Neu in UK: R&B Distillers Raasay While We Wait 2nd Edition

Während auf der Insel Raasay östlich von Skye die Bauarbeiten in ein fortgeschrittenes Stadium eingetreten sind (siehe unseren Artikel hier), haben R&B Distillers im Vereinigten Königreich die zweite Auflage ihres Raasay While We Wait veröffentlicht. Der leicht getorfte Single Malt (15ppm) wurde 18 Monate in Weinfässern aus der Toskana gefinisht (Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc) und hat dadurch zusätzliche Fruchtigkeit gewonnen.

1974 Flaschen gibt es davon – und der Grund für die Anzahl ist die Hommage an den Bau einer Straße quer durch die Insel Raasay, und zwar durch eine einzige Person namens Calum Macleod, über den Zeitraum von 10 Jahren – fertiggestellt 1974.

Hier noch die originalen Tasting Notes:

Nose: Chocolate, pear, raisin. Blackcurrant, chocolate cake, slight kirsch brandy note, red wine note.
 
Colour: Natural colour, lightly toasted barley with hints of rose gold.
 
Palate: Cherry at the front palate, smoke, more chocolate notes, orangey notes, slight burnt oak note. Vanilla and oaky notes. Dash of orange and raspberry.
 
Finish: Slightly floral. More oak. Cookies.
 
Food Pairings: Pairs well with Sconser Scallops, Smoked Salmon, game, grouse, woodcock, venison, creamy blue cheese, bacon, haggis.
 

Serge verkostet: Bunnahabhain Teil 3

Mit Verkostungsnotizen zu Abfüllungen der Destillerie Bunnahabhain könnte Serge wohl den Rest des Februars ausfüllen – die Destillerie ist recht großzügig, wenn es darum geht, unabhängige Abfüller zu bedienen (über 1000 unabhängige Bunnahabhains sind es auf jeden Fall). Also ist ein Tag 3 in der Verkostung von Bottlings aus dieser Islay-Destillerie sicher noch kein Problem, was die Verfügbarkeit von Samples angeht. Heute gibt es vier Mal Wemyss und einmal Signatory:

  • Bunnahabhain 1997/2015 ‚Lemon Buttered Kippers‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 210 bottles): 84 Punkte
  • Bunnahabhain 1990/2015 ‘Blowing on a Sea Breeze’ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 209 bottles): 86 Punkte
  • Bunnahabhain 1990/2015 ‘Fields of Barley’ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 278 bottles): 86 Punkte
  • Bunnahabhain 1987/2015 ‘Sea Swept Barnacle’ (46%, Wemyss Malts, butt, 600 bottles): 89 Punkte
  • Bunnahabhain 42 yo 1973/2016 (47.9%, Signatory Vintage, refill sherry butt, cask #12145, 427 bottles): 91 Punkte

Etwas auf die Folter spannt uns Serge mit der Antwort auf die Frage, ob es noch weitere Verkostungen in der Serie geben wird – schauen Sie morgen wieder vorbei, dann wissen Sie es :).

Vom 42jährigen Signatory haben wir übrigens ein Bild – falls Sie dank der Beschreibung durch Serge auf den Geschmack gekommen sind:

Und eines von der Destillerie natürlich auch:

Die Destillerie Bunnahabhain. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Kirsch Whisky nun mit Puni (Italien) und Belgian Owl (Belgien)

Von Kirsch Whisky haben wir eine Presseinfo über zwei neue Marken erhalten, die das Unternehmen als Importeur in Hinkunft auf dem deutschen Markt anbieten wird. Es handelt sich dabei um die in der Nähe von Lüttich beheimatete Belgian Owl Distillery und die Südtiroler Brennerei Puni. Hier der Text:

Kirsch Whisky erweitert das eigene Whisky-Exoten-Sortiment: Puni (Italien) und Belgian Owl (Belgien) Whisky gehören zu den neuen Importmarken.

Neben Kavalan (Taiwan), Teerenpeli (Finnland), Floki (Island), Eddu (Frankreich), Sullivans Cove (Tasmanien) und New Zealand Whisky Collection (Neuseeland) gesellen sich nun auch Belgian Owl aus Belgien und Puni aus Italien zum Exotenportfolio hinzu.

