Walsh Whiskey Distillery holt Lisa Ryan als Distillery Manager von Waterford Distillery

In Irland dreht sich das Personalkarussell: Die Walsh Whiskey Distillery hat bekanntgegeben, dass Lisa Ryan neuer Distillery Manager wird. Lisa war früher Head Brewer bei der Waterford Distillery und folgt in der Walsh Whiskey Distillery Aidan Finnegan, der nach Schottland geht.

Die im letzten Jahr eröffnete Destillerie am Gelände des Royal Oak Estate produziert Writers Tears und The Irishman und wurde von Bernard Walsh gegründet. Sie verfügt sowohl über Pot Stills als auch über Column Stills und kann im Jahr 8 Millionen Flaschen Whisky produzieren.

Leider verfügen wir über kein rechtefreies Bild von Lisa Ryan, sodass wir den Artikel mit einem Bild der Walsh Whiskey Distillery illustrieren. Im Ursprungsartikel in The Moodie Davitt Report ist Lisa aber abgebildet.

WALSH WHISKEY DISTILLERY – General Views from the event. Photograph Nick Bradshaw

Ardnamurchan mit Besucherrekord und zwei Auszeichnungen

Eine Pressemitteilung der Destillerie Ardnamurchan hat uns kurz vor ihrem dritten Geburtstag erreicht – darin informiert uns Adelphi unter anderem über zwei Auszeichnungen, die die Brennerei in den westlichen Highlands unlängst erhalten hat.

Auszeichnung Nummer 1 gab es bei den Scottish Design Awards, hier gab es den Packaging Award für die Flasche des Ardnamurchan Spirit 2016 AD. Die Verpackung wurde von Nevis Design in Edinburgh gestaltet.

Für die Zusammenarbeit mit Fusion Whisky Ltd. bei den Bottlings bei The Glover (schottischer und japanischer Whisky) und The Kinkardine (Whisky aus Schottland und indischer Whisky) erhielt man den „Success Through Partnership Award“ bei den Scotland Food And Drink Excellence Awards.

Auch über ein Wachstum der Besucherzahlen weiß die Pressemitteilung zu erzählen. Über 20% mehr Besucher konnte die eigentlich eher abgelegene Brennerei im Vergleich zu den Vorjahreszahlen bereits begrüßen, und man freut sich auf eine geschäftige Sommersaison im Besucherzentrum der Destillerie.

 

Whiskyfun: Angus MacRaild verkostet vier Blends (von alt bis uralt)

Eines der spannendsten Gebiete unserer gemeinsamen Leidenschaft für Whisky ist jenes, das alte Abfüllungen von Blends betrifft. Hier lassen sich echte Schätze finden – und wir meinen das nicht unbedingt im Sinne von Wert, sondern von Geschmack. Da gibt es Blends, die kaum fünf Jahre gereift sind, aber ein unglaubliches Vergnügen am Gaumen bereiten.

Wie überall gibt es natürlich auch hier Spreu und Weizen – sprittige Mischungen und komplexe Tropfen. Angus MacRaild, der anstelle von Serge die Samstage auf Whiskyfun betreibt, hat sich heute vier alte Blends eingeschenkt und bewertet. Sie wurden im Zeitraum zwischen 1930 und 1980 abgefüllt. Hier die Wertungen der Verkostung, wie üblich empfehlen wir Ihnen, auf der Website auch die genauen Notes zu lesen, es zahlt sich aus:

  • Haig ‘Dimple’ (No strength stated, OB, Appointment to the King, spring cap, +/- 1940): 78 Punkte
  • Haig & Haig ‘Dimple’ (44%, OB, US Import, 1930s): 88 Punkte
  • Whyte & MacKay 21 yo (43%, OB, US import, 1960s): 90 Punkte
  • Glen Demsey ‘Very Old Pure Malt Scotch Whisky’ (43%, OB, +/- 1980): 80 Punkte
Photo credit: SliceofNYC via VisualHunt / CC BY

Neu: Glendronach Batch 15 Cask Bottlings

Von der Benriach-Gruppe haben wir gestern am späten Nachmittag die Information erhalten, dass Batch 15 der Single Cask Releases der Highland-Destillerie Glendronach veröffentlicht wurde. Diesmal spannen sich die 6 Bottlings über den Zeitraum von 1990 bis 1995 und sind, wie von Glendronach gewohnt, allesamt Releases aus dem Sherry Cask in Fassstärke.

