einiger Zeit aus den Fässern in einen neutralen Tank/Behälter umgefüllt worden sein muss – keine dumme Idee, bevor ein Whisky überlagert.
Der Rosebank 21yo Innocence wird momentan bei The Whisky Exchange verkauft (sie hängen wohl mit dem Abfüller Elixier Distillers geschäftlich zusammen) – er kostet dort 450 Pfund (begrenzt auf eine Flasche pro Kunde). Eine deutsche Bezugsquelle ist uns nicht bekannt.
Vielen Dank an unseren Leser Jedi für den Hinweis.
Die Highland-Destillerie Glen Garioch hat mit ihren Abfüllungen viele Freunde gefunden. Manche finden sie nicht ganz einfach, stehen sie doch eher auf der kräftigeren, druckvollen Seite, und Fassstärken haben schon mal richtig Wumms, um es umgangssprachlich auszudrücken.
Heute, am Samstag, nimmt wieder mal Angus MacRaild das Heft auf Whiskyfun in die Hand und widmet sich verschiedensten Abfüllungen aus Glen Garioch. Selten sieht man so eine Bandbreite an Benotungen: sie reichen diesmal von 49 bis 95 Punkte. Jene, die für Normalsterbliche erhältlich sind, finden sich aber in den hohen Achtzigern.
Es ist nicht das erste Wallpaper vom Glenfinnan Viaduct in den schottischen Highlands, das wir Ihnen im Rahmen der Serie „Whisky im Bild“ als Wallpaper präsentieren, und es wird nicht das letzte sein – dazu ist das Motiv zu schön und zu beliebt. Aber so alle paar Monate darf das schon sein, besonders dann, wenn das Bild so gelungen ist wie das von Keith Brenmer.
Unser Wallpaper in der Auflösung 6000×4000 Pixel und mit der Größe von knapp 5MB ist rechtefrei. Das bedeutet, der Autor hat es der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt und Sie können es nach Belieben ausdrucken, verändern, und verwenden. So lässt sich zum Beispiel leicht und vor allem legal ein schönes Bild für Ihre Whiskyecke daraus machen.
Wir präsentieren Ihnen das Bild hier zum Herunterladen in Originalgröße, und untenstehend verkleinert und komprimiert zum Ansehen. Viel Vergnügen damit, und ein schönes Wochenende wünschen wir. Wir werden Sie an diesem natürlich wie immer mit Berichten und Features begleiten. Whisky genießt man ja auch nicht nur unter der Woche 😉
Die US-amerikanische TTB-Datenbank hat ein neues Label für eine potentielle neue Abfüllung aus der Destillerie Glenglassaugh veröffentlicht. Diesmal wird es kein junger Glenglassaugh, sondern ein recht alter, ein Glenglassaugh 40yo.
Wenn man den Labels Glauben schenken kann, dann wird der 40-jährige Whisky, der am 29. Januar eingereicht wurde, mit 42.5% abgefüllt. Die Rückseite lässt Platz für eine Nummerierung, also wird es wohl nicht besonders viele Flaschen davon geben.
Auch bleibt die Frage, ob dieser Whisky mit einer wohl kleinen Auflage auch ein globaler Release werden wird. Die Labels geben darauf weder einen positiven noch negativen Hinweis.
Hier jedenfalls die Labels:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Ab dem Frühjahr wird bei Gordon & MacPhail nichts mehr so bleiben wie es war: Der renommierte unabhängige Abfüller aus Elgin wird die Struktur seiner Bottlings von Grund auf umstellen.
Neben all den Änderungen in den Zuordnungen der Abfüllungen ist vielleicht die wichtigste Neuigkeit, dass man sich bei G&M entschlossen hat, keine Whiskys unter einem Alter von 12 Jahren abzufüllen. Man hat genügend gut gereifte Whiskys, um die jungen Whiskys einfach weiter reifen zu lassen, sagt Steven Cameron, Export Regional Sales Executive bei Gordon & Macphail, in unserem exklusiven Interview, das wir im Rahmen der Finest Spirit in München mit ihm führen konnten und das Ihnen zum ersten Mal die schon länger vorbereiteten Neuerungen enthüllt.
Die Änderungen stellen sich im Detail so dar, dass einige Abfüllungslinien nicht mehr eigenständig, sondern unter dem Label „Connoisseurs Choice“ abgefüllt werden, wie zum Beispiel die fassstarken Whiskys und die Whiskys mit Weinfinish. Mindestalkoholstärke wird 46% sein.
