Whisky im Bild: Besuch bei Glendullan

Eine nicht ganz so bekannte Destillerie ist Glendullan in der Speyside. Es gibt, abgesehen vom Singleton of Glendullan, der in Europa aber wenig Bedeutung hat, nur spärlich Originalabfüllungen. Die Destillerie, im Besitz von Diageo, liefert hauptsächlich Whisky für Blends – und ist mit 4 Millionen Litern jährlich viel größer, als ihre mangelnde Bekanntheit es vermuten ließe.

Wir möchten Ihnen heute sechs Bilder der Destillerie zeigen, aufgenommen von Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen aus Vorarlberg, die dieser Brennerei für Interessierte etwas mehr Gesicht geben. Da die Destillerie nicht für Besucher geöffnet ist, sehen wir uns am Gelände um. Kommen Sie mit auf unseren Rundgang!

Glendullan (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glendullan (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glendullan (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glendullan (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glendullan (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glendullan (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu im Travel Retail: The Balvenie Peated Triple Cask 14yo

Eine neue Abfüllung von The Balvenie ist ab sofort im Travel Retail erhältlich: The Balvenie Peated Triple Cask 14yo. Um 65 Pfund erhält man dabei einen rauchigen Balvenie, der mit Spirit aus getorfter Gerste erzeugt wird, der im Rahmen der jährlichen Peat Week bei Balvenie gebrannt wurde. Abgefüllt ist er mit 48.3%. 

Der Zusatz „Triple Cask“ resultiert aus der Reifung in drei verschiedenen Fasstypen: First Fill Bourbon, Refill Bourbon und Sherry Casks. Bieten soll der Whisky klassische Honignoten, süßen, feinen Torfrauch sowie Noten von Zimt und Ingwer – also keine Rauchbombe, sondern ein ausgewogener Whisky, der die Herkunft aus der Destillerie Balvenie nicht verleugnen will.

Das ist übrigens NICHT die Abfüllung, auf deren Label wir bereits im Januar hingewiesen haben (siehe hier), diese dort gezeigte Vintage-Abfüllung ist für den Fachhandel vorgesehen (dem Vernehmen nach wird er auch in Deutschland erhältlich sein) und wird wohl etwas später erscheinen.

Neu von Douglas Laing: Old Particular “Consortium of Cards” Release #2

Von Douglas Laing haben wir die Information erhalten, dass die zweite Abfüllung in der „Consortium of Cards“-Serie soeben erschienen ist. Nach dem 18jährigen Laphroaig, der als „Queen of The Hebrides“ erschienen ist, handelt es sich jetzt um den „King of The Hills„, einen zwanzigjährigen Ben Nevis

Die Einzelfassabfüllung soll laut den Angaben von Douglas Laing einen fruchtigen, zestigen und an den Duft selbstgemachter Kekse erinnernden Charakter haben. Abgefüllt ist er mit 50% – und natürlich, so wie alle Old Particular-Abfüllungen, ohne Farbstoff und nicht kältefiltriert.

Preise und weitere Informationen wird dann wohl die deutschsprachige Presseaussendung liefern, die wir dann natürlich sofort nachreichen werden.

Serge verkostet: Japanische Whiskys (von der Hölle in den Himmel)

Heute unternimmt Serge Valentin einen Ausflug ins Land der aufgehenden Sonne – zumindest mit den Sinnen, denn er verkostet japanische Whiskys. Serge selbst nennt es eine Reise von der Hölle in den Himmel, und dieses Bild bezieht sich auf seine geschmacklichen Erfahrungen mit den Abfüllungen, die er verkostet. Tatsächlich reichen die Wertungen von 62 bis 90 Punkte.