Hier die Details dazu, Preise wurden dabei keine genannt:

  • 1990 cask # 7005 / 27 years old / PX Sherry Puncheon / 53.4% vol.
  • 1992 cask # 52 / 25 years old / Sherry Butt / 58.5% vol.
  • 1992 cask # 89 / 25 years old / Sherry Butt / 57% vol.
  • 1993 cask # 43 / 24 years old / Sherry Butt / 59.2% vol.
  • 1994 cask # 3379 / 22 years old / PX Sherry Puncheon / 51.6% vol.
  • 1995 cask #4418 / 21 years old / PX Sherry Puncheon / 52.6% vol.

Neu in der TTB Datenbank: Glenmorangie Spìos (Private Edition No.9)

Bei unserer Suche in der Datenbank des amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureaus sind wir auf die Labels einer neuen Private Edition von Glenmorangie gestoßen: Glenmorangie Spìos. Der wahrscheinliche Nachfolger des Glenmorangie Bacalta ist zur Gänze in American Ex-Rye Fässern gereift und wird, wenn man den Angaben Glauben schenkt, mit 46% abgefüllt werden.

Über den Geschmack wird auf dem Artwork nicht wirklich etwas ausgesagt, der Whisky soll Eleganz und eine subtile Würzigkeit zeigen. Hier einmal die beiden Labels, so wie sie eingereicht wurden:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Serge verkostet: Mannochmore x2

Die Destillerie Mannochmore ist relativ jung – sie wurde erst 1971 eröffnet, und wie Serge so richtig anmerkt, ist sie eher selten Gesprächsstoff, wenn sich Whiskyfreunde zum Schnacken treffen. Dabei gibt es aus der Speyside-Destillerie, die zu Diageo gehört, immer wieder mal interessante Whiskys, vor allem bei Unabhängigen.

Zwei Abfüllungen von Mannochmore stehen heute auf der Liste der Verkostung von Serge, nämlich das Originalbottling aus der Flora & Fauna Serie, und eine gut gereifte unabhängige Abfüllung von The Whisky Agency. Hier die Wertungen:

  • Mannochmore 12 yo (43%, OB, Flora and Fauna, +/-2005): 83 Punkte
  • Mannochmore 28 yo 1988/2016 (46%, The Whisky Agency,, hogshead, 225 bottles): 87 Punkte
Mannochmore. Bild: Potstill Vienna

Forbes: Was gut gereifter Whisky für Destillerien bedeutet

Was passiert, während Whisky im Fass reift? Warum gibt es so wenig neue Abfüllungen mit lange gereiftem Whisky im Handel? Und was bedeutet der momentane Status für die Überlegungen, die Destillerien von kaufmännischer Seite her anstellen müssen? Ein Artikel in Forbes beleuchtet diese Fragen und holt sich Kommentare von verschiedenen Destillerien in den USA und in Schottland ein. Gefragt wurden unter anderem Brian Downing, George Dickel Distillery Ambassador, oder Malcolm Waring von Old Pulteney. Hier dessen Statement:

„Mainly due to more and more people coming into the category and the increase in popularity, understanding [of], and collectability of high-aged single malts and rare (limited) releases…there’s very limited stock of the really high-aged [whisky of approximately] 25 years and above.” … “companies are naturally very careful of how and when they release their high aged stocks.”

Auch wenn der Artikel das Thema nicht erschöpfend behandelt, ist er doch wegen der Statements der Menschen aus den Destillerien recht lesenswert. 

Im Fasslager bei Bruichladdich. Bild: Marcel Freudenstein

Video: Nick Offerman & Lagavulin – „My Tales of Whisky“ zum Vatertag

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Vatertag ist irgendwo irgendwann. Die Österreicher feiern ihn früher als die Deutschen, und die Amerikaner nochmals an einem anderen Tag. Darum sollte es nicht verwundern, wenn Diageo gemeinsam mit Nick Offerman in der Serie „My Tales of Whisky“ das Vatertags-Video erst gestern vorstellte – für den US-Vatertag am 18. Juni.

