Australische Starward Distillery übersiedelt und expandiert

Mit der Übernahme durch Diageo (wir berichteten im letzten Dezember) und die damit verbundene Kapitalspritze, eröffnen sich für die australische Starward Distillery neue Möglichkeiten. Bislang produziert sie in einem aufgelassenen Flugzeughangar in Essendon Fields bei Melbourne (siehe unser Foto).

Aber am heutigen Tag sollen die neuen in Italien gefertigten Stills im neuen Domizil eintreffen, einem Industriegebäude im Hafen von Melbourne, kaum 10 Autominuten vom bisherigen Standort entfernt. Sie sind fünfmal größer als die bisher verwendeten, was eine erhebliche Ausweitung der Kapazität bedeutet.

Wie The Shout berichtet, wird die Starward Distillery im 3500qm großen Gebäude auch eine Bar und ein Besucherzentrum einrichten – die Eröffnung für das Publikum soll genau in einem Monat, also am 26. November stattfinden.

Die Produktion von Stalward in einem Flugzeughangar nahe Melbourne
Die Produktion von Starward in einem Flugzeughangar nahe Melbourne

David Frost verlässt die SWA, wird Berater von Boris Johnson

Das kommt völlig unerwartet: Wie die BBC meldet, wird der bisherige CEO der Scotch Whisky Association, David Frost, seinen Posten bei der SWA verlassen und Berater von Aussenminister Boris Johnson werden. Er legt auch seine Position bei der Beratungskommission für Europafragen für die schottische Regierung zurück.

David Frost hat die Spitze der SWA Anfang 2014 übernommen. Er wird seine Position am 4. November räumen, interimistische Nachfolgerin an der Spitze der SWA wird Deputy Chief Executive Julie Hesketh-Laird.

David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA
David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA

Neu: Whiskyexperts TV – Whiskynews live

Wir haben lange geplant, getüftelt und konzipiert, um Ihnen Whisky-News in einer neuen Aktualität bieten zu können. Und jetzt ist es soweit: Whiskyexperts erweitert sein Nachrichtenangebot um Whiskyexperts TV, kurz WETV. Und die Premiere unseres neuen Formats erleben Sie schon an diesem Wochenende.

WETV ist am 29. und 30. Oktober auf der Aquavitae in Mülheim vertreten und berichtet von dort live über einen Stream auf unserer Website. Wir werden uns dort an den Ständen umsehen, Interviews führen, Master Classes übertragen und von der Preisverleihung des C2C Spirits Cup berichten. Und wenn die technischen Voraussetzungen so gegeben sind, wie wir sie erwarten, dann sogar in HD. Übertragen wird am Wochenende auf unserer WETV-Seite und in einem eigenen Artikel dazu. Dort sehen Sie auch immer eine aktualisierte Liste der fixen Programmpunkte.

https://www.twitch.tv/whiskyexperts

Zusätzlich zum Livebild wird es hier auf Whiskyexperts auch einen Live-Chat geben, über den Sie kommentieren und kommunizieren können.

Um immer über unsere Livestreams informiert zu sein, gehen Sie bitte auf die Seite des WETV Kanals auf Twitch und werden Sie dort unser Follower.

Auch nach der Aquavitae wird WETV weiter Programm machen – wir planen eigene Live-Events und Berichte von anderen Veranstaltungen.

Unser News-Service für die Messe geht noch weiter: Fotos von der Aquavitae werden wir auch sofort auf unserem Instagram-Channel posten und auf die Website transferieren – wir planen dazu für Sie auch eine Möglichkeit, Ihre Messebilder ebenfalls live bei uns anderen Whiskyfreunden zur Verfügung zu stellen. Mehr darüber in Kürze.

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Unser Messestand in Mülheim wird für die beiden Messetage unsere Redaktion werden – wir nehmen von dort aus die Updates der Seite vor. Sie können unsere Arbeit dort sozusagen „zum Anfassen“ erleben.