Besonders am Belgian Owl Whisky ist, dass dieser über die ehemaligen Forsyths Pot Stills der schottischen Brennerei Caperdonich gebrannt wird. Gereift wird ausschließlich in First Fill Ex Bourbon Fässern der Heaven Hill Brennerei und sämtliche Zutaten stammen vor Ort aus der Region Hespengau, die für Ihre fruchtbaren Böden und herausragende Landwirtschaft bekannt ist. Für mehr Infos zu Belgian Owl empfehlen wir den Reisebericht auf dem Kirsch Whisky Blog.

Belgian Owl 3 y.o. First Fill Bourbon Cask, 46% UVP: 54,90 €

3 Jahre gereift in First Fill Ex Bourbon Cask der Heaven Hill Brennerei, Noten von Apfel | Birne | Banane

Bei Puni steht Regionalität auch im besonderen Fokus: Die Region Vinschgau in den italienischen Alpen galt früher als „Kornkammer Tirols“ und beheimatet außergewöhnliche Roggensorten. So handelt es sich bei Puni Whiskys um Malt Whiskys aus Roggen-, Weizen- und Gerstenmalz. Der Mix gibt dem Destillat schon vor der Fasslagerung ein breiteres und komplexes Aromenprofil. Gebrannt wird ebenfalls auf Forsyths Brennblasen aus Schottland und reifen darf der Whisky neben Ex Bourbon Fässern auch in Marsalafässern aus Sizilien, Weinfässern aus Südtirol oder rauchigen Islayfässern aus Schottland. Verfügbar sind die folgenden Qualitäten:

Puni Nova Batch No. 02 (2016), 43% UVP: 59,90 €

3 Jahre gereift in amerikanischen und europäischen Eichenfässern, Noten von Honig | Banane | Vanille

Puni Alba Batch No. 02 (2016), 43% UVP: 74,90 €

3 Jahre gereift in sizilianischen Marsalafässern + Finish in Ex-Islayfässern, Noten von Dunklen Früchten | Torf | Gewürznelken

Puni Nero Limited Edition (2016), 43%, Limitiert auf 3000 Fl. UVP: 49,90 €

3 Jahre gereift in Pinot Nero Weinfässern aus Süd-Tirol, Noten von Pflaumen | Wilden Beeren | Orangenzesten

Beam Suntory mit starkem Spirituosengeschäft im Finanzjahr 2016

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Mit sehr schönen Zahlen im Bereich Spirituosen kann Beam Suntory für das abgelaufene Finanzjahr 2016 aufwarten: Die Nettoverkäufe der Alkoholsparte insgesamt (sie enthält auch Bier und Wein) gingen zwar um 3.6% zurück – jene des Spirituosensegments konnten dies aber mit sattem Wachstum mehr als kompensieren.

Besonders stark wuchs man in den USA, mehr noch in Indien, Südostasien und Spanien, wo die Zuwächse zweistellig ausfielen. Auch in Japan konnte man 3% zulegen, wobei spezielle und landestypische Produktarten (ready to drink Cannonballs zum Beispiel) um 14% zulegen konnten.

Generell sieht man die Märkte leicht erholt, eine gewisse Unsicherheit wäre aber immer noch zu spüren. Seitens Beam Suntory bleibe man wachsam, um schnell auf geänderte Marktbedingungen reagieren zu können, heißt es.

Für 2017 hat man sich ein Nettowachstum um 3.2% vorgenommen.

PR: Dreifache Auszeichnung für Wolfburn Single Malt

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Von Alba Import, dem deutschen Importeur der Abfüllungen der Destillerie Wolfburn, haben wir eine Pressemitteilung zu einer weiteren Auszeichnung des Wolfburn „Northland“ erhalten. Diesmal ist es eine Goldmedaille beim World Whisky Award (WWA) geworden. Wir gratulieren ganz herzlich und bringen hier den unveränderten Text für Sie. Übrigens: Distillery Manager Shane Fraser wird gemeinsam mit Alba Import vom 22. – 23.04.2017 bei der Whiskymesse in Limburg an der Lahn anwesend sein.

Dreifache Auszeichnung für Wolfburn Single Malt

Wolfburn Single Malt hat soeben seine dritte goldene Auszeichnung erhalten, nun bei den renommierten „World Whisky Awards“ (WWA). Wolfburn „Northland“ wurde in der Kategorie Highland Non-age-statement mit Gold prämiert.