Diesmal geht es um ein ganz spezielles Geschenk, das Nick seinem Vater machen will – und nein, auch wenn Lagavulin im kurzen Video vorkommt, es geht dabei diesmal nicht um Whisky. Nice!

Glenturret: Neues Handfill Cask nach Towser the Mouser benannt

Sollten Sie in nächster Zeit einmal bei Glenturret vorbeikommen, können Sie jetzt ein neues Fass, das in der Destillerie ausgesucht wurde, für Ihren Handfilled Whisky anzapfen: The Towser Cask ist ein first fill American Oak Sherry Puncheon, das am 6. November 2003 befüllt und jetzt, nach 13 Jahren, von Master Whisky Maker Gordon Motion ausgesucht wurde.

85 Pfund kostet die Flasche des Whiskys (60.2%), 5 Pfund davon gehen an den Snow Leopard Trust. Natürlich bekommt man diese Flasche nur im Destillerie-Shop in der Famous Grouse Experience.

Towser The Mouser ist wohl eine der berühmtesten Destilleriekatzen Schottlands. Sie lebte von 1963 bis 1987 in der Destillerie Glenturret (sie erreichte damit das biblische Alter von 24 Jahren), und fing in dieser Zeit sage und schreibe 28889 Mäuse. Kein Wunder, dass sie eine Statue vor der Destillerie bekam – und einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde.

Towser The Mouser ist in der linken Hälfte unseres Artikelbildes zu sehen, rechts sehen Sie das neue Fass mit einem seiner Nachfolger darauf. Beide Bilder © Glenturret.

Whisky im Bild: Besuch bei Bowmore

Eine der altehrwürdigen Destillerien auf Islay steht heute im Mittelpunkt unserer Serie „Whisky im Bild“. Bowmore, in der gleichnamigen Stadt gelegen, wurde 1779 gegründet und ist damit nicht nur die älteste legale Brennerei auf der Insel, sondern eine der ältesten in Schottland überhaupt. Bowmore besitzt noch eine eigene Mälzerei – etwas, das mittlerweile gesonderter Erwähnung bedarf.

Wieder einmal hat Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen ein Dutzend Bilder von seinem Besuch dort mitgebracht und uns zur Verfügung gestellt. Hier sind sie:

Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Video: Bruichladdich Festival Day beim Feis Ile 2017 – das offizielle Video

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Für viele unserer Leser ist ja heute ein Feiertag (und hoffentlich auch der Beginn eines verlängerten Wochenendes). Die haben dann vielleicht auch mehr Zeit für einen etwas längeren Videobeitrag, den wir Ihnen allen nicht vorenthalten wollen.

Vorgestern stellte die Destillerie Bruichladdich ihr Video über ihren Festival Day im Rahmen des diesjährigen Islay-Festivals online. Er zeigt die Highlights des Tages und dauert etwas über 11 Minuten. Für alle, die dabei waren, eine schöne Erinnerung – für alle, die nicht vor Ort sein konnten eine gute Gelegenheit, in die Atmosphäre eines solchen Festival Days hineinzuschnuppern. Viel Vergnügen mit dem Video hier oder auf Youtube.

PR: Bushmills und Lowden bauen Gitarre aus Whiskyfässern (mit Video)

Eine Presseaussendung von Bushmills macht auf ein interessantes Projekt aufmerksam: Gemeinsam mit dem Gitarrenbauer Lowden hat man akustische Gitarren aus Fassholz erzeugt. Es sind leider Raritäten, denn gerade acht Stück davon wurden produziert. Ja, und kaufen kann man sie auch, wenn man gerade 8500 Pfund locker hat (mit Link im Artikel). Hier alle Infos dazu:

Bushmills Irish Whiskey und Lowden Guitars bringen begrenzte Auflage von Gitarren aus Whiskeyfässern und Moorkieneichenholz auf den Markt

Bushmills, Nordirland (ots/PRNewswire) – Zwei weltberühmte Marken -Bushmills® Irish Whiskey (die älteste lizenzierte Destille in Irland) und Lowden Guitars (einer der besten Akustikgitarrenhersteller der Welt) – stellen gemeinsam eine neue Gitarre in begrenzter Auflage vor, die aus Bushmills® Irish Whiskey-Fässern und Moorkieneichen gefertigt wird.

