Whisky des Monats August 2017: Hakushu Distiller’s Reserve

Seit nunmehr 53 Monaten präsentieren wir Ihnen zu Monatsbeginn einen Whisky, welchen wir beachtenswert finden, der problemlos erhältlich ist und auch preislich im Rahmen bleibt. Diese (stets subjektive) Auswahl erhält von uns das Prädikat „Whisky des Monats“, und wir hoffen, dass wir den einen oder anderen Whiskygenießer damit auf neue Pfade locken können. Diesmal haben wir uns – zum ersten Mal – für einen japanischen Single Malt entschieden, und dabei für eine etwas unbekanntere Variante: Den Hakushu Distiller’s Reserve.

Der Hakushu Distiller’s Reserve ist seit 2015 in unseren Landen auf dem Markt, und trotz seiner offiziellen Alterslosigkeit ist dennoch einiges über seinen Inhalt bekannt. Der aus der 1973 gegründeten Hakushu Distillery (sie liegt in der Präfektur Yamanashi) stammende Single Malt besteht hauptsächlich aus getorftem, achtjährigem oder älterem Malt, sowie 18jährigem Whisky aus amerikanischen Eichenfässern. Alle Fässer werden von Suntory’s Master Blender Shinji Fukuyo selbst ausgesucht. Trotz des verwendeten torfigen Malts ist die Abfüllung insgesamt allerdings geschmacklich weitab von einer Rauchbombe angesiedelt: In der Nase zeigt der Hakushu Distiller’s Reserve vor allem fruchtige und etwas minzige Noten sowie einen Hauch Sandelholz. Die Rauchigkeit ist sehr zurückhaltend, und auch am Gaumen macht sie sich kaum bemerkbar. Dafür finden sich wieder helles Obst, eine Holznote und zestige Eindrücke. Das mittellange Finish ist das Rauchigste am Hakushu Distiller’s Reserve, wieder vermengt mit Holz- und Fruchteindrücken.

Um die 80 Euro zahlt man für diesen japanischen Single Malt, und damit bewegt er sich im gleichen Preissegment wie sein Gegenüber aus dem Sherryfass, der Yamazaki Distiller’s Reserve. Wir finden, er ist eine gute Gelegenheit, sich dem japanischen Whisky abseits der Blends und der sherryseitigen Abfüllungen zu nähern. Auch dafür, dass er diese Perspektive erlaubt, wird er unser Whisky des Monats August 2017.

Neu: Inchmoan 12yo und Inchmoan 1992

Zwei neue Whiskys aus der Destillerie Loch Lomond sind vor kurzem angekündigt worden: Eine 12jährige Variante ihrer getorften Marke Inchmoan, und eine Vintage-Abfüllung aus dem Jahr 1992.

Loch Lomond verfügt ja über verschiedenartige Stills, die es der Destillerie erlauben, durch die Kombination der Whiskys aus unterschiedlichen Brennblasen geschmacklich sehr unterschiedliche Abfüllungen zu erzeugen.

Der Inchmoan 12yo wurde aus Whiskys komponiert, die aus den Stills mit Schwanenhals und jenen mit geradem Hals stammen. Der Whisky reifte dann in einer Kombination aus erneut gekohlten amerikanischen Eichenfässern und ex bourbon casks. Mit 46% ohne Kühlfiltration abgefüllt, bringt der Whisky eine Kombination aus leichtem Rauch und Vanillenoten.

Der Inchmoan 25yo durfte 25 Jahre in refill bourbon casks reifen. Er bietet eine schöne Balance aus fruchtigen Noten mit Rauch, so die Destillerie. Abgefüllt wurde er, ebenfalls ohne Kühlfiltration, zusätzlich auch ohne Farbstoffe.

Der Inchmaon 12yo kostet in UK 44 Pfund, der Inchmoan 1992 ist für 199 Pfund erhältlich. Welche Preise bei uns aufgerufen werden, können wir noch nicht sagen.