Hier nun die Bewertungen in unserer gewohnten Übersicht:

  • Suntory ‘Kakushiro White Label’ (40%, OB, Japanese blended whisky, +/-2016): 62 Punkte
  • Togouchi ‘Kiwami’ (40%, OB, Japanese blend, +/-2016): 70 Punkte
  • Akashi ‘Meïsei’ (40%, OB, Japanese blend, White Oak, +/-2016): 65 Punkte
  • Mars Maltage ‘Cosmo’ (43%, OB, Japanese blended malt, +/-2016): 79 Punkte
  • Hibiki 17 yo (43%, OB, Suntory, Japanese blend, +/-2016): 89 Punkte
  • Mars Shinshu ‘Komagate’ 2012/2016 (58.8%, OB, 60th Anniversary of La Maison du Whisky, American white oak puncheon, cask #1555): 87 Punkte
  • Chichibu 6 yo 2010/2016 (59.7%, Blackadder, PX finish, cask #2630, 311 bottles): 85 Punkte
  • Chichibu 2011/2016 (61.3%, OB for La Maison du Whisky, Hanyu hogshead, cask #1401, 264 bottles): 90 Punkte

Video: Teeling Distillery feiert zweiten Geburtstag

Unsere herzlichen Glückwünsche an die Teeling Distillery in Dublin, die dieser Tage ihren zweiten Geburtstag feiert und zu diesem Anlass ein Video produziert hat, das wir Ihnen hier gerne vorstellen wollen.

Zwei Jahre, das bedeutet auch, dass es nur mehr ein Jahr bis zum ersten offiziellen Whiskey aus der Destillerie dauert – falls sich Teeling dazu entschließt, einen Dreijährigen auf den Markt zu bringen.

Jetzt aber viel Vergnügen mit dem Video (auch auf Vimeo zu finden), das die Entwicklungen der letzten 24 Monate in 150 Sekunden zeigt.

PR: WILD TURKEY Bourbon & Rare Breed zeigen sich von einer neuen Seite

Von Campari Austria haben wir Informationen zum Relaunch von zwei Abfüllungen des Wild Turkey Bourbons erhalten. Der Wild Turkey 81 wird zum Wild Turkey Bourbon, und der Rare Breed wird mit mehr Alkohol ausgeliefert. Diese und weitere Infos entnehmen Sie bitte nachfolgender Pressemitteilung. Die Preisangaben und Bezugsquellen beziehen sich auf Österreich:

WILD TURKEY Bourbon & Rare Breed – zwei alte Bekannte, die sich von einer neuen Seite zeigen!

WILD TURKEY ist eine Marke, die von sich Reden macht. Letztes Jahr verkündete das Whiskey-Imperium aus Kentucky den neuen Creative Director und gleichzeitig auch das WILD TURKEY Testimonial – niemand geringeren als Oscar-Preisträger Matthew McConaughey. Heute werden aus dem geschichtsträchtigen Haus des Bourbons große Relaunch-News veröffentlicht:

Aus WILD TURKEY 81 wird WILD TURKEY Bourbon

Der Look: 

Das WILD TURKEY Symbol, „Jacob – The Turkey“, entworfen von Wildlife-Künstlerin Julie Rodes zeigt sich am WILD TURKEY Bourbon nun detailgetreuer und in prominenter Pose als Eyecatcher auf der Flasche. Die Illustration von „Turkey Jacob“ findet ab sofort seinen Platz im Zentrum der Etikette, die mit goldenem Rahmen eingefasst wurde. 

Im neuen Design wurde ein Stempelsiegel mit den Worten „Real Kentucky Bourbon“, ergänzt um das Statement „Crafted with Conviction“ sowie dem Hinweis „Aged in American Oak Barrels“, integriert. Jimmy Russell, WILD TURKEY Master Distiller seit 2015, hat als Bekenntnis zur Leidenschaft für sein Handwerk das neue Label mit seiner Unterschrift in Gold versehen.

BOLD. GENIUNE. TRUE.