Die zwei für ihren unerschütterlichen Charakter und ihre hochwertige Handwerkstechnik bekannten Markenikonen Nordirlands schufen gemeinsam die „Bushmills x Lowden“-Gitarre, um die Handwerker zu ehren, die ihre Fertigkeiten und Traditionen an die nächste Generation weiterreichen.

Die Familie Kane fertigt in der Old Bushmills Distillery schon seit vier Generationen Fässer und überliefert ihr Fachwissen immer wieder an die nächste Generation, damit Bushmills weiterhin genau den gleichen erstklassigen Whiskey liefern kann wie vor 400 Jahren, als die Destille gegründet wurde. Ebenso leistet George Lowden, der Gründer von Lowden Guitars, schon seit 1974 Pionierarbeit in Herstellungstechniken für Akustikgitarren und wählt dabei nur das beste Holz für seine berühmten Gitarren aus. Auch er gibt seine Fertigkeiten im Gitarrenbau an seine Söhne weiter, damit die Lowden-Tradition über viele Generationen hinweg Bestand hat.

Die „Bushmills x Lowden“ F-50-Gitarre, die in einer beschränkten Auflage von nur acht Stück verkauft wird, kombiniert jahrhundertealte Handwerkstechniken im Fass- und Geigenbau mit drei traditions- und charakterreichen Holzarten. George Lowden wählte das Holz persönlich aus: Bushmills® Irish Whiskey-Fässer für die Intarsien am 12. Bund und auf dem Resonanzboden, die Randeinlagen, Rosetten- und Kopfintarsien; Moorkieneiche für die Rückseite und Seiten des Klangkörpers; und Redwood-Senkholz für die Resonanzdecke.

George und seine Söhne brauchten mehr als 40 Stunden für den Entwurf und Bau der ersten Gitarre in dieser begrenzten Auflage. Ein weiteres Merkmal der besonderen Gitarre ist ein aus einem Küferhammer und einem Geigenbauermeißel geformtes Kreuz, das die Kooperation dieser zwei Handwerke symbolisiert. Auf der Rückseite repräsentieren zwei Linien die Fassdauben der Bushmills® Irish Whiskey-Fässer sowie die Weitergabe von Fertigkeiten von einer Generation zur nächsten.

George Lowden, dessen Akustikgitarren von einigen der berühmtesten Künstler der Welt verwendet wurden (darunter Gary Lightbody, Ed Sheeran und Eric Clapton), sagte:

„Wir suchen auf der ganzen Welt nach den besten Tonhölzern. Sie sind die eigentlichen ,Stars‘ unserer Gitarren, denn sie bestimmen, wie die Instrumente klingen, sich anfühlen und sich spielen lassen. Meine Söhne und ich haben die Gelegenheit sehr genossen, das beste Holz von Bushmills® Irish Whiskey-Fässern für die Gitarre aussuchen zu dürfen. Es war ausgesprochen interessant, die Bautechnik der Fässer aus der Nähe zu sehen und zu verstehen, wie sie dem Whiskey seine Farbe und Geschmacksnoten verleihen.

Die in der Bushmills x Lowden-Gitarre verwendeten drei Hölzer sind es, was diese Gitarre so besonders macht. Das Holz der Bushmills® Irish Whiskey-Fässer repräsentiert die mehr als 400-jährige Tradition der Whiskey-Herstellung und wird überall in der Gitarre als perfekte Ergänzung zu den anderen Tonhölzern verwendet. Der Resonanzboden und die Seiten werden aus Moorkieneiche gefertigt. Dies erzeugt sanfte, warme Töne, und verleiht (zusammen mit dem Redwook-Senkholz) jeder einzelnen Note, die dieses Instrument erzeugt, Klarheit und Energie.“

Colum Egan, Brennmeister bei Bushmills® Irish Whiskey, fügt hinzu:

„Lowden-Gitarren sind bekannt für ihre ausgezeichnete Verarbeitung und hohe Qualität, und wir sind stolz auf unsere Zusammenarbeit mit George und seinen Söhnen. Hier feiern wir hochspezialisierte Handwerkskunst, die nicht käuflich ist, sondern im Laufe vieler Jahre perfektioniert und von Generation zu Generation weitergereicht wird.