Serge verkostet: Deanston und Deanston

Serge Valentin bezeichnet Whiskys aus der Highland-Destillerie Deanston als „Underdogs“, weil sie für seine Seite auf Facebook kaum Likes generieren, keine Herzen, und weil sie den Traffic eher schmälern als steigern. Er tut es mit einem leichten Augenzwinkern – und wir hier bei Whiskyexperts wissen, dass unsere Leser einem guten Deanston sehr wohl etwas abgewinnen können. Und der Output der Destillerie hat sich in den letzten Jahren qualitätsmäßig ziemlich gemausert, finden nicht nur wir.

Die beiden Deanston in der Verkostung von Serge können da durchaus als Beispiel dienen, besonders die Originalabfüllung, die Serge ziemlich überzeugen konnte:

  • Deanston 10 yo 2006/2016 (46%, The Cooper’s Choice, sherry finish, Cask #9702, 300 bottles): 84 Punkte
  • Deanston 15 yo ‘Organic’ (46.3%, OB, +/-2017) : 87 Punkte

Exklusiv: Eine Karte der Speyside Distilleries

An diesem Sonntag haben wir noch eine ganz besondere Überraschung für Sie: Mit der freundlichen Genehmigung der Alba-Collection Verlag GbR können wir Ihnen heute eine detaillierte und informative Karte der Speyside Distilleries bringen – jener Region, die auf den meisten Karten der schottischen Whiskyregionen hoffnungslos überfüllt und damit ungenau dargestellt ist.

Der Kunstfertigkeit der Kartografen des Alba-Collection Verlags ist es zu verdanken, dass ihre Karte der Speyside sogar noch mehr zeigt als einfach nur die Brennereien. Sie haben die Destillerien weiter strukturiert:

  • Destillerien mit Besucherzentrum
  • Destillerien „Besuch nach Voranmeldung“
  • Destillerien nicht für Besucher zugänglich

Weiterhin sind die:

  • Küfereien
  • Kupferschmieden
  • Mälzereien enthalten

Und als touristische Merkmale sind auch:

  • der Whisky Trail
  • der Speyside Way
  • und einige Sehenswürdigkeiten in der Speyside enthalten.

Sozusagen ein kompakter Speysideführer.

Wer die Karte im Print und der dementsprechend höheren Qualität für daheim oder das Whiskyzimmer haben will, der muss sich leider etwas gedulden: Vier Tage nach dem Verkaufsstart am 21. Juli war die Karte bereits restlos ausverkauft. Die Nachauflage ist allerdings bereits in Arbeit – schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit auf der Webseite des Alba Collection Verlags vorbei.

Hier aber jetzt die Karte in einer Auflösung von 1684×1191 Pixel zum Ansehen und hier zum Herunterladen in verlustfreier Qualität.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (34)

Auch in dieser Woche sind die deutschen Whiskyvlogger aktiv, um Ihnen ihre Eindrücke von neuen und klassischen Whisk(e)ys schildern zu können – wenn auch einige von ihnen einen wohlverdienten Urlaub genießen. Von uns gibt es trotzdem, wie jede Woche, eine Zusammenfassung interessanter Tasting-Videos zum Thema. Wir suchen diese nicht selbst, sondern präsentieren Ihnen Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Das sind die Beiträge der Woche 34:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort untenstehend auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen bis zurück zu Episode 25 gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Faszinierende Hebriden (Zeitrafferaufnahmen)

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Unser Sonntagsvideo heute ist eines, das mit seinen Bildern die Seele jedes Schottlandfreundes berühren wird: Zeitrafferaufnahmen der Hebrideninseln in höchster 4k-Auflösung, unterlegt mit stimmungsvoller Musik und perfekt dazu geschnitten. Als Kameras kamen die Nikon D7200, eine Nikon D810 sowie die Nikon 14-24 und 24-70 zum Einsatz – und fraglos ein tolles Auge fürs Bild. 

Es sind zwar nur zwei Minuten, die das Youtube-Video von AW Media dauert, aber es ist, finden wir, so gelungen, dass man es sich auch ohne Zögern mehrmals ansehen kann. Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag!