Was wir in Mülheim auf der Aquavitae vorhaben, ist eine Premiere. Vielleicht klappt auch nicht alles so, wie wir es uns vorgenommen haben, aber wir freuen uns jedenfalls riesig darauf, Ihnen damit News noch schneller und aktueller bringen zu können! Und wir freuen uns auf Sie! Wir sehen uns!

 whiskyexperts team

Serge verkostet: Karuizawa und einen Regenbogen

Warum Karuizawa noch teurer als Brora oder Port Ellen ist, obwohl die Destillerie erst vor noch nicht so langer Zeit geschlossen wurde, kann auch Serge Valentin nicht wirklich beantworten. Wie 50jährige Whiskys aus dieser Brennerei schmecken aber schon – denn er hat sie im Rahmen einer Master Class bei der Whisky Live in Paris verkostet, gemeinsam mit einem japanischen Blend namens Rainbow. Der Punktewertung nach hätte dieser aber eher „Wolkenbruch“ genannt werden sollen:

  • Rainbow Sanshu 12 yo (40%, OB, Japanese blend, 72cl, +/-2015): 59 Punkte
  • Karuizawa 50 yo 1965/2016 (62.5%, OB, La Maison du Whisky, bourbon, cask #8636): 94 Punkte
  • Karuizawa 50 yo 1965/2016 (62.2%, OB, La Maison du Whisky, sherry, cask #2372): 90 Punkte

Ach ja, der Sherry Karuizawa kostet ungefähr so viel wie ein Toyota Yaris. Sláinte!

Die Lage der Destillerie Karuizawa. Screenshot von Google Maps
Die Lage der Destillerie Karuizawa. Screenshot von Google Maps

Auch Glen Buchenbach darf sich Glen Buchenbach nennen

Vor einiger Zeit ging der Prozess der SWA gegen Glen Sandhill durch die Medien (wir berichteten zuletzt hier). Nicht ganz so öffentlich wurde der Rechtsstreit zwischen der SWA und der schwäbischen Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm über die Namensgebung für den Glen Buchenbach ausgetragen – aber auch bei ihm gibt es nun eine (vorläufige) Entscheidung, wie uns Jürgen Klotz, der Besitzer der Brennerei, in einer Mail mitteilte:

In der Verhandlung am 13.10.2016 vor dem LG Hamburg bzgl der Unterlassungserklärung wurden alle Anspruchsgrundlagen der Gegenseite gekippt. Einzig der Art 16 a/b der EU-Spirituosenverordnung blieb übrig. Diesen auszulegen in unserem konkreten Fall traut sich das LG nicht zu und ruft hierzu das EuGH an.

Bis dort eine Entscheidung fällt, kann es zwar dauern, aber wenn wir davon hören, berichten wir natürlich darüber.

Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.
Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.

PR: Launch auf der Aquavitae – Deerstalker Blended Malt – Peated Edition, First Release October 2016

Von der Whiskybotschaft, dem Generalimporteur von Deerstalker, haben wir eine Pressemitteilung über eine neue Abfüllung aus der Range erhalten, die am Wochenende auf der Aquavitae zum ersten Mal den deutschen Whiskyfreunden präsentiert wird – von Paul Aston, Besitzer der Deerstalker Whisky Company. Hier die Infos über den Deerstalker Blended Malt – Peated Edition für Sie: 

Launch auf der Aquavitae – Deerstalker Blended Malt – Peated Edition, First Release October 2016

Die Deerstalker Familie wächst weiter: Zu dem in 2015 gelaunchten Deerstalker Highland Malt kommt nun eine Peated Edition hinzu.

Neu auf dem deutschen Markt wird dieser erstmals im Rahmen der Aquavitae am Stand der Whiskybotschaft  von Paul Aston von der Deerstalker Whisky Company präsentiert.

