Noch bis 18 Uhr läuft er, der Whisky-Spring in Schwetzingen, und hört man die Stimmen derer, die gestern schon dabei waren, wird die Messe auch in diesem Jahr wieder gut angenommen. Über 1500 Besucher hat der Veranstalter für den Samstag gezählt, und von diesem Samstag ist auch der Bericht, den Mannheim24 heute online gestellt hat.
Auch eine Fotogalerie ist dabei, und ein kurzer Überblick über das, was die Besucher in Schwetzingen erwartet. Wer auf den Geschmack kommt, findet hier alles Wissenswerte über die Messe.
Ein Blick in die Hallen des Schlosses, von der vorjährigen Messe. Foto: Petra Milde
Das erste kleine Jubiläum für unsere Zusammenfassung der Whiskyvideos und Podcasts der Woche: Zum zehnten Mal bringen wir sie jetzt schon, und ab letzter Woche immer bereits am Sonntag. Hier sind die Beiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Wiederum viel Vergnügen beim Durchstöbern und Ansehen!
Hier unser wöchentlicher Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Nicht Schottland, sondern Holland ist im Fokus unseres heutigen Sonntagsvideos, das wir auf Vimeo für Sie gefunden haben. Es stammt von David van Brakel und handelt vom Texel Whisky, der auf der Insel Texel, der größten der westfriesischen Inseln im Nordwesten Hollands destilliert wird. Brennmeister Joscha Schoots erzählt vom Abenteuer Destillation, von seiner Liebe zum Whisky und der Besonderheit der Destillerie: Nachdem es keinen Torf auf der Insel gibt, mit dem man die Gerste trocknen und räuchern kann, macht man das auf der Insel mit Seegras.
Das hervorragend gemachte und interessante Video läuft 14 Minuten in HD, in der Originalsprache mit englischen Untertiteln. Lassen Sie sich davon nicht abhalten – es zahlt sich aus.
Mit unserem heutigen Wallpaper entfernen wir uns einmal aus den ruralen Landschaften und begeben uns mitten in die Stadt – nach Edinburgh. Diese wunderschöne und rechtefreie (Sie können sie ganz nach Gutdünken verwenden) Aufnahme des Edinburgh Castle stammt von Omar Yassen – und ist im Original, das Sie hier herunterladen können, 4000×6016 Pixel und 6MB groß.
Wie immer bringen wir es untenstehend auch in einer kleineren Größe zum Anschauen – und aus Respekt vor unseren mittlerweile sehr zahlreichen mobilen Usern.
Auf der TTB-Datenbank gibt es ein neues Label zu vermelden, das besonders – aber natürlich nicht nur – für die Freunde von Compass Box interessant ist: Es scheint so, als würde es schon bald eine dritte Auflage des Double Single geben.
Der Compass Box Double Single ist ein Vatting aus einem Single Malt und einem Single Grain, rechtlich gesehen daher ein Blend. Er geht auf eine Idee von Tatsuya Minagawa und Duncan Elphick aus dem Highlander Inn zurück.
Diesmal besteht der Double Single aus einem 19jährigen Glen Elgin, der in einem re-charred hogshead reifte, und einem „mindestens ebenso alten“ Girvan.
Hier die beiden Labels:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Auf Scotsman Food and Drink können Sie heute einen ausführlichen Bericht mit einem Video über das Whisky-Archiv von Diageo sehen, das gestern im Rahmen des International Scotch Days zum ersten Mal generell öffentlich zugänglich war.
Beim Diageo Whisky-Archiv handelt es sich um das größte Getränkearchiv der Welt, eröffnet im Jahr 1990 und signifikant erweitert im Jahr 2014. Geleitet wird es von Christine McCafferty. Normalerweise ist das Archiv nicht für Besucher zugänglich, aber es kann von Gruppen auf Anfrage von Fall zu Fall besucht werden.
Über 500.000 whiskybezogene Gegenstände finden sich im Archiv – und über 10.000 Flaschen, darunter auch Whisky aus dem Jahr 1880.
Der Bericht ist recht ausführlich und gut geschrieben, das Video auf jeden Fall sehenswert.
Nur noch knapp vier Wochen sind es bis zur Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE in Nürnberg. In seiner heutigen Presseaussendung informiert der Veranstalter über die dortigen Master Classes:
In den Master Classes der Whisk(e)y-Messe Nürnberg können Whisk(e)y-Experten und solche, die es werden möchten, besondere Raritäten kennenlernen und eine Reise zu den Ursprüngen verschiedener Whisk(e)ys machen. Whisk(e)y-Größen und Kenner präsentieren in den Seminaren Besonderheiten und haben echte Raritäten zur Verkostung im Angebot. Für Einsteiger gibt es die Basic-Seminare bei THE VLLAGE.
