Thüringer Allgemeine: Neuer Veranstaltungsort für die Tarona Whiskymesse in Erfurt

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Vier Jahre lang fand die Erfurter Whiskymesse Tarona im Palmenhaus statt. Was 2014 mit fünf Ausstellern und 700 Besuchern begann, entwickelte sich weiter zu einer kleinen aber feinen Whiskymesse, in diesem Jahr mit fast 2300 Besuchern. Der Veranstaltungsort, das Palmenhaus, kam an die Grenzen der Kapazität, so dass die Veranstalter für die Messe im nächsten Jahr über eine Limitierung der Besucherzahl nachdachten.

Weitere Überlegungen in diese Richtung, lesen wir in einem Artikel der Thüringer Allgemeine, brauchten sie aber nicht anstellen. Das zuständige Bauamt der Stadt Erfurt erteilte für die Messe im nächsten Jahr plötzlich keine Genehmigung. Davon sehr überrascht, fanden die Veranstalter jedoch schnell eine neue Location. Die Tarona Whiskymesse wird 2018 im Kaisersaal stattfinden. Es ändert sich auch der Messe-Termin, sie wird statt im März nun vom 16. bis 18. Februar 2018 stattfinden. Der neue Veranstaltungsort bietet mehr Platz, so wird das bisherige Whisky-Angebot durch Rum und Gin ergänzt. Tickets für die Tarona Whiskymesse sind schon online erhältlich.

Whisky im Bild: Regenbogen über Bowmore

Unser Leser Fabian Roth hat uns aus seinem Islay-Urlaub zwei Bilder gesendet (herzlichen Dank dafür), die wir gerne mit Ihnen teilen wollen. Sie zeigen einen Regenbogen vor dem blauen Himmel über der Destillerie Bowmore. Mehr Worte bedarf es in diesem Fall nicht, genießen Sie einfach die wunderschöne Stimmung.

Regenbogen über Bowmore (c) Fabian Roth
Regenbogen über Bowmore (c) Fabian Roth

Whisky Investment Fund: Zwischenfazit nach drei Jahren

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Über Whisky, speziell Single Malt Whisky, als Investitions-Alternative in Zeiten niedriger Zinsen berichten wir regelmäßig. So begleiteten wir vor drei Jahren auch die Gründung des Platinum Whisky Investment Fund (das Platinum scheint mittlerweile weggefallen zu sein) mit einem kurzen Artikel. Rickesh Kishnani und David Robertson gründeten diesen geschlossenen Fonds mit einer Zielgröße von 10 Millionen Dollar. Ende Juni wurde dieser geschlossen, und beim Business Insider Singapore finden wir einen Artikel, in dem Rickesh Kishnani ein Zwischenfazit zieht.

Die Zielgröße konnte um 2 Millionen Dollar übertroffen werden. Mit einem Einsatz von 9 Millionen Dollar wurde in 14.000 Flaschen investiert, damit sei man die größte Investitionssammlung von Single Malt Whisky weltweit. Speziell in Hongkong wurde dieses Investitionsangebot sehr gut angenommen, 50 % der Anleger kommen von dort.

Zu den besonderen Abfüllungen, die Teil dieser Sammlung sind, gehört der Macallan Adami. Nur 12 Flaschen dieses 60-jährigen Macallans sind überhaupt abgefüllt worden, zum Fond gehört die Flasche Nummer 8 (in Asien eine Glückszahl). Daneben befindet sich in der Sammlung noch ein 64-jähriger Glenfiddich, 1937 destilliert und 2001 mit einer Auflage von 64 Flaschen abgefüllt. Die ältesten Whiskys sind ein Laphroaig und ein Highland Park, beide 1902 destilliert und zur Jahrhundertwende von Berry Bros & Rudd abgefüllt.

