Es ist ein wenig eine unendliche Geschichte: Die Falkirk Distillery in Polmont hat bei uns schon im Mai 2014 eine erste Erwähnung erhalten (damals veröffentlichten wir ein Bild vom Baufortschritt). Im Mai 2015 hieß es dann (wir berichteten ebenfalls), die Destillerie sei zu 80% fertig, aber seitdem war sie nicht mehr in den Medien präsent.
Heute aber berichtet der Falkirk Herald, dass die Falkirk Distillery noch in diesem Jahr endgültig in Betrieb gehen soll. Spätestens im Oktober soll sie für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ab dann wird man zunächst einmal den New Make Spirit verkaufen, und Touren durch die Destillerie anbieten. 75.000 Besucher pro Jahr will man anziehen, und im Vollbetrieb dann insgesamt 86 Jobs schaffen, erklären die Betreiber der Lowland Distillery.
Whiskys der Highland-Destillerie Glengoyne aus verschiedenen Epochen, das steht heute auf dem Plan der Verkostung bei Serge Valentin. Von einer italienischen Abfüllung aus den Achzigern bis zu einigen Bottlings neueren Datums ist da alles dabei, Altersloses wie der Teapot Dram oder Altes wie ein 37jähriger von The Whisky Cask. Und auch die Bewertungen sind weiter gestreut:
Glengoyne 12 yo (43%, OB, Italwell, 75cl, +/-1985): 80 Punkte
Glengoyne 1994/2008 ‘Manzanilla Cask Finish’ (50%, OB): 85 Punkte
Glengoyne 20 yo 1996/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask # DL11212, 245 bottles): 86 Punkte
Glengoyne ‚The Teapot Dram Batch 3‘ (59.4%, OB, 3484 bottles, 2014): 85 Punkte
Glengoyne 37 yo 1972/2010 (51.8%, The Whisky Cask, bourbon): 91 Punkte
Die Newswoche wollen wir heute mit einer Rundschau durch englischsprachige Verkostungsnotizen beginnen, und Ihnen wieder ein breit gefächertes Portfolio an Tasting Notes anbieten. Hier sind die Artikel, die wir für Sie herausgesucht haben, darunter zwei ganz besondere, nicht alltägliche Verkostungen:
Whisky for Everyone hatte die Möglichkeit, den Lagavulin 1991 (die strikt limitierte Charity-Abfüllung, wir berichteten hier) zu verkosten – Süße, Fruchtigkeit und Rauchigkeit harmonieren bei ihm laut dem Artikel nahezu perfekt.
Whiskyapocalypse schenkt sich den Jim Beam Double Oak Bourbon ein – er gefällt, ganz unabhängig vom positiv vermerkten Verhältnis zwischen Preis und Leistung.
New Bourbon Drinker (entgegen dem Namen schon einige Zeit dabei) verkostet den Widow Jane Bourbon Made from Rye Mash – und hier zeigt man sich, um es freundlich zu sagen, wenig begeistert.
Auf dem Blog von Ansgard Speller, Loving Whisky, hat Ansgard die Teeling Vintage Reserve Collection 24yo im Glas – auch wenn es keine explizite Bewertung gibt, so klingen die Tasting Notes sehr ansprechend.
Ebenfalls auf Loving Whisky wird der Linkwood 1972 von G&M verkostet – hier ist die Begeisterung deutlich merkbar.
Und weil wir den Artikel mit einer Edelverkostung begonnen haben, wollen wir ihn auch mit einer solchen beenden: Whisky Israel durfte das The Balvenie DCS Compendium verkosten – und zwar mit David Stewart persönlich. Von „nett“ bis „episch“ reichen die Beschreibungen der einzelnen Whiskys.
Am 25. Januar feiern ganz Schottland und Freunde der schottischen Lebensweise in der ganzen Welt den Geburtstag des schottischen Nationaldichters Robert Burns. Vor ein paar Tagen haben wir ja schon einen Artikel über die passenden Rezepte zum Burns Supper gebracht (siehe hier), heute möchten wir Ihnen einen Artikel im Kirkintilloch Herald ans Herz legen, der sieben faszinierende Fakten über Robert Burns auflistet, die wahrscheinlich nicht jedem bekannt sind.
