Ein ganzer Sommer ohne Verkostung von Clynelish auf Whiskyfun? Serge Valentin findet dies unmöglich und ändert es umgehend. Deshalb gibt es dort heute ein umfangreiches Clynelish Tasting. Die heutige Verkostung umfasst Whiskys unterschiedlichen Alters und Produktionsjahren. Diese Destillerie, die in den nördlichen Highlands in der Nähe des Dorfes Brora liegt, ist bei vielen unabhängigen Abfüllern beliebt. So finden wir beim Tasting fast ausschließlich Single Cask Abfüllungen, und durchgehend Whiskys von hoher bis sehr hoher Qualität. Und, es wird in der nächsten Zeit wohl mehr Clynelish geben.
Das heutige Clynelish Mammut Programm in der Übersicht:
Clynelish 7 yo 2008/2015 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #10771) 81 Punkte
Gestern präsentierten in Wien das Wiener Rösthaus und die Whiskydestillerie Haider den 1. Whiskykaffee Österreichs. Darüber informiert uns heute eine Presseaussendung, die wir mit Ihnen hier ungekürzt teilen:
Für den 1. Whiskykaffee Österreichs wurden die Rohkaffee-Bohnen aus Indien in einem Holzfass, das mit einer RARE Selection-Abfüllung des Dark Single Malt J.H. der Destillerie Haider veredelt wurde, gelagert und nach Wiener Tradition geröstet.
Früher wurde Rohkaffee oft auch in alten Rum-, Whisky- oder Weinfässern transportiert. Während der langen Reisen per Segelschiff, von den Ursprungsländern nach Europa, reifte der Rohkaffee und nahm die Aromen der alten Barriquefässer an. Diese natürliche Aromen-Infusion wurde nun vom Wiener Rösthaus zusammen mit der preisgekrönten
1. österreichischen Whiskydestillierie Haider wiederbelebt und neu interpretiert.
Die Bohnen des Monsooned Malabar-Kaffee reifen in einem Fass, das mit RARE Selection Dark Single Malt J.H. getränkt wurde. Durch diese schonende Behandlung entfalten sich die Geschmackskomponenten der beiden Spitzenprodukte und ergänzen sich in perfekter Harmonie. Nach ausreichender Reifezeit im Fass wird der trockene Rohkaffee im Wiener Rösthaus schonend bei maximal 220° C geröstet.
„Dieser weiche und würzige Spezialitäten-Kaffee besticht durch ausgeprägt nussig-schokoladige Noten. Er nimmt die Aromen des Whiskys besonders gut auf und harmoniert wunderbar mit dem herben Karamell des intensiven Whiskys“, sind sich Silvia Maino und Helmut Brem vom Wiener Rösthaus einig. „Der Röstkaffee eignet sich hervorragend als Espresso. Das Zusammenspiel von Kaffee, Whisky und Holz garantiert eine Aromenvielfalt, die Kenner begeistern wird.“
„Dass Whisky nicht nur pur oder in Cocktails ein Genuss ist, wissen wir schon lange. Aber verarbeitet zum Whiskykaffee ist er auch für uns ein Novum und hat uns neue Geschmackerlebnisse beschert“, so Jasmin Haider-Stadler von der Whiskydestillerie Haider. „Unsere RARE Selection Dark Single Malt ist in gebrauchten Süßweinfässern gelagert, wodurch sie eine fruchtige Süße bekommt, die sich optimal mit den kräftigen Aromen des Kaffees ergänzt“.
1. Whiskykaffee Österreichs
Edler Spezialitätenkaffee aus Indien, getränkt mit einer RARE Selection-Abfüllung des Dark Single Malt J.H. der Destillerie Haider, gereift im Holzfass und geröstet nach Wiener Tradition.