Auch auf anderen Whisky-Gebieten neben diesem Fond betätigt sich David Robertson. Der frühere Rare Whisky Director bei The Dalmore und vorherige Master Distiller bei The Macallan arbeitet zur Zeit an der ersten Whisky-Brennerei in Edinburgh seit den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts. Die Holyrood Park Distillery soll 2018 mit der Produktion beginnen.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (44)

Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen hier Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Auch in der Folge 44 unserer Serie haben wir wieder jede Menge interessante Beiträge für Sie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Edinburgh in Zeitraffer (2 Teile)

Unsere Sonntagsvideos kommen wieder einmal zurück in die schottische Hauptstadt und – um genau zu sein – in deren Umgebung. Heute haben wir für Sie zwei Zeitraffervideos ausgesucht, die in eindrucksvollen Bildern die Schönheit der Stadt Edinburgh und der Landschaft, in der sie eingebettet ist, die Lothians, zeigen.

Die Filme, die im Jahr 2014 entstanden und mit Nikon-Kameras aufgenommen wurden, stammen von Adam Robertson. Wir wünschen einen wunderbaren Sonntag und viel Vergnügen mit den Aufnahmen, die sie obenstehend und unten sehen. Die Links auf Youtube: Teil 1 und Teil 2.

Ardnamurchan: „Dancey Dispatches“ – September-Newsletter zum Herunterladen

Der September-Newsletter der Destillerie Ardnamurchan ist soeben erschienen, und wie schon bei den vorigen Ausgaben haben wir auch diesmal wieder die Erlaubnis von Alex Bruce, Managing Director der Adelphi Distillery Ltd., Ihnen das PDF zum freien Download zur Verfügung zu stellen, das diesmal ganze fünf Seiten umfasst.

Klicken Sie einfach hier auf Dancey_Dispatches_September_2017, um die neueste Ausgabe herunterzuladen. Diesmal geht es auch um die Aquavitae in Mülheim, auf der Adelphi ja mit Alex Bruce himself und der Whiskylegende Charles MacLean vertreten sein wird. Auch über andere Messen und einen Besuch von Prince Charles können Sie lesen – sowie über den Einsatz der Blockchain-Technologie zur genauen Identifizierung aller Komponenten des Adelphi-Whiskys, über die wir bereits hier berichteten. Alles in allem also eine perfekte Wochenendlektüre.

Whisky-Cocktail: Martha Kaiser

Im Rahmen der Chivas Bartenders‘ Chapter haben ausgewählte Bartender aus Österreich eigene Whisky-Cocktails mit Chivas kreiert, die wir vor einigen Tagen im Rahmen einer Bartour verkosten durften (den PR-Beitrag dazu finden Sie hier). Diese Cocktails möchten wir Ihnen in loser Abfolge zum Nachmachen und Genießen vorstellen. 

Heute haben wir einen Cocktail von Barkeeperin Andrea Hörzer aus der Josef Cocktailbar, Sterngasse 1, 1010 Wien für Sie ausgesucht, eine fruchtige, ungemein spannende Kreation, die modern und antiquiert zugleich wirkt:

Andrea Hörzer (c) Philipp Lipiarski

Martha Kaiser

Zutaten:

  • 5cl Chivas Regal 12yo
  • 3 Dash Sexy Bitters
  • 1 Barlöffel Zuckersirup
  • On-Top:Apfel-Calvados-Espuma

Rezept Apfel Calvados Espuma:

  • 10cl frischer Zitronensaft
  • 3 Äpfel entsaften
  • 10cl Calvados
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 20cl Joghurt

Zubereitung: Alle Zutaten in einem Rührglas kaltrühren und in einer Coupette servieren. Hausgemachter Butterkeks als Garnitur.

(c) Philipp Lipiarski

Whiskyfun: Angus verkostet Ardbeg (An Oa und Antikes)

Ardbeg – alleine mit diesem einzigen Wort kann man unter Whiskyfreunden stundenlange Diskussionen auslösen. Kaum eine andere Destillerie ist mit so vielen Emotionen und Meinungen verbunden wie diese im Süden der Insel Islay gelegene Brennerei.

