Macallan Lalique 50yo um £65.210 in Auktion verkauft

Es ist laut dem Auktionshaus Whisky-Online Auctions der höchste jemals für einen Whisky erzielte Preis in einer Nicht Charity Auktion in Großbritannien (*): Ein Macallan Lalique 50yo brachte ein Höchstgebot von £65.210, das sind momentan umgerechnet 78.000 Euro.

In der selben Auktion wurde auch ein fünfzigjähriger Macallan 1928 um £25.100 verkauft, obwohl die Flasche ohne Verpackung und in nicht bestem Zustand angeboten wurde. Auch das, so das Auktionshaus, ein Rekordpreis.

The Spirits Business berichtet, dass in der Auktion unter anderem auch ein 48jähriger Karuizawa 1964, ein 42jähriger Black Bowmore,  ein Ardbeg 1967 und ein Talisker 1955 unter den Hammer kamen.

(*) Unser Leser Peter Müller hat uns darauf hingewiesen, dass der Karuizawa 1960 Single Cask #5627 / The Archer bei einer Auktion auf The Auctioneer einen Preis von £100,100.00 erzielte. Danke für die Info.

PR: Whiskydestillerie Haider mit neuen Whiskys & Grillbox

Die Waldviertler Whiskydestillerie Haider hat uns eine Presseinformation über einige Neuheiten aus ihrem Haus sowie über erhaltene Auszeichnungen übermittelt. Was genau sich bei der österreichischen Traditionsdestillerie gerade tut, können Sie untenstehendem Text entnehmen:

Neue Whiskys mit Tradition & Grillbox als Highlight

Präsentation beim TAG DER OFFENEN TÜR am 1. Mai

Familie Haider hat mit Ihrer 1. Whiskydestillerie Österreichs (seit 1995) nicht nur Geschichte geschrieben, sondern beweist auch Weitblick und Innovation. Aktuell stehen vier neue RARE Selections im Regal, sowie zwei Single Cask Abfüllungen. Auch über eine internationale Auszeichnung freut man sich im Hause Haider. Als Highlight im Mai wird außerdem die neue exklusive Gillbox EDITION ONE beim TAG DER OFFENEN TÜR in der Whisky-Erlebniswelt präsentiert.

Die Whiskydestillerie Haider hat sich in den letzten Jahren bereits als Roggenkompetenzzentrum etablieren können, wenn es um heimischen Whisky geht. Das der Spitzenbetrieb aus Niederösterreich auf internationalem Niveau mitspielt, beweist die Auszeichnung beim World Whisky Award (WWA), wo die RARE Selection Original Rye Whisky J.H., gelagert im Chardonnay TBA Fass, zu Austrias Best Rye Whisky gekürt wurde.

Weitblick beweist der heimatverbundene Familienbetrieb nicht nur mit den neuen Whiskysorten (Details siehe nachstehend), sondern auch mit der neuesten Innovation die sich dem brandaktuellen Thema Grillen widmet. Gemeinsam mit der 1. Grillschule Österreichs von Doppel-Grillweltmeister Adi Matzek und der 1. Chillimanufaktur Österreichs Fireland Foods wurde von der 1. Whiskydestillerie Österreichs die EDITION ONE kreiert.

Eine exklusive Grillbox, in der sich neben einem eigens entwickelten Whisky-Grillgewürz und Whisky-Grillsauce ein Säckchen mit aromatischen Grillspänen findet, die aus einem gebrauchten Whiskyfass gewonnen wurden. Die Box ist streng limitiert und wird ausschließlich in den drei Betrieben erhältlich sein. Alle Liebhaber des edlen Grillguts die in diesem Jahr zu kurz kommen, dürfen sich aber auf 2018 freuen: Die Aktion soll nämlich künftig jährlich wiederholt werden.

Die neuen Sorten der Whiskydestillerie Haider können am 1. Mai beim TAG DER OFFENEN TÜR bei einem Open Tasting probiert werden. Ebenso wird die EDION ONE vorgestellt und es finden an diesem Tag auch gratis geführte Touren statt. Dabei wird auch das Roggenversuchsfeld vorgestellt, das eigens angelegt wurde und die unterschiedlichen Sorten dieses Getreides zeigt.