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Die First Release des Deerstalker Blended Malt- Peated Edition wurde am 19. Oktober 2016 als kleines Batch von  nur 1140 Flaschen abgefüllt. Die von Master Distiller und Blender John McDougall ausgewählten Fässer liegen im Torfgehalt zwischen 35 und 6-7 ppm.  Diese wurden in Ardmore Fässern für einige Monate miteinander vermählt, so dass sich die Aromen harmonisch verbinden und ihren ganz eigenen Charakter entwickeln konnten. Das Ergebnis ist ein mit 18,5 ppm eher leichter getorfter Malt, der im Nosing wunderschöne Torf- und Rauchnoten präsentiert und im Tasting zudem Aromen von süßem Heidehonig  und Sirup offenbart. Im Abgang verbleibt eine holzig, rauchige Note.

Dieser Malt, der – ebenso wie der Deerstalker Highland Blended Malt – mit 43 Vol. % Trinkstärke abgefüllt wurde  spricht eine Vielzahl von Whiskygenießern an: neben den bekennenden Torfliebhabern öffnet er die Welt der Peated Malts auch für all jene, die sich bislang an allzu hohe Phenol-Leveln nicht herangewagt haben.

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Hinweis: Da es sich um eine Abfüllung handelt, die ab sofort als Standard erhältlich sein wird, findet sich auf den Flaschen kein Hinweis auf die First Release.

Alex Bruce (Adelphi, Ardnamurchan) zum Master of the Quaich ernannt

Einige unter uns kennen Alex Bruce, den Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. und der Ardnamurchan Distillery, von Messen oder Tastings persönlich. Den anderen ist er wohl durch seine Tätigkeiten rund um den unabhängigen Abfüller Adelphi bekannt. Ihm wurde nun eine besondere Ehre zuteil: Er wurde am 17. Oktober in den Rang eines Master of the Quaich erhoben.

Nach 20 Jahren in der Industrie und 10 Jahren als Keeper of the Quaich, erhielt er die Auszeichnung für seine Dienste um die schottische Whiskyindustrie. 2500 Keepers gibt es weltweit, aber nur 200 Masters. Alex Bruce war einer von fünf, die auf der Sitzung im Oktober neu in die illustre Runde aufgenommen wurden.

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Wir gratulieren Alex sehr herzlich zu dieser Ehre – und wer dies auch tun will, der wird auf der Aquavitae an diesem Wochenende in Mülheim ebenfalls Gelegenheit dazu haben, denn Alex wird dort anwesend sein.

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Die Destillerie Ardnamurchan. Bild: Ardnamurchan Distillery

 

PR: Limitierte Sonderedition Lagavulin 25 Jahre zum großen Jubiläum

In den Shops ist sie seit einer Woche zu sehen, die limitierte Jubiläumsausgabe des Lagavulin 25yo in Fassstärke. Diageo und die Destillerie haben uns alle wissenswerten Infos über diese Abfüllung in einer Pressemitteilung zukommen lassen – samt den offiziellen Tasting Notes. Lesen Sie hier mehr:

Limitierte Sonderedition Lagavulin 25 Jahre zum großen Jubiläum

Die berühmte Single-Malt-Destillerie von der Insel Islay wird 200 Jahre alt. Gefeiert wird dieser Anlass mit einer limitierten Sonderedition in Fassstärke.

Hamburg, 24. Oktober 2016 – 2016 ist das Jahr eines ganz besonderen Jubiläums in der Welt des Whiskys. Lagavulin, die legendäre Destillerie von der schottischen Insel Islay, zelebriert ihr 200-jähriges Bestehen und präsentiert einen 25 Jahre alten Lagavulin, der seinesgleichen sucht. In dieser speziellen, streng limitierten Edition spiegelt sich die ganze jahrhundertelange Erfahrung, Tradition und die Liebe zum Whisky der Lagavulin Destillerie wider. Der Lagavulin 25 Jahre ist auf 8.000 Stück limitiert und folgt dem Lagavulin 8 Jahre, der zum Auftakt der Feierlichkeiten bereits auf den Markt gebracht wurde.
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Im Jahre 1816 beaufsichtigten John Johnston und Archibald Campbell die Destillation des „New Make Spirits“. Seither produziert die Destillerie an der ungestümen Meeresbucht Islays getreu dem großen Vermächtnis von Johnston und Campell Spirituosen von höchster Qualität. Die Brennerei verzeichnet große Erfolge und genießt unter Whisky-Kennern eine hohe Anerkennung. Aufgrund ihrer besonderen Lage an der Lagavulin Bay kann die Destillerie nicht erweitert werden, so dass die Nachfrage oft nicht gedeckt werden kann. Das macht die Lagavulin Whiskys zu begehrten Sammlerobjekten.