Wußten Sie zum Beispiel schon, dass Bob Dylan Robert Burns als seine wichtigste Inspirationsquelle ansieht? Oder dass die erste Burns-Briefmarke nicht in Schottland, sondern in der Sowjetunion herausgegeben wurde? Genaueres dazu und die restlichen fünf erstaunlichen Fakten finden Sie im Ursprungsartikel.
Die US-Site Whiskyintelligence.com hat ein Interview mit Jim Murray, dem nicht unkontroversiellen Autor der Whisky Bible, geführt und heute den ersten Teil davon veröffentlicht. In ihm geht es um die Biographie von Jim Murray und seine persönlichen Vorlieben, aber auch darum, welche Destillerien er für über- und unterbewertet hält. Hier ein Ausschnitt in der Originalsprache:
What’s the next big country for whisky?
The two countries that could do really well are Australia and India. Australia is fantastic – what they’re bringing out, there may not be much of it but my God, I do look forward to doing the Australian section [of Jim’s WhiskyBible]. I think Australia has so much potential. And Taiwan is making some brilliant whisky.
Der Abdruck des interessanten Interviews wird am nächsten Sonntag fortgesetzt, wir werden für Sie natürlich wieder ein Newsbit dazu haben.
In unserem Sonntagsvideo entführen wir Sie auf einen Berg in Schottland. Der Beinn Alligin liegt nördlich des Upper Loch Torridon. Er ist knapp 1000 Meter hoch, aber da er nur unweit der Westküste der Highlands liegt, erscheint er hochalpin.
Im Video steigen wir vom Fuß des Berges bis ganz auf den Gipfel und erleben unglaubliche Aussichten mit phänomenalem Fernblick. Am Gipfel schlagen wir unser Lager auf, erleben einen Sonnenuntergang aus dem Bilderbuch und danach, als die Dunkelheit einbricht, die Aurora am Himmel. Am nächsten Morgen geht es wieder ins Tal, bei ähnlich traumhaftem Wetter.
18 Minuten in Full HD mit schöner Musik – eine Augenweide für einen entspannten Sonntag. Viel Vergnügen hier oder auf Youtube!
Unter unseren Lesern befinden sich auch jede Menge Profis aus der Whisky- und Spirituosenproduktion. Für jene von ihnen, die das Handwerk des Brennens beherrschen und sich durchaus auch vorstellen können, in Schottland zu arbeiten, könnte dieser Traum oder Wunsch in Erfüllung gehen: R&B Distillers suchen einen Distiller für ihre Brennerei auf der Insel Raasay, gleich neben Skye.
Die Jobanforderungen sind nicht ohne, aber sie sind so gesteckt, dass auch Nicht-Schotten, die das Recht haben, im Vereinigten Königreich zu arbeiten und zu wohnen, sich bewerben können und sollen. Eine Ausbildung im Brennen und praktische Erfahrung muss vorhanden sein, ebenso ein Führerschein.
Weitere Voraussetzungen können Sie dieser Seite auf der Homepage von R&B Distillers entnehmen.
Ein Blick aus der im Aufbau befindlichen Produktionshalle. Bild: R&B Distillers
In Tonami, Präfektur Toyama, wird mit Hilfe von Crowdfunding die alte und verfallene Whiskydestillerie Wakatsuru Shuzo neu belebt, berichtet die South China Morning Post. Auf dem Gelände der dort angesiedelten Sake-Brennerei gab es in den Fünfzigerjahren auch eine Whiskydestillerie, die aber schon länger stillgelegt und dem Verfall preisgegeben war.
Takahiko Inagaki, der Enkel des damaligen Besitzers, hat sich nun entschlossen, die Wakatsuru Shuzo Distillery wieder zu beleben und dazu eine Crowdfunding-Kampagne erstellt, die die Erwartungen weit übertroffen hat und die Renovierung der Destillerie möglich macht. Im Juni dieses Jahres sollen die Renovierungsarbeiten abgeschlossen werden und Japan eine weitere Destillerie (und eine Lost Distillery weniger) auf der Landkarte der Brennereien verzeichnen können.