Ein aufregender Tag! Wie wir einem Artikel auf www.stv.tv entnehmen können (und auch auf Facebook lesen dürfen), wurde die Lindores Abbey Distillery heute offiziell eröffnet (mit dem Schriftsteller Ian Rankin als Gast). Bei kaum einer anderen Brennerei durften wir über ihre Entstehung so häufig berichten. Schon im September 2013 konnten Sie hier einen Artikel lesen, dass an dem Ort, an dem 1494 zum ersten Mal die Whiskyproduktion urkundlich erwähnt wurde, eine Brennerei errichtet werden soll. Anfang Juni schien es, als würde sich die ursprünglich geplante Eröffnung am 1. August um wenige Wochen verschieben (unser Leser Kurt Rottenfusser hatte dies bei seinem Besuch so erfahren). Es wurde nun doch ein klein wenig später – und nichts desto trotz gratulieren wir ganz herzlich und wünschen viele gute Whiskys für die Zukunft.
In einem Zeitraffer-Video können Sie sich die Entstehung der Brennerei anschauen, entweder direkt hier auf der Seite oder bei Vimeo.
Wir hatten das neue Mitglied der Glenfiddich Experimental Series schon angekündigt, jetzt können wir auch die offizielle Pressemitteilung zum Glenfiddich Winter Storm präsentieren – inklusive Preis und Verkaufsstart in Deutschland:
INTENSIVE AROMEN DURCH EIS UND EINFALLSREICHTUM
Glenfiddich erweitert die bahnbrechende Experimental Series um den neuen Glenfiddich Winter Storm – ein außergewöhnlicher Single Malt Whisky mit erfrischendem Eiswein-Finishing
Glenfiddich, der meistausgezeichnete Single Malt Scotch Whisky der Welt, geht seit Beginn an mit Mut und echtem Maverick-Spirit ganz neue und gewagte Wege. Durch Innovationsgeist und Experimentierfreude entstehen Whisky-Kreationen mit außergewöhnlichen Finishing-Verfahren, die die Grenzen der Whisky-Produktion überschreiten. Eines dieser besonderen Experimente ist der brandneue Glenfiddich Winter Storm – eine streng limitierte in kanadischen Eiswein-Fässern gereifte Whisky Edition. Der Premium-Whisky ist von einer einzigartigen Süße und Komplexität geprägt und wird in Deutschland von der Campari Deutschland GmbH vertrieben.
Der Glenfiddich Winter Storm ist der neueste Zuwachs zur bahnbrechenden Glenfiddich Experimental Series, die bereits 2016 mit dem Glenfiddich IPA Experiment und dem Glenfiddich Project XX die Regeln der Whiskyherstellung völlig neu definierte.
Eiswein und Whisky – ein einzigartiges Geschmackserlebnis Glenfiddich’s Malt Master, Brian Kinsman, ist ständig auf der Suche nach außergewöhnlichen Innovationen im Bereich des Scotch Whiskys. Seine aktuelle Kreation ist das Ergebnis eines Kanada-Trips im Januar 2016, bei dem er Peller Estate besuchte – ein renommiertes Weingut in Niagara. Bei Dauerfrost besichtigte Brian die wundervollen Weinberge, wo er mehr über die Weinlese bei Mondschein und eisigen Temperaturen von – 10˚C lernte, wenn die Trauben hart wie Kieselsteine sind.
Inspiriert von seinen Erfahrungen kehrte Brian zur Glenfiddich Destillerie in Dufftown zurück und begann mit verschiedenen Eiswein-Fässern aus französischer Eiche des kanadischen Weinguts zu experimentieren. Dafür befüllte er sie mit unterschiedlichen Glenfiddich Single Malts und ließ sie bis zu sechs Monate darin reifen. Kinsman erklärt: „Nur die selteneren Whiskys, welche 21 Jahre gereift sind, harmonierten mit der kräftigen Eisweinnote. Durch die jahrelange Reifung in Eichenfässern besitzen diese Whiskys mehr Tannine. Dadurch wurden sie nicht von der Süße überlagert, sondern es entwickelte sich eine einzigartige frische Litschi-Note.“ Das Ergebnis: ein perfekter Glenfiddich 21 Year Old. Der Geschmack des Glenfiddich Winter Storm zeichnet sich durch eine verstärkte karamellige Süße und den Glenfiddich-typischen Hauch von Eiche aus, der durch köstliche Noten tropischer Früchte und Weinnoten ergänzt wird.