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Ausschließlich in Sherry-Fässern gereift, handelt es sich bei der 25-Jahre-Edition um eine Abfüllung in natürlicher Fassstärke (51,7 Vol.-%). Der Ultra-PremiumWhisky reifte zu einem kräftigen, intensiven und komplexen Geschmack heran: tiefer, weniger rassig, dafür weniger abgerundet als jüngere Whiskys. Dieser Lagavulin zeigt eine ganze Palette rauchgeschwärzter, fleischiger und torfiger Noten, wundervoll ausbalanciert durch ausgewogene reife Früchte, Minze und süße Cerealien.

Georgie Crawford, Managerin der Destillerie, erklärt die enge Verbindung zwischen Insel und Whisky:„Seit zwei Jahrhunderten wird Lagavulin von den Bewohnern der Insel in harter Arbeit von Hand hergestellt – vom Torfstecher bis zum Lagerarbeiter. Die Menschen, die Lagavulin zu dem gemacht haben, was er heute ist, eint die Leidenschaft, einen preisgekrönten Islay-Whisky herzustellen. Ich kann mit Stolz behaupten, dass ich zu dieser Gruppe gehöre.” Dr. Nick Morgan, Head of Whisky Outreach von Diageo, fügt hinzu: „Zur Fortsetzung der Feier dieses besonderen Geburtstags wollten wir eine brandneue Abfüllung für Lagavulin Enthusiasten weltweit herausgeben. Es ist unser Ziel, in diesem Jahr möglichst viele Besucher nach Islay zu bringen und Islay möglichst vielen Menschen weltweit zu präsentieren, um die jahrelange Handwerkskunst und Leidenschaft zu würdigen.”

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Die 25 Jahre alte Sonderabfüllung kommt in einer wunderschön designten limitierten Flasche. Sie ist verziert mit den Namen aller bisherigen DestillerieManager und einem Flaschenanhänger mit der Aufschrift „1816 to 2016“. Der Lagavulin 25 Jahre ist eine wahre Rarität und schon jetzt ein ausgesuchtes Sammlerstück. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999,– Euro.

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TASTING NOTES

Farbe: Kräftige rötliche Kastanie; langsam, anhaltend.

Nase: Tief, komplex und insgesamt trocken. Kräftig, aber flüchtig; braucht wirklich Zeit, sich zu entfalten. Zunächst weiche Trockenfrüchte wie Feigen, Datteln oder Pflaumen; eine Spur Melasse-Toffee, fast ohne Süße; ganz entfernt leicht medizinische Nuancen von Holzpolitur; Übergang zu Holzkohle und Rauch, einer edlen Eichentruhe ähnlich, die zu nah am lodernden Feuer steht. Allmählich entdeckt man Anklänge von Marmelade, gebratenem Fleisch, Honig und sogar Himbeerpüree. Im Abgang saubere reife, rote Äpfel, Minze und mit der Zeit ein Hauch Siegelwachs. Wasser bringt weiches Toffee, Milchschokolade und süßes Marzipan zur Geltung, unterlegt von Sauerkirsche, kaltem Rauch, angekohltem Holz und Kiefernharz.

Körper: Mittlerer bis voller Körper, umhüllend.