Nürnberg – Die Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE öffnet dieses Jahr bereits zum fünften Mal parallel zur Freizeit Messe an zwei Tagen ihre Tore (18. und 19. März 2017). Rund 80 namhafte Importeure und Destillerien bringen über 2.000 verschiedene Whisk(e)ys aus 14 Ländern auf THE VILLAGE.
Das Richtige für Kenner und Genießer
In den Master Classes präsentieren bekannte Whisk(e)y-Experten Raritäten und Besonderheiten aus der Welt des Whisk(e)ys. Ist das Alter des Whisk(e)ys ein unerlässliches Qualitätsmerkmal oder wird es in einigen Fällen überbewertet? Im Seminar „Age Matters?“ geht Bernhard Schäfer, Master of the Quaich, genau dieser Frage auf die Spur. Ewald Stromer sagt in seiner Master Class, worauf es für ihn bei gutem Whisk(e)y ankommt. Das Seminar steht unter dem Titel: „We believe terroir matters“. Whisk(e)y-Liebhaber, die vor allem das torfige Aroma schätzen, finden in einem anderen Seminar von Ewald Stromer „The Ultimate Peat Experience“.
Für viele steht Whisk(e)y unmittelbar mit Schottland in Verbindung. Die verschiedenen Whiskyregionen Schottlands stellt Thomas Plaue (Master of Whisky Germany and Austria) in seiner Master Class vor. Verschiedene Whiskys von der Whisky-Insel Jura präsentiert Michael Rennies in seiner Master Class „Journey to Jura“. Guter Whisk(e)y kommt aber nicht nur aus Schottland, Irland oder den USA – das zeigt Timo Lambrecht in der Master Class unter dem Titel „Ultimative Whisk(e)y Weltreise“. Für Genießer gibt es darüber hinaus eine Master Class, bei der die Verbindung von Whisk(e)y mit Schokolade im Vordergrund steht.
Die limitierte THE VILLAGE Fair Edition 2017
Highlight im Programm ist die Master Class zur exklusiven THE VILLAGE Fair Edition 2017, präsentiert von “Chieftains and Friends” – das sind Michael Gradl (Inhaber vom Nürnberger Whiskyfässla), John Glass (Malt Master Ian MacLeod), Robin Tucek (Inhaber von Blackadder International) und Nicole Cook (Export Regional Executive Benromach). Sie präsentieren neben der THE VILLAGE Limited Edition 2017, einem neun Jahre alten Ledaig mit Pommerol Wine Finish, noch zwei weitere Besonderheiten: Die Blackadder St. Patrik`s Day Edition 2017 und die Benromach Franconian Edition 2017.
Die THE VILLAGE Fair Edition 2017 ist streng limitiert: Die 567 Flaschen der beiden einzigen Fässer gibt es nur auf der Whisk(e)y-Messe Nürnberg. Malt Master John Glass signiert einige Flaschen und macht sie damit zu einem besonderen Andenken an die Whisk(e)y-Messe Nürnberg.
Die Master Classes laufen an beiden Veranstaltungstagen (18. und 19. März 2017) von THE VILLAGE. Das vollständige Programm gibt es unter: http://www.whiskey-messe.de/programm-2017. Tickets für die Master Classes sind nur im Online-Vorverkauf erhältlich, die Master Classes sind nicht im Preis des Messetickets inbegriffen. Tickets für THE VILLAGE 2017 und für die Master Classes gibt es unter www.whiskey-messe.de/ticket.
Basic Seminare für Einsteiger
Für alle, die Whisk(e)y gerade erst für sich entdecken und mehr zum richtigen Genuss des flüssigen Goldes erfahren möchten, gibt es die Basic Seminare von Deutschlands ältestem Whiskyclub „The Most Venerable Order of the Highland Circle“ aus Nürnberg. Gegen eine geringe Gebühr können sich die Besucher der Whisk(e)y-Messe direkt am Stand des Highland Circles für die Basic Seminare anmelden. Diese finden gleich vor Ort auf der Messe im gemütlichen Cottage House statt.