Weitgehend Einigkeit scheint aber bei der neuesten Kreation der Destillerie zu herrschen: Fast in jeder Besprechung findet man, dass der Ardbeg An Oa gut gelungen ist und das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt. Auch Angus MacRaild, die Samstagvertretung von Serge, schließt sich den positiven Stimmen an.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis kommt dann bei den alten Ardbeg-Abfüllungen eher aus dem Lot – diese Flaschen kosten jede Menge, und auch, wenn die Wertungen in der Regel astronomisch sind, kauft man sich sozusagen jeden einzelnen Punkt mehr sehr teuer ein. Aber das wird die, die es sich leisten können und wollen, nicht davon abbringen, diesem seltenen Vergnügen nachzujagen – und das ist gut so. 

Hier die Wertungen der Verkostung von heute (mit einem kleinen Laphroaig hinten dran):

  • Ardbeg ‘An Oa’ (46.6%, OB, 2017): 85 Punkte
  • Ardbeg 10 yo 1998/2008 (57.4%, Scotch Malt Whisky Society, #33.69, ‘Smoked fish and black leather’): 86 Punkte
  • Ardbeg 13 yo 1975/1988 (54.2%, Gordon & MacPhail, Special Selection, Intertrade, 543 bottles): 94 Punkte
  • Ardbeg 28 yo 1967/1995 (53.7%, Signatory Vintage, Pale Oloroso butt, cask #575, 548 bottles): 96 Punkte
  • Laphroaig 31 yo 1966/1997 (49.3%, Signatory Vintage, cask #1094, 210 bottles): 95 Punkte
Ardbeg. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Grünes Licht für Chivas Baumaßnahmen in Kilmalid

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Es ist eher ungewöhnlich, dass wir hier über eine Abfüllanlage regelmäßig berichten. Doch bei den beiden Chivas Brothers Werken in Paisley und in Kilmalid ist in dem letzten Jahr sehr viel passiert. Vor knapp einem Jahr wurde bekannt, dass der Standort in Paisley geschlossen werden soll. Dafür soll die bestehende Anlage in Kilmalid modernisiert werden, die 460 Angestellten aus Paisley würden dorthin übersiedeln.

Im Sommer standen in beiden Werken Lohnverhandlungen an. Die dort Beschäftigten waren mit dem Angebot der Konzernleitung nicht zufrieden. Ihrer Meinung nach würden die angebotenen 1,5% mehr Gehalt sie nicht am Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Die Zeichen standen auf Streik, in Kilmalid wurde diese Kampfmaßnahme auch angewendet. In neuen Verhandlungen wurde sich geeinigt.

In dieser Woche erhielt Chivas Brothers die Baugenehmigung für die geplanten Umbaumaßnahmen in Kilmalid. Insgesamt werden rund £ 40 Millionen investiert, auf die dortige neue hochmoderne Anlage fällt nur ein Teil, wie wir bei The Drinks Business lesen können. Die Baumaßnahmen sollen 2019 beendet, das Werk in Paisley geschlossen werden und deren Aufgaben vom neuen Werk in Kilmalid übernommen werden.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei der Speyside-Destillerie Strathisla (39 Bilder)

Vielleicht DER Inbegriff für die klassische schottische Whiskybrennerei ist Strathisla mit ihren Steinmauern und Pagodendächern. Die zu Chivas gehörige Destillerie ist aber auch innen schmuck und interessant. Das beweisen die Aufnahmen von Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen, die Ende August die Destillerie in Rahmen einer Schottlandreise besucht und für uns fotografiert hat.

Begleiten Sie uns also – vorläufig zum letzten Mal – mit Alexandra in die Speyside und zu Strathisla, und besichtigen Sie mit uns auf vier Seiten das Gebäude, die Brennblasen, das Fasslager und den Tastingraum. Viel Vergnügen wünschen wir!

Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

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PR: Neue Produkte und neues Design der 1. Whiskydestillerie Österreichs

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Von der Whiskydestillerie Haider erhielten wir eine recht umfassende Presseaussendung, in der die 1. Whiskydestillerie Österreichs viele Neuerungen präsentiert. So wird es diesen Herbst einen Roggenwhisky geben, der zusätzlich in gebrauchten Likörweinfässern reifen durfte. Und auch im Produkt-Design gibt es kleine Änderungen. Die Mitteilung des Waldviertler Whisky J.H. finden Sie hier ungekürzt:

Whisky aus dem Waldviertel

In der 1. Whiskydestill1erie Österreichs brennt Familie Haider seit 1995 edle Tropfen auf weltweit höchstem Niveau – und ist mit ihrem Roggenwhisky Vorreiter internationaler Whisky-Trends. Und auch bei der Produktentwicklung beweist die Destillerie Know How, wie etwa mit ihrem Roggenwhisky der in einem gebrauchten Likörweinfass (Portweinmethode) gefinisht wurde oder dem 1. Whiskykaffee Österreichs.

Was in den 1990er Jahren mit einem Learning by Doing Prozess im Schnapsbrennen begann, hat sich zu einer Pilgerstätte für Kornbrand in seiner edelsten Form entwickelt: dem Whisky. Das Familienunternehmen Whiskydestillerie J. Haider begann 1995 zu destillieren, präsentierte gut drei Jahre später seinen ersten Whisky – und das mit Erfolg. Das Medienecho und die steigenden Besucherzahlen bestätigten die Mission der Familie Haider: Man muss nicht aus Schottland kommen, um exzellenten Whisky zu produzieren.
Als Novum stellt die Destillerie im Herbst 2017 erstmals einen Roggenwhisky vor, der nicht nur – wie in der Destillerie üblich – in heimischer Eiche gelagert wurde (ca. 5 Jahre), sondern zusätzlich noch in gebrauchten Likörweinfässern (Portweinmethode) vom Weingut Christoph Bauer (ca. 6 Monate). 100% Roggenmalzwhiskys werden sonst nirgends auf der Welt als sogenanntes Fassfinish ausgebaut. Damit beweist die Familie Weitblick und setzt Akzente:
„Kenner und Liebhaber dürfen gespannt sein!“, prognostiziert Jasmin Haider-Stadler.
„Die neue Abfüllung überrascht mit einer angenehmen fruchtigen Süße in der Nase, die sich optimal mit den intensiven Getreidenoten ergänzt. Am Gaumen folgt dann eine kleine Aromaexplosion und ein langer Nachklang – sie werden überrascht sein!“, freut sich die
Destillateurin und Geschäftsführerin der Whisky-Erlebniswelt.
Auch beim Produktdesign gibt es Neuerungen. Die charakteristische Whiskyflasche der Destillerie präsentiert sich nun in einer modernen Verpackung und mit neuem Label. Der traditionellen Linie der Destillerie bleibt man dabei treu, bleibt aber in puncto Design stets am
Puls der Zeit. Auch die Webseite whiskyerlebniswelt.at wurde erweitert. Künftig finden dort Interessierte nicht nur viele spannende News und interessante Details rund um den Whisky sowie das Ausflugsziel Whisky-Erlebniswelt, sondern auch Rezeptideen und Tipps für den perfekten Genuss.
Beeindruckend ist der Erfolg des niederösterreichischen Top-Ausflugsziels Whisky-Erlebniswelt: Mehrere Zehntausend Besucher zählt die Destillerie jährlich. Ende November 2015 erhielt sie zudem den renommierten Tourismuspreis des Landes Niederösterreich.