Gaumen: Üppige, ölige Textur; anfangs bittersüß, ingwerbetont, leicht trocken; intensiv mit einer Fülle von angebranntem Holz, Räucherfleisch, Honig, angebranntem Toffee-Gebäck und Asche. Dann erfrischende Minze. Salzig, dann wieder süß mit Wasser; leichte Torf- und Minznote. Jetzt weich, angenehm und entspannt.

Abgang: Lang, weich mit leichter Honigsüße und elegant; mit langsam aufsteigendem duftenden Holzrauch, Asche, Salz und dezenter Chilischärfe; gefolgt von kühlendem Eukalyptus. Dann ölig und bittersüß mit Nuancen angebrannter Orangenschale – all dies köstlich verweilend. Wasser macht ihn weicher und bringt am Ende eine dezente Schärfe hervor.

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Exklusiv: Jetzt drei DIN A4 Bildkalender „Land of Whisky 2017“ gewinnen!

Wir haben im letzten Artikel den Whiskykalender „Land of Whisky 2017“ von Michael Schmidt mit seiner Presseaussendung angekündigt – hier können Sie nun eines von drei DIN A4-Exemplaren des Bildkalenders gewinnen.

Der Kalender zeigt in 12 Motiven nicht nur Ansichten aus und in Destillerien, sondern auch Schottlands wunderschöne Natur.  Im Jahr 2017 geht es von den wildromantischen Gipfeln am Loch Katrine zur eleganten Hauptstadt Edinburgh und weiter zur nebelverhangenen Whiskybrennerei Ardbeg an der Küste der Hebrideninsel Islay. Hier zum Beispiel ein Bild aus dem Fasslager von Deanston:

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Wenn Sie sich das ganze Jahr über Schottland ins Heim holen wollen, können Sie den Kalender im Buchhandel bestellen (im Format DIN A4: ISBN 978-3-00-054381-4, die große DIN-A3-Version: ISBN 978-3-00-054305-0) – oder hier bei uns insgesamt 3x gewinnen.

So gewinnen Sie einen von drei Kalendern „Land of Whisky 2017“ in DIN A4:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher Whiskyregion liegt die Destillerie Deanston?

a) In den Highlands
b) In den Stonedlands

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff Kalender!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 31. Oktober 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 31. Oktober 2016, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 1. November auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Kalenders erfolgt durch den Autor.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: „Land of Whisky“ – Mit Traumstränden und Whiskyinseln durch das Jahr

Von Michael Schmidt haben wir – wie in jedem Jahr – eine Pressemitteilung zum Erscheinen seines Schottlandkalenders „Land of Whisky“ erhalten. Der schon zum sechsten Mal in limitierter Auflage produzierte Kalender zeigt das Reich des Whiskys von seinen schönsten Seiten. Und: Wir freuen uns, auch heuer wieder drei Exemplare davon für unsere Leser verlosen zu dürfen. Mehr dazu in der nächsten Meldung. Hier jedenfalls der Pressetext zum Kalender:

Mit Traumstränden und Whiskyinseln durch das Jahr

Bildkalender zeigt Schottlands schönste Seiten in DIN A3 und A4

Einsame Straßen, eingefasst von groben Steinmauern ziehen sich durch eine saftig grüne Landschaft. Am Ende des Weges locken azurblaues Wasser und der feine Sand von Faraid Head an Schottlands Nordwestspitze. Es sind die schönsten Seiten des hohen Nordens, den der Bildkalender „Land of Whisky“— für Schottland- und Whiskyfreunde zeigt. Der Fotojournalist Michael Schmidt aus Langen bei Frankfurt am Main hat beeindruckende Bilder der schottischen Landschaft aufgenommen und die Kunst der Whiskyherstellung fotografisch eingefangen.