Bei Bushmills sind die Handwerkstechniken und Fertigkeiten unserer Küfer grundlegend für die Herstellung des irischen Whiskeys. Nur so können wir nach wie vor die gleiche hohe Qualität garantieren wie schon vor 400 Jahren. Es war uns eine Ehre, mit Lowden Guitars zusammenzuarbeiten, denn sie verstehen (genau wie wir), welche wichtige Rolle das Holz für die Einzigartigkeit ihrer Gitarren spielt.“

Acht dieser ‚Bushmills x Lowden‘-Gitarren sind zum Kauf erhältlich für je £8.500. Unter http://www.lowdenguitars.com/bushmillsxlowden können Sie sich als Interessent registrieren oder mehr Details erfahren.

 

Serge verkostet: Dies und das und Johnnie Walker Island Green

Heute legt Serge Valentin wieder eine Session ein, in der er Abfüllungen quer durch den (gemalzten) Gemüsegarten verkostet. Wir finden darin Blended Malts, Single Malts, eine alterslose Abfüllung, solche, die keinen Destillerienamen tragen – eine breite Palette an Bottlings, die alle unter den Begriff Whisky fallen.

Serge selbst meint, solche Abfüllungen würden immer häufiger – aber wie steht es um deren Qualität? Nicht so schlecht, schenkt man den Benotungen der Verkostung von heute Glauben, denn da sind einige Gustostückchen darunter:

  • Johnnie Walker ‘Island Green’ (43%, OB, blended malt, travel retail, 2016): 84 Punkte
  • Old St Andrews 10 yo ‘Twilight’ (40%, Old St Andrews, blended malt, +/-2017): 83 Punkte
  • Chieftain’s Speyside 1973/2015 (57.4%, Ian MacLeod, Chieftain’s, single malt, cask #7992, sherry butt, 369 bottles): 91 Punkte
  • Golden Malt 1973/2014 (54.4%, Scottish Independent Distillers Co., for Taiwan, single malt, butt, cask #7989, 249 bottles): 90 Punkte
  • Glen Castle 20 yo 1996/2017 (54.1%, Glen Castle, Taiwan, Chairman’s Selection, Speyside single malt): 87 Punkte
  • Glen Castle 28 yo 1988/2017 (59%, Glen Castle, Taiwan, Chairman’s Selection, Speyside single malt): 91 Punkte
  • Chinese Zodiac 7 yo ‘Year of the Rat’ (58.1%, Just-Whisky, Highland, Chinese Zodiac, bourbon cask): 86 Punkte

SPON: Übernachten in Schottlands Wildnis – Die Hütten der Highlander

Wir haben ja schon im März auf Whiskyexperts über das Buch „The Scottish Bothy Bible“ berichtet (unseren damaligen Beitrag finden Sie hier), nehmen aber einen neuen Artikel in Spiegel Online nochmals zum Anlass, auf dieses exzellente Werk des Autors Geoff Allan hinzuweisen: In ihm (und im SPON-Artikel geht es über die mehr als 80 Hütten, die in den schottischen Highlands restauriert wurden, als (Not)unterkünfte dienen und die für Wanderer gratis zur Verfügung stehen.

Ein ungeschriebenes Gesetz hält aber fest, dass man, sozusagen als Dank für die Übernachtungsmöglichkeit, eine frische Notration für den nachfolgenden Wanderer hinterlässt (und die vorhandene selbst konsumiert oder entsorgt). Ansonsten fallen aber für die Benutzung der einfachen Unterkünfte keine Gebühren an.

Ein interessanter Artikel auf Spiegel Online, und ein schönes Buch, das wir jedem Schottlandfreund ans Herz legen. Besorgen Sie es sich beim lokalen Buchhändler – small is beautiful!

Photo credit: col.b via VisualHunt.com / CC BY