Craig McDonald, Vizepräsident des Peller Estates Weinguts, fügt hinzu: „Es war ein Privileg, mit Brian an diesem Experiment mitwirken zu dürfen. Wir arbeiten lang und ausdauernd, um unsere intensiv-süßen Eisweine zu produzieren und sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Grenzen des Geschmacks weiter auszureizen. Es war also sehr faszinierend zu sehen, wie unser Eiswein verwendet wird, um einen neuen, überraschenden Whisky zu kreieren. Der entstandene Single Malt ist eine einzigartige Kombination aus der wärmenden Seele des Whiskys und der erfrischenden Kälte des Eisweins.“
Eine Whisky-Serie voller Mut und Leidenschaft
Um ungewöhnliche und unerwartete Varianten zu erschaffen, hinterfragt Glenfiddich mit der Experimental Series gängige Konventionen und wagt es dabei mit gewagten Experimenten, die Grenzen des schottischen Whiskys weiter zu verschieben. Die Glenfiddich Experimental Series entstand aus Partnerschaften und Kooperationen mit gleichgesinnten Mavericks, die aus den unterschiedlichsten Branchen stammen. Mavericks sind Persönlichkeiten, die den Mut haben, ausgetretene Wege zu verlassen, um ihre Träume zu verwirklichen. Durch Mut, Experimentierfreude und Pioniergeist erschafft Glenfiddich neue, ungeahnte Möglichkeiten in der Whisky-Herstellung. Der streng limitierte Glenfiddich Winter Storm ist ab November 2017 für einen UVP von 179 Euro in einer markanten, weißen Keramik-Flasche in einer aufwendig geprägten Geschenkbox erhältlich.
Tasting Notes GlenFIddich Winter Storm:
Duft: Ein Bouquet aus tropischen Früchten und kandiertem Zucker in perfekter Balance mit tiefen Weinnoten.
Geschmacksprofil: Sanfte süße Noten, welche an kandierte Früchte und türkischen Honig erinnern, entwickeln sich zu köstlichen Litschi-Aromen. Die süßen Aromen werden durch den kräftigen, trockenen Geschmack des Eisweins ergänzt.
Regelmäßig können wir über Whisky-Auktionen berichten, bei denen Höchstpreise erzielt wurden. Erst gestern wurde ein Fass mit Macallan von 1987 in Hongkong versteigert und erzielte mehr als 400.000 Euro. Bei weniger als 300 Abfüllungen, die dieses Fass laut Auktionator noch hergeben kann, trauen wir uns nicht, den möglichen Preis für eine Flasche zu errechnen.
Doch auch die Preise einzelner Flaschen können Schwindel erregende Höhen erreichen. Ebenfalls gestern fand bei Bonhams der Whisky Sale in Edinburgh statt, wie wir durch eine Pressemitteilung erfahren konnten. Zur Versteigerung kam unter anderem eine Abfüllung des Port Ellen Fasses #1297 von 1981. Für diesen 36-jährigen Single Malt (das Fass befindet sich im Privatbesitz) wurde vor Auktionsbeginn ein Preis von £ 4.500 bis £ 5.000 erwartet. Doch der Hammer fiel erst, nachdem ein unbekannter Käufer sein Gebot auf £ 9.375 erhöhte.
In der Pressemitteilung kommentiert James Mackay, Leiter der Rare & Collectable Spirits bei Diageo, diese Auktion:
„Die Port Ellen Bestände nehmen rapide ab, sie führen diese Whiskys in eine andere Kategorie im Vergleich zu den meisten anderen gealterten Single Malts auf dem Markt. Darüber hinaus sind diese mittlerweile legendären Single Malts nicht nur selten, alt und sehr gefragt; sie sind von hervorragender Qualität.“
In den letzten Jahren konnten wir sogenannte Blended Malts immer häufiger vorfinden. Serge Valentin widmet sich in seinem heutigen Tasting speziell dieser Kategorie, in der in erster Linie die Blender ihr Spielfeld finden. Und fast natürlich stellt Compass Box den Großteil der Verkostung auf Whiskyfun. Alleine vier Abfüllungen dieser „Artisan Scotch Whiskymaker“ finden wir dort, und wie gewohnt wissen sie mehr als zu gefallen. Ihnen an die Seite gestellt wurde eine recht neue Abfüllung der Lost Distillery Company. Sie beleben die Whiskys längst geschlossener Brennereien durch ihre neuen Kompositionen wieder. Das Finale steht Diageo’s Special Release zu. Dieser Blended Malt enthält Whiskys aller 28 aktiven Diageo-Destillerien, und mit 89 Punkten erhält diese Abfüllung eine mehr als respektable Bewertung.