Diese Worte prägen nicht nur das Produkt, sondern nun auch den Flaschenfuß des WILD TURKEY Bourbon. Das kastanienbraune Verschlussetikett fasst zusammen, was diesen Bourbon ausmacht: „Kentucky Straight Bourbon Whiskey.  Crafted with Conviction“

Der Geschmack:

Trotz des sanften „Face Lifts“ bleibt der WILD TURKEY Bourbon (vormals unter WILD TURKEY 81 bekannt) aber seinem unvergleichlichem Geschmack treu: Dafür reift er fünf bis acht Jahre – länger als jeder andere Bourbon seiner Klasse. 

Für die klassische WILD TURKEY Signatur verwendet Master-Distiller Russell nur bestes gentechnikfreies Getreide. Die Lagerung des WILD TURKEY Bourbon in stark ausgebrannten Eichenfässern verleiht dem Whiskey den „letzten Schliff“.

Pur aber auch gemixt als Cocktail in einem Manhattan oder Old Fashioned kommt dieser Whiskey mit dem vollen Bourbon-Geschmack ideal zur Geltung. 

WILD TURKEY Bourbon ist bei Merkur und Interspar ab 17,99 € erhältlich.

WILD TURKEY Rare Breed mit neuer Proof-Zahl

Stolz darf das meist ausgezeichnete Produkt der WILD TURKEY Familie, der Rare Breed, mit einer Erneuerung der Proof-Zahl präsentiert werden. 

Der Geschmack:

Der Rare Breed wird als purer „Barrel-Proof Bourbon“ bezeichnet, da ihm nach dem Destillationsvorgang kein Wasser hinzugesetzt wird, um den Alkoholgehalt zu reduzieren. Dadurch kann sein unvergleichlich intensives Aroma garantiert werden. Die bisherige Verschmelzung von sechs-, acht- und zwölf-Jahre alten WILD TURKEY Beständen verleiht den signifikanten und weichen Geschmack. Diese Eigenschaften erlauben diesem besonderen Bourbon Abweichungen im Volumenanteil. Zuvor mit 56,4 % erzeugt, stellt sich der neue Rare Breed mit neuen 58,4 % vor. Das gefragteste Produkt der WILD TURKEY Reihe – zu recht. 

Das Aroma reicht von Eichennoten mit Karamell und Schokolade bis hin zu einem Hauch von Frucht sowie Vanille. 

Distiller Russell empfiehlt den Rare Breed aus der gekühlten Flasche zu servieren, da Eis den Geschmack verfälscht. 

Der Look:

Sowohl die Etikette als auch die Flasche und der Geschenkkarton werden einem Face-Lift unterzogen, wodurch die Neuerung des WILD TURKEY Herzstückes als gesamtes Paket erlebbar wird. Der Nachfolger des WILD TURKEY Rare Breed 112,8 Proof wird ab Herbst 2017 als WILD TURKEY Rare Breed 116,8 Proof im Handel zu finden sein. 

WILD TURKEY Rare Breed 112,8 Proof ist aktuell noch bei Merkur Hoher Markt ab 29,90 € erhältlich.

Auch WILD TURKEY 101 und WILD TURKEY Rye wurden bereits einem Designrelaunch unterzogen, wodurch sich die komplette Core Range bis Ende 2017 in neuem, harmonischem Kleid präsentiert. 

Geschmacklich bleiben WILD TURKEY 101 und WILD TURKEY Rye mit ihren signifikanten Noten unverändert und somit den Liebhabern auch weiter erhalten. 

Besonders im Barbereich erfreuen sich der Wild Turkey 101 und WILD TURKEY Rye für Cocktails wie dem Old Fashioned, Manhattan oder Mint Julep großer Beliebtheit.