Die Tonami-Ebene. Photo von Natsuhiko – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31641158
Ein schöner, rauchiger Whisky zu marinierten und geräucherten Lachsstreifen – das ist ein wunderbares Food-Paring, das man einmal probiert haben sollte. In absehbarer Zeit, nämlich ab Anfang 2018, werden Whisky und Lachs dann noch eine weitere Gemeinsamkeit haben: Ein schottisches Bio-Unternehmen wird ab dann nämlich Abfälle aus der Whiskyproduktion zu bestem Lachsfutter verarbeiten.
Die Wissenschaftler des Unternehmens siedeln sich gerade im Gebäude einer nicht weiters benannten Destillerie in Inverness an, um dort die Produktion zu beginnen, berichtet The National. Man wird das sogenannte Pot Ale, also die Überbleibsel nach der Destillation in der Brennblase, die besonders reich an Proteinen sind, verwenden, um Lachsfutter herzustellen.
Das Pot Ale (auch bekannt als burnt ale oder spent wash) wurde bisher schon in der Tierfutterindustrie verwendet, aber die neue Methode, die das Unternehmen Horizons Protein anwenden wird, sei besonders energiesparend und komme ohne Chemikalien aus. Man will damit bereits in den ersten fünf Jahren jährlich acht bis zehn Millionen Pfund Umsatz erwirtschaften – und das Verfahren auch in andere Länder exportieren.
Man möchte in Folge Produktionszentren auch bei anderen Destillerien aufbauen, um das durch seinen Reichtum an Aminosäuren als Lachsfutter hervorragend geeignete Produkt in größerem Maßstab produzieren zu können. Eine clevere Idee, die zwei für Schottland wichtige Wirtschaftszweige, Whisky und Lachszucht, verbinden kann.
Ein Wallpaper zum Downloaden, mit Motiven aus Schottland oder rund um Whisky, das ist bei uns auf Whiskyexperts schon eine liebe Gewohnheit geworden. Auch heute haben wir wieder eines für Sie, vom Fotografen Paul Morris, der die wilde Gebirgslandschaft auf der Insel Skye abgelichtet hat.
Das Original, das Sie hier herunterladen können, ist satte 7375 x 4924 Pixel und fast 12MB groß. Untenstehend finden Sie eine verkleinerte Ansicht, die Sie zum Vergößern anklicken können.
Vier unabhängige Abfüllungen aus der Destillerie Strathmill (drei davon von Cadenhead, eine von Jack Wiebers Whisky World) werden heute von Serge Valentin verkostet, und die Resultate, an den Punkten gemessen, sind diesmal eher mäßig. Zwischen 70 und 85 pendeln sie, eher mit einem Hang nach unten. Der beste und der am wenigsten gemochte Strathmill kommen beide von Cadenhead:
Strathmill 19 yo 1995/2015 (46%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogshead, 288 bottles): 78 Punkte
Strathmill 22 yo 1992/2014 (46%, Jack Wiebers, The Steam Ship Line, cask #9549): 80 Punkte
Strathmill 19 yo 1995/2015 (55.1%, Cadenhead, Wine Cask, Château Lafitte): 70 Punkte
Strathmill 23 yo 1992/2015 (47.2%, Cadenhead, small batch, bourbon): 85 Punkte
Und hier wie üblich ein Blick auf die Destillerie, diesmal zur Jahreszeit passend:
By Ulysses.Hood – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37546947
Über „The Venture“, der Förderaktion von Chivas für soziale Start-Ups, haben wir auch in diesem Jahr bereits berichtet – hier ist nun die Pressemitteilung über den Ausgang der deutschen Vorentscheidung, die das Berliner Unternehmen Green City Solutions für sich entscheiden konnte:
Das Start-Up Green City Solutions gewinnt das deutsche Finale von Chivas The Venture und hat die Aussicht auf eine Förderung von bis zu $ 1 Million
Eine Innovation für saubere und grünere Städte: Green City Solutions entschied den deutschen Vorentscheid des Wettbewerbs für sich und zieht ins internationale Finale ein. Das nachhaltige Unternehmen erwartet spannende Workshops und Expertencoachings sowie die Chance auf einen Anteil der Millionenförderung.