Serge verkostet: Port Ellen von 11 bis 33 Jahre

Drei Abfüllungen aus der geschlossenen Destillerie Port Ellen auf Islay stehen heute auf dem Programm bei Serge Valentin. Dabei ist auch eine relativ neue Abfüllung von Hunter Laing – und diese (33 Jahre alt) ist auch der „Sieger“ in der Runde, will man das unter sportlichen Gesichtspunkten betrachten.

Ansonsten sind in der Verkostung die Punktewertungen erwartungsgemäß ohnehin sehr hoch:

  • Port Ellen 11 yo (46%, Wilson & Morgan, Barrel Selection, bottled by Cadenhead, +/-1992): 92 Punkte
  • Port Ellen 25 yo 1982/2008 (46%, John Milroy Selection, refill sherry, casks #2030+35): 86 Punkte
  • Port Ellen 33 yo 1983/2016 (55.9%, The First Editions, Author’s Series, sherry butt, 142 bottles): 94 Punkte
Port Ellen Distillery. Im Hintergrund die Port Ellen Maltings. Bild: Whiskyexperts

SWA: The World of Scotch Whisky Map 2017

Auf der Website der Scotch Whisky Association (SWA) gibt es seit knapp einer Woche die aktualisierte Karte der schottischen Whiskydestillerien in der Version von 2017 zum Download. Auf ihr sind alle aktiven Malt- und Graindestillerien verzeichnet, gegliedert nach den schottischen Whiskyregionen. Auf der Karte selbst finden sich auch einige Angaben zu den Regionen und zu schottischem Whisky allgemein.

Die Karte ist für den persönlichen Gebrauch bestimmt und fällt unter das Copyright. Sie können den Download der Karte auf dieser Seite starten, auf ihr finden Sie auch die Erlärungen dazu.

William Grant & Sons kauft Tuthilltown Spirits (Hudson Whiskey)

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Nach dem Kauf der Marke Hudson Whiskey im Jahr 2010 sichert sich William Grant & Sons jetzt auch die Produktionsstätte dazu: Für eine nicht veröffentlichte Summe kauft das Unternehmen die Destillerie, ein Gourmet-Restaurant ein Besucherzentrum und das dazugehörige Grundstück im Hudson Valley. Dieser Zukauf wird von beiden Seiten, William Grant & Sons sowie den Gründern der Craft Distillery, Ralph Erenzo and Brian Lee, als „nächster logischer Schritt“ bezeichnet, schreibt The Spirits Business.

Die Marke Hudson, die bei ihrem Start den Hudson Baby Bourbon produziert, erzeugt zur Zeit auch noch Hudson Manhattan Rye, Hudson Single Malt Whiskey, Hudson New York Corn Whiskey, Hudson Four Grain Bourbon sowie einige saisonale Produkte.

PR: Der Jameson Bartender’s Ball geht in die nächste Runde

Jameson schickt uns Informationen über einen Wettbewerb für deutsche Bartender, die sich mit ihren Drink-Kreation auf Jameson-Basis und Bier um die Teilnahme beim Barrelmen’s Homecoming im Juni in Dublin bewerben wollen. Zehn von ihnen können nach einer deutschlandweiten Ausscheidung dabei sein. Hier alle relevanten Infos – und den Bewerbern unter unseren Lesern jetzt schon viel Glück!

Der Jameson Bartender’s Ball geht in die nächste Runde

Jameson Irish Whiskey schickt die zehn besten Bartender Deutschlands zum Barrelmen’s Homecoming nach Irland.

Unter dem Motto „Jameson with a local twist“, sind deutschlandweit Bartender dazu aufgerufen, sich bis zum 14. Mai 2017 mit einer individuellen Drink-Kreation auf Jameson-Basis (mindestens 35 ml) zu bewerben. Der Clou: Bier als zusätzliche Komponente soll die lange Tradition von Whiskey und Bier in Bezug auf den Reife- und Produktionsprozess hervorheben und die besondere Harmonie betonen. Mit einer speziellen Technik oder einer besonderen regionalen Zutat ergänzt, steigen die Chancen!