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Herausgekommen ist ein opulenter Bildkalender mit einer Auflage von 350 Exemplaren in den Formaten DIN A3 und DIN A4. Diesen gibt Schmidt bereits seit sechs Jahren im Eigenverlag heraus. Der Kalender hat nicht nur in Deutschland sondern inzwischen auch im europäischen Ausland Freunde und Sammler gefunden. Im Jahr 2017 geht es von den wildromantischen Gipfeln am Loch Katrine zur eleganten Hauptstadt Edinburgh und weiter zur nebelverhangenen Whiskybrennerei Ardbeg an der Küste der Hebrideninsel Islay.

Schmidt muss of viel Geduld aufbringen, bis eines seiner Kalendermotive zustande kommt. Er berichtet: „Bei meinen Aufnahmen lege ich besonderen Wert darauf, dass der Betrachter einmalige Bilder aus der Whiskyproduktion sieht, was sonst kaum möglich ist.“ Dazu gehöre auch, dem launischen Wetter die Stirn zu bieten und die eine oder andere Absage hinzunehmen, wenn es darum gehe, eine Fotogenehmigung bei den großen Whiskyherstellern zu erhalten. „Selbst wenn die Whiskybrennereien romantisch anmuten, so gehören Sie zum Teil Weltkonzernen mit Millionenumsätzen“, so Schmidt. Besonders stolz sei er über rare Bilder aus dem düsteren Fasslager der Deanston Brennerei oder vom messingglänzenden „Spirit Safe“ der Tullibardine Distillery, durch den der Rohbrand fließt.

Schmidt kennt den rauen hohen Norden nicht nur als Tourist, sondern er hat auch zwei Jahre dort gelebt und das Land lieben gelernt. Unter anderem war er in Glasgow als Korrespondent und Reiseleiter tätig. Im Rhein-Main-Gebiet veranstaltet er regelmäßig Whiskyseminare und befasst sich journalistisch mit dem Thema Whisky.

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Das Kalenderdesign mit englischsprachigem Kalendarium entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Grafiker Ulrich Klein, der das Atelier K.Design leitet. Der Kalender im Format DIN A4 (ISBN 978-3-00-054381-4) kostet 15,50 Euro, die große DIN-A3-Version (ISBN 978-3-00-054305-0) 23,95 Euro. Erhältlich ist er im Buchhandel, im Whiskyfachhandel oder direkt bei Michael Schmidt unter der Homepageadresse www.schmidt-punkt.de.

Serge verkostet Diageos Special Releases: Cambus 40yo vs. div. Grains

Ein vierzigjähriger Cambus ist die diesjährige Grain-Abfüllung im Rahmen der Special Release 2016 von Diageo. Ein Single Grain dieses Alters hat das Zeug dazu, etwas Besonderes zu sein, und bei dem Preis, den das Unternehmen für ihn aufruft, darf man sich auch etwas in dieser Richtung erwarten.

Serge Valentin hat den Cambus 40yo gemeinsam mit einigen anderen Grains aus seinem Archiv verkostet, und aus dem Vergleichstasting geht er auch als Sieger hervor. Den Preis von über 1000 Euro will Serge nicht weiter kommentieren, und wir – als Berichterstatter – natürlich auch nicht.

Hier die Ergebnisse:

  • Cambus 40 yo 1975/2016 (52.7%, OB, Special Release, 1,812 bottles): 89 Punkte
  • Port Dundas 27 yo 1988/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular): 70 Punkte
  • Carsebridge 33 yo 1982/2016 (44.9%, Douglas Laing, Old Particular): 75 Punkte
  • Caledonian 41 yo 1974/2015 (50.2%, Hunter Laing, The Sovereign, cask #11836, 200 bottles): 87 Punkte
  • North British 31 yo 1985/2016 (55%, Cadenhead, Small Batch): 84 Punkte

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Loch Lomond: Whisky im Wert von 1 Million Pfund im Boden versickert

Das ist bitter: Wie der Daily Record heute berichtet, hat die Destillerie Loch Lomond durch ein Leck 60.000 Liter Whisky verloren, das sind umgerechnet an die 85.000 Flaschen. Der Whisky im Wert von einer Million Pfund ist unbemerkt in den Boden unter dem Gebäude geflossen.