Zuvor war Wolfburn „Northland“ bereits bei den IWSC Awards Hong Kong und von einem unabhängigen Lifestyle Guide ausgezeichnet worden.

„Absolut erfreulich“, kommentierte Distillery Manager Shane Fraser das Ergebnis, „wir sind ehrlich beeindruckt vom Erfolg unserer ersten Single Malt Abfüllung und den drei Goldmedaillen, die wir in den drei ersten Wettbewerben, an denen wir teilgenommen haben, erhalten haben. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass Wolfburn vor weniger als einem Jahr erschienen ist. Dies hat bisher noch kein junger Single Malt, der neu auf den Markt gekommen ist, erreicht.“

Der erste Wolfburn Single Malt wurde im März 2016 als „First General Release“ vorgestellt und erhielt dann nachträglich den Beinamen „Northland“.  Der weiche und gefällige Charakter von Wolfburn Whisky ist auf einen langen und schonenden Herstellungsprozess zurückzuführen. Die lange Fermentation gefolgt von einer schonenden und langsamen Destillation erzeugt einen reinen und milden Brand. Die Reifung erfolgt sodann in ausgewählten 125 Liter Eichenfässern (sog. Quarter Casks), die die Weichheit des Whiskys noch unterstreichen und Wolfburn „Northland“ zu einem runden Geschmackserlebnis machen.

„Unser Ziel ist es, erstklassigen und hochwertigen Single Malt herzustellen,“ erläutert Shane Fraser, „und es ist großartig zu sehen, dass er so schnell weltweite Anerkennung erhält.“

In 2017 wird auch die zweite Qualität –  Wolfburn „Aurora“ – an diversen Wettbewerben teilnehmen. Desweiteren plant die unabhängige Brennerei im Laufe des Jahres den Launch einer weiteren, diesmal getorften Abfüllung und gemeinsam mit dem deutschen Vertriebspartner Alba Import die Auflage einer Small Batch Release ausschließlich für den deutschen Markt.

Destillerie Manager Shane Fraser wird demnächst erstmalig auch persönlich den deutschen Markt besuchen und mit Alba Import vom 22. – 23.04.2017 an der bekannten Whiskymesse in Limburg an der Lahn teilnehmen.

Shane Fraser mit dem ausgezeichneten Wolfburn Northland. (c) Wolfburn

Informationen zu Wolfburn Distillery:

Wolfburn Distillery, Henderson Park, Thurso, Caithness, KW14 7XW, Scotland
Webpage: www.wolfburn.com

Die ursprüngliche Wolfburn Distillery wurde von William Smith bereits 1821 am Westrand von Thurso gegründet. Zu damaliger Zeit war sie eine der größten Brennereien in Schottlands, die nach den Zahlen des königlichen Zollregisters 28.056 Gallonen (das entspricht 127.500 Litern) Spirit pro Jahr produzierte. Die Destille, die ihren Namen von der Wasserquelle, dem Wolf Burn, übernahm, war bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Der Grund für die Schließung ist nicht überliefert, jedoch zeigten Landkarten aus dem Jahre 1870 die Brennerei als Ruine.

In 2011 wurden Pläne, die alte Brennerei zu neuem Leben zu erwecken, konkret. Mitte 2012 begannen die Bauarbeiten und im Januar 2013 wurde erstmals Malt in der neuen Wolfburn Brennerei destilliert. Die Brennerei ist die nördlichste auf dem schottischen Festland und befindet sich nur 350 m von dem historischen Ort der alten Brennerei entfernt. Auch die Produktion lehnt sich an die historischen Wurzeln an – der Malt, der auf traditionelle handwerkliche Art gebrannt wird, reift sodann in erstklassigen Fässern, bis er als Single Malt abfüllbereit ist. Der erste Wolfburn Single Malt wurde im Februar 2016 abgefüllt. Das Unternehmen ist im Privatbesitz.

Die Stills von Wolfburn, made by Forsyths

Angel’s Envy Distillery jetzt Teil des Kentucky Bourbon Trail

Wer sich in Kentucky einige Destillerien ansehen will, der macht das am besten im Rahmen des Kentucky Bourbon Trail – dem bislang neun Destillerien angehörten: Maker’s Mark, Woodford Reserve, Wild Turkey, Heaven Hill, the Evan Williams Experience, Four Roses, Bulleit, Jim Beam und Town Branch.