 

TSB: Die 10 Whiskys mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis 2017

Top Ten Listen sind immer so eine Sache – so lange es um meßbare Größen geht, sind sie meist unstrittig. Kommen aber subjektive Kriterien hinzu, wird es schnell kompliziert und die Meinungen galoppieren in alle Windrichtungen. Und auch wenn „Die zehn irgendwasten…“ immer gerne gelesen wird, berichten wir dennoch relativ spärlich darüber – zu schwammig und zu lieblos zusammengestellt ist das Meiste, was dazu im Net zu finden ist.

Ausnahmen bestätigen die Regel, und die Liste der 10 Whiskys mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis (Ausgabe 2017) auf The Spirits Business ist so eine. Nicht, weil sie so objektiv wäre, sondern weil wir finden, dass sie eine gute Basis für eigene Überlegungen ist. Wenn man die Liste durchsieht, stellen sich unweigerlich Fragen wie: „Kann ein 33jähriger Port Ellen um 1000 Pfund ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben?“ oder „im Vergleich wozu?“, oder „warum kein aktueller Whisky von Islay?“.

Auch auf der Liste: Aberlour A’bunadh, Compass Box Oak Cross, Glenfiddich 12yo, zwei weitere Blends oder der Benromach 35yo. Interessante Auswahl, die zum Nach- und Weiterdenken anregt…

Serge verkostet: Zwei Unabhängige aus Ardbeg

Nein, der Kelpie ist (noch) nicht dabei, aber die beiden unabhängigen Abfüllungen aus der Destillerie Ardbeg sind für sich schon sehr interessant. Dabei geht es um den Ar7 von Speciality Drinks und einen 18jährigen Ardbeg von Signatory Vintage Straight from The Cask.

Serge gibt beiden in der Verkostung fast idente Wertungen, die in den niedrigen Achtzigern liegen – sie seien beide nicht sein Stil. Hier die Punktezahlen – für die nähere Beschreibung folgen Sie einfach unserem Link:

  • Ar7 (56.3%, Specialty Drinks, Elements of Islay, bourbon, 2016): 83 Punkte
  • Ardbeg 18 yo 1998/2016 (56.6%, Signatory Vintage, Straight From The Cask, bourbon barrel, cask #1776, 280 bottles): 84 Punkte

Stellt North British von französischem Mais auf schottischen Weizen um?

Grain Whisky, der zumeist als kostengünstiger Füllstoff für Blends verwendet wird, kann aus allem möglichen Getreide gewonnen werden – wogegen Malt Whisky allein aus Gerste gebrannt wird. Abgesehen davon ist auch die Herstellungsweise unterschiedlich: Grain Distilleries sind gigantische Alkoholfabriken und ohne jegliche Romantik.

Eine davon, ein Joint Venture von Diageo und der Edrington Group, ist North British in Edinburgh. Dort verwendet man zur Alkoholerzeugung französischen Mais – ein Umstand, der unter schottischen Farmern nicht gerade für Begeisterung sorgt. So hat sich vor einiger Zeit eine Initiative gebildet, die die Destillerie dazu auffordert, lieber heimischen Weizen zu verwenden. 

Es geht dabei um die nicht triviale Menge von 170.000 Tonnen im Jahr, berichtet FG Insight, und auch darum, dass die Destillerie nun mit Probeläufen erkundet, ob man tatsächlich diese Umstellung vornehmen kann. Gordon Rennie, der Begründer der Initiative, ist optimistisch, dass es bald soweit sei, aber von North British hört man laut dem Artikel noch recht neutrale Botschaften: Man wolle zunächst die Ergebnisse der Probeläufe evaluieren und dann entscheiden.

Wohl größtes Hindernis: Aus einer Tonne Mais gewinnt man 480 Liter Alkohol, aus einer Tonne Weizen „nur“ 440 Liter, also müsste man pro Woche statt 3000 Tonnen Mais 3270 Tonnen Weizen verarbeiten.