Die heutige Session in der gewohnten Kurzübersicht:
Dalaruan (46%, Lost Distillery Company, Archivist’s Selection, blended malt, batch 1/1) 87 Punkte
Whisky de Table (40%, Compass Box, batch #2, blended malt, 2017) 81 Punkte
Phenomenology (46%, Compass Box, blended malt, 2017) 85 Punkte
No Name (48.9%, Compass Box, blended malt, 15000 bottles, 2017) 89 Punkte
Artist #7 (55%, Compass Box, Velier and La Maison du Whisky, blended malt, 1,920 bottles, 2017) 88 Punkte
Collectivum XXVIII (57.3%, OB, Special Release, 2017) 89 Punkte
Von Diageo Österreich haben wir eine Presseinfo über die für das diesjährige Weihnachtsgeschäft geplanten Aktionen erhalten – mit den für die Alpenrepublik gültigen Preisen, die aber im Ungefähren auch für Deutschland gültig sind. Wir bringen hier die whiskybezogenen Packs (und jene, in denen Whiskyangebote enthalten sind), damit Sie schon mal vorausplanen können ;-). Hier der von uns leicht gekürzte Pressetext:
Mit DIAGEO durch die Festsaison
Attraktive Geschenkverpackungen und Promotions für eine umsatzstarke Winterzeit
Wien, 04. Oktober 2017 – Sei es Halloween, Weihnachts- und Familienfeiern oder Silvester – alle Jahre wieder garantieren DIAGEOs Premium-Spirituosen in der Festsaison zu jedem Anlass das richtige Geschenk. Von Oktober bis Dezember sorgen in diesem Jahr Dimple Golden Selection, Johnnie Walker, Talisker, und World Class mit exklusiven Gift-Packs und Promotions im Handel für starke Kaufimpulse und entsprechend festliche Umsätze.
Exklusivität im „Grübchen“-Design: Dimple Golden Selection
Die Dimple Golden Selection wird es von Oktober bis Dezember 2017 mit einem hochwertigen Longdrinkglas geben, denn das Meisterwerk des Master Blenders setzt auf Exklusivität.
Dimple Golden Selection ist ein elegantes Meisterwerk aus der ältesten Destillateurfamilie der Welt. Gerade die stilvolle Präsentation in der einzigartigen Flasche mit den „Grübchen“ (engl. dimples) hinterlässt einen bleibenden Eindruck beim Käufer. Die hochwertige Geschenkverpackung mit einem attraktiven Longdrinkglas als Zugabe sorgt für zusätzliche Kaufimpulse in der umsatzstarken Weihnachtszeit. Ein passender Rezeptvorschlag, der Spring & Dimple, rundet das ganze Geschenkpaket stilvoll ab und garantiert zusätzliche Kaufanreize sowie eine Absatzsteigerung. Für den Drink werden ein Teil Dimple Golden Selection und zwei Teile Apfelsaft gemixt und mit Soda aufgefüllt. Die Zutaten machen sich hervorragend im neuen Longdrinkglas und können mit Salbei garniert werden. Geselligen Runden in der Weihnachtszeit steht somit nichts mehr im Weg.
UVP: 24,99 Euro
Johnnie Walker Black Label: Limitierte Geschenkverpackung mit zwei Tumblern
Die Nummer 1 der Scotch Whiskys und Goldmedaillengewinner der San Francisco World Spirits Competition, Johnnie Walker Black Label, bietet mit zwei Tumblern das perfekte Geschenk seit 1820. Whisky ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Die hochwertige Geschenkverpackung mit zwei Tumblern setzt im Einzelhandel starke Kaufimpulse. Mit attraktiven Visibility-Tools und POS-Materialien wird die Vielfältigkeit des meistverkauften Scotchs Whiskys bewiesen und bei Whisky-Neulingen die Lust auf dieses besondere Genusserlebnis geweckt.