Nun ist eine zehnte Destillerie dazugekommen, berichtet Whiskyadvocate: die Angel’s Envy Distillery. Diese erst im November 2016 eröffnete Destillerie im Zentrum von Louisville gehört seit kurzer Zeit zu Bacardi. Mehr Infos zu ihr finden Sie auf ihrer Homepage. Hier die Lage auf Google Maps:

[gmap id=“127″]

 

Gestern wurde am Gebäude von Mitgliedern der Kentucky Distillers‘ Association eine Plakette angebracht, um die Mitgliedschaft der Destillerie beim Trail deutlich zu machen. Auch der erste Pass für den Trail wurde bereits dort abgestempelt.

Wer also in nächster Zeit in Louisville sein wird, der könnte diese Destillerie auf seine Liste der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten setzen…

© Angel’s Envy Distillery

Serge verkostet: Bunnahabhain Teil 2

Wie versprochen setzt Serge Valentin heute seine Verkostung von Abfüllungen aus der Destillerie Bunnahabhain fort – wieder mit fünf unabhängigen Bottlings, allerdings diesmal ohne torfige Abfüllungen. Was sie gemeinsam haben: Ein recht ansehnliches Alter – und hohe Bewertungen:

  • Bunnahabhain 28 yo 1987/2015 (48.6%, Maltbarn, sherry cask): 85 Punkte
  • Bunnahabhain 28 yo 1988/2016 (44%, The Nectar of the Daily Drams, 10th Anniversary): 88 Punkte
  • Bunnahabhain 44 yo 1968/2013 (41.2%, Glen Fahrn Airline, refill oak, No.14): 90 Punkte
  • Bunnahabhain 34 yo 1980/2014 (46.6%, The Single Malts of Scotland, sherry butt, cask #847945, 257 bottles): 90 Punkte
  • Bunnahabhain 28 yo 1987/2015 (49.1%, The Maltman, 228 bottles): 89 Punkte
Bunnahabhain auf Islay. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

Neu in den USA: Wild Turkey Master’s Keep Decades

Seit 35 Jahren ist der jetzige  Wild Turkey Master Distiller Eddie Russell bei Wild Turkey beschäftigt, und zu diesem Jubiläum veröffentlichte die Destillerie in Kentucky eine besondere Abfüllung: Wild Turkey Master’s Keep Decades. Er besteht aus Bourbons der verschiedensten Altersstufen zwischen 11 und 20 Jahren und wurde mit 104 proof, also 52% Alkohol abgefüllt. Leider gibt es die Sonderausgabe nur in den Vereinigten Staaten, dort wird sie um 150 Dollar pro Flasche ab sofort erhältlich sein. Bourbon-Fans werden ihn sich wohl über inoffizielle Kanäle besorgen müssen…

Interessant zu sehen ist, dass der Wild Turkey Master’s Keep Decades nicht mehr kostet als der Wild Turkey Master’s Keep 17yo, der vor gut eineinhalb Jahren erschienen ist (wir berichteten hier).

 

Neu: Teeling Revival Volume III

Von der Teeling Distillery aus Dublin sind wir über einen neuen Whiskey informiert worden, der anlässlich des 18monatigen Jubiläums der Eröffnung der Destillerie herausgebracht wird und in einer Auflage von 10.000 Flaschen erhältlich sein wird:

Der Teeling Revival Volume III ist ein 14jähriger irischer Single Malt Whiskey, der zunächst in ex-Bourbon Casks reifte und danach in 350 Liter ex-Pineau Des Charentes Fässern gefinisht wurde. Der mit 46% abgefüllte Whiskey wurde nicht kältefiltriert.

Im Geschmack soll er getrocknete Früchte zeigen, Ananas-Toffee sowie geröstete Mandeln komplementieren das Aroma dunkler Bitterschokolade. Dazu soll man Honig und Haselnüsse schmecken.

Kosten soll der Revival Volume III 120 Euro, zunächst gibt es ihn in der Destillerie, am Flughafen und im gut sortierten Handel in Irland. Er wird danach auch in anderen Ländern, darunter Deutschland, erhältlich sein.