Die MacPhail’s Collection wird ersatzlos verschwinden, dafür wird es eine Einsteigerlinie geben, die mit 43% abgefüllt sein wird und sich weniger nach den Destillerien orientieren (die weiterhin auf den Verpackungen angegeben sein werden), sondern mehr nach der Art der Reifung (Bourbon, Sherry, Peated).
All dies wird mit einem sehr attraktiven neuen Design geschehen, das wir bereits sehen konnten, aber leider noch nicht veröffentlichen dürfen. Unserer Meinung nach hat Gordon & MacPhail damit einen gelungenen Balanceakt zwischen Wiedererkennbarkeit und Neuheit abgeliefert.
Die Bottlings unter den Distillery Labels werden übrigens bleiben, und damit ein historisches Herzstück der Range von Gordon & MacPhail. Hier wird man die Verpackung anpassen, und die Form der Flasche, sagt Steven.
Diese und mehr interessante Neuigkeiten können Sie in unserem obenstehenden Video erfahren, das knapp über fünf Minuten dauert.
Von Kirsch Whisky haben wir die Information erhalten, dass ab sofort der Raasay „While We Wait“ Single Malt Scotch Whisky in Deutschland erhältlich ist und zu den Fachhändlern ausgeliefert wird.
Mit dieser Abfüllungsserie will man bei der Destillerie die Wartezeit auf den ersten eigenpoduzierten Whisky verkürzen und hat bislang schon zwei Ausgaben der Serie auf den Markt gebracht. „While We Wait“ ist in der dritten Auflage leicht getorft und in Rotweinfässern aus der Toskana gefinisht.
Hier die Pressemitteilung mit allen relevanten Infos:
Fruchtig-torfiger Vorgeschmack auf den ersten Whisky von der Isle of Raasay
Raasay „While We Wait“ Single Malt Scotch ab sofort erhältlich bei Kirsch Whisky in Deutschland
Isle of Raasay/Skye. „While We Wait“ – so heißt die erste Abfüllung von Raasay Whisky – benannt nach einer kleinen schottischen Hebriden-Insel. Weil der auf Raasay destillierte Whisky noch zwei weitere Jahre reifen muss, versüßt „While We Wait“ Fans und neu-gierigen Genießern nun die Wartezeit auf den ersten Single Malt, der direkt von der Insel kommt – und das ab sofort auch in Deutschland.
Vier Monate ist es her, dass sich die 120 Bewohner der Insel zusammenfanden, um gemeinsam die Eröffnung der Isle of Raasay Distillery zu feiern – der ersten legalen Brennerei ihres Eilands. Zwischen dem schottischen Festland und der Insel Skye, inmitten der Inneren Hebriden gelegen, reift seitdem der erste Raasay Single Malt Whisky in einer Kombination aus Virgin-American-Oak- und High-Rye-Bourbon-Fässern. Um Whisky-Liebhabern schon jetzt einen Vorgeschmack darauf zu geben, haben sich die Köpfe hinter der Destillerie etwas Besonderes ausgedacht: In Zusammenarbeit mit einer befreundeten Highland-Whisky-Brennerei kreierten die „R&B Distillers“ Bill Dobbie und Alasdair Day den Raasay „While We Wait“ Whisky. Er steht repräsentativ für den zukünftigen Stil der Raasay Whiskys: ein leicht torfiger Single Malt mit einem fruchtigen Geschmack.
„While We Wait“: Wartezeit versüßen, Vorfreude steigern
Für den Raasay „While We Wait“ wurden ein torfiger und ein nicht torfiger Whisky aus ehemaligen Bourbon-Fässern miteinander vermählt. Anschließend reifte der Whisky in italienischen Rotweinfässern aus der Toskana nach, in denen zuvor Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus Montechiari bei Pisa ausgebaut wurde. Das Ergebnis ist ein leicht torfiger, würziger und zugleich intensiv fruchtiger Single Malt Whisky.
Am Gaumen erinnert er an ein fernes Lagerfeuer, schwarzen Pfeffer, Eiche und eine zarte Meeresbrise – ausgeglichen durch den trockenen, mediterran-fruchtigen Geschmack des Rotwein-Finishes. Der Nachklang ist lang und erfrischend fruchtig. Selbstverständlich ist der Raasay „While We Wait“ weder gefärbt noch kühlfiltriert.