Das exklusive Pre-Opening am Vorabend der Whisk(e)y-Messe ist dieses Jahr bereits ausverkauft aber allen Liebhabern und Kennern bleiben die beiden regulären Veranstaltungstage, um THE VILLAGE 2017 zu erkunden. Die Whisk(e)y-Messe Nürnberg läuft parallel zur Freizeit Messe und wird von der R(h)um-Messe Nürnberg PUEBLO DEL RON begleitet. Der Zutritt zur Whisk(e)y-Messe ist erst ab 18 Jahren gestattet. Weitere Informationen und Tickets unter www.whiskey-messe.de.
Es war ein Gemetzel: Als der letzte Whiskyboom endete, starben die schottischen Whiskydestillerien wie die Fliegen. De facto gab es keine Region, in der nicht Brennereien geschlossen, geschleift oder eingemottet wurden. Manche legten nur einen kurzen Schlaf ein (wie zum Beispiel Bunnahabhain im Jahr 1984), manche, wie Glen Keith, brauchten über ein Jahrzehnt bis zur Wiedererweckung – manche sind auch heute noch eingemottet (Dallas Dhu ist zum Beispiel ein Museum). Von anderen, wie Littlemill oder Imperial, ist nichts mehr Nennenswertes übrig – sie fungieren als Lost Distilleries.
Es dauerte bis 1990, bis die ersten neuen Destillerien nach der großen Depression eröffnet wurden: Kininvie und Speyside. Und bis auf Arran 1995 sollten dies die einzigen bleiben, die vor der Jahrtausendwende neu in Betrieb gingen. Erst im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends explodierte die Zahl der neuen Brennereien. Aus dem Niedergang wurde ein (Bau)boom.
Zum ersten Mal auf Karte: Depression und Revival
Bislang kannte man diese Ereignisse anekdotisch – jetzt hat Alba Collection, der Hersteller detaillierter und fachlich herausragender Whiskykarten, zwei großartige Schautafeln und eine tabellarische Übersicht des Sterbens und Auflebens der Destillerien in Schottland zwischen 1975 und heute erstellt – und uns zur exklusiven Veröffentlichung überlassen. Wir bringen die Schautafeln nicht nur zum Ansehen, Sie können sie in guter Größe auch herunterladen und zum Beispiel ausdrucken.
Die Whisky-Depression
Hier zunächst die Karte der Großen Depression mit den Destillerien, die starben oder eingemottet wurden (hier können Sie sie in voller Auflösung herunterladen):
Als zweites Dokument finden Sie hier eine Liste der geschlossenen und neu- oder wiedereröffneten Destillerien im Zeitraum zwischen 1975 und heute – ebenfalls zusätzlich in einer großen Version zum Herunterladen:
Als Whisky wieder zu boomen begann, kam zunächst die Zeit der Wiedereröffnungen, danach jene der Neubauten. Erst seit kurzem ist der Einschnitt, den die Große Depression in die Whiskylandschaft bedeutete, wieder wettgemacht – was alles an neuen Brennereien entstand, zeigt diese dritte Schautafel zum Whisky-Revival, die Sie ebenso wieder herunterladen können:
Haben wir nun den Zenit erreicht? Überschritten? Ist der Boom noch nicht zu Ende? Es darf spekuliert werden. Spannend bleibt es in jedem Fall – nicht nur in Schottland.
2x Ardbeg und 1x Ailsa Bay – was wie eine seltsame Mischung klingt (und wohl auch eine ist), scheint heute auch ein wenig der schlechten Laune von Serge geschuldet zu sein – was herauszufinden bliebe, wäre die Antwort auf die Frage, ob das Miesepeterische in der Stimmung von Serge auf die Verkostung oder ein früheres Ereignis zurückzuführen sei. Auf jeden Fall teilt der Altmeister heute keine Medaillen, sondern satte Ohrfeigen aus:
Ardbeg 15 yo 2001/2016 (47%, Dun Bheagan, casks #256, 258, 380, 682 bottles): 87 Punkte
Ardbeg ‚Corryvreckan‘ (57.1%, OB, +/- 2016): 75 Punkte
Anfang 2016 haben Inver House Distillers ein 10 Millionen Pfund schweres Investitionsprogramm abgeschlossen (wir berichteten hier darüber), nun wird kräftig nachgelegt: Laut einem Bericht von Herald Scotland (für Vielleser ist ein Abo vonnöten) hat sich der Betreiber von Destillerien wie Pulteney, Balblair, Knockdhu, Speyburn und Balmenach einen Kredit von 45 Millionen Pfund bei der Bank of Scotland gesichert, der in den Aufbau der Whiskykapazitäten und die Expansion investiert werden soll. Besichert wird der Kredit durch die gelagerten Whiskys.