Unter allen Bewerbungen wählt die Jury, bestehend aus den Top 3 Bartendern des letztjährigen Wettbewerbs, sowie Martin zum Felde von Pernod Ricard Deutschland die besten Kreationen aus.

Die zehn Gewinner fliegen gemeinsam zum Barrelmen’s Homecoming im Juni nach Dublin! Bevor es soweit ist, tritt die Top 3 vorab beim Bartender’s Ball gegeneinander an, um ihre Gastgeberqualitäten unter Beweis zu stellen. Der Sieger vertritt Deutschland dann beim internationalen Finale der Jameson Mixmaster Challenge, der im Rahmen des Barrelmen’s Homecoming stattfindet.

Bartender aus ganz Deutschland können sich mit ihren Kreationen bis zum 14. Mai 2017 via E-Mail mit Rezept, Bild des Drinks sowie Kontaktdaten unter folgender Adresse anmelden: JBB2017@pernod-ricard-deutschland.com

Und darum geht es:

Beim Bartender’s Ball am 1. Juni 2017 im Kölner Bumann & Sohn gilt es für die drei kreativsten Bartender nicht nur Mix Skills unter Beweis zu stellen, sondern auch mit Gastgeberqualitäten bei den Gästen zu punkten. Gemeinsam wird am Ende der Sieger gekürt – der dann als deutscher Repräsentant im internationalen Finale in Dublin antreten darf.

Das Barrelmen’s Homecoming ist ein dreitägiges Event, zu dem Jameson Irish Whiskey jährlich mehr als 200 internationale Bartender in dessen sagenumwobene Heimat Irland einlädt. Gemeinsam mit den Teilnehmern zelebriert Jameson vom 26. bis 29. Juni 2017 ein einmaliges Erlebnis mit einer Mischung aus Education, Entertainment, Netzwerken und dem internationalen Finale der Jameson Mixmaster Challenge.

Außerdem:

Alle interessierten Bartender, die im Vorfeld einen tieferen Einblick in die spannende Thematik von Whiskey und Bier gewinnen möchten, sind herzlich eingeladen, an einem Jameson & Beer Workshops teilzunehmen. Die nächsten Workshops finden am 24. April 2017 in Berlin und Stuttgart sowie der letzte am 8. Mai 2017 in Köln statt. Die Workshops werden gemeinsam von einem Experten-Team von Jameson Irish Whiskey und der Craftbeer Brauerei Hanscraft & Co. durchgeführt. Für nähere Informationen zum Workshop sowie für die Anmeldung stehen die jeweiligen Pernod Ricard Außendienst-Mitarbeiter zur Verfügung.

Sláinte!

Die Sieger des Vorjahres. © Jameson

PR: Kirsch Whisky auf der Whisky Fair Limburg

Von Kirsch Whisky haben wir eine Presseaussendung zur Präsenz des Unternehmens auf der Whisky Fair Limburg erhalten, das über die dort vorgestellten neuen Abfüllugen sowie ein Tasting-Angebot informiert. Auch die ausländischen Gäste am Stand werden kurz vorgestellt. Hier der Pressetext:

Kirsch Whiskys präsentiert exklusive Abfüllungen sowie ein Gordon & MacPhail Tasting auf der Whisky Fair Limburg zusammen mit seinen Partnern.

Auf der diesjährigen Whisky Fair Limburg vertritt Kirsch Whisky in Kooperation mit zwei Partnern einige ausgesuchte Marken aus dem eigenen Portfolio. So können Besucher der Messe am Stand von Gregor Haslinger (Whisky Spirits, Frankfurt, Hauptebene Standnr. 32) aktuelle und exklusivere Abfüllungen von Edradour und Signatory Vintage probieren. Beim Kirsch Whisky Stand (Saal Standnr. 8) wird ein breites Sortiment von Gordon & MacPhail, Port Askaig, Cotswolds, Teerenpeli und West Cork Abfüllungen angeboten.