PR: Bowmore feiert die Einführung des neuen No.1 Single Malt

Vor einigen Tagen konnten wir Ihnen bereits von der neuen Core-Range bei Bowmore (die sich in einer neuen Packungsgestaltung und dem Abtausch des Small Batch durch den neuen No. 1 Single Malt manifestierte) berichten. Heute nun haben wir eine Pressemitteilung von Bowmore erhalten, die auf die Besonderheiten des neuen No. 1 Single Malt eingeht. Natürlich bringen wir sie im Originalwortlaut für Sie:

Aus dem ältesten Lagerhaus Schottlands: Bowmore feiert die Einführung des neuen No.1 Single Malt

Das gesamte Portfolio präsentiert sich im neuen Design der No.1 Vaults

Frankfurt am Main, 13. Februar 2017. Bowmore® Islay Single Malt Whisky bringt Mitte März seinen neuen No.1 Single Malt auf den Markt. Gereift in den „No.1 Vaults“ – dem ältesten Whisky-Lagerhaus Schottlands – offenbart der Single Malt geschmacklich den vollen Charakter der Traditionsmarke. Inspiriert durch die legendären Gemäuer der ersten Destillerie Islays, lädt der No.1 Malt dazu ein, Bowmores Geschichte zu entdecken. Als Hommage an das 1779 gegründete Lagerhaus im Herzen der schottischen Insel Islay, präsentiert die Whisky-Marke ab März nicht nur ihren No.1 Malt, sondern das gesamte Kernsortiment im neuen Design.

Mit dem neuen Bowmore No.1 das älteste Lagerhaus Schottlands entdecken

Seit mehr als 230 Jahren schützen die teilweise unter dem Meeresspiegel liegenden Kellergewölbe des Lagerhauses „No.1 Vaults“ die kostbaren Scotch Whisky-Fässer Bowmores vor der starken Brandung des rauen Atlantiks. Diese einzigartigen Lagerungsbedingungen verleihen jedem Bowmore Islay Single Malt Whisky seine komplexen und perfekt ausbalancierten Aromen. So auch dem No.1 Malt. Charakteristisch für den in First-Fill-Bourbon-Fässern gereiften Whisky sind der unvergleichliche Geschmack von süßer Vanille, würzigem Zimt und Eichenholzrauch sowie die Aromen von Zitrusfrüchten, Honig und Kokos. Im Abgang runden Noten von Torfrauch, Bourbon-Vanille und Limone das vollmundige Geschmackserlebnis ab. Bowmore No.1 Malt hat 40 Alc. Vol. % und ist ab Mitte März im deutschen Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 29,99 Euro.  

„Unlock hidden depths“ – die verborgenen Schätze Bowmores entdecken

Ebenso wie der neue Bowmore No.1 präsentiert sich das gesamte Kernsortiment von Bowmore 12yo bis Bowmore 25yo im neuen Design.

„Wir möchten Whisky-Liebhabern die Möglichkeit geben, die einzigartige Umgebung der Bowmore Destillerie und die Schätze, die sich in den Tiefen der Gewölbe verbergen, mit allen Sinnen zu entdecken“,

erklärt Jens Rosenberg, Brand Ambassador Peated Malts of Distinction bei Beam Suntory.

Inspiriert durch das massive Holztor und die weißen Steinmauern der No.1 Vaults, ist die neue Verpackung in dezenten, natürlichen Farbtönen gestaltet. Ein Blickfang ist die Unterschrift des Bowmore Gründers David Simpson, die jeden Flaschenkarton ziert. Wer mehr über die Destillerie erfahren möchte, findet unter http://www.bowmore.com/virtual-reality eine spannende 360 Grad Virtual Reality Tour. Sie lässt Zuschauer getreu der Kampagnen-Leitidee „Unlock hidden depths“ noch tiefer in die Geschichte der Marke und das älteste Lagerhaus eintauchen.

Discover: Neue Methode „reift“ Spirituosen in Tagen statt Jahren

Bislang wurde es in dieser Art und Weise nur an Brandy ausprobiert – aber die Methode hätte das Potential, auch mit Whisky verwendet zu werden: Forschern der Universität Cádiz in Spanien ist es laut einem Bericht von Discover gelungen, durch Ultraschall Brandy, der durch einen Aufbau mit Eichenchips floss, innerhalb von drei Tagen einen Reifegrad zu verleihen, der im Fass erst nach zwei Jahren möglich gewesen wäre.