Man will damit vor allem in drei Märkte expandieren: Indien, Polen und Kasachstan – und allgemein das Wachstum der Marken in den nächsten 12 Jahren sichern, so der Finanzdirektor von Inver House, Roger Hall.
Inver House Distillers beschäftigt insgesamt 210 Angestellte, die meisten davon aber nicht in den Destillerien, sondern in der Zentrale in Airdrie in North Lanarkshire.
Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz
Auf der Finest Spirits in München war auch Stuart Nickerson anwesend, ehemaliger Distillery Manager von Glenglassaugh und jetzt mit der Saxa Vord Distillery auf den Shetlands beschäftigt, die bald schon die nördlichste Destillerie Schottlands sein soll. Stuart erzählt darüber, was die Destillerie so besonders macht, warum es wahrscheinlich keinen dreijährigen Whisky von dort geben wird und warum er eine Crowdfunding-Kampagne andenkt.
Weiters sprechen wir mit ihm über seine Tätigkeit als unabhängiger Abfüller (The Whisky Company) und die Chance, dass es von ihm bald wieder eine neue Abfüllung geben wird, wahrscheinlich eine aus der Destillerie Glenglassaugh.
Ein Abfallprodukt, Resteverwertung – so könnte man das Video böswillig bezeichnen, das wir Ihnen heute vorstellen wollen. Aber natürlich ist es das nicht – sondern steckt voller Schönheit:
Kirk Norbury wurde Ende 2015 von Glenlivet beauftragt, die Landschaft rund um die Destillerie für einen Imagefilm aufzunehmen. Und weil man natürlich wesentlich mehr Material shootet, als man dann letztendlich für das Endprodukt braucht, bleibt genügend davon übrig, um einen sogenannten „Director’s Cut“ fürs eigene Showreel aufzunehmen (oft auch Material, das der Regisseur oder Kameramann liebte, aber damit nicht auf Gegenliebe beim Kunden traf).
Ein solcher Director’s Cut ist „The Heart of Glenlivet„, das Kirk Norbury in der vorigen Woche auf Vimeo hochgeladen hat. Wir finden, diese tollen Bilder mit der Musik von Huma Huma haben sich jede Menge Öffentlichkeit verdient – sehen Sie sich das an!
In unserem digitalen Briefkasten finden wir heute den Rückblick des Veranstalters Frank-Michael Böer auf die Finest Spirits in München am letzten Wochenende. Diese Pressemitteilung präsentieren wir Ihnen hier ungekürzt:
München, im Februar 2017: 12 Jahre FINEST SPIRITS – ein grandioses Festival-Wochenende liegt hinter uns: Mehr als 100 Aussteller und 9.300 Besucher ließen die Welt der Spirituose in München hochleben! Die Begeisterung an spannenden Neuheiten, Sonderabfüllungen, Klassikern und gelebter Bar-Kultur ließen die Besucher ins MVG Museum pilgern. „Der gute Vorverkauf hat uns schon sehr gefreut, aber für mich als Veranstalter ist es auch nach 12 Jahren einfach noch Gänsehaut pur, wenn ich 30 Minuten vor Eröffnung die Schlange draußen sehe, die auf Einlass wartet. Genau dafür machen wir es: für die Freude an der Spirituose“, so Frank-Michael Böer, Gründer und Veranstalter der FINEST SPIRITS.
Was die FINEST SPIRITS seit Jahren auszeichnet, ist die große Bandbreite an Ausstellern, aber auch die einzigartige Festival-Atmosphäre. Egal ob Hobby-Aficionados, Greenhorns der Szene, versierte Sommeliers und Barkeeper, Chefeinkäufer großer Feinkost- und Handelshäuser, Raritätensammler, Journalisten, Barliebhaber oder eingefleischte Whisky-Fans – alle lieben das besondere Flair in München. Das Spirituosenjahr zwischen den alten Trambahnen zu beginnen, die neuesten Craft-Spirits zu verkosten und Raritäten zu entdecken, ist für sehr viele ein gesetzter Termin.
Die diesjährigen Premiumpartner CAMINNECI WINE & SPIRIT PARTNER, CAMPARI DEUTSCHLAND, DIAGEO und MBG hatten neben ihren Neuheiten und Klassikern passend zum 2017er Motto „Bitter and Sweet“ ausgesuchte Likör- und Bitter-Spezialitäten im Gepäck. „Wir haben gemeinsam mit unseren Premiumpartnern und ausgewählten Ausstellern das Genre der Liköre in diesem Jahr erstmals auf ein kleines Podest gestellt. Richi Link an unserer FINEST SPIRITS BAR setze mit Drinks wie Maracuja Flipper oder Klassikern wie Rusty Nail ein Angebot mit Likör, das sehr gut von den Besuchern angenommen wurde“, erklärt Frank-Michael Böer. Die Master Classes mit Whisky-Sonderabfüllungen, über Likör-Tastings mit DEN Spezialisten der deutschen Szene bis Raritätenverkostungen von Craft Spirits – am Freitagabend waren bereits die Tickets fürs Wochenende komplett ausverkauft.