Zu Besuch wird der Brennmeister Nick Franchino (Cotswolds Distillery, England) sein und die jüngste Abfüllung des Cotswolds Single Malt vorstellen bevor diese offiziell am 7. Oktober veröffentlicht wird. Ebenso werden Jari Mämmi und Samuli Eskola von Teerenpeli (Finnland) vor Ort sein, die neben dem breiten Teerenpeli Sortiment auch den neuen getorften Single Malt Whisky Teerenpeli Suomi 100 vorstellen.

Zu guter Letzt wird am Samstag von Alfred Prenzlow ein Gordon & MacPhail Tasting durchgeführt. Im Zuge dieses Tastings wird auch die neue Abfüllung der G&M Private Collection präsentiert: Ein Tormore 2002/2017, 14 y.o., gefinished in französischen Guigal Côte Rôtie Weinfässern.

Das Tasting findet am Samstag, 22.04.17, in der Villa Konthor, Werner-Senger-Str. 23 im Tastingraum II von 15:00 bis 15:45 statt. Der Eintrittspreis beträgt 20 € und es werden folgende vier Whiskys verkostet:

  • MacPhail’s Collection Tamdhu 8 y.o., 43%
  • Connoisseurs Choice Dalmore 2001/2015, 46%
  • Private Collection Tormore Guigal Cote Rotie 2002/2017, 14 y.o., 45%
  • Cask Strength Caol Ila 2005/2017 – 11 y.o. – matured in 1st fill sherry butts, 56,8%

Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende mit Ihnen in Limburg!

Toulvaddie Distillery: Bauantrag genehmigt

Wie wir soeben von Heather Nelson erfahren haben, ist der Bauantrag für ihre Toulvaddie Distillery genehmigt worden. Damit sind die legalen Voraussetzungen für die erste von einer Frau geführten Destillerie seit 200 Jahren erfüllt – und auch der Rest wird nicht lange dauern. Originalzitat Heather Nelson:

I just go through the building warrant process – which is just the technical building regulations and then build the distillery!

Also: Ich erledige noch die technischen Bauvorschriften und baue dann die Destillerie.

Die Toulvaddie Distillery liegt in den schottischen Highlands, auf dem ehemaligen Fliegerstützpunkt Owl auf der Fearn-Halbinsel in Ross-shire, an der Ostküste der Highlands. Sie wird nach ihrer Inbetriebnahme jährlich 30.000 Liter Alkohol erzeugen. Über weitere Fortschritte halten wir Sie auf dem Laufenden.

Heather Nelson, Managing Director. Bild: Toulvaddie Distillery

Meinwhisky.com: Besuch bei der Eden Mill Distillery

Petra Milde von meinwhisky.com hat nun auch den dritten Bericht von ihrer Schottlandreise im Vorjahr online gestellt – diesmal geht es, in gewohnter Qualität, um einen Besuch bei der Eden Mill Distillery in Fife. Hier wieder ein Ausschnitt aus dem Artikel, der die technische Ausrüstung der Destillerie beschreibt:

Gebrannt wird bei Eden Mill in Hoga Stills, kleinen Alambic-Brennblasen. Drei davon sind in Verwendung, 2 als Wash Still und eine als Spirit Stills, jede mit 1.000 l Volumen. Es sind andere Pot Stills, als man es gemeinhin in einer schottischen Whiskybrennerei erwartet. Aber in der Strathearn Distillery habe ich solche Alambics ebenfalls gesehen. Die jährliche Produktionsmenge an Alkohol liegt bei 80.000 Litern. Zu 95% benutzt Eden Mill zur Lagerung First Fill Ex-Bourbon und Virgin Oak Fässer. Man setzt auch stark auf kleine Fässer, die sogenannten Octaves.

Wiederum ein lesens- und sehenswerter Bericht, mit vielen Bildern aus der noch jungen Destillerie.

Eden Mill Distillery. Bild © Petra Milde, meinwhisky.com

Waterford Distillery erhält 20 Millionen Euro Finanzierungspaket

Die irische Waterford Distillery von Mark Reynier (ehemals CEO bei Bruichladdich) hat ein Finanzierungspaket von insgesamt 20 Millionen Euro erhalten. Die Ulster Bank hat bereits in der Vorwoche 14.4 Millionen Euro freigegeben, die in den laufenden Betrieb und weitere Entwicklung der Destillerie in Irland investiert werden. Dazu kommen 5 Millionen Euro der Minderheiteneigentümer.