Waldviertler Spezialitäten

Mit ihrem Roggenwhisky-Sortiment beweist die heimatverbundene Destillerie Weitblick und liegt ganz am Puls der Zeit. Im weltweiten Vergleich liegt Österreich bei der Produktion von Roggen weit vorne – noch vor den USA und auch die Kompetenz des Roggenwhisky-Destillierens konzentriert sich im feinen Familienbetrieb der Familie Haider im Waldviertel. Ihrer Zeit voraus, hat die 1. Whiskydestillerie sich dem Ortsnamen Roggenreith entsprechend, auf das heimische Getreide pezialisiert und mit viel Leidenschaft ganz besondere Destillate entwickelt. Der hohe Stellenwert von Regionalität spiegelt sich schon in der Whisky-Erlebniswelt der Familie Haider wider, aber ganz besonders auch in den Produkten, die international Anerkennung finden.Neben Roggen- und Roggenmalzwhiskys sind aber natürlich auch Gerstenmalzwhiskys bzw. Single Malt Whiskys im Sortiment des Unternehmens.

Trend Roggen-Whisky

Junior-Chefin Jasmin Haider sieht die Vorteile der Whiskyproduktion mit Roggen ganz klar darin, dass das Ergebnis eine geschätzte Rarität unter den Whiskytrinkern ist. Ebenso bietet das Waldviertel beste Voraussetzungen, da mehr als die Hälfte des heimischen Roggens dort angebaut und geerntet wird. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage machen Roggen- und Roggenmalzwhiskys im niederösterreichischen Familienbetrieb bereits 70% der Produktion aus. „Besonders Whiskys aus 100% Roggenmalz sind stark gefragt,“ erklärt Jasmin Haider. Wie sie ihren Roggenwhisky am besten beschreiben würde? „Ein Nischenprodukt auf dem Vormarsch, das traumhafte Aromen entwickelt, von Honig bis Nuss und Nougat, aber auch fruchtige oder würzige Komponenten wie Birne, Kümmel oder Pfeffer. Für uns ist klar, dass dies auch unser zukünftiger Schwerpunkt bleiben wird.“

Die Whisky-Erlebniswelt

Seit Familie Haider begann ihren eigenen Weg in der Kunst der Whisky-Herstellung zu beschreiten, wurde der Betrieb von der einstigen Landwirtschaft stufenweise zur heutigen Destillerie erweitert: Eine Hochleistungsbrennerei wurde angeschafft, ein Verkaufsraum und Österreichs 1. Whiskykeller öffneten ihre Pforten. Mit dem Ausbau zur Whisky-Erlebniswelt 2005 kam Familie Haider ihren Kunden entgegen, die vermehrt für Verkostungen anreisten und seither in professioneller Umgebung die edlen Tropfen mit allen Sinnen erfahren dürfen. (Seit 2011 zählt die Whisky-Erlebniswelt zu den „Top-Ausflugszielen“ des Landes NÖ.)
Doch damit nicht genug: Die tiefe traditionelle Verbundenheit mit den Elementen, aus denen Whisky „geboren“ wird, inspirierte das Unternehmen zu einem Feuer-Wasser-Garten mit 7.000 m2. Er umfasst eine Feuerarena, Wasserelemente, einen keltischen Lebensbaumkreis, einen „Kinder-Garten“ sowie ein Druidenspielplatz für die kleinen Besucher.
Die 2009 fertiggestellten Getreidesilos und das Lager III bieten Platz für eine halbe Million Liter Whisky und beherbergen somit die Produktion der nächsten Jahre. 2012 wurde der Betrieb um eine Whisky-Lounge, die für Spezialverkostungen und Tastings genutzt wird, sowie um einen Helikopterlandeplatz erweitert.
Eine eigene Wasserversorgungsanlage wurde 2012 fertiggestellt. Die Waldquelle versorgt die Destillerie mit sehr weichem und gesundem Wasser, das nicht nur für die Trinkwasserversorgung des Betriebes verwendet wird, sondern auch für die Produktion des Whiskys.