Was die Premiumpartner zur FINEST SPIRITS 2017 sagen, was besonders war und worauf sie sich 2018 freuen:
„Das Interesse der Besucher an den verschiedensten Spirituosen wird in München immer größer – nach dem Motto „Klassiker mit Twist“. Die Besucher der FINEST SPIRITS sind sehr interessiert und sehr viel offener für neue Kombinationen und Geschmacksrichtungen als noch vor einigen Jahren – wir haben die Chance, den Gaumen der Menschen neu zu entdecken und vielfältige Geschmacksexplosionen anzubieten. Das macht einfach Freude!“
Thomas Plaue (DIAGEO)
„Das Münchener Festival ist eine Institution in der Welt der Sprit-Messen. Hier auf der FINEST SPIRITS sind vom großen Konzern bis zum kleinen Mikro-Destiller alle da, die was zu sagen und zu bieten haben – das ist toll für die Besucher und für uns als Premium-Partner ein Ansporn. Hier müssen wir zeigen, was wir können und dass wir die Trends aufgespürt haben, die unsere Kunden am Bartresen dann begeistern. Wir freuen uns 2018 wieder auf das breite Publikum von Aficionados.“
Raphael Schmidt (MBG)
„Absolut spannend an der FINEST SPIRITS finde ich die von Tag zu Tag wechselnde ‚Gästeliste‘. Am ersten Tag kommen meist viele Journalisten und Blogger, aber auch viele begeisterte Neulinge und Nachtschwärmer. Der zweite Tag steht dann eher im Zeichen des Fachpublikums – viele Bartender, Sommeliers, Brenner oder Gastroeinkäufer schauen am Stand vorbei und fachsimpeln mit uns über neue Trends in der Branche. Der letzte Tag ist ruhiger im Vergleich zu den anderen. Sonntags ist der Tag der Aficionados. Hier kommen viele Kenner und Liebhaber, die sich alle Messestände in Ruhe anschauen und intensiv verkosten wollen. Für mich als Aussteller einfach eine perfekte Plattform, um mich meiner ganzen Zielgruppe zu präsentieren.“
Andrea Caminneci (CAMINNECI – WINE & SPIRIT PARTNER)
Vorfreude für alle FINEST SPIRITS-Fans: Im nächsten Jahr öffnet die 13. FINEST SPIRITS vom 26. bis 28. Januar 2018 ihre Pforten. Bleibt neugierig auf www.finest-spirits-muenchen.de
Weiter geht es mit der exzellenten Aufarbeitung der Geschichte des irischen Whiskeys durch Thomas Zilm auf seinem Blog Spirit-ambassador.de – diesmal mit dem dritten von vier Teilen. Er beschäftigt sich mit den Entwicklungen im 19. Jahrhundert, als die Politik unmittelbare Auswirkungen auf den Whisky hatte. Hier ein kleiner Ausschnitt:
Der Friedensvertrag und die Gründung des irischen Freistaates am 6. Dezember 1922 beendeten zwar die Auseinandersetzungen, aber das Kind war längst viel zu tief in den Brunnen gefallen. Der einzige noch bedeutende Exportmarkt für die irische Whiskey-Industrie waren die Vereinigten Staaten von Amerika; und ausgerechnet diese führten mit dem 18. Zusatzartikel der Verfassung vom 16. Januar 1919 im Jahre 1920 die flächendeckende Prohibition ein. Damit gab es außerhalb Irlands keinen nennenswerten Absatzmarkt für die Whiskeys und der heimische Markt litt extrem an einer durch den britischen Boykott ausgelösten Wirtschaftskrise. Dies war eine verheerende Situation für die Brenner der grünen Insel. Und das „noble Experiment“ der Amerikaner hatte nicht nur kurzfristige Folgen.
Wer die ersten beiden, ebenso lesenswerten Teile noch nicht kennt, findet sie auf Thomas‘ Seite ebenfalls verlinkt.
Foto der alten Dunville Distillery von Thomas Holmes Mason (1877-1958), aus der Mason Photographic Collection der National Library of Ireland.