Erster auf Raasay destillierter Scotch Whisky ab 2020 auf dem Markt
Der Raasay „While We Wait“ macht Lust auf das, was in den Fässern der Isle of Raasay Distillery reift: In etwa zwei Jahren wird der erste dort destillierte Single Malt abgefüllt. Und dieser Whisky ist ein wahres Gemeinschaftsprojekt der Inselgemeinde: Die Destillerie wurde vom einheimischen Architekten Olli Blair entworfen, von den Bewohnern gebaut und wird nun mit Norman Gillies von einem echten Kind der Insel geleitet. Nach einigen Versuchen holten die Inhaber Dobbie und Day mit den alten isländischen Sorten Bere und Iskria zudem den Gerstenanbau zurück auf die Insel – nach mehr als 40 Jahren. Klar, dass auch das Wasser für den Whisky durch alle Produktionsschritte hindurch vom Eiland stammt – für einen 100%-igen Raasay Single Malt Whisky.
Raasay „While We Wait“ Single Malt Scotch Whisky im Überblick
Single Malt Scotch Whisky der R&B Distillers
Whisky-Region: Highlands
Mischung aus einem getorften und einem nicht getorften Whisky
Bourbon-Reifung und Veredelung in toskanischen Rotweinfässern
Viele von Ihnen werden in den letzten Wochen Nachrichten über die dramatische Wasserknappheit in Südafrika gelesen haben. Sollte sich dort die Situation nicht schnell verbessern, muss ab 1. April das Wasser rationiert und bei zentralen Ausgabestellen verteilt werden.
An die 40km von Kapstadt entfernt liegt Wellington, und dort die James Sedgwick Distillery (Baine’s Cape Mountain Whisky, Three Ships), die größte Whiskybrennerei in Afrika, in der zu jeder Zeit mindestens 150.000 Fässer Whisky lagern. Und nun betrifft auch diese der Wassermangel direkt – und mit voller Härte.
Die zur ebenfalls in Südafrika beheimateten Distell Group (ihr gehören auch Bunnahabhain, Deanston und Tobermory) Brennerei muss ab sofort bis auf weiteres die Produktion einstellen. Selbst eigene Grundwasserbohrungen an verschiedensten Stellen haben – sehr zur Verwunderung der Leitung der Brennerei – kein Wasser mehr zum Sprudeln gebracht.
In der Destillerie setzt man jetzt, spät aber doch, auf – kostenintensive – Maßnahmen, um mit dem Wasser besser haushalten zu können. Wann diese greifen und wann die Destillerie wieder produzieren kann, ist ungewiss.
Die Brennerei bezieht ihr Wasser zum Teil aus einem Fluss, zum Teil aus der öffentlichen Versorgung.
Gestern begann ein interessantes Experiment der Rugen Distillery in der Schweiz: Man hat dort drei Whiskyfässer unter tropischen Bedingungen gelagert, um den Einfluss des tropischen Klimas auf die Whiskyreifung zu untersuchen. Wo man dieses in der Schweiz findet und was man mit dem Projekt bezweckt, können Sie untenstehender Pressemitteilung entnehmen.
Übrigens: Damit dürfte die Rugen Distillery die erste Destillerie weltweit sein, die Whisky in drei verschiedenen Klimazonen lagert:
Gemäßigt – in den Felsen-Kellern unter der Brauerei
extrem kalt – in den Eishöhlen auf dem Jungfraujoch in fast 3.500m Höhe
tropisch – im Tropenhaus in Frutigen
Whisky und Tropen – Rugen Distillery lagert Whisky im Tropenhaus
Matten b. Interlaken, 1. Februar 2018: Welchen Einfluss hat das tropische Klima auf den Reifeprozess eines Whisky? Die Rugenbräu AG mit der Rugen Distillery hat im Tropenhaus Frutigen ein neues Projekt ins Leben gerufen: Im Tropengarten lagern drei Whisky-Fässer, gefüllt mit dem exklusiven „Swiss Mountain Single Malt Whisky“. Am 1. Februar 2018 wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Idee kam dem Master Distiller von der Rugenbräu AG im Mai 2017, als er einen speziellen Kavalan-Whisky aus Taiwan verkostete: „Als Ergänzung zu unserem einzigartigen Swiss Mountain Single Malt Whisky Ice Label, der im ewigen Eis auf dem Jungfraujoch reift, kann nun ein besonderer Whisky in einem tropischen Klima und dennoch in unserer Region reifen“, schildert Kurt Althaus. Drei verschiedene Eichenfässer in der Grösse je eines Barrique (rund 230 Liter/Fass) wurden sorgfältig ausgewählt. Dabei handelt es sich um ein ganz neues Fass, das aus Holz aus dem heimischen Rugenwald hergestellt wurde, ergänzt durch ein Fass, das mit Süsswein befüllt war und eines aus der Portweinproduktion.