Lagerung Waldviertler Whisky J.H.

Damit der Whisky zu seiner Vollendung heranreift, liegt er bis zu zwölf Jahre in Fässern. Regionalität wird in dem Familienbetrieb großgeschrieben, daher werden für die Lagerung Fässer gewählt, die aus heimischer Manhartsberger Sommereiche oder Traubeneiche gefertigt werden und dem Whisky einen milden Vanilleton verleihen. Eine Erstbefüllung in neuen Fässern lagert 3-4 Jahre, eine Zweitbefüllung in den gleichen Fässern ca. 6 Jahre. Um die Fässer ein drittes Mal mit Whisky befüllen zu können, müssen sie vorher zerlegt, ausgehobelt und neu ausgebrannt werden, um dann für 8 bis 12 Jahre die edelsten Whiskys zu beherbergen. Bei der österreichischen Eiche handelt es sich um ein ganz spezielles Holz, es hat – wie vieles was Österreich ausmacht – einen außergewöhnlichen Charakter: erstbefüllte Fässer dürfen nicht zu lange verwendet werden, da der Whisky sonst bitter wird. Daher auch das Credo von Jasmin Haider: „Whisky muss nicht alt sein, er braucht das richtige Alter!“ Bevor der Whisky in die Flasche kommt, wird er auf Trinkstärke von 41 %Vol. bzw. 46%Vol. verdünnt. Danach reift er in einem Zwischenlager nach, damit sich Wasser und Whisky „verbeißen“ oder „verheiraten“ können. Anschließend wird er filtriert und in Flaschen gefüllt. Für Whiskykenner und -liebhaber werden auch Fassstärken (50 bis 60 % Vol.) angeboten. Die beiden getorften Whiskys im Sortiment werden in gebrauchten Süßweinfässern, ebenfalls aus heimischer Eiche, gelagert. Es bestehen aktuell Kooperationen mit namhaften Weingütern wie zB. Schloss Gobelsburg, Jurtschitsch, Bründlmayer, Thomas Leithner oder Bio-Winzer Fred Loimer.

Waldviertler Whisky J.H.

Waldviertler Whisky J.H. ist der 1. Whisky Österreichs – eine individuelle Kreation und eine eigene Marke. Im Familienbetrieb wird besonderer Wert auf die hochwertigen Ingredienzien und den langjährig optimierten Herstellungsprozess gelegt. Hier dienten die Schotten zwar als Vorbild, nicht aber als Vorlage – weshalb die Kreationen ihren eigenen Charakter haben, der sie zu etwas weltweit Einzigartigem macht. Das Basis-Sortiment besteht aus 5 Sorten Waldviertler Whisky J.H., das durch viele Sonder-Editionen, zwei getorfte Whiskys und Rare Selections erweitert wird, die sich durch die Reifung in verschiedenen vorbelegten Fässern auszeichnen. Regionalität ist ein wichtiger Aspekt, daher werden alle Whiskys des Basis-Sortiments in heimischer Eiche gelagert.

Whisky-Erlebniswelt & Destillerie Haider 
1. Whiskydestillerie Österreichs
A-3664 Roggenreith 3
www.whiskyerlebniswelt.at

Video: Ralfy verkostet Balvenie 14yo Peat Week (Review #688)

Für eine Woche im Jahr produziert die Speyside Destillerie Balvenie einen rauchigen Whisky. Der Torf, der zur Herstellung des Malzes in den eigenen Malting Floors verwendet wird, kommt aus den Highlands. Diesem Whisky, dem Balvenie 14yo Peat Week, nimmt sich Ralfy in seiner aktuellen Verkostung an. Und wie gewohnt, und von uns auch geschätzt, gibt er neben seinen Verkostungsnotizen auch viele weitere Infos und Ansichten preis.