Mit beiden Beträgen gemeinsam wird der Aufbau von Whiskeybeständen in der Waterford Distillery finanziert, und zwar in der Höhe von einer Million Liter pro Jahr bis zur ersten Abfüllung. Die Eigentümer, Mark Reynier, Sir John Mactaggart and John Adams, wollen damit den Grundstock für einen erfolgreichen Markteintritt legen, berichtet Businessworld aus Irland.

Die Waterford Distillery produziert seit Januar 2016, und seitdem ist bereits die erste Million Liter Whiskey in Fässer abgefüllt worden. Man bezieht die Gerste von 46 irischen Farmen mit 19 unterschiedlichen Bodentypen. Diese genaue Kenntnis der Herkunft der Gerste ist bei Waterford ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, das von Mark Reynier als „uber premium“ klassifiziert wird.

Waterford Distillery. Bild: Potstill Vienna

PR: Neuer Single Malt und Single Grain der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K.

Von der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K. haben wir eine Presseinformation über zwei neue Abfüllungen Ihres J.B.G Münsterländer Whiskys erhalten, einen Single Malt sowie einen Single Grain, die ab sofort beziehbar sind. Hier die Informationen zu beiden Abfüllungen samt den offiziellen Tasting Notes:

Münsterländer Single Malt Whisky – neue Abfüllung!

Es ist soweit – unser neuer J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky steht wieder zum Verkauf! Limitiert auf 1692 Flaschen präsentieren wir die neue Abfüllung des J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky.

Januar 2014 wurde in unserer Brennerei Malz aus deutscher Gerste eingemaischt und vergoren. Aus dieser Gerstenmalzmaische wurde der Rohbrand destilliert. Einen Tag später wurde dieses Rohdestillat ein zweites Mal in drei Phasen (Vorlauf, Mittellauf, Nachlauf) destilliert. Das noch unreife Destillat reifte dann in ehemaligen Sherry Oloroso und Sherry Pedro Ximénez Fässern zu unserem einzigartigen J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky heran.

Tasting Notes:

  • Nase: Sherry, fruchtig, nussig und schokoladig.
  • Geschmack: Sherry, Mandel, Zartbitterschokolade und Vanille.
  • Abgang: Mild & fruchtig.

Mit Geduld, Hingabe und Liebe zum Detail können wir auch in diesem Frühjahr wieder an die hohen qualitativen Ansprüche unserer Whiskys der vergangenen Jahre anknüpfen.

Münsterländer Single Grain Whisky – neue Abfüllung!

Limitiert auf 1000 Flaschen präsentieren wir unsere neue Abfüllung des 6-jährigen J.B.G Münsterländer Single Grain Whisky.

Unsere neue J.B.G Münsterländer Single Grain Whisky Abfüllung steht nun im Handel, in unseren Regalen und Internetshops zum Verkauf!

November 2010 wurde Gerstenmalz und selbst erzeugter Weizen in unserer Brennerei eingemaischt und vergoren. Aus dieser Maische wurde der Rohbrand destilliert. Den Tag darauf wurde dieses Rohdestillat ein zweites Mal auf unserem Feinbrenngerät in drei Phasen (Vorlauf, Mittellauf, Nachlauf) destilliert. Dieses unreife, wunderbar nach Getreide duftende Destillat, durfte dann 6 Jahre auf neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche in Ruhe reifen.

Tasting Notes:

  • Nase: Würzig nach Vanille, Kakao und Muskat, harmonisch.
  • Geschmack: Süßlich nach Kakao und Vanille, feine Holznote.
  • Abgang: Mild, nussig und langanhaltend.

Mit viel Geduld, Hingabe und Liebe zum Detail können wir mit dieser Single Grain Abfüllung wieder an die hohen qualitativen Ansprüche unserer Whiskys der vergangenen Jahre anknüpfen.