Dazu wurde der Brandy beim Durchdringen der Eichenchips mit Ultraschall beschossen, was die Zellmembranen der Eiche zum Platzen brachte und die Inhaltsstoffe freigab.

Acht professionelle Verkoster schätzten den Geschmack des so gewonnenen Brandys nahezu gleichwertig mit jenem ein, der traditionell gereift wurde, und lobten die Fruchtigkeit und Intensität des Geschmacks.

Whiskyfreunde brauchen sich – ebensowenig wie Freunde von Brandy – vor der neuen Methode nicht zu fürchten. Technisch gesehen darf in der EU ein solches Produkt weder als Brandy noch als Whisky verkauft werden – und als Scotch nirgendwo. Die Erfinder der Methode sehen aber dennoch Vorteile für die Produzenten und Konsumenten in ihrer Entwicklung: Mit ihr könne man rasch erkennen, wie sich die Verwendung verschiedener Fasstypen auf das Grundproukt auswirken würde.

Einige Fässer in der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

 

Serge verkostet: Bunnahabhain

Bunnahabhain auf der Insel Islay erzeugt sowohl rauchige als auch nichtrauchige Whiskys – und bei beiden Arten kann man als Whiskyfreund wirklich ausgezeichnete Bottlings finden. Serge Valentin hat heute einige Abfüllungen verkostet – allesamt von Unabhängigen, drei davon getorft, und bewertet diese mit recht guten bis sehr guten Noten:

  • Bunnahabhain 8 yo ‘Fruit by the Sea’ (48%, Langside, Distillers Art, 374 bottles, +/-2016): 83 Punkte
  • Bunnahabhain 8 yo (43%, Gordon & MacPhail, The MacPhail’s Collection, +/-2015): 80 Punkte
  • Bunnahabhain 6 yo 2007/2014 (57.7%, Berry Bros & Rudd, cask #800089): 85 Punkte
  • Bunnahabhain 17 yo 1997/2015 (57.5%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 258 bottles): 88 Punkte

Morgen gibt es dann noch mehr Abfüllungen aus dieser interessanten Destillerie auf seiner Verkostungsliste – wir berichten wieder.

Die Destillerie Bunnahabhain. Bildrechte bei Gerald Petö

Chivas bestätigt: Alle 450 Mitarbeiter übersiedeln nach Kilmalid

Im Zuge der Übersiedlung von Chivas von Paisley nach Kilmalid (wir berichteten über die Pläne im Januar) gab es auch die Befürchtung, dass nicht alle Arbeitsplätze erhalten werden können. Nun hat aber Chivas laut einem Artikel im Daily Record bestätigt, dass alle 450 Arbeitsplätze auch in Kilmalid (Dumbarton) erhalten bleiben werden und die gesamte Belegschaft mit übersiedelt wird.

In einem anderen Bericht, diesmal im Dumbarton Reporter, schlägt das schottische Parlamentsmitglied Derek Mackay dem Unternehmen vor, die danach leerstehenden Gebäude in Paisley der Allgemeinheit zu übergeben, um keine Probleme durch einen mehrjährigen Leerstand entstehen zu lassen. Diesbezüglich wollte der Abgeordnete am Wochenende Gespräche führen, über deren Verlauf aber noch nichts bekannt ist.

Die Firma Chivas Brothers Ltd. ist seit 2001 ein Tochterunternehmen des Pernod-Ricard-Konzerns. Der Name des Unternehmens leitet sich vom Schloss Schivas am Fluss Ythan in Aberdeenshire ab.

Der Chivas-Standort in Kilmalid. Bild: Chivas

Whisky im Bild: Fortschritt bei der Raasay Distillery

Auf der Nachbarinsel von Skye bauen R&B Distillers gerade die nach der Insel benannte Raasay-Distillery. Vor kurzem brachten wir ein Audio-Interview mit einem der Besitzer, Alasdair Day, wo wir einige Bilder vom Baufortschritt zeigten.

Nun hat das Unternehmen ein ganz aktuelles Bild vom Status der Arbeiten aufgenommen, das wir mit freundlicher Genehmigung unseren Lesern zeigen können. Man sieht, dass das Stillhouse bereits weit fortgeschritten ist und auch weitere Gebäude hochgezogen werden. Die beiden Kupferbrennblasen sind gut zu sehen, sie wurden in der Toskana für die Destillerie gefertigt und nach Schottland geliefert.

© R&B Distillers