UVP: 25,99 Euro
Das Beste zum Feste: Talisker 10 Years Old und Talisker Skye
Von Oktober bis Dezember 2017 erscheinen zwei der beliebtesten Islay-Malts Talisker 10 Years Old und Talisker Skye in hochwertigen Geschenkpackungen mit jeweils zwei Rocking-Gläsern.
Talisker 10 yo ist der klassische Vertreter der Talisker-Familie. Ein sehr kräftiger, komplexer Whisky mit intensiven Torf- und Malzaromen, der seit jeher allseits beliebt ist. Ein unkomplizierter, angenehmer und weicher Malt mit dem klassischen rauen Charakter der Destillerie, ist der Talisker Skye.
Bereits fertig verpackt sind beide Sorten das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Whisky-Liebhaber. Attraktive, vorkonfektionierte Displays setzen zusätzliche Kaufimpulse.
Gerade torfige Whiskys liegen zurzeit sehr im Trend und Talisker zeigt eine starke Performance am österreichischen Markt. In diesem Segment ist Talisker einer der starken Marken in Europa und damit ein perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Whisky-Liebhaber!
UVP Talisker 10 yo: 46,99 Euro / UVP Talisker Skye: 37,99 Euro
World Class Gifting Collection: Klassische Spirituosen als zeitlose Geschenke
Johnnie Walker Gold Label Reserve, The Singleton Spey Cascade, Tanqueray No. TEN und Ron Zacapa Centenario 23 sind ein perfektes Team und machen sich hervorragend als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Premium Spirituosen stehen seit Jahren für Qualität und Genuss und sind dabei Merkmale eines steigenden Lebensstandards.
Mit vier margenreichen World Class-Spirituosen, die auf einem Display sehr schön in Szene gesetzt werden, wird das Impulsgeschäft um die Weihnachtszeit enorm gesteigert. Unterstützt wird dies auch durch diverse PR- und Marketingstrategien.
Ob mehrfach ausgezeichneter und samtweicher Premium-Whisky mit milden Honig-Geschmack; Rum, der 2.300 Meter über dem Meeresspiegel reift und zu No. 1 Trending Rum sowie No. 3 Best-Selling Rum bei „The World’s 50 Best Bars Report 2016“ gekürt wurde; hochwertiger Scotch aus der schottischen Speyside-Region oder mehrfach gekrönter und beliebtester Gin der Barkeeper: Mit dieser Geschenkauswahl sind besinnliche Weihnachten vorprogrammiert.
UVP Johnnie Walker Gold Label Reserve Euro: 38,99 Euro / UVP The Singleton Spey Cascade: 25,99 Euro / UVP Tanqueray No. TEN: 29,99 Euro / UVP Ron Zacapa Centenario 23: 49,99 Euro
Bei Tamdhu tut sich was: Zwei neue Lagerhäuser werden gerade errichtet, und für neun weitere gibt es bereits eine Baugenehmigung – macht dann 24 Lagerhäuser, die rund um die Destillerie deren Fässer reifen lassen werden.
Aber es gibt noch mehr zu erzählen – und das tut Distillery Manager Sandy McIntyre in einem höchst interessanten Artikel unter dem Titel: „Tamdhu Distillery: A tale of total transformation“ auf Master of Malt selbst: Man arbeitet gerade an der Einreichung einer Baugenehmigung für eine eigene Cooperage, die sich um die Fässer bei Tamdhu kümmern soll. Auskohlen und neue Fässer bauen wird dort laut McIntyre nicht stattfinden, aber man wird bei Reparaturen und beim Verstärken unabhängig sein.
Weiters plant man, die momentan für Besucher nicht zugängliche Destillerie ca. 10x jährlich für kleine VIP-Touren mit Sandy selbst zu öffnen. Nicht mehr als 120 Besucher können so pro Jahr Einblick in die Destillerie, die so wie Glengoyne dem unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers gehört, erhalten.
Der Rest des empfehlenswerten Artikels gibt Einblick in die Arbeiten, die im Zuge der bisherigen Renovierungsarbeiten geschehen sind und Zukunftspläne der Brennerei.