Einfluss des tropischen Klimas auf die Reifung
Das tropische Klima im Garten des Tropenhauses in Frutigen weist eine hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 72 % aus und eine durchschnittliche Temperatur von 21.8 °C. Diese Elemente führen zu einer deutlich schnelleren Reifung des Whiskys. Zudem erwartet der Master Distiller eine intensive Geschmacksentwicklung und kräftige Farbe. Ein Kavalan-Whisky benötigt bis zur Trinkreife drei bis fünf Jahre. „Ich bin gespannt, wie lange unser Whisky in den Tropen brauchen wird. Quartalsweise werden wir Proben analysieren“, stellt Kurt Althaus in Aussicht. Die häufige Kontrolle soll vermeiden, dass die Aromen zu intensiv werden, besonders beim neuen Fass. „Zu erwarten ist ein deutlich höherer ‚Angels‘ Share‘ – auch ‚Anteil an die Engel‘ genannt – da durch die gesättigte Luft der Alkohol leichter verdunsten kann.“
Zwei regionale Marken spannen zusammen
„Wir sind gespannt und freuen uns sehr, unsere exklusive Whisky-Linie zu erweitern und dabei die Zusammenarbeit mit dem Tropenhaus Frutigen zu intensivieren“, freut sich Remo Kobluk, Geschäftsführer der Rugenbräu AG. „Schon der Whisky-Stör hat grossen Anklang gefunden und wir sind begeistert, nun ein weiteres hochkarätiges Produkt in unseren Tropen reifen zu lassen“, betont Marcel Baillods, CEO im Tropenhaus Frutigen. Am Donnerstag, 1. Februar 2018 fand im Beisein von Medien und Vertreterinnen und Vertreter aus der Whisky-Welt die offizielle Einweihung der drei Fässer statt. Mit dabei war auch Julia Nourney, Independent Spirits Consultant, die sich im Besonderen mit Whisky befasst. Die Fässer sind im Tropengarten an prominenter Lage aufgestellt und entsprechend beschildert sowie für die Besucherinnen und Besucher sichtbar. Anlässlich der Einweihung wurden erste Proben aus den im Dezember 2017 befüllten Fässer genommen: „Die erste Farb- und Aromagebung nach rund 6 Wochen hat seinen Lauf genommen und ist bereits vielversprechend“, stellt Kurt Althaus fest.
Meilenstein in der Geschichte des Whiskys
Für die Rugenbräu AG ist die Entstehung dieses neuen Whiskys ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Traditionshauses. Bereits im Jahr 1999 betrat die Rugenbräu AG mit der Fleur de Bière die Welt der Destillate und nahm dann auch die Whisky Produktion auf. Im Jahr 2008 wurden die ersten Flaschen des „Swiss Mountain Single Malt Whisky Classic“ auf den Markt gebracht und gleich darauf auch der exklusive „Ice Label“ lanciert. Dieser wurde von DistiSuisse zum Whisky des Jahres 2017 erkoren. Mit seinen Whiskys und Destillaten wie auch mit dem Gin nimmt die Rugen Distillery in der Welt der Spirituosen und der Gastronomie einen bedeutenden Platz ein.
Ideen der Rugen Distillery mit Regionalbezug
Kurt Althaus hat noch zahlreiche Ideen für eine besondere Reifung von Whiskys auf Lager. „Gewisse Projekte sind bereits aufgegleist“, verrät Althaus. „Der regionale Bezug steht bei mir im Fokus und bereichert die Geschichte der Rugen Distillery massgeblich.“
Und wieder können wir eine weitere Destillerie unserem Raster von produzierenden Brennereien hinzufügen, diesmal in Wales: Vorgestern konnte man bei der Aber Falls Distillery, die zu der Halewood Wines & Spirits Group gehört, das erste Fass mit New Make befüllen.
Und dank Stewart Hainsworth, CEO der Gruppe, können wir Ihnen auch ein Bild des „historischen“ Fasses Nummer 1 zeigen, das sozusagen den vorletzten Meilenstein auf dem Weg zum fertigen Whisky darstellt. Wir gratulieren ganz herzlich!
Aber Falls ist die dritte Whisky-Destillerie in Wales nach Penderyn und Dà Mhìle, und die erste in Nord-Wales seit mehr als 100 Jahren. Sie liegt in Abergwyngregyn, Gwynedd – und benutzt Wasser vom Fluss Aber Falls (Afon Rhaeadr Fawr).