Passiert ist das Ganze in einer Abfüllanlage für Blends in Glen Catrine in Ayrshire, und zwar durch ein nicht entdecktes Leck in einem der großen Vatting-Bottiche. Dadurch konnte die riesige Menge Whisky über die Zeit austreten. Wenn auch das Meiste in den Boden unter der Anlage versickerte, so ist doch ein Teil davon auch in den River Ayr gelangt, jedoch, so haben Untersuchungen ergeben, in einer wohl nicht umweltschädlichen Menge.

Allerdings befürchten die Behörden, dass der Whisky unter der Destillerie auch ins Grundwasser gelangen könnte – bei 60.000 Litern eine durchaus ernst zu nehmende Sorge. Man wies die Betreiber der Destillerie an, in Hinkunft höchste Sorgfalt im Umgang mit dem Whisky walten zu lassen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Loch Lomond sozusagen unfreiwillig Whisky an die Umwelt ausschenkt: Bereits im Jahr 2012 gab es dort ein Leck von 6600 Liter hochprozentigen Alkohols, der fast im Gesamten in den Fluss gelangte – damals zahlte man 12.000 Pfund Strafe. Was diesmal auf die Destillerie an Kosten und Strafe zukommt, wird abzuwarten sein…

Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz

PR: St. Patrick’s Distillery mit erster großer Auszeichnung

Von irish-whiskeys.de haben wir eine Pressemitteilung über eine Auszeichnung für die St. Patrick’s Distillery, deren Produkte das Unternehmen im exklusiven Deutschlandvertrieb führt, erhalten. Man freut sich über einen „Best of Class“-Award für einen Blend in Fassstärke. Zusätzlich haben wir die offiziellen Tasting Notes dazu erhalten.

Wer Genaueres über die Destillerie erfahren will und vielleicht die eine oder andere Abfüllung probieren möchte, der wird auf der Aquavitae, die am kommenden Wochenende in Mülheim stattfindet, am Stand von irish-whiskeys.de Gelegenheit dazu haben. Dort wird auch Barry Fitzgerald, der Sales Manager der St. Patrick’s Distillery vertreten sein und seine Produkte vorstellen. Hier aber die Pressemitteilung:

St. Patrick’s Distillery mit erster großer Auszeichnung

Bei den diesjährigen Irish Whiskey Awards gab es viele überraschende Gewinner. Einer der Gewinner ist der St. Patrick’s Blended Cask Strength Whiskey. In der Kategorie Irish Cask Strength Whiskey wurde er als bester Whiskey seiner Klasse in Irland ausgezeichnet.

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St. Patrick’s Distillery ist eine neue, aufstrebende, unabhängige Marke in Irland. Der Blended Cask Strength ist einer von zwei limitierten Abfüllungen. Der Whiskey ist auf 1.445 Flaschen limitiert und reifte nur in Bourbon Fässern.

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Offizielle Tasting Notes:

Aroma: helle Früchte, Holz, Vanille, Nuss, Malz
Geschmack: Marzipan, Pfirsich, etwas Bittermandel, Malz
Nachklang: langanhaltend mit Vanille und Malz

Video: Die Destillerie Glenfarclas

Nach vielen atemberaubenden Flugaufnahmen bleiben wir diesmal mit unserem Sonntagsvideo auf dem Boden – und zwar auf dem Boden der Destillerie Glenfarclas. Die bei Ballindalloch gelegene Brennerei ist in der Speyside gelegen (auf den Flaschen steht Highland Malt, was technisch gesehen korrekt ist, da die Speyside in den Highlands liegt) und noch immer ein familiengeführtes Unternehmen. Das fünfminütige Video des Youtube-Users Whiskytips zeigt die Destillerie und den Produktionsprozess vom Wasser bis zum Fass. Schöne Bilder aus Glenfarclas in Full HD, zu denen wir einen angenehmen Sonntag wünschen.