Einen fotografischen Rundgang rund um Tamdhu können Sie hier bei uns finden.
Heute überschlägt sich die Whiskywelt fast mit Neuheiten – soeben gesellt sich auch die Destillerie Benromach zu jenen, die mit einer neuen Abfüllung auf den Markt kommen, und zwar nach dem Benromach 1976 im April (siehe hier) nun mit dem Benromach 1977.
Der 39jährige Whisky scheint in einem besonders dichten Fass gereift zu sein: Er wurde mit satten 56.0% aus einem Refill American Hogshead Nr. 1268 abgefüllt. Er zeigt Noten von reifer Banane und Passionsfrucht, weiters findet man zitronige Untertöne und getrockneten Tabak sowie geröstete Eiche. Das Finish wird als mentholig frisch beschrieben.
Dargeboten wird der Whisky wieder in der für Vintage-Abfüllungen bei Benromach typischen Holzbox und einem Decanter. Ein kleines Buch, das die Geschichte der Destillerie bespricht und illustriert, ist ebenfalls dabei.
225 Flaschen vom Benromach 1977 werden weltweit verfügbar sein, sagt der Besitzer der Destillerie Benromach, der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail. Ab heute kann der Benromach 1977 gekauft werden: der Preis beträgt 1.500 Britische Pfund.
Irish Distillers haben Anfang dieser Woche eine neue Abfüllung ihres Green Spot Whiskeys vorgestellt: Green Spot Chateau Montelena. Er ist mit 46% abgefüllt und reifte ursprünglich in American Bourbon und Sherry casks, um dann ein Jahr lang in Fässern, die mit Zinfandel aus dem Chateau Montelena im Napa Valley befüllt waren, nachzureifen.
Der Release ist zunächst einmal für Irland, die USA und Kanada vorgesehen, ob der neue Green Spot danach auch zu uns kommt, bleibt abzuwarten. Einer der „geistigen Vorläufer“, der Green Spot Château Léoville Barton (mit Bordeaux-Finish) aus dem Jahr 2015, hat es über Umwege ja geschafft und ist bei uns im Handel beziehbar.
Neben dem Auktionsmarkt für Whiskyflaschen hat sich in der letzten Zeit auch einer für Fässer entwickelt – und auf diesem sehen wir einen neuen Rekord für das teuerste jemals versteigerte Whiskyfass. Er wurde im – wie sollte es anders sein – asiatischen Raum erzielt, genauer gesagt in Hong Kong.
Beim Auktionshaus Spink kam ein Fass Macallan aus dem Jahr 1987 unter den Hammer – ein Sherry Hogshead, das am 13. April 1987 befüllt wurde und laut Angabe des Auktionators kaum einmal 300 Flaschen hergibt, selbst wenn man es bis auf den letzten Tropfen leert.
Das Fass wechselte schließlich laut The Spirits Business um HK$2,928,000 (US$474,877) – das sind umgerechnet momentan ca. 403.500 Euro, den Besitzer. Rechnet man das auf 290 Flaschen um, sind das rein vom Auktionserlös (hier kommen wohl noch Gebühren hinzu) knapp 1.400 Euro pro Flasche.
Übrigens: Damit der Käufer den Macallan offiziell als Scotch in Flaschen füllen lassen kann, muss er das Fass in Schottland belassen und dort leeren, die Flaschen füllen und etikettieren lassen. Aber vielleicht stellt er sich seinen Kauf einfach in den Keller und besucht das Fass wöchentlich mit einer Karaffe…
Ergänzung 14:30 – wir haben nun Pressebilder des Fasses und die Tasting Notes dazu bekommen und bringen sie hier für Sie als Addendum:
Macallan – die alten Lagerhäuser. Aus einem davon stammt wohl das jetzt versteigerte Fass. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Auch Glengoyne, die Highland-Destillerie an der südlichen Grenze dieser Whiskyregion, bringt neue Abfüllungen in den Travel Retail – und gleich vier davon, unter dem Namen „The Spirit of Oak Collection“:
Glengoyne Cuartillo wurde in First Fill American oak Oloroso Sherry Casks gereift. Er ist mit 40% abgefüllt und soll nach Toffee, Aprikosen und etwas Zimt schmecken.