Neu in der TTB Datenbank: BenRiach Rarus 21yo Peated

Die zweite Neuigkeit, die wir für Sie in der TTB-Datenbank aus der USA gefunden haben, betrifft die in den Besitz von Brown-Forman übergegangene Destillerie BenRiach, die in letzter Zeit eher durch die Einstellung liebgewonnener Abfüllungen aufgefallen ist. Nun kommt sie wohl mit einem neuen Whisky auf den Markt, dem BenRiach Rarus 21yo Peated. Er ist in vier verschiedenen Fasstypen gereift (Bourbon, Virigin Oak, Oloroso und PX) und danach mit 46% abgefüllt worden.

Auf dem Etikett wird der Geschmack wie folgt beschrieben: Karamellisierte Birne, tropische Früchte, ausbalanciert mit getoasteter Eiche und mit einem honigsüßen Rauch überzogen.

Erscheinungsdatum und Preis lassen sich – der Natur der Datenbank entsprechend – natürlich noch nicht sagen; falls und wenn der Rarus auf den Markt kommt, werden wir Sie natürlich sofort informieren.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu in der TTB-Datenbank: Highland Park The Dark 17yo

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Der erste von zwei neuen Funden, die wir in der US-amerikanischen TTB-Datenbank gemacht haben, ist eine neue Abfüllung der Destillerie Highland Park. Beim Highland Park The Dark 17yo scheint es sich dabei um eine limitierte (aber mit 28.000 Flaschen eher großzügig bemessene) Abfüllung in Fassstärke zu handeln.

Viel ist über die Abfüllung aus den Etiketten nicht zu erfahren, abgesehen von der Limitierung nur noch, dass es sich um ein Bottling mit 52.9% handelt. Aus dem Namen könnte man seine Schlüsse ziehen – aber da wir keine gesicherte Quelle zu deren Bestätigung haben, überlassen wir das getreu unserer Blattlinie lieber Ihnen 🙂

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Whisky im Bild: Besuch bei der Destillerie Caol Ila (10 Bilder)

Sie ist nicht die schönste Destillerie auf Islay, aber aus ihrem Still Room hat man derzeit den schönsten Ausblick aus allen schottischen Brennereien (den Rang wird ihr aber unserer Meinung nach die Destillerie auf der Insel Raasay ablaufen, wenn sie im August eröffnet wird): Caol Ila.

Die im Besitz von Diageo stehende Brennerei an der Südostküste Islays, die vor allem für Johnnie Walker produziert, aber natürlich auch Single Malts, ist immer einen Ausflug wert – einen, wie ihn Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen unternommen hat. Sie war im Mai dieses Jahres dort und hat uns die nachfolgenden 10 Fotos übermittelt, die wir hier wieder gerne mit Ihnen teilen:

Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Milk & Honey Whisky: Erste 100 Flaschen werden versteigert

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Unsere Leser konnten die Entstehungsgeschichte der Milk & Honey Distillery in Israel von Beginn an verfolgen. Zielstrebig hat man sich dort daran gemacht, einen eigenen Whisky zu produzieren – und die ersten 100 Flaschen des Ergebnisses werden nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Ganze geschieht in Form einer Auktion auf der britischen Seite Whisky Auctioneer. Dort kann man den dreijährigen Single Malt aus American Oak casks, der die letzten sieben Monate seiner Reifezeit in ex-Bourbon Barrels verbrachte, zwischen 11. und 21. August ersteigern. Die mit 46% abgefüllten Flaschen kommen in einer Box, mit einem Zertifikat und sind handnummeriert.

Wer sich für den Whisky interessiert, bei der Auktion aber leer ausgeht, kann danach die restlichen 291 Flaschen der Erstabfüllung in ausgewählten Geschäften in Israel käuflich erwerben. Preis dafür ist uns aber keiner bekannt.

Breaking News: Douglas Laing baut Destillerie in Glasgow

Heute wurde es öffentlich gemacht: Douglas Laing baut eine über 10 Millionen Pfund teure Destillerie im Herzen von Glasgow, nahe des Watermark Business Parks. Im Gebäude wird sich auch eine Abfüllanlage, sowie ein Büro, ein Besucherzentrum und ein Whiskylabor befinden. Auch ein Warehouse soll im Komplex Platz finden.