Unser Titelbild zeigt die imposanten Grain Stills von Glen Turner. Copyright Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten

Die Destillerie North British. Foto von Potstill/Dr. Mario Prinz

Lindores Abbey sucht Namen für Destilleriekätzchen

Whisky ist super, Kätzchen sind super, also müssen wir jetzt alle sehr tapfer sein und unsere Emotionen unter Kontrolle halten 🙂 – die Lindores Abbey Distillery in Fife kombiniert nämlich beide Faktoren zu einem Newsbit, bei dem die Herzen potentiell dahinschmelzen können.

Diese beiden Kätzchen, die unten und im Titelbild abgebildet sind, suchen nämlich einen Namen. Sie werden gerade als Destilleriekatzen für die Lindores Abbey Distillery, die im August den Betrieb aufnehmen soll, angelernt.

Die Namen, so berichtet The Spirits Business, sollen mit Whisky und der Geschichte von Lindores Abbey, der geschichtlichen Geburtsstätte des schottischen Whiskys, zu tun haben.

Namensvorschläge für die beiden Mauser, die den kürzlich verstorbenen Toffee ersetzen sollen, kann man in den nächsten Tagen an gee[at]lindoresabbeydistillery[dot]com einsenden, und die Personen, deren Namen gewinnen, erhalten als Dank eine Mitgliedschaft im Wert von 60 Pfund für die vor kurzem gegründete Preservation Society.

Die ersten 90 Vorschläge sind schon eingetroffen, und darunter befinden sich Namen wie  Aqua und Vitae, Angel und Spirit und Peaty und Smokey. Unseren Lesern fallen sicher noch viele weitere originelle Namen ein 🙂

Neu: Isfjord Single Malt mit 180.000 Jahre altem Eisbergwasser

Aus der dänischen Braunstein Distillery, die eigentlich für Gin und Wodka bekannt ist, kommen zwei neue Single Malts: Isfjord Single Malt #1 und #2 wurden beide mit 180.000 Jahre altem Eisbergwasser hergestellt (ob zum Destillieren oder zum Verdünnen auf Trinkstärke bleibt offen) und sind selbst jeweils 8 Jahre gereift.

#1 stammt aus Oloroso sherry casks und ist ungetorft. Der mit 42% abgefüllte Whisky soll nach Vanille, Schokolade und getrockneten Früchten schmecken. Er kommt, so wie #2, in einer Halbliterflasche.

#2 ist leicht getorft, stammt aus ex-bourbon casks und wurde in neuen amerikanischen Eichenfässern gefinisht. Er wird als weich beschrieben, mit fruchtigen Anklängen, Karamell, Vanille und Schokolade. Auch er wurde mit 42% abgefüllt.

Vorgestellt wurden die Whiskys am 9. Juni in London, welche Märkte letztendlich (und zu welchen Preisen) bedient werden, ist der Meldung im britischen Bar Magazine nicht zu entnehmen.

Von Kenny McFly, CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52377300

Holyrood Park Distillery in Edinburgh sucht 5.5 Millionen Pfund von Investoren

Die Besitzer der geplanten Holyrood Park Distillery in Edinburgh setzen den nächsten Schritt zur Verwirklichung ihrer Pläne, in der schottischen Stadt die erste Destillerie seit 90 Jahren zu errichten. Nachdem man im letzten Jahr die Baugenehmigung für das Vorhaben erhielt (wir berichteten hier), startet man nun eine Kampagne zur Finanzierung. Beauftragt damit wurde die Kanzlei Johnston Carmichael.

Insgesamt 5.5 Millionen Pfund will man sammeln, schreibt BBC, um die ehemalige Maschinenhalle in der St. Leonard’s Lane umzubauen, das Equipment zu kaufen und zu installieren und den Betrieb bis zur Veröffentlichung des ersten Whiskys zu finanzieren. Mit der Produktion will man 2018 beginnen, der erste Whisky soll dann also 2021 verkauft werden.