Glengoyne Balbaína stammt aus First Fill Oloroso Fässern aus europäischer Eiche und ist mit 43% abgefüllt. Er schmeckt laut Destillerie nach Karamell, getrockneten Äpfeln und Gewürznelken.
Glengoyne PX kommt aus europäischer und amerikanischer Eiche und wurde in Pedro Ximenez-Fässern gefinisht. Er zeigt mit seinen 46% Noten von frischer Eiche, Gewürzen und karamellisiertem Zucker.
Der letzte der vier Neuen ist der Glengoyne 28yo. Er wurde in einer Kombination aus first-fill American und European oak Oloroso Sherry casks gereift. Man hat ihn mit 46.8% abgefüllt und er soll, dem Alter entsprechend, komplex und vielschichtig sein, mit dichtem Fruchtaroma und eleganten Gewürzen.
Curatillo und Balbaína kommen in den für den Travel Retail üblichen Literflaschen, die beiden anderen Abfüllungen sind in 0.7l-Flaschen erhältlich. Alle vier neuen Abfüllungen wird es ab Januar 2018 im Travel Retail weltweit geben, Preise dafür sind noch nicht endgültig festgelegt.
Ein neuer Glenmorangie ist für den Global Travel Retail veröffentlicht worden, diesmal mit Altersangabe: Der Glenmorangie 19yo Finest Reserve.
Laut den Angaben der offiziellen Webseite von Glenmorangie ist der neunzehnjährige Whisky ausschließlich in ex-bourbon casks aus amerikanischer Weißeiche gereift und kommt mit 43% in die Flasche. Er soll zestige Noten bieten, dabei aber die typische Sanftheit, die man Glenmorangie zuschreibt.
Ein Preis ist auf der Webseite nicht angegeben, allerdings finden sich hier die originalen Tasting Notes:
Nase:Frische, reine und spritzige Minze- und Eukalyptusaromen sowie Nuancen von Rohrzucker vermischen sich mit Noten von Süßigkeiten, Pfirsichen und Vanille.
Gaumen: Eine weiche und cremige Textur geht einher mit der feinen Süße von Äpfeln, Aprikosen und intensiv schmeckenden Orangen sowie Toffee, buttrigen Naschereien und Menthol.
Finish:Minz-Toffee vermischt sich mit Tanninen von der Eiche und dem anhaltenden Hauch bittersüßer Zitrusfrüchte.
Sowohl zwei Originalabfüllungen (eine davon für den Travel Retail) und einige unabhängige Bottlings aus der Destillerie Glengoyne sind heute im Fokus der Aufmerksamkeit bei Serge Valentin. Glengoyne ist vor allem bekannt dafür, dass die Destillerie selbst in den südlichen Highlands steht, die Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite aber bereits den Lowlands zugerechnet werden. Interessanter allerdings ist, und wohl auch mehr ein Merkmal der Whiskys, dass Glengoyne Wert darauf legt, sich im gesamten Destillationsprozess etwas mehr Zeit zu lassen als andere Brennereien. Das Resultat soll ein weicherer, ausgewogenerer Whisky sein.
In den Punktewertungen der heutigen Verkostung wirkt sich das allerdings nicht offensichtlich positiv aus – auch wenn die Bewertungen durchwegs gut sind, kommen sie nicht weit über 80 Punkte hinaus. Warum das so ist, können Sie bei Serge natürlich detaillierter nachlesen. Wir bringen hier die blanken Zahlen:
Glengoyne 15 yo ‘Distiller’s Gold’ (40%, OB, +/-2017): 80 Punkte
Glengoyne 8 yo 2007/2016 (43%, Douglas Laing, Single Minded, hogshead): 83 Punkte
Glengoyne 19 yo 1996/2016 (48%, Distiller’s Art, refill hogshead): 82 Punkte
Glengoyne 14 yo 2001/2015 (46%, Cadenhead, Small Batch, sherry butt, 840 bottles): 83 Punkte
Glengoyne ‚Cask Strength Batch 004‘ (58.8%, OB, 2015): 83 Punkte