Die Lage der neuen Destillerie in Glasgow

In der Destillerie wird man einen eigenen Malt Whisky herstellen, der nach Angaben den Unternehmens vor allem für die Märkte in den USA, Deutschland, Frankreich, Japan und Taiwan und den heimischen Markt gedacht ist.

Eine Darstellung des Destilleriegebäudes von Douglas Laing in Glasgow

Die Govan Distillery (Arbeitstitel) wird 38 Arbeitsplätze schaffen und von der schottischen Regierung mit £855,000 gefördert, die gesamte Finanzierung über 10,7 Millionen Pfund ist laut Angaben von Douglas Laing bereits gesichert. Im Unternehmen sieht man das auch als strategische Investition zum 70jährigen Firmenjubiläum, um in Zukunft noch unabhängiger agieren zu können.

Zu Beginn will man in der Govan Distillery mehr als 100.000 Liter Alkohol pro Jahr herstellen. Mit den Produkten, die dort erzeugt werden, will man sich von Beginn an im Premium-Bereich ansiedeln.

In Sachen Baugenehmigung verweist man bei Douglas Laing auf „weit fortgeschrittene“ Gespräche mit den Behörden.

Das Board von Douglas Laing mit Cara und Fred Laing (Vordergrund)

Laphroaig Cairdeas: Verkauf startet am 29.7. um 12:30 MESZ

Morgen ist es endlich soweit: Laphroaig startet den Verkauf des Laphroaig Cairdeas 2017 nach zwei vergeblichen Anläufen nun neu. Auch der Laphroaig Cask Strength 009 wird dann zum Verkauf gelangen – auf einer Microsite, die nur den Friends of Laphroaig bekannt gemacht wird. Alle Infos dazu in untenstehendem Bild, das Sie zum Vergrößern anklicken können:

Diageo verdient dank Whisky deutlich mehr

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Gute Zahlen kann Diageo in seinem jüngsten Geschäftsbericht vermelden: Um 25% Prozent stiegen die Gewinne vor Steuern, auf 3.6 Milliarden Pfund, mit Nettoverkäufen, die um 15% auf 12.1 Milliarden Pfund stiegen. Davon gehen ein Viertel allein auf Verkäufe von Scotch Whisky.

Zu einigen der Marken von Diageo im Scotch-Portfolio: Johnnie Walker stieg um 6%, Buchanan’s und Black & White um je 16%.

In Europa stiegen die Verkäufe um 5%, in den USA und Asien jeweils um 3%. Afrika (+5%) und Lateinamerika, sowie die karibischen Länder (+9%), trugen ebenfalls zum Wachstum bei.

Ein Teil der Steigerung ist allerdings auch auf die veränderten Wechselkurse zum britischen Pfund zurückzuführen, betonte das Unternehmen.

Serge verkostet: Drei junge Wilde (Fettercairn, Glenallachie, Craigellachie)

Jung, kräftig und aus Destillerien, die nicht immer ihren fairen Anteil an Aufmerksamkeit bekommen – so könnte man die Session bei Serge Valentin heute umschreiben. Er hat sich drei junge unabhängige Abfüllungen im Alter zwischen sieben und neun Jahren ausgesucht, von ebenso noch recht jungen neuen Labels – und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen.

Hier die Punktewertungen der heutigen Verkostung:

  • Fettercairn 7 yo 2009/2017 (60.5%, Bdram, Morrison & Makay, bourbon barrel, cask #1119, 270 bottles): 80 Punkte
  • Glenallachie 8 yo 2008/2017 (58.3%, North Star Spirits, sherry butt, 326 bottles): 85 Punkte
  • Craigellachie 9 yo 2007/2017 (64.4%, Sherwood’s, Cask Strength Collection, bourbon hogshead, cask # 70900659, 302 bottles): 86 Punkte
Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.