89 Punkte vergibt Ralfy für diesen interessanten, ja sogar seiner Meinung nach bezaubernden Whisky. Und auch die Informationen über die Balvnies Peat Week, welche sich auf der Umverpackung befinden, werden in seiner Bewertung berücksichtigt.

Wir wünschen viel Vergnügen mit Ralfy und seinem Youtube-Video. Nach diesen fast 18 Minuten werden Sie möglicherweise auch mehr über Reis-Cracker wissen. Und Sie wissen dann, dass in seiner nächsten Verkostung ein unabhängiger Bowmore die Hauptrolle spielen wird.

PR: Zwei Black Corbie Abfüllungen zur Aquavitae

In einer Woche, vom 14. bis 15. Oktober 2017, findet die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr statt. Auch in diesem Jahr wird es wieder zwei Abfüllungen zur Messe geben, darüber informierte uns heute der Veranstalter, die Rolf Kaspar GmbH, in seiner Presseaussendung:

Die AQUAVITAE 2017, www.whiskymesse.eu,  rückt immer näher. Neben den neuen Adelphi´s gibt es zwei echte, nagelneue Black-Corbie-Highlights in Top-Qualität!

Es gibt zur Zeit viele Diskussionen über die angebotene Qualität von Einzelfässern aus Schottland in Fassstärke! Wir können Euch beruhigen: Es gibt sie noch, die außergewöhnlichen Einzelfässer. Und sie werden von uns auf der AQUAVITAE 2017 angeboten! Hier finden Sie schon einmal vorab die Label der beiden Neuen. Nach der Messe werden diese Abfüllungen natürlich auch online erhältlich sein!!

Und wer noch keine Karten für die Aquavitae hat, der kann sich diese bequem im Vorverkauf besorgen – einfach diesem Link folgen.

Ledaig
Cask #700707
Refill Sherry
Destilled 13.05.2008
Bottled 22.08.2017
310 Bottles 0,7 L
59,9 % Vol.

79,00 Euro

Craigellachie
First Fill PX Sherry Quarter Cask No. 1 & No. 2
Hogshead #4281
Destilled 13.11.2008
Bottled 18.08.2017
288 Bottles 0,7 L
58,3 % Vol.

79,00 Euro

Neu: Compass Box No Name + Phenomenology

Ihre Etiketten tauchten schon in der Datenbank des US-amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureaus auf (unsere beiden Berichte dazu finden Sie hier und hier), seit gestern werden die neuen Abfüllungen aus dem Hause Compass Box auch auf der eigenen Website präsentiert.

Mit ihrem neuen Blended Malt No Name bietet Compass Box einen Whisky an, der noch rauchiger als das hauseigene Peat Monster sein soll. Dem dazugehörigen Fact Sheet können wir entnehmen, dass der Hauptanteil aus einer Destillerie kommt, welche an der Pier Road auf Islay liegt. Ergänzend hinzu kommt Whisky einer Brennerei aus Port Askaig und, um dieses Ratespiel zu vervollständigen, Malt aus einer Destillerie, welche in den nördlichen Highlands in der Nähe des Dorfes Brora liegt. Abgefüllt mit 48,9 Vol. % und natürlich ungefärbt und ungefiltert, sind 15.000 Flaschen verfügbar, der Verkaufspreis soll um die 120 € liegen (diese Infos fanden wir bei Ruben’s Whiskynotes).

Geheimnisvoller ist die Zusammensetzung des Phenomenology. Hier sind im dazu gehörigen Fact Sheet nur die Anteile der fünf Komponenten dieses Blended Malts angegeben. Ebenfalls fehlt eine Beschreibung des Geschmacks-Profils. Compass Box möchte mit dieser Abfüllung „Subjektivität der Whisky-Verkostung zelebrieren“. Phenomenology ist auf 7908 Flaschen limitiert, mit 46 Vol. %, ungefärbt und ungefiltert, abgefüllt und soll ca. 165 € kosten (auch hier halfen uns Ruben’s Whiskynotes).