Die Holyrood Park Distillery ist ein Gemeinschaftsprojekt von David Robertson, früher Master Distiller bei The Macallan, und Rob und Kelly Carpenter, Gründer des kanadischen Ablegers der Scotch Malt Whisky Society. Sie wird die erste Destillerie in Edinburgh, nachdem Glen Sciennes in den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts geschlossen wurde.

Die Holyrood Park Distillery. Bild: 7narchitects
Die Holyrood Park Distillery. Bild: 7narchitects

Reminder: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts den Arran Smugglers‘ Series Volume 2

Noch eine Woche lang können Sie bei Whiskyexperts einen ganz besonderen Tropfen gewinnen, und wer noch nicht mitgespielt hat, der sollte das jetzt tun: Für unser Gewinnspiel im Juni verlosen wir eine Abfüllung aus unseren Redaktionsbeständen, die Sammlerherzen wie Genießer höher schlagen lässt: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts den Arran Smugglers‘ Series Volume 2: The High Seas.

Arran Smugglers‘ Series Volume 2

Nach dem ersten Teil, The Illicit Stills, erschien im Vorjahr Teil 2 der dreiteiligen Smugglers‘ Series namens The High Seas. Abgefüllt ist der „The High Seas“ in Fassstärke mit 55.4% – die dafür verwendeten Fässer, die alle mit ca. 200 Litern gefüllt waren, sind bunt gemischt: Einige haben ein Rum-Finish, manche sind mit 50ppm getorft, manche ungetorft. Es sind American oak, ex-bourbon und ex-bourbon 1st fill Fässer. Insgesamt wurden davon 8700 Flaschen abgefüllt.

Auch wenn der Whisky zu den wohl ungeöffnetsten Abfüllungen der letzten Zeit zählt, weil er vor allem ein Sammelobjekt ist, kann er auch geschmacklich gefallen: Die verschiedenen Fässer geben ihm eine Menge Nuancen mit, die insgesamt deutlich abgegrenzt und damit ungewöhnlich auftreten. Ein interessanter Malt mit viel Kraft.

 

 

Dieser Whisky war erwartungsgemäß, wie Teil 1, rasch nach dem Erscheinen ausverkauft – wer ihn heute erstehen und ausprobieren oder seiner Sammlung einverleiben will, muss bereits mehr als 200 Euro dafür auf den Tisch legen.

Nicht so bei uns. Bei Whiskyexperts erhalten Sie den Arran Smugglers‘ Series Volume 2 für lau – falls Sie bei unserem Gewinnspiel das nötige Quentchen Glück haben – und unsere, wie immer nicht allzu schwere, Gewinnfrage beantworten können.

Und so gewinnen Sie den Arran Smugglers‘ Series Volume 2:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wieviele aktive Whiskydestillerien gibt es momentan auf der Insel Arran ?

a) drei
b) eine
c) zwei

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Arran“!

3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 18. Juni 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 19. Juni bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Arran“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 18. Juni 2017, 23:59. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 19. Juni auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flasche erfolgt durch Whiskyexperts.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Teeling plant 500.000 Euro-Expansion der Destillerie in Dublin

Sie ist noch jung und scheint dennoch bereits zu klein für die Anforderungen des Marktes: Die Teeling-Brüder haben am Wochenende bekannt gegeben, dass sie eine Expansion ihrer Teeling-Destillerie in Dublin planen.

Konkret will man die Produktion und die Räumlichkeiten bis Juni 2018 um die Summe von 500.000 Euro ausgebaut haben – bis zu dem Zeitpunkt, da der erste selbstproduzierte Whisky auf den Markt kommen wird. Seit der Eröffnung der Destillerie vor zwei Jahren konnte man 185.000 Besucher in der Brennerei willkommen heißen, man rechnet mit weiter steigendem Besucherandrang.

Auch personell will man wachsen, berichtet die Irish Times: Es werden zwei neue Destillateure und fünf Mitarbeiter für das Besucherzentrum gesucht.

Stephen und Jack Teeling. Bild: Teeling Distillery