Neu in der TTB-Datenbank: Ardbeg 23yo

Ein Label für einen Ardbeg 23yo ist in der amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht – und es scheint so, als wäre dieser dreiundzwanzigjährige Ardbeg nur einer aus einer ganzen Serie, deren Name „Ardbeg Twentysomething“ ist. Auch dürfte dies wiederum ein nur für Committee-Members erhältliches Bottling sein – darauf deutet der Stempel am Label hin.

Der Ardbeg 23yo ist laut Label mit 46.3% abgefüllt, soll nach Vanillecreme, Schokolade, Holzrauch und etwas Gewürzen schmecken.

Wann, wie und zu welchem Preis der Ardbeg 23yo erscheint, können wir natürlich nicht sagen, bis es offizielle Infos dazu gibt. Mit einigen Andeutungen hat Paul Malone in unserem Exklusivinterview gegen Ende des Gesprächs eine solche Serie wohl bereits in den Raum gestellt… 

Hier einmal die Bilder der Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Serge verkostet: Bowmore x7

Zwei Originalabfüllungen, darunter der Bowmore Vault Edition, und fünf unabhängige Abfüllungen – die Verkostung von Serge Valentin von heute steht ganz im Zeichen der traditionsreichen Islay-Destillerie Bowmore. Weder Ausreißer nach unten noch Kandidaten mit 90+ Punkten sind heute dabei, aber die Qualität aller Bottlings heute ist konstant gut.

Hier die Punktewertungen der Verkostung von heute:

  • Bowmore 12 yo (40%, OB, +/-2016): 83 Punkte
  • Bowmore ‘Vault Edition’ (51.5%, OB, First Release, 2016): 81 Punkte
  • Bowmore 2000/2016 (59.5%, The First Editions, refill hogshead, cask #HL12312, 230 bottles): 85 Punkte
  • Bowmore 20 yo 1998/2017 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, cask # 13301, 275 bottles)_ 86 Punkte
  • Bowmore 14 yo 2002/2016 (46%, Chieftain’s, hogsheads, casks 815801-815810): 84 Punkte
  • Bowmore 13 yo 2006/2016 (56.7%, Cadenhead, Wine Cask, refill Burgundy, 276 bottles): 80 Punkte
  • Bowmore 1962/1992 (43%, Moon Import): 89 Punkte

TV-Tipp für Dienstag: Schottlands Nordseeküste (Di, 15:15, rbb)

Ganz zu Ende des Tages noch ein Tipp für alle, die morgen ein schönes Stück Schottland-Doku aufzeichnen wollen: Auf rbb läuft um 15:15 die Dokumentation über „Schottlands Nordseeküste“ (der erste von zwei Teilen, Teil 2 beschäftigt sich allerdings mit der Küste Englands).

In 45 Minuten bringt die Folge eine Reise von den Shetlands hinunter bis nach Edinburgh, und das aus der Vogelperspektive und mit Geschichten über die Bewohner. Hier ein Auszug aus der Beschreibung von der rbb-Webseite:

Die Folge „Schottlands Nordseeküste“ sucht und findet außergewöhnliche Geschichten: Ein 17-jähriger Hochlandrinderzüchter hübscht seine geliebten Tiere mit Shampoo, Föhn und Nagelfeile auf. Bei Loch Ness sitzt seit Jahren tagtäglich ein „Vollzeit-Nessie-Forscher“ am Ufer. Der Chef der Fassbauer einer kleinen Whisky-Destillerie ist noch immer der schnellste, wenn es gilt, die Holzfässer von Hand zusammenzubauen. Und der stärkste Mann Schottlands erklärt, worauf es ankommt, wenn man einen Baumstamm so durch die Luft schleudern will, dass er auf „zwölf Uhr“ liegen bleibt.

Wer die Sendung live sehen kann, dem wünschen wir schon jetzt gute Unterhaltung, an alle anderen, die um diese Uhrzeit arbeiten: Einfach aufnehmen und später genießen!

Ein rostiger Anker bei Hillswick auf den Shetland-Inseln. Hunt / CC BY