Chivas The Venture 2017: nationaler Vorentscheid | Finalisten mit Jury | v. l. n. r.: Oliver Queck (Finalist, JobKraftwerk), Florian Schweitzer (Juror), Frank Thelen (Juror), Liang Wu (Gewinner Finalist, Green City Solutions), Julia Römer (Jurorin), Nils Hafa (Finalist, Mejo Diabetes), Sebastian Stricker (Moderator), Verena Pausder (Jurorin) | (c) David Biene
Im deutschen Vorentscheid des Wettbewerbs Chivas The Venture setzte sich das Start-Up Green City Solutions mit seiner Vision für höhere Lebensqualität in Metropolregionen gegen die Konkurrenten JobKraftwerk und Mejo Diabetes durch. Dazu stellte das Unternehmen eine Klima-Infrastruktur vor, die den Städten bei der Bekämpfung der Luftverschmutzung hilft. Die vier Juroren des Abends Frank Thelen (CEO Venture Capital e42), Verena Pausder (Founder & CEO Fox and Sheep), Florian Schweitzer (Partner b-to-v Partners) und Julia Römer (Founder Coolar und internationale Chivas The Venture Finalistin 2016) schätzten vor allem den komplett neuartigen Ansatz der Luftsäuberung. Als deutscher Chivas The Venture Repräsentant erhält Green City Solutions das Ticket zum internationalen Finale in Los Angeles, wo die Suche von Chivas Regal nach dem vielversprechendsten Sozialunternehmen der Welt im Juli 2017 in die entscheidende Phase geht. Über die Fördersumme hinaus bietet der Wettbewerb weitere begleitende Expertencoachings, um die angehenden Unternehmer nachhaltig zu unterstützen. Im letzten Jahr erreichte die deutsche Teilnehmerin Julia Römer mit ihrem Cleantech Unternehmen Coolar den fünften Platz in der internationalen Endausscheidung und sicherte sich damit mehr als $ 50.000 für ihre Vision.
Marketing Manager Stephan Schmidt von Pernod Ricard Deutschland – zu dem Chivas Regal gehört – über den Wettbewerb:
„Das Gründerteam von Green City Solutions hat uns alle mit seiner Vision für eine grünere Zukunft begeistert. Wir sind stolz auch in diesem Jahr einen deutschen Finalisten mit starker ökologischer Zielsetzung vorstellen zu können. Die beeindruckenden Präsentationen am Finalabend haben uns erneut in unserem Vorhaben gestärkt: Mit Chivas The Venture wollen wir spannende Projekte mit gesellschaftlicher Tragweite unterstützen und sozialen Start-Ups ein wertvolles Netzwerk bieten.“
Weltweit atmen 90% der in Städten lebenden Menschen täglich verschmutzte Luft ein – ein Umstand, der nicht nur die allgemeine Lebensqualität mindert, sondern langfristig auch gesundheitliche Risiken birgt. Green City Solutions‘ Expertenteam aus Architektur, Maschinenbau, Informatik und Gartenbau/Biologie entwickelte mit ihrem Produkt, dem CityTree, eine mobile und luftreinigende Grünfläche, die Feinstaub, Stickoxide und CO2 aus der Luft filtert. Dazu werden eine patentgeschützte Verknüpfung aktuellster Internet-der-Dinge-Technologie (IoT) mit der natürlichen Fähigkeit speziell ausgewählter Pflanzen – insbesondere Mooskulturen – kombiniert. Durch eine eigene Solaranlage agiert das Modul nachhaltig und bietet über den ökologischen Aspekt hinaus einen zusätzlichen Nutzen durch seine aufmerksamkeitsstarke Wirkung, die für Werbezwecke genutzt werden kann. Der CityTree ist eine vertikale, ökologisch-aktive Kommunikationsfläche mit 275 Mal höherer Luftfilterleistung als ein normaler Baum.
Juryvorsitzender Frank Thelen begründet die Entscheidung:
„Green City Solutions haben ein innovatives Produkt mit großem Wirkungspotenzial für die Umwelt entwickelt, welches das Städtebild nachhaltig prägen kann. Aus unternehmerischer Sicht beeindruckte uns das junge Start-Up mit der authentischen Verbindung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Ich gratuliere einem wirklich großartigen Gewinner an einem spannenden Finalabend.“
Neben der Chance auf einen Anteil an der Förderungssumme von bis zu $ 1 Million, profitieren die Gewinner des nationalen Vorentscheids von wertvollem Expertenwissen. Das Gründerteam um Liang Wu erhält ein intensives Coaching mit Frank Thelen zur Vorbereitung auf den globalen Wettbewerb. Vor der internationalen Entscheidung nehmen alle 30 Finalisten außerdem an der Chivas The Venture Accelerator Week im The Skoll Centre der University of Oxford teil. Integriert in die weltbekannte Saïd Business School hat The Skoll Centre ein innovatives Programm entwickelt, das den Finalisten die Teilnahme an inspirierenden Workshops zu globalen Fragestellungen ermöglicht.
Der globale Gründerwettbewerb Chivas The Venture soll all jene inspirieren, entdecken und belohnen, die ihr Unternehmen als positive Kraft nutzen wollen. Mehr Informationen zu Chivas The Venture sowie Chivas Regal’s kontinuierlichem Einsatz für soziales Unternehmertum finden Sie auf chivas.com/theventure.
Irish Distillers hat bekannt gegeben, dass man die Destillerie Midleton kräftig erweitern und dafür € 10.5 Millionen in die Hand nehmen will. 30% soll die Kapazitätssteigerung betragen, um der gestiegenen Nachfrage nach irischem Whisky entsprechen zu können.
Der Ausbau der Destillerie ist nur der letzte Teil eines großangelegten Expansionsplans, der mit Investitionen von 120 Millionen Euro in Midleton und 20 Millionen in die Abfüllanlage in Dublin begann und zur Zeit schon mit einer Erweiterung der Lagerhäuser bei Dungourney um 100 Millionen Euro fortgesetzt wird, so The Whisky Business.
Drei neue Kupferbrennblasen werden in Midleton installiert. Sie wiegen zusammen 24 Tonnen und stammen von Forsyth’s aus Schottland. Angeliefert wurden sie bereits diese Woche – und sollen bis Juni in Betrieb gehen.
Die ehemalige Krankenstation der Old Midleton Distillery, heute ein Weiterbildungszentrum für Whiskey-Kenner. Im Hintergrund die neuen Midleton Distilleries. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries, 2014
In Australien sind sie bereits erschienen, in Europa und dem Rest der Welt werden sie im Februar erhältlich sein – und die ersten Berichte darüber haben wir bereits im Oktober für Sie gebracht: Bladnoch Samsara, Bladnoch 15yo Adela und Bladnoch 25yo Talia wurden nun offiziell angekündigt.
Sie stammen alle noch aus den bestehenden Beständen der Destillerie (die neuen Brennblasen werden erst in diesem Jahr in Betrieb gehen), zusammengestellt sind sie aber bereits vom neuen Master Distiller IanMacMillan, der von Bunnahabhain zu Bladnoch gewechselt ist.
Die alterslose Version kostet umgerechnet 90 Euro, der Bladnoch 15yo Adela 125 Euro (aus Oloroso-Fässern), der Bladnoch 25yo (mit einem Finish in neuen amerikanischen Eichenfässern) wird an die 350 Euro kosten. Soweit es auf den Bildern zu erkennen ist, sind alle drei Abfüllungen in Fassstärke.
Ein weiterer Bladnoch wird in diesem Jahr noch zum 200. Geburtstag der Destillerie veröffentlicht werden.